21. April 2021

Keine Digitalisierung ohne Content

Marketing- und Digitalberater Daniel Görs über Content-Strategie und Content-Marketing als wesentliche Elemente jedes Digitalisierungsprojekts

Systematisch, geplant und schrittweise zu guten Inhalten mit der passenden Contentstrategie: Content Marketing baut auf einer gut geplanten und durchdachten Digital- und Content-Strategie auf, gemäß der W-Leitfragen: „Was wird wie, von wem, für wen, weshalb, wo, wie produziert, verteilt und kontrolliert?“

Die Content Strategie lässt sich in die folgenden Schritte gliedern und mit entsprechenden Aktivitäten umsetzen:

  • Quantitative und qualitative Zielsetzungen,
  • Budget- und Kostenplanung,
  • Taktik und Ressourcenplanung ,
  • Definition der Zielgruppe(n),
  • Inhalte- und Medienplanung,
  • Kreation und Produktion von Inhalten,
  • Publishing / Veröffentlichung von Inhalten,
  • Verbreitung und Promotion der Inhalte,
  • Management, Führung und Organisation sowie
  • Erfolgskontrolle und Optimierung.

Contentmarketing ist die adäquate Antwort auf die Veränderungen des Informations-, Mediennutzungs- und Käuferverhaltens sowie angesichts zersplitterter Micro-Audiences. Mit Content-Marketing werden wertvolle, relevante und konsistente Inhalte (neudeutsch „Content“) konzipiert, erstellt und verteilt. Das Ziel ist, durch Contentmarketing eine klar definierte Zielgruppe zu gewinnen und zu Aktionen zu bewegen (Lead-Generierung). Diese Zielgruppe soll gehalten und entwickelt (Lead-Nurturing) und daraus letztlich profitable Kunden gewonnen werden (Umsatz / Gewinn durch Content Marketing).

Elemente einer professionellen Content Strategie

  • Ziel: Der Kunde soll einen Mehrwert durch mehr Inhalt erhalten und sich ernst genommen und verstanden fühlen.
  • Entscheidende Frage: Was sind die Mehrwerte, die ein Unternehmen / eine Organisation seinen Kunden mit Content bieten kann?
  • Das Image und die Bekanntheit von Unternehmen / Organisationen werden ebenfalls verbessert.
  • Eine klare Neupositionierung muss durch Contentmarketing gemäß der Contentstrategie begleitet werden.
  • Kein Content Marketing ohne Zielgruppenanalyse.
  • Nur ein strukturiertes Vorgehen gemäß Content Strategie mit Zeit-, Themen-, Redaktions- und Ressourcenplänen macht Unternehmen und Organisationen langfristig erfolgreich.
  • Strategie und Planung des optimalen Einsatzes und der Optimierung der Inhouse-Ressourcen.
  • Inhalte („Content“) stellen anders als klassische Werbeanzeigen oder TV-Spots nicht das Unternehmen oder dessen Dienstleistungen / Angebote / Produkte in den Vordergrund, sondern informieren oder unterhalten zu einem bestimmten Thema – am besten beides zugleich.
  • Deshalb beschäftigen sich die Adressaten freiwillig und gerne mit dem Content und beschaffen ihn sich im besten Fall aus eigenem Antrieb (Pull-Prinzip).
  • Durch relevante Informationen und Contentformate Aufmerksamkeit und Interesse wecken,
  • Vertrauen aufbauen,
  • Expertise nachweisen.
  • Werbeaussagen durch Content und Beispiele belegen.
  • Die Contentstrategie und das daraus abgeleitete Content Marketing ist eine dauerhafte Aufgabe und bedarf der steten Anpassung an wechselnde Situationen und Ansprüche.
  • Der Dialog mit und die Beratung von Kunden soll auch über den Content erfolgen.
  • Professionelle Contentstrategien setzen auf und nutzen die Contentsynergien (PR, Social Media, SEO)

