19/09/2018

Ideen, Recherche, Texten und Verbreitung: PR-, Content- und Social-Media-Vierklang

Im letzten Blog-Beitrag haben wir erläutert, warum das Delegieren der Social-Media-Arbeit an externe Social-Media-Berater in der Regel alles andere als eine gute Idee ist – gute Kommunikation zeichnet sich schließlich aus in der digitalen Sphäre dadurch aus, dass sie auch wirklich aus einem Guss ist. Das nicht nur, um nach außen einheitlich zu wirken und eine einheitliche Botschaft zu verbreiten, sondern auch schlicht aus Kostengründen. Eine Kommunikationsabteilung oder eine Agentur arbeitet schließlich dann gut, wenn sie Synergien aus den verschiedenen Kommunikationsformen heben kann – und die einzelnen Maßnahmen nicht parallel ablaufen, sondern ineinandergreifen.

Wie das ganz konkret in der Praxis abläuft, zeigen wir in diesem Blogpost über den PR-, Content- und Social-Media-Vierklang aus Ideen, Recherche, Texten und Verbreitung.

Ideen

Betreiben kleine und mittlere Unternehmen PR-, Content- und Social-Media-Arbeit, kommen sie über kurz oder lang (meist kurz) an den Punkt, an dem ihnen die Ideen ausgehen. Gute PR-, Content- und Social-Media-Arbeit braucht schließlich ständig neue Inhalte, aber die meisten Unternehmen funktionieren nun einmal so, dass sie ihre bestehende Produktpalette stetig ausbauen, neue Niederlassungen kommen auch nur selten hinzu und der Nachrichtenwert von neuen Kunden oder Geschäftspartnern hält sich in der Regel auch in Grenzen.  Häufig wird dann zum Brainstorming gegriffen, was jedoch auch nur mäßig erfolgreich ist. Dabei haben selbst kleinste Unternehmen Dinge zu erzählen, man muss nur wissen, wie man die Ideen hierzu hebt – und dort gibt es mehrere Methoden, wobei insbesondere die Kunden-Sicht wichtig ist. Gute PR-, Content- und Social-Media-Arbeit setzt hier an und fragt erst einmal, was Kunden wohl interessieren dürfte – und was nicht. Und sammelt anschließend die Ideen, noch ohne sie eindeutig den verschiedenen Kommunikationsformen zuzuordnen.

Recherche

“Recherche” mag etwas überzogen journalistisch klingen, aber letztlich läuft es auf einen ähnlichen Arbeitsprozess hinaus. Die Ideen müssen mit eingeordnet und mit Material unterfüttert werden. Soll etwa die Überlegenheit eines Produktes dargestellt werden, dann gilt es erst mal, die einzelnen Argumente dafür herauszufinden – am besten spricht man hierfür den jeweiligen Experten im Haus an. Oder natürlich den jeweiligen Vertriebsmitarbeiter. Je mehr Material man findet, desto einfacher fallen die späteren Arbeitsschritte, weshalb diese Phase durchaus angemessen berücksichtigt werden sollte.

Ebenfalls wichtig: Fotos, Audio- und Videomaterial kann bei der Recherche ebenfalls schon erstellt werden. Dabei geht es nicht darum, tolle Spots zu drehen, sondern Material zu haben, das anschließend zur Bebilderung des fertigen Contents ausgespielt werden kann. Hier reicht häufig schon ein gutes Smartphone, um entsprechende Aufnahmen zu machen.

Texten

Bevor es ans eigentliche Texten geht, sollte nochmals überlegt werden, was das Thema und das Material hergeben. Ist das Thema so relevant, dass es sich für die PR-Arbeit eignet? Wenn ja, dann gibt es auch genug für das Content-Marketing und Social-Media her. Ist es mittelmäßig relevant, reicht es noch fürs Content-Marketing und für Social Media, hat es hingegen kaum Relevanz, wird es nur über Social Media ausgespielt.

Entsprechend wird dann getextet. PR-Texte – ob Pressemitteilung oder redaktioneller Beitrag – eher sachlich, der Content für die Webseite so, dass er gut lesbar ist und den Nutzer auf der Webseite hält (und, im besten Fall, ihn zum Kauf oder zur Kontaktaufnahme anregt), wobei natürlich auch die SEO-Regeln beherzigt werden sollen. Und schließlich Social Media, was im Prinzip nur anteasert – auf 500-Zeilen-Schlachten hat dort in der Regel niemand Lust.

