17/07/2019

Finanzierung von unabhängigen Blogs in Deutschland noch immer schlecht

Letzten Dezember stand im Bildblog – immerhin eines der bekanntesten und reichweitenstärksten deutschen Blogs – folgendes geschrieben:

Ab heute geht’s für BILDblog wieder in den traditionellen Winterschlaf. Diesmal werden wir das Nickerchen aber um einen Monat verlängern, also bis Ende Januar. [...] Die kleine Pause brauchen wir, um uns mal gründlich von dem ganzen Dreck der letzten Monate zu befreien. Aber vor allem aus finanziellen Gründen. [...] Wir stecken viel Zeit in den Kampf gegen die täglichen Beklopptheiten, und wir machen es supergerne, aber wir müssen auch unsere Miete bezahlen. Anders gesagt: Je weniger Geld reinkommt, desto weniger Zeit können wir ins BILDbloggen investieren. Und leider kommt momentan zu wenig rein.

So eine Blogpause, die bis heute anhält, ist zunächst einmal für die Leser und Macher des Bildblogs schade – schließlich hat sich das Bildblog einen guten Ruf nicht zu Unrecht erarbeitet. Die Meldung wirft aber auch ein Licht auf die prekäre finanzielle Situation der (unabhängigen) deutschen Blogger und Blogs.

Gute Blogs kosten Zeit

Die Technik- und Internet-Euphoriker betonen immer wieder, dass “heutzutage jeder zum Publisher werden kann”. Eine Feststellung, die aus technischer Sicht auch stimmt. Ein Blog ist schnell eingerichtet, kostet bei eigenem Webspace ein paar Euro im Monat, bei https://de.wordpress.com oder https://www.blogger.com ist es sogar gänzlich kostenfrei. Potenziell kann man also ohne nennenswerte Unkosten von der ganzen Welt gelesen werden.

Kostenlose Blogs bei WordPress

Kostenloses Blog bei WordPress

Auch wenn bei den meisten Blogs keine direkten Kosten anfallen, so sind die indirekten Kosten hoch, der Zeitaufwand ist einfach immens. Natürlich hat jeder Blogger mal einen Geistesblitz, der ihm kurzzeitig etwas Aufmerksamkeit bei geringem Arbeitsaufwand generiert, aber in der Regel gewinnt man neue Leser für sein Blog durch beharrliches Schreiben guter Blogposts. Und “gut” bezieht sich nicht nur auf die Schreibweise, sondern darauf, dass die Artikel interessante Informationen enthalten und dem Leser wirkliche Neuigkeiten bieten.

Wer sich als Blogger eine größere Leserschaft aufbauen will, muss daher beständig am Ball bleiben, regelmäßig neue und spannende Posts veröffentlichen – andernfalls zieht die Karawane weiter, Blogs gibt es bekanntlich wie Sand am Meer. Postet man belanglose Dinge, fliegt man aus dem RSS-Feed, postet man länger nichts, wird man als “Blogleiche” angesehen und niemand öffnet das Blog mehr – und Google straft einen ab.

Dazu kommt noch, dass auch private, unabhängige Blogs – ähnlich wie die Corporate Blogs beim Content Marketing – beworben werden wollen. Zu einem guten Blog gehört in der Regel auch gut gepflegte Social-Media-Accounts, durch Facebook, Twitter, Pinterest, Tumblr und Co. bindet man die Leser enger ans Blog und man erhöht die Zugriffszahlen. Diese Social-Media-Accounts sind ebenfalls kostenlos, verschlingen aber ebenfalls wieder die immens wichtige Ressource Zeit.

Kurz gesagt: Ein wirklich gutes Blog ist eine Fulltime-Angelegenheit – aber wovon will man dann das Leben finanzieren?

