15/11/2019

Digitale Markterschließung (6): Social-Media-Kommunikation und Social-Media-Werbung

In unserer Blog-Reihe über die digitale Markterschließung haben wir in vorherigen Beiträgen skizziert, wie das Leistungsspektrum unsere PR- und Content-Marketing-Agentur bei der digitalen Markterschließung aussieht.

Typischerweise umfasst der Maßnahmen-Fahrplan dabei folgende Punkte:

  • Analyse.
  • Website-Optimierung (SEO und Content Marketing).
  • Social-Media-Kommunikation und Social-Media-Werbung.
  • Online-PR.
  • Google Ads (ehemals Google AdWords).

Die einzelnen Maßnahmen erläutern wir Schritt für Schritt. Nachdem wir die Analyse aufgeschlüsselt und die Website-Optmierung (SEO und Content Marketing) vorgestellt haben, folgt jetzt der Punkt rund die Social-Media-Kommunikation und die Social-Media-Werbung.

Digitale Markterschließung: Social-Media-Kommunikation

Die Wertigkeit von Backlinks für die Suchmaschinen-Optimierung sind von jeher ein großes Thema unter SEO-Experten, gerne wird an dieser Stelle auf das Motto “Google liebt Social Signals” verwiesen. Sicher ist, dass bei Google ein einzelner Link von Facebook längst nicht so stark wie etwa ein Link von großen Nachrichtenseiten gewichtet wird. Links von Social-Media-Seiten sind also zunächst einmal weniger wert. Ohne Social Signals geht es jedoch auch nicht, schon aus Gründen der Effizienz sollten sie immer ein Teil der digitalen Markterschließung sein. Schließlich sind nämlich eben jene Backlinks und (Weiter-)Empfehlungen in Social Networks wie FacebookTwitter, Xing, und LinkedIn, den beiden Google-Dienste YouTube und Google+, Pinterest, TumblR und Instagram unverzichtbar, um bei Google die echten Spitzenplatzierungen zu erreichen. Und damit die potenziellen Kunden – aber auch die so genannten „Influencer“ und Multiplikatoren.

Ein großer Vorteil der Social-Media-Kommunikation besteht darin, dass Postings, Tweets, Likes, Kommentare etc. kostenfrei sind. Es entstehen also bei der Social-Media-Kommunikation keine direkten Werbekosten – nur der Aufwand für das Schreiben, Hochladen und sonstige Aktivitäten. Wie das Vorgehen dort am besten aussehen sollte, erläutert die Agentur Görs Communications direkt in der Beratung für die digitale Markterschließung. Und das in mehreren Variationen, beispielsweise kann entweder nur ein Corporate-Account gestartet werden – oder es wird eine eigene kleine Social-Media-Kampagne für jede Dienstleistung kreiert, jeweils mit Fotos, Videos, Text und Verlinkungen. Flankierend können auch Werbeschaltungen auf den Social-Media-Diensten vorgenommen werden, aber die Entscheidung hängt natürlich auch immer vom vorhandenen Budget ab.

Im normalen Geschäft – also abgesehen von der reinen Beratungsleistung, etwa zur digitalen Markterschließung – bietet Görs Communications den Kunden der Agentur ein Social-Media-Start-Paket an, bei dem bei den wichtigsten Social Networks Accounts eröffnet werden, natürlich mit Impressum und Logo versehen und den ersten Start-Postings (Texte, Verlinkungen, Fotos, Videos etc.) als Grundbefüllung. Diese Accounts können dann, wie bereits geschrieben, von den Unternehmen oder von engagierten Social-Media-Beratern gepflegt und ausgebaut werden.

Social-Media-Werbung (Anzeigen)

Unter “Social-Media-Werbung” versteht man Anzeigen bei den Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter oder Xing, die im Grunde ähnlich wie Google AdWords funktionieren, dabei aber auch je nach Netzwerk zusätzliche Funktionen bieten. Diese Anzeigen könnte man zusätzlich schalten, um den einzelnen Social-Media-Accounts sowie der Webseiten zusätzlichen Schwung zu geben – je nachdem, wie groß das vorgesehene Budget ist.

