17. April 2024

Digitale Markterschließung (8): Google Ads

Letzter Teil unserer großen Blog-Reihe über die digitale Markterschließung. In den bisherigen Blog-Beiträgen haben wir bereits erläutert, was das Leistungsspektrum unserer PR- und Content-Marketing-Agentur bei der digitalen Markterschließung alles umfassen kann.

Dabei gehen wir nach unserem Maßnahmen-Plan normalerweise folgendermaßen vor:

  • Analyse.
  • Website-Optimierung (SEO und Content Marketing).
  • Social-Media-Kommunikation und Social-Media-Werbung.
  • Online-PR.
  • Google Ads (ehemals: „Google AdWords“).

In den bisherigen Blogposts haben wir die einzelnen Maßnahmen – bis auf Google Ads  – bereits näher vorgestellt, von der Analyse und der Website-Optmierung (SEO und Content Marketing) über die Social-Media-Kommunikation samt Social-Media-Werbung bis hin zu den Online-PR-Maßnahmen. Was jetzt folgt, ist Google Ads.

Digitale Markterschließung: Google Ads (SEM)

Die schönste Website mit den besten Angeboten nützt nichts, wenn sie nicht gefunden wird. Darum sollten Sie unbedingt Suchmaschinenmarketing betreiben – mit klarem Fokus auf den unumstrittenen Marktführer Google (mehr als 90 Prozent Marktanteil in Deutschland). Für Google zählt immer nur eines: Die Nutzer sollen die hilfreichste Antwort auf ihre Fragen finden. Für Unternehmen und Organisationen besteht mit Google Ads eine schnelle und kosteneffektive Möglichkeit, online bei der größten Suchmaschine präsent zu sein. Werbung bei Google über Google Ads ( = Search Engine Marketing, SEM) zu schalten, ist eine der effizientesten Werbemaßnahmen überhaupt – die Anzeigen sind mit einiger Erfahrung schnell umgesetzt und bieten große Werbe- und Variationsmöglichkeiten. Anzeigen und Kampagnen können zu unterschiedlichen Zwecken der digitalen Markterschließung eingesetzt werden, etwa für die Image-Bildung bis hin zum Verkauf von einzelnen Produkten. Der Vorteil besteht darin, dass mit einer gewissen Erfahrung nur unter geringen Streuverlusten geworben werden kann; die Werbung bei Google wird – je nach Budget und Zielsetzung – unabhängig oder unterstützend zu den Anzeigen bei anderen Internetplattformen geschaltet.

Mit bezahlten Anzeigen bei Google (= Google Ads) erhöhen Sie Ihre Sichtbarkeit stark und schnell. Als lokaler Unternehmer sollten Sie Local SEA (Search Engine Advertising) nutzen. Dank der geografischen Einschränkung bewegen sich die Kosten im Rahmen. Außerdem erhöhen Sie so die Wahrscheinlichkeit, dass die Nutzer, die Ihre lokalen / regionalen Google Ads sehen, auch zu Ihnen ins Geschäft kommen beziehungsweise Ihre Dienstleistungen oder Produkte nutzen. Bei den Google Ads zahlen Sie für Schlüsselwörter bzw. Suchbegriffe ( = Keywords): Ein Nutzer, der diese eingibt, sieht Ihre Anzeige bei Google. Nur wenn er darauf klickt, zahlen Sie dafür, und zwar umso mehr, je beliebter der Suchbegriff bei Ihren Mitbewerbern ist, also je umkämpfter der Markt und die dazugehörigen Suchbegriffe sind.

Was man bei Google Ads beachten sollte? Das wichtigste Prinzip bei Google Ads ist learning by doing. Und das nicht nur am Anfang, wenn man bei der digitalen Markterschließung mit ein paar Euro die ersten Anzeigen testweise schaltet, sondern durchgehend. Einfach, weil es bei Google Ads nicht DAS Keyword, DIE Klickrate, DIE Anzeige oder DEN Gebotspreis gibt – das Marktumfeld verändert sich dafür schlichtweg zu schnell.

Stattdessen zeichnet sich eine gute Strategie zur digitalen Markterschließung über Google Ads durch das “trial and error aus”-Prinzip aus. Man entwirft keine fertige Kampagne auf dem Reißbrett, um sie anschließend unverändert durchlaufen zu lassen. Sondern man entwirft eine Kampagne, implementiert sie und fängt dann mit dem Feinschliff an. Und auf den Feinschliff kommt es an, und den kann man erst erfolgreich durchführen, wenn die Kampagne bereits läuft. Idealerweise fängt man mit einem niedrigen Budget an, betrachtet die Preise und Klickraten, nimmt Änderungen vor, erhöht das Budget, überprüft das Ergebnis und setzt erst dann das volle Budget ein – Google-Ads-Profis wie Daniel Görs entwickeln darüber schrittweise ein Gefühl, was gut funktioniert.

Google Ads ist also eine Online-Werbeplattform von Google, die es Unternehmen ermöglicht, Anzeigen zu schalten, die in den Google-Suchergebnissen, auf Websites im Google Display-Netzwerk und in anderen Google-Plattformen erscheinen. Hier sind 10 Profi-Tipps vom zertifizierten Google-Ads-Experten Daniel Görs zur effektiven Schaltung von Google Ads:

  1. Keyword-Recherche: Investieren Sie Zeit in die gründliche Recherche relevanter Keywords. Nutzen Sie Tools wie den Google Keyword Planner, um die besten Suchbegriffe für Ihre Anzeigen zu identifizieren.
  2. Gut strukturierte Kampagnen: Organisieren Sie Ihre Anzeigen in gut strukturierten Kampagnen und Anzeigengruppen. Eine klare Struktur erleichtert das Management und die Optimierung Ihrer Kampagnen.
  3. Zielgerichtete Anzeigen: Schreiben Sie überzeugende Anzeigentexte, die auf die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe eingehen. Verwenden Sie klare Calls-to-Action und betonen Sie die Alleinstellungsmerkmale Ihrer Produkte oder Dienstleistungen.
  4. Landing Page Optimierung: Stellen Sie sicher, dass die Landing Pages, zu denen Ihre Anzeigen führen, relevant und benutzerfreundlich sind. Eine gut gestaltete Landing Page kann die Conversion-Rate erheblich verbessern.
  5. Budgetkontrolle: Legen Sie klare Budgets für Ihre Kampagnen fest und überwachen Sie regelmäßig die Ausgaben. Nutzen Sie Optionen wie das Tagesbudget, um sicherzustellen, dass Sie Ihre finanziellen Ziele einhalten.
  6. Conversion-Tracking: Implementieren Sie Conversion-Tracking, um den Erfolg Ihrer Anzeigen zu messen. Verfolgen Sie Conversions wie Verkäufe, Anmeldungen oder andere Aktionen, die für Ihr Geschäft wichtig sind.
  7. Negative Keywords: Verwenden Sie negative Keywords, um irrelevante Klicks zu minimieren. Das hilft, Ihr Budget effektiver einzusetzen und sicherzustellen, dass Ihre Anzeigen für relevante Suchanfragen erscheinen.
  8. Geo-Targeting: Nutzen Sie Geo-Targeting, um Ihre Anzeigen auf bestimmte geografische Regionen auszurichten. Dies ist besonders wichtig, wenn Ihre Zielgruppe lokal begrenzt ist.
  9. A/B-Tests: Führen Sie regelmäßig A/B-Tests durch, um die Leistung Ihrer Anzeigen zu optimieren. Experimentieren Sie mit verschiedenen Anzeigentexten, Überschriften, Grafiken und Call-to-Action-Elementen, um herauszufinden, welche am besten funktionieren.
  10. Regelmäßige Optimierung: Überwachen Sie kontinuierlich die Leistung Ihrer Anzeigen und passen Sie Ihre Strategie entsprechend an. Google Ads sind dynamisch, und kontinuierliche Optimierung ist entscheidend, um maximale Effizienz und Ergebnisse zu erzielen.

Diese Tipps helfen Ihnen, eine effektive Google Ads-Kampagne aufzubauen und sicherzustellen, dass Ihre Anzeigen vor Ihrer Zielgruppe gut sichtbar sind.

Was man bei der Auswahl der Keywords machen kann, ist, Keywords zu wählen, die zu unspezifisch sind. Das Wichtigste, was man bei der Auswahl immer im Hinterkopf haben sollte, ist die Frage, welche Keywordkombination tatsächlich zielführend sind – und welche so unspezifisch sind, dass sie Besucher anlocken, die gar kein Interesse haben. Schließlich muss für jeder Klick gezahlt werden, weshalb bei der digitalen Markterschließung eine Fokussierung auf potenzielle Kunden und, im geringerem Maße, auch auf Multiplikatoren sinnvoll ist.