Wie Blogger Geld verdienen

Von seinem eigenen Blog leben können ist für viele Blogger ein Traum. Leider bleibt es in der Regel auch dabei, da die Einnahmemöglichkeiten (noch immer) sehr bescheiden sind. Im Folgenden wollen wir die gängigsten Finanzierungsmöglichkeiten für Blogs kurz vorstellen:

Das Blog mit Werbung finanzieren

Der Klassiker, weder aus Print noch aus dem Internet wegzudenken: Werbung. Dank nutzerfreundlicher Werbemodelle ist Werbung in so ziemlich jeden Blog relativ leicht und ohne großen Aufwand implementiert. Ganz vorne steht bei vielen Bloggern Google AdSense, da dort nur ein individueller JavaScript-Code eingebettet werden muss, und schon fließt das Geld. Leider jedoch auch sehr spärlich, bei ein paar hundert Blogbesuchern in der Woche reichen die Einnahmen in der Regel nur dazu aus, den eigenen Webspace zu finanzieren. Hat man mehr als tausend Besucher am Tag, reicht das durch Google AdSense generierte Geld sogar dazu aus, mal einen Kneipenabend zu finanzieren – mehr aber auch nicht, allein von Google AdSense kann wohl kein einziger deutscher Blogger leben.

Das Problem bei Werbeschaltungen im Internet sind schlichtweg die niedrigen TKP-Preise. Die Refinanzierung allein durch Werbung scheitert schon bei den großen Nachrichtenseiten, wie soll das dann einem Blogger gelingen? Hohe TKP-Preise lassen sich in der Regel nur durch stark spezialisierte Inhalte (wegen der spitzen Zielgruppe) erzielen, Reichweite – und damit Traffic – jedoch nur mit Themen, mit denen man die Allgemeinheit anspricht. Dazu kommt, dass sich hohe TKP-Preise noch am ehesten erzielen lassen, indem man direkt mit den Unternehmen/Agenturen verhandelt, denen man aufgrund der eigenen Leserschaft ein attraktives Werbeumfeld bieten kann – aber dafür müsste man schon einen eigenen Mediaberater engagieren, was für die meisten Blogs utopisch ist. Also ist Werbung für die meisten Blogger nur ein Nebengeschäft – das Geld von Google AdSense wird mitgenommen, es werden zwei oder drei direkte Werbeschaltungen eingebettet, das war es dann aber auch.

Das Blog mit Affiliate finanzieren

Ein weiter Weg sind die verschiedensten Affiliate-Modelle, die es mittlerweile am Markt gibt. In der Regel bekommt der Blogger eine Umsatzbeteilgung, wenn er im Rahmen einer Affiliate-Partnerschaft auf ein Produkt oder einen Webshop verlinkt. So ist es beispielsweise gang und gäbe, bei einer Buch-Rezension auf Amazon zu verlinken, um beim anschließenden Erwerb des Buches durch den Leser ein paar Cent mit­ver­die­nen zu können. Das Problem: Geld fließt hier auch eher spärlich, um nur die Miete für die eigene Wohnung nur durch Affiliate-Modelle zu verdienen, müsste man Buch-Rezensionen oder andere Produkttests am laufenden Band schreiben. Und das hat mit dem klassischem Bloggen schon nicht mehr viel zu tun, es ist Arbeit, Arbeit, Arbeit.

Also nehmen viele Blogger das Geld, was sie durch Affiliate erzielen können, gerne mit – aber auch nur dann, wenn es nebenbei geschieht, sie also eh über ein bestimmtes Buch (Produkt, Reise, Versicherung….) schreiben wollten. Insgesamt “ganz nett”, aber zum Leben reicht es auch nicht.

