20/08/2019

Webperlen: Gemeinfreie Bilder, Smartphone-Boom und TV-Sender auf YouTube

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • 4.689 Bilder bei Getty jetzt gemeinfrei online
  • In-Depth, Panda, Freshness – Wie Google die Qualität von Webtexten verändert
  • Marktforscher: Smartphones verdrängen Einfach-Handys
  • „Je schwieriger der Vertrieb, desto wichtiger wird Social Media Marketing“
  • Facebook: Alle Ad- und Story-Formate gültig ab 10. September 2013 in der Übersicht
  • So groß ist der Verlust auf Rhein-Zeitung.de durch den Ausstieg bei Google News
  • Werbesatire: Erich Sixt entschuldigt sich in einem persönlichen Brief bei Gustl Mollath
  • Deutsche TV-Sender auf YouTube

Ein sehr netter Zug von dem J. Paul Getty Trust:

Der J. Paul Getty Trust hat 4.689 Digitalisate aus dem vom US-Ölmagnaten gegründeten Museum in Los Angeles frei im Netz verfügbar gemacht. Im Rahmen eines Open-Content-Programms kann jetzt jeder die gemeinfreien Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und Manuskripte für beliebige Zwecke verwenden.

Positiv fällt auch auf, dass Getty im Kleingedruckten keine weiteren Beschränkungen zur Verwendung der Bilder mehr vorsieht.

Verhunzen die Suchalgorithmen des Suchmaschienengiganten aus Amerika die deutsche Sprache? Nein, meint das Blog von SEO-united.de:

Die Anforderungen an gute Webtexte, die Texter und auch die Textbestellung haben sich in den letzten Jahren zweifellos geändert. Sicherlich gab es im Web schon immer hochwertige Inhalte, doch dank aktueller Trends wie In-Depth, Panda oder Content-Marketing sind sie wichtiger denn je. Ob Google schuld ist? Ein ganz klares Jein. Das Unternehmen treibt die Gestaltung des Internets nach seinen eigenen Vorstellungen und Maßstäben voran. Allerdings richtet es sich dabei (anscheinend) nach seinen Nutzern.

Das dürfte den Trend zum Location Based Advertising (LBA) weiter beschleunigen. Wie DIE WELT mit Berufung auf eine Gartner-Schätzung berichtet, verdrängen Smartphones Einfach-Handys immer schneller:

Smartphones überholen laut Marktforschern weltweit einfache Handys. Im vergangenen Quartal sackte der Absatz einfacher Mobiltelefone im Jahresvergleich um ein Fünftel ab, wie aus Zahlen der Marktforschungsfirma Gartner hervorgeht.
Auf 225,3 Millionen verkaufte Smartphones kamen zuletzt knapp 210 Millionen einfache Geräte ohne Internetfunktionen.

Ein spannendes Interview darüber, wie Social Media Marketing den Vertrieb unterstützt:

Ist die Bedeutung von Social-Media-Marketing inzwischen in den Köpfen der Buchbranche angekommen?

In den allermeisten schon. Je schwieriger der klassische Vertrieb wird, desto mehr wächst das Verständnis noch. Social Media Marketing ist heute eine selbstverständliche Ergänzung des Werkzeugkastens. Es stellt sich also nicht die Frage des „Ob“, sondern des „Wie“.

Gibt es eigentlich Monate, in denen Facebook nichts verändert? Nun gut, dieses Mal ist es offensichtlich sogar zum Nutzen der Nutzer (bzw. der Werbetreibenden), auf folgende Ad- und Story-Formate muss man sich einstellen:

Wie im Juni angekündigt, werden die Facebook Ads überarbeitet. Das primäre Ziel der Überarbeitung liegt darin, die Facebook Werbeprodukte verständlicher zu machen und gleichzeitig den Fokus des Kunden mehr auf die Zielsetzungen und Ergebnisse zu richten als auf Gedanken über Platzierung und den richtigen Einkauf von Ads.

Wie wirkt sich der Ausstieg aus den Google-News auf die Besucherzahlen aus? Bei einer Regionalzeitung offenbar nur gering, wie die Rhein-Zeitung.de jetzt in eigener Sache berichtet:

Und auch nach einem Blick darauf, wie die Leser auf unsere Webseiten gelangen, hat Google News für uns als regionale Website lange nicht die Bedeutung, die ihr häufig zugesprochen wurde.

Eine Grenze überschritten? Wie der Autoverleiher SIXT mitteilt, hat der Vorstandsvorsitzende Erich Sixt sich für eine Werbesatire mit Gustl Mollath entschuldigt:

Sixt steht seit jeher für eine provokante und polarisierende Werbung, die aktuelle Sachverhalte in satirischer Form aufgreift. Grundsatz ist dabei jedoch, dass die Betroffenen nicht in ihren persönlichen Gefühlen verletzt oder herabgewürdigt werden.