Neben Kampagnen zum Abverkauf sollte bei der digitalen Markterschießung möglichst auch immer eine Bekanntheits- und Imagekampagne für die Marke selbst kreiert und geschaltet werden. Dazu müssen die Keywords (Schlüsselwörter / Suchbegriffe) erarbeitet und festgelegt werden. Konkrete Keywords(kombinationen) sollten im Zusammenhang mit der Unternehmenstätigkeit erarbeitet und geschaltet werden.

Suchmaschinenwerbung leicht gemacht: In 10 Schritten zur erfolgreichen Google Ads Kampagne

Die digitale Markterschließung durch Google Ads kann ein effektiver Weg sein, um potenzielle Kunden zu erreichen und den Umsatz zu steigern. Ihre PR- und Onlinemarketing-Beratung Görs Communications skizziert 10 Schritte, um erfolgreiche Google Ads Kampagnen zu starten:

  1. Ziele festlegen: Definieren Sie klare und messbare Ziele für Ihre Kampagne. Möchten Sie den Website-Traffic steigern, Leads generieren oder den Online-Verkauf erhöhen? Das Festlegen der Ziele hilft Ihnen, den Erfolg Ihrer Kampagne zu messen.
  2. Keyword-Recherche: Führen Sie eine gründliche Keyword-Recherche durch, um die relevanten Suchbegriffe zu identifizieren, die Ihre Zielgruppe verwenden könnte. Verwenden Sie dabei auch Tools wie den Google Keyword Planner.
  3. Budget festlegen: Legen Sie ein angemessenes Budget fest, das Ihren Marketingzielen und den Kosten pro Klick (CPC) entspricht. Überprüfen Sie auch die durchschnittlichen CPC-Werte für die ausgewählten Keywords.
  4. Kampagnenstruktur erstellen: Strukturieren Sie Ihre Kampagnen sinnvoll, indem Sie sie in thematisch relevante Anzeigengruppen aufteilen. Dadurch können Sie relevantere Anzeigen erstellen und das Budget gezielter einsetzen.
  5. Erstellen Sie ansprechende Anzeigen: Schreiben Sie überzeugende Anzeigen, die die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe auf sich ziehen. Verwenden Sie die Keywords in den Anzeigentexten und betonen Sie die Vorteile Ihrer Produkte oder Dienstleistungen.
  6. Landing Pages optimieren: Stellen Sie sicher, dass die Landing Pages, auf die Ihre Anzeigen verweisen, relevant und benutzerfreundlich sind. Die Seite sollte gut strukturiert sein, ansprechende Inhalte enthalten und eine klare Handlungsaufforderung (Call-to-Action) haben.
  7. Einstellungen festlegen: Konfigurieren Sie Ihre Kampagneneinstellungen, einschließlich geografischer Ausrichtung, Geräteausrichtung und Zeitplanung. Dadurch können Sie Ihre Anzeigen nur potenziellen Kunden in relevanten Regionen und zu geeigneten Zeiten anzeigen lassen.
  8. Conversion-Tracking einrichten: Implementieren Sie das Conversion-Tracking, um den Erfolg Ihrer Kampagne zu messen. Verfolgen Sie Conversions wie Einkäufe, Kontaktanfragen oder Anmeldungen, um die Leistung Ihrer Anzeigen zu bewerten.
  9. A/B-Tests durchführen: Führen Sie regelmäßig A/B-Tests durch, um verschiedene Anzeigenvarianten, Keywords oder Landing Pages zu vergleichen. Dadurch können Sie die Leistung Ihrer Kampagne kontinuierlich optimieren.
  10. Kampagnenüberwachung und Optimierung: Beobachten Sie die Leistung Ihrer Kampagne genau und optimieren Sie sie kontinuierlich. Passen Sie Gebote an, entfernen Sie Keywords mit schlechter Performance und verbessern Sie Ihre Anzeigen und Landing Pages.

Indem Sie diese Schritte befolgen und Ihre Google Ads Kampagnen kontinuierlich optimieren, können Sie Ihre Chancen auf eine erfolgreiche digitale Markterschließung erhöhen und potenzielle Kunden effektiv ansprechen.

Görs Communications setzt auf Wunsch einen Google Ads Verwaltungsaccount für Ihre digitale Markterschließung auf und administriert die Anzeigenschaltungen.

Jetzt kostenlose Erstberatung bei der Unternehmens- und Digitalberatung Görs Communications anfordern: http://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/kontakt oder per E-Mail an info (at) goers-communications.de

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Digitale Markterschließung (4): Analyse der bisherigen PR-, Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen

In unserer Blog-Reihe über die digitale Markterschließung haben wir bereits kurz skizziert, wie das Leistungsspektrum unsere PR- und Content-Marketing-Agentur bei der digitalen Markterschließung aussieht.

Typischerweise umfasst der Maßnahmen-Fahrplan folgende Punkte:

  • Analyse.
  • Website-Optimierung (SEO und Content Marketing).
  • Social-Media-Kommunikation und Social-Media-Werbung.
  • Online-PR.
  • Google Ads (ehemals Google AdWords).

Die einzelnen Maßnahmen wollen wir jetzt Schritt für Schritt erläutern, beginnend mit der Analyse.

Digitale Markterschließung: Analyse

Jedes Unternehmen ist anders. Das hört sich wie eine Binsenwahrheit an, der bei der digitalen Markterschließung jedoch eine wichtige Bedeutung zukommt. Nicht nur, dass Unternehmen über die Jahre verschiedene Wege bei der Kommunikation – sei es in der Werbung, in der PR-Arbeit oder im digitalen Raum – eingeschlagen hat, kämpfen Unternehmen auch jeweils mit anderen Herausforderungen. Wie ist das Marktumfeld, wie positioniert sich die Konkurrenz, was für ein Image hat das Unternehmen derzeit, wo liegen die jeweiligen Stärken, wo die Schwächen?

Deshalb zeigt Görs Communications im Rahmen ihrer Beratung zur digitalen Markterschließung als ersten Schritt immer auf, wo die es bei den vorhandenen Kommunikationsmaßnahmen hapert – und wo ein guter Anfang gemacht wurde, auf den sich aufbauen lässt. Dies umfasst unter anderem folgende Bereiche:

  • Schwerpunktsetzung im Kommunikationsbudget. Jedes Unternehmen hat naturgemäß damit zu kämpfen, dass das Budget für Kommunikationsmaßnahmen begrenzt ist. Da Görs Communications vornehmlich für kleinere und mittlere Unternehmen arbeitet, bei denen jeder Euro zweimal umgedreht werden muss, ist der Agentur das Preis-Leistungs-Verhältnis der Maßnahmen besonders wichtig. Entsprechend wird geprüft, ob die Schwerpunkte der Kommunikationsmaßnahmen richtig gesetzt wurden und wo Optimierungspotenzial gehoben werden kann – etwa durch die Umschichtung von Werbemitteln zu PR-Maßnahmen, wenn es Themen gibt, die sich besonders gut über PR verkaufen lassen.
  • Überprüfung der bisherigen Werbeschaltungen.  Werbung wird von den meisten Unternehmen nach Bauchgefühl geschaltet – und vor allem in den als relevant erachteten Fachmedien. Und das zu entsprechend hohen Preisen. Görs Communications kennt die deutsche Medienlandschaft durch die tägliche Arbeit sehr gut, die Agentur kann dementsprechend das Kosten-Nutzen-Verhältnis deutlich genauer einschätzen und entsprechend Empfehlungen abgeben. Etwa von Print-Werbung bei überteuerten Fachblättern hin zu Google AdWords.
  • Überprüfung der bisherigen PR-Arbeit. Die meisten deutschen Unternehmen betreiben ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit recht passiv. Inhalte werden zwar erstellt, aber es wird kaum aktiv auf Journalisten oder Medienhäuser zugegangen. Görs Communications zeigt hier auf, wie beharrliches Zugehen auf potenzielle Multiplikatoren für erheblich mehr Reichweite sorgt – und das bei gleichbleibendem Arbeitsaufwand.
  • Überprüfung der internen Kommunikation und der einzelnen Werbemaßnahmen. Kaum ein Unternehmen verfügt nicht über nette Gimmicks (und wenn es bunte Kugelschreiber sind), Newsletter und Unternehmensbroschüren. Das Problem: Häufig sind diese Kommunikationsmaßnahmen mit der Zeit gewachsen, „es hat sich halt so eingebürgert“. Görs Communications zeigt auf, welche der Maßnahmen Sinn ergeben, welche runderneuert werden müssen und welche gestrichen werden können. Schließlich kosten diese Maßnahmen Zeit und Geld, das in anderen Maßnahmen sinnvoller aufgehoben ist.
  • Analyse der Webseite. Der mit Abstand wichtigste Punkt. Görs Communications zeigt auf, wo bei der Webseite Verbesserungsbedarf besteht. De Fokus liegt dabei vor allem auf drei Punkte: 1. Call to action: Löst die Webseite beim Nutzer das erwünschte Verhalten aus? 2. SEO: Werden die Inhalte gut gefunden, was muss bei der Onpage- und Offpage-Optimierung beachtet werden, welcher Content muss unbedingt noch erstellt werden? 3. Image: Transportiert die Webseite auch wirklich das Image, das erwünscht ist?
  • Analyse des Social-Media-Auftritts. LinkedIn, Xing, Twitter, Facebook, Snap, Instagram etc., Unternehmen sollen angeblich auf immer mehr Social-Media-Plattformen präsent sein. Leider führt das jedoch auch dazu, dass sich viele Unternehmen verzetteln. Görs Communications hilft dabei, die für das Unternehmen relevanten Plattformen zu identifizieren und sinnvolle – auch und insbesondere aus Kostensicht – Kommunikationspläne aufzuzeigen.
  • Content-Audit. Kommunikation steht und fällt mit den Inhalten. Insbesondere beim Content Marketing und den verschiedenen Online-Maßnahmen kann man praktisch nie genug Inhalte haben – und viele Unternehmen verfügen bereits über Inhalte, die nur irgendwo in Broschüren oder auf alten Festplatten sprichwörtlich verstauben. Görs Communications zeigt auf, welche Schätze hier noch gehoben werden können – und welche doch besser dem (digitalen) Vergessen übergeben werden sollten.

