24. May 2024

Native Advertising (2): Vorteile und Nachteile

Nachdem wir, die Agentur Görs Communications, im ersten Teil unserer Blog-Reihe erläutert haben, was man unter Native Advertising versteht, wenden wir uns jetzt im zweiten Teil den Vor- und Nachteile von Native Advertising im Internet zu. Schließlich gibt es gute Gründe, warum viele Unternehmen in ihrer Digitalkommunikation vermehrt aufs Native Advertising setzen, andere hingegen noch immer einen Bogen um diese Form der Werbeschaltung machen.

Die Vorteile vom Native Advertising

Der größte Vorteil vom Native Advertising besteht – das ist vermutlich wenig überraschend –  in den besseren Klickzahlen. „Normale“ Internetwerbung wie etwa das Schalten von großen, bunten Bannern hat seit Jahren damit zu kämpfen, dass die Internetnutzer schlichtweg abgestumpft sind. Fast jede Webseite quillt vor bunter Werbung über, worauf sich die Nutzer mittlerweile eingestellt haben, indem sie eine Art Tunnelblick an den Tag legen – Werbung wird ignoriert, nicht wenige Klicks kommen nur noch dadurch zustande, dass beim Wischen übers Smartphone versehentlich auf die Werbung geklickt wurde.

Der eine Ausweg aus diesem Dilemma stellt noch buntere, noch aufdringlichere Werbung dar. Dummerweise wird dieser Weg aber von so vielen Unternehmen und Agenturen beschritten, dass das visuelle und audiovisuelle Aufrüsten das Abstumpfen der Nutzer nur noch weiter beschleunigt. Wenn alle schreien, halten sich die Leute irgendwann genervt die Ohren zu. Der Ausweg ist also global betrachtet eher eine Sackgasse, verschärfend kommt jedoch noch für die Unternehmen hinzu, dass grelle und aggressive Werbung nicht nur für viele Produkte nicht passt, sondern auch noch negativ auf die Marke und das Image des Unternehmens einzahlen.

Ein anderer Ausweg stellt das Native Advertising dar. Dadurch, dass die Werbung auf dem ersten Blick wie redaktioneller Inhalt aussieht, wird sie nicht mehr durch den Tunnelblick der Nutzer ausgeblendet. Zwar wird in den meisten Fällen die Werbekennzeichnung irgendwann wahrgenommen, aber die Native-Advertising-Werbeschaltung erhält im Gegensatz zu anderen Werbeschaltungen damit zumindest für eine kurze Zeitspanne tatsächlich auch die Aufmerksamkeit des Nutzers. Und wenn der Inhalt entsprechend ansprechend ist, wird tatsächlich auch geklickt. Was dazu führt, dass Native Advertising messbar bessere Klickzahlen als andere Werbeformen generieren kann – ein Vorteil, der natürlich schwer wiegt.

Ein weiterer Vorteil von Native Advertising besteht darin, dass die Klicks auch tatsächlich wertvoller sind – weil sie dank Native Advertising im passenden redaktionellen Umfeld erscheinen. Wenn jemand einen Artikel über ein Thema liest, dort dann aufs Native Advertising klickt, das sich mit thematisch ähnlichen Themen beschäftigt, dann ist davon auszugehen, dass der Leser tatsächlich ein Interesse an dem Thema hat. Er gehört also tatsächlich zur Zielgruppe. Damit ist der Streuverlust beim Native Advertising geringer als etwa bei der bunten Bannerwerbung, die vor allem auf visuelle – und eben nicht inhaltliche – Reize setzt.

Native Advertising bietet eine also Vielzahl von Vorteilen für Werbetreibende, Publisher und Zielgruppen, wie unter anderem:


  1. Natürliche Integration: Native Anzeigen fügen sich nahtlos in den redaktionellen Inhalt einer Website oder Plattform ein, was zu einem organischen Erscheinungsbild führt. Dadurch werden die Anzeigen weniger als störend wahrgenommen und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass die Nutzer mit ihnen interagieren. Ein Beispiel hierfür ist eine native Anzeige für Outdoor-Ausrüstung, die in einem Online-Artikel über Wandertipps erscheint. Die Anzeige könnte Bilder von Wanderern zeigen und Produkte wie Rucksäcke oder Wanderschuhe bewerben, ohne den Lesefluss zu unterbrechen.



  2. Höhere Glaubwürdigkeit: Da native Anzeigen den Stil und die Tonlage des redaktionellen Inhalts nachahmen, werden sie oft als glaubwürdiger wahrgenommen als traditionelle Anzeigen. Nutzer neigen dazu, ihnen mehr Vertrauen entgegenzubringen, da sie weniger offensichtlich als Werbung erkennbar sind. Ein Beispiel hierfür ist eine native Anzeige in einem Online-Magazin für Gesundheit und Wellness, die eine Geschichte über die Vorteile von Vitaminpräparaten erzählt und dabei Produkte eines bestimmten Herstellers subtil erwähnt.



  3. Bessere Nutzererfahrung: Da native Anzeigen nicht als störend empfunden werden, verbessern sie die Nutzererfahrung, indem sie ein reibungsloses Surfen ermöglichen. Dies führt zu einer positiveren Einstellung der Nutzer gegenüber der Website oder Plattform, was wiederum zu einer längeren Verweildauer und einer höheren Rückkehrquote führen kann. Ein Beispiel hierfür ist eine native Anzeige für Kochutensilien, die in einem Online-Kochmagazin erscheint und den Lesern hilfreiche Tipps zur Zubereitung von Mahlzeiten bietet, während sie gleichzeitig Produkte des Werbetreibenden bewirbt.



  4. Höhere Engagement-Raten: Aufgrund ihrer natürlichen Integration und der höheren Glaubwürdigkeit erzielen native Anzeigen oft höhere Engagement-Raten als herkömmliche Anzeigenformate. Nutzer sind eher bereit, mit ihnen zu interagieren, sei es durch Klicken, Teilen oder Kommentieren, was zu einer höheren Markenbekanntheit und einem größeren Einfluss führt. Ein Beispiel hierfür ist eine native Anzeige für Sportbekleidung, die in einem Online-Sportmagazin erscheint und den Lesern die Möglichkeit bietet, direkt von der Anzeige aus Produkte zu kaufen oder sich für weitere Informationen zu registrieren.



  5. Bessere Sichtbarkeit und Relevanz: Da native Anzeigen in den redaktionellen Fluss integriert sind, werden sie oft besser wahrgenommen und haben eine höhere Chance, von den Nutzern beachtet zu werden. Durch die gezielte Platzierung von Anzeigen, die auf die Interessen und Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten sind, können Werbetreibende die Relevanz ihrer Botschaften erhöhen und die Wirksamkeit ihrer Kampagnen steigern. Ein Beispiel hierfür ist eine native Anzeige für Reiseangebote, die in einem Online-Reiseführer erscheint und auf die Suchhistorie und das Standortverhalten des Nutzers zugeschnitten ist, um maßgeschneiderte Reisevorschläge zu präsentieren.



  6. Verbesserte Markenwahrnehmung: Durch die Platzierung von hochwertigen und ansprechenden Inhalten können Werbetreibende das Image ihrer Marke verbessern und positive Assoziationen bei den Nutzern aufbauen. Indem sie relevante und nützliche Informationen bereitstellen, können sie das Vertrauen der Zielgruppe gewinnen und langfristige Beziehungen aufbauen. Ein Beispiel hierfür ist eine native Anzeige für Bio-Lebensmittel, die in einem Lifestyle-Blog erscheint und den Lesern Tipps zur gesunden Ernährung gibt, während sie gleichzeitig die Produkte einer bestimmten Marke bewirbt.



