20/07/2019

Pressemappe: Online und Print (Teil 2)

In “Pressemappe: Online und Print (Teil 1)” haben wir bereits gezeigt, warum eine Pressemappe ein wichtiges Instrument ist, um die Berichterstattung über das eigene Unternehmen positiv zu beeinflussen. Im zweiten Teil wollen wir aufzeigen, was beim Erstellen einer Pressemappe – sowohl in der Print-, als auch in der Online-Version – beachtet werden muss, damit diese auch tatsächlich von Journalisten genutzt wird und die Kosten trotzdem in einem erträglichen Rahmen bleiben.

Der Schreibstil: Ruhig, sachlich, informativ

Eine Pressemappe ist keine Dauerwerbeschleife. Damit Journalisten tatsächlich auf das Material zugreifen, was Sie ihnen in Ihrer Pressemappe anbieten, kommt es darauf an, dass das Material so aufbereitet ist, dass die Journalisten dies als nützliche Information für ihre Arbeit wahrnehmen. Das bedeutet zunächst einmal, dass die Informationen in der Pressemappe auch tatsächlich der Wahrheit entsprechen, denn Journalisten mögen es naturgemäß nicht, wenn man sie hinter das Licht führt – und am Ende sitzen Journalisten in der Kommunikation immer am längeren Hebel.

Fakten. Journalisten schauen nicht in Pressemappen, um “schön geschriebene” Lyrik zu entdecken, sondern um Informationen über das Unternehmen bzw. die Produkte des Unternehmens zu finden. Entsprechend sollten möglichst viele harte Fakten in der Mappe zu finden sein. Der Sprachstil sollte dem angepasst sein, statt werbliche Adjektive aneinanderzureihen, sollte alle Texte ruhig, sachlich und informativ geschrieben sein. Großer Vorteil: In den Zeiten des Medienwandels gehen viele Journalisten aus Zeitgründen dazu über, ganze Texte auf Pressemappen (oder auch Pressemitteilungen) per Copy & Paste zu übernehmen – aber auch nur, wenn der Schreibstil angemessen, und das bedeutet vor allem sachlich, ist.

Es muss keine Hochglanzbroschüre sein

Natürlich werden Werbeagenturen und Druckereien jeden (potenziellen) Kunden dazu raten, für den Druck der Print-Pressemappe richtig tief in die Tasche zu greifen, damit diese “auch was her macht”. Aber eine Pressemappe ist keine Hochglanz-Werbebroschüre, sondern primär ein Informationsangebot für Journalisten. Dementsprechend sollte diese zwar streng dem Corporate Design folgen, jedoch nicht teuer in der Produktion sein. Im Zweifel ist ein schlichtes Design immer vorzuziehen, es kommt schließlich auf die Inhalte, nicht auf die Verpackung an, und Journalisten ist es in der Regel vollkommen egal, auf was für einem Papier und mit was für einer Drucktechnik die Mappe erstellt wurde.

Die Basics in jeder Pressemappe

Neben den Hintergrundinformationen über das aktuelle Event gehört in jede Pressemappe eine möglichst präzise Selbstdarstellung des Unternehmens – von der Geschichte über die Produktpalette bis hin zu den aktuellen Mitarbeiterzahlen und Geschäftsentwicklungen. Hilfreich sind hierbei gut aufbereitete Statistiken, mit denen der Journalist möglichst mit einem Blick die wesentlichen Informationen erfassen kann. Natürlich sollte der Pressemappe auch beschriftetes (!) Bildmaterial beiligen, wobei die Bedeutung dadurch nachgelassen hat, dass die Redaktionen heutzutage fast ausschließlich digitales Bildmaterial verwenden – die Bilder sind also eher als Appetithäppchen zu verstehen, mit dem auf das Bildmaterial in der digitalen Pressemappe hingewiesen wird.

Sehr wichtig ist die Liste der Ansprechpartner, und zwar aus drei Gründen. Zum ersten hinterlässt es bei dem Journalisten einen guten Eindruck, wenn Sie ihm durch die Angabe der konkreten Personen ein Gesprächsangebot bieten, das ist ein Zeichen für Transparenz und Offenheit. Zum anderen haben viele Journalisten keine Lust oder Zeit, bei der Firmenzentrale anzurufen und sich dort erst zu dem Gesprächspartner durchzukämpfen. Hat er jedoch direkt den Ansprechpartner samt Durchwahl vor Augen, dann ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass der Journalist “mal eben” durchruft. Zuletzt ist es auch in Ihrem Interesse, wenn vom Journalisten die “richtigen”, und damit vorbereiteten, Personen anspricht, so lassen sich Kommunikationspannen mit unvorbereiteten Mitarbeitern vermeiden.

Die Online-Pressemappe: Links statt den Leser mit Content zu erschlagen

Viele Unternehmen machen den Fehler, dass sie bei den Online-Pressemappen “viel ist viel” denken. Dank der digitalen Revolution ist Speicherplatz kein Problem mehr, deshalb packt man alles in die Online-Pressemappe, was man auch nur irgendwie als interessant erachtet. Wir von der PR-Agentur Görs Communications raten davon ab, stattdessen empfehlen wir, die Online-Pressemeldung jeweils immer identisch zur Print-Ausgabe zu gestalten – mit zwei Ausnahmen. Zum einen bietet sich ein Online-Bereich bestens an, um kostenlosen Bildmaterial in verschiedenen Auflösungen und Formaten (in der Regel .jpg und .tiff) anzubieten, das natürlich auch entsprechend beschriftet wird.