Verbreitung

Die Verbreitung dürfte im Prinzip klar sein. Pressemitteilungen werden an (Print-)Journalisten und über die Online-Portale ausgespielt und im Pressebereich auf der eigenen Webseite eingestellt, Content wird – wenn es mehr ist, über Tage verteilt – auf der Webseite eingepflegt, die Social-Media-Posts werden entsprechend den Anforderungen der einzelnen Plattformen ausgespielt. Wichtig: Unternehmen, die sich auch bei den Suchmaschinen einen nachhaltigen Erfolg wünschen, müssen besonders viel Wert auf die Verzahnung der Maßnahmen legen. Sprich: Pressemitteilungen verlinken auf den entsprechenden Content, der Content wiederum auf die Pressemitteilungen. Zudem verlinken die Social-Media-Posts auf Pressemitteilungen und den Content, wobei einzelne Social-Media-Posts auch gut in den Content eingebaut werden können. Auf diese Weise lässt sich erheblich mehr aus den Inhalten rausholen – und entsprechend fällt dann auch das Kosten-Nutzen-Verhältnis aus.

Sie haben Fragen zum PR-, Content- und Social-Media-Vierklang? Dann kontaktieren Sie uns einfach, wir helfen Ihnen gerne weiter!

(Anti-)Social-Media-Berater: Viel Lärm um nichts

Mittlerweile bieten sie an allen Ecken des Internets ihre Dienste an: Social-Media-Berater. Also Dienstleister, die für die Unternehmen die Betreuung der Social-Madia-Kanäle übernehmen. Was im ersten Moment sogar sinnvoll erscheint, schließlich ist der Bedarf an professioneller Betreuung der einzelnen Kanäle erheblich gestiegen – nicht nur, dass Unternehmen Social Media betreiben sollten, sie sollten auch mehrere Netzwerke gleichzeitig bespielen, um nicht zu abhängig von einer Plattform zu werden. Und das kann darauf hinauslaufen, dass Twitter, Facebook, Instagram, Snap, Xing, LinkedIn und Reddit regelmäßig mit neuen Inhalten gefüttert werden wollen, was wiederum einen nicht gerade geringen Arbeitsaufwand nach sich zieht.

Erschwerend kommt für die meisten Unternehmen noch hinzu, dass sie Probleme damit haben, den richtigen Ton für das jeweilige soziale Netzwerk zu treffen. Also einerseits salopp genug schreiben, um im sozialen Netzwerk anzukommen (und Likes, Faves, Retweets etc. zu generieren), andererseits aber auch die Seriosität des Unternehmens wahren – was häufig genug einer Quadratur des Kreises gleichkommt.

Social-Media-Berater als Problemlöser?

Angesichts dieser Probleme verwundert es nicht, dass viele Unternehmen tatsächlich die Dienste von Social-Media-Beratern in Anspruch nehmen. Und zwar nicht, um sich beraten zu lassen, was sicherlich sinnvoll ist, sondern sie übertragen gleich die gesamte Social-Media-Arbeit auf eben jene Berater – die Social-Media-Kommunikation wird also outgesourced. Was jedoch in der Regel keine gute Idee ist.

Viele Social-Media-Berater werben damit, dass sie im Internet praktisch zu Hause sind, dass sie die sozialen Medien verstehen, dass sie Likes, Faves, Retweets und jede Menge Klicks generieren können – manche Versprechen sind dort etwas vollmundig, aber selbst wenn die Berater dies tatsächlich leisten, dann hat das trotzdem nicht viel mit professioneller Kommunikation zu tun. Social Media mag einen immer größeren Anteil an der Kommunikation eines Unternehmens ausmachen, sie bleibt aber immer nur ein Teil der Kommunikation.

Betreibt man professionelles Content-Marketing, dann wird Social Media dazu eingesetzt, die eigentlichen Content-Marketing-Maßnahmen zu flankieren. Sprich, Social Media wird nicht als Selbstzweck begriffen, sondern als ein Mittel zur Steigerung der Reichweite. Schließlich ist Social Media immer nur ein Bereich der Digitalisierung und digitalen Markterschließung. Und daran zeigt sich, dass der Einsatz von Social-Media-Beratern höchst problematisch ist, wenn diese ausschließlich Ahnung von Social Media haben – es ist alles, nur keine Kommunikation aus einem Guss.

