28. November 2020

Immobilien Marketing: Medienübergreifende Immobilienvermarktung (Teil 2)

Crossmedia Immobilien Marketing 2.0:

Online to Print

Daniel Görs erklärt im zweiten Teil der Serie zur medienübergreifenden Immobilien Vermarktung von Die Freie Wohnungswirtschaft (FWW), was im Immobilien Marketing beherzigt werden sollte, wenn es um Online to Print Publikationen und Projekte geht.

Link zum Beitrag als PDF: Crossmedia Online to Print Immobilienmarketing FWW2

Link zum ersten Teil: Immobilien Marketing: Medienübergreifende Immobilienvermarktung (Teil 1)

Link zum dritten Teil: Immobilien Marketing: Medienübergreifende Immobilienvermarktung (Teil 3)

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„BILD wirkt“ – wie Sie Immobilien mit Europas größter Tageszeitung effizient vermarkten

Direkt, unverwechselbar, plakativ: So kennen und schätzen die Leser BILD. Täglich entscheiden sich am Kiosk 11,49 Millionen Leser (Quelle: MA 2006-TZ) aus allen Bevölkerungsschichten für BILD. Durch hohe Aktualität und Nähe zum Leser versteht es BILD, Nachrichten, Hintergründe und Unterhaltung aus allen Bereichen des gesellschaftlichen und politischen Lebens täglich auf den Punkt zu bringen. Aufgrund seiner enormen Reichweite ist Europas größte Tageszeitung auch einer der bedeutendsten Werbeträger.

Dies gilt auch für Crossmedia, also medienübergreifendes Werben und Publizieren, das die Freie Wohnungswirtschaft bereits in der Ausgabe 4/2006 einführend vorgestellt hat. Bis Anfang 2006 galt BILD jedoch nur bedingt als immobilienaffin, denn es gab beispielsweise keinen wöchentlichen Immobilienmarkt. Das änderte sich grundlegend ab Februar 2006, als die ersten gemeinsamen regionalen Immobilienmärkte von BILD und Deutschlands crossmedialem Immobilienportal Immonet.de in Frankfurt am Main, Mainz-Wiesbaden, München, Köln-Bonn und im Saarland erschienen. Seit dem hat sich Einiges getan – heute gibt es in den meisten Regionen der Republik crossmediale Immobilienmärkte in BILD. Und immer mehr Immobilienprofis erkennen, dass BILD auch bei der Vermarktung von Immobilien wirkt; denn die Inserenten- wie Interessentenzahlen steigen permanent.

Zahl der „Offliner“ immer noch hoch – Print wirkt

Aktuelle Studien wie zum Beispiel von tns infratest belegen, dass das „klassische“ Medium Tageszeitung ungeachtet des Internetbooms in Deutschland auch weiterhin hoch im Kurs steht. Ganz wichtig zu wissen: Mehr als 85 Prozent der Deutschen vertrauen bei der Immobiliensuche noch immer traditionell der Tageszeitung. Diese große Zielgruppe zu vernachlässigen und stattdessen ausschließlich auf die (unbestreitbar hohe Zahl von) rund 35 Millionen Internetnutzer zu setzen, wäre daher eine teure Fehleinschätzung. Längst nicht alle Immobiliensuchenden sind online – das belegen alle repräsentativen und unabhängigen Studien. Die Zahl der „Internetverweigerer“ und damit auch der sogenannten „Offliner“ oder auch „NONliner“ wird in naher Zukunft nur langsam abnehmen. Deshalb gilt es, innovative und medienübergreifende Vermarktungskonzepte in das professionelle Immobilienmarketing zu integrieren, um erfolgreich im Wettbewerb zu agieren. „Crossmedia“ ist ein solches Erfolgskonzept, das immer mehr Anhänger und Nachahmer findet.

„Crossmedia“ ist das Synonym für die effiziente und enge Verknüpfung des Mediums Internet mit dem Medium Tageszeitung. Mit der Einführung eines einheitlichen crossmedialen Immobilienmarktes in BILD machte Immonet.de im Februar 2006 den ersten Schritt und wurde zum First Mover bei der crossmedialen Vermarktung von Immobilien.