Statt tausend verschiedenen Sachen – weil sie ja eventuell hilfreich sind – in die Online-Pressemappe zu tun, empfiehlt es sich, die Online-Pressemappe analog zur Print-Pressemappe zu gestalten, dafür aber mit Links zu sämtlichen weiterführenden Themen. Auf diese Weise behält der Journalist die Übersicht, die Online-Pressemappe ist schlicht, beeinhaltet aber dank der Links wertvolle Zusatzinformationen. Wichtig: Technische Spielereien wie Flash, YouTube-Filme oder gar animierte Gifs haben in einer Pressemappe nichts verloren, das schadet nicht nur der Seriosität, sondern behindert den Journalisten beim Copy & Paste.

Online und Print: Aktualität ist ist Trumpf

Ein weiterer Grund, warum die Online-Pressemappe analog zur Online-Pressemappe gestaltet werden sollte, ist die starke Bedeutung der Aktualität. Kein Journalist möchte veraltete Informationen verwenden, außerdem macht eine verstaubte Pressemappe einen schlechten Eindruck. Deshalb sollte die Pressemappe regelmäßig – und erst recht vor wichtigen Messen, Pressekonferenzen etc. – angepasst werden. Die Zahlen und die Datumsangaben müssen überprüft und geändert werden, Fotomaterial eventuell erneuert und sämtliche Kontaktadressen ebenfalls einer Überprüfung unterzogen werden. Und da spart man sich auf die Dauer eine Menge Arbeit, wenn die Print- und die Onlineausgabe “in einem Abwasch” erneuert werden können.

Wegen der ständigen Überarbeitung bietet es sich bei der Print-Ausgabe an, nicht “auf halde” zu produzieren, sondern immer nur in geringer Stückzahl, und dann auch so, dass die einzelnen Blätter ausgetauscht werden können, damit nicht wegen einer einzigen Kontaktadresse sämtliche Pressemappen auf den Müll befördert werden müssen.

Pressestimmen

Viele Unternehmen machen es nicht, trotzdem raten wir von Görs Communications dazu, Pressestimmen in die Pressemappe zu legen. Pressestimmen verleihen immer eine gewisse Autorität, insbesondere, wenn sie von “angesehenen” Zeitungen oder Zeitschriften stammen. Ein kleiner Nebeneffekt: Mit Pressestimmen macht eine Pressemappe auch bei potenziellen Kunden mehr Eindruck, wenn Interesse besteht, kann der Vertrieb die Pressemappe also auch “mitbenutzen”, auf diese Weise lässt sich das Kosten/Nutzen-Verhältnis der Pressemappe noch weiter steigern.

Einzige Ausnahme: Bei Pressekonferenzen sollte man auf keine Pressestimmen in die Pressemappe legen, da dies zu aufdringlich wirken würde.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Pressemappe: Online und Print (Teil 1)

Da man regelmäßig Sätze wie “Pressemappe? Ist das nicht ein bisschen antiquiert?” oder “Der ganze Aufwand, und am Ende landet die Pressemappe doch im Müll” hört, ein paar Sätze hier im Blog, warum wir von Görs Communications unseren Kunden weiterhin empfehlen, Pressemappen zusammenzustellen – und das auch in doppelter Form, einmal als klassisches Print-Produkt, das man den Journalisten in die Hand drücken kann, und dann natürlich auch als Online-Angebot.

Kommunikation durch Pressemappen positiv beeinflussen

An den entscheidenden Gründen, warum eine Pressemappe sinnvoll ist, hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht viel geändert – hinzu kommen nur noch die Bedingungen des Medienwandels, in dem der Redaktionsalltag immer hektischer wird und die Online-Recherche eine immer bedeutendere Stellung einnimmt. Generell ist eine Pressemappe so etwas wie ein Aushängeschild des Unternehmens bei Journalisten, eine professionelle Pressemappe zeugt von einer seriösen Informationspolitik, und lässt das Unternehmen daher bereits durch die eigene Existenz besser erscheinen.

Eine Pressemappe bietet einem Unternehmen die Möglichkeit, die Berichterstattung über das eigene Unternehmen positiv zu beeinflussen. Man kann wichtige Botschaften bereits im Vorfeld platzieren, und muss nicht im Nachhinein auf “schlechte” oder “unwahre” Presse reagieren. Ermöglicht wird dies dadurch, dass Journalisten trotz Wikipedia & Co. noch immer gerne für ihre Recherche auf Pressemappen zurückgreifen – und das bei mehreren Szenarien. Grundsätzlich muss man davon ausgehen, dass Journalisten keine “Insider” sind, wenn es um Ihr Unternehmen geht – sie kennen den Namen des Unternehmens, sie kennen vielleicht ein paar Produkte, wissen in etwa, wie groß das Unternehmen ist, dann hört es aber meist auch schon auf. Dass dem so ist, liegt in der Natur der Sache, denn Journalisten müssen sich in ihrem Berufsleben mit so vielen Institutionen auseinandersetzen, dass sie zwangsläufig immer nur über begrenztes Wissen verfügen.