Das Blog mit Product-Placement und bezahlten Inhalten finanzieren

Ein Modell, mit dem deutlich mehr Geld verdient werden kann, das aber an der Unabhängigkeit nagt: Finanzierung des Blogs mittels Product-Placement und bezahlter Inhalte. Unternehmen sind bereit, Geld für gute Produktwerbung im inhaltlichen Bereich zu zahlen, es gibt sogar professionelle Anbieter von redaktionellem Content von Agenturen und Unternehmen, das nach der Publizierung vergütet wird. Das Problem dahinter: Die Glaubwürdigkeit des Bloggers leidet enorm, wenn er sich – und seinen Blog – zum verlängerten Arm der Werbe- und SEO-Industrie macht. Außerdem hat Google mittlerweile ein Auge auf die großen Content-Vermarkter geworfen, schlimmstenfalls wird man vom Suchmaschinenriesen wegen der Linkbuilding-Services sogar abgestraft.

Da auch niemand Lust hat, eine Dauerwerbeschleife zu lesen, bietet sich eine selektive Nutzung dieses Models an, bei der die Unabhängigkeit des Bloggers nicht gefährdet ist. Gegen einen “Blog-Sponsoren” spricht nichts, wenn dieser auch als solcher gekennzeichnet ist. Produkttests – die gerne von Unternehmen und Agenturen angeboten werden – sind auch OK, wenn man sich seine Unabhängigkeit bewahrt und ehrlich schreibt (also auch ein Produkt kritisiert, wenn es nicht gefällt). Wichtig ist zudem immer die Kennzeichnung, so ist es bei (populären) Reiseblogs häufig so, dass Reiseanbieter die Reise finanzieren – aber dann muss das auch – Transparenz geht vor! – gekennzeichnet werden.

Das Blog mit Spenden finanzieren

Ein weiterer Weg, den viele Blogs gehen, sind Spendenaufrufe. Das funktioniert in der Regel aber auch nur, wenn ein Verein – wegen der Transparenz und der steuerlichen Absetzbarkeit – hinter dem Blog steht. Hinzu kommen Möglichkeiten wie Flattr (sogenannte Social-Payment-Services), bei denen die Leser kleine Beiträge für einen guten Beitrag oder für einen guten Blog hinterlassen können. Das Problem: Flattr macht allenfalls Kleinvieh, Spendenmodelle funktionieren selbst bei Blogs wie dem oben erwähnten Bildblog nur unzureichend. Außerdem sollte man schon ein idealistisches Blog-Thema haben, um überhaupt um Spenden werben zu können. Kurz und gut, Spendenmodelle sind ganz nett, aber den Lebensunterhalt kann man sich davon auch nicht finanzieren.

Blog als Promotion in der eigenen Sache nutzen

Das letzte gängige Finanzierungsmodell ist indirekt – aber gerne genutzt. Viele Blogger nutzen ihr Blog vor allem, um sich eine Reputation im Netz aufzubauen, die anschließend monetarisiert wird. Bekannte Blog-Autoren werden gerne als Redner oder Seminarleiter engagiert, um über “ihr” Thema oder ganz allgemein “Erfolg im Internet” etc. zu referieren. Und das kann durchaus lukrativ sein. Gleiches gilt für Buchautoren, die sich über ihr Blog einen Leser- und Fankreis aufbauen, der sich erst mit der Veröffentlichung von Büchern bezahlt macht. Und nicht wenige Blogger landen dank ihres Erfolges am Ende bei Unternehmen und Agenturen, um dort Blogs zu betreuen.

Insgesamt muss man jedoch konsternieren, dass unter dem Strich mit Blogs nur sehr schwer Geld zu verdienen ist – ganz ohne Idealismus geht es einfach auch 2015 noch nicht.

 

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Weg mit den Büchern, rein ins kalte Wasser – das war mein PR und Marketing Praktikum bei Görs Communications!

© Rosel Eckstein  / pixelio.de

© Rosel Eckstein / pixelio.de

Es ist ja immer wieder der verblüffend, wie schnell die Zeit vergeht. Heute ist mein letzter Tag als Praktikantin bei Görs Communications und ich blicke zurück auf zwei Monate voller interessanter Aufgaben und einer Menge neuer Erfahrungen.