Nun lässt sich der Begriff „Content Marketing“ nach wie vor schwer definieren, da er sich in der Kommunikationsumsetzung sehr vielfältig zeigt: PR, Storytelling, Corporate und Digital Publishing, Social Media, Online Marketing, SEO, SMO etc. pp. Erfolgreiches Content Marketing ist abgeleitet aus und zugeschnitten auf die Unternehmens-, Marketing- und Digitalisierungsstrategie, auf die Zielgruppe(n), deren Bedürfnisse und Nutzerverhalten. Gutes Content Marketing steht und fällt mit der Strategie, der Konzeption, der Wahl der Themen und der Kanäle sowie der Qualität der Inhalte. Der Text steht im Fokus, visuelle Elemente dienen der Unterstützung.

Beim Content Marketing spielen vor allem vier Teilaspekte eine Rolle:

1. Die Botschaft, also der Content oder Inhalt,


2. Das Format, in dem dieser dargeboten wird (Text, Bild, Video usw.),


3. Der Kanal, über den der Content den Kunden erreicht (Internetauftritt, Social Media, Newsletter usw.),

4. Die Content-Vermarktung, um Reichweite und Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Marketing- und Digitalberatungen wie Görs Communications achten darauf, dass die Digital- und Content-Strategie nichts verkompliziert, sondern im Gegenteil Vieles vereinfacht. Dafür werden Public Relations (PR), (Content) Marketing und weitere Kommunikationsbereiche und -maßnahmen stärker verzahnt. Hochwertiger, uniquer Content hilft auch der Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Social Media / Social Signals durch Interaktionen.

Wie kann ein grobes Vorgehenskonzept bei der aus der Digitalisierungsstrategie abgeleiteten Content (Marketing) Strategie aussehen?

  1. Content Sammlung und Analyse, Content Audit.
  2. Content-, PR- und Marketing-Kick-Off-Workshop.
  3. Erstellung Content-, Themen- und Redaktionsplan.
  4. Erweiterung und Optimierung der SEO-und SEM-Keywordliste und Adaption für die PR, Medien- und Öffentlichkeitsarbeit.
  5. Website-Analyse und Onpage-Optimierungen.
  6. Aufsetzen und Start eines Blogs, falls noch nicht vorhanden (2-3 Blog-Beiträge pro Monat).
  7. Start eines Content-/Infoservices mit regelmäßigen Presseinformationen / Pressetexten, Verbreitung per E-Mail an Medienverteiler sowie per Presse- und Informationsportalen.
  8. Social Media Promotion der Blogbeiträge, Presseinfos und des sonstigen Contents.

Görs Communications Tipp: Setzen Sie auch auf Sales Content!

„Sales Content“, also verkaufsstarke Inhalte bieten eine Kombination aus umfassenden Beratungsinformationen, ehrlichen (!) Kaufargumenten und emotionalen Anreizen, die „ein gutes Gefühl“ vermitteln. Die Inhalte / der Content dient in diesem vertriebsorientieren Bereich vor allem dazu, die Konversion zu erhöhen. Und je besser sich Interessenten / Kunden im Vorfeld informieren können, desto höher ist die Chance der Kontaktaufnahme (Leads) und der Beauftragung.

Diesen und weitere Fachbeiträge, Tipps, Checklisten und vieles mehr rund um Public Relations (PR), Medien, Marketing, Digitalisierung und Kommunikations gibt es auf dem Görs Communications Wissens- und Beratungsportal https://www.goers-communications.de

Moin und herzlich willkommen auf dem Görs Communications Blog!

Hier gibt es Blogbeiträge aus den Themenbereichen Public Relations (PR), Content, Marketing, Online- und klassische -Werbung, Blogs / Bloggen, Social Media, Digitalisierung, Medien, Kommunikation und vieles mehr.