Szenario Pressekonferenz

Einfach mal als Szenario eine Pressekonferenz vorstellen. Ein Unternehmen stellt ein innovatives Produkt vor, durch geschickte PR-Arbeit ist es gelungen, 20 Journalisten der unterschiedlichen Fachzeitschriften für die Pressekonferenz zu gewinnen. Das Produkt hält, was es verspricht, die Präsentation verlief erfolgreich und alle Nachfragen konnten perfekt beantwortet werden – die Berichterstattung über das Produkt wird also aller Wahrscheinlichkeit positiv sein. Jetzt sitzen die Journalisten aber in Ihrer Redaktion vor dem Rechner und schreiben den Artikel und ihnen fällt dabei ein, dass ja noch zwei oder drei Absätze über das Unternehmen sinnvoll wären. Und für diese zwei oder drei Absätze brauchen sie Fakten, die sie nicht haben, um sich daran langzuhangeln. Haben Sie den Journalisten eine Pressemappe in die Hand gedrückt, werden diese aller Wahrscheinlichkeit nach dort zuerst reinschauen und Ihre Informationen übernehmen. Alternativ kann es natürlich auch sein, dass der Journalist die Online-Pressemappe verwendet und der Einfachkeit halber sogar ganze Sätze per Copy & Paste übernimmt.

Verfügen Sie hingegen nicht über eine Pressemappe, ist der Journalist gezwungen, seine Informationen sich anderswo zu besorgen, in der Regel per Online-Recherche. Und da kann es sein, dass er falschen Informationen aufsitzt, negative Berichte über Ihr Unternehmen liest oder aufgrund mangelnder Informationen ganz auf die zwei, drei Absätze über das Unternehmen verzichtet. Und das ist aus PR-Sicht bestenfalls eine vertane Chance, schlimmstenfalls sogar ein ziemliches Ärgernis, nämlich, wenn sich durch die Recherche negative Inhalte in den Artikel geschmuggelt haben.

Szenario Onlinerecherche

Oder stellen Sie sich als weiteres Szenario vor, dass ein Journalist bei der Recherche zu einem Artikel über ein Produkt von Ihnen oder über ihr Unternehmen stolpert. Aus irgendeinem Grund haben Sie das Interesse des Journalisten geweckt, der in der Redaktion vor seinem Rechner sitzt und noch eine Stunde hat, um den Artikel zu beenden.

Der Journalist wird sich sicher nicht die Mühe machen, umständlich Informationen über Ihr Unternehmen einzuholen, sondern er wird so vorgehen, wie er es gewohnt ist. Kurz auf die Webseite ihres Unternehmens schauen, dort auf den Pressebereich gehen und sich dort die relevanten Informationen übernehmen. Vielleicht sagen ihm sogar das Bildmaterial zu, dass Sie dort anbieten, und ein oder zwei Bilder schaffen es in den Artikel.

Bieten Sie ihm hingegen keine Informationen an, dann wird er, ähnlich wie im ersten Szenario, entweder seine Informationen von anderen Quellen im Internet beziehen, oder er wird den Teil über Ihr Unternehmen entweder ganz weglassen oder zusammenkürzen. Und damit hat Ihr Unternehmen nicht nur die Chance verpasst, es praktisch ganz nebenbei und ohne eigenes Zutun in eine Zeitschrift/Zeitung zu gelangen, es hat auch die Chance verpasst, die Berichterstattung durch eine gute Pressemappe in die richtigen Bahnen zu lenken.

Warum Journalisten auf Pressemappen zurückgreifen

Viele  Unternehmen (und auch die PR-Verantwortlichen) machen den Fehler, dass sie eine gewisse Bunkermentalität an den Tag legen, wenn es um Medien geht. Man erwartet eigentlich nur negative Berichte, ist überzeugt, dass Journalisten eher Schlechtes als Gutes über einen denken. Dabei gehen die meisten Journalisten – so Sie es sich nicht vorher mit ihnen verscherzt haben – meist ziemlich ergebnisoffen auf Unternehmen zu. Es wird eben nicht von vornherein “das Schlechteste” gedacht, sondern man bringt Ihnen sogar ein gewisses Grundvertrauen entgegen.

Und das Grundvertrauen überträgt sich auch auf Ihre Pressemappe. Journalisten sind es gewöhnt, mit Pressemappen zu arbeiten, weil diese seit Jahrzehnten die Arbeit der Journalisten erleichtern. Sie arbeiten praktisch “aus Gewohnheit” mit den Pressemappen und gehen angesichts Ihres Grundvertrauens auch davon aus, dass die Informationen, die in den Pressemappen stehen, auch der Wahrheit entsprechen.

Aber jeder Journalist hatte auch schon “schlechte” Pressemappen in der Hand, die das anfängliche Vertrauen zerstört haben – sei es, weil die Form nicht den Standards entsprach, die Sprache in der Pressemappe einer einzigen Werbedauerschleife entsprach oder die Fakten schlichtweg falsch waren. Und das darf Ihnen auf keinen Fall passieren, weil dann das passiert, was bei der Bunkermentalität befürchtet wird, nämlich, dass die Journalisten eher Schlechtes als Gutes über das Unternehmen berichten.