Die Analyse der bisherigen PR-, Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen eines Unternehmens oder einer Organisation ist entscheidend, um Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken zu identifizieren und zukünftige Strategien zu entwickeln. Hier sind 15 Schritte für den Analyseprozess:

  1. Sammeln der Daten:
    • Beispiel: Ein Marketingteam sammelt Daten zu vergangenen PR- und Werbekampagnen, einschließlich Medienberichterstattung, Online-Reputation, Anzeigenkosten und Social-Media-Metriken.
  2. Identifikation der Zielgruppen:
    • Beispiel: Ein Einzelhandelsunternehmen analysiert, welche Zielgruppen bisher am meisten auf die PR- und Werbebotschaften reagiert haben, und identifiziert potenzielle neue Zielgruppen.
  3. Bewertung der Medienpräsenz:
    • Beispiel: Eine Technologiefirma überprüft ihre Präsenz in verschiedenen Medien, um festzustellen, welche Kanäle am effektivsten für die Platzierung von Botschaften sind.
  4. Messung der Reichweite:
    • Beispiel: Ein Reiseunternehmen analysiert die Reichweite seiner PR-Kampagnen, indem es die Anzahl der erreichten Leser, Zuschauer oder Zuhörer misst.
  5. Auswertung der Online-Präsenz:
    • Beispiel: Ein E-Commerce-Unternehmen analysiert die Sichtbarkeit seiner Website in Suchmaschinen, die Anzahl der Besucher und die Verweildauer, um die Online-Effektivität zu bewerten.
  6. Betrachtung der Konkurrenz:
    • Beispiel: Ein Modeunternehmen vergleicht seine Werbestrategien mit denen der Hauptkonkurrenten, um festzustellen, welche einzigartigen Elemente hervorgehoben werden können.
  7. Analyse von Werbeanzeigen:
    • Beispiel: Ein Automobilhersteller untersucht die Leistung von Anzeigen in verschiedenen Medien, um festzustellen, welche Werbekanäle den besten ROI bieten.
  8. Überprüfung von Social-Media-Metriken:
    • Beispiel: Ein Restaurant analysiert Likes, Shares und Kommentare auf Social-Media-Plattformen, um die Beliebtheit von bestimmten Speisen oder Aktionen zu bestimmen.
  9. Bewertung von Krisenkommunikation:
    • Beispiel: Ein Technologieunternehmen überprüft, wie effektiv es auf vergangene Krisensituationen reagiert hat, und entwickelt Strategien zur Verbesserung der Krisenkommunikation.
  10. Evaluierung von Kundenzufriedenheit:
    • Beispiel: Ein Dienstleistungsunternehmen analysiert Kundenbewertungen und -feedback, um Schwachstellen in der Kundenbetreuung zu identifizieren und zu verbessern.
  11. Berücksichtigung von Budget und Ressourcen:
    • Beispiel: Ein kleines Unternehmen überprüft, wie gut die bisherigen Maßnahmen mit dem verfügbaren Budget und den Ressourcen umgesetzt wurden, und prüft, ob eine effizientere Nutzung möglich ist.
  12. Messung von Conversion-Raten:
    • Beispiel: Ein E-Commerce-Unternehmen analysiert die Conversion-Raten von Werbekampagnen, um festzustellen, welche dazu geführt haben, dass Besucher zu zahlenden Kunden werden.
  13. Bewertung der Markenreputation:
    • Beispiel: Ein Finanzdienstleistungsunternehmen überwacht die öffentliche Wahrnehmung seiner Marke, um negative Trends zu identifizieren und Maßnahmen zur Imageverbesserung zu planen.
  14. Evaluierung von Erfolgsmetriken:
    • Beispiel: Ein Non-Profit-Organisation analysiert den Erfolg von Spendenkampagnen anhand von finanziellen Kennzahlen sowie der Anzahl neuer Unterstützer.
  15. Entwicklung von Handlungsempfehlungen:
    • Beispiel: Basierend auf den Analysen werden konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet, wie zum Beispiel die Neuausrichtung von Zielgruppen, die Anpassung von Werbemaßnahmen oder die Optimierung der Online-Präsenz.

Die kontinuierliche Analyse und Anpassung von PR-, Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen sind entscheidend, um den sich ständig verändernden Marktbedingungen und den Bedürfnissen der Zielgruppe gerecht zu werden.

In unserer Blog-Reihe über die digitale Markterschließung erläutern wir im nächsten Beitrag die Website-Optimierung (SEO und Content Marketing).

Nehmen Sie jetzt Kontakt auf, um Ihr Projekt und Ihr Unternehmen durch eine Analyse Ihrer PR-, Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen ganz nach vorne zu bringen. Telefonisch 0800-GOERSCOM (0800-46377266) oder per E-Mail an info (at) goers-communications (Punkt) de

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Digitale Markterschließung (1): Hürden der Digitalisierung

Liest man die Schlagzeilen, muss es um die deutsche Innovationskraft wahrlich schlecht bestellt sein. Schlagworte wie „digitales Entwicklungsland“, „Schlusslicht Deutschland“ und „Glasfaserwüste“ gehören zum Standard-Repertoire, sobald es um die Digitalisierung geht. Die baltischen Staaten und natürlich das Silicon Valley werden zu Leuchttürmen, Deutschland hingegen zum Fax- und Totholz-Land erklärt, bei dem sich weder staatliche Bürokratie noch private Wirtschaft innovativ zeigen. Und dazu muss der Bürger auch noch ein Internet im Schneckentempo aushalten, gleich, ob mobil oder an der heimischen Kupferleitung aus dem letzten Jahrtausend.

Aber das Jammern und das Miesmachen gehören bekanntlich auch zu Deutschland wie der Regen zu Hamburg, während andere Länder stolz auf ihre Erfolge sind, wird in Deutschland darüber geredet, was nicht funktioniert. Betrachtet man bei der Digitalisierung Deutschland mal genauer im internationalen Vergleich, dann gibt es Licht und Schatten, je nachdem, welche Bereiche man dort betrachtet. Die Schwarzmalerei ist sicherlich übertrieben, Jubelstimmung aber ebenso verfehlt. Kurz, es ist kompliziert.

Nachzügler von heute werden in der Zukunft die Abgehängten sein

Bei der Digitalisierung denken viele Menschen automatisch an Start-Up-Unternehmen, dabei betrifft die Digitalisierung fast die gesamte Wertschöpfungskette, Stichwort „Arbeit 4.0“. Es geht nicht darum, ein digitales Produkt zu entwickeln, sondern die eigenen Geschäftsprozesse fit für die Digitalisierung zu machen. Ganz gleich, wie alt und groß das Unternehmen ist. Und hier besteht in Deutschland tatsächlich ein Nachholbedarf, insbesondere bei mittelständischen Unternehmen. Geschätzt wird, dass nur rund ein Fünftel aller Mittelständler wirklich im digitalen Zeitalter angekommen sind und die Digitalisierung ihrer Geschäftsabläufe und Produkte nachhaltig vorantreiben. Rund ein Drittel der mittelständischen Unternehmen gelten hingegen als regelrechte Digitalisierungs-Muffel, die sich der Zukunft total verweigern. Sei es, weil ihnen dafür die Ressourcen fehlen, sei es, weil sie überfordert sind, sei es, weil sie nicht die Notwendigkeit sehen – was gerade auf ältere Unternehmen („Ging bisher ja auch ohne“) zutrifft.