Aber zu Anfang in aller Kürze die wichtigsten Fakten über mich: Mein Name ist Julia und wenn ich gerade kein Praktikum mache, studiere ich in Bochum den Bachelorstudiengang „International Business and Management“. Im nächsten Semester beginnt mein Hauptstudium, in dem ich mich für die Schwerpunkte Marketing und Kommunikation entschieden habe. Um ganz sicher zu gehen, dass die Wahl auf die richtigen Fächer gefallen ist, habe ich Zeugnisse und Lebenslauf zusammen gesucht und fleißig Bewerbungen für einen Praktikumsplatz geschrieben.

Warum ausgerechnet Görs Communications?
Bei der Frage zur passenden Agentur fiel meine Wahl schließlich auf Görs Communications. Der crossmediale Mix der Agentur gefiel mir gut und die Aufgabenbeschreibung für das Praktikum klang äußerst spannend. Im Nachhinein darf ich mir für diese Entscheidung anerkennend auf die eigene Schulter klopfen – alles richtig gemacht. Mir wurden viele spannende und abwechslungsreiche Aufgaben zugeteilt und besonders schön war, dass ich auch eigene Ideen und Anregungen mit einbringen konnte.

Vergiss das Kaffee kochen – Blogging, Pressearbeit & Social Media warten
Eine meiner Hauptaufgaben in meinem Praktikum war die redaktionelle Arbeit für den agentureigenen Blog, wie auch die Erstellung von Gastbeiträgen. In der zweiten Praktikumswoche wurde ich dann auf die Pressemitteilungen für einen unserer Kunden losgelassen, so bekam ich schnell ein Gefühl für die unterschiedlichen Schreibstile. Beim Bloggen und für die Pressemitteilungen konnte ich viele eigene Ideen einbringen und umsetzen.

Außerdem habe ich bei der Betreuung der Social-Media-Kanäle der Agentur geholfen und lernte auch einige Techniken zur Suchmaschinenoptimierung kennen. WordPress als Content-Management-System (CMS) wurde mir nähergebracht, sodass ich eigene Beiträge direkt selbst auf dem Blog einpflegen konnte.

Einmal erklärt, durfte ich sofort alles selbstständig bedienen und bearbeiten, was mir sehr gut gefallen hat, denn ein gewisses Maß an Eigenverantwortung sollte meiner Meinung nach auch einem Praktikanten zuteil werden.

“Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis noch größer als in der Theorie.”
Dass eine (vermeintlich) fundierte Theorie noch lange nicht den Erfolg in der Praxis garantiert, habe ich in meinem Praktikum schnell festgestellt. Besonders im Online-Marketing-Bereich bin ich mit unglaublich vielen neuen Begriffen, Tools und Praktiken konfrontiert worden, von denen ich in meinem Hauptstudium mit Sicherheit noch profitieren werde. Manche Begriffe wie zum Beispiel „relevant set of mind“ oder „SEO“ kannte ich zwar bereits aus der Marketing-Grundlagen-Vorlesung, aber aufgrund von Wortkonstruktionen wie „Black-Hat-SEO“, „Buzz-Marketing“ und „double-opt-in“ schwebten anfangs noch einige dezente Fragezeichen über meinem Kopf.

Spätestens bei der Recherche zu meinem ersten Blog-Beitrag über Paid-, Owned- und Earned-Media habe ich feststellen müssen, wie wenig ich doch eigentlich weiß und gleichzeitig, wie spannend die Materie rund um das Content Marketing ist. Ich hatte viel Spaß an der Recherche für meine Beiträge und habe dadurch gleichzeitig sehr viel über Marketing, PR und Kommunikation gelernt.

In meinem Praktikum ist mir klar geworden, dass die wichtigste Voraussetzung für einen Job im Online-Bereich ein ausgeprägtes Interesse an allen Themen rund um das Internet ist. Auch wenn mittlerweile viele Hochschulen passende Studiengänge (oder Seminare) zum Thema Online-Marketing anbieten, ist dieser Bereich doch so schnelllebig, dass man sich immer wieder selbst über die neusten Trends und Techniken informieren muss. Lifelong learning also, genau das ist es, was mir an der Arbeit so gut gefällt. Denn im Web 2.0 ist kein Platz für Eintönigkeit oder Informationsstillstand.