Im Görs Communications Blog gibt es einzelne Beiträge zu den unterschiedlichsten Themen sowie längere Blogbeitragsserien, die sich mit zentralen Themen wie Onlinemarketing, Social Media, Content Marketing oder Public Relations (PR) / Öffentlichkeitsarbeit ausführlicher befassen. Wir vermitteln auch einen Blick hinter die Kulissen einer PR-, Marketing- und Digital-Agentur und -Beratung wie Görs Communications. Da die ursprüngliche Agentur-Website www.goers-communications.de immer mehr zur Wissens- und Beratungsplattform aus Expertensicht ausgebaut wird, sind auch Analysen, Rezensionen und Zusammenfassungen von sowie Empfehlungen und Tipps zu relevanten Büchern, Artikeln, Medien, Filmen, Sendungen und sonstigen Veröffentlichungen aus den Themenbereichen Public Relations (PR), Content, Marketing, Werbung, Blogs / Bloggen, Social Media, Digitalisierung, Medien etc. im Blog zu finden.

Die Kommentarfunktion ist im Blog leider aufgrund des Spams deaktiviert. Wir freuen uns aber über jede Erwähnung / Empfehlung / Verlinkung sowie Feedback via E-Mail an info (at) goers-communications.de sowie über die Görs Communications Social Media Accounts. Bei Interesse an einem (Gast-)Beitrag, einer Kooperation und/oder Werbung / Mediaschaltungen haben, lassen Sie es uns bitte ebenfalls per E-Mail an info (at) goers-communications.de wissen. Wir freuen uns auch über Themenvorschläge / Themenwünsche für den Görs Communications Blog.

Viel Spaß beim Lesen der Blogpostings und viel Erfolg in der Umsetzung. 

Görs Communications bietet optimierte Mediaberatung und Mediaplanung 2020

Die Marketing- und Unternehmensberatung Görs Communications bietet mehr als 20 Jahre Erfahrung bei der Mediaplanung und Mediaberatung: Crossmedia, Business-to-Business (B2B), Fachmedien, Social Media, Paid Media, Owned Media + Earned Media.

 

Mediaplanung und Mediaberatung 2020: Crossmedia-Mix und D.O.P.E. Medien bringen den Erfolg

 

Bei den meisten Media- und Werbeagenturen sowie Unternehmen steht im letzten Quartal des Jahres die Budget- und Mediaplanung für das kommende Jahr auf dem Plan. So auch im Herbst 2019, wenn es um die Mediaberatung und Mediaplanung 2020 geht. Jetzt ist die Zeit, die Mediaspendings, Marketingschaltungen, Social Media Werbung etc. zu analysieren und zu optimieren. Gibt es Veränderungen im Budget, worauf soll sich im kommenden Jahr 2020 fokussiert werden, welche Media- und Werbemaßnahmen und Kampagnen sollen durchgeführt werden? Durch das Internet haben sich die verschiedenen Formen der Werbung, des Marketings und der PR / Kommunikation im Laufe der Jahre stark verändert. Unternehmen und Kommunikatoren setzten verstärkt auf digitale Inhalte, die in den verschiedensten Formen platziert werden können.

Da das “Bauchgefühl” gerne überbewertet wird, sollte die Mediaplanung immer bei dem Ist-Zustand ansetzen. Welche Werbeschaltung war im laufenden Jahr besonders erfolgreich, welche Werbemaßnahmen sind gefloppt, welche Kampagne zeichnete sich im Kosten-Nutzen-Verhältnis wirklich aus? Natürlich lassen sich diese Fragen (insbesondere, wenn es um weiche Faktoren wie etwa dem Image geht) nicht hundertprozentig genau beantworten, aber eine möglichst präzise Aufstellung aller bisherigen Mediaschaltungen, Werbeanzeigen und Marketingkampagnen sollte immer die Basis für die Mediaplanung und Media-Optimierung bilden. Gerade bei der Internetwerbung / dem Online-Marketing sowie bei dén Social Media / Sozialen Medien und Social Networks haben sich die Auswertungsinstrumente unter dem Strich in den letzten Jahren deutlich verbessert, auch wenn die Botschaft längst noch nicht bei allen Media- und Marketingverantwortlichen angekommen ist.