Zudem sollten sich Unternehmen, die Social-Media-Berater einsetzen, auch immer fragen, welche Qualifikationen die Social-Media-Berater in Krisenfällen mitbringen. Was ist etwa, wenn etwas schiefgeht, kann man dann im Shitstorm tatsächlich dem Berater vertrauen? Findet er dort wirklich die richtigen Worte oder verschlimmert er womöglich die Situation? Normalerweise haben Kommunikationsverantwortliche eine umfangreiche Ausbildung und/oder ein Studium absolviert und blicken auf viele Jahre Berufserfahrung zurück – kann man das auch über den Social-Media-Berater sagen, der am Ende das Unternehmen nach außen vertritt?

Unternehmen sollten den Einsatz von Social-Media-Beratern deshalb genau überdenken. Beratung und Hilfestellung sind sicherlich hilfreich, das Outsourcen der gesamten Social-Media-Tätigkeit an Dienstleister (ohne umfangreiche Qualifikationen) ist hingegen nicht sinnvoll.

Wie Unternehmen im eigenen Haus eine umfassenden Onlinemarketing-Strategie entwickeln können und sich das dafür notwendige Social-Media-Know-how selbst aneignen können, zeigen wir von Görs Communications im Rahmen unserer Beratungsleistung beim staatlichen Digitalisierungs-Förderprogramm “go-digital” vom Bundeswirtschaftsministerium unterstützt KMU-Firmen mit bis zu 100 Beschäftigten dabei, den Weg in die Digitalisierung zu beschreiten. Als ein vom Bundeswirtschaftsministerium autorisiertes Beratungsunternehmen zeigen wir hier kleineren und mittleren Unternehmen, wo bei der Digitalen Markterschließung und bei Social Media die Fallstricke liegen – und welche Maßnahmen sich auch bei kleinem und mittlerem Budget umsetzen lassen.

Außer Spesen nichts gewesen? Influencer-Marketing ist ein zweifelhafter Hype

Die Konsumgüter-Hersteller haben den Anfang gemacht, die anderen Branchen ziehen hinterher: Influencer-Marketing – also das Werben mittels Social-Web-Sternchen – ist 2018 schwer angesagt. Unternehmen geben einen immer größeren Teil ihres Budgets dafür aus, dass die reichweitenstarken Meinungsmacher im Social Web ihre Produkte, ihre Marken oder ihr Unternehmen positiv erwähnen – wobei der Schwerpunkt in der Regel noch immer auf der Produktwerbung liegt.

Gefragt sind dabei vor allem die bildlastigen Plattformen, insbesondere Instagram und YouTube. Wobei “reichweitenstarke Meinungsmacher” dabei sehr großzügig gesehen wird, so kriegen wir bei der PR- und Content-Marketing-Agentur Görs Communications etwa regelmäßig ungefragt Angebote von vermeintlichen Instagram- oder YouTube-Sternchen zugeschickt, die selbst nur ein paar tausend Subscriptions beziehungsweise Follower vorzuweisen haben – und selbst bei denen hat man oft das Gefühl, dass die Zahlen durch Bots in die Höhe getrieben worden sind.

Dass man von solchen (vermeintlichen) Social-Web-Sternchen besser die Finger lässt, dürfte eigentlich allen klar sein. Aber auch bei echten Influencern sollte man zweimal darüber nachdenken, ob der Geld- und Zeitaufwand wirklich im Verhältnis steht – schließlich verlangen diese ja nicht nur Geld für die Präsentation der Produkte/Marken auf ihren Social-Web-Kanälen, sondern bindet auch einen Teil der Kommunikationsabteilung, die sich andernfalls anderen Sachen zuwenden könnte.

Influencer-Marketing hilft – oberflächlich

Im Gegensatz zu anderen Agenturen beantworten wir bei Görs Communications die Frage, ob man auf den Zug aufspringen und ebenfalls Influencer-Marketing betreiben sollte, so gut wie immer mit einem klaren Nein. Und das aus guten Gründen.