Was Sie bei der Pressemappe beachten müssen, damit dies nicht geschieht, sagen wir Ihnen in Pressemappe: Online und Print (Teil 2).

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

 

Suchmaschinenoptimierte Pressemitteilung?

Das Einstellen von Presseinfos in die verschiedenen Online-Presseportale ist mittlerweile selbst bei Unternehmen gängige Praxis, die ansonsten einen möglichst großen Bogen um das Internet machen. Der Grund hierfür ist denkbar einfach, mit dem Einstellen der Presseinformation erreicht man auf kostengünstige Weise einen wesentlich größeren Empfängerkreis, als wenn die Presseinformation “nur” an die Journalisten-Kontakte per E-Mail versendet wird.

Zweitverwertung der Presseinfo in Online-Presseportale?

Dabei haben wir von Görs Communications die Erfahrung gemacht, dass es viele Unternehmen bzw. Presseabteilungen und/oder PR-Agenturen mit dem Pragmatismus übertreiben. Häufig stecken in einer Pressemitteilung, wenn man die Abstimmungs- und Freigabeprozesse mitberücksichtigt, mehrere Stunden Arbeitsaufwand. Und dann denken sich natürlich die PR-Verantwortlichen, dass sich angesichts der bereits investierten Manpower auch noch eine Zweitverwertung auf den Online-Presseportalen lohnt, weshalb die Pressemitteilung “mal eben” auch noch online eingepflegt wird. Die Pressemitteilung ist also ursprünglich für den E-Mail-Versand an Journalisten geschrieben worden, landet jetzt aber 1-zu-1 in den Onlineportalen.

Der Fehler, den die PR-Verantwortlichen dort unterläuft, ist, die Bedeutung der Online-Verbreitung von Pressemitteilungen zu unterschätzen. Kaum ein Journalist wartet noch darauf, dass Unternehmen ihm die relevanten Informationen frei Haus liefert, stattdessen nimmt die Online-Recherche eine immer größere Bedeutung im Arbeitsalltag der Journalisten ein. Zum Teil, weil im Internet immer mehr Informationen gesammelt werden, auf die der Journalist zurückgreifen kann, zum Teil aber auch aus Zeit- und Kostengründen, eine Online-Recherche ist in der Regel weniger arbeitsintensiv als eine herkömmliche Recherche, ein Faktor, der in den Zeiten des Medienwandels nicht zu unterschätzen ist.

Wie Pressemitteilungen gefunden werden

Vielleicht ist es hilfreich, sich einfach mal in die Rolle eines Journalisten hineinzuversetzen, der den Auftrag bekommt, über ein bestimmtes Thema zu schreiben. Wie wird der wohl vorgehen? Was man von vornherein ausschließen kann, ist, dass der Journalist die Pressemitteilungen durchsucht, die ihm in den letzten Monaten per Mail zugeschickt wurden. Und der Grund hierfür ist denkbar banal, per E-Mail versendete Pressemitteilungen werden entweder direkt verwertet oder direkt gelöscht (eine Entscheidung, die meist innerhalb von ein paar Sekunden getroffen wird, weshalb es sich auch nicht empfiehlt, nachts Pressemitteilungen zu verschicken, denn dann ist die “Chance” zu hoch, dass die Presseinfo der morgendlichen E-Mail-Aufräumaktion zum Opfer fällt).

Journalisten haben im 21. Jahrhundert kein Pressemitteilungs-Archiv, stattdessen gehen sie meist so vor, wie “normale” Bürger auch, sie öffnen Google. Also die Suchmaschine, die in Deutschland einen Marktanteil von über 90 Prozent hat. Und dort wird er sicher nicht den Namen Ihres Unternehmens eingeben (es sei denn, er will von vornherein über Ihr Unternehmen schreiben), nein, er wird Suchbegriffe eingeben, die ihm zu dem Thema relevant vorkommen. Eventuell wird er sogar direkt zu den großen Online-Pressemitteilungsportale “gehen”, und dort ebenfalls die Suchbegriffe eingeben, wobei man im Hinterkopf behalten sollte, dass Google die Regel, und Online-Pressemitteilungsportale eher die Ausnahme sind.

Und an dieser Stelle sollte man den Arbeitseifer und das Zeitkontingent der Journalisten nicht überschätzen. Journalisten geben (abhängig von der Ausführlichkeit des von ihnen verlangten Artikels) vielleicht zehn Suchbegriffe nacheinander bei Google ein, und schauen sich vielleicht die ersten zwei, drei Ergebnisseiten bei Google an. Mehr nicht. Und wenn Ihre Pressemitteilung dem Journalisten dort nicht angezeigt wird, dann wird der Journalist nicht über Ihr Unternehmen schreiben, selbst wenn Ihre Pressemitteilung perfekt zu dem Artikel passt, der dem Journalisten vorschwebt.