Zeit, ein Résumé zu ziehen
Die neuen Herausforderungen in meinem Praktikum haben mir einen tiefen und umfassenden Einblick in den Arbeitsalltag in einer PR- und Marketing-Agentur gegeben. Das Agentur-Team und auch Daniel Görs standen mir immer beratend zur Seite und meine zahlreichen Fragen sind jederzeit sehr ausführlich beantwortet worden, wofür ich mich hiermit noch einmal ganz herzlich bedanken möchte!

Im Nachhinein muss ich sagen, dass die 8 Wochen mir vorkamen, wie 8 Tage. Ich hatte mich gerade eingearbeitet und ein Gefühl für die Arbeit bekommen, als mein Praktikum sich schon wieder dem Ende zugeneigt hat. Was ich daraus gelernt habe ist, dass ich für die nächste Praxisphase ein Urlaubssemester einlegen werde, um etwas mehr Zeit im Betrieb verbringen zu können.

Insgesamt war das Praktikum aber genau das richtige, um mich in meiner Schwerpunktwahl für das Hauptstudium zu bestätigen und einen Haufen wertvoller, praktischer Erfahrungen zu sammeln. Ich habe unglaublich viel über (Online- und Content) Marketing und PR gelernt (und dank der netten Kollegen haben sich auch nebenbei meine Kicker-Skills ein wenig verbessert ;)). Mit meinem neu erworbenen Wissen starte ich jetzt hochmotiviert in mein Hauptstudium und freue mich darauf, Görs Communications in Zukunft weiterhin als freie Mitarbeiterin zu unterstützen.

 

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Social Media Aktion der PR Agentur und PR Beratung Görs Communications: “Ich möchte in der Immobilienwirtschaft arbeiten” – Einstieg in die Immobilienbranche leichtgemacht

Die auf Finanzdienstleistungen und Immobilien PR sowie Immobilienmarketing spezialisierte PR Agentur / PR Beratung Görs Communications (Hamburg) verschenkt bis zum 20.12.2013 fünf Mal die Aus- und Weiterbildungsbroschüre des Immobilienverband Deutschland IVD Bundesverband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen e.V. (www.ivd.net) im Wert von je 19,80 Euro:

5x IVD-Ausbildungsbroschüre: Immobilienberufe sind Zukunftsberufe
Leitfaden zu Ausbildung, Studium und Weiterbildung in der Immobilienwirtschaft

Ich möchte in der Immobilienwirtschaft arbeitenDie Ausbildungsbroschüre mit dem Titel „Ich möchte in der Immobilienwirtschaft arbeiten“ hat der Immobilienverband IVD veröffentlicht. Sie informiert insbesondere über Tätigkeitsfelder und Berufsperspektiven in der Immobilienwirtschaft und soll als Leitfaden für Schulabsolventen, Studien- und Berufsanfänger dienen, die sich für die Immobilienwirtschaft interessieren.

Neben Immobilienprofis geben junge Berufstätige einen praxisnahen Einblick in den Berufsalltag. Praktische Tipps zur Bewerbung finden sich ebenso wie eine Übersicht von rund 150 Studiengängen mit den jeweiligen Studienschwerpunkten, Abschlüssen und Kontaktadressen. Außerdem finden Berufseinsteiger Antworten auf Fragen wie: „Welche Voraussetzungen sollte man erfüllen und welche Interessen mitbringen, um eine erfolgreiche Laufbahn in der Immobilienbranche einzuschlagen?“ Eine Auflistung aller Berufsschulen für Immobilienkaufleute vervollständigt die Übersicht.