Die größten Hürden der Digitalisierung

  1. Kulturelle Widerstände und Veränderungsmanagement: Die Einführung neuer digitaler Technologien erfordert oft Veränderungen in der Unternehmenskultur und Arbeitsweise. Mitarbeiter können Widerstände gegen Veränderungen haben und es kann schwierig sein, sie zu motivieren und zu befähigen, neue Fähigkeiten zu erlernen und anzunehmen.
  2. Datenschutz und Sicherheitsbedenken: Mit der zunehmenden Digitalisierung entstehen Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der Sicherheit von sensiblen Daten. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie angemessene Sicherheitsmaßnahmen implementieren, um Daten vor Cyberangriffen und Datenschutzverletzungen zu schützen.
  3. Kosten und Investitionen: Die Implementierung digitaler Technologien erfordert oft erhebliche Investitionen in Hard- und Software, Schulungen und Integrationen. Für viele Unternehmen können die Kosten ein Hindernis sein, insbesondere für kleinere Unternehmen und Start-ups.
  4. Digitale Kluft und Ungleichheiten: Die Digitalisierung kann zu einer digitalen Kluft führen, bei der bestimmte Bevölkerungsgruppen oder Regionen Zugang zu den Vorteilen der Technologie haben, während andere zurückbleiben. Dies kann zu Ungleichheiten im Bildungssystem, auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft insgesamt führen.
  5. Komplexität und Interoperabilität: Die Integration verschiedener digitaler Systeme und Plattformen kann sehr komplex sein, insbesondere wenn diese Systeme nicht miteinander kompatibel sind. Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre digitalen Lösungen nahtlos miteinander interagieren können, um Effizienz und Produktivität zu gewährleisten.
  6. Rechtliche und regulatorische Anforderungen: Die Digitalisierung bringt oft neue rechtliche und regulatorische Anforderungen mit sich, insbesondere im Bereich Datenschutz, Cybersecurity und E-Commerce. Unternehmen müssen sich kontinuierlich über Gesetzesänderungen informieren und sicherstellen, dass sie alle relevanten Vorschriften einhalten.
  7. Fachkräftemangel und Kompetenzlücken: Die Nachfrage nach Fachkräften mit digitalen Kompetenzen übersteigt oft das Angebot, was zu einem Fachkräftemangel führt. Unternehmen müssen in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren, um sicherzustellen, dass sie über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen, um mit den neuesten digitalen Technologien Schritt zu halten.
  8. Abhängigkeit von Technologieanbietern: Unternehmen, die digitale Technologien nutzen, sind oft stark von ihren Technologieanbietern abhängig. Änderungen in den Geschäftsbedingungen oder die Verfügbarkeit von Diensten dieser Anbieter können sich negativ auf die Betriebsabläufe und die Servicequalität auswirken.
  9. Widerstand gegen Automatisierung und KI: Die Einführung von Automatisierung und künstlicher Intelligenz (KI) kann Ängste vor Arbeitsplatzverlusten und dem Verlust menschlicher Kontrolle über Arbeitsprozesse auslösen. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie die Akzeptanz und das Verständnis für diese Technologien fördern und ihre Auswirkungen auf die Belegschaft berücksichtigen.
  10. Ethik und soziale Verantwortung: Die Digitalisierung wirft ethische Fragen auf, insbesondere im Zusammenhang mit dem Einsatz von KI, Datenanalyse und Automatisierung. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie ethische Grundsätze und soziale Verantwortung in ihren digitalen Strategien und Entscheidungen berücksichtigen, um negative Auswirkungen auf die Gesellschaft zu vermeiden.

Diese Hürden der Digitalisierung erfordern eine sorgfältige Planung, strategisches Management und die Fähigkeit, sich schnell an Veränderungen anzupassen, um die Chancen der Digitalisierung voll auszuschöpfen.

Es lässt sich unschwer prognostizieren, dass die Digitalisierung von der in- und ausländischen Konkurrenz immer weiter getrieben wird, Unternehmen, die sich dem verweigern, werden über kurz oder lang von der Bildfläche verschwinden. Die Nachzügler von heute werden mit ziemlicher Sicherheit die Abgehängten der Zukunft sein. Da dies nicht nur für die einzelnen Unternehmen, sondern für die gesamte Volkswirtschaft eine Herausforderung darstellt, hat auch die Bundesregierung erkannt, die mittlerweile diverse Förderprogramme aufgelegt hat.

Da wir von Görs Communications als PR- und Content-Marketing-Agentur täglich mit dem zu tun haben, was vom Bundeswirtschaftsministerium als „Digitale Markterschließung“ bezeichnet wird, möchten wir in dieser neuen Blog-Reihe erklären, was genau es damit auf sich hat. Und was wir in dem Bereich leisten.

Der nächste Beitrag befasst sich damit, was „digitale Markterschließung“ überhaupt bedeutet, gefunden werden kann er unter der Überschrift „Digitale Markterschließung (2): Definition„.

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Paid / Owned / Earned Media – Eine Führung durch den Begriffsdschungel in der Welt des Contentmarketings

Durch das Internet haben sich die verschiedenen Formen der Werbung, des Marketings und der PR / Kommunikation im Laufe der Jahre stark verändert. Unternehmen und Kommunikatoren setzten verstärkt auf digitale Inhalte, die in den verschiedensten Formen platziert werden können. Die Begriffe „Paid Media“, „Owned Media“ und „Earned Media“ sind in der Kommunikations- und Werbewelt mittlerweile unumgänglich geworden. Doch was genau hat man sich darunter vorzustellen? Welche Rolle nehmen sie in einer erfolgreichen PR-/ Kommunikations-/ Marketingstrategie ein und was ist ihre Bedeutung in der Welt des Content Marketing?

Paid? Owned? Earned? Immer der Reihe nach – worum genau geht es da eigentlich?

Im Marketing und im Web geht es vor allem um eines: die Reichweite. Man möchte möglichst viele Menschen erreichen und von sich, sprich: seinem Produkt/Service, seinem Unternehmen und der eigenen Marke überzeugen. Dafür nutzen moderne Unternehmen die Medienformen Paid Media, Owned Media und Earned Media. Das Wörtchen „Media“ bezeichnet hierbei tatsächlich das Medium oder den Kommunikationsweg, der dabei genutzt wird. Konkret bezeichnet dieses Modell bzw. Medien-Typologisierung die jeweilige Kanäle – oder besser noch, wie die Kanäle zu Kommunikationszwecken instrumentalisiert und eingesetzt werden.

Paid Media: „Klassische“ Werbung

Die erste Möglichkeit, die sich bietet, ist der Einsatz der Paid Media. Ich entwerfe dafür z.B. eine ansprechende Anzeige und platziere Sie im Netz genau dort, wo sich meine Zielgruppe tummelt. Das ist zwar nicht umsonst, aber die Skalierung und die Laufzeit können frei vom Unternehmen bestimmt werden.

  1. Definition nach Marketing-Insider:
    • Paid Media bezeichnet bezahlte Werbeformen, bei denen Unternehmen für die Platzierung ihrer Botschaften in Medienkanälen zahlen. Dies umfasst traditionelle Werbung, digitale Anzeigen, gesponserte Inhalte und andere kostenpflichtige Werbeformen.
    • Quelle: Marketing-Insider – Paid Media
  2. Definition laut HubSpot:
    • Paid Media bezieht sich auf alle Marketingaktivitäten, für die ein Unternehmen direkt bezahlt. Dazu gehören bezahlte Suchanzeigen, Display-Anzeigen, Social-Media-Werbung und andere bezahlte Kampagnen.
    • Quelle: HubSpot – What is Paid Media?
  3. Definition nach dem Content Marketing Institut:
    • Paid Media umfasst alle Kanäle, bei denen eine Marke für die Sichtbarkeit ihrer Inhalte bezahlt, sei es in Form von bezahlten Anzeigen, gesponserten Inhalten oder anderen kostenpflichtigen Werbemaßnahmen.
    • Quelle: Content Marketing Institut – What Is Paid Media?

Praxisbeispiele:

  1. Google Ads (früher AdWords):
    • Unternehmen können Anzeigen schalten, wenn Nutzer nach bestimmten Keywords suchen. Die Anzeige wird an oberster Stelle der Suchergebnisse angezeigt und das Unternehmen bezahlt pro Klick auf die Anzeige.
  2. Facebook Werbung:
    • Unternehmen können gezielte Anzeigen an bestimmte Zielgruppen auf Facebook schalten. Die Werbung kann aufgrund von demografischen Merkmalen, Interessen oder Verhaltensweisen ausgerichtet werden. Die Kosten fallen an, wenn Nutzer mit der Anzeige interagieren.
  3. Gesponserte Inhalte auf Instagram:
    • Influencer oder Unternehmen können gesponserte Beiträge auf Instagram schalten, um ihre Reichweite zu erhöhen. Hierbei wird für die Platzierung des Beitrags bei den Followern des Influencers oder innerhalb eines bestimmten Zielgruppensegments bezahlt.

