20. February 2024

Was zeichnet PR-Texte, PR-Artikel und Pressetexte aus? Ein Leitfaden (Teil 2)

Im ersten Teil unseres kleinen Leitfadens über PR-Texte – Was zeichnet PR-Texte, PR-Artikel und Pressetexte aus? Ein Leitfaden (Teil 1) – haben wir bereits darauf hingewiesen, dass PR-Texte potenziell erheblich kosteneffizienter als Werbe/Media-Schaltungen sind. Dies jedoch nur, wenn es gelingt, Veröffentlichungen zu generieren. Und das Generieren von Veröffentlichungen steht und fällt mir einer zielgenauen Ansprache der Medien (etwa einzeln oder per Presseverteiler) und vor allem der Qualität der PR-Texte. Dauerwerbeschleifen lesen sich etwa für die Vertriebsleute im eigenen Unternehmen gut, die Chance, dass Medien sie abdrucken, geht jedoch gegen Null.

Sich die Frage nach der Qualität von PR-Texten, PR-Artikeln und Pressetexten steht und fällt nicht nur mit der Ausdrucksweise und der Orthographie (also der Rechtschreibung), sondern hängt wesentlich davon ab, ob die Texte in ein journalistisches Umfeld passen. Und dort gibt es eine Vielzahl von ungeschriebenen Regeln, die ein guter PR-Texter kennt – beziehungsweise von einem schlechten PR-Texter ignoriert werden.

Ob ein PR-Artikel gut ins redaktionelle Umfeld passt, liegt auch daran, ob sich der Texter vorher Gedanken gemacht hat, was für eine Art von Text er überhaupt produzieren will – und ob diese Textart überhaupt bei den anvisierten Medien infrage kommt. Gerade in Fachzeitschriften, die für das B2B-Geschäft sind, finden sich in der Regel kaum Kommentare, stattdessen besteht ein hohes Interesse an Interviews und Berichten.

Folgende Textformen bieten sich für PR-Texte an:

  • Die Nachricht. Hier kommt es darauf an, informativ und objektiv zu schreiben. Also möglichst sachlich formulieren, blumige Umschreibungen vermeiden, auf unnötige Längen verzichten, einen seriösen Text abliefern.
  • Der Bericht. Eine sachliche Darstellung von Fakten, Ergebnissen oder Statistiken zu einem bestimmten Thema.Sachlich und interessant informieren. Mehr als „nur“ Informationen aneinanderreihen, sondern eine Story erzählen; dabei aber immer seriös bleiben. Also keine Märchenstunde einlegen, sondern einen sauber gegliederten Text formulieren, der die Frage nach dem „Wer,wie, wo, warum“ beantwortet. Besonders interessant für B2B-Texte.
  • Die Reportage. Ein detaillierter Bericht über ein Ereignis oder eine Situation, der vor Ort recherchiert wird.Erzählen in Zeitung und Zeitschrift. Im Gegensatz zum Bericht bekommt der Unterhaltungsfaktor hier eine deutlich wichtigere Funktion. Der Text sollte spannend geschrieben sein, kann dabei sogar auch witzig sein.
  • Das Feature. Ein längerer Artikel, der Hintergrundinformationen, Analyse und persönliche Perspektiven zu einem Thema bietet. Anspruchsvoll und unterhaltsam informieren. Sicherlich das aufwendigste Format, gleich, ob im Journalismus oder in der PR-Arbeit. Ein gutes Feature schafft es, interessante Zusammenhänge und Informationen unterhaltsam aufzubereiten. Also nicht die Art Text, an die man sich als PR-Anfänger wagen sollte.
  • Das Porträt. Mit Texten ein Bild von Menschen malen. Der große Vorteil eines Porträts für PR-Artikel besteht darin, dass das zumeist anonyme Unternehmen auf diese Weise ein Gesicht bekommt – das Gesicht sollte dabei jedoch positiv gezeichnet sein. Vertrauenserweckend, seriös, weder verschwenderisch noch knauserig.
  • Das Interview. Ein Gespräch mit einer Person, das in Frage-und-Antwort-Form präsentiert wird, um ihre Meinungen, Erfahrungen oder Expertise darzustellen. Menschen kommen zu Wort. Interviews werden nicht nur gerne abgedruckt und gelesen, sie bieten auch den Vorteil, dass viele verschiedene Themen in einem einzigen Interview untergebracht werden können.
  • Der Kommentar. Eine persönliche Stellungnahme oder Analyse zu einem aktuellen Thema oder einer Debatte.Werten und argumentieren. Hier muss es nicht unbedingt sachlich zur Sache gehen, selbst Polemik ist erlaubt. Wichtig ist jedoch, dass über den ganzen Kommentar eine schlüssige Argumentationsstruktur gewahrt bleibt. Also nicht einfach Textbaustein an Textbaustein legen.
  • Die Glosse. Ein humorvoller oder sarkastischer Kommentar zu aktuellen Ereignissen oder Themen.Mit spitzer Feder humorvoll Kritik äußern. Eng mit dem Kommentar verwandt, aber deutlich humorvoller. PR-Texter ohne Sinn für Ironie und Witzigkeit sollten hiervon lieber die Finger lassen. Nichts ist schließlich unbefriedigender für den Leser als eine Glosse, bei der er innerlich nicht schmunzeln muss.
  • Die Schlagzeile. Die Aufmerksamkeit des Lesers gewinnen. Eine knackige Ankündigung von dem, was den Leser erwartet. Darf dabei aber auch nichts versprechen, was am Ende doch nicht eingelöst werden kann. Etwas Zuspitzung, etwas Übertreibung ist also okay, maßloses Übertreiben hingegen nicht.
  • Der Vorspann. Aller Anfang muss nicht schwer sein. Muss informieren, was später kommt, dabei aber gleichzeitig auch Lust machen. Sozusagen die Fortsetzung der Schlagzeile mit anderen Mitteln.
  • Der Bildtext. Kurzer Text – große Wirkung. Gerade für Leser interessant, die die Zeitungen, Zeitschriften und Online-Angebote nur überfliegen. Das Auge bleibt fast immer bei den Bildern und dem Bildtext hängen. Ideal, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.
  • Die Kolumne: Ein regelmäßiger Meinungsbeitrag eines bestimmten Autors zu einem spezifischen Thema.
  • Die Rezension: Eine Bewertung oder Kritik von Büchern, Filmen, Musik oder anderen kulturellen Werken.
  • Der Leitartikel: Ein Meinungsartikel, der die offizielle Position einer Zeitung oder Zeitschrift zu einem wichtigen Thema vertritt.
  • Die Analyse: Eine detaillierte Untersuchung von Ursachen, Auswirkungen und Zusammenhängen eines Ereignisses oder einer Situation.
  • Der Hintergrundbericht: Eine umfassende Darstellung von Informationen, Kontext und Zusammenhängen zu einem Thema.
  • Die Infografik: Eine visuelle Darstellung von Daten, Statistiken oder Informationen in Form von Grafiken oder Diagrammen.
  • Der Rechercheartikel: Ein Artikel, der auf umfangreicher Recherche und Ermittlung basiert, um neue Informationen oder Enthüllungen zu liefern.
  • Der Leitfaden: Ein informativer Text, der Anleitungen, Tipps oder Ratschläge zu einem bestimmten Thema gibt.
    Diese Liste ist nicht erschöpfend, da es viele weitere journalistische Textformen und Hybridformen gibt, die im PR- und Redaktionsalltag verwendet werden können.

