27. February 2024

Paid / Owned / Earned Media – Eine Führung durch den Begriffsdschungel in der Welt des Contentmarketings

Durch das Internet haben sich die verschiedenen Formen der Werbung, des Marketings und der PR / Kommunikation im Laufe der Jahre stark verändert. Unternehmen und Kommunikatoren setzten verstärkt auf digitale Inhalte, die in den verschiedensten Formen platziert werden können. Die Begriffe „Paid Media“, „Owned Media“ und „Earned Media“ sind in der Kommunikations- und Werbewelt mittlerweile unumgänglich geworden. Doch was genau hat man sich darunter vorzustellen? Welche Rolle nehmen sie in einer erfolgreichen PR-/ Kommunikations-/ Marketingstrategie ein und was ist ihre Bedeutung in der Welt des Content Marketing?

Paid? Owned? Earned? Immer der Reihe nach – worum genau geht es da eigentlich?

Im Marketing und im Web geht es vor allem um eines: die Reichweite. Man möchte möglichst viele Menschen erreichen und von sich, sprich: seinem Produkt/Service, seinem Unternehmen und der eigenen Marke überzeugen. Dafür nutzen moderne Unternehmen die Medienformen Paid Media, Owned Media und Earned Media. Das Wörtchen „Media“ bezeichnet hierbei tatsächlich das Medium oder den Kommunikationsweg, der dabei genutzt wird. Konkret bezeichnet dieses Modell bzw. Medien-Typologisierung die jeweilige Kanäle – oder besser noch, wie die Kanäle zu Kommunikationszwecken instrumentalisiert und eingesetzt werden.

Paid Media: „Klassische“ Werbung

Die erste Möglichkeit, die sich bietet, ist der Einsatz der Paid Media. Ich entwerfe dafür z.B. eine ansprechende Anzeige und platziere Sie im Netz genau dort, wo sich meine Zielgruppe tummelt. Das ist zwar nicht umsonst, aber die Skalierung und die Laufzeit können frei vom Unternehmen bestimmt werden.

  1. Definition nach Marketing-Insider:
    • Paid Media bezeichnet bezahlte Werbeformen, bei denen Unternehmen für die Platzierung ihrer Botschaften in Medienkanälen zahlen. Dies umfasst traditionelle Werbung, digitale Anzeigen, gesponserte Inhalte und andere kostenpflichtige Werbeformen.
    • Quelle: Marketing-Insider – Paid Media
  2. Definition laut HubSpot:
    • Paid Media bezieht sich auf alle Marketingaktivitäten, für die ein Unternehmen direkt bezahlt. Dazu gehören bezahlte Suchanzeigen, Display-Anzeigen, Social-Media-Werbung und andere bezahlte Kampagnen.
    • Quelle: HubSpot – What is Paid Media?
  3. Definition nach dem Content Marketing Institut:
    • Paid Media umfasst alle Kanäle, bei denen eine Marke für die Sichtbarkeit ihrer Inhalte bezahlt, sei es in Form von bezahlten Anzeigen, gesponserten Inhalten oder anderen kostenpflichtigen Werbemaßnahmen.
    • Quelle: Content Marketing Institut – What Is Paid Media?

Praxisbeispiele:

  1. Google Ads (früher AdWords):
    • Unternehmen können Anzeigen schalten, wenn Nutzer nach bestimmten Keywords suchen. Die Anzeige wird an oberster Stelle der Suchergebnisse angezeigt und das Unternehmen bezahlt pro Klick auf die Anzeige.
  2. Facebook Werbung:
    • Unternehmen können gezielte Anzeigen an bestimmte Zielgruppen auf Facebook schalten. Die Werbung kann aufgrund von demografischen Merkmalen, Interessen oder Verhaltensweisen ausgerichtet werden. Die Kosten fallen an, wenn Nutzer mit der Anzeige interagieren.
  3. Gesponserte Inhalte auf Instagram:
    • Influencer oder Unternehmen können gesponserte Beiträge auf Instagram schalten, um ihre Reichweite zu erhöhen. Hierbei wird für die Platzierung des Beitrags bei den Followern des Influencers oder innerhalb eines bestimmten Zielgruppensegments bezahlt.

Paid Media ist somit eine effektive Strategie, um die Sichtbarkeit von Marken zu erhöhen und gezielt Zielgruppen anzusprechen, jedoch erfordert es eine finanzielle Investition.

Allerdings erkennt (fast…) jeder Mensch mittlerweile bezahlte Werbung, wenn er sie sieht. Warum Paid Media trotzdem ein obligatorischer Bestandteil in der Medienplanung sind, wird später noch genauer unter die Lupe genommen.

Owned Media: Love it or leave it (alone)

Ein weiteres Sprungbrett in die Köpfe der Zielgruppe ist es, Inhalte ( = neudeutsch: CONTENT) über eigene Kanäle in Form von einem eigenen Blog oder über die bunte Welt der Social Networks kundzutun. Dabei sprechen wir dann von den Owned Media. Der Content ist meist eine Mischform aus redaktionellen und werblichen Inhalten. Die Platzierung ist in der Regel gratis (keine monetären Kosten), allerdings sollte man den Aufwand und die notwendigen Ressourcen (z.B. Personal oder Agentur) nicht außer Acht lassen. Bei der Gestaltung der Inhalte hat man dafür aber auch die freie Wahl. Hier kommt es auf die richtige Content Marketing Strategie an.

  1. Definition nach PR-Glossar:
    • Owned Media umfasst alle Medien und Plattformen, die von einem Unternehmen selbst kontrolliert werden. Dazu gehören Websites, Blogs, Social-Media-Profile und andere digitale Eigentumsrechte.
    • Quelle: PR-Glossar – Owned Media
  2. Definition laut Business Dictionary:
    • Owned Media bezieht sich auf alle Markenmedien, die von einem Unternehmen erstellt und betrieben werden. Dazu gehören Websites, Blogs, Social-Media-Kanäle, E-Mail-Newsletter und andere Kommunikationsmittel.
    • Quelle: Business Dictionary – Owned Media
  3. Definition nach Content Marketing Institute:

Praxisbeispiele:

  1. Unternehmenswebsite:
    • Die Website eines Unternehmens ist ein klassisches Beispiel für Owned Media. Hier hat das Unternehmen die volle Kontrolle über den Inhalt, das Design und die Struktur. Die Website dient als zentrale Anlaufstelle für Informationen über Produkte, Dienstleistungen und Unternehmensnachrichten.
  2. Corporate Blog:
    • Ein Unternehmen kann einen Blog betreiben, um informative Inhalte bereitzustellen, die mit seinen Produkten oder Dienstleistungen in Verbindung stehen. Der Blog ermöglicht es dem Unternehmen, direkt mit der Zielgruppe zu kommunizieren und Expertise in einem bestimmten Bereich zu zeigen.
  3. Social-Media-Profile des Unternehmens:
    • Die Präsenz auf Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter, LinkedIn oder Instagram sind ebenfalls Beispiele für Owned Media. Hier kann das Unternehmen Inhalte teilen, mit der Community interagieren und seine Markenpersönlichkeit aufbauen, ohne direkt für die Plattformnutzung zahlen zu müssen.

Owned Media bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Markenbotschaft auf eigenen Plattformen zu kontrollieren und direkte Beziehungen zu ihrer Zielgruppe aufzubauen. Es ist ein integraler Bestandteil der Gesamtmarketingstrategie.

Earned Media: Hochwertiger Content zahlt und breitet sich aus

Stellt man sich geschickt an, entwickelt sich aus den Paid- und Owned Media die äußerst wertvollen Earned Media („Königsdisziplin“ des Contentmarketing). Durch likes, shares, retweets, faves, pins, etc. entwickelt die (virale) Verbreitung von Inhalten einen erheblichen Mehrwert für deren Glaubhaftigkeit. „Quantität durch Qualität“ lautet bei den Earned Media die Devise.

  1. Definition nach dem Oxford Dictionary:
    • Earned Media bezieht sich auf Aufmerksamkeit und Berichterstattung, die organisch durch Mundpropaganda, Social-Media-Shares, Bewertungen und andere nicht bezahlte Formen der Verbreitung von Inhalten entstehen.
    • Quelle: Oxford Dictionary – Earned Media
  2. Definition laut Techopedia:
    • Earned Media sind Medieninhalte, die durch virale Verbreitung oder organische Reichweite entstehen. Dies können positive Berichte, Empfehlungen, Bewertungen oder andere Formen von User-generated Content sein.
    • Quelle: Techopedia – Earned Media
  3. Definition nach Cision:
    • Earned Media umfasst jede kostenlose, organisch generierte Medienberichterstattung oder Aufmerksamkeit, die aufgrund der Relevanz, Originalität oder Qualität eines Inhalts entsteht.
    • Quelle: Cision – What is Earned Media?

Praxisbeispiele:

  1. Viraler Social-Media-Content:
    • Wenn Nutzer Inhalte auf Social-Media-Plattformen teilen, weiterleiten oder kommentieren, entsteht Earned Media. Zum Beispiel kann ein humorvolles Video, das von vielen Nutzern geteilt wird, eine organische Reichweite erzielen und positive Aufmerksamkeit für die Marke generieren.
  2. Presseberichterstattung und Rezensionen:
    • Wenn ein Unternehmen in den Nachrichten erwähnt wird oder positive Rezensionen in unabhängigen Medien erhält, entsteht Earned Media. Dies kann durch Produktinnovationen, soziales Engagement oder andere bemerkenswerte Ereignisse ausgelöst werden.
  3. Word-of-Mouth-Empfehlungen:
    • Wenn Kunden ihre positiven Erfahrungen mit einem Produkt oder einer Dienstleistung teilen, sei es persönlich, online oder in Form von Online-Bewertungen, entsteht Earned Media. Mundpropaganda und Empfehlungen tragen dazu bei, das Vertrauen in die Marke zu stärken.

Earned Media ist besonders wertvoll, da es auf authentischer, nicht bezahlter Unterstützung basiert und das Vertrauen der Zielgruppe stärken kann. Unternehmen können durch qualitativ hochwertige Inhalte und positive Interaktionen mit Kunden Earned Media gezielt fördern.

Dabei ist all dies keine Erfindung des digitalen Zeitalters, sondern vielmehr eine Weiterentwicklung und Vertiefung von dem was, zuvor schon in der „realen“, analogen Welt in Form von PR Artikeln, Presseinformationen, Mitarbeiterzeitschriften, Kundenmagazinen und sonstigen redaktionellen Inhalten sowie Weiterempfehlungen und Mundpropaganda gang und gäbe war.

Content Marketing und PR-Strategie: Die Mischung von Paid-, Earned- und Owned-Media macht den Erfolg aus

Okay, erste Frage beantwortet: Ich habe jetzt eine Idee, was ich mir unter den drei Begriffen vorzustellen habe. Aber was sind die Besonderheiten der drei Termini? Wie setze ich welche Media am wirkungsvollsten ein und wie genau kombiniert man das Trio bestmöglich?