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Google
Aufgrund des Marktanteils ist Google in Deutschland einfach das Maß aller Dinge, wenn es darum geht, im Internet gefunden zu werden. Und um genau dieses “gefunden werden” geht es, wenn Sie Ihre Presseinfo in die Onlineportale einpflegen. Wie schaffen Sie es, dass der Journalist, der nur ein paar Minuten vor Google verbringt, ausgerechnet auf Ihrer Pressemitteilung landet, und nicht auf der von der Konkurrenz?

Um es kurz zu machen: Selbst mit der besten Suchmaschinenoptimierung (SEO = Search Engine Optimization) können Sie es nicht erzwingen, dass der Journalist auf Ihrer Pressemitteilung landet. Aber Sie können die Chance, dass er bei Ihnen landet, erheblich steigern – daher auch das Wort “Optimierung”, und nicht “Perfektionierung”. Außerdem können Sie dank der Suchmaschinenoptimierung dafür sorgen, dass auch potenzielle Kunden – praktisch als Nebenprodukt – über ihre Pressemitteilung stolpern. Die Frage ist nur, wie man dafür sorgt, dass die Pressemitteilung möglichst hoch von Google gerankt wird – also wie die Suchmaschinenoptimierung ganz konkret ablaufen sollte.

Keywords in der Pressemitteilung

Der wohl wichtigste Punkt sind die Keywords. Natürlich wäre es wunderbar, wenn Ihre Pressemitteilung bei Hunderten von Suchbegriffen gefunden wird, was sich aber nicht realisieren lässt. De facto müssen Sie sich auf die relevanten Keywords beschränken. Und “relevant” bedeutet in diesem Fall, dass die entscheidenden Begriffe abgedeckt werden. Dabei sollten Sie sich immer fragen, was für Begriffe der Journalist wohl bei Google eingeben wird, wenn er zu Ihrem Thema recherchiert. In der Regel sind das nicht lange Fachbegriffe (oder gar Ihre Marken- bzw. Produktbezeichnungen), sondern einfache Wortkombinationen. Ein Tipp von Görs Communications: Fragen Sie Ihren Webadministrator, über welche Begriffe die Besucher zu Ihrer Webseite gelangen, häufig erfahren Sie dadurch schon, welche Begriffe gängig sind, und welche nicht.

Bei denen von Ihnen gewählten Keywords kommt es nicht nur darauf an, dass Sie im Text auftauchen, sondern auch, dass sie häufig und an prominenter Stelle auftauchen. Ganz konkret bedeutet dies, dass die Keyworddichte 3 bis 4 Prozent beträgt, in einer Pressemitteilung von 400 Wörtern muss jedes Keyword also rund 10 bis 12 mal auftauchen. Dazu kommt die “prominente” Stelle: Google berücksichtigt, ob ein Wort an herausgehobener Stelle, etwa in der Überschrift oder den Zwischenüberschriften, verwendet wird. Zudem findet sich die Überschrift bei den meisten Presseportalen auch in der URL wieder, ein Faktor, der gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Außerdem erlauben die meisten Presseportale “Tags” mit denen die Pressemitteilung verschlagwortet wird, hier sollten sich die Keywords im Singular und auch im Plural wiederfinden.

Die Überschrift selbst sollte nicht lyrisch wirken, sondern den Inhalt und die zwei oder drei relevantesten Keywords abdecken – und das möglichst in einer Länge von maximal 63 Zeichen, also nicht einmal einer halben Tweet-Länge!

Die Länge der Pressemitteilung

Generell sollte eine Pressemitteilung, die von Google gut gerankt werden soll, mindestens 300 Wörter umfassen. Als optimal gelten 400 Wörter, werden es 500, dann ist das auch nicht weiter schlimm. Das bedeutet, dass Presseinfos, die zu kurz sind, “verlängert” werden müssen. Dabei sollte der bestehende Text nicht durch Füllwörter aufgeblasen werden, sondern zusätzliche Informationen – etwa über das Unternehmen – an das Ende der Pressemitteilung angefügt werden. “Zu lange” Pressemitteilungen entstehen meist, wenn man mehrere Dinge gleichzeitig abhandeln will – oder man sich nicht auf das Wesentliche konzentriert. Das bedeutet, dass entweder gekürzt werden sollte, oder dass man überlegt, ob man aus einer Pressemitteilung nicht auch zwei Pressemitteilungen machen kann.

Die Links in der Pressemitteilung

Eine der wichtigsten Funktion bei der Online-Distribuierung von Pressemitteilungen ist das Setzen von Links. Zum einen, weil Sie hierdurch direkt Journalisten zu ihrem Pressebereich auf der Unternehmenswebseite lotsen können (Stichwort Bildmaterial), zum anderen, um wichtige Backlinks zu setzen, damit ihre Webseite und bestimmte, vorher definierte Unterseiten zukünftig besser gerankt werden – also SEO-Maßnahmen, die Ihrer Webseite und nicht primär der Pressemitteilung zugute kommen.

Neben dem Pressebereich – am besten über eine extra gestaltete Landingpage, auf der den Journalisten Zusatz-Informationen angeboten werden – sollte die Startseiten-URL des Unternehmens in jeder Online-Presseinfo untergebracht werden. Bei den Deeplinks sollten URLs gewählt werden, deren Thema/Produkt sich auch in der Pressemitteilung widerspiegelt, damit der Einfluss bei Google am höchsten ist.