Eingetretene Pfade und Betriebsblindheit bei der Mediaplanung durch Mediaberatung und Mediaoptimierung von Görs Communications vermeiden

Natürlich sollte die Auswertung der erfolgten Marketing- und Mediaschaltungen nur ein erster Schritt sein. Aber viele Media- und Werbeagenturen belassen es jedoch bei der Analyse. Die Werbung im kommenden Jahr wird dort geschaltet, wo bereits im Vorjahr Erfolge erzielt wurden, ergänzt um einzelne Ideen (“… könnte man nicht auch bei XY schalten, … ”). Das ist zwar verständlich, aber alles andere als optimal. Beschränkt ein Unternehmen sich nur auf erprobte Werbeplätze, ist es zwar halbwegs auf der sicheren Seite (da erprobt); es verschenkt jedoch enorme Potenziale, um Bekanntheit, Aufmerksamkeit und Umsatz zu erhöhen. Stattdessen sollte jedes Unternehmen, insbesondere, wenn es budgetbewusst handelt oder auch nur einen kleinen Werbebudget hat, beide Wege – Media-Analyse und Media- Optimierung beschreiten. Also die erfolgreichen Mediaschaltungen weiterführen, aber gleichzeitig neue Wege ausprobieren – und das insbesondere im rasant wachsenden Online-Markt.

Printwerbung ist immer noch die Basis – vor allem bei Fachmedien und B2B (Business to Business) Media

Abgesänge auf die klassischen Printmedien (“totes Holz”) gibt es viele, de facto spielen jedoch insbesondere die Fachmedien im B2B-Bereich noch immer eine große Rolle. Unternehmen, die eine spitze Zielgruppe ansprechen wollen, kommen um die Fachblätter trotz veränderter Mediennutzung nicht herum, das Wälzen der Mediadaten samt TKP-Auswertung gehört auch 2019/2020 zum täglichen Geschäft. Und sei es nur, um durch vereinzelte Schaltungen den Kontakt zum Verlag nicht abbrechen zu lassen.

Das bedeutet aber nicht, dass Unternehmen im Print-Bereich einfach da weitermachen können, wo sie aufgehört haben. Die veränderte Mediennutzung hinterlässt schließlich auch bei den einzelnen Fachblättern ihre Spuren, einzelne Medien haben mit einem starken Rückgang der Leserzahlen zu kämpfen, der in der Mediaplanung natürlich berücksichtigt werden muss – Zeitschriften, die vor wenigen Jahren noch als “Platzhirsch” galten, sind heute unter ferner liefen. Eine genaue Kenntnis der Medienlandschaft ist hier natürlich hilfreich, ein Problem, das insbesondere kleine Unternehmen im Gegensatz zu den Agenturen nur schwer lösen können.

Generell sollte an der Print-Schaltung auch 2020 festgehalten werden, aber mit einem geringeren Budgetanteil – schließlich bietet der Online-Markt immer bessere (und günstigere!) Möglichkeiten für zielgerichtete Werbeschaltungen.

Crossmedia: Print und Online optimal verbinden

Die Marketing- und Unternehmensberatung Görs Communications hat über die Jahre die Erfahrung gemacht, dass die Fachzeitschriften (und vor allem deren Mediaberater) dem eigenen Online-Bereich eine unterschiedliche Bedeutung beimessen, die sich erheblich im Preis niederschlägt. Einige Verlage sehen im Online-Bereich die Zukunft, weshalb sie verstärkt auf Online-Werbung setzen, andere hängen noch immer in der guten alten Printwelt fest und behandeln die Online-Werbeplätze entsprechend stiefmütterlich. Eine gute Mediaberatung wie Görs Communications setzt hier natürlich bei den Preisverhandlungen an. Die in den Mediadaten festgehaltenen Preise sind schließlich nicht in Stein gemeißelt. Durch eine entsprechende Verhandlungsführung lassen sich die Preise häufig erheblich drücken.