Gute Frage. Unternehmer, Content und Marketing Verantwortliche, PR- und Kommunikationsagenturen, Werber und ein Heer von Beratern fragen sich das rund um die Uhr. Willkommen in der Welt der Content Marketing und PR Strategie (die den Rahmen dieses Beitrages sprengt, aber in anderen Beiträgen unserer PR und Content Marketing Agentur Görs Communications auf www.goers-communications.de betrachtet wird). Aber eins nach dem anderen. Starten wir mit den Paid Media, die „klassische“ Form der Werbung / Anzeigenschaltung. Viele werden sich fragen: „Warum eigentlich noch für Werbeinhalte zahlen, wenn ich auch ganz hervorragend über Facebook, Twitter & Co. umsonst an meine Zielgruppe herantreten kann?“ Ganz einfach: Unbekannte Unternehmen/Produkte/Marken sucht (geschweige denn findet!) kein Mensch. Um also zunächst eine lohnende Webpräsenz aufzubauen und ins so genannte „Relevant Set of Mind“, also ins Gehirn und Bewusstsein von Verbrauchern und Medien zu gelangen, muss man zuerst einmal einen bestimmten Bekanntheitsgrad erreichen. Um den zu generieren, kommt man (meist) um die Paid Media einfach nicht herum (Stichwort: Mediaberatung, Mediaplanung, Mediaschaltung – über mehrere Medien hinweg [= CROSSMEDIA]. Ausnahmen betätigen die Regel – wie bspw. Google. Aber die meisten Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen verändern die Welt nicht und werden entsprechend auch nicht ohne PR, Marketing und sonstige Kommunikationsaktivitäten zum Shooting Star alleine durch „BUZZ“…

Also einigen wir uns darauf, dass der Content sowie die Marke erst einmal posititioniert und promotet werden müssen – und das an den relevanten Stellen im Web. Man bezeichnet dies bildlich auch als „Content-Seeding“. Und das kostet nun mal Zeit, Geld, Gehirnschmalz (Kreativität) und manchmal auch Nerven. Was versteht man konkret unter „Content Seeding“?

  1. Definition nach dem Content Marketing Institut:
    • Content Seeding ist eine Strategie im Content Marketing, bei der gezielt hochwertiger Content an einflussreiche Plattformen und Communities verteilt wird, um organische Reichweite und Aufmerksamkeit zu generieren.
    • Quelle: Content Marketing Institut – What Is Content Seeding?
  2. Definition laut OnlineMarketing.de:
    • Content Seeding bezeichnet die gezielte Verbreitung von Inhalten auf verschiedenen Plattformen und Kanälen, um die Sichtbarkeit zu erhöhen und die organische Verbreitung des Contents zu fördern.
    • Quelle: OnlineMarketing.de – Content Seeding
  3. Definition nach SEMrush:
    • Content Seeding ist eine Methode, bei der hochwertiger Content bewusst auf relevanten Plattformen, Foren oder Communities geteilt wird, um die organische Verbreitung zu fördern und die Reichweite zu steigern.
    • Quelle: SEMrush – What is Content Seeding?

Praxisbeispiele:

  1. Social-Media-Plattformen:
    • Ein Unternehmen erstellt hochwertigen Content, wie zum Beispiel einen informativen Blog-Artikel oder ein unterhaltsames Video. Anschließend teilt es diesen Content auf seinen eigenen Social-Media-Plattformen und ermutigt Mitarbeiter, Kunden und Partner dazu, den Content ebenfalls zu teilen. Durch diese gezielte Verbreitung auf verschiedenen Social-Media-Kanälen wird die organische Reichweite erhöht.
  2. Foren und Communities:
    • Unternehmen können relevante Foren oder Online-Communities identifizieren, in denen ihre Zielgruppe aktiv ist. Dort teilen sie Inhalte, die einen Mehrwert bieten und diskutierbar sind. Durch die gezielte Platzierung in diesen Communities wird der Content von den Mitgliedern aufgegriffen und kann sich organisch verbreiten.
  3. Influencer-Marketing:
    • Content Seeding kann auch durch Influencer-Marketing umgesetzt werden. Ein Unternehmen kann hochwertigen Content erstellen und diesen Influencern zur Verfügung stellen, damit sie ihn auf ihren Plattformen teilen. Die Influencer bringen ihre eigene Anhängerschaft mit, was zu einer breiteren Sichtbarkeit und Verbreitung des Contents führt.

Content Seeding ist somit eine gezielte Strategie, um die organische Reichweite von hochwertigem Content zu maximieren, indem dieser bewusst auf verschiedenen Plattformen und in relevanten Communities geteilt wird.

Die Belohnung des Content-Seedings sind die Bekanntheit und die Aufmerksamkeit, die dem unternehmenseigenen Content (Website/Blog/Social-Media-Präsenzen, …) zuteil werde. Diese unternehmenseigenen „Customer Touch Points“ gilt es dann wiederum möglichst ansehnlich, informativ, beratend, interessant und unterhaltsam zu gestalten („Infotainment“ ist kein Teufelswerk) zu gestalten und mit entsprechend gutem, einzigartigen („unique“) Content zu füllen, damit das Browserfenster nicht gleich wieder geschlossen und das Unternehmen aus den Köpfen des Users verbannt wird.

Pflichtaufgabe: Interessanten Content kreieren und promoten plus Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Gut gestalteter Content ist und bleibt King – on- wie offline. Je länger sich der (potenzielle) Kunde auf der Seite aufhält und immer weitere interessante Beiträge, Themen, Bilder, Videos, oder oder oder findet – desto besser, nicht nur für die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Denn genau das ist die Idee der Owned Media. Langfristige Beziehungen zwischen Unternehmen und der Zielgruppe pflegen und ausbauen.

Allerdings wird das Unternehmen als Urheber der Inhalte erkannt, was leicht an der Glaubwürdigkeit der Beiträge zweifeln lässt, denn wo man auch hinsieht: Jeder behauptet, Marktführer, Technologieführer, innovativ und effizient zu sein…!

Die Menge und Qualität der kommunizierten Inhalte sollte gut überlegt sein, denn: Wer spamt, verliert. Allerseits beliebt (und nebenbei ganz ausgezeichnet für die „Stickiness“ der Seite, also wie lange ein Besucher auf der Website verweilt) sind informative oder auch witzige Videos. Damit ist nicht gemeint, dass sich jedes Unternehmen mit „Cat-Content“ zuschütten sollte. Viel größer ist der Nutzen, wenn man es schafft, interessante und relevante Videos unterzubringen. Damit kann dann auch im B2B-Bereich gepunktet werden.

Immer mehr im Kommen ist außerdem das sogenannte „Storytelling“, bei dem es darum geht, ein Unternehmen / eine Marke / eine Kampagne mit einer emotional geladenen Geschichte zu verbinden, wie es bspw. Adidas erfolgreich mit #thereturn umgesetzt hat. Unter Storytelling versteht man Folgendes:

  1. Definition nach dem Content Marketing Institut:
    • Storytelling ist die Kunst, Geschichten zu erzählen, die Emotionen wecken und eine Verbindung zwischen dem Erzähler und dem Publikum herstellen. Im Marketing wird Storytelling verwendet, um Markenbotschaften auf eine authentische und ansprechende Weise zu vermitteln.
    • Quelle: Content Marketing Institut – What is Brand Storytelling?
  2. Definition laut Storytelling.de:
    • Storytelling ist eine Methode, um Informationen, Ideen und Werte durch Geschichten zu kommunizieren. Es schafft eine Verbindung zwischen Sender und Empfänger, indem es emotionale Reaktionen und Verständnis fördert.
    • Quelle: Storytelling.de – Definition
  3. Definition nach Harvard Business Review:

Praxisbeispiele für Storytelling:

  1. Nike – „Just Do It“:
    • Nike setzt seit vielen Jahren erfolgreich auf Storytelling in seiner Marketingkampagne. Die „Just Do It“-Kampagne von Nike erzählt inspirierende Geschichten von Athleten, die Hindernisse überwinden und ihre persönlichen Ziele erreichen. Diese Geschichten sind emotional ansprechend und fördern die Werte von Durchhaltevermögen und Selbstüberwindung.
  2. Apple – Die Geschichte der Marke:
    • Apple nutzt Storytelling, um die Entwicklung seiner Produkte mit einer erzählerischen Handlung zu verknüpfen. Zum Beispiel wurde die Gründungsgeschichte von Apple und die Rückkehr von Steve Jobs in den 1990er Jahren in verschiedenen Marketingkampagnen verwendet, um die Innovationskraft und das Streben nach Exzellenz zu betonen.
  3. Dove – „Real Beauty“:
    • Dove führte die „Real Beauty“ Kampagne ein, die sich darauf konzentrierte, die Vielfalt und Natürlichkeit von Frauen in den Mittelpunkt zu stellen. Die Geschichten, die in den Kampagnen erzählt wurden, betonten die Authentizität und Schönheit in verschiedenen Formen, anstatt unrealistischen Schönheitsstandards zu entsprechen.

Storytelling ermöglicht es Marken, ihre Botschaften auf eine Weise zu präsentieren, die für das Publikum fesselnd und nachvollziehbar ist. Durch den Einsatz von Geschichten können Unternehmen eine tiefere Verbindung zu ihren Kunden aufbauen und ihre Markenbotschaften effektiver vermitteln.

„The big challenge“ ist jedoch, nach wie vor, aus Paid und Owned Media Aufmerksamkeit, Bekanntheit, eine gute Publicity und Vertrauen mit Hilfe von Earned Media zu erschaffen – also in Form von Inhalten, die ohne den direkten Einfluss des Unternehmens (weiter)verbreitet werden: Empfehlungen, (virale) Mund-zu-Mund-Propaganda / Buzz sowie redaktionelle und journalistische Berichterstattung (Onlinemedien und [Micro] Blogs). Earned Media bringen, solange sie positiv sind, den größten Nutzen und sind zudem nachhaltig. Denn: Einmal in den Köpfen der Menschen verankert, hält sich ein Unternehmensimage (unglaublich) lange. [Anmerkung: „Doch ist der Ruf erst ruiniert…“ – Online Reputation (Management) ist neben dem Content Marketing (Management) für Unternehmen aktuell sicher mit die wichtigste Kommunikationsaufgaben im Internet, wenn nicht insgesamt.]

Earned Media: „Digitale Grätschen“ und „Shitstorms“ vermeiden

Der große Nachteil bei Earned Media ist die fehlende Möglichkeit, Einfluss darauf zu nehmen, welche Inhalte wie und wo verbreitet (und kommentiert) werden. Es lauert, gerade in den sozialen Medien, die Gefahr, dass verärgerte Kunden / Stakeholder (die vielleicht sogar selbst Blogger und/oder aktive Social Networker sind) sich über ein Unternehmen / eine Marke auslassen, was dann negativen Content und negative Artikel und Treffer in der Suchergebnisliste (SEL) von Suchmaschinen wie Google produziert. Dem ist durch gute Public Relations (PR), in Kombination mit Content- und Online-Marketing / SEO und langfristige Kundenpflege (Stichworte: Service und Customer Relationship Management [CRM]) vorzubeugen bzw. gegenzusteuern.