  7. Höhere Konversionsraten: Aufgrund ihrer natürlichen Integration und der höheren Glaubwürdigkeit können native Anzeigen zu höheren Konversionsraten führen, da Nutzer eher bereit sind, auf sie zu reagieren und auf die angebotenen Aktionen zu klicken. Dies kann zu einem besseren ROI für Werbetreibende führen und ihre Marketingziele effektiver erreichen. Ein Beispiel hierfür ist eine native Anzeige für Fitnesskurse, die in einem Online-Fitnessmagazin erscheint und den Lesern die Möglichkeit bietet, sich direkt für einen kostenlosen Probemonat anzumelden.



  8. Bessere Anpassung an mobile Geräte: Da native Anzeigen in den redaktionellen Fluss integriert sind und sich nahtlos an das Layout und das Format der jeweiligen Plattform anpassen, sind sie auch auf mobilen Geräten gut lesbar und können eine optimale Nutzererfahrung bieten. Dies ist besonders wichtig, da immer mehr Nutzer Inhalte über Smartphones und Tablets konsumieren. Ein Beispiel hierfür ist eine native Anzeige für Modeaccessoires, die in einem mobilen Fashion-Blog erscheint und den Lesern die Möglichkeit bietet, direkt von ihren Mobilgeräten aus auf die beworbenen Produkte zuzugreifen.



  9. Mehr Flexibilität bei der Gestaltung: Native Anzeigen bieten Werbetreibenden eine größere Flexibilität bei der Gestaltung ihrer Werbebotschaften, da sie sich an das jeweilige Umfeld anpassen können. Dies ermöglicht es ihnen, kreative und ansprechende Inhalte zu erstellen, die die Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich ziehen und sie zur Interaktion anregen. Ein Beispiel hierfür ist eine native Anzeige für Kosmetikprodukte, die in einem Lifestyle-Magazin erscheint und durch ansprechende visuelle Inhalte und inspirierende Geschichten die Neugier der Leser weckt.



  10. Effektive Targeting-Möglichkeiten: Durch die Nutzung von Daten und Technologien können native Anzeigen gezielt an bestimmte Zielgruppen ausgeliefert werden, basierend auf demografischen Merkmalen, Interessen, Verhaltensweisen und anderen Kriterien. Dies ermöglicht es Werbetreibenden, ihre Botschaften genau dort zu platzieren, wo sie am relevantesten und wirkungsvollsten sind. Ein Beispiel hierfür ist eine native Anzeige für Haustierzubehör, die an Nutzer ausgeliefert wird, die in Online-Haustierforen aktiv sind und ein Interesse an Tierbedarf haben.



  11. Möglichkeit zum Storytelling: Da native Anzeigen in den redaktionellen Fluss integriert sind, bieten sie Werbetreibenden die Möglichkeit, Geschichten zu erzählen und emotionale Verbindungen zu ihrer Zielgruppe aufzubauen. Indem sie relevante und ansprechende Inhalte präsentieren, können sie die Aufmerksamkeit der Nutzer gewinnen und ihre Markenbotschaften effektiv vermitteln. Ein Beispiel hierfür ist eine native Anzeige für eine Wohltätigkeitsorganisation, die in einem Online-Magazin erscheint und eine inspirierende Geschichte über die Auswirkungen ihrer Arbeit erzählt, um Spenden zu sammeln und Unterstützung zu gewinnen.



  12. Integration von Multimedia-Inhalten: Native Anzeigen bieten die Möglichkeit, verschiedene Arten von Multimedia-Inhalten wie Bilder, Videos, Animationen und interaktive Elemente zu integrieren, um die Aufmerksamkeit der Nutzer zu steigern und ihre Botschaften auf vielfältige Weise zu präsentieren. Dies ermöglicht es Werbetreibenden, ihre Inhalte dynamischer und ansprechender zu gestalten. Ein Beispiel hierfür ist eine native Anzeige für ein Reiseziel, die in einem Online-Reiseführer erscheint und neben ansprechenden Bildern auch ein interaktives Kartenmodul enthält, das es den Nutzern ermöglicht, die Sehenswürdigkeiten der Region zu erkunden.



  13. Mehr Kontrolle über die Platzierung: Werbetreibende haben bei native Anzeigen oft mehr Kontrolle über die Platzierung ihrer Inhalte, da sie mit den Publishern zusammenarbeiten können, um geeignete Umfelder auszuwählen, die zu ihrer Zielgruppe passen und ihre Marketingziele unterstützen. Dies ermöglicht es ihnen, ihre Anzeigen genau dort zu platzieren, wo sie am effektivsten sind. Ein Beispiel hierfür ist eine native Anzeige für Outdoor-Ausrüstung, die in einem Outdoor-Magazin erscheint und eine zielgerichtete Zielgruppe von Abenteuerlustigen und Naturliebhabern erreicht.



  14. Messbarkeit und Analyse: Durch die Verwendung von Tracking-Tools und Analysetechniken können Werbetreibende die Leistung ihrer native Anzeigen genau überwachen und messen, um Erkenntnisse über die Wirksamkeit ihrer Kampagnen zu gewinnen und zukünftige Strategien zu optimieren. Dies ermöglicht es ihnen, ihre Investitionen besser zu rechtfertigen und den ROI zu maximieren. Ein Beispiel hierfür ist die Verwendung von Analytics-Dashboards, um Kennzahlen wie Klicks, Konversionen und Interaktionsraten in Echtzeit zu überwachen und die Performance von native Anzeigen zu bewerten.



  15. Geringere Ad-Blocker-Raten: Da native Anzeigen weniger aufdringlich und störend sind als traditionelle Anzeigenformate, werden sie weniger häufig von Ad-Blockern blockiert, was zu einer höheren Reichweite und Sichtbarkeit für Werbetreibende führt. Dies ermöglicht es ihnen, ihre Botschaften effektiver an ihre Zielgruppe zu kommunizieren und potenzielle Kunden zu erreichen. Ein Beispiel hierfür ist eine native Anzeige für eine neue App, die in einem Lifestyle-Blog erscheint und von den Lesern ohne Unterbrechung wahrgenommen wird, was zu einer höheren Installation und Nutzung der App führt.


    Unterm Stich bedeutet Native Advertising also nicht nur mehr Klicks, sondern auch wertvollere Klicks.

Die Nachteile vom Native Advertising

Da die Werbeschaltungen beim Native Advertising dem redaktionellen Umfeld angepasst sind, leistet Native Advertising herzlich wenig fürs Image oder für die Marke – zumindest bis tatsächlich auch auf die Anzeige geklickt wurde. Die reinen Views bringen den Werbetreibenden also wenig, allein die Klicks zahlen sich aus.

Ein weiterer Nachteil besteht dann, wenn es tatsächlich als Schleichwerbung wahrgenommen wird – weshalb die Kennzeichnung als Werbung auch tatsächlich für alle gut sichtbar sein sollte, damit der Vorwurf nicht erhoben werden kann.

Zudem bringen die durch Native Advertising generierten Klicks wenig, wenn die Nutzer danach sofort wieder abspringen – die Zielseite muss mittels einer guten Content-Marketing-Strategie so aufgebaut sein, dass der Nutzer dort auch das findet, was er tatsächlich auch sucht (und was ihm das Native Advertising suggeriert).

Fazit: Native Advertising zahlt sich aus, wenn die Werbeschaltungen nicht als Selbstzweck, sondern innerhalb einer guten Digitalkommunikation angelegt sind. Nehmen Sie jetzt Kontakt auf, um Ihr Projekt und Ihr Unternehmen durch Native Advertising ganz nach vorne zu bringen. Telefonisch 0800-GOERSCOM (0800-46377266) oder per E-Mail an info (at) goers-communications (Punkt) de

Unter den Titel „Native Advertising (3): Für welche Branchen und Unternehmen“ erläutern wir dann im dritten Teil unserer Native-Advertising-Reihe, für wen sich Native Advertising anbietet – und für wen nicht.