Vermarktungs-Hit Crossmedia

Wie genau funktioniert also der erfolgreiche crossmediale Immobilienmarkt in BILD? Immobiliensuchende finden an jedem Samstag jeweils Hunderte topaktuelle Online-Anzeigen aus den über 600.000 Immobilienangeboten der Immonet.de-Datenbank (Stand November 2006). Diese Anzeigen werden in leserfreundlicher Optik komplett vierfarbig in 20 BILD-Regionalausgaben abgedruckt. Um die Präsentation noch individueller zu gestalten, haben Immonet.de-Mitglieder zusätzlich die Premium-Option, aufmerksamkeitsstarke Anzeigen zu schalten, die auf Wunsch zusätzlich das Firmenlogo und die Kontaktadresse beinhalten.

Mit Hilfe der so genannten Immonet-Nummer können BILD-Leser sich bei Interesse unter www.immonet.de genauer über ihre Wunsch-Objekte informieren und dann schnell und bequem per E-Mail mit dem Anbieter in Kontakt treten. Der Crossmedia-Prozess läuft zunächst „Online-to-Print“: Internetanzeigen werden in der Zeitung veröffentlicht. Nach dem Kontakt mit dem Interessenten dann aber „Print-to-Online“, indem die Objektnummer vom potenziellen Kunden über eine eigene, spezielle Suchfunktion auf der Startseite bequem eingegeben wird. Er gelangt dann zum virtuellen Exposé, das dann natürlich möglichst umfangreich und aussagekräftig sein sollte, in dem es die ganze Bandbreite der Vorteile von Internetanzeigen nutzt. Bis zu 20 Fotos, zwei- oder gar dreidimensionale Grundrisse und präzise Objektbeschreibungen ohne vermarktungsfeindliche „Abkürzungsorgien“ sind online Trumpf.

Die Crossmedia-Initiative von Immonet.de in BILD war anfangs ein Projekt, das von der Immobilienwirtschaft, Maklern und Medien nicht ohne Skepsis betrachtet wurde. Immobilien in BILD? Kann dieses Konzept erfolgreich sein? Die Antwort ist einfach. Die zahlreichen Vorteile von Crossmedia wie beispielsweise die Erschließung neuer Zielgruppen und die hohe Reichweite in Kombination mit der unschlagbaren Lesernähe von BILD sorgten vom Start weg für eine sehr hohe Akzeptanz im Markt, sowohl bei Immobiliensuchenden als auch bei professionellen Anbietern.

Bewährte Rituale: Immobiliensuche am Frühstückstisch

„Crossmedia in BILD wirkt“. Dieser Ansatz entwickelte sich zum größten Projekt eines Immobilienportals und einer Tageszeitung im deutschen Rubrikenmarkt. Entscheidend: Für Immobilienanbieter hat Immonet.de einen neuen exklusiven und reichweitenstarken Vermarktungskanal eröffnet. Die regionalen Immobilienmärkte erreichten im November 2006 mit 20 Regionalausgaben von BILD schon über 5,1 Mio. Leser (MA2006-TZ). Das bedeutet nicht nur eine enorme Quantität an Kontakten, sondern auch eine besondere Kontaktqualität. Denn die Leser werden gezielt und aufmerksamkeitsstark in Lebenssituationen angesprochen, in denen sie besonders aufnahmebereit und informationssuchend sind: samstags zur besten Lesezeit am Frühstückstisch, im Wohnzimmer oder im Straßencafé – und nicht nur beim Surfen im Web.

Mit Crossmedia und BILD können Immobilienanbieter in kürzester Zeit qualifizierte Kontakte und Abschlüsse verzeichnen. Bestes Beispiel: ein saarländischer Immobilienanbieter konnte eine Wohnung bereits wenige Stunden nach dem Erscheinen seiner Anzeige in BILD SAARLAND vermieten. Noch schneller kann man kaum vermarkten.