Ist alles richtig gemacht worden, sind Earned Media Inhalte zweifelsohne die effektivste wie effizienteste Möglichkeit, um den ROC (Return on Communication) und ROI (Return on Investment) zu steigern. Im Digitalen Marketing spricht man in diesem Zusammenhang von den „Conversation Rates“, soll heißen: die Umwandlung eines Kontakts / Interessenten in eine Reaktion / einen Kunden. Im Earned Media Bereich liegen die Conversions nach einschlägigen Studien bei stattlichen 5% – im Gegensatz zu lediglich 1% bei den Paid Media (siehe bspw. http://adage.com/article/digitalnext/reasons-focus-earned-media/227586)

Fazit Owned Media – Paid Media – Earned Media:

Fassen wir bildlich zusammen: Owned Media ist mein Zuhause, wo ich tun und lassen kann, was ich will. Bei Paid Media bezahlt man für die Dienstleistungen und den Komfort eines Hotelzimmers. Earned Media wäre dann vergleichbar mit einer Einladung zum Übernachten oder Urlaub von Freunden – das kostet mich nichts oder wenig(er), aber ich muss die Etiquette berücksichtigen und mich „benehmen“. So ist es auch im (Social) Web mit seiner „Netiquette“ und seinen Spielregeln.

Paid Media bilden die Grundlage, um den notwendigen Bekanntheitsgrad zu schaffen. Owned Media und Earned Media sind die relevanten Formen im Rahmen des Content Marketings. Um den bestmöglichen digitalen Fußabdruck zu hinterlassen, sollten also gerade die eigenen Medien regelmäßig mit kreativen, interessanten und relevanten Inhalten gefüttert werden, damit ebendiese (weiter-) empfohlen werden können.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Paid Media, Owned Media und Earned Media zentrale Begriffe in der modernen Welt des Content Marketings sind. Paid Media ermöglicht es Unternehmen, gezielt Werbung zu schalten und Zielgruppen anzusprechen, erfordert jedoch finanzielle Investitionen. Owned Media bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaften über eigene Kanäle zu kontrollieren und direkte Beziehungen zu ihrer Zielgruppe aufzubauen, erfordert jedoch Ressourcen für die Content-Erstellung und -Pflege. Earned Media, als die Königsdisziplin, entsteht organisch durch virale Verbreitung und positive Interaktionen, bringt jedoch die Herausforderung mit sich, dass Unternehmen wenig Einfluss auf den entstehenden Inhalt haben.

Die erfolgreiche Nutzung dieser Medien-Typologien erfordert eine ausgewogene Strategie, die Paid, Owned und Earned Media geschickt kombiniert. Paid Media dient dabei als Initialzündung, um Aufmerksamkeit zu generieren, Owned Media ermöglicht die langfristige Beziehungspflege und Content-Seeding, während Earned Media das Ziel der authentischen, nicht bezahlten Unterstützung erreicht.

Content Marketing und PR-Strategie spielen eine entscheidende Rolle, um interessante und relevante Inhalte zu schaffen, die über Paid und Owned Media verbreitet werden. Storytelling ist eine wirkungsvolle Methode, um Markenbotschaften auf emotionale und ansprechende Weise zu kommunizieren.

Die Mischung aus Paid, Owned und Earned Media, gepaart mit einer durchdachten Content-Strategie, ermöglicht Unternehmen, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen, Beziehungen zu ihrer Zielgruppe aufzubauen und den Erfolg ihrer Kommunikationsbemühungen zu maximieren. Es ist wichtig, die Chancen und Herausforderungen jeder Medienform zu verstehen und sie in einer integrierten Marketingstrategie zu nutzen.

Dieser Artikel wurden von der Public Relations (PR), SEO und Content Marketing Beratung, Kommunikationsagentur Görs Communications (DPRG) erstellt und veröffentlicht. Görs Communications sorgt für seine Kunden mit einem Crossmedia-Beratungs- und Umsetzungsansatz, der Kombination von Contentmarketing, Werbung, Öffentlichkeitsarbeit / PR, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Onlinemarketing und Social Media für ein besseres Image, eine bessere Positionierung und Reputation sowie mehr Umsatz, Bekanntheit und Aufmerksamkeit. Was andere PR- und Werbeagenturen nur versprechen, setzen wir für unsere Kunden öffentlichkeitswirksam, medien- und nutzergerecht um.

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Business-to-Business Content Marketing (B2B Contentmarketing)

Im vorherigen Blogpost Business-to-Business PR (B2B PR) haben wir uns damit auseinandergesetzt, was zeitgemäße B2B PR leisten muss. Ein Thema haben wir jedoch aufgrund der Komplexität noch außen vor gelassen – den Medienwandel und der Siegeszug des Internets. Welche Chancen und Herausforderungen darin liegen, wollen wir mit diesem Beitrag über Business-to-Business Content Marketing (B2B Contentmarketing) erläutern.

Dadurch, dass das Internet mehr und mehr die klassischen Medien verdrängt und zur zentralen Informationsquelle im privaten wie im beruflichen Bereich wird, muss die PR-Arbeit im B2B-Bereich den Wandel anizipieren – und entsprechende Antworten finden, wie aus der veränderten Mediennutzung Kapital geschlagen werden kann. Vom Medienwandel sind schließlich nicht nur die „großen“ Publikumszeitungen und -zeitschriften betroffen, sondern auch die Fachmedien, die es sich bisher in ihrer spezifischen Nische recht gemütlich gemacht haben. PR-Berater oder Kommunikationsverantwortliche, die ihre Zielgruppe bisher vor allem über diese Medien angesprochen haben – sei es durch redaktionelle (Vor-)Leistungen oder Anzeigenschaltungen – verlieren mit dem schleichenden Bedeutungsverlust dieser Medien ihren bisherigen Zugang zu der Zielgruppe, die sich zunehmend über die Abermillionen Anlaufstellen im Internet informiert.

Entscheidend für erfolgreiche PR-Arbeit im digitalen Zeitalter muss deshalb die erfolgreiche Beantwortung der Frage sein, wie man es schafft, dass der (zukünftige) Kunde, Multiplikator oder Stakeholder unter den Abermillionen Anlaufstellen im Internet dort aufschlägt, wo die eigenen Informationen platziert sind. Salopp gesagt: Ihre Nadel muss die sein, die im digitalen Heuhaufen gefunden wird.

Content wird immer bedeutender

Ein Anlaufpunkt bleiben trotz Medienwandel die Fachmedien, die ihre Online-Auftritte immer weiter ausbauen. Trotz des Rückgangs ihrer Bedeutung sind sie für die Zielgruppe noch immer ein Anlaufpunkt. Zwar einer unter vielen, aber immerhin. Wer jedoch meint, dass geschaltete Online-Werbung ausreicht, liegt falsch – ohne guten Content kämpft man mit seinen tollen bunten Bannern auf verlorenem Posten. Schließlich steht bei der B2B PR immer der Inhalt und die Information im Vordergrund, interessant ist daher der redaktionelle Bereich, den man durch gute Case-Storys, Whitepapers und anderem interessanten Content gewinnt.

Doch die Online-Auftritte der Fachmedien sind nur ein Einstieg – wichtig sollte den PR- und Marketingverantwortlichen immer sein, dass der Nutzer anschließend zur eigenen (!) Webpräsenz gelangt. Gute PR schafft es, dass der Content so interessant ist, dass der Nutzer/Leser sich anschließend genauer informieren möchte und zu Ihrer Webseite wechselt.

Content Marketing

Landet ein (potenzieller) Kunde auf der Unternehmens-Webseite, so muss er die Inhalte und Informationen, die er sucht, so schnell wie möglich finden. Niemand hat Zeit und Lust, sich durch tausende Unterseiten zu wühlen, um die relevanten Information zu finden. Deshalb gilt auch hier: Content is king. Schließlich ist eine Webseite heute mehr als eine digitale Visitenkarte, auf ihr müssen sich die relevanten Informationen finden, mit denen (Neu)Kunden gewonnen werden. Und zwar so, dass die unterschiedlichen Interessen zielgenau – etwa durch spezielle Kampagnenseiten oder Landingpages – bedient werden.

Womit wir uns so langsam dem eigentlichen Kern des Business-to-Business Content Marketing (B2B Contentmarketing) annähern: Gutes Content-Marketing ist nicht nur passiv gut (in dem Sinne, dass es dem Leser zusagt & informiert), es ist auch aktiv gut; gutes Content-Marketing generiert neue (Webseiten)Besucher und sorgt dafür, dass Ihre Webseite die Nadel im digitalen Heuhaufen ist, die (zukünftige) Kunden, Multiplikatoren und Stakeholder finden.

Dank B2B Contentmarketing im Web gefunden werden

Durch guten Content wird man im Netz gefunden – und das insbesondere im B2B-Bereich. Guter Content informiert, fesselt und generiert die Keywords, auf die Google „anspringt“. Mit Brand Journalism bindet man die Zielgruppe an sich – und das ohne Gatekeeper, schließlich sind Sie (und kein Redakteur) auf der eigenen Webseite Herr im Haus.

Ohne SEO - hier auf PR Hamburg - geht es nicht.
Ohne SEO – hier auf PR Hamburg – geht es nicht.

Während PR bei der klassischen Medienarbeit den Kunden über den Umweg der Medien (und damit auch der Journalisten und Redaktionen) anspricht, bietet die eigene Webpräsenz die Möglichkeit, endlich ungefiltert und direkt mit dem Kunden zu kommunizieren. Man braucht nicht mehr darauf hoffen, dass möglichst viele Sätze der Pressemitteilung den Weg in das Heft finden, sondern kann endlich so schreiben, wie man es am liebsten hätte. Wobei „wie man es am liebsten hätte“ natürlich auf den (Neu-)Kunden bezogen sein muss – er ist es schließlich, den man erreichen will.

Doch was macht guten Content aus – abgesehen davon, dass er bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) hilfreich ist? Da der B2B-Bereich informationsgetrieben ist, empfehlen wir von der PR Agentur Görs Communications unseren Kunden, auf Expertenwissen zu setzen. Und zwar nicht auf Fachchinesisch, sondern so, dass er zielgruppengerecht aufgearbeitet ist. Es bringt wenig, auf Teufel komm raus neue Texte auf die Webseite zu scheffeln, die nur rudimentär etwas mit dem Kernbereich und den Stärken Ihres Unternehmens zu tun haben. Stattdessen sollte die Webpräsenz dazu genutzt werden, die eigenen Stärken – und die Stärken der Produkte – herauszuarbeiten. Und das stetig, denn gutes Content Marketing lebt von einem ständigen Informationsfluss und von der Relevanz der Informationen.