Wenn Sie sich für PR-Texte, Pressemitteilungen und Pressetexte interessieren, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: per E-Mail info(at)goers-communications(punkt)de oder rufen Sie uns kostenfrei an: 0800-GOERSCOM (0800-46377266) 

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Was zeichnet PR-Texte, PR-Artikel und Pressetexte aus? Ein Leitfaden (Teil 1)

Viele Unternehmen, die sich über den Einsatz von Public Relations (PR) Gedanken machen, sind sich der vielen Facetten (und damit Möglichkeiten) der PR-Arbeit nicht bewusst – und das häufig im Gegensatz zu klassischer Werbung, von der die meisten ein ziemliches genaues Bild im Kopf haben. Werbung lässt man erst für Geld gestalten, dann schaltet man sie für Geld, dann erscheint sie. Ein relativ einfacher Vorgang, der aber nun einmal Geld kostet.

Public Relations: „Die bessere Werbung“

PR-Arbeit hingegen funktioniert anders, da im Regelfall kein Geld an Dritte für das Schalten gezahlt werden muss. Das hat natürlich Vor- und Nachteile, der große Vorteil ist natürlich der, dass keine Kosten bei der Mediaschaltung anfallen, der Nachteil besteht darin, dass das Erscheinen der PR-Texte nicht erzwungen werden kann, eine Veröffentlichungsgarantie wie bei vertraglich vereinbarten Werbeschaltungen gibt es nicht. Deshalb schrecken Unternehmen häufig vor PR zurück, da immer eine gewisse Ungewissheit bleibt – werden die Journalisten das PR-Material positiv aufnehmen, werden sie positiv berichten, kommt die Botschaft am Ende bei den (Neu-)Kunden an? Im Idealfall spart das Unternehmen durch PR eine Menge Geld ein und erreicht deutlich mehr Menschen, als es durch Werbung der Fall wäre, im schlechten Fall versandet die Botschaft irgendwo zwischen Unternehmen, PR-Agentur, Medienhäusern und Kunden.

Die Ungewissheit über das Eintreffen des Erfolgs wird durch die Unkenntnis des Handwerkzeugs von einer hoffentlich guten PR-Beratung verstärkt – fast jedes Unternehmen kennt Pressemitteilungen, weiß aber etwa nicht, dass man PR auch für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) einsetzen kann. Um dieser Unkenntnis etwas entgegenzusetzen, informieren wir – die PR-Agentur Görs Communications aus Hamburg – in dieser Blog-Serie über PR-Texte, PR-Artikel und Pressetexte.