Die Anzahl der erlaubten Links variiert von Presseportal zu Presseportal, wenn möglich, sollte alle hundert Wörter ein Link gesetzt werden.

Mensch vs. Maschine

Zusätzlich zu den beschriebenen Maßnahmen gibt es noch kleinere Tricks und Kniffe, um die Pressemitteilung zu optimieren, aber selbst die bereits gemachten Vorgaben lassen sich häufig nicht so einfach umsetzen – schließlich soll die Pressemitteilung nicht nur von Google (also von Maschinen), sondern auch von Journalisten gelesen werden. Und da gilt es, einen guten Mittelweg – im Idealfall das Beste aus zwei Welten – zu finden.

Die Presseinfo muss also nicht nur SEO-optimiert werden, sondern gleichzeitig auch lesbar bleiben – und dabei noch den generellen Anforderungen an eine Pressemitteilung genügen. Machbar – bzw. mit überschaubarem Arbeitsaufwand – ist dies, wenn man von Anfang die Anforderungen berücksichtigt. Also nicht, wie eingangs beschrieben, auf SEO verzichtet und die Pressemitteilung plump in die Online-Portale einstellt, sondern gleich von vornherein eine suchmaschinenoptimierte Pressemitteilung schreibt. Ein dritter Weg wäre es, die Pressemitteilung nachträglich anzupassen, aber der Mehraufwand, der dadurch verursacht wird, steht häufig in keiner Relation zu dem Ertrag. Deshalb lieber eine gute, lesbare, informative Pressemitteilung schreiben, die den SEO-Ansprüchen genügt, als zwei mittelmäßige.

 

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Görs Communications verwendet die PRtargeting-Technologie für Presseverteiler und PR-Distribution der nächsten Generation

Neben dem Aufbau und der Pflege enger Medienkontakte und den umfangreichen Verteilern der Agentur setzt Görs Communications jetzt auch zusätzlich die Technologie von PRtargeting (http://de.prtargeting.com) für Presseverteiler und PR-Distribution der nächsten Generation ein. Der Vorteil für die Kunden der Agentur mit Sitz in Hamburg und Schleswig-Holstein liegt auf der Hand, Pressemitteilungen und Presseeinladungen erreichen deutlich mehr Journalisten – und das bei geringen Streuverlusten und ohne zusätzlichen Arbeitsbedarf etwa bei den Freigabeprozessen auf Kundenseite.

pr-targeting-logoHierfür ist Görs Communications eine Agenturpartnerschaft eingegangen, die der Hamburger PR- und Content-Marketing-Agentur den Zugriff auf einen speziellen kontextbezogenen Verteilerdienst (PRTargeting) ermöglicht. Neben der Distribution über Online-Portale, die vor allem auch aus SEO-Sicht interessant ist, den Verteilern und den persönlichen Medienkontakten der Agentur ist dies ein weiterer Weg, um Pressetexte effizient zu verbreiten. Und das ohne vermeintlichen Spam, da die in dieser Form einmalige Targeting-Technologien nur die Journalisten erfasst, die sich mit den speziellen Themen des Pressetextes befassen. Der Arbeitsaufwand beim Erstellen einer Pressemitteilung bleibt gleich, der Empfängerkreis vergrößert sich.

Die Vorteile der PRtargeting-Technolgie

Die PRtargeting-Technologie setzt auf eine globale Presse-Analyse und wertet dabei die weltweite Medien-Berichterstattung aus – und das sowohl im “klassischen” Print-Bereich, aber auch aus dem Online-Bereich. Die Auswertung umfasst selbstverständlich auch die Fachpublikationen, die für die B2B-PR von besonderer Bedeutung sind. Das Unternehmen geht dabei so vor, dass sämtliche Veröffentlichungen mit einem sogenannten “Keyword-Fingerprint” verschlagwortet werden, der dann jeweils dem Journalisten zugeordnet wird, der für den Artikel verantwortlich ist.

Was folgt ist ein Journalisten-Profiling. Aus den vorher erstellten Fingerprints der Publikationen generiert die PRtargeting-Technologie zu jedem Journalisten, der in der Datenbank erfasst ist.  Dadurch wird ein genaues Profil erstellt, aus dem klar ersichtlich ist, welcher Journalist welche Themen bearbeitet – und welche nicht.

Durch den Abgleich der Themen der (neuen) Pressemitteilung mit den Profilen der Journalisten werden die Journalisten ermittelt, die sich gegenwärtig mit den jeweiligen Themen beschäftigen – Streuverluste werden auf diese Weise effizient unterbunden. Der Presseverteiler wird jeweils beim Versand einer Pressemitteilung “live” generiert, was den großen Vorteil hat, dass er stets aktuell und passgenau ist - jede Verbreitung ist zudem einzigartig.

Kein Mehraufwand auf Kunden-Seite

Für die Kunden der Görs Communications bedeutet dies alles keinen Mehraufwand – schließlich wickelt die Agentur den Versand der Pressemitteilung ab. Sie erreichen mit ihrer Pressemitteilung nur deutlich mehr Journalisten, was am Ende mehr Aufmerksamkeit, mehr Bekanntheit und damit auch mehr Umsatz bedeutet.

