6. February 2023

Kontensicherheit bei Twitter, Facebook und Google

Immer wieder machen Meldung, dass Nutzer-Accounts gehackt worden, in den Medien die Runde – zuletzt traf es mehr als 50 Millionen Facebook-Nutzer.

Was in den meisten Fällen schon gegen das Hacken hilft, ist die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung, die mittlerweile von fast jedem gößeren Internet-Dienst angeboten wird.

Der Vorteil dieser Prozedur liegt auf der Hand: Will ein Account gekapert werden, muss der Hacker nicht nur das Passwort knacken, sondern auch im Besitz des Mobiltelefons sein, was praktisch unmöglich ist. Da viele Nutzer bei ihren Mailkonten und ihrem Twitteraccount das selbe Passwort benutzen, bestände bei einer alternativen Verifizierung per Mail zudem die Gefahr, dass das Konto zuvor auch übernommen wurde, weshalb die Lösung mit dem Mobiltelefon schon wirklich Sinnn ergibt. Der Nachteil liegt jedoch auch auf der Hand, die Prozedur ist ziemlich umständlich. Problematisch ist hierbei nicht nur das „normale“ Anmelden, sondern auch der Zugriff von Drittanbieter-Apps auf den Twitter-Account.

Genutzt werden dürfte der Anmeldeprozess in zwei Stufen daher vermutlich nur von „wichtigen“ Accounts, alle anderen dürfte der Aufwand zu hoch sein – wenn man mal die notorischen Sicherheitsfanatiker außer Acht lässt. Noch ist die Funktion in Deutschland nicht eingeführt, es ist aber davon auszugehen, dass die Angabe der Mobilfunknummer nicht nur für den Anmeldeprozess in zwei Stufen genutzt wird, sondern auch, um eventuell gekaperte Accounts wieder ihrem ursprünglichen Besitzer zuordnen zu können, denkbar wäre es zudem, dass jede Passwortänderung per SMS-Code bestätigt werden muss, da Hacker auf diese Weise nicht ein neues Passwort festsetzen können, um den Account auch wirklich zu kapern.

FacebookSecurity

Sicherheitseinstellungen bei Facebook

 

Es bietet sich also an, die eigene Telefonnumer an Twitter herauszurücken, wenn Twitter danach fragt. Gleiches gilt für Facebook und Google, die eine ähnliche Funktion schon vor Monaten implementiert haben und unwillige Nutzer jetzt immer wieder mit der Frage nach der Mobiltelefonnummer nerven. Natürlich besteht die Gefahr, dass irgendwann die Datenbanken von Google und Facebook gehackt werden, und die Mobiltelefonnummer dadurch in falsche Hände gerät – die Chance hierfür ist jedoch sehr gering, jedenfalls deutlich geringer als die Chance, dass der eigene Facebook- oder Google-Account gehackt wird. Und ein gehackter Account ist alles andere als ein Spaß, wenn man den Account jahrelang gepflegt hat und ihn auch für geschäftliche Zwecke (PR, Marketing, Werbung) nutzt.

Security

Sicherheitseinstellungen bei Google

Überhaupt bieten Google und Facebook den Nutzern deutlich mehr Sicherheitsoptionen, als den meisten Nutzern bekannt ist. Die Einstellungen hierfür können bei Google unter https://www.google.com/settings/security und bei Facebook unter https://www.facebook.com/settings?tab=security&section=notifications&view vorgenommen werden.

Welche Sicherheitseinstellungen am besten sind, darüber muss jeder Nutzer selbst entscheiden. In der Regel zieht eine bessere Sicherheit auch immer einen Mehraufwand nach sich, also sollte jeder abwägen, was für ihn die ideale Lösung ist. Im Zweifelsfall geht die Sicherheit jedoch vor – gerade wenn es sich nicht um den eigenen Account, sondern um Projekte auf Kundenseite handelt.