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Wenn auch Sie Interesse an Crossmedia Immobilien Marketing haben, nehmen Sie einfach Kontakt mit Görs Communications (PR, Marketing, Immobilien Werbung) auf: info [at] goers-communications [punkt] de

Immobilien Marketing: Medienübergreifende Immobilienvermarktung (Teil 3)

Immobilien Marketing 2.0:

Daniel Görs erklärt im dritten Teil der Serie zur medienübergreifenden Immobilien Vermarktung von Die Freie Wohnungswirtschaft (FWW), was im Immobilien Marketing beherzt werden sollte, wenn es um die „Immobiliensuche via Handy, TV & Co.“ geht: „Wie Sie mit Crossmedia auch die mobile Generation erreichen“.

Link zum Beitrag als PDF: Crossmedia Immobilienvermarktung FWW Teil 3

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Immobiliensuche via Handy, TV & Co. – Wie Sie mit Crossmedia auch die mobile Generation erreichen

Der Einfluss des Internet auf das tägliche Leben, aber insbesondere auch auf die Mediennutzung der Verbraucher, steigt seit Jahren. Als Informations- und Kommunikationsmedium spielt das Web für seine Nutzer bei einer Reihe von persönlichen Lebensereignissen und -entscheidungen eine wesentliche Rolle – gerade auch bei der Immobiliensuche. Doch auch Zeitungen und Printanzeigen sind nach wie vor sehr beliebt und effektiv, wie in den ersten beiden Teilen der Serie „Medienübergreifende Immobilienvermarktung“ ausgeführt wurde. Das Mediennutzungsverhalten ist dennoch einem starken Wandel unterworfen. Welche Rolle dabei Handy und Fernsehen spielen, lesen Sie im dritten Teil der Serie.

Mobile Immobiliensuche und -vermarktung per Handy

Im Kampf der Medien und der Werbetreibenden um die Aufmerksamkeit der Rezipienten und Verbraucher spielt das Mobiltelefon heute eine entscheidende Rolle. Mit 82,8 Millionen gab es im August 2006 in Deutschland erstmals mehr Handy-Anschlüsse als Einwohner, so eine Erhebung des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom). Mobile Dienste via Handy erfreuen sich immer größerer Beliebtheit; die Immobilienwirtschaft hingegen zeigt bisher kaum Interesse an „mobile sales“. Eine Ausnahme ist Deutschlands crossmediales Immobilienportal Immonet.de, das bei der Vermarktung per Mobiltelefon First Mover ist.

Immonet.de und Vodafone Deutschland, Tochter des weltweit größten Mobilfunkunternehmens, starteten bereits im Mai 2006 die erste deutschsprachige Immobiliensuche via Handy. Dabei loggen sich Mobilfunknutzer auf ihrem WAP-Handy zunächst im „Vodafone live!“-Portal ein und gelangen dann mit nur wenigen Schritten zu ihrer Wunsch-Immobilie. „Vodafone live!“ liefert zusätzlich zu Nachrichten, Sport-News, Kino-Tipps, Entertainment nun auch Immobilien direkt aufs Handy-Display.

Ausgehend von einer eigenen Immonet.de-Startseite im „Vodafone live!“-Portal kann der Mobilfunknutzer 2007 bereits in über 60 deutschen Großstädten nach einer Wohnung, einem Haus oder einem Grundstück suchen und die Suche mit Hilfe von Kriterien wie Kauf- oder Mietpreis, Zimmerzahl oder Stadtteil verfeinern. Die Suchergebnisse werden in einer Übersicht bzw. detailliert in Form der bewährten Exposé-Ansicht präsentiert. Der Nutzer hat in Sekundenschnelle alle Details zur Wunsch-Immobilie inklusive Fotos und Kontaktdaten auf dem Handy-Display. Die Immobiliensuche per Handy bietet somit ein hohes Maß an Flexibilität und den über 6,2 Mio. Usern von „Vodafone life“ Zugang zu einem der führenden Immobilienportale Deutschlands.