PR-Texte wirken sich auf Image und Bekanntheit aus

Grundsätzlich gilt, dass PR-Texte und PR-Artikel in positiver oder negativer Form in Erscheinung treten können. Durch positiv formulierte PR-Artikel wird versucht, ein bestimmtes Image auf- oder auszubauen oder umzugestalten. Negativ formulierte PR-Artikel versuchen hingegen, ein bestehendes positives Image zu beeinträchtigen oder zu zerstören. Letzteres – also das Schlechtmachen der Konkurrenz – wird in Deutschland fast ausschließlich beim sogenannten „Negative Campaigning“ in der Politik betrieben, im gewerblichen Sektor kommt es nur sehr selten dazu. Im Normalfall wird PR hierzulande von Unternehmen betrieben, um ihr eigenes Image zu verbessern, nicht, um die Konkurrenz  schlecht dastehen zu lassen. Und natürlich, um die Bekanntheit des Unternehmens zu verbessern.

Zudem wird darin unterschieden, an ob die Kommunikation extern oder intern erfolgen soll. Extern gerichtete PR-Artikel können etwa Pressemitteilungen, Themenbeiträge, Beantworten von Presseanfragen, Interviews, Pressespiegel, Geschäftsberichte, Broschüren, Flyer, (versteckte) Anzeigen (Advertorials), Newsletter, Internet-Seiten allgemein, Landingpages, Blogs, Social Media Postings, Online-Magazine, Online-Campaigning sein. Interne gerichtete PR-Artikel sind hingegen etwa Mitarbeiterzeitschriften, Newsletter im Intranet, Intranetbetreuung allgemein, Wording, Themenwebsites.

Es gibt also verschiedene Arten von PR- und Pressetexten, die für unterschiedliche Zwecke und Zielgruppen erstellt werden. Hier sind 20 Beispiele für PR- und Pressetexte:

  1. Pressemitteilung: Eine offizielle Mitteilung an Medienvertreter, um über Neuigkeiten, Veranstaltungen oder andere relevante Informationen zu informieren.
  2. Unternehmensprofil: Ein Text, der das Unternehmen, seine Geschichte, Mission, Werte und Leistungen beschreibt.
  3. Produktankündigung: Eine Pressemitteilung oder ein Text, der die Einführung eines neuen Produkts oder einer neuen Dienstleistung ankündigt und die damit verbundenen Funktionen und Vorteile erklärt.
  4. Fallstudie: Ein Text, der ein erfolgreiches Projekt oder einen erfolgreichen Einsatz des Produkts oder der Dienstleistung bei einem Kunden beschreibt.
  5. Fachartikel: Ein informativer Text, der Expertenwissen zu einem bestimmten Thema vermittelt und das Unternehmen als fachkundige Autorität positioniert.
  6. Interview: Ein Text, der ein Interview mit einer Führungskraft, einem Experten oder einer bekannten Persönlichkeit enthält, um deren Standpunkt zu einem bestimmten Thema darzustellen.
  7. Hintergrundinformationen: Ein umfassender Text, der Hintergrundinformationen zu einem Thema, einer Veranstaltung oder einer Initiative liefert.
  8. Meinungsartikel: Ein Text, der die Meinung des Unternehmens zu einem aktuellen Thema oder einer Debatte ausdrückt.
  9. Erfolgsgeschichte: Ein Text, der die Erfolgsgeschichte eines Kunden oder Partners erzählt und zeigt, wie das Unternehmen dazu beigetragen hat.
  10. Expertenkommentar: Ein kurzer Text, der die Meinung eines Experten des Unternehmens zu aktuellen Ereignissen oder Branchentrends wiedergibt.
  11. Whitepaper: Ein längerer Text, der ein bestimmtes Thema oder eine bestimmte Technologie detailliert erklärt und Lösungen oder Strategien aufzeigt.
  12. Jahresbericht: Ein umfassender Bericht über die Leistung des Unternehmens im vergangenen Jahr, einschließlich Finanzzahlen, Meilensteinen und zukünftigen Plänen.
  13. Veranstaltungseinladung: Ein Text, der zur Teilnahme an einer Veranstaltung, Konferenz oder einem Webinar einlädt und Informationen über den Ablauf und die Themen liefert.
  14. Mitarbeiterprofil: Ein Text, der einen Mitarbeiter des Unternehmens vorstellt, seine Rolle beschreibt und seine Erfahrungen und Fähigkeiten hervorhebt.
  15. CSR-Bericht: Ein Bericht, der die sozialen und ökologischen Initiativen des Unternehmens darstellt und über seine Corporate Social Responsibility (CSR) Aktivitäten informiert.
  16. Medienkit: Ein umfassendes Paket von Texten, Bildern und Informationen, das Journalisten und Medienvertretern zur Verfügung gestellt wird, um über das Unternehmen zu berichten.
  17. Ankündigung von Partnerschaften: Ein Text, der die Zusammenarbeit des Unternehmens mit anderen Organisationen, Partnern oder Influencern bekannt gibt.
  18. Mitarbeiternewsletter: Ein regelmäßiger Text, der interne Informationen und Neuigkeiten für die Mitarbeiter des Unternehmens enthält.
  19. Jahresvorschau: Ein Text, der einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten, Produkte oder Ereignisse des Unternehmens für das kommende Jahr gibt.
  20. Rückblick: Ein Text, der die wichtigsten Ereignisse, Erfolge und Meilensteine des Unternehmens in einem bestimmten Zeitraum zusammenfasst, z. B. am Ende eines Quartals oder Jahres.

Diese Aufzählung ist natürlich nicht vollständig, aber sie gibt schon mal einen guten Überblick darüber, was für Arten an PR-Texten es gibt – und das es zum Teil Überlappungen zur Werbung gibt.