Passwort und Drittanbieter-Apps

Das dürfte eigentlich selbstverständlich sein, ist es jedoch leider nicht: Das am häufigsten genutzte Passwort im deutschsprachigen Internet ist noch immer „Passwort“. Dabei weisen Verbraucherschützer und auch Webseitenbetreiber seit Jahren darauf hin, dass individuelle Passwörter gewählt werden sollten, die schwer zu knacken sind. Und das bedeutet zum einen, dass es sich nicht um Wörter im eigentlichen Sinn handelt, sondern um sinnfreie Buchstabenkombinationen. Außerdem sollten immer auch Zahlen und Sonderzeichen verwendet werden. Also niemals „Schalke04“ wählen, auch wenn das Passwort damit Buchstaben und Zahlen enthält, sondern Passwörter wie etwa „dfO76Hf_2“. Die kann man sich zwar schwieriger merken, aber Sicherheit geht bekanntlich vor.

Auch sollte man sich zweimal überlegen, welchen Apps man Zugriff gewährt. Häufig machen gerade auf Twitter kleine nette Spielereien die Runde, denen man aber Zugriff auf das Konto ermöglichen muss. Handelt es sich nicht um einen 100% vertrauenswürdigen Anbieter, sollte man hierauf verzichten. Zudem empfiehlt es sich, regelmäßig auf https://twitter.com/settings/applications zu überprüfen, welchen Apps man auf Twitter Zugriff gewährt hat – nicht, dass man irgendwann wie von Geisterhand zum Spam-Versender mutiert und alle Follower verliert.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Twitter: Sind Tweet-Aggregatoren wie RebelMouse, Paper.li und Scoop.it sinnvoll?

Kommunikationsverantwortliche in Unternehmen und PR-Agenturen, die Social Media für die Unternehmens- und Kundenkommunikation nutzen, kennen das Problem nur zur Genüge. Mit dem Siegeszug der Social-Media-Riesen Facebook, Twitter und Co. stieg auch die Anzahl der Tools, die „man unbedingt nutzen muss“. Nahezu jeder Social-Media-Berater schwört auf einen der unzähligen Dienste wie Hootsuite, Untweeps oder Klout.

Doch welche Tools sind wirklich sinnvoll? Sollten PR-Verantwortliche wirklich alle Tools ausprobieren oder gar nutzen? Welche Tools ergeben wirklich Sinn, welche sind eigentlich nur Zeitverschwendung?

Angesichts der Vielzahl der Social-Media-Plattformen und der dazugehörigen Tools lässt sich dies nicht ohne weiteres beantworten – eine weitere Eingrenzung ist notwendig. Da wir von der Hamburger PR-Agentur Görs Communications am häufigsten und intensivsten unseren Twitter-Account PR Agentur Hamburg nutzen, wollen wir die Frage allein auf Twitter beschränken. Und dort auf die Frage, ob Dienste wie RebelMouse, Paper.li, Scoop.it und Co. sinnvoll sind, die (halb-)automatisch die Tweets für einen aggregieren.

Was bringen Tweet-Aggregatoren wie RebelMouse, Paper.li und Scoop.it?

Es gibt für Twitter diverse Tweet-Aggregatoren, die (halbautomatisch) die Tweets vom eigenen Account sammeln und auf ihrer Seite anzeigen – beispielsweise RebelMouse, ein Dienst, für den wir bereits eine detaillierte Anleitung verfasst haben. Der Dienst sammelt also die Tweets und bereitet sie in optisch ansprechender Weise auf, wie auch unschwer auf dem RebelMouse-Account PR Agentur Hamburg zu sehen ist.

PR Agentur Hamburg auf RebelMouse

PR Agentur Hamburg auf RebelMouse

Der Gedanke hinter diesen Diensten ist relativ einfach, das Anschauen einer reinen Twitter-Timeline ist in der Regel wenig informativ und kaum übersichtlich, durch ein graphisch ansprechendes Aufbereiten der gesammelten Tweets sieht es dagegen deutlich attraktiver und informativer aus. Die Dienste zielen also darauf, dass sie statt Twitter angesurft werden, um sich die Tweets anzuschauen. Sicherlich eine gute Idee, in der Praxis hält sich der Traffic auf diesen Diensten jedoch in Grenzen, da Twitter für Tweets bei allen optischen Nachteilen immer noch die erste Anlaufstelle für alle ist, die sich Tweets durchlesen wollen.