Mit der Broschüre will der IVD junge Menschen für die Branche interessieren. Viele der Berufsfelder wie Immobilien Marketing, Asset Management oder Immobilienökonomie seien bei Jugendlichen und Berufsanfängern weitgehend unbekannt. Es komme hinzu, dass viele Immobilienberufe Zukunftsberufe seien. Auch diese Perspektive zeige die Ausbildungsbroschüre des IVD auf.

 

Social Media Aktion bis zum 20.12.2013

Sie möchten in der Immobilienwirtschaft arbeiten, sich als Makler, Projektentwickler oder Immobilienunternehmer selbstständig machen? Dann finden Sie alle Informationen in diesem Buch. Wenn Sie ein Exemplar im Rahmen dieser Immobilien PR und Marketing Social Media Aktion der Public Relations Agentur Görs Communications gewinnen möchten, lassen Sie es uns wissen!

Alle digitalen Kanäle sind erlaubt, Sie müssen bei Ihrem Posting, Tweet, Blogbeitrag etc. lediglich bis spätestens 20.12.2013 auf die Social Media PR Aktion hinweisen und verlinken: http://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/immobilien und uns eine E-Mail an info [at] goers-communications.de mit dem Hinweis auf Ihre Social Media Empfehlung sowie Ihre Kontaktdaten inkl. Adresse für den Buchversand zuschicken.

 

Viel Spaß, Glück und Erfolg wünscht Ihnen das Agentur Team von Görs Communications!

 

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland anwendbar.

Social Media-Management: Im Haus, aber mit externem Backup?

Kein Vergleich mehr mit der Situation von vor fünf Jahren: Betrachtet man den Umgang und die Nutzung von Unternehmen mit Social Media (bzw. dem Web 2.0), dann fällt auf, dass sich einiges getan hat. Zumindest hier in Hamburg gehört die Nutzung von Xing, Twitter, Facebook und Co. für die meisten Unternehmen bereits wie selbstverständlich zur Kommunikations- bzw. Human Resources-Strategie. Dabei kann man nach Ansicht von Görs Communications verschiedene Phasen unterscheiden, die häufig in folgender Reihenfolge ablaufen:

1. Abwarten

Für die Verantwortlichen im Unternehmen ist Social Media ein Thema, aber man schreckt doch noch vor der Nutzung zurück. Die Gründe hiefür sind vielfältig. Man scheut den Ressourcenaufwand, hat Angst, Fehler zu machen, weiß nicht, wie man die Zielgruppe über soziale Medien erreichen soll, sieht sich in der klassischen Werbung bzw. der klassischen PR besser aufgestellt oder man schiebt die Entscheidung einfach immer weiter auf. Aufgrund der Kosten-Nutzen-Analyse sind Unternehmen, die Konsumgüter (oder entsprechende Dienstleistungen) verkaufen in der Regel deutlich früher in den sozialen Netzwerken präsent als Unternehmen, die im B2B-Bereich tätig sind.

2. Die Stunde der Social Media-Berater

Das Unternehmen entschließt sich, Social Media zu nutzen. Während Xing recht früh von den Personalern (und später auch vom Vertrieb) im Betrieb genutzt wurde, greifen viele Unternehmen bei ihren ersten Schritten im Web 2.0 häufig auf Externe zurück. Beauftragt werden je nach Budget Freie oder ganze Agenturen, die für das Unternehmen die ersten Schritte bei Facebook & Co. machen. Meist beschränkt man sich dabei auch auf ein oder zwei relevante Plattformen, alle anderen werden zunächst außer Acht gelassen.

3. Das können wir selbst

Bei der dritten Phase, bei der die Social Media-Aktivitäten zurück in das eigene Haus geholt werden, laufen zwei Entwicklungen zusammen: Zum einen steigt die Bedeutung von Social Media innerhalb der gesamten Unternehmenskommunikation, zum anderen ist die erste Scheu überwunden, Social Media kommt einem nicht mehr wie Rocket Science vor. Wahlweise wird die Aufgabe von der Marketing- oder der PR-Abteilung übernommen, nicht wenige Unternehmen stellen zudem für diesen Zweck Social Media-Berater ein, die sich ausschließlich um die sozialen Netzwerke kümmern können/sollen.