Was die einzelnen PR-Texte, PR-Artikel und Pressetexte auszeichnet, erklären wir im zweiten Teil der Blog-Serie über PR-Texte, PR-Artikel und Pressetexte, der sich hier unter dem Titel „Was zeichnet PR-Texte, PR-Artikel und Pressetexte aus? Ein Leitfaden (Teil 2)“ findet.

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Suchmaschinenoptimierung (SEO), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Blog von Görs Communications auf https://www.goers-communications.de/category/blog/ 

Wenn Sie sich für Beratung, Coaching oder Projekte in den Bereichen Public Relations, Content, Marketing, SEO oder anderen Kommunikationsdisziplinen interessieren, kontaktieren Sie einfach Görs Communications (Lübeck / Hamburg / Hansebelt-Region): Rufen Sie uns kostenfrei aus dem deutschen Festnetz an 0800-GOERSCOM (0800-46377266) oder der schreiben Sie an info [at] goers-communications (Punkt) de

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Public Relations (PR) für die Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Da sowohl Public Relations (PR) für Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung (SEO), als auch SEO für die PR-Maßnahmen sinnvoll sind, empfiehlt die PR- und SEO-Beratung Görs Communications (Lübeck / Hamburg / Hansebelt-Region), beide Kommunikationsarten möglichst eng zu verzahnen. Noch besser: Man fängt an, beides als eine Einheit zu sehen, da auf diese Weise der maximale (Kommunikation-)Erfolg erreicht wird.

Während es vor Jahren noch relativ einfach war, die einzelnen professionellen Kommunikationsformen voneinander abzugrenzen, verschwimmen dank des Siegeszuges des Internets und der Social Media die Grenzen zwischen Journalismus und Marketing, Werbung und Public Relations (PR) immer weiter. Hinzu kommen noch ganz neue Betätigungsfelder für die Kommunikationsabteilungen, wie die Erstellung und Pflege der Webseiten und Blogs, die Schaltung von Google Ads und Social Media Anzeigen und natürlich die Suchmaschinenoptimierung (SEO = Search Engine Optimization), um überhaupt gefunden zu werden.

Bei der immer schwieriger werdenden Abgrenzung zwischen Werbung, PR, SEO & Co. handelt es sich nicht um eine akademische Frage, sondern um eine Entwicklung mit ganz handfesten Problemen. Aber  natürlich auch Chancen. Um im Internet eine möglichst optimale Performance zu erzielen, sollten die einzelnen Kommunikationsmaßnahmen möglichst eng verzahnt werden. Ein „Acting in Concert“ ist nicht nur zielführender bei der Ansprache von Kunden, Journalisten, Stakeholder und Multiplikatoren, sondern senkt die Kosten und den Aufwand der Kommunikationsleistungen enorm.

Dabei geht es nicht nur um das Internet allein. Durch gezielte Crossmedia-Strategien lassen sich die Kosten von klassischen Kommunikationsmaßnahmen in den Print-Magazinen und -Zeitungen durch die Verknüpfung mit Digital Relations, Social Media und Online-Marketing erheblich senken – und das bei gleichem Ertrag.

Public Relations (PR) für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) – was ist zu beachten?

Ganz deutlich wird die enge Verzahnung bzw. der fließende Übergang zwischen den einzelnen Kommunikations-Disziplinen, wenn man bedenkt, was Public Relations (PR) für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) leisten kann – und was umgekehrt die Suchmaschinenoptimierung (SEO) für die PR leisten kann. Aufgrund der vielen Google-Updates sind SEO-Maßnahmen (sowohl OffPage-SEO-Optimierung und OnPage-SEO-Optimierung) in immer stärkerem Maße vom Content abhängig. Google wird immer schlauer. Die führende Suchmaschine kann immer besser zwischen sinnvollen und unnützen Inhalten entscheiden, weshalb das reine Platzieren von Links (gerade in einem schlechten Umfeld) einfach nicht mehr ausreicht.

PR Hamburg
Google-Suche nach PR Hamburg

Um ein möglichst hohes Ranking zu erreichen, ist das regelmäßige Erstellen von Text-Content mittlerweile so gut wie unabdingbar. Und dieser Text-Content muss mehreren Anforderungen entsprechen, um als gut bewertet und gut gerankt zu werden. Zum einen muss er eine gewisse Länge haben, dann muss er sich mit den relevanten Inhalten auseinandersetzen (Texte über Spielplätze zahlen nicht auf das Google-Ranking bei „Maschinenbau“ ein), eine bestimmte Keyworddichte haben, so interessant sein, dass von anderen Seiten auf den Text-Content verlinkt wird, einen natürlichen Satzbau haben und schließlich so interessant sein, dass die Leser nicht nach drei Sekunden wieder abspringen.

Natürlich kann eine erfahrene PR-Beratung wie Görs Communications hierfür relevante Inhalte beisteuern, etwa, indem ein Blog regelmäßig mit neuen relevanten Inhalten gefüllt wird. Oder dadurch, dass der Text auf bestehenden Seiten und Unterseiten optimiert wird. Oder, indem ein Lexikon (bzw. eine FAQ-Sammlung oder ein ABC) angelegt wird. Möglichkeiten, guten Text unterzubringen, gibt es viele, aber eine gute PR-Agentur ist bekanntlich mehr als eine reine Text-Agentur.