Zudem haben alle diese Dienste einen bestimmten Fokus. Während RebelMouse etwa alle Tweets sammelt, fokussiert sich Paper.li auf Nachrichten, der Dienst aggregiert Tweets mit (vermeintlich) spannenden Links.  Ähnliches gilt auch für Scoop.it und The Tweeted Times, auch hier werden die Tweets wie eine Zeitung aufbereitet.

Zudem gibt es noch etliche Plattformen wie about.me oder favstar.fm, wo einzelne Profilseiten angelegt werden können und einzelne Tweets (etwa die erfolgreichsten oder die neuesten) angezeigt werden. Kurz, es gibt eine Vielzahl an Diensten, die aber alle nicht wahnsinnig viel Traffic generieren, nur wenige User nutzen sie wirklich wie beabsichtigt, um sich dort auch tatsächlich die Tweets anzuschauen.

Für den Social-Media-Verantwortlichen haben diese Dienste jedoch einen großen Vorteil, und das ist der geringe Arbeitsaufwand. Einmal angelegt, ziehen die Dienste ihren Content ganz von allein, alles ist automatisiert, der Arbeitsaufwand tendiert gegen Null.

Tweet-Aggregatoren wie RebelMouse, Paper.li und Scoop.it nutzen?

Damit dürften die Vor- und Nachteile recht klar sein. Tweet-Aggregatoren wie RebelMouse, Paper.li und Scoop.it verursachen so gut wie keine Arbeit, generieren aber auch nur sehr wenig Traffic; Aufwand und Nutzen sind also gleichermaßen limitiert.

Da die Dienste – zumindest in der Baisversion – kostenlos sind, empfehlen wir trotzdem den Nutzen. Die Accounts sind schnell angelegt, Tweets müssen eh geschrieben werden, also kann der Traffic – bzw. das Hintergrundrauschen – auch mitgenommen werden. Anders sieht es aus, wenn für die Dienste auch noch Geld bezahlt werden muss, dann stehen Aufwand und Ertrag kaum noch im Verhältnis.

Automatisierte Tweets sind nur in Maßen OK

Einige dieser Dienste bieten auch automatisierte Tweets an, um die Follower über neue Nachrichten zu informieren – bei Paper.li heißt es etwa regelmäßig „PR & Digital Relations Hamburg is out! http://paper.li/PR_Hamburg/1361887752 Stories via @Goers. Das ist ein nettes Feature, Social-Media-Verantwortliche sollten es jedoch zurückhaltend nutzen. Viele User machen hier den Fehler, dass sie aus Bequemlichkeit oder aus Sendungsbewusstsein ständig automatisierte Tweets schalten lassen. Das wirkt jedoch abschreckend auf die Follower, schließlich ist niemand auf Twitter, um sich ständig wiederholende und automatisierte Tweets durchzulesen. Unser Tipp: Mal sind diese automatisierten Tweets OK, mehr als ein automatisierter Tweet pro Tag hingegen ist Spam, das sollte man lassen.

 

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Wildfire von Google

Bei einer PR-Beratung wurden wir von Görs Communications gefragt, was es mit Wildfire von Google auf sich hat – und ob es Sinn ergibt, den Dienst zu nutzen. Da die Frage durchaus berechtigt ist – Wildfire ist einer der mächstigsten Dienste für die Organisation und Optimierung der verschiedenen Social-Media-Aktivitäten – posten wir hier im Blog ein paar grundsätzliche Überlegungen zu Wildfire.

Wildfire

Die Geschichte von Wildfire Die Geschichte von Wildfire liest sich wie eine klassische amerikanische Startup-Geschichte, auch wenn der Gründer Alain Chuard ein gebürtiger Schweizer ist. Laut der schweizer Handelszeitung wollte dieser für sein vorheriges Unternehmen „eine Reise auf Facebook verlosen, fand aber die Software zu mühsam und wollte selbst eine bessere Alternative schaffen.“ Das ist ihm mit so einem Erfolg gelungen, dass er sich  mit Wildfire nur noch den sozialen Netzwerken widmete und immer mehr Apps für die Nutzung von Social-Media-Plattformen und die Schaltung von Werbung entwickelte.