Paid Media ist somit eine effektive Strategie, um die Sichtbarkeit von Marken zu erhöhen und gezielt Zielgruppen anzusprechen, jedoch erfordert es eine finanzielle Investition.

Allerdings erkennt (fast…) jeder Mensch mittlerweile bezahlte Werbung, wenn er sie sieht. Warum Paid Media trotzdem ein obligatorischer Bestandteil in der Medienplanung sind, wird später noch genauer unter die Lupe genommen.

Owned Media: Love it or leave it (alone)

Ein weiteres Sprungbrett in die Köpfe der Zielgruppe ist es, Inhalte ( = neudeutsch: CONTENT) über eigene Kanäle in Form von einem eigenen Blog oder über die bunte Welt der Social Networks kundzutun. Dabei sprechen wir dann von den Owned Media. Der Content ist meist eine Mischform aus redaktionellen und werblichen Inhalten. Die Platzierung ist in der Regel gratis (keine monetären Kosten), allerdings sollte man den Aufwand und die notwendigen Ressourcen (z.B. Personal oder Agentur) nicht außer Acht lassen. Bei der Gestaltung der Inhalte hat man dafür aber auch die freie Wahl. Hier kommt es auf die richtige Content Marketing Strategie an.

  1. Definition nach PR-Glossar:
    • Owned Media umfasst alle Medien und Plattformen, die von einem Unternehmen selbst kontrolliert werden. Dazu gehören Websites, Blogs, Social-Media-Profile und andere digitale Eigentumsrechte.
    • Quelle: PR-Glossar – Owned Media
  2. Definition laut Business Dictionary:
    • Owned Media bezieht sich auf alle Markenmedien, die von einem Unternehmen erstellt und betrieben werden. Dazu gehören Websites, Blogs, Social-Media-Kanäle, E-Mail-Newsletter und andere Kommunikationsmittel.
    • Quelle: Business Dictionary – Owned Media
  3. Definition nach Content Marketing Institute:

Praxisbeispiele:

  1. Unternehmenswebsite:
    • Die Website eines Unternehmens ist ein klassisches Beispiel für Owned Media. Hier hat das Unternehmen die volle Kontrolle über den Inhalt, das Design und die Struktur. Die Website dient als zentrale Anlaufstelle für Informationen über Produkte, Dienstleistungen und Unternehmensnachrichten.
  2. Corporate Blog:
    • Ein Unternehmen kann einen Blog betreiben, um informative Inhalte bereitzustellen, die mit seinen Produkten oder Dienstleistungen in Verbindung stehen. Der Blog ermöglicht es dem Unternehmen, direkt mit der Zielgruppe zu kommunizieren und Expertise in einem bestimmten Bereich zu zeigen.
  3. Social-Media-Profile des Unternehmens:
    • Die Präsenz auf Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter, LinkedIn oder Instagram sind ebenfalls Beispiele für Owned Media. Hier kann das Unternehmen Inhalte teilen, mit der Community interagieren und seine Markenpersönlichkeit aufbauen, ohne direkt für die Plattformnutzung zahlen zu müssen.

Owned Media bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Markenbotschaft auf eigenen Plattformen zu kontrollieren und direkte Beziehungen zu ihrer Zielgruppe aufzubauen. Es ist ein integraler Bestandteil der Gesamtmarketingstrategie.

Earned Media: Hochwertiger Content zahlt und breitet sich aus

Stellt man sich geschickt an, entwickelt sich aus den Paid- und Owned Media die äußerst wertvollen Earned Media („Königsdisziplin“ des Contentmarketing). Durch likes, shares, retweets, faves, pins, etc. entwickelt die (virale) Verbreitung von Inhalten einen erheblichen Mehrwert für deren Glaubhaftigkeit. „Quantität durch Qualität“ lautet bei den Earned Media die Devise.

  1. Definition nach dem Oxford Dictionary:
    • Earned Media bezieht sich auf Aufmerksamkeit und Berichterstattung, die organisch durch Mundpropaganda, Social-Media-Shares, Bewertungen und andere nicht bezahlte Formen der Verbreitung von Inhalten entstehen.
    • Quelle: Oxford Dictionary – Earned Media
  2. Definition laut Techopedia:
    • Earned Media sind Medieninhalte, die durch virale Verbreitung oder organische Reichweite entstehen. Dies können positive Berichte, Empfehlungen, Bewertungen oder andere Formen von User-generated Content sein.
    • Quelle: Techopedia – Earned Media
  3. Definition nach Cision:
    • Earned Media umfasst jede kostenlose, organisch generierte Medienberichterstattung oder Aufmerksamkeit, die aufgrund der Relevanz, Originalität oder Qualität eines Inhalts entsteht.
    • Quelle: Cision – What is Earned Media?

Praxisbeispiele:

  1. Viraler Social-Media-Content:
    • Wenn Nutzer Inhalte auf Social-Media-Plattformen teilen, weiterleiten oder kommentieren, entsteht Earned Media. Zum Beispiel kann ein humorvolles Video, das von vielen Nutzern geteilt wird, eine organische Reichweite erzielen und positive Aufmerksamkeit für die Marke generieren.
  2. Presseberichterstattung und Rezensionen:
    • Wenn ein Unternehmen in den Nachrichten erwähnt wird oder positive Rezensionen in unabhängigen Medien erhält, entsteht Earned Media. Dies kann durch Produktinnovationen, soziales Engagement oder andere bemerkenswerte Ereignisse ausgelöst werden.
  3. Word-of-Mouth-Empfehlungen:
    • Wenn Kunden ihre positiven Erfahrungen mit einem Produkt oder einer Dienstleistung teilen, sei es persönlich, online oder in Form von Online-Bewertungen, entsteht Earned Media. Mundpropaganda und Empfehlungen tragen dazu bei, das Vertrauen in die Marke zu stärken.

Earned Media ist besonders wertvoll, da es auf authentischer, nicht bezahlter Unterstützung basiert und das Vertrauen der Zielgruppe stärken kann. Unternehmen können durch qualitativ hochwertige Inhalte und positive Interaktionen mit Kunden Earned Media gezielt fördern.

Dabei ist all dies keine Erfindung des digitalen Zeitalters, sondern vielmehr eine Weiterentwicklung und Vertiefung von dem was, zuvor schon in der „realen“, analogen Welt in Form von PR Artikeln, Presseinformationen, Mitarbeiterzeitschriften, Kundenmagazinen und sonstigen redaktionellen Inhalten sowie Weiterempfehlungen und Mundpropaganda gang und gäbe war.

Content Marketing und PR-Strategie: Die Mischung von Paid-, Earned- und Owned-Media macht den Erfolg aus

Okay, erste Frage beantwortet: Ich habe jetzt eine Idee, was ich mir unter den drei Begriffen vorzustellen habe. Aber was sind die Besonderheiten der drei Termini? Wie setze ich welche Media am wirkungsvollsten ein und wie genau kombiniert man das Trio bestmöglich?

Gute Frage. Unternehmer, Content und Marketing Verantwortliche, PR- und Kommunikationsagenturen, Werber und ein Heer von Beratern fragen sich das rund um die Uhr. Willkommen in der Welt der Content Marketing und PR Strategie (die den Rahmen dieses Beitrages sprengt, aber in anderen Beiträgen unserer PR und Content Marketing Agentur Görs Communications auf www.goers-communications.de betrachtet wird). Aber eins nach dem anderen. Starten wir mit den Paid Media, die „klassische“ Form der Werbung / Anzeigenschaltung. Viele werden sich fragen: „Warum eigentlich noch für Werbeinhalte zahlen, wenn ich auch ganz hervorragend über Facebook, Twitter & Co. umsonst an meine Zielgruppe herantreten kann?“ Ganz einfach: Unbekannte Unternehmen/Produkte/Marken sucht (geschweige denn findet!) kein Mensch. Um also zunächst eine lohnende Webpräsenz aufzubauen und ins so genannte „Relevant Set of Mind“, also ins Gehirn und Bewusstsein von Verbrauchern und Medien zu gelangen, muss man zuerst einmal einen bestimmten Bekanntheitsgrad erreichen. Um den zu generieren, kommt man (meist) um die Paid Media einfach nicht herum (Stichwort: Mediaberatung, Mediaplanung, Mediaschaltung – über mehrere Medien hinweg [= CROSSMEDIA]. Ausnahmen betätigen die Regel – wie bspw. Google. Aber die meisten Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen verändern die Welt nicht und werden entsprechend auch nicht ohne PR, Marketing und sonstige Kommunikationsaktivitäten zum Shooting Star alleine durch „BUZZ“…

Also einigen wir uns darauf, dass der Content sowie die Marke erst einmal posititioniert und promotet werden müssen – und das an den relevanten Stellen im Web. Man bezeichnet dies bildlich auch als „Content-Seeding“. Und das kostet nun mal Zeit, Geld, Gehirnschmalz (Kreativität) und manchmal auch Nerven. Was versteht man konkret unter „Content Seeding“?