4. Von der Masse erschlagen

Vielen Unternehmen reicht es nicht, “nur” auf ausgewählten Social Media-Plattformen präsent zu sein, man will möglichst viele Plattformen bespielen. LinkedIn, Tumblr, YouTube, Google+, RebelMouse, Storify, MySpace, Instagram, Pinterest lassen grüßen. Und ein eigenes Blog soll natürlich auch noch her. Im Idealfall schafft man es sogar, dass alle Kanäle gut orchestriert agieren, man verlinkt von einer Plattform auf die andere, bindet die Elemente untereinander ein und nutzt die Stärken und Schwächen individuell aus.

Der Grund für die Masse an Social Media-Kanälen ist neben dem Acting in Concert leicht erklärt: Zum einen erreicht man mehr Leute, zum anderen ist Social Media ein schnelllebiges Geschäft. Nicht wenige Unternehmen haben sehr viel Aufwand in die StudiVZ-Netzwerke oder MySpace gesteckt und dort auch jede Menge Follower akquiriert, die jedoch jetzt nur noch den Wert von Karteileichen haben. Niemand kann heute sagen, welches Netzwerk in fünf Jahren noch bedeutend ist, deshalb versucht man, überall präsent zu sein – und den Kontakt mit dem Zielpublikum auf möglichst vielen Plattformen zu halten. Außerdem baut sich ein Netzwerk auch deutlich schneller auf, wenn man schon mehrere tausend Follower auf Twitter hat.

Im Haus, aber mit externem Backup?

Die Social Media-Kanäle im Haus, statt von Externen betreuen zu lassen, hat einen großen Vorteil: Man ist schlichtweg näher dran. Man weiß, was für Themen gerade heiß laufen, Abstimmungsprozesse lassen sich auf dem kurzen Dienstweg erledigen. Als Nachteil wird dagegen häufig dreierlei genannt: Zum Ersten ist man vom Arbeitsaufwand überrascht. Nicht wenige denken, dass “ein, zwei Facebookposts doch nebenher” gemacht sind – was aber nur stimmt, wenn man an private Einträge (“Das Eis schmeckt hier voll lecker, einself!”) denkt. Müssen aber mehrere Kanäle (sinnvoll!) bespielt werden, dann summiert sich der Aufwand unter’m Strich aber doch ganz schön, statt es “nebenher” zu erledigen, ist es eine Vollzeitbeschäftigung geworden, die wahlweise von einem Mitarbeiter der PR- oder der Marketingabteilung erledigt wird.

Zum Zweiten steigt natürlich die Betriebsblindheit, ein gewisser Tunnelblick stellt sich ein. Unternehmen stellen deutlich schneller auf Autopilot als Agenturen, der Blick von außen fehlt. Dabei sollten Social Media Berater eigentlich beraten, und nicht zu einer bestimmten Phase sämtliche Social Media-Aktivitäten übernehmen. Dazu kommt, drittens, dass die Social Media-Aktivitäten im Unternehmen (Konzerne ausgenommen) häufig auf einer Schulter ruhen. Ist der Mitarbeiter krank, fällt die Aktivität aus. Ist er im Urlaub, gibt es Post, die vorher terminiert wurden, Interaktivität findet also nicht mehr statt. Gehen dem Mitarbeiter die Ideen aus, bleibt der Social Media-Auftritt entsprechend blass.

Angesichts der jeweiligen Vor- und Nachteile von internen und externen Lösungen dürfte eine Kombination in den meisten Fällen am sinnvollsten sein. Die Social Media-Aktivitäten finden primär im Unternehmen statt, aber mit Unterstützung von außen. Zum einen als Backup, falls der zuständige Mitarbeiter oder die zuständigen Mitarbeiter ausfallen, zum anderen aber auch als Ideen-Lieferant. Der Social Media Berater wäre wieder das, was seine “Berufsbezeichnung” eigentlich aussagt, er berät und greift unterstützend ein.

