1. December 2020

Moin und herzlich willkommen auf dem Görs Communications Blog!

Hier gibt es Blogbeiträge aus den Themenbereichen Public Relations (PR), Content, Marketing, Online- und klassische -Werbung, Blogs / Bloggen, Social Media, Digitalisierung, Medien, Kommunikation und vieles mehr.

Im Görs Communications Blog gibt es einzelne Beiträge zu den unterschiedlichsten Themen sowie längere Blogbeitragsserien, die sich mit zentralen Themen wie Onlinemarketing, Social Media, Content Marketing oder Public Relations (PR) / Öffentlichkeitsarbeit ausführlicher befassen. Wir vermitteln auch einen Blick hinter die Kulissen einer PR-, Marketing- und Digital-Agentur und -Beratung wie Görs Communications. Da die ursprüngliche Agentur-Website www.goers-communications.de immer mehr zur Wissens- und Beratungsplattform aus Expertensicht ausgebaut wird, sind auch Analysen, Rezensionen und Zusammenfassungen von sowie Empfehlungen und Tipps zu relevanten Büchern, Artikeln, Medien, Filmen, Sendungen und sonstigen Veröffentlichungen aus den Themenbereichen Public Relations (PR), Content, Marketing, Werbung, Blogs / Bloggen, Social Media, Digitalisierung, Medien etc. im Blog zu finden.

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Viel Spaß beim Lesen der Blogpostings und viel Erfolg in der Umsetzung. 

Native Advertising (5): Was beherzigt werden sollte

Im ersten Teil unserer Blog-Reihe über Native Advertising haben wir, die Agentur Görs Communications, bereits erläutert, was man unter Native Advertising versteht, im zweiten Teil haben wie die Vor- und Nachteile von Native Advertising aufgezeigt, im dritten Teil haben wir gezeigt, für welche Unternehmen sich Native Advertising anbietet, im vierten Teil haben wir dann die großen Native-Advertising-Plattformen vorgestellt. Im fünften und letzten Teil der Reihe wollen wir in diesem Blogpost noch ein paar grundsätzliche Ratschläge loswerden.

Grundsätzlich: Native Advertising ist keine Quantenphysik, mit ein wenig Erfahrung im Marketing kann sich fast jeder dort einarbeiten – und wenn Unsicherheiten bestehen, kann man ja auch noch immer bei Experten um Rat fragen. Generell ist es aber hilfreich, folgende Punkte zu beachten:

  • Native Advertising sollte immer in eine gute Content-Marketing-Strategie eingebunden sein. Die tollsten Klicks bringen schließlich nichts, wenn der potenzielle Kunde auf der Webseite das Interesse verliert und einfach abspringt – so funktioniert die Lead-Generierung einfach nicht.
  • Seriosität geht immer vor. Native Advertising hat bei vielen Leuten einen schlechten Ruf, weil sich plötzlich Werbeinhalte im redaktionellen Teil wiederfinden, die auch noch wie redaktioneller Inhalt aufgemacht sind. Deshalb muss unbedingt auf die Kennzeichnung als „sponsored Posts“ etc. bestanden werden, damit mit offenen Karten gespielt wird. Zudem sollte immer nur das versprochen werden, was später auch erfüllt werden kann.
  • Klickzahlen sind nicht alles, auch beim Native Advertising zählt Qualität mehr als Quantität. Nutzer, die beim Native Advertising mit sogenannten „Clickbait“-Überschriften gewonnen werden, zahlen zunächst einmal auf die Klickzahlen ein, aber eben nicht nachhaltig, da diese nach ein paar Sekunden auch wieder abspringen. Deshalb: Nie nur auf die Klicks achten, sondern auch auf das Verhalten auf der Zielseite, angefangen mit der Verweildauer.
  • Diverse Native-Advertising-Anzeigen mit geringem Budget ausprobieren. Manche Anzeigen funktionieren gut, andere nicht, das lässt sich vorher immer schlecht sagen.
  • Diverse Native-Advertising-Arten mit geringem Budget ausprobieren. Manche schwören auf Social-Media-Werbung, manche auf Native Advertising bei Fachpublikationen, andere auf Native-Advertising-Plattformen wie Outbrain und Twiago. Welche Art für welches Unternehmen und welches Produkt am besten ist, lässt sich vorher nur schwer sagen, daher empfiehlt sich ein systematisches Testen.
  • Den Erfolg messen und ständig nachjustieren. Native Advertising lässt sich wunderbar tracken, entsprechend dem Erfolg oder dem Misserfolg sollten die eigenen Kampagnen ständig weiterentwickelt werden. Schließlich geht es ja auch immer besser.
  • Einfach machen und Erfahrung gewinnen, dabei das Budget schrittweise erhöhen – schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, auch nicht beim Native Advertising.