In unserer Blog-Reihe über die digitale Markterschließung erläutern wir dann im nächsten Beitrag, was sich hinter Online-PR verbirgt.

PR und Marketing für Finanzdienstleister und Finanzdienstleistungen: Social-Media-Kommunikation und Social-Media-Werbung

In der Blog-Reihe “PR und Marketing für Finanzdienstleister und Finanzdienstleistungen“ haben wir, die PR- und Content-Marketing-Agentur Görs Communications, bereits aufgezeigt, warum eine Digitalstrategie für Finanzdienstleister und allen anderen Anbietern von Finanzdienstleistungen immer wichtiger wird. Ohne eine sinnvolle und effektive Online-Marketing-Strategie geht es schlicht nicht mehr – und sie wird in Zukunft nur noch wichtiger werden. Um zu verdeutlichen, wo im Online-Marketing für Finanzdienstleister Potenziale auch mit niedrigem Budget schlummern, haben wir einen sechsteiligen Maßnahmenplan entwickelt, der auch von kleineren Finanzdienstleistern mit niedrigem Marketing-Budget umgesetzt werden kann.

Der erste Teil des Maßnahmenplans ist ein Kick-Off-Workshop für das Onlinemarketing. Zweiter Teil des Maßnahmenplans ist die Website-Optimierung (SEO und Content Marketing). Wie genau die SEO-Optimierung abläuft, wird im dritten Teil des Maßnahmenplans erläutert. Im folgenden vierten Teil geht es schließlich jetzt um die Social-Media-Kommunikation und Social-Media-Werbung. Ein Thema, das viele Finanzdienstleister unterschätzen.

Social-Media-Kommunikation und Social-Media-Werbung

“Google liebt Social Signals”: Die Wertigkeit von Backlinks sind von jeher ein großes Thema unter SEO-Experten. Sicher ist, dass ein einzelner Link von Facebook längst nicht so stark ist wie ein Link etwa von SPIEGEL ONLINE oder anderen großen Seiten. Ohne Social Signals geht es hingegen auch nicht. Backlinks und (Weiter-)Empfehlungen in Social Networks wie FacebookTwitter, Xing, und LinkedIn, den beiden Google-Dienste YouTube und Google+, Pinterest, TumblR, und Instagram sind jedoch unverzichtbar, um bei Google die echten Spitzenplatzierungen zu erreichen. Und damit die potenziellen Kunden – aber auch die so genannten „Influencer“ und Multiplikatoren wie beispielsweise (Finanz-)Blogger oder Journalisten.

Ein großer Vorteil der Social-Media-Kommunikation besteht darin, dass Postings, Tweets, Likes, Kommentare etc. kostenfrei sind. Es entstehen also bei der Social-Media-Kommunikation keine direkten Werbekosten – nur der Aufwand für das Schreiben, Hochladen und sonstige Aktivitäten. Selbstverständlich übernimmt die Agentur Görs Communications bei Interesse diese Aktivität vom Kunden, alternativ bietet sich jedoch auch eine einmalige Schulung oder eine langfristige Beratung an. Denkbar bei den Social-Media-Aktivitäten sind diverse Vorgehensweisen, so kann entweder nur ein Corporate-Account gestartet werden – oder eine eigene kleine Social-Media-Kampagne für jede neue Finanzdienstleistungen, mit Fotos, Videos, Text und Verlinkungen. Flankierend können auch Werbeschaltungen auf den Social-Media-Diensten vorgenommen werden, aber die Entscheidung liegt selbstverständlich auch immer beim Kunden der Agentur.

Görs Communications bietet den meisten Kunden ein Social-Media-Start-Paket an, bei dem bei den wichtigsten Social Networks Accounts eröffnet werden, natürlich mit Impressum und Logo versehen und den ersten Start-Postings (Texte, Verlinkungen, Fotos, Videos etc.) als Grundbefüllung. Diese Accounts können dann, wie bereits geschrieben, von den Finanzdienstleistern selbst oder von einer Agentur gepflegt und ausgebaut werden.