  • Die Vorteile des Influencer-Marketing sind fast immer nur oberflächlicher Natur. Es wird gesagt, dass der Influencer bei seiner (!) Zielgruppe “voll angesagt” ist und tausende oder zehntausende Views garantieren kann. Das mag oder wird auch stimmen, aber zum einen ist die Zielgruppe eines Influencers nicht mit der eines Unternehmens identisch, zum anderen gibt es auch im Internet wichtiger Kennziffern als Klicks und Views.
  • Influencer-Marketing zahlt praktisch nicht aufs Branding ein. Nur weil ein Social-Web-Sternchen mal ein Produkt von einem Unternehmen in der Hand gehalten hat, heißt das nicht, dass daraus signifikante Branding-Effekte hervorgehen. Es sei denn, man hat den Influencer für eine sehr lange Zeit exklusiv und bettet seinen Auftritt perfekt in die eigene Kommunikationsstrategie ein. Was unter dem Strich sehr viele Ressourcen bindet.
  • Setzt man auf “normale” Promis, wird in der Regel erst einmal überprüft, was für ein Image die Promis haben – und wie sich dann der Image-Transfer auszahlt. Solche (sinnvollen!) Überlegungen zählen aber in der Regel beim Influencer-Marketing nicht, da “Influencer” und “im Netzt beliebt” offenbar für viele Kommunikationsverantwortliche schon ausreicht, um einen positiven Image-Transfer zu suggerieren.
  • Nachhaltigkeit ist beim Influencer-Marketing ein Fremdwort. Geklickt, gesehen, abgehakt. Kaum eine andere Kommunikationsform wird schneller vergessen als irgendwelche kurzen Einblendungen in einem Umfeld, das so schon voller (Schleich-)Werbung ist.
  • Influencer-Marketing eigenet sich kaum für den B2B-Bereich, da es in den thematischen Nischen, die sich theoretisch tatsächlich anbieten könnten, keine Influencer gibt. Fast alles ist aufs breite Publikum ausgerichtet.
  • Influencer-Marketing hat immer mehr damit zu kämpfen, dass es von den Behörden und den Verbraucherschutzorganisationen als Schleichwerbung gesehen wird – und das auch aus guten Gründen. Und Schleichwerbung ist etwas, wovon wir unseren Kunden immer abraten, schließlich bewegt man sich andernfalls in Gewässern, in die man als seriöses Unternehmen eigentlich nicht gehört.

Lieber eigene Social-Media-Stategie entwickeln

Was man stattdessen machen kann? Eine eigene Social-Media-Strategie entwickeln, bei der die eigene Webseite und das eigene Content-Marketing im Mittelpunkt stehen. Das ist zwar wesentlich aufwendiger, als einem Mädchen auf Instagram Geld dafür zu geben, dass sie das Produkt in die Kamera hält, hat dafür aber einen nachhaltigen Erfolg – die eigene Audience wird Schritt für Schritt ausgebaut. Das mag sich jetzt nicht sexy oder cool anhören, aber darum sollte es im digitalen Marketing schließlich auch nicht gehen – so man keine Skateboards verkaufen will.

Dabeisein ist nicht alles: (A)Soziale Medien in der Immobilienbranche

Fachbeitrag in der Immobilienwirtschaft 09/2018 von Daniel Görs, Inhaber der PR und Content-Marketing-Beratung Görs Communications: Digitale Transformation und Kommunikation in der Immobilienwirtschaft.

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Der Grat zwischen sozial und asozial ist schmal

Die einen preisen Social Media für die Unternehmen der Immobilienwirtschaft als absolutes „Must-have“ an, andere sehen darin eine sinnlose Zeitverschwendung und manche gar eine Bedrohung. Dabei kann Social-Media-Kommunikation für Immobilienunternehmen durchaus sinnvoll sein – aber nur, wenn sie professionell geplant und strukturiert betrieben wird. Der Grat zwischen sozialen und asozialen Medien ist schmal. 