Native Advertising (4): Native-Advertising-Plattformen

Im ersten Teil unserer Blog-Reihe über Native Advertising haben wir, die Agentur Görs Communications, bereits erläutert, was man unter Native Advertising versteht, im zweiten Teil haben wie die Vor- und Nachteile von Native Advertising aufgezeigt, im dritten Teil haben wir schließlich die Frage beantwortet, für welche Unternehmen sich Native Advertising anbietet. In diesem vierten Teil der Reihe wollen wir deshalb die großen Anbieter vorstellen – also die Netzwerke, bei denen man Native Advertising einbuchen kann.

Native Advertising direkt einbuchen

Neben den Social-Media-Plattformen, bei denen die „sponsored Posts“ ebenfalls als Native Advertising gelten, weil sie im normalen redaktionellen Bereich (also den Status-Meldungen) erscheinen, bieten auch immer mehr Online-Präsenzen von den (Fach-)Verlagen Native-Advertising-Werbeschaltungen an. Sprich, es ist mittlerweile bei sehr vielen Online-Portalen möglich, Native Advertising einzubuchen. Besonders interessant ist dies für Unternehmen, die im B2B-Bereich unterwegs sind, da gerade die Online-Ableger der Fachmagazine mit einer interessanten Zielgruppe aufwarten können.

Der Vorteil bei diesen Native-Advertising-Direkteinbuchungen bei den Online-Portalen besteht darin, dass man als Werbetreibender das redaktionelle Umfeld und die Besucher der Webseite gut einschätzen kann. Der größte Nachteil ist jedoch, dass die Verlage wissen, wie wertvoll dort Native Advertising ist – und sich die Werbeschaltungen entsprechend vergolden lassen. Pro Klick zahlt man hier daher in der Regel erheblich mehr Geld als anderswo, das Umfeld für die Werbeschaltung ist qualitativ hochwertig, entsprechend muss dann auch gezahlt werden.

Native Advertising über Native-Advertising-Plattformen einbuchen

Es gibt mittlerweile auch etliche Native-Advertising-Plattformen bzw. Native-Advertising-Netzwerke (sie selbst bevorzugen etwas neutralere Bezeichnungen wie etwa “Social Content Discovery Plattform”), mit denen die Native-Advertising-Werbeschaltung über das halbe Netz gestreut werden. Zu den populärsten Anbietern gehören hier Ligatus, Plista, Taboola, LINKILIKE, Outbrain und Twiago, die auf unzähligen Webseiten (darunter auch sehr renommierte) Werbeplätze eingebucht haben und dort dann „ihren“ Inhalt (also die gebuchten Native-Advertising-Werbeschaltung) platzieren – häufig am Ende eines Artikels und dann auch noch mit Zusätzen „Das könnte Sie auch interessieren“ versehen.

Diese großen Native-Advertising-Plattformen haben zwei große Vorteile. Erstens verfügen sie über gute Algorithmen, das Ausspielen der Native-Advertising-Werbeschaltungen erfolgt daher sehr effizient, die Algorithmen merken recht schnell, wo welche Native-Advertising-Werbeschaltung jeweils gut funktioniert – und wo nicht. Zweitens liegen die Kosten pro Klick erheblich unter denen von Direkteinbuchungen, die Native-Advertising-Plattformen sind wesentlich günstiger als die Verlage. Man kann daher auch schon mit kleinem oder mittlerem Budget ordentlich Klicks generieren.

Als wichtigster Nachteil ist der schlechte Ruf zu nennen, denen die Plattformen bei einigen Internetnutzern haben. In der Vergangenheit haben die Plattformen auch aggressiven Clickbait zugelassen, zudem fanden sich dort auch immer wieder Verlinkungen zu Fake-News-Seiten, was mittlerweile aber von den Anbietern so gut es eben geht unterbunden wird.

Unser Tipp: Die einzelnen Möglichkeiten mit geringem Budget einfach mal austesten und dann schauen, welcher Anbieter sich am besten eignet.

 

Im fünften und letzten Teil dieser Reihe erläutern wir dann, was man beachten sollte, wenn man selbst Native Advertising betreibt.