Social Media Werbung (Anzeigen)

Bezahlte Anzeigen bei Facebook, Twitter oder Xing ähneln alle Google AdWords, bieten aber auch zusätzliche Funktionen. Diese Anzeigen könnte man zusätzlich schalten, um die einzelnen Social-Media-Accounts sowie die Webseiten der Finanzdienstleister zu bewerben.

Hier geht es dann zum fünften Teil der Serie, zu dem Thema “PR und Marketing für Finanzdienstleister und Finanzdienstleistungen: Online-PR“.

Hier zum sechsten Teil der Serie, zu dem Thema “PR und Marketing für Finanzdienstleister und Finanzdienstleistungen: Google Adwords“.

 

Onlinemarketing für Autohäuser: Online-PR

In der Blog-Reihe “Online-Marketing für Autohäuser” von der PR- und Content-Marketing-Agentur Görs Communications wurde zu Beginn dargelegt, weshalb Autohäuser und Autohändler nicht mehr um eine Digitalstrategie herumkommen. Eine Online-Marketing-Strategie ist wichtiger denn je – und wird in Zukunft sogar noch wichtiger. Um zu verdeutlichen, wo im Online-Marketing Potenziale schlummern, haben wir einen sechsteiligen Maßnahmenplan entwickelt, der auch von Autohäusern mit begrenztem Marketing-Budget realisiert werden kann.

Der erste Teil des Maßnahmenplans ist ein Kick-Off-Workshop für das Onlinemarketing. Zweiter Teil des Maßnahmenplans ist die Website-Optimierung, inklusive SEO und Content Marketing. Wie genau die SEO-Optimierung abläuft, wird im dritten Teil des Maßnahmenplans erläutert. Der vierte Teil dreht sich um die Social-Media-Kommunikation und die Social-Media-Werbung. Im jetzt jetzt folgenden fünften Teil geht es jetzt um die Online-PR-Maßnahmen.

Online-PR für Autohäuser

Presseinformationen sind hervorragend geeignet, das Onlinemarketing, die Suchmaschinenoptimierung und die Social Media Kommunikation effektiv zu unterstützen. Eine Online-Pressemitteilung ist mehr als die elektronische Form der klassischen Pressemitteilung. Während die klassische Pressemitteilung ein exklusives Informationsmedium für die Presse ist, erreicht die Online-Pressemitteilung im Internet auch potentielle Kunden direkt.

Durch die regelmäßigen Veröffentlichungen über Presseportale, Themenportale und Social Media sorgen Online-Pressemitteilungen für mehr Reichweite und ebnen den Weg zu einer direkten Kommunikation mit den Zielgruppen. Die neue Ausrichtung bietet neue Möglichkeiten für Marketing und PR.

Die Online-Mitteilung ist öffentlich. Sie richtet sich daher auch nicht mehr nur an Journalisten, sondern (auch) an die Zielgruppen direkt. Das Format der Online-Pressemitteilung eignet sich daher nicht nur für aktuelle Unternehmensnachrichten, sondern auch um sämtliche Marketing Contents zu kommunizieren. Den Zielgruppenfilter bilden die Suchmaschinen: Ob die Inhalte tatsächlich bei den potentiellen Lesern ankommen, ist daher auch von Suchmaschinenkriterien abhängig, wie zum Beispiel der Themen- und Keyword-Relevanz (SEO). Aber auch sprachliche Kriterien können die Suchmaschinenrelevanz entscheidend beeinflussen. Eine Online-Mitteilung sollte daher immer für Menschen und Suchmaschinen geschrieben sein.

Görs Communications schreibt für die Autohäuser lese- und suchmaschinenfreundliche Online-Presseinformationen und verbreitet diese in mehr als 100 Portalen und via Social Media. Durch die vielen Verbreitungsmöglichkeiten können die Online-Mitteilungen einen wichtigen Beitrag leisten, um mehr Bekanntheit und Reichweite im Internet zu generieren und eine bessere Sichtbarkeit in den Suchmaschinen zu erzielen.