  1. Definition nach dem Content Marketing Institut:
    • Content Seeding ist eine Strategie im Content Marketing, bei der gezielt hochwertiger Content an einflussreiche Plattformen und Communities verteilt wird, um organische Reichweite und Aufmerksamkeit zu generieren.
    • Quelle: Content Marketing Institut – What Is Content Seeding?
  2. Definition laut OnlineMarketing.de:
    • Content Seeding bezeichnet die gezielte Verbreitung von Inhalten auf verschiedenen Plattformen und Kanälen, um die Sichtbarkeit zu erhöhen und die organische Verbreitung des Contents zu fördern.
    • Quelle: OnlineMarketing.de – Content Seeding
  3. Definition nach SEMrush:
    • Content Seeding ist eine Methode, bei der hochwertiger Content bewusst auf relevanten Plattformen, Foren oder Communities geteilt wird, um die organische Verbreitung zu fördern und die Reichweite zu steigern.
    • Quelle: SEMrush – What is Content Seeding?

Praxisbeispiele:

  1. Social-Media-Plattformen:
    • Ein Unternehmen erstellt hochwertigen Content, wie zum Beispiel einen informativen Blog-Artikel oder ein unterhaltsames Video. Anschließend teilt es diesen Content auf seinen eigenen Social-Media-Plattformen und ermutigt Mitarbeiter, Kunden und Partner dazu, den Content ebenfalls zu teilen. Durch diese gezielte Verbreitung auf verschiedenen Social-Media-Kanälen wird die organische Reichweite erhöht.
  2. Foren und Communities:
    • Unternehmen können relevante Foren oder Online-Communities identifizieren, in denen ihre Zielgruppe aktiv ist. Dort teilen sie Inhalte, die einen Mehrwert bieten und diskutierbar sind. Durch die gezielte Platzierung in diesen Communities wird der Content von den Mitgliedern aufgegriffen und kann sich organisch verbreiten.
  3. Influencer-Marketing:
    • Content Seeding kann auch durch Influencer-Marketing umgesetzt werden. Ein Unternehmen kann hochwertigen Content erstellen und diesen Influencern zur Verfügung stellen, damit sie ihn auf ihren Plattformen teilen. Die Influencer bringen ihre eigene Anhängerschaft mit, was zu einer breiteren Sichtbarkeit und Verbreitung des Contents führt.

Content Seeding ist somit eine gezielte Strategie, um die organische Reichweite von hochwertigem Content zu maximieren, indem dieser bewusst auf verschiedenen Plattformen und in relevanten Communities geteilt wird.

Die Belohnung des Content-Seedings sind die Bekanntheit und die Aufmerksamkeit, die dem unternehmenseigenen Content (Website/Blog/Social-Media-Präsenzen, …) zuteil werde. Diese unternehmenseigenen „Customer Touch Points“ gilt es dann wiederum möglichst ansehnlich, informativ, beratend, interessant und unterhaltsam zu gestalten („Infotainment“ ist kein Teufelswerk) zu gestalten und mit entsprechend gutem, einzigartigen („unique“) Content zu füllen, damit das Browserfenster nicht gleich wieder geschlossen und das Unternehmen aus den Köpfen des Users verbannt wird.

Pflichtaufgabe: Interessanten Content kreieren und promoten plus Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Gut gestalteter Content ist und bleibt King – on- wie offline. Je länger sich der (potenzielle) Kunde auf der Seite aufhält und immer weitere interessante Beiträge, Themen, Bilder, Videos, oder oder oder findet – desto besser, nicht nur für die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Denn genau das ist die Idee der Owned Media. Langfristige Beziehungen zwischen Unternehmen und der Zielgruppe pflegen und ausbauen.

Allerdings wird das Unternehmen als Urheber der Inhalte erkannt, was leicht an der Glaubwürdigkeit der Beiträge zweifeln lässt, denn wo man auch hinsieht: Jeder behauptet, Marktführer, Technologieführer, innovativ und effizient zu sein…!

Die Menge und Qualität der kommunizierten Inhalte sollte gut überlegt sein, denn: Wer spamt, verliert. Allerseits beliebt (und nebenbei ganz ausgezeichnet für die „Stickiness“ der Seite, also wie lange ein Besucher auf der Website verweilt) sind informative oder auch witzige Videos. Damit ist nicht gemeint, dass sich jedes Unternehmen mit „Cat-Content“ zuschütten sollte. Viel größer ist der Nutzen, wenn man es schafft, interessante und relevante Videos unterzubringen. Damit kann dann auch im B2B-Bereich gepunktet werden.

Immer mehr im Kommen ist außerdem das sogenannte „Storytelling“, bei dem es darum geht, ein Unternehmen / eine Marke / eine Kampagne mit einer emotional geladenen Geschichte zu verbinden, wie es bspw. Adidas erfolgreich mit #thereturn umgesetzt hat. Unter Storytelling versteht man Folgendes:

  1. Definition nach dem Content Marketing Institut:
    • Storytelling ist die Kunst, Geschichten zu erzählen, die Emotionen wecken und eine Verbindung zwischen dem Erzähler und dem Publikum herstellen. Im Marketing wird Storytelling verwendet, um Markenbotschaften auf eine authentische und ansprechende Weise zu vermitteln.
    • Quelle: Content Marketing Institut – What is Brand Storytelling?
  2. Definition laut Storytelling.de:
    • Storytelling ist eine Methode, um Informationen, Ideen und Werte durch Geschichten zu kommunizieren. Es schafft eine Verbindung zwischen Sender und Empfänger, indem es emotionale Reaktionen und Verständnis fördert.
    • Quelle: Storytelling.de – Definition
  3. Definition nach Harvard Business Review:

Praxisbeispiele für Storytelling:

  1. Nike – „Just Do It“:
    • Nike setzt seit vielen Jahren erfolgreich auf Storytelling in seiner Marketingkampagne. Die „Just Do It“-Kampagne von Nike erzählt inspirierende Geschichten von Athleten, die Hindernisse überwinden und ihre persönlichen Ziele erreichen. Diese Geschichten sind emotional ansprechend und fördern die Werte von Durchhaltevermögen und Selbstüberwindung.
  2. Apple – Die Geschichte der Marke:
    • Apple nutzt Storytelling, um die Entwicklung seiner Produkte mit einer erzählerischen Handlung zu verknüpfen. Zum Beispiel wurde die Gründungsgeschichte von Apple und die Rückkehr von Steve Jobs in den 1990er Jahren in verschiedenen Marketingkampagnen verwendet, um die Innovationskraft und das Streben nach Exzellenz zu betonen.
  3. Dove – „Real Beauty“:
    • Dove führte die „Real Beauty“ Kampagne ein, die sich darauf konzentrierte, die Vielfalt und Natürlichkeit von Frauen in den Mittelpunkt zu stellen. Die Geschichten, die in den Kampagnen erzählt wurden, betonten die Authentizität und Schönheit in verschiedenen Formen, anstatt unrealistischen Schönheitsstandards zu entsprechen.

Storytelling ermöglicht es Marken, ihre Botschaften auf eine Weise zu präsentieren, die für das Publikum fesselnd und nachvollziehbar ist. Durch den Einsatz von Geschichten können Unternehmen eine tiefere Verbindung zu ihren Kunden aufbauen und ihre Markenbotschaften effektiver vermitteln.

„The big challenge“ ist jedoch, nach wie vor, aus Paid und Owned Media Aufmerksamkeit, Bekanntheit, eine gute Publicity und Vertrauen mit Hilfe von Earned Media zu erschaffen – also in Form von Inhalten, die ohne den direkten Einfluss des Unternehmens (weiter)verbreitet werden: Empfehlungen, (virale) Mund-zu-Mund-Propaganda / Buzz sowie redaktionelle und journalistische Berichterstattung (Onlinemedien und [Micro] Blogs). Earned Media bringen, solange sie positiv sind, den größten Nutzen und sind zudem nachhaltig. Denn: Einmal in den Köpfen der Menschen verankert, hält sich ein Unternehmensimage (unglaublich) lange. [Anmerkung: „Doch ist der Ruf erst ruiniert…“ – Online Reputation (Management) ist neben dem Content Marketing (Management) für Unternehmen aktuell sicher mit die wichtigste Kommunikationsaufgaben im Internet, wenn nicht insgesamt.]