Native Advertising (3): Relevanz für Unternehmen

Im ersten Teil unserer Blog-Reihe über Native Advertising erläuterten wir, die Agentur Görs Communicationswas man unter Native Advertising versteht, im zweiten Teil die Vor- und Nachteile von Native Advertising, jetzt kommt im dritten Teil die Frage dran, für welche Unternehmen sich Native Advertising anbietet. Für welche Unternehmen hat Native Advertising besonders viel Relevanz, bei welchen Unternehmen sollte Native Advertising nur unter ferner liefen laufen?

Native Advertising in Kombination mit Content Marketing

Auf Native Advertising wird im B2B- und im klassischen B2C-Geschäft gesetzt, bei dieser Form des Marketings ist es praktisch egal, welches Produkt an welche Zielgruppe gebracht werden soll. Möglich gemacht wird dies durch die Vielzahl an Native-Advertising-Werbeformen, etwa durch die großen Werbenetzwerke wie etwa Plista, Ligatus oder Outbrain, bei denen jeder „sein“ redaktionelles Umfeld findet – hinzu kommen dann noch die verschiedenen Werbemöglichkeiten, die direkt bei den Online-Portalen der Fachzeitschriften eingebucht werden können.

Native Advertising bietet sich damit praktisch für alle Unternehmen an – die Sinnhaftigkeit dieser Werbeform wird nicht durch die Branche eingeschränkt. Gleiches gilt fürs Budget, dank der Digitalisierung kann Native Advertising mit kleinem und großem Budget gleichermaßen sinnvoll betrieben werden.

Entscheidender ist eine andere Frage, die nach der grundsätzlichen Ausrichtung der Kommunikation. Native Advertising ergibt vor allem dann Sinn, wenn Native Advertising in eine Digitalstrategie eingebunden ist, bei der Content Marketing im Mittelpunkt steht. Und das aus einem einfachen Grund, beim Native Advertising holt man den Nutzer aus einem relevanten Themenfeld ab, indem man ihm suggeriert, dass weitere relevante Informationen auf ihn warten, wenn er denn nur auf die Native-Advertising-Werbung klickt. Und wenn er dann tatsächlich klickt, darf er nicht enttäuscht werden, er muss auf einer thematisch entsprechend zugeschnittenen Seite landen, deren Inhalte ihn tatsächlich auch interessieren – andernfalls ist er nach ein paar Sekunden wieder weg. Und damit auch der Teil des Budgets, der für diesen Klick ursprünglich gezahlt wurde.

Native Advertising braucht Content

Native Advertising ist immer nur ein Appetithäppchen, mit dem der Nutzer zur eigenen Webseite geködert wird – die eigentliche Überzeugungsarbeit findet erst hier statt. Deshalb steht und fällt jede Native-Advertising-Strategie mit dem Content, den ein Unternehmen auf der eigenen Webseite anbieten kann.

Der Content, den der Nutzer angeboten bekommt, muss das erfüllen können, was durch die Native-Advertising-Werbeschaltung suggeriert wurde. Deshalb sind Unternehmen, die viel Wert aufs Content Marketing legen, grundsätzlich im Vorteil, da diese viele Themen schon entsprechend aufbereitet haben. Unternehmen, die die eigene Webseite hingegen nur als Visitenkarte fürs netz betrachten, müssen erst noch die ganzen Inhalte generieren, was sicher nicht von heute auf morgen geschieht.

Unser Tipp: Native Advertising lässt sich am besten bestreiten, wenn diese Werbeform fest in den PR-, Content- und Social-Media-Vierklang eingebunden ist. Das hört sich im ersten Moment zwar kompliziert an, im Endeffekt sorgt es jedoch dafür, dass der Arbeitsaufwand erheblich geringer ist – und der Erfolg messbar größer.

Wer die beliebtesten Native-Advertising-Plattformen („Social Content Discovery Plattform“) sind, schildern wir dann im nächsten Teil unserer Native-Advertising-Reihe.

Native Advertising (2): Vorteile und Nachteile

Nachdem wir, die Agentur Görs Communications, im ersten Teil unserer Blog-Reihe erläutert haben, was man unter Native Advertising versteht, wenden wir uns jetzt im zweiten Teil den Vor- und Nachteile von Native Advertising im Internet zu. Schließlich gibt es gute Gründe, warum viele Unternehmen in ihrer Digitalkommunikation vermehrt aufs Native Advertising setzen, andere hingegen noch immer einen Bogen um diese Form der Werbeschaltung machen.