Leitmedium Fernsehen

Das Jahr 2006 war vom WM-Fieber geprägt – und auch die Fernsehnutzung lag auf weltmeisterlichem Niveau: Durchschnittlich sah jeder Deutsche ab 14 Jahren 227 Minuten pro Tag Fernsehen. Damit wurde der Rekordwert des Vorjahres um eine Minute übertroffen – trotz des „Public Viewing“-Phänomens. Das heißt: Während der Fußball-WM lag der wichtigste Ort des Fernsehens jenseits der eigenen vier Wände, beispielsweise in Kneipen oder vor öffentlichen Großleinwänden, eben dort, wo die Fernsehnutzung nicht gemessen werden kann. So lauten die Kernergebnisse der aktuellen Media Studie „Television 2006: TV-Nutzung der Deutschen erneut Spitze – Teletext und Internet legen deutlich zu“ im Auftrag von IP Deutschland, durchgeführt von AGF/GfK Fernsehforschung, AGOF.

Das Fernsehen also bleibt das mit Abstand meist genutzte Medium. In den vergangenen zehn Jahren ist die tägliche Sehdauer um 21 Prozent gestiegen. Und treffen die Ergebnissen einer aktuellen repräsentativen Umfrage von Forsa unter 1000 Bundesbürgern zu, so wird TV auch in den nächsten zehn Jahren weiter an Bedeutung gewinnen und seine Spitzenposition unter den klassischen Medien ausbauen: 44 Prozent der Befragten erwarten einen weiteren Bedeutungsgewinn von TV, nur 11 Prozent gehen von einem Bedeutungsverlust aus. Doch Fernsehwerbung ist bekanntlich nicht gerade billig; für viele schlicht zu teuer. Eine Alternative, um mit geringem Marketingbudget dennoch die Zuschauer anzusprechen, ist der Teletext.

Teletext – der unterschätzte Vermarktungskanal

Einst als BTX gestartet, erlebt der Teletext (auch: Videotext) seit kurzem eine Renaissance – auch im Marketing. Bei Wikipedia findet sich folgende Definition von Teletext: „eine Kommunikationsform zur Verbreitung von Nachrichten, Texten und bildhaften Darstellungen, die während der Austastlücke des Fernsehsignals eines Fernsehsenders ausgestrahlt werden, und aus denen der Benutzer gewünschte Angaben zur Darstellung auf dem Bildschirm eines Fernsehgerätes auswählen kann“. Eine technisch clevere Idee, die auch bzw. gerade im Internet-Zeitalter und bei der „mobilen Generation“ hoch im Kurs steht – mit steigender Tendenz.

Denn nach der bereits genannten Studie „Television 2006“ sind die oft unterschätzten Bildschirmmedien Teletext und Online die eindeutigen Gewinner des Jahres 2006. 17,07 Millionen Menschen informierten sich im Schnitt jeden Tag im Teletext; das sind über eine dreiviertel Million Menschen mehr als noch im Jahr zuvor. Die tägliche Nutzungsdauer stieg 2006 von 88 auf 90 Sekunden. Seit dem Jahr 2000 hat die Teletext-Nutzung damit um 80 Prozent zugenommen. Eine erstaunliche Karriere eines oft verkannten Mediums, dem manche mit dem Aufkommen des Internet schon das Ende vorausgesagt hatten. Doch stattdessen konnten beide Medien, sowohl online als auch Teletext, im Laufe der Jahre an Nutzung deutlich zunehmen.

In der Immobilienvermarktung bieten somit Teletext-Anzeigen noch ein großes ungenutztes Potenzial, dessen Nutzung zu einem Wettbewerbsvorteil verhelfen kann. Immonet.de bietet bereits Teletext-Anzeigen beim beliebten regionalen TV-Sender Hamburg 1 Fernsehen mit einer technischen Reichweite von rund 2 Millionen Personen an.

Den neuen Medien wie Internet und Handy bescheinigen die Befragten der Forsa-Studie „Nutzungsdauer von Medien in den nächsten zehn Jahren“ durchweg sehr gute Zukunftsperspektiven. 96 Prozent erwarten, dass Online weiter an Bedeutung gewinnen wird – beim Handy sind es 87 Prozent. Diesen Fakten sollte sich ein modernes Immobilienmarketing nicht verschließen.

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