Earned Media: „Digitale Grätschen“ und „Shitstorms“ vermeiden

Der große Nachteil bei Earned Media ist die fehlende Möglichkeit, Einfluss darauf zu nehmen, welche Inhalte wie und wo verbreitet (und kommentiert) werden. Es lauert, gerade in den sozialen Medien, die Gefahr, dass verärgerte Kunden / Stakeholder (die vielleicht sogar selbst Blogger und/oder aktive Social Networker sind) sich über ein Unternehmen / eine Marke auslassen, was dann negativen Content und negative Artikel und Treffer in der Suchergebnisliste (SEL) von Suchmaschinen wie Google produziert. Dem ist durch gute Public Relations (PR), in Kombination mit Content- und Online-Marketing / SEO und langfristige Kundenpflege (Stichworte: Service und Customer Relationship Management [CRM]) vorzubeugen bzw. gegenzusteuern.

Ist alles richtig gemacht worden, sind Earned Media Inhalte zweifelsohne die effektivste wie effizienteste Möglichkeit, um den ROC (Return on Communication) und ROI (Return on Investment) zu steigern. Im Digitalen Marketing spricht man in diesem Zusammenhang von den „Conversation Rates“, soll heißen: die Umwandlung eines Kontakts / Interessenten in eine Reaktion / einen Kunden. Im Earned Media Bereich liegen die Conversions nach einschlägigen Studien bei stattlichen 5% – im Gegensatz zu lediglich 1% bei den Paid Media (siehe bspw. http://adage.com/article/digitalnext/reasons-focus-earned-media/227586)

Fazit Owned Media – Paid Media – Earned Media:

Fassen wir bildlich zusammen: Owned Media ist mein Zuhause, wo ich tun und lassen kann, was ich will. Bei Paid Media bezahlt man für die Dienstleistungen und den Komfort eines Hotelzimmers. Earned Media wäre dann vergleichbar mit einer Einladung zum Übernachten oder Urlaub von Freunden – das kostet mich nichts oder wenig(er), aber ich muss die Etiquette berücksichtigen und mich „benehmen“. So ist es auch im (Social) Web mit seiner „Netiquette“ und seinen Spielregeln.

Paid Media bilden die Grundlage, um den notwendigen Bekanntheitsgrad zu schaffen. Owned Media und Earned Media sind die relevanten Formen im Rahmen des Content Marketings. Um den bestmöglichen digitalen Fußabdruck zu hinterlassen, sollten also gerade die eigenen Medien regelmäßig mit kreativen, interessanten und relevanten Inhalten gefüttert werden, damit ebendiese (weiter-) empfohlen werden können.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Paid Media, Owned Media und Earned Media zentrale Begriffe in der modernen Welt des Content Marketings sind. Paid Media ermöglicht es Unternehmen, gezielt Werbung zu schalten und Zielgruppen anzusprechen, erfordert jedoch finanzielle Investitionen. Owned Media bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaften über eigene Kanäle zu kontrollieren und direkte Beziehungen zu ihrer Zielgruppe aufzubauen, erfordert jedoch Ressourcen für die Content-Erstellung und -Pflege. Earned Media, als die Königsdisziplin, entsteht organisch durch virale Verbreitung und positive Interaktionen, bringt jedoch die Herausforderung mit sich, dass Unternehmen wenig Einfluss auf den entstehenden Inhalt haben.

Die erfolgreiche Nutzung dieser Medien-Typologien erfordert eine ausgewogene Strategie, die Paid, Owned und Earned Media geschickt kombiniert. Paid Media dient dabei als Initialzündung, um Aufmerksamkeit zu generieren, Owned Media ermöglicht die langfristige Beziehungspflege und Content-Seeding, während Earned Media das Ziel der authentischen, nicht bezahlten Unterstützung erreicht.

Content Marketing und PR-Strategie spielen eine entscheidende Rolle, um interessante und relevante Inhalte zu schaffen, die über Paid und Owned Media verbreitet werden. Storytelling ist eine wirkungsvolle Methode, um Markenbotschaften auf emotionale und ansprechende Weise zu kommunizieren.

Die Mischung aus Paid, Owned und Earned Media, gepaart mit einer durchdachten Content-Strategie, ermöglicht Unternehmen, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen, Beziehungen zu ihrer Zielgruppe aufzubauen und den Erfolg ihrer Kommunikationsbemühungen zu maximieren. Es ist wichtig, die Chancen und Herausforderungen jeder Medienform zu verstehen und sie in einer integrierten Marketingstrategie zu nutzen.

Dieser Artikel wurden von der Public Relations (PR), SEO und Content Marketing Beratung, Kommunikationsagentur Görs Communications (DPRG) erstellt und veröffentlicht. Görs Communications sorgt für seine Kunden mit einem Crossmedia-Beratungs- und Umsetzungsansatz, der Kombination von Contentmarketing, Werbung, Öffentlichkeitsarbeit / PR, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Onlinemarketing und Social Media für ein besseres Image, eine bessere Positionierung und Reputation sowie mehr Umsatz, Bekanntheit und Aufmerksamkeit. Was andere PR- und Werbeagenturen nur versprechen, setzen wir für unsere Kunden öffentlichkeitswirksam, medien- und nutzergerecht um.

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PR, SEO und Content Marketing sind die ideale Kombination für den Kommunikationserfolg

„Content Marketing“ / „Contentmarketing“ ist längst kein Geheimtipp erfolgreicher Unternehmen mehr, sondern bereits zu DEM PR-/Kommunikations- und Marketing-Trend avanciert. Nach dem Social Media Hype ist Ernüchterung bei vielen Public-Relations– und Marketingentscheidern, Selbstständigen, KMU und Unternehmern eingekehrt. Allein durch soziale Netzwerke wie Facebook, X (Twitter), LinkedIn, Instagram, YouTube, Flickr oder Pinterest erreicht man organisch leider kaum mehr Erfolge. Wie wäre es denn, zusätzlich Infografiken, Whitepaper , Blogs oder sonstigen relevanten Content im Rahmen einer kombinierten PR-, SEO und Content-Marketing-Strategie zu entwickeln und dann gezielt zu platzieren und zu promoten? Viele überaus erfolgreich Unternehmen – aus der New- wie Old-Economy – haben bereits gute Erfahrungen und große Erfolge mit einer abteilungsübergreifenden und interdisziplinären Kommunikationsstrategie erzielt.

„Götterdämmerung“ in der PR-, Marketing- und Kommunikationsbranche: Klassische Pressearbeit alleine wird immer ineffizienter

Zieht also eine „Götterdämmerung“ in der PR-, Marketing- und Kommunikationsbranche herauf?  „Klassische Pressearbeit alleine wird immer ineffizienter“, sagt PR-SEO-Experte Daniel Görs. „Durch die Evolution der Unternehmens- und Marketingkommunikation in Form der Kombination von PR, SEO und  Contentmarketing bieten sich heute viel smartere Wege, zu mehr Bekanntheit, mehr Aufmerksamkeit und zu einem besseren (Experten-) Image zu gelangen.“

Wer sich zu den Themen Public Relations (PR), Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Content(-Marketing) informieren oder ein kostenloses Erstberatungsgespräch anfordern möchte, kann dies unverbindlich auf www.goers-communications.de tun. Görs Communications berät und unterstützt – laufend, aber auch zeitlich befristet auf Projektbasis – Unternehmen und Organisationen dabei, eine eigene, individuell passende PR SEO Content Marketing Strategie zu entwickeln, umzusetzen und zu optimieren.

Im Gegensatz zu anderen Agenturen und Beratern umfasst der Beratungs- und Implementierungsansatz von Görs Communications die cross-mediale Kombination von Public Relations (PR), Content Marketing und Suchmaschinenoptimierung (SEO). Wir sind überzeugt: Content / Inhalte müssen stets einen Mehrwert für die Kunden, Interessenten und sonstigen Stakeholder bieten.

„Informieren, erklären, unterhalten Sie. Signalisieren Sie Dialogbereitschaft, kommunizieren Sie in alle Richtungen. Dann werden Ihre Maßnahmen letztlich dazu führen, dass Ihre Kunden ‚von selbst‘ den crossmedialen Weg zu Ihnen finden und beschreiten. Werden Sie / Ihr Unternehmen selbst zum ‚Publisher‘, ergänzen Sie Marketing, PR und Vertrieb wirkungsvoll durch effektives wie effizientes SEO und Content Marketing“, rät PR-SEO- und Marketingexperte Daniel Görs, der aus seiner langjährigen Erfahrung als Pressesprecher und Kommunikationsverantwortlicher (Immonet.de / Axel Springer AG) und FinanceScout24 (Telekom AG) sowie Berater auf Agenturseite spricht.

Definition und Beispiele für die erfolgreiche Kombination von PR, SEO und Content Marketing

PR steht für Public Relations und bezieht sich auf die strategische Kommunikation zwischen einer Organisation und der Öffentlichkeit. Das Ziel von PR ist es, das Image und den Ruf einer Marke oder eines Unternehmens zu pflegen und zu verbessern. PR umfasst verschiedene Aktivitäten wie Pressemitteilungen, Medienbeziehungen, Veranstaltungsplanung und Krisenkommunikation.