Jedes Autohaus sollte möglichst mindestens eine Online-Presseinfo pro Monat verbreiten lassen und diese auch zusätzlich auf der eigenen Website sowie über die eigenen Social-Media-Kanäle promoten. So wird gewährleistet, dass regelmäßig neue Inhalte angeboten, Backlinks generiert sowie zusätzliche Internetnutzer und Interessenten gewonnen werden.

Im nächsten Teil unserer Blog-Reihe “Online-Marketing für Autohäuser” wird es dann um Google AdWords gehen.

Onlinemarketing für Autohäuser: Social-Media-Kommunikation und Social-Media-Werbung

In der Blog-Reihe “Online-Marketing für Autohäuser” haben wir, die PR- und Content-Marketing-Agentur Görs Communications, bereits skizziert, weshalb Autohäuser und Autohändler nicht mehr länger um eine Digitalstrategie herumkommen. Eine Online-Marketing-Strategie ist wichtiger denn je – und wird in Zukunft nur noch wichtiger. Um zu verdeutlichen, wo im Online-Marketing für Autohäuser Potenziale auch mit niedrigem Budget schlummern, haben wir einen sechsteiligen Maßnahmenplan entwickelt, der auch von Autohäusern mit begrenztem Marketing-Budget realisiert werden kann.

Der erste Teil des Maßnahmenplans ist ein Kick-Off-Workshop für das Onlinemarketing. Zweiter Teil des Maßnahmenplans ist die Website-Optimierung, inklusive SEO und Content Marketing. Wie genau die SEO-Optimierung abläuft, wird im dritten Teil des Maßnahmenplans erläutert. Im folgenden vierten Teil geht es schließlich jetzt um die Social-Media-Kommunikation und Social-Media-Werbung.

Social-Media-Kommunikation und Social-Media-Werbung

“Google liebt Social Signals”: Wie bereits erwähnt, sind Backlinks und damit auch (Weiter-)Empfehlungen in Social Networks wie Facebook, Twitter, Xing, LinkedIn, die beiden Google-Dienste YouTube und Google+, Pinterest, TumblR, Instagram etc. unverzichtbar, um bei Google Spitzenplatzierungen und damit die Internetnutzer und Kunden, aber auch die so genannten „Influencer“ und Multiplikatoren wie beispielsweise lokale und Auto-Blogger zu erreichen.

Ein großer Vorteil besteht darin, dass Postings, Tweets, Likes, Kommentare etc. (noch) kostenfrei sind. Es entstehen also bei der Social-Media-Kommunikation keine direkten Werbekosten – nur der Aufwand für das Schreiben, Hochladen und sonstige Aktivitäten (die durch das Autohaus selbst oder durch eine Agentur wie Görs Communications durchgeführt werden können). Für jedes Fahrzeug und jede Aktion kann beispielsweise ohne großen Aufwand eine eigene kleine Social-Media-Kampagne gestartet werden, mit Fotos, Videos, Text und Verlinkungen. Parallel dazu sollten entsprechende Google AdWords Anzeigen geschaltet werden.

Görs Communications bietet den meisten Kunden ein Social-Media-Start-Paket an, bei dem bei den wichtigsten Social Networks Accounts eröffnet werden, natürlich mit Impressum und Logo versehen und den ersten Start-Postings (Texte, Verlinkungen, Fotos, Videos etc.) als Grundbefüllung. Diese Accounts können dann von den Autohäusern selbst oder mithilfe einer Agentur gepflegt und ausgebaut werden.

Social Media Werbung (Anzeigen)

Bezahlte Anzeigen bei Facebook, Twitter oder Xing ähneln alle Google AdWords, bieten aber auch zusätzliche Funktionen. Diese Anzeigen könnte man zusätzlich schalten, um die einzelnen Social-Media-Accounts sowie die Webseiten der Autohäuser zu bewerben.

 

Hier geht es zum fünften Teil, zur Online-PR.

Hier geht es zum sechsten Teil, zur Werbeschaltung bei Google AdWords.

BuzzFeed als der Schrecken deutscher Medien?