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Native Advertising (1): Was bedeutet Native Advertising?

Wir erläutern, was man unter Native Advertising versteht, wo die Vor- und Nachteile von Native Advertising liegen, für welche Unternehmen sich Native Advertising anbietet, wer die beliebtesten Native-Advertising-Plattformen („Social Content Discovery Plattform“) sind und schließlich, was man beachten sollte, wenn man selbst Native Advertising betreibt.

Aber der Reihe nach. Zunächst erläutern wir, was PR- und Marketing-Profis eigentlich meinen, wenn sie vom „Native Advertising“ reden.

 Native Advertising: „vertraute“ Werbung im bekannten Umfeld

Der Begriff „Native Advertising“ lässt sich ins Deutsche noch am ehesten mit „Werbung im vertrauten Umfeld“ oder „Werbung im bekannten Umfeld“ übersetzen. Sinngemäß bedeutet es, dass die Werbung sich im Inhalt und im Erscheinungsbild dem redaktionellen Umfeld anpasst – etwa, wenn in einem Artikel über steigende Strompreise für einen Stromanbieter-Wechsel-Vergleich geworben wird, die Anzeige für den Stromanbieter-Wechsel-Vergleich aber so gestaltet ist, dass sie zwar als Werbung gekennzeichnet ist („Sponsored“, „Anzeige“ etc.), sich aber so in den Artikel einfügt, dass es auch ein weiterführendes redaktionelles Angebot ist.

Kurz: Native Advertising muss als Werbung gekennzeichnet sein, passt sich aber sonst so perfekt dem redaktionellen Inhalt an, dass die Anzeige auch als redaktioneller Inhalt wahrgenommen werden kann. Entsprechend fällt bei „Native Advertising“ oft der Vorwurf der „Schleichwerbung“, was aber irreführend ist, da bei Schleichwerbung klassischerweise auf das Kennzeichnen als Werbung verzichtet wird.

Was ist Native Advertising und wie wird es definiert?


Definition von BusinessDictionary: „Native advertising ist eine Form von Werbung, die in den redaktionellen Inhalt integriert ist und daher wie eine natürliche Erweiterung des Inhalts aussieht. Es wird nicht als traditionelle Anzeige wahrgenommen und soll den Lesern ein nahtloses Nutzererlebnis bieten.“ Quelle: BusinessDictionary (https://www.businessdictionary.com/definition/native-advertising.html)

Definition von HubSpot: „Native Advertising bezieht sich auf bezahlte Werbung, die in den redaktionellen Fluss einer Website oder Plattform integriert ist und sich nahtlos in das Umfeld einfügt, ohne wie eine traditionelle Anzeige auszusehen.“ Quelle: HubSpot (https://blog.hubspot.com/marketing/native-advertising-definition)

Definition von IAB (Interactive Advertising Bureau): „Native Advertising ist eine Form von bezahlter Werbung, die nativ in das Nutzererlebnis integriert ist, indem sie den Stil, die Tonlage und das Format des redaktionellen Inhalts der Plattform, auf der sie erscheint, nachahmt.“ Quelle: IAB (https://www.iab.com/guidelines/native-advertising/)

Native Advertising gibt es schon lange – auch offline

Die Diskussion (und die Werbeschaltungen) wird beim Native Advertising durch das Internet dominiert, was aber gedanklich in die Irre führt. Denn Native Advertising gibt es schließlich seit dem Beginn der Werbung. Schon immer wurde versucht, Werbung möglichst in der idealen thematischen Umgebung zu platzieren – und nicht wenige Anzeigen wurden schon vor mehr als hundert Jahren so gestaltet, dass sie in ihrer Aufmachung und ihrem Schriftsatz möglichst perfekt den redaktionellen Teil nachmachten.

Der große Unterschied zum Native Advertising im Internet und im Print-Zeitalter besteht jedoch darin, dass das Internet ganz neue Möglichkeiten beim Native Advertising bietet – und die Abwicklung dank der Technik deutlich einfacher ist, weshalb Native Advertising boomt. Statt sich wie bei den guten, alten Print-Zeiten noch durch unzählige Themen-Seiten und Sonderausgaben zu wühlen, um die passenden Anbieter zu finden, übernehmen im Internet die Algorithmen (mal gut, mal weniger gut) die Suche nach dem idealen (redaktionellem) Themenumfeld. Und die Anpassung an das redaktionelle Umfeld wird in der Regel ebenfalls automatisch vorgenommen – unterm Strich wird dadurch das Schalten der Anzeigen enorm erleichtert. Hinzu kommt ein weiterer Aspekt, die bessere Auswertbarkeit im Internet. Während beim klassischen Print-Geschäft vor allem die Auflage und das Gefühl zählen, sind die Native-Advertising-Anzeigen im Internet perfekt fürs Tracking. Entsprechend kann besser Rechenschaft abgelegt werden – und die Anzeigen-Schaltungen lassen sich viel besser optimieren.

Von redaktionellen Inhalten über Suchmaschinen bis Social Media und Content-Marketing

Native Advertising wird im Internet recht weit gefasst, es umfasst sämtliche Werbeformen, die sich in Inhalt und Form dem Werbeumfeld anpassen, dabei aber noch als Werbung gekennzeichnet sind. Typischerweise natürlich im redaktionellen Umwelt der großen und kleinen Nachrichtenseiten, aber auch die bezahlten Google Ads (ehemals: “Google AdWords”) auf den Ergebnisseiten von Google gelten als Native Advertising, ebenso die bezahlten („sponsored“) Posts in den sozialen Netzwerken, etwa bei Facebook, Twitter und Instagram. Dass auch die Werbung auf den Social-Media-Kanälen unters Native Advertising fällt, liegt daran, dass die bezahlten Posts abgesehen von der Kennzeichnung als „sponsored Post“ wie die Posts von normalen Nutzern aussehen. Eine Verwechselung mit „echten“ Inhalten wird also bewusst in Kauf genommen.

Content Marketing – eine weitere „boomende“ Werbeform, hat viele Übereinstimmungen mit, aber auch einige Unterschiede zum Native Adverting, die bei der Kommunikations- und Marketingplanung sowie der Content-Strategie berücksichtigt werden sollten. Kurz gesagt, ist Native Advertising ein elementarer Bestandteil der Verbreitung von Content-Marketing-Inhalten und Werbeformen. Damit ist Native Advertising so genannter „Paid Content“, also bezahlter Inhalt. Beim Contentmarketing geht es primär um die Erstellung von Inhalten (Content), die nicht werblich wirken sollen, sondern den Rezipienten einen Mehrwert verschaffen sollen. Der Content ist beim Content Marketing nicht (immer) zwingend bezahlt, da auch beispielsweise Postings auf Blogs, Infografiken, Social Media Posts und Fachbeiträge / Artikel für die Distribution von Content genutzt werden können. Im Görs Communications Blog gibt es auf https://www.goers-communications.de/paid-owned-earned-media-begriffe-content-marketing mehr zum Thema: Paid Media / Owned Media / Earned Media – Eine Führung durch den Begriffsdschungel in der Welt des Content Marketings.

Dabei gibt es keine Einschränkung im Format, Native Advertising kann als reiner Text daherkommen, aber auch als animierte Grafik, als Video, als interaktives Element und auch als reines Audio-Element. Je nachdem, auf welcher Webseite und bei welchem Native-Advertising-Anbieter die Schaltung erfolgt. Die Möglichkeiten kennen praktisch keine Grenzen, man sollte sich jedoch immer bewusst sein, dass Native Advertising Vor- und Nachteile hat, die sich je nach Unternehmen, Produkt und Marke unterschiedlich stark bemerkbar machen.