Mögliche Maßnahmen im Bereich Business-to-Business (B2B) Contentmarketing sind:

  1. Erstellung von informativen Blogbeiträgen:
    • Beispiel: Ein Softwareunternehmen könnte regelmäßig Blogbeiträge über branchenspezifische Trends, Anwendungsfälle und Best Practices veröffentlichen, um die Zielgruppe zu informieren und als Experte wahrgenommen zu werden.
  2. Entwicklung von Whitepapers und E-Books:
    • Beispiel: Ein B2B-Dienstleistungsunternehmen könnte ein umfassendes Whitepaper erstellen, das die Herausforderungen in der Branche identifiziert und Lösungen aufzeigt, um es als Ressource für Fachleute zu positionieren.
  3. Podcasting für Branchen-Insights:
    • Beispiel: Ein Hersteller von Industriemaschinen könnte einen Podcast starten, der sich auf technische Entwicklungen, Innovationen und Interviews mit Branchenexperten konzentriert, um Hörer zu informieren und binden.
  4. Organisation von Webinaren und Schulungen:
    • Beispiel: Ein Unternehmen, das Softwarelösungen für die Finanzbranche anbietet, könnte Webinare veranstalten, um Kunden darüber zu informieren, wie sie die Software optimal nutzen können, und gleichzeitig Feedback sammeln.
  5. Erstellung von Produktvideos und Tutorials:
    • Beispiel: Ein Hersteller von industriellen Geräten könnte detaillierte Videos erstellen, die die Funktionsweise seiner Produkte zeigen und Anwendern helfen, die richtige Konfiguration und Wartung durchzuführen.
  6. Social Media-Kampagnen zur Kundenbindung:
    • Beispiel: Ein B2B-Unternehmen könnte auf LinkedIn eine Kampagne starten, die auf Kundenbewertungen, Erfolgsgeschichten und Mitarbeitervorstellungen setzt, um die Bindung zu bestehenden Kunden zu stärken und neue Leads zu generieren.
  7. Email-Marketing mit personalisierten Inhalten:
    • Beispiel: Ein Anbieter von Cloud-Services könnte personalisierte E-Mails versenden, die auf den spezifischen Bedürfnissen und Nutzungsmustern der Kunden basieren, um Upselling-Möglichkeiten zu identifizieren.
  8. Entwicklung von interaktiven Infografiken:
    • Beispiel: Ein Marketing-Technologieunternehmen könnte eine interaktive Infografik erstellen, die den ROI seiner Plattform im Vergleich zu traditionellen Marketingansätzen verdeutlicht.
  9. Teilnahme an Branchenveranstaltungen und Sponsorings:
    • Beispiel: Ein Zulieferer für die Automobilindustrie könnte an Fachmessen teilnehmen und dort als Sponsor auftreten, um sein Netzwerk auszubauen, potenzielle Kunden zu treffen und seine Marktposition zu stärken.
  10. Entwicklung von Online-Communities:
    • Beispiel: Ein Anbieter von Projektmanagement-Software könnte eine Online-Community für Kunden schaffen, in der Erfahrungen ausgetauscht, Probleme gelöst und Best Practices geteilt werden, um eine engagierte Benutzerbasis aufzubauen.

Diese Maßnahmen zeigen, wie B2B-Unternehmen durch eine vielfältige Contentmarketing-Strategie ihre Zielgruppen ansprechen können. Der Schlüssel liegt darin, relevante und wertvolle Inhalte bereitzustellen, die die Bedürfnisse und Herausforderungen der Kunden adressieren.

B2B Contentmarketing mit PR, SEO und Social Media flankieren

Gutes B2B Contentmarketing sollte im Mittelpunkt der digitalen PR- und Marketingstrategien stehen – flankiert durch SEO, SEM, Werbeschaltungen und Social Media. Gerade letzteres – also Social Media – bietet gute Möglichkeiten, den Kontakt mit Kunden, Multiplikatoren und Stakeholdern zu halten und zu intensivieren, verkommt aber in vielen Agenturen und Unternehmen mehr und mehr zum Selbstzweck. Dabei zählt am Ende nicht die Follower- oder Fan-Zahl über den Erfolg oder Misserfolg Ihrer PR- und Marketingmaßnahmen, sondern allein die Steigerungen bei den Verkaufsabschlüssen.

B2B Contentmarketing kann durch eine integrierte Herangehensweise, die PR (Public Relations), SEO (Suchmaschinenoptimierung) und Social Media einschließt, effektiv gestärkt werden. Einige Beispiele:

PR (Public Relations):

  1. Pressemitteilungen zu Produktneuheiten:
    • Beispiel: Erstelle Pressemitteilungen für die Einführung neuer Produkte oder Dienstleistungen und verbreite sie über PR-Kanäle. Dies kann die Aufmerksamkeit von Branchenmedien auf sich ziehen.
  2. Gastbeiträge in Branchenmagazinen:
    • Beispiel: Biete Fachartikel zu relevanten Themen in führenden Fachmagazinen an, um deine Expertise zu demonstrieren und gleichzeitig Backlinks für SEO zu generieren.
  3. Kundenreferenzen und Erfolgsgeschichten:
    • Beispiel: Sammle positive Erfahrungen von Kunden und teile sie durch Fallstudien oder Interviews, um Vertrauen und Glaubwürdigkeit aufzubauen.
  4. Teilnahme an Branchenveranstaltungen:
    • Beispiel: Präsentiere auf Konferenzen und Messen, um Sichtbarkeit zu gewinnen und Kontakte zu potenziellen Kunden und Medienvertretern zu knüpfen.
  5. Expertenaussagen zu Branchentrends:
    • Beispiel: Biete dein Unternehmen als Experten für Interviews oder Statements zu aktuellen Branchentrends an.

SEO (Suchmaschinenoptimierung):

  1. Keyword-optimierter Blog-Content:
    • Beispiel: Erstelle Blogbeiträge, die auf relevante Keywords abzielen und informative Inhalte für deine Zielgruppe bereitstellen.
  2. Backlink-Aufbau durch Gastbeiträge:
    • Beispiel: Veröffentliche Gastbeiträge auf hochwertigen Websites, um Backlinks zu generieren und die SEO-Rankings zu verbessern.
  3. Optimierung von Landing Pages:
    • Beispiel: Optimiere deine Landing Pages mit relevanten Keywords und klarem Call-to-Action, um die Konversionen zu steigern.
  4. Technische SEO-Optimierung:
    • Beispiel: Stelle sicher, dass deine Website technisch optimiert ist, um eine reibungslose Benutzererfahrung zu bieten und von Suchmaschinen besser bewertet zu werden.
  5. Branchenspezifische Online-Verzeichnisse:
    • Beispiel: Melde dein Unternehmen in branchenspezifischen Online-Verzeichnissen an, um die Sichtbarkeit in Suchergebnissen zu erhöhen.

Social Media:

  1. Teilen von Fallstudien und Erfolgsgeschichten:
    • Beispiel: Nutze Social Media-Plattformen, um Kundenreferenzen, Erfolgsgeschichten und Fallstudien zu teilen und soziale Beweise zu schaffen.
  2. Live-Webinare und Q&A-Sessions:
    • Beispiel: Veranstalte Live-Webinare oder Q&A-Sessions über soziale Medien, um mit deiner Zielgruppe in Echtzeit zu interagieren und Fachwissen zu teilen.
  3. Teilen von Branchen-Insights:
    • Beispiel: Teile aktuelle Branchenentwicklungen, Forschungsergebnisse und Einsichten, um als Branchenführer wahrgenommen zu werden.
  4. Social Media-Wettbewerbe und Gewinnspiele:
    • Beispiel: Starte Wettbewerbe oder Gewinnspiele, um die Interaktion auf Social Media zu fördern und die Reichweite zu erhöhen.
  5. Kooperationen mit Brancheninfluencern:
    • Beispiel: Arbeite mit Influencern in deiner Branche zusammen, um die Reichweite zu steigern und Glaubwürdigkeit aufzubauen.

Diese Beispiele verdeutlichen, wie eine integrative Strategie, die PR, SEO und Social Media kombiniert, dazu beitragen kann, die Sichtbarkeit, Glaubwürdigkeit und Effektivität des B2B Contentmarketings zu verbessern.

Nehmen Sie jetzt Kontakt auf, um Ihr Projekt und Ihr Unternehmen mit B2B-Contentmarketing ganz nach vorne zu bringen. Telefonisch 0800-GOERSCOM (0800-46377266) oder per E-Mail an info (at) goers-communications (Punkt) de

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Auf der Suche nach einer professionellen Public Relations (PR) Agentur – darauf sollte man achten

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Unternehmen, die in Lübeck, Hamburg, Norddeutschland oder bundesweit auf der Suche nach einer guten Public Relations (PR) Agentur sind, werden vom Angebot an PR-Agenturen, PR-Beratungen, PR-Beratern, PR- und Pressebüros regelrecht erschlagen.

Doch was zeichnet eine gute PR-Agentur von der anderen aus? Worauf sollten Unternehmen achten, die eine PR-Agentur in der Metropolregion Hamburg suchen und was unterscheidet seriöse von unseriösen PR-Agenturen? Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung, Erfolg und Vernetzung in der Kommunikations- und PR-Beratung verfügt Daniel Görs über einen guten Überblick über die PR-Landschaft. Deshalb gibt er Unternehmen, Organisationen und Personen, die eine gute PR-Agentur beziehungsweise PR-Beratung suchen, folgende Tipps an die Hand:

1. Eine PR-Agentur muss das PR-Einmaleins beherrschen.

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, die aber nicht auf jede PR-Agentur zutrifft. „PR-Berater“ oder „PR-Agentur“ ist kein staatlich geschützter Begriff, viele Quereinsteiger scheitern bereits an der Frage, welche Form eine Pressemitteilung haben sollte, damit die Wahrscheinlichkeit am höchsten ist, dass sie auch aufgegriffen wird. Der Grund hierfür ist einfach, denn viele Journalisten wechseln in den PR-Bereich / die Öffentlichkeitsarbeit mit der Vorstellung, dass es ausreicht, über Kontakte zu verfügen; dabei ist das PR-Handwerkszeug ebenso wichtig.

 2. Eine PR-Agentur muss über persönliche Kontakte und gutes Networking verfügen.

Nicht jeder PR-Berater verfügt über die notwendigen Kontakte in die relevanten Medien. Dabei meint guter Kontakt nicht (nur), dass man sich nach Feierabend in einer Bar trifft oder auf sonst einer Veranstaltung, sondern dass ein Vertrauensverhältnis zwischen Journalist und PR-Berater besteht.

3. Die PR-Agentur muss sich das Vertrauen verdienen.

Der amerikanische Bundesrichter Potter Stewart hat einmal über die Definition von Pornographie “I know it when I see it” gesagt. Gleiches gilt auch für die PR-Agentur. Wenn jemand das Gefühl hat, dass es in manchen PR-Agenturen „halbseiden“ zugeht, dann sollte man die Finger von der jeweiligen PR-Beratung bzw. PR-Agentur lassen. Am Ende kann nichts den persönlichen Eindruck ersetzen – und ein hanseatisches Verständnis von Geschäftsbeziehungen, von denen immer beide Partner profitieren.