Ende vergangenen Jahres dann schlug Google zu, der Suchmaschinenriese übernahme Wildfire für geschätze 350 Millionen Euro. Und das für ein Unternehmen, das es gerade erst vier Jahre lang gab – jedoch mit ziemlichem Erfolg. Wildfire hatte zum Zeitpunkt der Übernahme rund 400 Mitarbeiter und etwa 16.000 Kunden. Dass Google bereit war, so viel Geld in die Hand zu nehmen, hat vor allem zwei Gründe gehabt. Zum einen ist Wildfire einer der großen Player, wenn es um die Schaltung von Werbung bei Facebook geht – Google hat damit erstmals eine lukrative Möglichkeit gefunden, um am Erfolg der Konkurrenz partizipieren zu können. Zum anderen ist Wildfire einer der größten Produzenten von Apps für soziale Netzwerke. Und die fehlenden Apps waren bisher ein Manko von Google+, also jenem sozialen Netzwerk, das Google fast schon verzweifelt zum Laufen bringen will.


Was kann Wildfire?
Wildfire kann das, was die anderen Social-Media-Dienste von Drittanbietern auch anbieten. Eine App, von der mehrere Netzwerke gleichzeitig bespielt werden können, individualisierbare Templates und Apps, praktische Tools für die Online-Werbeschaltung und jede Menge Analysemöglichkeiten. Im Gegensatz zu anderen Anbietern, die sich normalerweise spezialisiert haben, aus einem Haus. Statt sich mit mehreren Diensten herumzuschlagen oder Apps selbst zu entwickeln, bekommt man von Wildfire alles aus einem Guss. Dazu werden noch bestimmte Specials, wie etwa zur Weihnachtssaison, angeboten.

Die Stärke von Wildfire liegt momentan noch ziemlich eindeutig bei Facebook, hier bietet das in Kalifornien beheimatete Unternehmen so ziemlich alles an, was mittlerweile möglich ist – Fan-Gates, Apps für Verlosungen etc.. Es ist aber davon auszugehen, dass die Google-Dienste in Zukunft deutlich stärker in den Fokus gerückt werden, einen ersten Anfang machte hierbei YouTube.

Lohnt sich Wildfire?
Die Frage, ob sich Wildfire lohnt, lässt sich wederklar mit Ja oder Nein beantworten. Im Gegensatz zu anderen Anbietern ist Wildfire nicht wirklich günstig, mit einer Kombination der Apps von anderen Anbietern dürfte man vermutlich günstiger abschneiden. Andererseits verursacht dies natürlich einen Zeitaufwand, der nicht zu unterschätzen ist, gerade in Unternehmen, die noch immer der „Social Media? Das kann doch die Marketingabteilung nebenher machen“-Devise folgen. Bei Wildfire hingegen muss man sich nur in einen Dienst hineinarbeiten, der insbesondere bei den Facebook-Apps seine Stärke ausspielt.

Außerdem sollten die PR- und Marketingverantwortlichen eines immer beherzigen: Bunte Apps, tolle Tools und die tollsten Analysemöglichkeiten bringen einem in den sozialen Netzwerken wenig, wenn nicht über den notwendigen Content verfügt – und den kann man nicht bei einer Firma in Kalifornien einkaufen.

 

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Immobilien Marketing: Immobilienfirmen und Twitter

Im Fachmagazin “AIZ | Das Immobilienmagazin” erklärt Autor Daniel Görs, wie Immobilienfirmen sinnvoll den Kurznachrichtendienst Twitter einsetzen können, inklusive Strategien, Inhalte und Tools.

Link zum Beitrag: Immobilienfirmen und Twitter

 

 

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Twitter stampft Tweetdeck zusammen

tweetdeck

„Our sincere apologies“: In der Nacht vom 4. auf den 5. März hat Twitter auf dem Tweetdeck-Blog bekannt gegeben, dass es für TweetDeck zukünftig nur noch eine Web-Version geben wird, die mobilen Versionen für iOS und Android werden ebenso eingestellt wie die Desktop-Anwendung.