Welche Vor- und Nachteile das genau sind? Erläutern wir im zweiten Teil unserer Native-Advertising-Reihe unter den Titel „Native Advertising (2): Vorteile und Nachteile„.

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Digitale Markterschließung (1): Hürden der Digitalisierung

Liest man die Schlagzeilen, muss es um die deutsche Innovationskraft wahrlich schlecht bestellt sein. Schlagworte wie „digitales Entwicklungsland“, „Schlusslicht Deutschland“ und „Glasfaserwüste“ gehören zum Standard-Repertoire, sobald es um die Digitalisierung geht. Die baltischen Staaten und natürlich das Silicon Valley werden zu Leuchttürmen, Deutschland hingegen zum Fax- und Totholz-Land erklärt, bei dem sich weder staatliche Bürokratie noch private Wirtschaft innovativ zeigen. Und dazu muss der Bürger auch noch ein Internet im Schneckentempo aushalten, gleich, ob mobil oder an der heimischen Kupferleitung aus dem letzten Jahrtausend.

Aber das Jammern und das Miesmachen gehören bekanntlich auch zu Deutschland wie der Regen zu Hamburg, während andere Länder stolz auf ihre Erfolge sind, wird in Deutschland darüber geredet, was nicht funktioniert. Betrachtet man bei der Digitalisierung Deutschland mal genauer im internationalen Vergleich, dann gibt es Licht und Schatten, je nachdem, welche Bereiche man dort betrachtet. Die Schwarzmalerei ist sicherlich übertrieben, Jubelstimmung aber ebenso verfehlt. Kurz, es ist kompliziert.

Nachzügler von heute werden in der Zukunft die Abgehängten sein

Bei der Digitalisierung denken viele Menschen automatisch an Start-Up-Unternehmen, dabei betrifft die Digitalisierung fast die gesamte Wertschöpfungskette, Stichwort „Arbeit 4.0“. Es geht nicht darum, ein digitales Produkt zu entwickeln, sondern die eigenen Geschäftsprozesse fit für die Digitalisierung zu machen. Ganz gleich, wie alt und groß das Unternehmen ist. Und hier besteht in Deutschland tatsächlich ein Nachholbedarf, insbesondere bei mittelständischen Unternehmen. Geschätzt wird, dass nur rund ein Fünftel aller Mittelständler wirklich im digitalen Zeitalter angekommen sind und die Digitalisierung ihrer Geschäftsabläufe und Produkte nachhaltig vorantreiben. Rund ein Drittel der mittelständischen Unternehmen gelten hingegen als regelrechte Digitalisierungs-Muffel, die sich der Zukunft total verweigern. Sei es, weil ihnen dafür die Ressourcen fehlen, sei es, weil sie überfordert sind, sei es, weil sie nicht die Notwendigkeit sehen – was gerade auf ältere Unternehmen („Ging bisher ja auch ohne“) zutrifft.

Die größten Hürden der Digitalisierung

  1. Kulturelle Widerstände und Veränderungsmanagement: Die Einführung neuer digitaler Technologien erfordert oft Veränderungen in der Unternehmenskultur und Arbeitsweise. Mitarbeiter können Widerstände gegen Veränderungen haben und es kann schwierig sein, sie zu motivieren und zu befähigen, neue Fähigkeiten zu erlernen und anzunehmen.
  2. Datenschutz und Sicherheitsbedenken: Mit der zunehmenden Digitalisierung entstehen Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der Sicherheit von sensiblen Daten. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie angemessene Sicherheitsmaßnahmen implementieren, um Daten vor Cyberangriffen und Datenschutzverletzungen zu schützen.
  3. Kosten und Investitionen: Die Implementierung digitaler Technologien erfordert oft erhebliche Investitionen in Hard- und Software, Schulungen und Integrationen. Für viele Unternehmen können die Kosten ein Hindernis sein, insbesondere für kleinere Unternehmen und Start-ups.
  4. Digitale Kluft und Ungleichheiten: Die Digitalisierung kann zu einer digitalen Kluft führen, bei der bestimmte Bevölkerungsgruppen oder Regionen Zugang zu den Vorteilen der Technologie haben, während andere zurückbleiben. Dies kann zu Ungleichheiten im Bildungssystem, auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft insgesamt führen.
  5. Komplexität und Interoperabilität: Die Integration verschiedener digitaler Systeme und Plattformen kann sehr komplex sein, insbesondere wenn diese Systeme nicht miteinander kompatibel sind. Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre digitalen Lösungen nahtlos miteinander interagieren können, um Effizienz und Produktivität zu gewährleisten.
  6. Rechtliche und regulatorische Anforderungen: Die Digitalisierung bringt oft neue rechtliche und regulatorische Anforderungen mit sich, insbesondere im Bereich Datenschutz, Cybersecurity und E-Commerce. Unternehmen müssen sich kontinuierlich über Gesetzesänderungen informieren und sicherstellen, dass sie alle relevanten Vorschriften einhalten.
  7. Fachkräftemangel und Kompetenzlücken: Die Nachfrage nach Fachkräften mit digitalen Kompetenzen übersteigt oft das Angebot, was zu einem Fachkräftemangel führt. Unternehmen müssen in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren, um sicherzustellen, dass sie über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen, um mit den neuesten digitalen Technologien Schritt zu halten.
  8. Abhängigkeit von Technologieanbietern: Unternehmen, die digitale Technologien nutzen, sind oft stark von ihren Technologieanbietern abhängig. Änderungen in den Geschäftsbedingungen oder die Verfügbarkeit von Diensten dieser Anbieter können sich negativ auf die Betriebsabläufe und die Servicequalität auswirken.
  9. Widerstand gegen Automatisierung und KI: Die Einführung von Automatisierung und künstlicher Intelligenz (KI) kann Ängste vor Arbeitsplatzverlusten und dem Verlust menschlicher Kontrolle über Arbeitsprozesse auslösen. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie die Akzeptanz und das Verständnis für diese Technologien fördern und ihre Auswirkungen auf die Belegschaft berücksichtigen.
  10. Ethik und soziale Verantwortung: Die Digitalisierung wirft ethische Fragen auf, insbesondere im Zusammenhang mit dem Einsatz von KI, Datenanalyse und Automatisierung. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie ethische Grundsätze und soziale Verantwortung in ihren digitalen Strategien und Entscheidungen berücksichtigen, um negative Auswirkungen auf die Gesellschaft zu vermeiden.

Diese Hürden der Digitalisierung erfordern eine sorgfältige Planung, strategisches Management und die Fähigkeit, sich schnell an Veränderungen anzupassen, um die Chancen der Digitalisierung voll auszuschöpfen.

Es lässt sich unschwer prognostizieren, dass die Digitalisierung von der in- und ausländischen Konkurrenz immer weiter getrieben wird, Unternehmen, die sich dem verweigern, werden über kurz oder lang von der Bildfläche verschwinden. Die Nachzügler von heute werden mit ziemlicher Sicherheit die Abgehängten der Zukunft sein. Da dies nicht nur für die einzelnen Unternehmen, sondern für die gesamte Volkswirtschaft eine Herausforderung darstellt, hat auch die Bundesregierung erkannt, die mittlerweile diverse Förderprogramme aufgelegt hat.

Da wir von Görs Communications als PR- und Content-Marketing-Agentur täglich mit dem zu tun haben, was vom Bundeswirtschaftsministerium als „Digitale Markterschließung“ bezeichnet wird, möchten wir in dieser neuen Blog-Reihe erklären, was genau es damit auf sich hat. Und was wir in dem Bereich leisten.

Der nächste Beitrag befasst sich damit, was „digitale Markterschließung“ überhaupt bedeutet, gefunden werden kann er unter der Überschrift „Digitale Markterschließung (2): Definition„.