4. Aufschneider-Agenturen meiden.

Viele PR-Agenturen versprechen Neukunden erst einmal alles – von reichweitenstarken Auflagen in sämtlichen Regionalzeitungen über Fernsehbeiträge bis hin zu großen Storys im SPIEGEL. Und die TOP 1 Position bei Google nachtürlich gleich mit (SEO). Tipp: Vergessen Sie die Aufschneider, fragen Sie auch explizit, was die PR-Agentur nicht kann, denn langfristig zahlen sich Know-how, Ehrlichkeit und hartnäckige Arbeit aus, nicht leere, vollmundige Versprechen von vertriebsstarken Blendern.

5. Eine gute PR-Agentur bietet vernünftige Kostenstrukturen.

Natürlich macht es sehr viel her, wenn eine PR-Agentur nicht nur repräsentative Räume an einer der teuersten Straßen in Hamburg hat, sondern auch über den entsprechenden Fuhrpark verfügt. Nur – wer zahlt hierfür eigentlich letzten Endes die Rechnung? Eben. Der Kunde der PR-Agentur!

6. Eine gute PR-Agentur beherzigt die Verbindungen von alten und neuen Medien (Crossmedia)

Viele PR-Agenturen hängen noch der Sichtweise an, dass sich die klassische PR (Public Relations) und Digital Relations im Internet trennen lassen. Dabei ist die Grenze zwischen Print- und Onlinejournalismus längst aufgehoben, die Bereiche kann man gar nicht mehr getrennt voneinander „beackern“, viele Medien haben bereits crossmediale Newsrooms. Crossmedia schafft zudem erhebliche Kostenvorteile, die eine gute PR-Agentur an ihre Kunden weitergeben kann.

7. Die Größe der PR-Agentur berücksichtigen.

Natürlich wirkt eine PR-Agentur, die auch für die wirklich großen Markenartikler arbeitet (oder zumindest eine vermeintlich beeindruckende Referenzliste promotet), zunächst anziehender. Aber neben den „großen“ Kunden der PR-Beratung sind Sie dann (vor allem als klein- oder mittelständisches Unternehmen / KMU) eben auch nur ein weiterer, kleiner Kunde. Entsprechend (un)wichtig sind Sie der großen PR-Agentur dann auch nur. Unser Tipp: Suchen Sie sich eine PR-Agentur, die der Größe Ihres Unternehmens entspricht – und der Sie auch wirklich wichtig sind.

8. In einer PR-Agentur sollen Praktikanten etwas lernen, nicht erfahrene PR-Berater ersetzen.

Eine Unsitte in PR-Agenturen und das auch schon seit Jahren: Trotz teilweise happigen Stundensätzen von mehr als 150 Euro wird die eigentliche PR-Arbeit am Ende von Praktikanten geleistet, die mit wenig Geld abgespeist werden. Da jubeln natürlich die Buchhaltung und das Controlling, aber die Praktikanten und letztlich auch die Kunden sind die Leidtragenden. Bei einem Praktikum sollen die künftigen PR-Berater etwas lernen, nicht die Arbeit der gesamten PR-Agentur übernehmen.

9. Vertriebslastige PR-Agenturen meiden.

Manche PR-Agentur scheint ihre Marketing- und Kommunikationskünste vor allem dazu einzusetzen, den Kunden immer wieder neue, zusätzliche Leistungen aufzuschwatzen. Tipp: Verhandeln Sie ein Budget, und wenn das regelmäßig überzogen wird, dann sollten Sie sich überlegen, ob eine andere PR-Agentur nicht eine bessere, weil effizientere, Alternative darstellt.

10. Achten Sie auf eine inhabergeführte PR-Agentur.

Suchen Sie sich nicht nur eine PR-Agentur, die inhabergeführt ist, sondern in der der Chef Sie auch persönlich berät (zumindest regelmäßig), und nicht irgendein Mitarbeiter, der nicht nur weniger Erfahrung, sondern auch keine Entscheidungsmacht hat.

Weitere Auswahlkriterien bei der Suche nach einer professionellen PR-Agentur

Weitere Punkte, auf die Sie bei der Suche und Auswahl achten sollten, sind:

  1. Branchenkenntnisse:
    • Beispiel: Wenn Ihr Unternehmen in der Technologiebranche tätig ist, ist es wichtig, dass die PR-Agentur Erfahrung in dieser Branche hat, um die spezifischen Herausforderungen und Trends zu verstehen.
  2. Referenzen und Erfolgsbilanz:
    • Beispiel: Eine PR-Agentur sollte nachweisbare Erfolge vorweisen können, z. B. erfolgreiche Kampagnen, positive Medienberichterstattung und gesteigerte Markenbekanntheit.
  3. Zugang zu relevanten Medien:
    • Beispiel: Eine PR-Agentur mit bestehenden Beziehungen zu relevanten Medienvertretern kann effektiver dabei helfen, Ihre Botschaften zu platzieren und Medienpräsenz zu generieren.
  4. Strategieentwicklung:
    • Beispiel: Die PR-Agentur sollte in der Lage sein, eine maßgeschneiderte PR-Strategie zu entwickeln, die auf Ihren spezifischen Zielen basiert, sei es Produktlaunches, Markenbekanntheit oder Krisenmanagement.
  5. Kommunikationskompetenz:
    • Beispiel: Die Fähigkeit, klare und ansprechende Botschaften zu formulieren, ist entscheidend. Dies zeigt sich in der Qualität der Pressemitteilungen, Blogbeiträge und anderer PR-Materialien.
  6. Krisenmanagement:
    • Beispiel: Wie die PR-Agentur in der Vergangenheit mit Krisensituationen umgegangen ist, gibt Einblicke in ihre Fähigkeiten zur Schadensbegrenzung und Wahrung des Rufes.
  7. Digitalkompetenz:
    • Beispiel: In der heutigen digitalen Ära ist es wichtig, dass die PR-Agentur über Kenntnisse im Online-Bereich verfügt, sei es Social Media Management oder Online-Reputation-Management.
  8. Budget und Kosten:
    • Beispiel: Transparente Kostenstrukturen sind entscheidend. Eine gute PR-Agentur sollte in der Lage sein, realistische Budgetvorschläge zu unterbreiten, die auf den gewünschten Ergebnissen basieren.
  9. Messbare Ergebnisse:
    • Beispiel: Die PR-Agentur sollte klare KPIs (Key Performance Indicators) definieren und regelmäßig Berichte über den Erfolg der PR-Maßnahmen vorlegen, sei es in Bezug auf Medienabdeckung, Website-Traffic oder andere relevante Metriken.
  10. Blick über den Tellerrand:
    Beispiel: Die PR-Agentur sollte mehr als nur Pressearbeit betreiben. Also auch andere Kommunikationsdisziplinen abdecken, wie beispielsweise Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Die Berücksichtigung dieser Punkte hilft Ihnen dabei, eine PR-Agentur zu finden, die gut zu den spezifischen Bedürfnissen und Zielen Ihres Unternehmens passt.

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, sollte Ihre Suche nach einer guten PR-Agentur erfolgreich verlaufen.

Über die Public Relations (PR) Agentur Görs Communications (Hamburg / Lübeck):

Sie sind auf der Suche nach einer konzeptionell-kreativen wie pro-aktiven und umsetzungsstarken PR Agentur in der Metropolregion Hamburg? Dann sind Sie bei Görs Communications (DPRG) goldrichtig!

Als schlagkräftige PR Agentur bieten wir Ihnen nicht nur die kreativen Ideen, sondern auch die effektiven und effizienten Kommunikationsmaßnahmen und PR-Aktionen, die Sie, Ihr Unternehmen und Ihre Marke ganz nach vorne bringen.

Einige der Services unserer PR Agentur:

  • Unternehmenskommunikation / Corporate Communications
  • Digital PR / Digital Relations
  • Produkt-PR
  • Marketing Kommunikation
  • Social Media
  • Crossmedia Kommunikation
  • Pressearbeit / Medienarbeit / Öffentlichkeitsarbeit
  • PR Beratung
  • Externes PR-Büro / externe Pressestelle

uvm.

Wie arbeitet unsere PR Agentur?

  • Görs Communications kombiniert klassische, digitale und individuelle Kommunikationsstrategien, -instrumente und -kampagnen.
  • Unsere PR Agentur betrachtet Public Relations stets in Verbindung mit Marketing und Vertrieb.
  • Wir verschaffen mit zeitgemäßer PR und Kommunikation unseren Kunden in Hamburg, der Metropolregion Hamburg und bei Bedarf auch deutschland- und weltweit kompetitive Wettbewerbsvorteile.
  • Görs Communications handelt für seine Kunden proaktiv, schnell und kreativ – vor allem in wettbewerbsintensiven und komplexen Marktumfeldern.
  • Unsere PR Agentur liefert verlässlich Informationen und initiiert Diskussionen, sorgt für Vertrauen, Bekanntheit und Aufmerksamkeit.
  • Görs Communications als seriöse wie partnerschaftliche PR Agentur versteht sich als Dienstleister ohne Wenn und Aber. Wir leben Dienstleistung jeden Tag aufs Neue gegenüber Kunden, Medien und sonstigen Stakeholdern.
  • Wir vermindern Komplexität in der Kommunikation und PR – das Team der PR Agentur Görs Communications versteht und vermittelt auch komplizierteste Themen (B2B und B2C).
  • Als PR Agentur mit Sitz in der Hansestadt Hamburg sind wir den hanseatischen Werten verpflichtet wie bspw. Weltläufigkeit, kaufmännisches Verständnis, Verlässlichkeit („Handschlag genügt“), Ehrlichkeit sowie der Fähigkeit zur Selbstironie.
  • Als Mitglied in der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) e.V. (www.dprg.de) orientieren wir uns als PR Agentur am professionellem DPRG Wertekanon und dem Kommunikationskodex. Dieser enthält Ausführungen zu den zentralen Normen und Zielwerten, auf die sich Public Relations und Kommunikationsfachleute berufen: Transparenz, Integrität, Fairness, Wahrhaftigkeit, Loyalität und Professionalität.

Überzeugen Sie sich selbst und besuchen Sie unsere PR Agentur im Internet auf http://www.goers-communications.de oder googeln Sie uns. Bei Interesse kontaktieren Sie uns einfach und wir besprechen, was Görs Communications alles für Sie tun kann (und das ist eine Menge!).

Ob als Projektkunde “On Demand” oder als Vertragskunde unserer PR Agentur in Hamburg – wir machen Ihnen das Leben auf jeden Fall leichter und erfolgreicher. Treten Sie einfach mit uns in Kontakt und testen Sie uns!

Gerne erstellen wir Ihnen eine kurze Konzeptskizze und eine entsprechende Kalkulation für die effiziente und effektive Lösung Ihrer PR- und Kommunikationsaufgaben. Briefen Sie uns einfach telefonisch und/oder per E-Mail an: info [at] goers-communications [punkt] de. Oder rufen Sie uns kostenfrei an unter 0800-GOERSCOM (0800-46377266) 

Sie sehen: Die PR Agentur Görs Communications (Hamburg) ist Ihr vertrauensvoller und erfahrener Berater und Sparringspartner in allen Belangen der Public Relations (PR) / Pressearbeit / Öffentlichkeitsarbeit und Marketingkommunikation. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit!

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Business-to-Business PR (B2B-PR)

Was ist Business-to-Business PR?