Insbesondere bei den Crossmedia-Kombi-Angeboten aus Print und Online können bei den entsprechenden Verhandlungsführung enorme Preisnachlässe erzielt werden – je nach dem Stellenwert, den der Verlag und der Mediaberater des Verlages den einzelnen Werbeformen beimisst. Durch die crossmediale Kombination von Print und Online lassen sich also deutliche Zugewinne erzielen, die sich in jeder Mediaplanung niederschlagen sollten – wer “noch” Print schaltet, sollte zumindest die dazugehörigen Online-Angebote des Verlages mitnehmen. Crossmedia macht den Unterschied, nicht nur bei den Inhalten, sondern vor allem auch beim Preis.

Online- und Social-Media-Werbung: (langjährige) Erfahrung macht den Unterschied

Große Online-Portale oder Nachrichtenseiten bieten eine Vielzahl an Werbemöglichkeiten mitsamt umfangreichen Datenanalysen zu den einzelnen Werbeschaltungen – leider sind diese Seiten aufgrund des Streuverlustes für die meisten Unternehmen nicht interessant. B2B-Kunden erreicht man hier kaum.

Bei den Online-Fachportalen hingegen gibt es mittlerweile auch eine Vielzahl an Werbemöglichkeiten, die dazu angebotene Datenanalyse lässt aber oft zu wünschen übrig. Und das aus zwei Gründen. Zum einen wollen viele Online-Angebote ihre Zahlen nicht herausrücken, da die Zugriffszahlen zu wünschen lassen, zum anderen sind sie technisch häufig gar nicht in der Lage, die Daten zu erheben. Aus Sicht des Werbetreibenden ist dies natürlich ein Dilemma – wie lassen sich die schwarzen Schafe von den guten Werbemöglichkeiten unterscheiden? Ohne Erfahrung (und eigene Daten über den bisherigen Erfolg der einzelnen Werbeschaltungen!) muss man “auf gut Glück” schalten, was natürlich nicht Sinn oder Zweck einer vernünftigen Mediaplanung sein kann.

Unser Tipp: Beschränken Sie sich nicht auf gängige Online-Formate wie möglichst großflächige Banner, halten Sie gezielt nach attraktiven Nischen wie etwa Whitepaper und Contentmarketing Ausschau und verknüpfen Sie Paid-, Owned- und Earned-Media so gut es geht. Falls Sie die schwarzen Schafe nicht von den optimalen Werbemöglichkeiten unterscheiden können, können Sie uns auch jederzeit kontaktieren, wir helfen Ihnen dort gerne weiter.

Werbung bei Suchmaschinen im Budget berücksichtigen

Einen wichtigen Platz in der Mediaplanung eines jeden Unternehmens – also egal, ob Konsumgüterhersteller, B2B-Bereich oder auch der Immobilienbranche – sollte immer Google Ads einnehmen. Mit der nötigen Erfahrung lassen sich über die Suchmaschinen-Werbung Ergebnisse erzielen, die im Preis-Leistungs-Verhältnis deutlich besser als andere Online-Werbemöglichkeiten sind. Deshalb sollte ein Teil des Werbebudgets immer für Google reserviert werden – der natürlich je nach Branche und Zielgruppe.

Zudem bieten Google Ads das, was viele (kleine) Portale nicht bieten: Daten. Wer eine Google-Ads-Anzeige aufgibt, bezahlt erst dann, wenn ein Nutzer auf die Anzeige klickt – und nicht, wenn sie nur erscheint. Zudem lässt sich das eigene Budget, das man pro Tag für eine Anzeige ausgeben will, leicht eingrenzen. Ist dies verbraucht, wird die Anzeige nicht mehr ausgespielt. Das macht Google AdWords zu einem steuerbaren und sehr effizienten Instrument, ganz gleich, in welcher Branche.