Wirft man einen Blick auf den im Herbst des vergangenen Jahres gestarteten deutschen Ableger von BuzzFeed, so kann man sich nicht wirklich vorstellen, dass die Seite jemals auch nur annährend so viel Traffic wie die bekannten deutschen Nachrichtenseiten generiert. Die Themen wirken wie ein Teenager-Potpourri, von “11 Anrufe, bei denen Du aufgelegt hättest, Domian aber dran blieb” über “Können wir Nutella am Geschmack erkennen?” und “9 Dinge, für die Domians Hirsch jetzt Zeit hat” bis zu “20 Sprüche, auf die Single-Frauen keine Lust mehr haben”. Dazu ist die Seite alles andere als optisch ansprechend, ein Design-Student würde vermutlich die Krise kriegen.

BuzzFeed Deutschland Screenshot

BuzzFeed Deutschland Screenshot

Surft man zwei, drei Minuten auf dem deutschen Ableger von BuzzFeed, verändert sich der Eindruck kaum, noch immer erscheint die Webseite wie ein unbedeutender Teenager-Klamauk, von dem es tausende im Netz gibt. Wer jetzt also meint, dass das deutsche BuzzFeed ein Nischendasein führen wird, hat dafür gute Gründe – liegt aber leider komplett falsch. Und dafür gibt es einen entscheidenden Grund, nämlich den überragenden Erfolg von BuzzFeed in Amerika.

Warum das englische BuzzFeed so erfolgreich ist

BuzzFeed beschäftigt mittlerweile deutlich mehr als 500 Mitarbeiter und ist eine der meistbesuchten Seiten in den USA. Die Traffic-Zahlen sind sogar so hoch, dass BuzzFeed die altehrwürdige New York Times hinter sich lässt, eine Zeitung, die trotz ihres Alters massiv ins Internet investiert hat (und für deutsche Nachrichtenseiten nicht zuletzt wegen ihrer intelligenten Paywall noch immer Vorbild ist).

Wer jetzt meint, dass Journalismus und Teenager-Trash nicht vergleichbar sei, der liegt ebenfalls falsch. Das amerikanische BuzzFeed ist zwar mit ähnlichen Beiträgen wie in Deutschland – also hauptsächlich kurzweilige Listicles – gestartet, hat aber mittlerweile auch eine Politik- und Wirtschaftsredaktion aufgebaut, die durchaus ernst genommen wird. Was auch daran liegen könnte, dass BuzzFeed (renommierte) Journalisten mit hohen Gehältern locken kann – die wiederum aus den überdurchschnittlich hohen Werbeeinnahmen relativ locker finanziert werden können. Mit dem Geschäftsmodell konnte BuzzFeed im letzten Jahr mehr als 100 Millionen Dollar Umsatz erzielen, der Wert des Unternehmens dürfte mittlerweile bei mehr als einer Milliarde Euro liegen.

Die Startseite ist nebensächlich

Dabei sieht die internationale/englische Startseite ähnlich “billig” wie die deutsche BuzzFeed-Startseite aus – und das war auch nie anders. Was jedoch BuzzFeed jedoch wenig juckt, denn der Traffic wird nur zu sehr geringen Teilen über die Startseite generiert. Sprich: BuzzFeed setzt gar nicht darauf, dass jemand www.buzzfeed.com oder gar www.buzzfeed.com/?country=de in seinen Browser eingibt und danach die Seite Stück für Stück durchgeht. Natürlich nimmt man diesen Traffic auch mit – mehr aber auch nicht.

Google/SEO ist nebensächlich

Ähnliches gilt für Google bzw. SEO. Natürlich nimmt BuzzFeed den Traffic von Google mit, in Sachen SEO dürfte auch etwas (sic!) getan werden, aber der Fokus liegt auch hier nicht. Während viele amerikanische und deutsche Seiten sehr viel Wert auf gutes Onpage-SEO legen, wird dieser Aspekt von BuzzFeed vernachlässigt. Ganz praktisch: Im Zweifelsfall entscheidet sich BuzzFeed etwa bei den Überschriften für die, die richtig Lust auf den Artikel machen – und eben nicht für die Überschriften, die sich aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung (etwa wegen den verwendeten Keywords) gut machen.