  1. Definition von „PRSA“ (Public Relations Society of America):
    • Die PRSA definiert B2B-PR als „die Verwaltung von Kommunikation und Beziehungen zwischen einem Unternehmen und anderen Geschäftsorganisationen.“ Diese Definition hebt die Bedeutung der Kommunikation und Beziehungspflege zwischen Unternehmen hervor.
    • Quelle: Public Relations Society of America
  2. Definition von „PRWeek“:
    • PRWeek beschreibt B2B-PR als „die Kunst und Wissenschaft der Schaffung, Pflege und Verbesserung von Beziehungen zwischen einem Unternehmen und anderen Organisationen.“ Diese Definition betont die strategische Natur von B2B-PR.
    • Quelle: PRWeek
  3. Definition von „Institute for Public Relations (IPR)“:
    • Das IPR hebt in seiner Definition von B2B-PR hervor, dass es sich um „die gezielte, planvolle und kontinuierliche Anwendung der Kommunikationstheorie, Forschung, strategischer Planung und -ausführung handelt, um das Verständnis und die Meinung in Zielmärkten zu beeinflussen.“ Hier liegt der Fokus auf der strategischen Anwendung von PR-Grundsätzen in einem B2B-Kontext.
    • Quelle: Institute for Public Relations

Diese Definitionen vermitteln einen Überblick über den Charakter von Business-to-Business Public Relations und betonen die Bedeutung der Beziehungen zwischen Unternehmen sowie die strategische Anwendung von Kommunikationsprinzipien in diesem Kontext.

Business-to-Business-PR ist vielfältiger und komplexer als gedacht (vor allem von KMU)

Business-to-Business PR (B2B PR) ist weitaus mehr, als einfach nur zur Produkteinführung Pressemitteilungen an die relevanten Fachmedien zu verschicken. Vielmehr bedarf es ein Bündel an Kommunikationsmaßnahmen, die eng aufeinander abgestimmt sind – vom B2B-Marketing über kontinuierliche Public Relations (PR) und Pressearbeit und Messepräsenz über Newsletter und Whitepaper bis hin zu eigenen Seminaren, Webwaren und Schulungen.

Der Grund hierfür liegt zum einen in der spitzen Zielgruppe, zum anderen im deutlich höheren Informationsbedarf auf Kundenseite. Während „normale“ Konsumenten im B2C-Bereich ihre Kaufentscheidungen häufig aus dem Bauch heraus tätigen – weshalb Image und Marke gerade bei Konsumgütern so unheimlich wichtig sind – sind beim Kauf von Industrie- und Investitionsgütern in der Regel mehrere Personen beteiligt, die einen deutlich höheren Informationsbedarf haben, um ihre komplexe Kaufentscheidung so rational wie möglich zu fällen. In diesem Artikel besprechen wir die Vorteile von B2B-PR für Ihre Marke und wie sie funktioniert. Wir werden auch einige praktische Tipps geben, wie Sie B2B-PR effektiv in Ihrer Marketingstrategie einsetzen können.

Trotz der Informationslastigkeit bei B2B PR spielen Markenbekanntheit und Image jedoch auch eine nicht zu unterschätzende Rolle – den Marketing- und PR-Verantwortlichen muss also ein Spagat gelingen, bei dem sowohl der Informationsbedarf auf Käuferseite gestillt wird, als auch das Image und die Markenbekanntheit verbessert wird. Und das alles unter den Bedingungen eines zunehmend verfasernden (Medien-)Marktes, einer spitzen Zielgruppe, eines begrenzten Budgets und das alles am besten mit einem begrenzten Zeit- und Arbeitsaufwand und direkt messbaren Ergebnissen.

Wie kann B2B-PR Ihrem Unternehmen helfen?

Business-to-Business-PR (B2B-PR) ist ein wesentlicher Bestandteil der Marketingstrategie eines jeden Unternehmens. Es hilft Ihrem Unternehmen, potenzielle Kunden zu erreichen und Beziehungen zu ihnen aufzubauen. B2B-PR kann Ihnen helfen, Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit zu schaffen, die Markenbekanntheit zu steigern, die Aufmerksamkeit auf Ihre Produkte oder Dienstleistungen zu lenken und Leads zu generieren.

Indem Sie sich auf die Bedürfnisse Ihrer Geschäftskunden konzentrieren, kann B2B-PR verwendet werden, um bestimmte Zielgruppen anzusprechen und Beziehungen zu ihnen aufzubauen. Mit den richtigen Strategien können Sie mit B2B-PR sicherstellen, dass Ihre Botschaft die richtigen Personen zur richtigen Zeit erreicht. Dies wird Ihnen helfen, mehr qualifizierte Leads zu erhalten und letztlich den Umsatz für Ihr Unternehmen zu steigern.

Beispiele für erfolgreiche Business-to-Business-PR

Business-to-Business (B2B) Public Relations (PR) ist ein wichtiger Bestandteil jeder erfolgreichen Geschäftsstrategie. Es geht darum, Beziehungen zu wichtigen Stakeholdern aufzubauen, Vertrauen aufzubauen und einen positiven Eindruck von Ihrem Unternehmen in den Augen potenzieller Kunden zu schaffen. Zu den bewährten Best Practices für B2B-PR gehören die Entwicklung einer klaren und konsistenten Botschaft, die Teilnahme an Öffentlichkeitsarbeit, das Betreiben und die Pflege eines eigenen Blogs, die Nutzung von Medienbeziehungen und die Nutzung sozialer Medien, um neue Zielgruppen zu erreichen. Beispiele für erfolgreiche Business-to-Business-PR-Kampagnen sind die „Smarter Planet“-Kampagne von IBM und die „Think Different“-Kampagne von Apple. Beide Kampagnen wurden entwickelt, um eine starke emotionale Bindung zu ihrer Zielgruppe herzustellen und die Bekanntheit ihrer jeweiligen Marke zu steigern.

20 bewährte BtB-PR-Maßnahmen

Business-to-Business Public Relations (BtB-PR) umfassen eine Vielzahl von Maßnahmen, die darauf abzielen, die Kommunikation zwischen Unternehmen zu fördern und das Image sowie die Beziehungen zu Geschäftspartnern zu stärken. Görs Communications skizziert im Folgenden 20 bewährte BtB-PR-Maßnahmen mit praktischen Beispielen:

  1. Pressemitteilungen:
    • Maßnahme: Veröffentlichung von Pressemitteilungen über bedeutende Unternehmensereignisse.
    • Beispiel: Eine B2B-Firma gibt eine Pressemitteilung heraus, um die Einführung eines innovativen Produkts für Geschäftskunden zu verkünden.
  2. Fallstudien:
    • Maßnahme: Erstellung von Fallstudien über erfolgreiche Anwendungen von Produkten oder Dienstleistungen.
    • Beispiel: Ein B2B-Unternehmen präsentiert eine Fallstudie über die Implementierung seiner Softwarelösung, die die Effizienz eines Kundenunternehmens erheblich gesteigert hat.
  3. Branchenanalysen:
    • Maßnahme: Veröffentlichung von Analysen zu Trends und Entwicklungen in der Branche.
    • Beispiel: Ein Technologieunternehmen veröffentlicht eine Branchenanalyse, die die Auswirkungen neuer Technologien auf Unternehmen in einer bestimmten Branche untersucht.
  4. Fachartikel:
    • Maßnahme: Verfassen und Veröffentlichen von Fachartikeln in relevanten Branchenmagazinen oder Online-Plattformen.
    • Beispiel: Der CEO eines B2B-Unternehmens schreibt einen Artikel über die Zukunft von erneuerbaren Energien in einer Fachzeitschrift für Energie.
  5. Messen und Veranstaltungen:
    • Maßnahme: Teilnahme an branchenspezifischen Messen und Veranstaltungen.
    • Beispiel: Ein B2B-Unternehmen für Maschinenbau präsentiert seine neuesten Produkte auf einer internationalen Fachmesse.
  6. Webinare und Schulungen:
    • Maßnahme: Durchführung von Online-Schulungen und Webinaren zu relevanten Themen.
    • Beispiel: Ein B2B-Softwareanbieter veranstaltet ein Webinar zur Optimierung von Geschäftsprozessen durch den Einsatz ihrer Softwarelösungen.
  7. Kundenreferenzen:
    • Maßnahme: Sammeln und Präsentieren von positiven Kundenreferenzen.
    • Beispiel: Ein B2B-Dienstleistungsunternehmen veröffentlicht Kundenreferenzen auf seiner Website, die die Zufriedenheit und den Mehrwert seiner Dienstleistungen zeigen.
  8. Podcasts:
    • Maßnahme: Erstellung und Veröffentlichung von Podcasts zu branchenspezifischen Themen.
    • Beispiel: Eine B2B-Marketingagentur startet einen Podcast, der Experteninterviews und Diskussionen über aktuelle Marketingtrends bietet.
  9. Social Media-Engagement:
    • Maßnahme: Aktive Teilnahme und Interaktion in sozialen Netzwerken.
    • Beispiel: Ein B2B-Unternehmen für IT-Dienstleistungen nutzt LinkedIn, um Branchenbeiträge zu teilen, Diskussionen zu führen und sein Fachwissen zu präsentieren.
  10. Thought Leadership:
    • Maßnahme: Positionierung von Führungskräften als Meinungsführer in der Branche.
    • Beispiel: Der CEO eines B2B-Unternehmens veröffentlicht regelmäßig Artikel und gibt Interviews, um als Experte in seinem Bereich wahrgenommen zu werden.
  11. Influencer-Marketing:
    • Maßnahme: Zusammenarbeit mit Brancheninfluencern, um die Reichweite und Glaubwürdigkeit zu erhöhen.
    • Beispiel: Ein B2B-Marketingsoftwareanbieter arbeitet mit einem bekannten Marketingexperten zusammen, um gemeinsame Webinare zu veranstalten und Inhalte zu teilen.
  12. Kundenveranstaltungen:
    • Maßnahme: Organisation von exklusiven Veranstaltungen für bestehende Kunden.
    • Beispiel: Ein B2B-Logistikunternehmen lädt bestehende Kunden zu einer Networking-Veranstaltung ein, um Beziehungen zu vertiefen und Feedback zu sammeln.
  13. Newsletter:
    • Maßnahme: Regelmäßiger Versand von Newslettern mit relevanten Brancheninformationen.
    • Beispiel: Ein B2B-Unternehmen im Finanzbereich verschickt monatliche Newsletter mit Marktanalysen, Gesetzgebungsupdates und Unternehmensneuigkeiten.
  14. Online-PR:
    • Maßnahme: Optimierung von Online-Präsenz durch Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Online-Reputation-Management.
    • Beispiel: Ein B2B-Technologieunternehmen implementiert SEO-Strategien, um in den Suchergebnissen besser gefunden zu werden und die Sichtbarkeit zu erhöhen.
  15. Partnerschaften und Kooperationen:
    • Maßnahme: Eingehen von strategischen Partnerschaften mit anderen Unternehmen.
    • Beispiel: Ein B2B-Softwareanbieter bildet eine strategische Partnerschaft mit einem Cloud-Service-Anbieter, um gemeinsame Lösungen anzubieten.
  16. CSR-Initiativen (Corporate Social Responsibility):
    • Maßnahme: Teilnahme an sozialen und umweltbezogenen Initiativen.
    • Beispiel: Ein B2B-Unternehmen startet eine CSR-Initiative, indem es sich für umweltfreundliche Praktiken in der Produktion einsetzt und Spendenaktionen für wohltätige Zwecke durchführt.
  17. Testimonials und Experteninterviews:
    • Maßnahme: Veröffentlichen von Kunden-Testimonials und Interviews mit brancheninternen Experten.
    • Beispiel: Ein B2B-Unternehmen für Marketingsoftware veröffentlicht ein Video-Interview mit einem Kunden, der die positiven Auswirkungen der Software auf sein Unternehmen erläutert.
  18. Online-Bewertungen und -Bewertungsmanagement:
    • Maßnahme: Aktive Verwaltung von Online-Bewertungen und Feedback.
    • Beispiel: Ein B2B-Dienstleistungsunternehmen reagiert proaktiv auf Kundenbewertungen, dankt für positives Feedback und adressiert konstruktive Kritik.
  19. Gezielte E-Mail-Kampagnen:
    • Maßnahme: Durchführung von gezielten E-Mail-Marketing-Kampagnen.
    • Beispiel: Ein B2B-Unternehmen für Softwarelösungen sendet personalisierte E-Mails an potenzielle Kunden, die deren spezifische Anforderungen und Herausforderungen ansprechen.
  20. Exklusive Marktforschung:
    • Maßnahme: Durchführung von exklusiven Marktforschungsstudien und Veröffentlichung der Ergebnisse.
    • Beispiel: Ein B2B-Unternehmen im Bereich Finanzen führt eine Studie durch, die Einblicke in die aktuellen Markttrends und -praktiken bietet und die Ergebnisse öffentlich teilt.