 

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Webperlen: Second Screen, Techblogger und die Frage, ob man die Blogstatistik veröffentlicht

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • Fernsehen mit “Second Screen”
  • Deutsche Techblogger sind besser als ihr Ruf
  • Die Techniktrends der Ifa 2013
  • Europas Presse zum deutschen Wahlkampf
  • Die Kriege der Zukunft werden auf Twitter geführt
  • Blogstatistik – sollte man seine Daten veröffentlichen?

Der Trend zum Second Screen setzt sich weiter fort. Wie die SZ heute berichtet, ist ein Bildschirm einfach nicht genug:

Viele Zuschauer sind vom Fernsehprogramm offensichtlich so gelangweilt, dass sie lieber zum Smartphone oder Tablet greifen, um E-Mails zu schreiben oder einzukaufen. Die Aufmerksamkeit verlagert sich ins Netz, für den Fernsehbildschirm geht sie verloren. Dass die Inhalte der öffentlich-rechtlichen Sender, die größtenteils immer noch ein Programm für Zuschauer jenseits der 50 machen, jüngere Internetnutzer nicht zum Einschalten verführt, ist kaum verwunderlich.

Von wegen zweitrangig: Jürgen Vielmeier nimmt sich die IFA zum Anlass, um über die deutschen Techblogger zu schreiben, die deutlich besser als Ihr Ruf sind.

Noch während einer Konferenz posten Techblogger aus Deutschland die ersten Informationen eines Live-Events. Teams teilen sich auf, wenn mehrere Präsentationen zeitgleich stattfinden. Manche halten Kontakte zu Pressestellen oder Offiziellen eines Herstellers, um sich mit Vorabinformationen versorgen zu lassen. Nur Minuten nach einer Konferenz findet man die ersten Eindrücke (Hands-ons) eines Geräts online, in guter Bild- und Tonqualität.

Die aktuellen Trends auf der IFA stellt der Berliner Tagesspiegel vor:

Smarte Uhren fürs Handgelenk, Ultra HD fürs Wohnzimmer und Retrotechnik für Auge und Ohr. Wir stellen die Techniktrends der Ifa vor.

Ein Blick von außen hilft bekanntlich gegen Betriebsblindheit, deshalb sei an dieser Stelle auf die Zusammenstellung der europäischen Presse zum deutschen Wahlkampf verwiesen:

Das TV-Duell hat die Bundestagswahl in den Fokus der europäischen Presse gerückt. Das Urteil: Der Personenkult um Angela Merkel überdeckt die Inhalte. Der “Guardian” nennt das “Merkiavellismus”, “El País” analysiert den Neid der SPD auf die Hände der Kanzlerin.

Die Kriege der Zukunft werden auf Twitter geführt” ist zwar eine sehr martialische Überschrift, aber der Artikel enthält einige interessante Gedanken:

Debattieren, dementieren und informieren: Für Polens Außenminister Radoslaw Sikorski sind soziale Netzwerke die Zukunft der Diplomatie. Warschau setzt auf Botschaften mit 140 Zeichen.

Und zum Abschluss ein paar Gedanken, die sich wohl schon jeder gemacht hat, der ein Blog sein eigen nennt. Blogstatistik – sollte man seine Daten veröffentlichen?

Ich kenne viele Blogs und Webseiten wo über die Besucherzahlen nicht offen gesprochen wird. Der Grund? Viele haben Angst davor und halten es für nicht seriös. Sie glauben, dass ihnen die Veröffentlichung schaden könnte. Hat der Wettbewerber mit seiner Website mehr Zugriffe, dann rückt das ggf. meine Seite in ein schlechtes Licht.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

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