PR und Content Marketing für die ACHEMA 2015

Vom 15. bis 19. Juni 2015 findet wieder die ACHEMA in Frankfurt am Main statt, das Weltforum und die 31. Internationale Leitmesse der Prozessindustrie. Erstmals wird die Messe für die chemische Technik und Prozessindustrie mit drei Fokusthemen aufwarten: “BiobasedWorld” dreht sich rund um das Thema Biotechnologie und die Nutzung nachwachsender Rohstoffe, “Innovative Prozessanalytik” rund um die Labor- und Analysentechnik bis hin zur Automation und beim “Industriellen Wassermanagement” geht es schließlich um emissionsarme Produktion und ihre verfahrenstechnischen Voraussetzungen.

Kommunikation für die ACHEMA 2015

ACHEMA 2015

ACHEMA 2015

Erwartet werden auf der ACHEMA wie bei der letzten Messe 2012 rund 3.800 Aussteller und 167.000 Teilnehmer – was für die Unternehmen naturgemäß Segen und Fluch zugleich ist. Zum einen wird die ACHEMA damit ihrem Ruf gerecht, der Branchentreff schlechthin der chemischen Technik und Prozessindustrie zu sein. Kaum ein Unternehmen, das in diesem Bereich aktiv ist, wird es sich leisten können, nicht auf der Messe präsent zu sein; es wird wieder ein Schaulaufen des Who-is-Who der Branche auf der ACHEMA 2015 (inklusive unseres Kunden Alfa Laval) sein, bei dem wichtige Kontakte hergestellt und aufgefrischt werden.

Die Unternehmen setzt die Ausstellerzahl jedoch auch vor ganz praktische Probleme. Wie soll man es schaffen, unter 3.800 anderen Unternehmen aufzufallen? Wie die Entscheider und Multiplikatoren auf den eigenen Stand aufmerksam machen? Wie die (Fach-)Presse dazu bringen, über die eigene Messepräsenz und die eigenen Produkte zu schreiben, statt über die des Konkurrenten?

Natürlich ist eine Antwort ein anprechender und außergewöhnlicher Stand auf der Messe selbst. Also ein Stand auf der ACHEMA, der mehr als “nur” die Produkte zu bieten hat; der mit einem wirklich interessanten Rahmenprogramm aufwartet. Ebenso entscheidend wie der Stand selbst ist die Kommunikation – und das vor, während und nach der ACHEMA 2015. Der Messeauftritt muss mit gezielten Kommunikationsmaßnahmen flankiert werden, und zwar so, dass auch das Jahr 2015 – und damit der Medienwandel – berücksichtigt wird.

Es reicht 2015 nicht mehr aus, mit Pressemitteilungen an die Fachmedien zu verschicken, eine Pressekonferenz abzuhalten und Anzeigen für den Messeauftritt auf der ACHEMA 2015 in den Fachblättern zu schalten. Natürlich kann – und sollte – man das weiterhin machen, aber die Digitalisierung darf nicht mehr länger ignoriert werden, wenn man tatsächlich das Beste aus der eigenen Präsenz auf der Messe herausholen will.

PR und Digital Relations für die Messekommunikation

Online-PR bzw. Digital Relations setzen bereits in der klassischen Medienarbeit ein. 2015 reicht es nicht mehr, den Journalisten die Pressemitteilung zu mailen und auf der Pressekonferenz auf Papier oder auf dem USB-Stick in die Hand zu drücken. Vielmehr müssen die Pressemitteilungen auch im Netz gefunden werden – und das besser als die der direkten Konkurrenten. Das bedeutet, dass die Pressemitteilungen nicht nur auf der eigenen Seite hochgeladen werden, sondern auch bei den Presse- und Informationsportalen eingestellt werden – wovon es mittlerweile mehr als 150 (!) gibt.

Noch wichtiger als das Hochladen und Einstellen der Pressemitteilungen ist jedoch ihre Auffindbarkeit. Sind alle wichtigen Keywords verwendet worden, wie hoch ist die Keyworddichte? Mit welchen SEO- und SEM-Maßnahmen werden die Pressemitteilungen flankiert? Werden die bestehenden Online-Kanäle des Unternehmens gezielt genutzt, um die Pressemitteilungen (bei Google und Co.) zu pushen? Alles Fragen, die sich die PR- und Marketing-Verantwortlichen stellen müssen – und das nicht erst während der ACHEMA, sondern Monate im Voraus. Also jetzt.

Aber bei der Medienarbeit geht es in der Zielsetzung ja nicht darum, die Presse zu überzeugen, sondern über den Umweg der Presse potenzielle Kunden und Geschäftspartner zu erreichen – sie ist also ein Mittler. Dank des Siegeszuges des Internets ist es aber deutlich leichter, die potenzielle Kunden und Geschäftspartner direkt zu erreichen – der Umweg über die Presse muss nicht mehr zwangsläufig genommen werden.