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Native Advertising (5): Was beherzigt werden sollte

Im ersten Teil unserer Blog-Reihe über Native Advertising haben wir bereits erläutert, was man unter Native Advertising versteht, im zweiten Teil haben wie die Vor- und Nachteile von Native Advertising aufgezeigt, im dritten Teil haben wir gezeigt, für welche Unternehmen sich Native Advertising anbietet, im vierten Teil haben wir dann die großen Native-Advertising-Plattformen vorgestellt. Im fünften und letzten Teil der Reihe wollen wir in diesem Blogpost noch ein paar grundsätzliche Ratschläge loswerden.

Grundsätzlich: Native Advertising ist keine Quantenphysik, mit ein wenig Erfahrung im Marketing kann sich fast jeder dort einarbeiten – und wenn Unsicherheiten bestehen, kann man ja auch noch immer bei PR- und Marketingexperten wie Daniel Görs nachfragen. Generell ist es aber hilfreich, folgende Punkte zu beachten:

  • Native Advertising sollte immer in eine gute Content-Marketing-Strategie eingebunden sein. Die tollsten Klicks bringen schließlich nichts, wenn der potenzielle Kunde auf der Webseite das Interesse verliert und einfach abspringt – so funktioniert die Lead-Generierung einfach nicht.
  • Seriosität geht immer vor. Native Advertising hat bei vielen Leuten einen schlechten Ruf, weil sich plötzlich Werbeinhalte im redaktionellen Teil wiederfinden, die auch noch wie redaktioneller Inhalt aufgemacht sind. Deshalb muss unbedingt auf die Kennzeichnung als „sponsored Posts“ etc. bestanden werden, damit mit offenen Karten gespielt wird. Zudem sollte immer nur das versprochen werden, was später auch erfüllt werden kann.
  • Klickzahlen sind nicht alles, auch beim Native Advertising zählt Qualität mehr als Quantität. Nutzer, die beim Native Advertising mit sogenannten „Clickbait“-Überschriften gewonnen werden, zahlen zunächst einmal auf die Klickzahlen ein, aber eben nicht nachhaltig, da diese nach ein paar Sekunden auch wieder abspringen. Deshalb: Nie nur auf die Klicks achten, sondern auch auf das Verhalten auf der Zielseite, angefangen mit der Verweildauer.
  • Diverse Native-Advertising-Anzeigen mit geringem Budget ausprobieren. Manche Anzeigen funktionieren gut, andere nicht, das lässt sich vorher immer schlecht sagen.
  • Diverse Native-Advertising-Arten mit geringem Budget ausprobieren. Manche schwören auf Social-Media-Werbung, manche auf Native Advertising bei Fachpublikationen, andere auf Native-Advertising-Plattformen wie Outbrain und Twiago. Welche Art für welches Unternehmen und welches Produkt am besten ist, lässt sich vorher nur schwer sagen, daher empfiehlt sich ein systematisches Testen.
  • Den Erfolg messen und ständig nachjustieren. Native Advertising lässt sich wunderbar tracken, entsprechend dem Erfolg oder dem Misserfolg sollten die eigenen Kampagnen ständig weiterentwickelt werden. Schließlich geht es ja auch immer besser.
  • Einfach machen und Erfahrung gewinnen, dabei das Budget schrittweise erhöhen – schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, auch nicht beim Native Advertising.

Zum Native Advertising-Konzept in zehn Schritten:

  1. Zieldefinition:
    • Bestimme klare Ziele für das Native Advertising, z. B. Markenbekanntheit steigern, Conversions fördern oder bestimmte Inhalte fördern.
  2. Zielgruppenanalyse:
    • Identifiziere die Zielgruppe für die Kampagne und analysiere ihre Interessen, Bedürfnisse und bevorzugten Medien.
  3. Plattformauswahl:
    • Wähle die geeigneten Plattformen für die Veröffentlichung der native Anzeigen, basierend auf der Zielgruppenanalyse und den Kampagnenzielen. Dies könnten Plattformen wie Facebook, Instagram, LinkedIn oder native Werbenetzwerke sein.
  4. Inhaltsentwicklung:
    • Erstelle ansprechenden und relevanten Inhalt, der nahtlos in den redaktionellen Kontext der ausgewählten Plattformen passt. Der Inhalt sollte informativ und unterhaltsam sein, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu gewinnen.
    Beispiel: Ein Sportbekleidungshersteller könnte einen Artikel über die neuesten Fitness-Trends schreiben und diesen auf Fitness-orientierten Websites platzieren.
  5. Integration in den redaktionellen Kontext:
    • Gewährleiste eine nahtlose Integration des Native Ads in den redaktionellen Kontext der Plattform, um eine authentische Nutzererfahrung zu ermöglichen.
    Beispiel: Eine Versicherungsgesellschaft könnte einen Ratgeber über sichere Reisen verfassen und diesen auf Reiseblogs veröffentlichen.
  6. Visuelle Gestaltung:
    • Investiere in visuelle Elemente, die die Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich ziehen. Bilder, Videos oder Grafiken sollten dem nativen Umfeld entsprechen.
    Beispiel: Ein Lebensmittelhersteller könnte eine native Anzeige mit ansprechenden Bildern von köstlichen Rezepten erstellen und diese auf Kochseiten platzieren.
  7. Kontextrelevante Headlines:
    • Entwickle ansprechende und kontextrelevante Überschriften, die das Interesse der Zielgruppe wecken und zum Weiterlesen anregen.
    Beispiel: Eine Tech-Firma könnte eine native Anzeige mit der Überschrift „Die Zukunft der Künstlichen Intelligenz: Was Sie wissen müssen“ erstellen und diese auf Technologie-Nachrichtenseiten platzieren.
  8. Messbare KPIs festlegen:
    • Definiere messbare Key Performance Indicators (KPIs), um den Erfolg der Kampagne zu bewerten. Dies könnten Klicks, Conversions, Engagement-Raten oder die Verweildauer auf der Website sein.
    Beispiel: Für eine E-Commerce-Marke könnte die Haupt-KPI die Conversion-Rate sein, die den direkten Verkauf von Produkten über die native Anzeige misst.
  9. Budget und Laufzeit festlegen:
    • Bestimme das Budget und die Laufzeit der Kampagne, um sicherzustellen, dass Ressourcen effizient genutzt werden und die Kampagne ihre Ziele erreicht.
    Beispiel: Eine saisonale Verkaufsförderung für Winterkleidung könnte ein begrenztes Budget für die kalten Monate haben.
  10. Analyse und Optimierung:
    • Überwache die Kampagnenleistung regelmäßig und optimiere sie bei Bedarf. Analysiere Daten, sammle Erkenntnisse und passe die Strategie an, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Beispiel: Wenn die Klickrate niedrig ist, könnte eine Anpassung der Headlines oder visuellen Elemente die Aufmerksamkeit der Zielgruppe verbessern.

Ein erfolgreiches Native Advertising-Konzept erfordert eine sorgfältige Planung, klare Zielsetzungen und eine kontinuierliche Optimierung basierend auf den gemessenen Ergebnissen.

Fazit Native Advertising:

Native Advertising ist eine Form der Online-Werbung, bei der Anzeigen nahtlos in den redaktionellen Inhalt einer Plattform integriert werden, um eine natürliche Nutzererfahrung zu gewährleisten. Durch die Anpassung an den Look and Feel der jeweiligen Plattform versucht Native Advertising, sich von traditionelleren Anzeigenformaten abzuheben und eine höhere Relevanz für die Zielgruppe zu erreichen.