SEO steht für Search Engine Optimization und bezieht sich auf die Optimierung von Websites, um in Suchmaschinen höhere Platzierungen zu erzielen. Das Ziel von SEO ist es, den organischen Traffic auf eine Website zu steigern, indem relevante Keywords verwendet werden, die technische Struktur der Website optimiert wird und hochwertige Backlinks aufgebaut werden.

Contentmarketing bezieht sich auf die Erstellung und Verbreitung von relevanten und wertvollen Inhalten, um die Zielgruppe anzusprechen und zu engagieren. Das Ziel von Contentmarketing ist es, das Vertrauen und die Loyalität der Zielgruppe aufzubauen und letztendlich den Umsatz zu steigern. Content kann in verschiedenen Formaten wie Blogbeiträgen, Videos, Infografiken und E-Books erstellt werden.

So können PR, SEO und Contentmarketing optimal kombiniert werden:

  1. Erstellung von hochwertigen Blog-Beiträgen, die relevante Keywords enthalten und sowohl für Suchmaschinen als auch für die Zielgruppe optimiert sind.
  2. Veröffentlichung von Pressemitteilungen über wichtige Ereignisse oder neue Produkte, um die Medien und potenzielle Kunden zu informieren.
  3. Durchführung von Interviews mit branchenrelevanten Influencern und Veröffentlichung der Interviews auf der Website und in sozialen Medien.
  4. Teilnahme an relevanten Branchenveranstaltungen und Organisation eigener Veranstaltungen, um die Sichtbarkeit und das Networking zu verbessern.
  5. Erstellung von Infografiken oder visuellen Inhalten, die leicht teilbar sind und Backlinks generieren können.
  6. Gastbeiträge auf hoch angesehenen Websites oder Blogs, um die Reichweite und den Traffic der eigenen Website zu erhöhen.
  7. Veröffentlichung von Fallstudien oder Kundenreferenzen, um die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen potenzieller Kunden zu stärken.
  8. Integration von Social-Media-Marketing, um Inhalte zu teilen und mit der Zielgruppe in Echtzeit zu interagieren.
  9. Optimierung der Website-Struktur und Geschwindigkeit, um die Benutzererfahrung zu verbessern und das Ranking in Suchmaschinen zu steigern.
  10. Nutzung von Daten und Statistiken, um branchenspezifische Trends und Erkenntnisse zu teilen und als Experte wahrgenommen zu werden.
  11. Erstellung von Videoinhalten, um komplexe Themen zu erklären oder Einblicke hinter die Kulissen des Unternehmens zu geben.
  12. Durchführung von Webinaren oder Online-Schulungen, um Wissen und Fachkompetenz mit der Zielgruppe zu teilen.
  13. Bewertungen und Empfehlungen von Influencern oder zufriedenen Kunden einholen und auf der Website und in anderen Marketingmaterialien veröffentlichen.
  14. Optimierung der Website für lokale Suchanfragen, indem lokale Keywords verwendet und auf Branchenverzeichnisse eingetragen werden.
  15. Verwendung von Marketing-Automatisierung, um personalisierte Inhalte und E-Mails basierend auf dem Verhalten und den Interessen der Zielgruppe zu versenden.

Diese Praxisbeispiele zeigen, wie PR, SEO und Contentmarketing zusammenwirken können, um die Sichtbarkeit, Glaubwürdigkeit und Reichweite eines Unternehmens zu verbessern und letztendlich den Erfolg zu steigern. Es ist wichtig, eine integrierte Marketingstrategie zu entwickeln und kontinuierlich zu überwachen, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Mehr zum Content Marketing, der schlagkräftigen Kombination von PR und SEO, Content Arten, Content Marketing Erfahrungen sowie zur Content-Marketing- und PR-SEO-Strategie finden Sie auf https://www.goers-communications.de.

SEO plus Content Marketing und Public Relations (PR) Strategie

Die Verbindung von SEO, Content Marketing und Public Relations erfordert eine strategische Herangehensweise, um Synergien zu schaffen und die Sichtbarkeit der Marke zu steigern. Hier sind 10 Schritte, um diese drei Elemente optimal zu verbinden:

  1. Festlegung der Zielgruppen und Themen:
    • Definiere klare Zielgruppen und identifiziere relevante Themen, die sowohl für die Zielgruppen als auch für die Marke von Bedeutung sind.
  2. Keyword-Recherche und Integration:
    • Führe eine umfassende Keyword-Recherche durch, um die Begriffe zu identifizieren, die von der Zielgruppe häufig gesucht werden. Integriere diese Keywords organisch in den Content, um die SEO-Optimierung zu verbessern.
    Beispiel: Ein Unternehmen im Bereich nachhaltiger Mode könnte Keywords wie „umweltfreundliche Kleidung“ und „nachhaltige Mode“ identifizieren und in seinen Content integrieren.
  3. Erstellung hochwertiger Inhalte:
    • Erstelle ansprechenden und hochwertigen Content, der die identifizierten Themen abdeckt. Achte darauf, informative, unterhaltsame oder inspirierende Inhalte zu erstellen, die sowohl für die Zielgruppe als auch für Medien von Interesse sind.
    Beispiel: Ein Reiseunternehmen könnte einen umfassenden Reiseführer mit Insider-Tipps für ein beliebtes Urlaubsziel erstellen.
  4. Integration von Visuals und Multimedia:
    • Verwende visuelle Elemente wie Bilder, Infografiken oder Videos, um die Attraktivität des Contents zu steigern. Visuals können dazu beitragen, die Aufmerksamkeit von Medien und der Online-Community zu gewinnen.
    Beispiel: Ein Technologieunternehmen könnte ein Video-Tutorial erstellen, das die Funktionsweise seiner neuesten Anwendung erklärt.
  5. PR-Strategie entwickeln:
    • Entwickle eine PR-Strategie, die darauf abzielt, den erstellten Content in den Medien zu platzieren. Dies kann die Erstellung von Pressemitteilungen, die Kontaktaufnahme mit Journalisten und Influencern sowie die Teilnahme an relevanten Veranstaltungen umfassen.
    Beispiel: Ein Start-up könnte eine Pressemitteilung über die Einführung seiner innovativen Produktlösung veröffentlichen und gleichzeitig Journalisten zu einer exklusiven Produktvorstellung einladen.
  6. Medienkontakte aufbauen:
    • Baue Beziehungen zu relevanten Journalisten, Redakteuren und Influencern auf. Stelle sicher, dass sie über neue Entwicklungen und Veröffentlichungen informiert sind und die Möglichkeit haben, mit dir in Kontakt zu treten.
    Beispiel: Ein Tech-Unternehmen könnte regelmäßig mit Technologiejournalisten in Kontakt treten, um über neue Produktupdates oder Branchentrends zu informieren.
  7. Social-Media-Integration:
    • Nutze Social Media, um den erstellten Content zu verbreiten und die Reichweite zu erhöhen. Teile nicht nur Links, sondern erstelle ansprechende Posts, die Interaktionen und Shares fördern.
    Beispiel: Eine Lifestyle-Marke könnte ihre Social-Media-Profile nutzen, um Tipps für nachhaltigen Lebensstil zu teilen und ihre Follower zur Teilnahme an Diskussionen anzuregen.
  8. Monitoring und Analyse:
    • Überwache die Performance des Contents in Bezug auf SEO-Rankings, Medienberichterstattung und Social-Media-Interaktionen. Analysiere die Daten, um die Effektivität der Strategie zu bewerten und Anpassungen vorzunehmen.
    Beispiel: Durch die Verwendung von Tools wie Google Analytics kann ein Unternehmen den Traffic auf seiner Website verfolgen und die Herkunft des Traffics analysieren.
  9. Feedback nutzen und optimieren:
    • Sammle Feedback von der Zielgruppe, Medien und Social-Media-Kanälen. Nutze dieses Feedback, um zukünftige Inhalte zu verbessern und die Strategie zu optimieren.
    Beispiel: Ein Unternehmen könnte Kundenbewertungen nutzen, um Einblicke in die Zufriedenheit mit einem neuen Produkt zu gewinnen und den Content entsprechend anzupassen.
  10. Langfristige Beziehungen aufbauen:
    • Pflege langfristige Beziehungen zu Medien, Influencern und der Zielgruppe. Die Kombination von kontinuierlichem Content-Marketing und PR-Aktivitäten stärkt die Marke langfristig.

Die erfolgreiche Verbindung von SEO, Content Marketing und Public Relations erfordert eine integrierte Strategie, bei der jedes Element seine Stärken ausspielt und zur Gesamtwirkung beiträgt.

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Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

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