Eine SEO-Maßnahme, für die PR-Agenturen prädestiniert sind, sind Pressemitteilungen. Dieses klassische Mittel der PR bzw. der Öffentlichkeitsarbeit hat den Vorteil, dass der SEO-Nutzen praktisch „nebenbei“ anfällt. Mit einer Pressemitteilung kann man, so ein guter und aktueller Presseverteiler besteht, weiterhin noch gute Veröffentlichungen in den Print-Zeitschriften und -Zeitungen erzielen. Ist die Pressemitteilung (auch Presseinformation oder Pressenotiz genannt) erstellt, lässt sie sich wunderbar auch für Online-Zwecke benutzen – das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist daher außerordentlich gut.

Zum einen sind die Pressemitteilungen neben der Pressemappe Hauptbestandteil des Presse-Bereiches auf der Homepage. Presseinformationen können also einen kleinen Teil zur SEO OnPage-Optimierung beitragen. Viel wichtiger ist jedoch der SEO OffPage-Beitrag der Pressemitteilungen bei den SEO-Maßnahmen. Mittlerweile gibt es weit mehr als 100 Presseportale, in die man „seine“ Pressemitteilung (in der Regel sogar kostenloslos) einpflegen kann. Diese haben neben ihrer eigentlichen Funktion – dass Journalisten die Portale lesen und „den Stoff“ weiter verwerten – den großen Vorteil, dass es möglich ist, Links innerhalb der Pressemitteilung zu setzen und weitere Medien wie Fotos, Grafiken, PDFs oder Videos mit zu verbreiten.

Beschäftigt sich die Pressemitteilung mit den relevanten Inhalten (was im Grunde genommen ja selbstverständlich sein sollte) und ist die Pressemitteilung aus SEO-Sicht „gut geschrieben“, kommen die Links sogar aus einem guten Text-Umfeld. Es ist also dank der Pressemitteilung und den Presse- und Informationsportalen relativ leicht möglich, an viele Links zu kommen, die der eigenen Seite wirklich helfen. Zudem sollten auch nicht die Online-Präsenzen der Zeitungen/Zeitschriften vergessen werden.  Übernimmt ein Journalist Teile der Pressemitteilung, dann kommt es auch immer wieder vor, dass dieser auch einzelne Links übernimmt.

Last but not least können Pressetexte / Pressemitteilungen / Presseinformationen auch bei Dokumentenportalen sowie bei Google My Business eingestellt werden, um weitere Link-, Traffic- und Veröffentlichunge-Quelle zu erhalten, und dies ebenfalls ohne weitere Kosten.

SEO für die PR

Natürlich lässt sich SEO umgekehrt auch für die PR-Maßnahmen einsetzen. Im Hinterkopf sollte man dabei immer haben, dass die Online-Recherche bei Journalisten mittlerweile das Maß aller Dinge ist – zum einen, weil fast das ganze Wissen der Welt im Internet zu finden ist, zum anderen natürlich aus Kosten- und Zeitgründen. In der Regel nutzen Journalisten hierfür, wie jeder andere Internetnutzer auch, vor allem Google. Aber sie gehen nicht hunderte von Sucherergebnisse durch, sondern beschränken sich aus Zeitgründen im Normalfall mit den ersten drei Suchergebnisseiten von Google; häufig auch nur auf die allererste.

Dies bedeutet, dass das eigene Pressematerial – Pressemitteilungen, Pressemappen, PR-Videos, kostenloses Bildmaterial etc. – nur dann überhaupt in das Sichtfeld der Journalisten gerät, wenn es bei Google entsprechend hoch gerankt wird. Dazu ist es natürlich vorteilhaft, wenn die Seite, auf der das Pressematerial steht, bei Google hoch eingestuft wird, sei es die eigene Homepage, Presseportale oder in Social Media.

Zum anderen lässt sich das Ranking der einzelnen Pressemappe oder der Pressemitteilung durch SEO-Maßnahmen gezielt steigern. Sowohl dadurch, dass der Text entsprechend geschrieben ist, als auch dadurch, dass Linkbuilding-Maßnahmen ergriffen werden. Eine ausgeklügelte SEO-Strategie kann dafür sorgen, dass die Pressemitteilung bei den relevanten Sucheingaben ganz weit oben in der Suche erscheint. Ein Journalist, der zu einem bestimmten Thema recherchiert, landet so „ganz zufällig“ in ihrem Pressebereich.