Diese Maßnahmen zeigen die Vielfalt der B2B-PR-Strategien, die Unternehmen einsetzen können, um ihre Kommunikation zu stärken, das Image zu verbessern und langfristige Beziehungen mit Geschäftspartnern aufzubauen.

Die B2B-PR-Hausaufgaben

Mediadaten Fachzeitschriften für B2B PR
Mediadaten Fachzeitschriften für B2B PR

Es ist alles andere als prickelnd, aber ohne eine intensive Beobachtung der Fachmedien-Landschaft kann auch 2024 keine sinnvolle B2B PR betrieben werden – das Wälzen der Fachmagazine (und ihrer Mediadaten) gehört auch weiterhin zu den elementaren Hausaufgaben eines jeden PR- und Marketing-Verantwortlichen im B2B-Bereich. Und das beileibe nicht nur bei der Anzeigen-Schaltung; eine intensive Kenntnis der Medienlandschaft ist bei BtB PR unabdingbar.

Gleiches gilt für die Journalisten-Kontakte. Ein gutes Vertrauensverhältnis und der persönliche Kontakt sind schlichtweg Gold wert – und da genügt es eben nicht, einen guten und gepflegten Verteiler zu haben und regelmäßig Presseinformationen zu versenden. Vielmehr müssen die Journalisten das Gefühl (und das Wissen) haben, dass sie sich jederzeit an Sie wenden können, wenn sie Fragen haben – und dabei auch jederzeit ehrliche und informative Antworten bekommen.

Das wiederum setzt aber voraus, dass die Marketing- und PR-Verantwortlichen sich nicht nur mit Kommunikationsfragen, sondern auch mit der inhaltlichen Materie auskennen. Ein PR-Berater ist in der Regel zwar kein Diplom-Ingenieur, aber er sollte zumindest so tief im Thema stecken, dass er genügend Fachexpertise besitzt, um tatsächlich auch als relevanter Ansprechpartner wahrgenommen zu werden. Aus diesem Grund setzten Unternehmen in der Regel auch auf eine Marketing- und PR-Agentur, die die notwendigen Erfahrungen und Kontakte im B2B-Bereich vorzuweisen hat – ein guter PR-Berater für Mode ist schließlich nicht auch ein guter PR-Berater für den Maschinenbau.

Da Informationen und Fachwissen bei der B2B PR eine entscheidende Funktion haben, ist der Kommunikationsfluß innerhalb des Unternehmens enorm wichtig. In jedem Unternehmen finden sich Spezialisten für ihr Thema – sei es in der Entwicklung, im Service, in der Wartung oder auch im Vertrieb. Und das Spezialwissen ist in der Kommunikation ein entscheidender Faktor in der Kundenansprache. Gute Kommunikationsverantwortliche sollten sich dessen immer bewusst sein – und ein gutes und vertrauensvolles Verhältnis nach innen und außen pflegen und einen steten Informationsfluß sicherstellen. Getreu dem „Live together, die alone“-Motto.

Überhaupt kommt der Verzahnung der einzelnen Kommunikationsmaßnahmen eine große Bedeutung zu. Mit einem Messeauftritt allein ist wenig gewonnen, vielmehr muss er gezielt vor, während und nach der Messe kommuniziert werden. Und das so, dass der Messeauftritt nicht als Selbstzweck („Besuchen Sie uns auf der….“) bei den PR-Maßnahmen rüberkommt, sondern mit den entscheidenden Stärken des Unternehmens und der Produkte verknüpft ist. Gleiches gilt für Newsletter. Newsletter sind ein gutes und bewährtes Mittel, um den Kontakt mit den Kunden und anderen Stakeholdern zu halten. Sie sind aber eben nur ein (!) Mittel, das zudem noch beworben werden will – ohne neue Leser steht der Aufwand irgendwann in keinem Verhältnis mehr zum Ertrag. Corporate Publishing ergibt schließlich nur dann Sinn, wenn das Ergebnis am Ende auch tatsächlich gelesen wird und nicht gleich in den (virtuellen) Mülleimer geschmissen wird.

Alles Fragen, die neben der Kommunikationsstärke enorme Erfahrung im spzifischen Markt voraussetzen. Erfahrung, die durchaus viele PR- und Marketing-Verantwortliche haben, schließlich haben wir bisher nur über die „klassische“ Business-to-Business PR (B2B PR) geschrieben. Was jedoch für viele Neuland ist, ist Business-to-Business Content Marketing (B2B Contentmarketing). Also das digitale Pendant zur klassischen (inhaltsgetriebenen) PR. Ein Thema, das so viele Chancen wie Fallstricke bietet, dass wir es hier im PR- und Marketing-Blog  im Blogeintrag „Business-to-Business Content Marketing (B2B Contentmarketing)“ näher betrachten.

Was erwartet der Kunde von Business-to-Business PR?

Ein weiterer häufiger Fehler bei der B2B-Kommunikation besteht darin, dass zwar laufend Inhalte („Content“) vermittelt werden und diese auch den Empfänger – also den (potenziellen) Kunden – erreichen, dieser aber mit den Informationen wenig oder gar nichts anfangen kann. Natürlich ist jeder gute PR-Verantwortliche bestrebt, „sein“ Unternehmen in ein gutes Licht zu stellen, aber das allein reicht nicht aus, um am Ende die Produkte an den Mann zu bringen – schließlich ist Image zwar wichtig, aber die Kaufentscheidungen im BtB-Bereich werden in der Regel äußerst rational und mit mehreren Entscheidern getroffen.

Gute und erfahrene PR-Verantwortliche haben daher ein Gespür für das, was die potenziellen Kunden wissen (!) wollen. Mit welchen Problemen haben die Kunden zu kämpfen, welche Lösungen werden dafür angeboten? Welche Produkteigenschaft ist aus Kundensicht kriegsentscheidend, welche Eigenschaft ist „nice to have“? Welche harten Fakten überzeugen die Kunden, bei welchen Inhalten stellen die Entscheider auf Durchzug („Marketinggedöns“)? Das Gespür ist unheimlich wichtig, nicht nur was die Inhalte, sondern auch die Form betrifft. Wann überzeugt man mit einem Fachartikel in einer Fachzeitschrift, wann mit einem White Paper?

Die Vorteile von BtB-PR für Ihre Marke / Ihr Unternehmen / Ihre Organisation verstehen

B2B-Öffentlichkeitsarbeit (PR) ist ein wichtiger Bestandteil der Marketingstrategie jeder Marke. Es hilft, Beziehungen zu potenziellen Kunden aufzubauen, Vertrauen aufzubauen und ein positives Markenimage zu schaffen. B2B-PR kann auch dazu beitragen, die Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit Ihres Unternehmens zu erhöhen, was zu höheren Umsätzen und Einnahmen führen kann.

Durch strategische B2B-PR-Kampagnen können Unternehmen ihre Zielgruppe effektiver erreichen als mit traditionellen Werbe- oder Marketingkampagnen. Es hilft auch, Inhalte zu erstellen, die bei der Zielgruppe ankommen und Beziehungen zu den Medien aufbauen.

Fazit Business-to-Business-PR

Die Bedeutung von Business-to-Business Public Relations (B2B-PR) ist nicht zu unterschätzen, sondern ist als wesentlichen Bestandteil erfolgreicher Marketingstrategien zu begreifen. „B2B-PR kann als die Verwaltung von Kommunikation und Beziehungen zwischen Unternehmen aufgefasst werden. Wichtig ist die strategische Natur dieser Kommunikationsform. Die Vielfalt und Komplexität von B2B-PR dürfen nicht unterschätzt werden, insbesondere in Bezug auf die spezifischen Bedürfnisse einer spitzen Zielgruppe (BtB) und den höheren Informationsbedarf der Business-Kunden“, erklärt PR- und Marketingexperte Daniel Görs.

Es wurde im Blogartikel dargestellt, wie B2B-PR über einfache Pressemitteilungen hinausgeht und ein breites Spektrum von Kommunikationsmaßnahmen erfordert, darunter Messen, Webinare, Schulungen, Newsletter und vieles mehr. Beispiele erfolgreicher B2B-PR-Kampagnen wie die „Smarter Planet“-Kampagne von IBM und die „Think Different“-Kampagne von Apple unterstreichen die Relevanz von B2B-PR für den Aufbau von Beziehungen, Vertrauen und Markenimage.

Die 20 bewährten BtB-PR-Maßnahmen bieten konkrete Handlungsansätze, um die Kommunikation zwischen Unternehmen zu fördern und positive Beziehungen zu Geschäftspartnern aufzubauen. Der Blog-Beitrag betont auch die Bedeutung von Medienbeobachtung, Journalistenkontakten, Fachexpertise und internem Kommunikationsfluss für eine effektive B2B-PR.

Schließlich hebt der Artikel hervor, dass B2B-PR nicht nur auf Image fokussiert sein sollte, sondern auch den rationalen Entscheidungsprozess der B2B-Kunden berücksichtigen muss. Ein Gespür für die Bedürfnisse der Kunden und die Auswahl der richtigen Form und Inhalte sind entscheidend. Insgesamt verdeutlicht der Artikel die Vorteile von B2B-PR für Marken, Unternehmen und Organisationen, einschließlich erhöhter Sichtbarkeit, Glaubwürdigkeit und letztlich höherer Umsätze und Einnahmen.