Der Grat zwischen sozial und asozial ist schmal / Immobilienwirtschaft 9/2018

Der Grat zwischen sozial und asozial ist schmal / Immobilienwirtschaft 9/2018

Die Zahlen sprechen eigentlich eine eindeutige Sprache. Aktuell sind rund 30 Millionen Deutsche bei Facebook aktiv, 17 Millionen bei Instagram, 13 Millionen bei Xing, 10 Millionen bei LinkendIn, 4 Millionen bei Pinterest und 1,8 Millionen bei Twitter. Berücksichtigt man dabei noch, dass kaum Kinder auf Social Media aktiv sind, ist mittlerweile fast jeder Deutsche im für die Immobilienwirtschaft relevanten Alter auf der einen oder anderen Social-Media-Plattform aktiv. Hier findet sich also die Zielgruppe. Aber wie erreicht man die Aufmerksamkeit der Interessenten, Kunden und Mitarbeiter in spe? Die „Sozialen Medien“ sind ein Riesen-Hype, bei dem jeder dabei sein will, längst auch Immobilienunternehmen. Kreativität, Interaktion, transparente und authentische Kommunikation werden gebetsmühlenartig postuliert; doch wie im echten Leben muss der gute Ruf auch in den sozialen Netzwerken „ganz langweilig“ durch konstante Kommunikation, soliden Kundendienst, Know-how und letztlich Leistung erarbeitet werden. Dann aber kann gut gemachte, sauber durchdachte und konsequente Social-Media-Kommunikation ein gutes Instrument zur Kundenansprache und -bindung, fürs Recruiting, Marketing und die PR sein und Immobilien-Unternehmen nach vorne bringen. Doch dies ist in der Immobilienbranche eher die Ausnahme. Exemplarische positive Beispiele sind die Immovation AG und ImmobilienScout24.

Social Stream, Blog und Recruiting 2.0

Die Immovation AG zeigt, wie Social Media konsequent aufgesetzt und professionell betrieben werden. Es gibt die Rubrik „Social Stream“ auf der Website, auf der die Social-Media-Aktivitäten des Unternehmens gebündelt werden. „Mit unserem IMMOVATION-News_Blog und anderen Social Media behalten wir die Immobilien- und Finanz-Branche für Sie ständig im Blick“, verspricht das Unternehmen. Vom Social Stream der Website aus gelangt man dann zum Immovation Blog (http://immovation-blog.de): „Das Blog-Team der IMMMOVATION recherchiert in vielen Kanälen und wählt aus der Fülle täglicher Nachrichten der Immobilien- und Finanz-Branche Aktuelles und Interessantes für Sie aus. Über Nachrichten, Zahlen, Studien hinaus erfahren Sie Wissenswertes und Nachdenkliches zu den Themen Immobilien und Geld. Natürlich finden Sie in unserem Blog auch Neuigkeiten zu den Projekten der IMMOVATION-Unternehmensgruppe.“ Dort gibt es dann den Pressespiegel, die aktuellen Projekte sowie das „Journal“. Zudem erstellt und veröffentlicht die Immovation AG regelmäßig Rankings zu den erfolgreichsten Immobilien- und Finanzen-Twitter-Accounts. So werden über Social Media professionell sowohl Endkunden und Businesspartner erreicht und informiert, B2C-und B3B-Kommunikation auf hohem Niveau betrieben.

ImmobilienScout24 nutzte mittels Social Media die so genannte „Schwarmintelligenz“. Und zwar im Bereich Human Ressources und Empoyer Branding. Bereiche, in denen Social Media (richtig konzipiert und eingesetzt) tatsächlich und nachweisbar Erfolge zum Unternehmenserfolg beisteuern. Bei der Entwicklung einer Personalmarketingkampagne wurde auf klassische Agenturen und Personaldienstleister /-berater verzichtet. Statt dessen wurde die Kampagne über die Plattform Jovoto von den Nutzern selbst entwickelt. So konnten geignete Fachkräfte mit einem Bruchteil der Kosten einer klassischen HR-Kampagne erreicht werden. Und gleichzeitig inszenierte sich ImmobilienScout24 einmal mehr als innovatives Unternehmen und kommunizierte direkte mit seiner „Peergroup“. Wer beim Recruiting 2.0 nicht aktiv in den Social Media ist, dem fällt es immer schwierger, hochqualifizierte Mitarbeiter zu finden. Entsprechend wandeln sich auch die Social Media Portale. Xing und LinkedIn sind längst zu großen Jobbörsen und „Headhunters Spielwiese“ mutiert. Wissen Sie eigentlich, wie Ihre Mitarbeiter bei Xing und LinkedIn positioniert sind? Status-Meldungen wie „Auf der Suche nach neuen Herausforderungen“ und „Offen für Jobangebote“ sollten bei Ihnen Gesprächsbedarf signalisieren…

Fehlende Beratung, Professionalisierung, Planung und Kontrolle führen zu Misserfolgen