Chancen von Native Advertising:

  1. Nahtlose Integration: Native Ads passen sich organisch in den redaktionellen Kontext ein, was zu einer besseren Nutzererfahrung führt und die Akzeptanz durch die Zielgruppe erhöht.
  2. Höhere Aufmerksamkeit: Durch ansprechende visuelle Elemente und kontextrelevante Inhalte zieht Native Advertising die Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich, was zu höheren Klick- und Engagement-Raten führen kann.
  3. Authentizität: Gut gestaltete Native Ads erscheinen weniger aufdringlich und fördern das Vertrauen, da sie wie redaktionelle Inhalte wirken und weniger als störende Werbung wahrgenommen werden.
  4. Zielgerichtete Platzierung: Native Ads können auf spezifischen Plattformen platziert werden, die von der Zielgruppe frequentiert werden, was die Effizienz und Relevanz der Werbebotschaft erhöht.
  5. Bessere Sichtbarkeit: Da Native Ads organisch in den redaktionellen Fluss eingebunden sind, haben sie eine höhere Wahrscheinlichkeit, von Nutzern wahrgenommen und konsumiert zu werden.

Risiken von Native Advertising:

  1. Täuschung und Transparenz: Wenn Native Ads nicht klar als Werbung gekennzeichnet sind, besteht die Gefahr, dass Nutzer sich getäuscht fühlen und das Vertrauen in die Plattform oder die Marke verloren geht.
  2. Gefahr von Überblendung: In einigen Fällen könnten Nutzer den Unterschied zwischen redaktionellem Inhalt und Native Ads nicht erkennen, was zu Verwirrung führen kann.
  3. Abhängigkeit von Plattformalgorithmen: Änderungen in den Algorithmen von Plattformen könnten die Sichtbarkeit von Native Ads beeinträchtigen, was zu unvorhersehbaren Ergebnissen führen kann.
  4. Potenzielle Ablehnung durch Nutzer: Wenn die Qualität des Inhalts nicht hoch ist oder die Native Ads als irrelevant empfunden werden, könnten Nutzer negativ darauf reagieren.
  5. Herausforderungen bei der Messung: Die Erfolgsmessung von Native Advertising kann komplex sein, da herkömmliche Metriken möglicherweise nicht alle Aspekte der Kampagnenwirksamkeit widerspiegeln.

Insgesamt bietet Native Advertising die Möglichkeit, eine gezielte Zielgruppe anzusprechen und die Wirksamkeit von Online-Werbung zu verbessern. Es erfordert jedoch eine sorgfältige Planung, Transparenz und kontinuierliche Anpassungen, um die Chancen zu maximieren und die Risiken zu minimieren.

Görs Communications unterstützt Sie bei der Entwicklung und Umsetzung einer effektiven Native-Advertising-Stratgie. Für weitere Informationen und Beratungen rund um Native Advertising und Native Ads kontaktieren Sie uns einfach per E-Mail an info (at) goers-communications.de oder rufen Sie uns kostenfrei an: 0800-GOERSCOM (0800-46377266) 

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Digitale PR und Social Media Relations – so gelingt der Einstieg

Bevor Unternehmen, KMU, Unternehmer, Organisationen, Start-ups oder Soloprenuere mit digitaler PR (Public Relations) und Social Media Relations starten, sollten sie sich fragen: Was wollen wir überhaupt erreichen – und wie können wir das messen und optimieren?

Ein Digital-PR- und Social-Media-Monitoring muss die enorme Datenflut sowie die Relevanz- und Controllingproblematik im (Social) Web beherzigen. In Social Media verschmelzen Journalismus, PR, Kommunikation, Marketing und Werbung. Das macht das Digital- und Social-Controlling, die Analyse und die Beurteilung so komplex und schwierig. Zudem fehlt auch im Jahr 2021 immer noch ein gemeinsamer technischen Standard und die eine zentrale Software, die alle Bereiche der Social Media und digitalen Kommunikation / PR sowie des Onlinemarketings (Kommunikation, Follwer-/Friend-Management, Distribution, Promotion, Controlling, Reporting, Optimierung etc.) abdeckt. Dennoch kommt heute niemand mehr an Digital Relations und Social Media vorbei. Die PR-, Marketing- und Digitalberatung Görs Communications (https://www.goers-communications.de) gibt im folgenden Fachartikel einen Überblick und gibt Tipps zum Start der erfolgreichen Digital-PR / Online-PR und Social Media Relations.

Digitale PR / Online-PR – worum geht es dabei?

Digitale PR, auch als Online-PR oder digitale Öffentlichkeitsarbeit bezeichnet, ist eine Disziplin der PR, die sich auf die Nutzung digitaler Medien und Plattformen konzentriert, um die Reputation eines Unternehmens oder einer Marke zu fördern, die Kommunikation mit Zielgruppen zu verbessern und relevante Inhalte online zu verbreiten. Hier sind drei Definitionen von digitaler PR mit Quellenangaben:

  1. Definition von PRSA (Public Relations Society of America):„Digitale PR bezieht sich auf die Anwendung von PR-Prinzipien in der digitalen Ära. Sie umfasst die Verwendung von Online-Plattformen, sozialen Medien, Blogs, Influencer-Beziehungen und anderen digitalen Kommunikationskanälen, um Zielgruppen zu erreichen, mit ihnen zu interagieren und Markenbotschaften zu verbreiten.“Quelle: PRSA, „Digital PR“, https://www.prsa.org/topics/digital-pr/
  2. Definition von Cision, einem Anbieter von PR-Software und -Dienstleistungen:“Digitale PR ist eine Strategie zur Verbreitung von PR-Inhalten und -Botschaften über digitale Kanäle wie soziale Medien, Unternehmenswebsites, E-Mail-Marketing und Online-Pressemitteilungen. Sie zielt darauf ab, die Sichtbarkeit einer Marke online zu erhöhen und mit der digitalen Zielgruppe in Kontakt zu treten.“Quelle: Cision, „What Is Digital PR?“, https://www.cision.com/us/resources/tips-for-digitally-savvy-pr-pros/
  3. Definition von Moz, einem Unternehmen für Suchmaschinenoptimierung und Online-Marketing:„Digitale PR kombiniert traditionelle PR-Praktiken mit SEO-Techniken und Online-Marketingstrategien, um hochwertige Backlinks, Markenbekanntheit und Sichtbarkeit in den Suchergebnissen zu verbessern. Sie konzentriert sich auf die Schaffung von hochwertigem, teilbarem Inhalt, um Medienberichterstattung und Verweise in der digitalen Welt zu fördern.“Quelle: Moz, „The New Era of Digital PR“, https://moz.com/blog/the-new-era-of-digital-pr

Diese Definitionen verdeutlichen, dass digitale PR sich auf die Verwendung digitaler Kommunikationsmittel und -strategien konzentriert, um die Sichtbarkeit, Reputation und Interaktion einer Marke oder eines Unternehmens in der Online-Welt zu steigern.

Was sind Social Media Relations?