Obwohl Twitter schon länger eine Entwicklungsmüdigkeit („considering Twitter’s lack of pushing out updates for the three versions over the past year„) unterstellt wurde, kommt der Schritt doch etwas überraschend. Als Grund für den Schritt gibt Twitter das veränderte Nutzerverhalten an, laut dem Kurznachrichtendienst würden Nutzer für mobile Anwendungen zunehmend TweetDeck verschmähen und stattdessen auf die eigentliche Twitter-App zurückgreifen. Ähnliches gilt für die Desktop-Anwendung, die angeblich auch immer unpopulärer wird, während die Tweetdeck-Web-Anwendung gefragter denn je ist.

Daher will Twitter sich bei Tweetdeck ganz auf die Web-Version konzentrieren, und das sogar mit stärkerem Einsatz, das Entwicklerteam wurde bereits verdoppelt und Twitter befindet sich weiterhin auf der Suche nach zusätzlichen Mitarbeitern. Das hört sich zunächst auch alles überzeugend an, aber die Nutzer, deren Vorlieben man angeblich nur folgt, sehen das dann doch etwas anders. Bei Basic Thinking drückt man sich noch diplomatisch aus und schreibt „Vermutlich will man sich so die Entwicklungskosten für ein paar tausend User sparen, wohl wissend, dass man nicht alle mit der neuen Lösung zufrieden stellen kann„, anderswo wird in Bezug auf die unzufriedenen Nutzern geschrieben, dass die Wellen hochschlagen, und das auch berechtigt, da sich „die Auswahl der Tools, mit welchen man individuell Twitter nutzen kann„, weiter reduzieren.

Und genau da liegt das eigentliche Problem: Twitter reduziert nicht nur das TweetDeck-Angebot massiv, sondern verabschiedet sich immer mehr von der Ursprungsidee, eine offene Plattform zu sein, der österreichische Standard schreibt:

Dies ist nur einer der vielen Schritte, die Twitter im Umgang mit Dritt-App-Anbietern im Moment fährt. Im August gab der Microblogging-Dienst bekannt, die API für Drittanbieter massiv einzuschränken, um mehr Kontrolle zu erhalten. Beispielsweise kann ein Twitter-Client maximal 100.000 User Tokens nutzen, sodass nach dieser Anzahl an Usern Schluss ist. Für weitere User ist eine offizielle Erlaubnis von Twitter notwendig. Vorinstallierte Twitter-Clients auf Smartphones müssen ebenfalls von Twitter abgesegnet werden, sofern es sich nicht um die hauseigene Version handelt. Twitter will damit das bloße Nachbauen der „Twitter-Experience“ verhindern. Dienste wie Storify oder Favstar hingegen seien erwünscht.

In Amerika dagegen drückt man sich nicht ganz so zurückhaltend aus, man bezeichnet Twitter dort u.a. als The Control Freak. Funktionieren werden die alten TweetDeck-Apps spätestens ab Mai nicht mehr, die Nutzer müssen sich also vorher nach Alternativen umsehen. Die Süddeutsche Zeitung etwa legt ihren Lesern Alternativen wie Tweetbot (iOS), Falcon Pro oder Carbon (beide Android) nahe, auf Caschys Blog wird folgende Empfehlung ausgesprochen:

Was bleibt den Benutzern? Da Tweetdeck nun Geschichte ist, könnte man zu den offiziellen Twitter-Apps auf iPhone, Android, Windows und Mac OS X greifen – sofern man mag. Alternativen? Unter iOS sicherlich Tweetbot, unter Android Carbon und Falcon Pro, Mac OS X hat ebenfalls Tweetbot zur Auswahl, Windows-Benutzer können einen Blick auf Janetter werfen.

Vom Desktop aus kann man natürlich weiterhin die TweetDeck-Web-Version nutzen, die sich in den vergangenen Monaten enorm verbessert hat – mit der Einschränkung, dass Twitter angekündigt hat, die Facebook-Implementation ganz zu streichen.

 

 

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