Nach mehr als 15 Jahren als Kommunikations- und Social-Media-Verantwortlicher auf Unternehmensseite sowie als Marketing- und Digital-Berater fällt mein Resümee hinsichtlich Twitter, Facebook und Co. in der und für die Immobilienwirtschaft aber insgesamt nüchtern aus. Social Media werden oft überschätzt, nicht professionell geplant und durchgeführt. Deshalb bleiben viele Digital-Projekte erfolglos. Und bei Fehlern sind Social Media sogar ein Risikofaktor. Bei vielen Unternehmen und Nutzern sind sie daher bereits zu asozialen Medien mutiert, zahlreiche Social Media Accounts werden geschlossen oder sind inaktiv. Wegen der diversen Fallstricke und Risiken im „Web 2.0“ sollten Immobilien-Manager und -Unternehmen von den weit verbreiteten „handgestrickten“, ungeplanten und (vermeintlich) kostenlosen Social-Media-Aktivitäten besser die Finger lassen. Genauso wie von Social-Media-Beratern, die mit ihrer Fachsimpelei, bunten Präsentationen und jeder Menge Buzzwords bei Ihnen ein mulmiges Gefühl hinterlassen. Denn genau wie mancher Arzt sich mit seinem Latein als besonders kompetent gibt, tut das auch der hippe „Social-Media-Experte“ mithilfe englischer Ausdrücke und zahlreicher „Socia Media Tools“. Wer dann nachfragt, merkt schnell: Vieles davon ist alter Wein in neuen Schläuchen.

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Der Artikel steht Ihnen in der Originalfassung unter “Der Grat zwischen sozial und asozial ist schmal” auch als PDF-Dokument zum Download zur Verfügung.

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Eine professionelle Social-Media-Strategie zeichnet sich dadurch aus, dass das Immobilien-Unternehmen auf den tatsächlich relevanten Plattformen regelmäßig und professionell aktiv kommunizieren. Bei Unternehmen der Immobilienwirtschaft sind dies vor allem Xing, LinkedIn, Twitter, lokal relevante Portale – sowie je nach Angebot (Mietobjekte) Facebook. Von diesen „Social-Media-Satelliten“ aus wird die jeweilige Zielgruppe dann gezielt auf die eigene Unternehmens-Website und den Unternehmens-Blog gelotst. Denn nur hier hat das Unternehmen die volle Kontrolle über Daten und Inhalte – unabhängig davon, wie sich die AGB, Kosten und Algorithmen vom Facbook, Xing & Co. ändern! Die große Reichweite von Social Media sollte also genutzt werden, um das, was das eigentliche Zentrum der Online-Kommunikation sein muss, mit relevanten Besuchern („Traffic“) zu versorgen. In der Praxis sieht es jedoch meist so aus, dass die Social-Media-Aktivitäten oft nur als Selbstzweck verstanden werden („machen die anderen ja auch“) und kaum mit den anderen PR-, Marketing- und Digitalmaßnahmen verzahnt ist. Und da stellt sich dann vollkommen zu Recht die Frage, ob sich der Zeit- und Ressourcenaufwand für Social Media denn überhaupt lohnt. Dabeisein ist eben nicht alles. Lassen Sie sich aber trotz „digitaler Disruption“ nicht unter Druck setzen und finden Sie „Ihren“ Weg im digitalen Dschungel. Lassen Sie sich (kompetent) beraten, aber nicht beeinflussen oder überreden.

Eigene Website und Blog im Zentrum der Onlinekommunikation

Bei der Online-Kommunikation müssen die eigene Website und der Blog im Mittelpunkt stehen. Denn bei Social Networks haben nicht die Immobilienunternehmen, sondern die Betreiber die Kontrolle über Daten, Content und Kontakte. Hinzu kommt, dass man heute nicht sagen kann, wie sich die einzelnen Portale in Zukunft weiterentwickeln werden. Welche werden untergehen, welche werden die neuen Shootingstars, welche werden künftig kostenpflichtig und wie entwickeln sich die Angebote, AGB und Preise? Deshalb sollten Social Media immer nur zur Flankierung von Website und Blog(s) betrachtet und eingesetzt werden.

Digital Natives als Influencer und Entscheider?