Die Vorteile vom Native Advertising

Der größte Vorteil vom Native Advertising besteht – das ist vermutlich wenig überraschend –  in den besseren Klickzahlen. „Normale“ Internetwerbung wie etwa das Schalten von großen, bunten Bannern hat seit Jahren damit zu kämpfen, dass die Internetnutzer schlichtweg abgestumpft sind. Fast jede Webseite quillt vor bunter Werbung über, worauf sich die Nutzer mittlerweile eingestellt haben, indem sie eine Art Tunnelblick an den Tag legen – Werbung wird ignoriert, nicht wenige Klicks kommen nur noch dadurch zustande, dass beim Wischen übers Smartphone versehentlich auf die Werbung geklickt wurde.

Der eine Ausweg aus diesem Dilemma stellt noch buntere, noch aufdringlichere Werbung dar. Dummerweise wird dieser Weg aber von so vielen Unternehmen und Agenturen beschritten, dass das visuelle und audiovisuelle Aufrüsten das Abstumpfen der Nutzer nur noch weiter beschleunigt. Wenn alle schreien, halten sich die Leute irgendwann genervt die Ohren zu. Der Ausweg ist also global betrachtet eher eine Sackgasse, verschärfend kommt jedoch noch für die Unternehmen hinzu, dass grelle und aggressive Werbung nicht nur für viele Produkte nicht passt, sondern auch noch negativ auf die Marke und das Image des Unternehmens einzahlen.

Ein anderer Ausweg stellt das Native Advertising dar. Dadurch, dass die Werbung auf dem ersten Blick wie redaktioneller Inhalt aussieht, wird sie nicht mehr durch den Tunnelblick der Nutzer ausgeblendet. Zwar wird in den meisten Fällen die Werbekennzeichnung irgendwann wahrgenommen, aber die Native-Advertising-Werbeschaltung erhält im Gegensatz zu anderen Werbeschaltungen damit zumindest für eine kurze Zeitspanne tatsächlich auch die Aufmerksamkeit des Nutzers. Und wenn der Inhalt entsprechend ansprechend ist, wird tatsächlich auch geklickt. Was dazu führt, dass Native Advertising messbar bessere Klickzahlen als andere Werbeformen generieren kann – ein Vorteil, der natürlich schwer wiegt.

Ein weiterer Vorteil von Native Advertising besteht darin, dass die Klicks auch tatsächlich wertvoller sind – weil sie dank Native Advertising im passenden redaktionellen Umfeld erscheinen. Wenn jemand einen Artikel über ein Thema liest, dort dann aufs Native Advertising klickt, das sich mit thematisch ähnlichen Themen beschäftigt, dann ist davon auszugehen, dass der Leser tatsächlich ein Interesse an dem Thema hat. Er gehört also tatsächlich zur Zielgruppe. Damit ist der Streuverlust beim Native Advertising geringer als etwa bei der bunten Bannerwerbung, die vor allem auf visuelle – und eben nicht inhaltliche – Reize setzt.

Unterm Stich bedeutet Native Advertising also nicht nur mehr Klicks, sondern auch wertvollere Klicks.

Die Nachteile vom Native Advertising

Da die Werbeschaltungen beim Native Advertising dem redaktionellen Umfeld angepasst sind, leistet Native Advertising herzlich wenig fürs Image oder für die Marke – zumindest bis tatsächlich auch auf die Anzeige geklickt wurde. Die reinen Views bringen den Werbetreibenden also wenig, allein die Klicks zahlen sich aus.

Ein weiterer Nachteil besteht dann, wenn es tatsächlich als Schleichwerbung wahrgenommen wird – weshalb die Kennzeichnung als Werbung auch tatsächlich für alle gut sichtbar sein sollte, damit der Vorwurf nicht erhoben werden kann.

Zudem bringen die durch Native Advertising generierten Klicks wenig, wenn die Nutzer danach sofort wieder abspringen – die Zielseite muss mittels einer guten Content-Marketing-Strategie so aufgebaut sein, dass der Nutzer dort auch das findet, was er tatsächlich auch sucht (und was ihm das Native Advertising suggeriert).

Kurz, Native Advertising zahlt sich aus, wenn die Werbeschaltungen nicht als Selbstzweck, sondern innerhalb einer guten Digitalkommunikation angelegt sind.

Unter den Titel „Native Advertising (3): Für welche Branchen und Unternehmen“ erläutern wir dann im dritten Teil unserer Native-Advertising-Reihe, für wen sich Native Advertising anbietet – und für wen nicht.

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