Nehmen Sie jetzt Kontakt auf, um Ihr Projekt / Ihr Unternehmen / Ihre Organisation / Ihre Marke mit professioneller Business-to-Business-PR ganz nach vorne zu bringen. Telefonisch 0800-GOERSCOM (0800-46377266) oder per E-Mail an info (at) goers-communications (Punkt) de

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/category/blog/

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Mit PR, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit SEO-Maßnahmen flankieren

2023 sollten Presseinformationen / Pressemitteilungen nicht mehr als reine Maßnahme der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit angesehen werden. Presseinformationen unterstützen die Suchmaschinenoptimierung (SEO) – und umgekehrt. Worum es dabei geht, erklärt die PR- und SEO-Beratung Görs Communications in diesem Blog Artikel.

„Viele Unternehmen nutzen Pressemitteilungen auch 2023 noch so, wie es in den Achtzigern und Neunzigern gang und gäbe war“, moniert der erfahrene PR- und SEO-Berater Daniel Görs. „Die Pressemitteilungen werden verfasst, um die Öffentlichkeit über den Umweg der Zeitungen und Zeitschriften über Veränderungen im Unternehmen zu informieren. Dass – insbesondere, wenn gute Nachrichten verkündet werden können – damit die Bekanntheit des Unternehmens zunimmt, ist ein angenehmer Nebennutzen.“ Ein Nebennutzen, den man dadurch unterstützt, dass viel Arbeit in die Pflege des Presseverteilers steckt, schließlich sollen ja möglichst viele Zeitungen und Zeitschriften mit der Pressemitteilung erreicht werden. Und natürlich zuallererst die, die von der eigenen Zielgruppe konsumiert werden.

Pressemitteilung ohne SEO: Verschwendung von Ressourcen

Ein Vorgehen, an dem eigentlich nichts auszusetzen ist. Außer, dass Ressourcen verschwendet werden. Und das Verschwenden von Ressourcen ist genau das, was jedes Unternehmen eigentlich vermeiden sollte.

Mit guter PR und Pressearbeit lässt sich schließlich deutlich mehr erreichen, als nur bei guten Nachrichten die Bekanntheit und das Image des Unternehmens zu verbessern. Um es an einem Bespiel zu zeigen, Pressemitteilungen können auch wunderbar genutzt werden, um in der Suchmaschinenoptimierung (SEO = Search Engine Optimization) signifikante Erfolge zu erzielen.

PR Hamburg
Google-Suche nach „PR Hamburg“

Pressemitteilungen bieten sich aus mehreren Gründen als SEO-Maßnahme an. Dieses klassische Mittel der PR bzw. der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bringt zudem den großen Vorteil mit, dass der SEO-Nutzen praktisch “nebenbei” anfällt.

Zum einen kann man weiterhin die klassischen Medien ansprechen, das mittlerweile auch über digitale Verteiler / Presse- und Informationsportale, wodurch die Zahl der potenziellen Veröffentlichungen spürbar ansteigt.

Ist die Pressemitteilung jedoch erst erstellt, lässt sie sich wunderbar auch für Online-Zwecke benutzen – was sich natürlich spürbar im Budget niederschlägt. Stichwort Ressourcenverschwendung; der Arbeitsaufwand ist nur geringfügig höher, der Erfolg aber deutlich größer.

Informations- und Presseportale für Public Relations (PR) und Suchmaschinenoptimierung (SEO) nutzen

Mittlerweile gibt es weit mehr als 100 Online-Presse- und Informationsportale, auf denen man Pressemitteilungen veröffentlichen kann. Die Kosten variieren dabei je nach Portal. Eine professionelle PR- und SEO-Agentur wie Görs Communications hat für die meisten PR-/Info-Portale eine Flatrate.

Diese Informations- und Presseportale haben neben ihrer eigentlichen Funktion – dass Journalisten die Portale lesen und sich dort bei den Inhalten der Pressemitteilungen bedienen – die Möglichkeit, Links innerhalb der Presseinformation zu setzen. Es ist also nicht nur möglich, zur Hauptseite zu verlinken, sondern auch gezielt zu den Unterseiten oder Landingpages, die gepusht werden sollen. Aus PR-Sicht also zum Beispiel der Pressebereich der Website.

Ein weiterer Vorteil von Pressemitteilungen besteht aus Onlinemarketing / SEO-Sicht darin, dass die Links aus einem guten Text-Umfeld stammen. Einem Textumfeld, in dem sich mit dem richtigen Thema auseinandergesetzt wird. Es ist also dank der Pressemitteilung und den Presseportalen relativ leicht möglich, an viele Links zu kommen, die der eigenen Seite wirklich helfen.

Außerdem werden die Links in den Pressemitteilungen häufig auch von den Nachrichtenseiten übernommen, die die ganze Presseinformation oder Teile der Presseinformation übernehmen – was sich wirklich spürbar für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) auszahlt. Und diese Möglichkeit wollen Sie sich doch nicht entgehen lassen, oder?

Informations- und Presseportale bieten also eine großartige Möglichkeit, Public Relations (PR) und Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu kombinieren, um die Sichtbarkeit Ihrer Pressemitteilungen und Nachrichtenartikel zu erhöhen. Hier sind 10 Beispiele, wie Sie diese Presse- und Informationsportale nutzen können:

  1. Veröffentlichung von Pressemitteilungen: Nutzen Sie Informations- und Presseportale, um Ihre Pressemitteilungen zu veröffentlichen. Dadurch erhöhen Sie die Reichweite und erreichen ein breiteres Publikum.
  2. Backlink-Aufbau: Einige Presseportale erlauben es, auf Ihre Website zu verlinken. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um hochwertige Backlinks zu erhalten, die Ihre SEO-Rankings verbessern können.
  3. Keyword-Optimierung: Integrieren Sie relevante Keywords und Phrasen in Ihre Pressemitteilungen und Artikel, um die Sichtbarkeit in den Suchmaschinenergebnissen zu erhöhen.
  4. Lokale PR und SEO: Nutzen Sie regionale Informationsportale, um lokale Pressemitteilungen zu verbreiten und Ihre lokale Sichtbarkeit zu verbessern.
  5. Multimedia-Inhalte einbinden: Einige Portale erlauben es, Bilder, Videos oder Infografiken einzubinden. Nutzen Sie diese Option, um Ihre Inhalte ansprechender zu gestalten und die Nutzerinteraktion zu erhöhen.
  6. Social Media Teilen: Informationsportale bieten oft Social Media Share-Buttons an. Ermutigen Sie Ihr Publikum, Ihre Artikel auf sozialen Plattformen zu teilen, um die Reichweite zu steigern.
  7. Pressekontakte finden: Oftmals bieten Presseportale Informationen zu Journalisten und Redakteuren. Nutzen Sie diese Daten, um gezielt Pressekontakte für Ihre Branche zu finden und Ihre PR-Arbeit zu verbessern.
  8. Monitoring und Analyse: Verwenden Sie die Daten und Analysen der Portale, um die Performance Ihrer veröffentlichten Artikel zu verfolgen und Ihre Strategie zu optimieren.
  9. Veröffentlichungszeitpunkt: Wählen Sie den besten Zeitpunkt für die Veröffentlichung Ihrer Pressemitteilungen, um maximale Aufmerksamkeit zu erzielen und das Interesse der Zielgruppe zu wecken.
  10. PR-Kampagnen unterstützen: Nutzen Sie Informations- und Presseportale als Teil Ihrer PR-Kampagnen, um eine größere Medienreichweite und Online-Sichtbarkeit für Ihre Botschaften zu erreichen.

Durch die strategische Nutzung von Informations- und Presseportalen können Sie Ihre PR-Bemühungen stärken und gleichzeitig die SEO-Wirkung durch Backlinks und optimierte Inhalte verstärken. Beachten Sie jedoch, dass die Qualität und Relevanz Ihrer Inhalte immer im Vordergrund stehen sollten, um langfristigen Erfolg zu erzielen.

Suchmaschinenoptimierung der Presse-Seiten auf der Website

Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) für die Presseseiten einer Website ist wichtig, um sicherzustellen, dass sie von Suchmaschinen gut indexiert werden und Ihre Pressemitteilungen und Nachrichtenartikel besser gefunden werden können. Hier sind 10 Beispiele, wie man Presseseiten für SEO optimieren kann:

  1. Keyword-Recherche: Identifizieren Sie relevante Keywords und Phrasen, die in den Pressemitteilungen und Artikeln verwendet werden sollen. Verwenden Sie Tools wie den Google Keyword Planner, um geeignete Keywords zu finden.
  2. SEO-freundliche URLs: Stellen Sie sicher, dass die URLs Ihrer Presseseiten präzise, kurz und beschreibend sind, und verwenden Sie dabei relevante Keywords.
  3. Optimierte Metadaten: Schreiben Sie ansprechende Meta-Titel und Meta-Beschreibungen, die die wichtigsten Informationen enthalten und zum Klicken animieren. Achten Sie darauf, relevante Keywords einzubauen.
  4. Hochwertige Inhalte: Bieten Sie informative und gut geschriebene Inhalte auf den Presseseiten. Achten Sie auf Einzigartigkeit und vermeiden Sie doppelten Content.
  5. Interne Verlinkung: Verlinken Sie von anderen relevanten Seiten Ihrer Website auf die Presseseiten, um ihre Bedeutung zu erhöhen und die Suchmaschinen-Crawling-Rate zu verbessern.
  6. Optimierte Bilder: Verwenden Sie Bilder mit aussagekräftigen Dateinamen und Alt-Tags, um den Suchmaschinen mitzuteilen, worum es in den Bildern geht.
  7. Pressemitteilungen als Text statt PDF: Wenn möglich, stellen Sie die Pressemitteilungen als durchsuchbaren Text auf der Website bereit, anstatt sie nur als PDF-Dateien anzubieten. Suchmaschinen können Text leichter indexieren.
  8. Social Media Sharing: Implementieren Sie Social Media Share-Buttons, damit Leser Ihre Pressemitteilungen und Artikel leicht auf sozialen Plattformen teilen können. Dies erhöht die Reichweite und Sichtbarkeit.
  9. Mobile Optimierung: Stellen Sie sicher, dass die Presseseiten für mobile Geräte optimiert sind, da viele Nutzer heute über Smartphones und Tablets surfen.
  10. Monitoring und Anpassung: Verwenden Sie Tools wie Google Analytics, um den Traffic auf Ihren Presseseiten zu überwachen. Analysieren Sie die Daten und passen Sie Ihre SEO-Strategie entsprechend an.

Beachten Sie, dass SEO ein kontinuierlicher Prozess ist und es einige Zeit dauern kann, bis die Optimierungen greifen und zu verbesserten Suchmaschinenrankings führen. Geduld und Ausdauer sind wichtig, um langfristig erfolgreich zu sein.

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Suchmaschinenoptimierung (SEO), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Blog von Görs Communications auf https://www.goers-communications.de/category/blog/
 
 
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