Content Marketing für die ACHEMA

Setzt man Digital Relations ein, um die Messepräsenz auf der ACHEMA 2015 zu pushen, so geht es bei weitem nicht nur um die Ästhetik auf der Webseite des Unternehmens. Viele PR- und Marketing-Verantwortliche geben sich noch immer dem Irrglauben hin, dass es ausreicht, eine möglichst bunte und animierte Unterseite als digitale Messepräsenz einzurichten. Gerne wird dabei auch zu Adobe Flash gegriffen, obwohl die Suchmaschinen (und die Smartphones) das gar nicht mögen. Am Ende hat man dann viel Zeit und Geld in einer bunte Unterseite gesteckt, auf die jedoch kaum einer zugreift.

Dabei gilt auch hier das Gleiche wie für die Pressemitteilungen, ohne SEM- und SEO-Flankierung geht man im Internet unter. Dabei bietet Content Marketing beste Möglichkeiten, um auf sich aufmerksam zu machen. Gutes Content Marketing leistet mehr als nur Werbung, es vermittelte Inhalte, Image und hilft ungemein bei der Suchmaschinenoptimierung. Doch Content Marketing beschränkt sich auf bei dem Promoten eines Messeauftritts auf die eigene Webseite, vielmehr werden einzelne Inhalte auch bewusst auf anderen Plattformen eingestellt, um Besucher dort “abzuholen” und auf die eigene Präsenz auf der ACHEMA aufmerksam zu machen.

Social Media auf der ACHEMA

Natürlich müssen auch die Social-Media-Kanäle entsprechend eingesetzt werden – vor, während und nach der ACHEMA. Social Media bietet hierbei nicht nur die Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen (und den Traffik auf der eigenen Webseite zu steigern), sondern gibt der Unternehmenskommunikation die Möglichkeit der Interaktion mit potenziellen Kunden, Geschäftspartnern und Multiplikatoren wie Journalisten.

Gerade während der ACHEMA bieten die einzelnen Social-Media-Plattformen von Twitter über Facebook, Xing, LinkedIn bis schließlich hin zu ‎Scribd‬ und ‪SlideShare‬ die Möglichkeit, seine Inhalte “an den Mann zu bringen” und Last-Minute-Besucher für den Messestand zu generieren. Aber dafür braucht es mehr als einfach nur ein paar lustige Tweets, ohne richtige Strategie geht es auch hier nicht. Was für Content soll über Social-Media gestreut werden, was für Kanäle setzt man ein, wie erreicht man Aufmerksamkeit, auch wenn kein großes Budget für Social Media zur Verfügung steht?

Content Marketing, PR, SEO und Social Media: Verzahnung ist Trumpf

Wie bereits geschrieben wurde, lohnt es sich, die digitalen Pressemitteilungen mit SEO- und SEM-Maßnahmen zu flankieren. Gleichzeitig kommt jedoch noch hinzu, dass Pressemitteilungen ein gutes Instrument sind, um selbst (!)  SEO zu betreiben. Dieser Mechanismus, dass die einzelnen Maßnahmen sich gegenseitig unterstützen, zieht sich durch die gesamte Kommunikation. Social Media wird zur Unterstützung der Content-Marketing-Strategie auf der Unternehmensseite eingesetzt, aber gleichzeitig wird auf der Unternehmensseite die Social-Media-Aktivität beworben.

Die enge Verzahnung der Kommunikationsmaßnahmen rund um den Messeauftritt sorgt nicht nur für eine größere Aufmerksamkeit, sondern schont das Budget – Inhalte können schließlich mehrmals verwendet werden. Kommunikation betreiben kann jeder – aber gezielt Aufmerksamkeit und Bekanntheit bei der Zielgruppe zu generieren, ohne das Budget übermäßig zu belasten nicht. Egal, ob Online, Print oder direkt auf dem Stand auf der ACHEMA 2015.

PR und Content Marketing aus Hamburg

 

PR Agentur (Hamburg) Görs Communications (DPRG) - Public Relations Agentur Hamburg, PR Beratung, Content Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Crossmedia PR & Kommunikation, Social Media, Marketing, Digital Relations, Presseinformation, Pressearbeit, B2B, PR Hamburg

Görs Communications bietet professionelle Public Relations / Öffentlichkeitsarbeit, Werbung / Marketing und Kommunikation für Unternehmen, die im Wettbewerb ganz vorne sein wollen. Unter dem Motto „Bekanntheit. Aufmerksamkeit. Umsatz.“ bietet Görs Communications Ideen und Umsetzung für den crossmedialen Erfolg: PR-, Marketing-, Kommunikations- und Werbe-Beratung, die sich für unsere Kunden direkt auszahlt.

Kontaktieren Sie uns und wir besprechen in einem kostenlosen Erstberatungsgespräch, wie Sie Content Marketing und PR gezielt zur Flankierung ihres Messeauftritts einsetzen – und Aufmerksamkeit und Bekanntheit für Ihr Unternehmen erzielen.

Wir beraten Sie gerne beim notwendigen Transformationsprozess vom Push- und Outbound-Marketing zum Pull- und Inbound-Marketing.

Mehr zum Content Marketing, die schlagkräftige Kombination von PR und Contentmarketing, Content Arten sowie zur Content Marketing Strategie finden Sie hier auf www.goers-communications.de.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Impressum und Datenschutzerklärung .