Xing, LinkedIn, Twitter & Co.: Social-Media-Werbung in die Mediaplanung aufnehmen

Last but not least sollte natürlich auch die Werbung in den sozialen Netzwerken in der Mediaplanung berücksichtigt werden. Nicht, “weil alle es machen”, sondern weil gezielte Social-Media-Werbung Sinn ergibt. Wobei die Betonung auf “gezielt” liegt. Bei welchem sozialen Netzwerk Werbung geschaltet wird, hängt natürlich von den Branche und der Anzeigenart ab – während Konsumgüterhersteller für ihre Image-Kampagnen vermutlich Facebook wählen, dürfte für die HR-Abteilung eines B2B-Unternehmens Werbung auf Xing deutlich interessanter sein. Außerdem gibt es ja auch noch die Werbeschaltungen auf Twitter; der Kurznachrichtendienst hat zwar deutlich weniger Nutzer als Facebook, aber eine deutlich interessantere Zielgruppe.

Mediaberatung und Mediaplanung 2019/2020: am besten auf mehreren Hochzeiten tanzen

Natürlich gibt es in der Mediaplanung 2019/2020 noch viele weitere Werbe-Plattformen zu beachten, aber es dürfte klar sein: Jede gute Media-Planung und Media-Beratung muss mittlerweile diverse relevante Media-Kanäle abdecken. Im Marketing und im Web geht es vor allem um eines: die Reichweite. Man möchte möglichst viele (relevante) Menschen erreichen und von sich, sprich: seinem Produkt/Service, seinem Unternehmen und der eigenen Marke überzeugen. Dafür nutzen moderne Unternehmen auch die Medienformen Paid Media, Owned Media und Earned Media. Das Wörtchen „Media“ bezeichnet hierbei tatsächlich das Medium oder den Kommunikationsweg, der dabei genutzt wird.

Also: Von Print- über Online- und Suchmaschinenwerbung über Digital Media / Owned Media / Paid Media / Earned Media (= „D.O.P.E.“ Media) bis hin zu den Werbeschaltungen auf den beliebten Social-Media-Plattformen. Nicht, weil das Dabeisein alles ist, sondern um ein möglichst gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu erzielen. Das ist zwar alles andere als bequem und erfordert Erfahrung, aber nichts ist schlimmer als sinnlos verbratenes Geld. Schließlich geht es um Bekanntheit, Aufmerksamkeit und Umsatz.

Kontaktieren Sie uns kostenlos für Ihre Mediaplanung 2020: 0800 46377266 oder via info (at) goers-communications.de

Fachbeitrag von Daniel Görs in der Immobilien Zeitung – Teil 2: Der Schlüssel sind die Keywords

Im vorherigen Blog-Beitrag haben wir bereits über den Fachbeitrag in der Immobilien Zeitung mit dem Agenturgründer Daniel Görs hingewiesen. Darin ging es unter anderem um die Nutzung des effektiven und kostengünstigen Google-AdWords-Tools und dessen Einsatz zur Vermarktung von Immobilien. Jetzt ist der zweite Teil des Fachbeitrages erschienen, in dem es um den zentralen Schlüsselfaktor für den Erfolg der Anzeigen geht – die richtigen Keywords.

Für jede AdWords-Anzeige muss der Makler sich relevante Keywords überlegen. Hier will die Wahl gut überlegt sein, denn die Anzeige erscheint nur, wenn die festgelegten Keywords auch vom Google-Nutzer eingegeben werden. Es gilt: Je allgemeiner die Keywords gewählt werden, desto teurer wird der Click pro Anzeige, denn der Preis richtet sich nach der Beliebtheit der Keywords.