SEO (Search Engine Optimization) kann die PR / Öffentlichkeitsarbeit auf verschiedene Weisen unterstützen. Hier sind 15 Beispiele, wie SEO die PR / Öffentlichkeitsarbeit fördern kann:

  1. Verbesserte Online-Sichtbarkeit: Durch eine optimierte SEO kann die Online-Sichtbarkeit des Unternehmens erhöht werden, was zu einer größeren Reichweite und einem breiteren Publikum führt.
  2. Steigerung des Website-Traffics: Eine effektive SEO-Strategie kann zu einem höheren organischen Traffic auf der Unternehmenswebsite führen, da sie das Ranking in den Suchmaschinenergebnissen verbessert.
  3. Stärkung der Markenbekanntheit: Durch gezielte SEO-Maßnahmen kann die Markenbekanntheit gesteigert werden, indem das Unternehmen in den Suchergebnissen präsent ist und als vertrauenswürdige Quelle wahrgenommen wird.
  4. Relevante Keyword-Optimierung: Die Integration relevanter Keywords in Pressemitteilungen und andere PR-Inhalte kann dazu beitragen, dass diese von den Suchmaschinen besser erkannt und in den Suchergebnissen angezeigt werden.
  5. Optimierung von Pressemitteilungen für Suchmaschinen: Pressemitteilungen können für Suchmaschinen optimiert werden, um ihre Auffindbarkeit zu verbessern und eine höhere Sichtbarkeit in den Suchergebnissen zu erzielen.
  6. Verlinkungsstrategie: Eine gezielte Verlinkungsstrategie kann dazu beitragen, dass PR-Inhalte besser in den Suchmaschinenrankings abschneiden und mehr organischen Traffic generieren.
  7. Content-Marketing: SEO-freundliche Inhalte, wie Blogbeiträge oder Artikel, können in der Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden, um Informationen bereitzustellen, das Interesse der Zielgruppe zu wecken und die Reputation zu stärken.
  8. Lokale Suchmaschinenoptimierung: Durch lokale SEO-Maßnahmen kann die Auffindbarkeit des Unternehmens in bestimmten geografischen Regionen verbessert werden, was vor allem für lokale PR-Initiativen von Vorteil ist.
  9. Verwendung von Meta-Tags: Durch die Optimierung von Meta-Tags, wie Meta-Titel und Meta-Beschreibungen, können PR-Inhalte in den Suchergebnissen ansprechender präsentiert und zum Klicken angeregt werden.
  10. Mobile Optimierung: Da immer mehr Nutzer über mobile Geräte auf Informationen zugreifen, ist die mobile Optimierung der PR-Inhalte essenziell, um eine gute Sichtbarkeit in den mobilen Suchergebnissen zu gewährleisten.
  11. Social Media Integration: SEO kann die Sichtbarkeit von Social-Media-Inhalten erhöhen, indem relevante Keywords und Links in den Profilbeschreibungen und Beiträgen verwendet werden.
  12. Online-Reputationsmanagement: Durch eine effektive SEO-Strategie kann das Online-Reputationsmanagement unterstützt werden, um negative oder irreführende Informationen in den Suchmaschinenergebnissen zu minimieren.
  13. Auswertung von Suchanfragen: Die Analyse von Suchanfragen und Keyword-Recherchen kann wertvolle Einblicke in die Bedürfnisse und Interessen der Zielgruppe geben und so die PR-Inhalte besser ausrichten.
  14. Nutzung von Online-Verzeichnissen: Die Eintragung in relevante Online-Verzeichnisse und Branchenportale kann die Online-Sichtbarkeit erhöhen und die Glaubwürdigkeit des Unternehmens stärken.
  15. Backlink-Aufbau: Eine gezielte Backlink-Strategie kann die Autorität und Glaubwürdigkeit der PR-Inhalte erhöhen, indem hochwertige Backlinks von vertrauenswürdigen Websites generiert werden.

Diese Beispiele zeigen, wie SEO als Ergänzung zur Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden kann, um die Online-Sichtbarkeit zu steigern, die Markenbekanntheit zu stärken und den Erfolg in den Suchmaschinenergebnissen zu verbessern.

PR und SEO gezielt verzahnen bringt maximalen Erfolg

„Da sowohl PR für die SEO-Maßnahmen, als auch SEO für die PR-Maßnahmen sinnvoll ist, empfiehlt es sich, beide Kommunikationsarten möglichst eng zu verzahnen. Noch besser: Man fängt an, beides als eine Einheit zu sehen, da sich auf diese Weise mit dem geringsten Aufwand (Kosten, Arbeitsaufwand) der höchste Ertrag (Aufmerksamkeit, Umsatz, Image) erzielen lässt“, betont der erfahrene PR- und SEO-Berater sowie Marketing- und Kommunikationsmanager Daniel Görs abschließend.

Görs Communications verstärkt Ihre Public Relations (PR) / Pressearbeit / Öffentlichkeitsarbeit und SEO. Proaktiv, dynamisch, kreativ und professionell.

Die PR- und SEO-Beratung Görs Communications (Hamburg / Lübeck) ist Ihr vertrauensvoller und erfahrener Berater und Sparringspartner in allen Belangen der Public Relations (PR) / Pressearbeit / Öffentlichkeitsarbeit und Suchmaschinenoptimierung (SEO):

  • Aufbau und Pflege enger Medienkontakte.
  • Erstellung von Pressemitteilungen, Produktinformationen / Produkt-PR, redaktionellen Beiträgen, Autoren- und Gastbeiträgen, Interviews und sonstigen Pressetexten, Ghostwriting und Übersetzungen.
  • Beantwortung von Medien-/Journalistenanfragen, externes Pressebüro.
  • Unterstützung des Managements, der PR- und Marketingabteilung mit Textbeiträgen und sonstigem Content (Contentfactory).
  • Anbahnung und Organisation von Interviews, Speaking Opportunities und Pressekonferenzen / Pressereisen und Events.
  • Beratung, Sparring und Optimierung hinsichtlich der Entwicklung und Umsetzung der internen und externen Kommunikation (Konzeption, Taktik, Implementierung, Evaluation).
  • Homepage-Betreuung, redaktionell und/oder suchmaschinenoptimiert (SEO, Online-PR).
  • Social Media Beratung und Management, externe Social Media Redaktion (inkl. Social Media Redaktionsplan).