Der Social-Media-Hype hat einige erstaunliche Phänomene hervorgebracht. Es sollte von gestandenen Immobilien- und Marketingprofis beispielsweise kritisch hinterfragt werden, wenn Teenager und Twens plötzlich als „Influencer“, Experten oder gar Entscheider gelten. Praktikanten und Azubis übernehmen oft die Social-Media-Betreuung und treffen entsprechenden Entscheidungen. Sicher nicht immer zum Vorteil der Immobilien-Unternehmen. Denn nur weil jemand qua Geburt ein „Digital Native“ ist, ist die Expertise nicht zwangsweise vorhanden. Es verwundert somit nicht, dass das so genannte „Influencer Marketing“ über  Social Media zu recht bereits in die Kritik und ins Visier der Justiz geraten ist. Auch ein positiver Imagetransfer auf (Immobilien)Unternehmen wird mitlerweile bezweifelt. Lassen Sie sich also nicht einreden, die Schleichwerbung mithilfe der hippen Social Media „Stars“ sei eine effeziente und zeitgemäße Kommunikation. Die klassischen Regeln der PR und Marketingkommunikation gelten auch im Internet. 

Fazit: Oft werden in den Social Media tatsächlich Ressourcen verschwendet. Und es gibt viele verschiedene Arten, sich (dank Google auch dauerhaft) im Web lächerlich zu machen, seine Reputation zu schädigen, „Shitstorms“ zu provozieren sowie Kunden und Mitarbeiter zu verprellen. Social Media können ein Segen sein. Eine passende Strategie und mittels Content- und Redaktionsplänen geplante Kommunikation ist aber vonnöten. Andernfalls können (A)Soziale Medien schnell zum Fluch werden, wenn man unprofessionell konzipiert und kommunziert.

Digitale Markterschließung (8): Google AdWords

Letzter Teil unserer großen Blog-Reihe über die digitale Markterschließung. In den bisherigen Blog-Beiträgen haben wir bereits erläutert, was das Leistungsspektrum unserer PR- und Content-Marketing-Agentur bei der digitalen Markterschließung alles umfassen kann.

Dabei gehen wir nach unserem Maßnahmen-Plan normalerweise folgendermaßen vor:

  • Analyse.
  • Website-Optimierung (SEO und Content Marketing).
  • Social-Media-Kommunikation und Social-Media-Werbung.
  • Online-PR.
  • Google Ads (ehemals: “Google AdWords”).

In den bisherigen Blogposts haben wir die einzelnen Maßnahmen – bis auf Google Ads (ehemals: “Google AdWords”) - bereits näher vorgestellt, von der Analyse und der Website-Optmierung (SEO und Content Marketing) über die Social-Media-Kommunikation samt Social-Media-Werbung bis hin zu den Online-PR-Maßnahmen. Was jetzt folgt, ist Google Ads.

Digitale Markterschließung: Google Ads

Werbung bei Google über Google Ads (ehemals: “Google AdWords”) zu schalten, ist eine der effizientesten Werbemaßnahmen überhaupt – die Anzeigen sind mit einiger Erfahrung schnell umgesetzt und bieten große Werbe- und Variationsmöglichkeiten. Anzeigen und Kampagnen können zu unterschiedlichen Zwecken der digitalen Markterschließung eingesetzt werden, etwa für die Image-Bildung bis hin zum Verkauf von einzelnen Produkten. Der Vorteil besteht darin, dass mit einer gewissen Erfahrung nur unter geringen Streuverlusten geworben werden kann; die Werbung bei Google wird – je nach Budget und Zielsetzung – unabhängig oder unterstützend zu den Anzeigen bei anderen Internetplattformen geschaltet.

Was man bei Google Ads beachten sollte? Das wichtigste Prinzip bei Google Ads ist learning by doing. Und das nicht nur am Anfang, wenn man bei der digitalen Markterschließung mit ein paar Euro die ersten Anzeigen testweise schaltet, sondern durchgehend. Einfach, weil es bei Google Ads nicht DAS Keyword, DIE Klickrate, DIE Anzeige oder DEN Gebotspreis gibt – das Marktumfeld verändert sich dafür schlichtweg zu schnell.

Stattdessen zeichnet sich eine gute Strategie zur digitalen Markterschließung über Google Ads durch das “trial and error aus”-Prinzip aus. Man entwirft keine fertige Kampagne auf dem Reißbrett, um sie anschließend unverändert durchlaufen zu lassen. Sondern man entwirft eine Kampagne, implementiert sie und fängt dann mit dem Feinschliff an. Und auf den Feinschliff kommt es an, und den kann man erst erfolgreich durchführen, wenn die Kampagne bereits läuft. Idealerweise fängt man mit einem niedrigen Budget an, betrachtet die Preise und Klickraten, nimmt Änderungen vor, erhöht das Budget, überprüft das Ergebnis und setzt erst dann das volle Budget ein – Google-Ads-Profis entwickeln darüber schrittweise ein Gefühl, was gut funktioniert.