Je konkreter die Keywords allerdings sind (z.B. „Büro mieten Kreuzberg“), umso günstiger fällt das Gebot für eine gute Positionierung aus. Die Anzeige erreicht dann zudem die Zielgruppe, die tatsächlich z.B. nach einem Büro in Kreuzberg und eben nicht in Wedding sucht. Diese mitunter auch längeren Wortketten passen übrigens auch zum modernen Suchverhalten. „Die Leute geben heutzutage nicht mehr nur zwei Begriffe ein, um zum Ergebnis zu kommen“, sagt Daniel Görs, Inhaber der Agentur Görs Communications. Er schätzt, dass es durchschnittlich vier bis sechs Begriffe sind. „Die Leute steigen direkt tiefer in die Suche ein.“

Umso wichtiger ist es also, bei der Wahl der Keywords an all die Begriffe zu denken, die der Suchende in die Google-Suchleiste eingeben könnte, hierzu zählen auch die gängigen Tipp- und Rechtschreibfehler. Aber auch hierfür hat Daniel Görs die passenden Empfehlungen parat:

Der PR-Fachmann rät, sich bei der Auswahl der Suchbegriffe in die Lage der Suchenden – sei es die des Interessenten, des Käufers, des Mieters oder der Anwohner – zu versetzen. Ein kurzes Brainstorming unter den Kollegen bringt in der Regel schnell gute Ergebnisse. 20 Suchbegriffe pro Anzeige reichen laut Görs für den Anfang.

Sind die relevanten Keywords gefunden, geht es um das Texten der Anzeige. Kein leichter Job, wenn man bedenkt, dass die Anzahl der Textzeichen nicht besonders groß ist. Zudem muss überlegt werden, worauf die Anzeige abzielen soll.

Eine AdWords-Anzeige bietet keinen Platz für lyrische Höhenflüge. Die Überschrift – meist bestückt mit den wichtigsten Suchbegriffen – bietet nur 25 Zeichen, der Text erstreckt sich über zwei Zeilen mit jeweils 35 Zeichen. Da muss es kurz und knapp zugehen. Z.B. schreibt Reuter Immobilien: „Attraktive Mietangebote in Köln leer und möbliert finden Sie hier.“ Und White Apartments textet: „Wohnen auf Zeit. Voll möblierte Apartments mit Stil. Infos hier.“ Im Sinne einer guten Positionierung der Anzeige ist es wieder wichtig, die Keywords wie „Wohnen“ oder „Köln“ zu verwenden. Mit „Infos hier“ oder – noch besser – „Rufen Sie gleich an!“ gibt es eine Handlungsaufforderung an den Suchenden. Bei Imageanzeigen, die darauf abzielen, die Bekanntheit der Firma zu steigern, sei es hingegen wichtig, den Unternehmensnamen in den Vordergrund zu rücken, sagt Görs. Denn man dürfe nicht vergessen: Diese Werbekontakte, die allein durch das Erscheinen der Anzeige entstehen, gibt es gratis.

Die besten Keywords und der spannendste Anzeigentext sind jedoch wertlos, wenn der Link, der sich dahinter verbirgt, auf qualitativ minderwertige oder irrelevante Seiten führt.

Für Google spielt auch die Qualität des weiterführenden Links eine wichtige Rolle bei der Frage nach der Anzeigen-Positionierung. Denn die Suchmaschine erfasst, wie schnell die Zielseite lädt und wie gut sie zum Anzeigentext und den Keywords passt. Sind die durch AdWords vermittelten Besucher schnell wieder von der Seite verschwunden (hohe Absprungrate), registriert Google das als negatives Zeichen. Görs empfiehlt daher, auf spezielle Unterseiten zu verweisen. Wenn es in der Anzeige z.B. um freie Büros in Berlin geht, sollte der Link auf genau diese Angebotsseite verweisen oder bei einer bestimmten Immobilie gleich auf ein Exposé, das man als pdf-Datei hinterlegt hat. Somit kommt der Suchende gleich zu der Information, die ihn interessiert. Auf diese Weise lassen sich auch die Besucherzahl der Seite und somit die Wirkung der Anzeige leichter messen.

Mit Google AdWords ist es wie mit vielen anderen Marketing-Instrumenten – man sollte möglichst nicht auf nur ein Pferd setzen. Anzeigengruppen und Kampagnen helfen dabei, den Überblick über die geschalteten Anzeigen nicht zu verlieren.