PR-SEO-Beratung als externer Berater und Sparringspartner

Eine PR- und SEO-Beratung wie Görs Communications kann als Berater und Sparringspartner für Unternehmen, Organisationen und Personen auf verschiedene Weisen positiv wirken.

Hier sind 15 Beispiele für die Vorteile einer PR-SEO-Beratung als Sparringspartner:

  1. Strategische Ausrichtung: Eine PR-SEO Beratung als Sparringspartner kann helfen, eine klare strategische Ausrichtung für die Kommunikation zu entwickeln und umzusetzen.
  2. Zielgruppenanalyse: Durch eine enge Zusammenarbeit mit der PR-Beratung können Unternehmen ihre Zielgruppen besser verstehen und effektiver ansprechen.
  3. Krisenmanagement: Eine PR-Beratung als Sparringspartner kann bei der Entwicklung von Krisenkommunikationsplänen unterstützen und in Krisensituationen schnelle und angemessene Reaktionen bieten.
  4. Medienbeziehungen: Die PR-Beratung kann dabei helfen, Beziehungen zu Journalisten und Medien aufzubauen und zu pflegen.
  5. Storytelling: Eine PR-SEO-Beratung kann Unternehmen dabei unterstützen, starke Geschichten zu entwickeln und zu erzählen, die das Interesse der Zielgruppen wecken.
  6. Reputation Management: Durch die Zusammenarbeit mit einer PR-SEO-Beratung können Unternehmen ihre Reputation stärken und den Aufbau eines positiven Images unterstützen.
  7. Social-Media-Strategie: Eine PR-SEO-Beratung als Sparringspartner kann bei der Entwicklung einer effektiven Social-Media-Strategie helfen und Tipps für den Umgang mit den verschiedenen Plattformen geben.
  8. Content-Entwicklung: Eine PR-SEO-Beratung kann bei der Erstellung von qualitativ hochwertigem Content für verschiedene Kanäle unterstützen, um die Reichweite und Sichtbarkeit zu erhöhen.
  9. Event-Management: Die PR-Beratung kann bei der Planung und Durchführung von Events helfen, um eine maximale Medienpräsenz und Teilnehmerzahl zu erreichen.
  10. Interne Kommunikation: Eine PR-Beratung als Sparringspartner kann Unternehmen dabei unterstützen, eine effektive interne Kommunikationsstrategie zu entwickeln und umzusetzen.
  11. Markenpositionierung: Die PR-SEO-Beratung kann Unternehmen dabei helfen, ihre Marke klar zu positionieren und das Alleinstellungsmerkmal zu kommunizieren.
  12. Influencer-Partnerschaften: Eine PR-SEO-Beratung kann bei der Identifizierung und Zusammenarbeit mit relevanten Influencern und Meinungsführern helfen, um die Reichweite und Glaubwürdigkeit zu steigern.
  13. Monitoring und Analyse: Eine PR-SEO-Beratung kann bei der Überwachung der Medienberichterstattung und der Analyse von Ergebnissen helfen, um die Kommunikationsstrategie kontinuierlich zu verbessern.
  14. Stakeholder-Management: Durch die Zusammenarbeit mit einer PR-Beratung können Unternehmen ihre Beziehungen zu relevanten Stakeholdern wie Kunden, Partnern und Investoren effektiver managen.
  15. Expertise und Branchenkenntnisse: Eine PR-SEO-Beratung als Sparringspartner bringt Fachwissen und Erfahrung in der PR- und SEO-Branche mit und kann Unternehmen somit wertvolle Einblicke und Empfehlungen geben.

Diese Beispiele zeigen, wie eine PR-SEO-Beratung als Sparringspartner helfen kann, die Kommunikationsstrategie eines Unternehmens oder einer Organisation zu verbessern und den Erfolg in der Öffentlichkeit zu steigern.

Wenn Sie Wert auf Kreativität, Professionalität sowie absolute Zeit- und Budgettreue legen, dann sind Sie bei Görs Communications genau richtig.

Nehmen Sie jetzt Kontakt auf, um Ihr Projekt und Ihr Unternehmen ganz nach vorne zu bringen. Telefonisch kostenfrei 0800-GOERSCOM (0800-46377266) oder per E-Mail an info (at) goers-communications (Punkt) de

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Zur Görs Communications Homepage: www.goers-communications.de

Scribd und SlideShare für Pressemappen und Pressemitteilungen nutzen

In dem Beitrag „Pressemappe: Online und Print“ hier im Görs CommunicationsBlog haben wir bereits darauf hingewiesen, warum sich die Erstellung einer Online-Pressemappe für fast alle Unternehmen lohnt. Eine Pressemappe ist so etwas wie ein Aushängeschild des Unternehmens bei Journalisten, sie bietet dem Unternehmen die Möglichkeit, die Berichterstattung positiv zu beeinflussen. Man kann wichtige Botschaften bereits im Vorfeld platzieren, und muss nicht im Nachhinein auf “schlechte” oder “unwahre” Presse reagieren. Und das alles bei einem vergleichsweise geringen Aufwand, häufig fallen für die Online-Pressemappe nur Arbeitsstunden, aber keine externen Kosten an.