Und zum Abschluss der Webschau in diesem Blog ein Blick auf die Aktivitäten deutscher TV-Sender auf YouTube:

Während die privaten Sender YouTube hauptsächlich zur Promotion und Eigenwerbung nutzen, finden sich bei den Öffentlich Rechtlichen oftmals ganze Sendungen auf YouTube, wobei in Deutschland noch nicht so weit gegangen wird die komplette Mediathek auf YouTube verfügbar zu machen wie es z.B. ARTE in Frankreich tut.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Immobilien Marketing: Medienübergreifende Immobilienvermarktung (Teil 3)

Immobilien Marketing 2.0:

Daniel Görs erklärt im dritten Teil der Serie zur medienübergreifenden Immobilien Vermarktung von Die Freie Wohnungswirtschaft (FWW), was im Immobilien Marketing beherzt werden sollte, wenn es um die “Immobiliensuche via Handy, TV & Co.” geht: “Wie Sie mit Crossmedia auch die mobile Generation erreichen”.

Link zum Beitrag als PDF: Crossmedia Immobilienvermarktung FWW Teil 3

Link zum ersten Teil: Immobilien Marketing: Medienübergreifende Immobilienvermarktung (Teil 1)

Link zum zweiten Teil: Immobilien Marketing: Medienübergreifende Immobilienvermarktung (Teil 2)

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Immobiliensuche via Handy, TV & Co. – Wie Sie mit Crossmedia auch die mobile Generation erreichen

Der Einfluss des Internet auf das tägliche Leben, aber insbesondere auch auf die Mediennutzung der Verbraucher, steigt seit Jahren. Als Informations- und Kommunikationsmedium spielt das Web für seine Nutzer bei einer Reihe von persönlichen Lebensereignissen und -entscheidungen eine wesentliche Rolle – gerade auch bei der Immobiliensuche. Doch auch Zeitungen und Printanzeigen sind nach wie vor sehr beliebt und effektiv, wie in den ersten beiden Teilen der Serie „Medienübergreifende Immobilienvermarktung“ ausgeführt wurde. Das Mediennutzungsverhalten ist dennoch einem starken Wandel unterworfen. Welche Rolle dabei Handy und Fernsehen spielen, lesen Sie im dritten Teil der Serie.

Mobile Immobiliensuche und -vermarktung per Handy

Im Kampf der Medien und der Werbetreibenden um die Aufmerksamkeit der Rezipienten und Verbraucher spielt das Mobiltelefon heute eine entscheidende Rolle. Mit 82,8 Millionen gab es im August 2006 in Deutschland erstmals mehr Handy-Anschlüsse als Einwohner, so eine Erhebung des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom). Mobile Dienste via Handy erfreuen sich immer größerer Beliebtheit; die Immobilienwirtschaft hingegen zeigt bisher kaum Interesse an „mobile sales“. Eine Ausnahme ist Deutschlands crossmediales Immobilienportal Immonet.de, das bei der Vermarktung per Mobiltelefon First Mover ist.

Immonet.de und Vodafone Deutschland, Tochter des weltweit größten Mobilfunkunternehmens, starteten bereits im Mai 2006 die erste deutschsprachige Immobiliensuche via Handy. Dabei loggen sich Mobilfunknutzer auf ihrem WAP-Handy zunächst im “Vodafone live!”-Portal ein und gelangen dann mit nur wenigen Schritten zu ihrer Wunsch-Immobilie. “Vodafone live!” liefert zusätzlich zu Nachrichten, Sport-News, Kino-Tipps, Entertainment nun auch Immobilien direkt aufs Handy-Display.

Ausgehend von einer eigenen Immonet.de-Startseite im “Vodafone live!”-Portal kann der Mobilfunknutzer 2007 bereits in über 60 deutschen Großstädten nach einer Wohnung, einem Haus oder einem Grundstück suchen und die Suche mit Hilfe von Kriterien wie Kauf- oder Mietpreis, Zimmerzahl oder Stadtteil verfeinern. Die Suchergebnisse werden in einer Übersicht bzw. detailliert in Form der bewährten Exposé-Ansicht präsentiert. Der Nutzer hat in Sekundenschnelle alle Details zur Wunsch-Immobilie inklusive Fotos und Kontaktdaten auf dem Handy-Display. Die Immobiliensuche per Handy bietet somit ein hohes Maß an Flexibilität und den über 6,2 Mio. Usern von „Vodafone life“ Zugang zu einem der führenden Immobilienportale Deutschlands.