Eine einzige Anzeige aufzugeben, ist ein erster Schritt. Eine zweite und viele weitere ins Rennen zu schicken aber noch besser. „Man sollte immer mindestens zwei Anzeigen mit unterschiedlichem Text und anderer Überschrift gegeneinander laufen lassen“, sagt Görs. So kann der Werbekunde erkennen, welche Anzeige die meisten Besucher bringt, und diese dann über eine längere Zeit laufen lassen als andere, weniger erfolgreiche. Mehrere Anzeigen mit verschiedenen Texten und ggf. unterschiedlichen Keywords zu einem Thema (z.B. Wohnung in Frankfurt verkaufen) werden zu Anzeigengruppen zusammengefasst. Die Experten raten, für jedes Werbeziel – sei es also der Verkauf von Wohnungen in Buxtehude, in Celle oder Trier – jeweils eine eigene Anzeigengruppe zu eröffnen. Diese Anzeigengruppen bilden zusammen eine Kampagne. Eine weitere Kampagne könnten z.B. die Anzeigengruppen zur Imagewerbung sein. Dabei kann es um Anzeigen gehen, die sehr speziell entweder auf Suchende oder auf Eigentümer abzielen, auf Verkäufer oder Vermieter, auf Einheimische oder Auswärtige. Das bedeutet wiederum andere Keywords, Texte usw.

Bei der optimalen Position der Anzeige scheiden sich die Geister, bzw. Google-Nutzer. Ob organische Suchergebnisse oder doch die Anzeigen größere Beachtung finden, hängt von den subjektiven Vorlieben des Suchenden ab.

Ist die oberste Position über den organischen Suchergebnissen wirklich die beste? Oder sind es doch diejenigen an der Seite? Verschiedene Studien, die das Leseverhalten der Google-Nutzer untersucht haben, kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen. „Die Wahrnehmung von Seiteninhalten ist sehr individuell“, weiß Görs. Der eine schaue zuerst auf die Anzeigen, der andere ignoriert sie und schwenkt sofort zu den Suchtreffern. Es gebe also nicht die eine richtige Position. Für ihn haben auch die dritte Position über und die ersten beiden neben der Ergebnisliste ihren Charme. Denn sie sind die nächsten zu den echten Treffern der Suchmaschine.

Ist die Arbeit rund um die Anzeigenschaltung erledigt, sollte man sich in Geduld üben, denn der Erfolg kommt nicht von heute auf morgen. Wichtig ist auch den Überblick über die geschalteten Anzeigen zu behalten. Hat man sich dann einmal mit dem Google-AdWords-Dienst angefreundet, kann das nächste Projekt rund um die Google-Suchmaschine in Angriff genommen werden.

Auch Görs rät dazu, stets seine Anzeigen zu testen und zu kontrollieren. Mindestens einmal wöchentlich sollte sich der Werbekunde einen Überblick verschaffen. Und dann solle er sich Gedanken machen, wie er in der Liste der organischen Suchergebnisse weiter nach oben kommt. Das nennt man Suchmaschinenoptimierung (SEO). Ein Thema, das noch viel umfassender ist. Da sind AdWords ein Kinderspiel.

Google AdWords ist ein wirklich spannendes und erfolgsversprechendes Marketing-Tool und kann zudem sehr vielfältig und kostengünstig eingesetzt werden. Sie sind neugierig geworden und möchten sich vom Experten beraten lassen? Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit uns, wir beraten Sie gerne rund um das Thema Google.

Den Fachbeitrag von Daniel Görs in der Immobilen Zeitung finden Sie hier.

Immobilien Marketing: Der Social-Media-Aktionsplan

Im Fachmagazin “AIZ | Das Immobilienmagazin” erklärt Autor Daniel Görs, wie Makler eine praktikable und erfolgsversprechende Social Media-Strategie entwickeln können, um auch in Zeiten des Medienwandels die Kommunikation und den Werbeerfolg zu optimieren.

Link zum Beitrag: Der Social-Media-Aktionsplan

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

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