Grundsätzlich empfiehlt es sich immer, die Online-Pressemappe an prominenter Stelle im Pressebereich auf der eigenen Webseite zu präsentieren. Schreibt ein Journalist über ein Unternehmen, dann schaut er in der Regel bei der Recherche fast immer auf der Webseite des Unternehmens und dort im Pressebereich vorbei. Und dabei sollte ihm die Pressemappe sofort ins Auge fallen, da er dann auch auf sie zurückgreift. Zudem kann auf die Pressemappe noch von anderen Unterseiten der Webseite verlinkt werden, beispielsweise, wenn es eine Unterseite zur Unternehmensgeschichte gibt.

Dieses Vorgehen ist aber noch immer relativ passiv, da vorausgesetzt wird, dass der Journalist die eigenen Unternehmens-Webseite von sich aus aufruft. Da der Online-Pressemappe ja bereits erstellt wurde, stellt sich hier die Frage, ob es nicht die Möglichkeit gibt, die Pressemappe auch noch so zu verbreiten, dass Journalisten über sie „stolpern“, auch wenn sie eigentlich gar nicht über das Unternehmen, das in der Pressemappe vorgestellt wird, recherchieren. Eine Möglichkeit hierfür stellen ein paar Online-Presseportale bereit, bei denen es möglich ist, die eigene Pressemappe einzustellen.

Scribd und SlideShare

Eine andere gute Möglichkeit für die Verbreitung der Pressemappen sind die beiden Onlineportale Scribd und SlideShare. Bei Scribd handelt es sich um ein Webportal, das 2006 gestartet ist und als „YouTube für Dokumente“ bezeichnet wird. User können Dokumente (u.a. als PDF- oder Word-Dokument) hochladen und sie so der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Selbstverständlich werden die Dokumente auch von den Suchmaschinen indiziert, es ist sogar möglich, sie anschließend wieder auf anderen Webseiten einzubetten. SlideShare ist ebenfalls 2006 gestartet, das Unternehmen, das mittlerweile zum Web-2.0-Giganten LinkedIn gehört, hat sich vor allem auf Präsentationen spezialisiert, laut Wikipedia hat das Online-Portal derzeit 58 Millionen Besucher pro Monat und ca. 16 Millionen angemeldete Nutzer.

Scribd Pressemappe

Digitale Pressemappe auf Scribd

 

Was sowohl für Scribd, als auch für SlideShare spricht: Beide Plattformen sind extrem nutzerfreundlich, mit etwas Übung sind Pressemappen in ein paar Minuten eingestellt. Außerdem ist das Einstellen der Dokumente kostenfrei, unter dem Strich fällt also nur ein minimaler Arbeitsaufwand an. Vor diesem Hintergrund wundert es eigentlich, dass vor allem größere Unternehmen die Chance nutzen, das Musiklabel Universal nutzt SlideShare schon mehrere Jahre, um Pressemappen über Künstler oder einzelne Alben hochzuladen. Als besonders praktisch hat sich dabei die Möglichkeit erwiesen, Videos von YouTube einzubetten, im Gegensatz zur klassischen Print-Pressemappe können die Multimedia-Vorteile voll ausgespielt werden.

Slideshare Pressemappe

Digitale Pressemappe von Universal Music auf Slideshare zu David Garretts Album „Legacy“

 

Pressemitteilungen und Präsentationen bei Scribd und SlideShare einstellen
Der Vorteil von Scribd und SlideShare liegen auf der Hand: Bei einem minimalen Arbeitseinsatz kann man etliche neue Kontakte generieren. Und das beschränkt sich nicht auf die (Millionen) Nutzer von Scribd und SlideShare, durch das gute Suchmaschinenranking der beiden Portale finden auch noch viele weiter Internetnutzer den weg zu den Dokumenten, wenn sie in entsprechender Richtung recherchieren.

Das gute Kosten-Nutzen-Verhältnis sorgt auch dafür, dass einige Unternehmen auch ihre Pressemitteilungen bei Scribd und SlideShare einstellen. Ist der Account erst angelegt und die Routine eingespielt, dauert das Einstellen der Pressemitteilungen auch nur noch 3 Minuten – und mit 3 Minuten hat man eine weitere Möglichkeit, um mit seiner Botschaft zu Journalisten oder anderen interessanten Kontakten durchzudringen.

Selbiges gilt natürlich auch für Präsentationen, die für Messen etc. vorbereitet wurden. Häufig steckt in ihnen ein enormer Arbeitsaufwand, und trotzdem verschwinden sie nach dem Präsentieren häufig in der Schublade (bzw. der Festplatte). Warum nicht einfach die Chance nutzen, und sie auch bei Scribd und SlideShare einstellen? Es kostet nichts und man behält die volle Kontrolle, da die eingestellten Dokumente auch jederzeit wieder gelöscht werden können. Kurz und gut, es ist eine gute Möglichkeit, einen Vortrag erfolgreich einer Zweitverwendung zuzuführen, in Zeiten knapper Budgets sicher nicht die schlechteste Lösung.

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