„Social Media Relations“ beziehen sich auf die strategische Verwaltung und Pflege von Beziehungen zwischen Unternehmen oder Organisationen und ihrer Zielgruppe in sozialen Medien. Diese Beziehungen werden in der Regel aufgebaut, um Vertrauen, Loyalität und positive Interaktionen zwischen der Marke und den Nutzern in sozialen Netzwerken zu fördern. Hier sind drei Definitionen von „Social Media Relations“ mit Quellenangaben:

  1. Definition von Sprout Social, einem Unternehmen für Social-Media-Management-Software:„Social Media Relations sind der strategische Ansatz, mit dem Unternehmen soziale Medien nutzen, um Beziehungen zu ihren Zielgruppen aufzubauen und zu pflegen. Dies umfasst die Interaktion mit Followern, das Teilen relevanter Inhalte, das Beantworten von Fragen und die Schaffung von Community-Engagement.“Quelle: Sprout Social, „Social Media Relations: The Ultimate Guide to Building Better Connections“, https://sproutsocial.com/insights/social-media-relations/
  2. Definition von Social Media Today, einer Online-Plattform für Informationen über Social-Media-Marketing:„Social Media Relations sind die Praktiken und Aktivitäten, mit denen Unternehmen und Marken in den sozialen Medien Beziehungen zu ihren Zielgruppen aufbauen, aufrechterhalten und stärken. Dies umfasst das Teilen relevanter Inhalte, das Reagieren auf Kommentare, das Hervorheben positiver Kundenbewertungen und das proaktive Engagement in Online-Diskussionen.“Quelle: Social Media Today, „How to Build and Manage Relationships with Social Media“, https://www.socialmediatoday.com/content/how-build-and-manage-relationships-social-media
  3. Definition von Hootsuite, einem Unternehmen für Social-Media-Management-Tools:„Social Media Relations beziehen sich auf die strategische Kommunikation und Interaktion einer Marke oder eines Unternehmens mit seiner Zielgruppe in den sozialen Medien. Dies umfasst das aktive Zuhören, das Beantworten von Fragen, das Lösen von Problemen und das Schaffen von positiven Erlebnissen für die Community.“Quelle: Hootsuite, „What is Social Media Relations?“, https://blog.hootsuite.com/what-is-social-media-relations/

Diese Definitionen verdeutlichen, dass Social Media Relations darauf abzielen, starke und positive Beziehungen zwischen Unternehmen und ihren Zielgruppen in sozialen Medien aufzubauen und zu pflegen, um Vertrauen, Loyalität und Engagement zu fördern. Dies ist ein wichtiger Bestandteil einer umfassenden Social-Media-Strategie.

Top Ten digitaler Public Relations (PR) / Öffentlichkeitsarbeit und Social Media Relations im Überblick:

1. Identität zeigen: Vollen Namen, Funktion, Arbeitgeber offenlegen, wenn professionelle (PR-) Inhalte hinterlegt werden (egal ob auf privaten oder professionellen Websites).

2. Verantwortung übernehmen für den hinterlegten Content: „Ich-Form“ statt „Wir-Form“/ „Der dargestellte Inhalt dieses/r Blogs oder Webseite reflektiert ausschließlich meine persönliche Meinung und nicht die meines Arbeitgebers“ (gilt nicht für gepostete Inhalte im Auftrag des Arbeitgebers in einem Corporate Account).

3. Offen sein, aber nicht zu persönlich: Die Öffentlichkeit ist (meist) nicht interessiert am Namen von Haustieren, Krankheiten oder Banalitäten. Wägen Sie sorgfältig ab, was Sie an wen in welchem Kanal kommunizieren.

4. Meinungen mit Fakten untermauern: Unterscheiden Sie sorgfältig zwischen Meinung versus Fakten. Überlegen Sie gründlich, was Sie hinterlegen, bevor Sie es hinterlegen. Verlinken Sie zu anderen guten Quellen mit ähnlichem Thema, die bereits im Web existieren. Würdigen Sie die Quellen, von denen Sie Infos ziehen, in angemessener Form.

5. Fehler zugeben und korrigieren: In Social Networks ist es einfacher, Unehrlichkeiten zu entdecken. Um Ihre Integrität zu bewahren, speichern Sie original hinterlegte Inhalte und falls Textkorrekturen erforderlich werden, machen Sie diese sichtbar, indem Sie die Texte durchstreichen. Nehmen Sie sich Zeit, um Korrektur zu lesen und prüfen Sie die Fakten Ihrer Inhalte.

6. Veröffentlichen sie nur das, was Sie auch jederzeit persönlich sagen würden: Soziale Netzwerke geben uns eine Stimme, Emotionen zu vermitteln und versetzen uns in die Lage, unsere Frustration auszudrücken. Die Auswirkungen können allerdings fatal sein (Vorsicht bei „Late-Night-Tweets“ und anderen Postings zu später Stunde).

7. Sorgen Sie für Mehrwert: Wollen Sie das Interesse der Leser auf sich ziehen, sollten Sie Inhalte bieten, die korrekt, relevant und von Nutzen sind. Schreiben Sie über das, was Sie wissen und seien Sie sich darüber im Klaren, für wen Sie schreiben.

8. Respektieren Sie den Datenschutz und die Geheimhaltung: Sie sind rechtlich dazu verpflichtet, das geistige Eigentum, das Betriebsgeheimnis und finanzielle Informationen Ihres Arbeitgebers / Ihrer Kunden zu schützen.

9. Antworten Sie zeitnah und höflich auf Userkommentare: Soziale Medien sind dialogorientiert; antworten Sie daher auf Kommentare Ihrer Friends & Follower höflich und konstruktiv.

10. Konzentrieren Sie sich auf Ihre wichtigen Unternehmensaufgaben: Für die meisten Arbeitnehmer*innen gehört die Beteiligung in sozialen Netzwerken nicht zu den primären Aufgabenstellungen. Diese Betätigung erfordert Zeit und Energie für den Aufbau von Vertrauen und einer guten Beziehung mit den „Anhängern“, besonders in der Anfangszeit. Die dafür erforderliche Zeit und sonstigen Ressourcen unsollten in einer vernünftigen Relation stehen.

Social Media Relations und digitale PR: Viele Fragen, aber auch viel Potenzial

Unternehmen, Unternehmer, Organisationen, KMU und Solopreneure sollten sich zu Beginn ihrer Social Media und digitalen Public Relations einige Fragen stellen, beispielsweise zu folgenden Themenbereichen:

  • Argumente von Beratern/Agenturen für externe Social Media / Digital Relations
  • Einstieg in die Digital Relations: die wichtigsten Social Media Anwendungen
  • Anforderungen an und Profil der neuen Generation der PR 2.0-Manager /-Berater
  • Wie finde ich Follower/Friends? Aufmerksamkeit schaffen für eigene Social Media Präsenz
  • No Spam, please: Öffentlichkeitsarbeit in Foren & Gruppen
  • Googlejournalismus & PR: die neue Recherche-Wirklichkeit
  • Public Relations, Content Marketing und Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  • Public Relations und Social Media Optimierung (SMO)
  • Produkt-PR & vertriebsunterstützende PR im Social Web / Social Shopping
  • Blogs und Blogger Relations: Kommunikation mit den neuen Meinungsmachern 
  • Was bringt’s? Messbarkeit und Effizienz (inkl. KPIs)
  • Social Media & Interne Kommunikation 
  • Social Media im B2B-Bereich 
  • Krisen-Intervention und Krisenkommunikation im Web 2.0

Die Entwicklung einer geeigneten Digital Public Relations und Social Media Strategie und des daraus abgeleiteten PR- und Social-Media-Plans benötigt Zeit und Ressourcen. Die PR-, Marketing- und Digitalberatung Görs Communications berät und unterstützt Sie dabei gerne. „Online- und Social-Media-Veteran“ und -Experte Daniel Görs verfügt verfügt über mehr als zwanzig Jahre Berufserfahrung im Digital-, Marketing– und Kommunikationsbereich und hat als Berater und Coach schon vielen Unternehmen und Organisationen, KMU, Start-ups, Unternehmern und Solopreneuren dabei geholfen, ihren eigenen Weg im „Digitalen Dschungel“ zu finden und erfolgreich zu gehen.