BuzzFeed und Social Media

Jetzt sollte man sich natürlich fragen, wo der ganze BuzzFeed-Traffic herkommt, wenn Startseite und SEO doch eher stiefmütterlich gehandhabt werden. Die Antwort ist denkbar leicht – Social Media. Wohl keine andere Webseite schafft es, so viel Traffic von Social Media zu generieren wie BuzzFeed. Und das ist auch die eigentliche Geschäftsidee hinter BuzzFeed. Die Inhalte werden so erstellt, dass sie auf den verschiedenen Social-Media-Plattformen die Runde machen.

BuzzFeed fokussiert sich also fast ausschließlich auf Social Media – und das mit Erfolg. Artikel werden nicht aus SEO-Sicht geschrieben, Artikel werden nicht aufgrund ihrer Relevanz oder ihrem Nachrichtenwert geschrieben, sondern vor allem dann, wenn sie sich gut über Facebook, Twitter, Pinterest und all den anderen Social-Media-Plattformen teilen lassen. Und das auch nicht nach Gefühl – etwa nach dem Motto: “Oh, das ist witzig!” – sondern nach gezielter Analyse des bisherigen Erfolgs. BuzzFeed verwendet sehr viel Arbeitsaufwand auf der Analyse der Klickzahlen; wertet ständig aus, welcher Erfolg auf Twitter/Facebook/Pinterest etc. erzielt wurde. Und das vor allem, um künftige Artikel noch besser zu optimieren. Gleiches gilt für die Mitarbeiter bzw. BuzzFeed-Autoren, auch hier dürfte der Arbeitsplatz gesichert sein, wenn “ihre” Artikel oft geteilt werden, sie also das gewisse Etwas haben, um einen viralen Erfolg zu erzielen.

Hinter dem, was auf den ersten Blick wie Teenager-Klamauk aussieht, steckt also eine gezielte Strategie (und sehr viel Arbeit). BuzzFeed weiß aufgrund des eigenen Datenschatzes, was auf Facebook zieht – und was nicht. Und aus dem Grund dürfte die deutsche Version von BuzzFeed auch so mancher deutschen Nachrichtenseite (zu Recht!) Angst machen. BuzzFeed kann dank Social Media eine Reichweiter generieren, von denen andere nur träumen – und das Unternehmen wächst und wächst und wächst. Und wenn sich deutsche Nachrichtenseiten nicht in Konkurrenz zu BuzzFeed sehen (“Katzenbilder, sonst nichts!”), dann sei auch hier auf Amerika verwiesen, wo BuzzFeed Journalisten mit besseren Gehältern (und höherer Reichweite!) abwerben konnte, um anschließend auch “richtige” Nachrichten anzubieten.

Was man aus Content-Marketing-Sicht von BuzzFeed lernen kann

Aus Content-Marketing-Sicht ist an BuzzFeed vor allem das Maßschneidern des Inhalts interessant. Wir haben es schon hier, hier, hier und hier gesagt, der Erfolg von Content Marketing steht und fällt mit dem Erreichen der Zielgruppe. Und da kann niemand BuzzFeed etwas vormachen – der Erfolg bzw. Misserfolg von jedem Artikel wird analysiert, um anschließend noch erfolgreicher auf Twitter, Facebook und Co. zu sein.

Niemand sollte aus unserer Sicht SEO vernachlässigen, eine gute Startseite ist Gold wert, aber BuzzFeed zeigt, dass man auch ohne SEO und tollem Layout eine sehr hohe Reichweite erzielen kann. Grundlage hierfür ist eine gute Content-Marketing-Strategie, die Fokussierung auf die entscheidenden Verbreitungskanäle, Content, der die Zielgruppe (und vor allem diese!) anspricht, eine gute Analyse und sehr viel Gefühl fürs anschließende Optimieren der Inhalte. Ein Erfolgsrezept, das für alle Zielgruppen gilt, von gelangweilten Teenagern bis hin zu den Entscheidern im B2B-Bereich.

 

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

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