Bei der Auswahl der Keywords machen kann, ist, Keywords zu wählen, die zu unspezifisch sind. Das Wichtigste, was man bei der Auswahl immer im Hinterkopf haben sollte, ist die Frage, welche Keywordkombination tatsächlich zielführend sind – und welche so unspezifisch sind, dass sie Besucher anlocken, die gar kein Interesse haben. Schließlich muss für jeder Klick gezahlt werden, weshalb bei der digitalen Markterschließung eine Fokussierung auf potenzielle Kunden und, im geringerem Maße, auch auf Multiplikatoren sinnvoll ist.

Neben Kampagnen zum Abverkauf sollte bei der digitalen Markterschießung möglichst auch immer eine Bekanntheits- und Imagekampagne für die Marke selbst kreiert und geschaltet werden. Dazu müssen die Keywords (Schlüsselwörter / Suchbegriffe) erarbeitet und festgelegt werden. Konkrete Keywords(kombinationen) sollten im Zusammenhang mit der Unternehmenstätigkeit erarbeitet und geschaltet werden.

Görs Communications setzt auf Wunsch einen Google Ads Verwaltungsaccount für die digitale Markterschließung auf und administriert die Anzeigenschaltungen.

Görs Communications ist zertifizierter Google Ads (ehemals Google AdWords) Partner

Public Relations (PR) und Onlinemarketing (SEA, SEM und SEO) werden kombiniert, um für die Kunden von Görs Communications den maximalen Erfolg zu erreichen.

Görs Communications Google Ads PartnerBadge-RGBZur Intensivierung seines Online-Portfolios und seiner digitalen Beratung und Dienstleistungen setzt die Marketing-, Digital- und Unternehmensberatung Görs Communications künftig verstärkt auf das Zertifizierungsprogramm Google Ads (ehemals Google AdWords)

Die Zertifizierung im Rahmen des Google Ads Partnerprogramms ermöglicht Görs Communications eine Optimierung des digitalen Kampagnenmanagements für seine Kunden – vor allem aus den Bereichen Immobilien, Finanzen, Medien, Industrie, Automobil und B2B. Die Zertifizierung als Google Ads-Partner ist ein entscheidendes Qualitätsmerkmal für Agenturen und Beratungen im Bereich Suchmaschinenmarketing (SEM / SEA). Aufgrund der Digitalisierung und digitalen Transformation wird es für Unternehmen und Institutionen immer wichtiger, sich optimal und nachhaltig im Internet und Mobil zu positionieren (digitale Positionierung). Als zertifizierter Google Ads Partner erreicht Görs Communications für seine Kunden und Mandanten eine wesentlich höhere Reichweite und Sichtbarkeit im Internet bei optimierten Kosten. Zudem kreiert und setzt Görs Communications konsequent kombinierte Kommunikationskampagnen um, bei denen Public Relations, Contentmarketing und Social Media mit Google Ads optimal flankiert und verstärkt werden.

Um den Google-Ads-Partnerstatus zu erlangen, müssen Agenturen und Digitalberatungen wie Görs Communications jedoch hohe Anforderungen erfüllen, die zur öffentlichen Kenntlichmachung des gefragten Google-Ads-Partner-Gütesiegels berechtigen. Vor allem das Beratungs-Know-how und die Qualität der Dienstleistungen im Suchmaschinenmarketing sind dabei entscheidend.

Görs Communications ist zertifizierter Google-Ads-Partner und autorisierte go-digital-Beratung (Bundeswirtschaftsministerium)

Schon gewusst? Mit dem Förderprogramm „go-digital“ unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie den Mittelstand auf dem Weg in die digitale Zukunft. Görs Communications wurde im Rahmen des go-digital Förderprogramms als Beratung für das Modul „digitale Markterschließung“ autorisiert.

Jetzt kostenlose go-digital Erstberatung bei der Unternehmens- und Digitalberatung Görs Communications anfordern: http://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/kontakt oder per E-Mail an info (at) goers-communications.de

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