Zur Online-PR- und Social-Media-Strategie in 10 Schritten

Das Entwickeln einer effektiven Online-PR- und Social-Media-Strategie erfordert sorgfältige Planung und Umsetzung. Hier sind 10 Schritte mit Praxisbeispielen, um zu einer erfolgreichen Strategie zu gelangen:

  1. Zielsetzung und Zielgruppenbestimmung:
    • Definieren Sie klare Ziele, z. B. die Steigerung der Markenbekanntheit, die Lead-Generierung oder die Verbesserung der Kundenbindung.
    • Identifizieren Sie Ihre Zielgruppe(n), z. B. durch die Analyse von Demografie, Interessen und Verhaltensweisen Ihrer aktuellen Kunden.
  2. Wettbewerbsanalyse:
    • Analysieren Sie die Social-Media-Aktivitäten Ihrer Wettbewerber, um zu verstehen, was funktioniert und was nicht.
    • Identifizieren Sie Lücken und Chancen, die Sie nutzen können.
  3. Content-Strategie:
    • Entwickeln Sie eine Content-Strategie, die relevante und ansprechende Inhalte für Ihre Zielgruppe(n) bietet.
    • Planen Sie verschiedene Arten von Inhalten, z. B. Blog-Beiträge, Videos, Infografiken oder Kundenbewertungen.
  4. Content-Kalender:
    • Erstellen Sie einen Content-Kalender, der den Zeitpunkt und die Häufigkeit Ihrer Beiträge auf verschiedenen Plattformen festlegt.
    • Beachten Sie saisonale Ereignisse und Feiertage, um relevante Inhalte zu erstellen.
  5. Auswahl der Plattformen:
    • Wählen Sie die Social-Media-Plattformen aus, die am besten zu Ihrer Zielgruppe passen. Zum Beispiel, wenn Ihre Zielgruppe eher beruflich orientiert ist, könnte LinkedIn eine gute Wahl sein.
    • Legen Sie die Art der Inhalte fest, die auf jeder Plattform geteilt werden sollen.
  6. Branding und visuelle Identität:
    • Gestalten Sie Ihr Profilbild, Ihr Titelbild und Ihren Social-Media-Auftritt so, dass sie einheitlich und gut erkennbar sind.
    • Verwenden Sie Ihr Logo und Ihre Unternehmensfarben, um eine konsistente visuelle Identität zu schaffen.
  7. Interaktion und Engagement:
    • Planen Sie Zeit für Interaktion und Engagement ein, um auf Kommentare, Fragen und Nachrichten von Followern zu antworten.
    • Nutzen Sie automatisierte Tools zur Planung von Beiträgen, aber seien Sie flexibel, um auf aktuelle Ereignisse reagieren zu können.
  8. Monitoring und Analyse:
    • Verwenden Sie Analysetools, um den Erfolg Ihrer Social-Media-Beiträge zu messen. Zum Beispiel, verfolgen Sie die Anzahl der Likes, Kommentare, Shares und Klicks.
    • Analysieren Sie diese Daten, um Ihre Strategie kontinuierlich zu optimieren.
  9. Krisenkommunikation:
    • Erstellen Sie einen Krisenkommunikationsplan, um auf mögliche negative Ereignisse oder Kommentare in den sozialen Medien vorbereitet zu sein.
    • Zeigen Sie Empathie und reagieren Sie professionell, wenn unerwartete Probleme auftreten.
  10. Anpassung und Weiterentwicklung:
    • Nehmen Sie regelmäßig Feedback an und passen Sie Ihre Strategie entsprechend an.
    • Bleiben Sie auf dem Laufenden über neue Entwicklungen und Trends in den sozialen Medien, um Ihre Strategie ständig zu verbessern.

Diese Schritte und Praxisbeispiele können Ihnen helfen, eine fundierte Online-PR- und Social-Media-Strategie zu entwickeln und erfolgreich umzusetzen. Es ist wichtig, kontinuierlich zu überwachen und anzupassen, um sicherzustellen, dass Ihre Strategie effektiv bleibt.

Fazit

Der Einstieg in Digitale PR und Social Media Relations erfordert eine strategische Herangehensweise und die Bereitschaft, sich kontinuierlich mit den sich entwickelnden Trends und Technologien auseinanderzusetzen. Zusammengefasst könnte der Einstieg in Digitale PR und Social Media Relations wie folgt erfolgen:

1. Verständnis der Grundlagen:

  • Bevor Sie mit Digitaler PR und Social Media Relations beginnen, ist es wichtig, die Grundlagen zu verstehen. Dies umfasst die verschiedenen Plattformen, Zielgruppen, relevanten Kennzahlen und Best Practices.

2. Festlegung von Zielen:

  • Definieren Sie klare Ziele für Ihre Digitale PR und Social Media Aktivitäten. Möchten Sie die Markenbekanntheit steigern, das Kundenengagement verbessern oder den Website-Traffic steigern? Die Ziele sollten messbar und auf die Gesamtstrategie Ihres Unternehmens abgestimmt sein.

3. Zielgruppenanalyse:

  • Identifizieren Sie Ihre Zielgruppe und verstehen Sie ihre Bedürfnisse, Vorlieben und Verhaltensweisen in den digitalen und sozialen Medien. Dies ist entscheidend für die Entwicklung relevanter Inhalte und die Auswahl der richtigen Kanäle.

4. Erstellung einer Content-Strategie:

  • Entwickeln Sie eine Content-Strategie, die qualitativ hochwertige, ansprechende und relevante Inhalte für Ihre Zielgruppe bereitstellt. Dies kann Blog-Beiträge, Grafiken, Videos oder andere Formate umfassen.

5. Auswahl der richtigen Plattformen:

  • Identifizieren Sie die Social-Media-Plattformen, die am besten zu Ihrer Zielgruppe und Ihren Zielen passen. Jede Plattform hat ihre eigenen Merkmale und Nutzerdemografien, daher ist es wichtig, die richtigen Kanäle auszuwählen.

6. Aufbau einer Online-Präsenz:

  • Erstellen Sie oder optimieren Sie Ihre Profile auf den ausgewählten Social-Media-Plattformen. Stellen Sie sicher, dass Ihre Profile professionell und ansprechend sind und dass sie die Werte Ihrer Marke widerspiegeln.

7. Implementierung von Social-Media-Monitoring-Tools:

  • Nutzen Sie Social-Media-Monitoring-Tools, um Gespräche über Ihre Marke und relevante Branchenthemen zu verfolgen. Dies ermöglicht es Ihnen, auf Feedback zu reagieren, Trends zu identifizieren und Ihre Online-Reputation zu managen.

8. Interaktion und Engagement:

  • Fördern Sie die Interaktion mit Ihrer Zielgruppe. Beantworten Sie Kommentare, stellen Sie Fragen, und beteiligen Sie sich aktiv an Unterhaltungen. Dies trägt dazu bei, eine Gemeinschaft aufzubauen und das Engagement zu steigern.

9. Influencer-Marketing:

  • Erwägen Sie die Zusammenarbeit mit Influencern, die in Ihrer Branche oder Nische aktiv sind. Influencer können dazu beitragen, Ihre Reichweite zu vergrößern und Ihr Publikum auf eine authentische Weise anzusprechen.

10. Messung und Analyse:

  • Implementieren Sie geeignete Analysetools, um den Erfolg Ihrer Aktivitäten zu messen. Analysieren Sie Kennzahlen wie Reichweite, Engagement, Konversionen und Social-Media-ROI, um die Effektivität Ihrer Strategie zu bewerten und bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen.

Denken Sie daran, dass Digitale PR und Social Media Relations kontinuierliche Anpassungen erfordern, um mit den sich wandelnden Trends und dem Nutzerverhalten Schritt zu halten. Seien Sie flexibel, testen Sie verschiedene Ansätze und optimieren Sie Ihre Strategie basierend auf den Ergebnissen.

Kontaktieren Sie Daniel Görs Communications für (Erst-)Bratung, (Tages-) Coachings und -Worskhops, PR-, Marketing- und Digitaloptimierung – auch als Projekt- oder Interim-Manager, um mit Digitalisierung, Kommunikation und Optimierung erfolgreich durchzustarten. Rufen Sie kostenfrei aus dem deutschen Festnetz an: 0800-GOERSCOM (0800-46377266). Oder schreiben Sie eine E-Mail an info [at] goers-communications.de

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