Leitmedium Fernsehen

Das Jahr 2006 war vom WM-Fieber geprägt – und auch die Fernsehnutzung lag auf weltmeisterlichem Niveau: Durchschnittlich sah jeder Deutsche ab 14 Jahren 227 Minuten pro Tag Fernsehen. Damit wurde der Rekordwert des Vorjahres um eine Minute übertroffen – trotz des “Public Viewing”-Phänomens. Das heißt: Während der Fußball-WM lag der wichtigste Ort des Fernsehens jenseits der eigenen vier Wände, beispielsweise in Kneipen oder vor öffentlichen Großleinwänden, eben dort, wo die Fernsehnutzung nicht gemessen werden kann. So lauten die Kernergebnisse der aktuellen Media Studie „Television 2006: TV-Nutzung der Deutschen erneut Spitze – Teletext und Internet legen deutlich zu“ im Auftrag von IP Deutschland, durchgeführt von AGF/GfK Fernsehforschung, AGOF.

Das Fernsehen also bleibt das mit Abstand meist genutzte Medium. In den vergangenen zehn Jahren ist die tägliche Sehdauer um 21 Prozent gestiegen. Und treffen die Ergebnissen einer aktuellen repräsentativen Umfrage von Forsa unter 1000 Bundesbürgern zu, so wird TV auch in den nächsten zehn Jahren weiter an Bedeutung gewinnen und seine Spitzenposition unter den klassischen Medien ausbauen: 44 Prozent der Befragten erwarten einen weiteren Bedeutungsgewinn von TV, nur 11 Prozent gehen von einem Bedeutungsverlust aus. Doch Fernsehwerbung ist bekanntlich nicht gerade billig; für viele schlicht zu teuer. Eine Alternative, um mit geringem Marketingbudget dennoch die Zuschauer anzusprechen, ist der Teletext.

Teletext – der unterschätzte Vermarktungskanal

Einst als BTX gestartet, erlebt der Teletext (auch: Videotext) seit kurzem eine Renaissance – auch im Marketing. Bei Wikipedia findet sich folgende Definition von Teletext: „eine Kommunikationsform zur Verbreitung von Nachrichten, Texten und bildhaften Darstellungen, die während der Austastlücke des Fernsehsignals eines Fernsehsenders ausgestrahlt werden, und aus denen der Benutzer gewünschte Angaben zur Darstellung auf dem Bildschirm eines Fernsehgerätes auswählen kann“. Eine technisch clevere Idee, die auch bzw. gerade im Internet-Zeitalter und bei der „mobilen Generation“ hoch im Kurs steht – mit steigender Tendenz.

Denn nach der bereits genannten Studie „Television 2006“ sind die oft unterschätzten Bildschirmmedien Teletext und Online die eindeutigen Gewinner des Jahres 2006. 17,07 Millionen Menschen informierten sich im Schnitt jeden Tag im Teletext; das sind über eine dreiviertel Million Menschen mehr als noch im Jahr zuvor. Die tägliche Nutzungsdauer stieg 2006 von 88 auf 90 Sekunden. Seit dem Jahr 2000 hat die Teletext-Nutzung damit um 80 Prozent zugenommen. Eine erstaunliche Karriere eines oft verkannten Mediums, dem manche mit dem Aufkommen des Internet schon das Ende vorausgesagt hatten. Doch stattdessen konnten beide Medien, sowohl online als auch Teletext, im Laufe der Jahre an Nutzung deutlich zunehmen.

In der Immobilienvermarktung bieten somit Teletext-Anzeigen noch ein großes ungenutztes Potenzial, dessen Nutzung zu einem Wettbewerbsvorteil verhelfen kann. Immonet.de bietet bereits Teletext-Anzeigen beim beliebten regionalen TV-Sender Hamburg 1 Fernsehen mit einer technischen Reichweite von rund 2 Millionen Personen an.

Den neuen Medien wie Internet und Handy bescheinigen die Befragten der Forsa-Studie „Nutzungsdauer von Medien in den nächsten zehn Jahren“ durchweg sehr gute Zukunftsperspektiven. 96 Prozent erwarten, dass Online weiter an Bedeutung gewinnen wird – beim Handy sind es 87 Prozent. Diesen Fakten sollte sich ein modernes Immobilienmarketing nicht verschließen.

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Link zum ersten Teil: Immobilien Marketing: Medienübergreifende Immobilienvermarktung (Teil 1)

Link zum zweiten Teil: Immobilien Marketing: Medienübergreifende Immobilienvermarktung (Teil 2)

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Wenn auch Sie Interesse an Crossmedia Immobilien Marketing haben, nehmen Sie einfach Kontakt mit Görs Communications (PR, Marketing, Immobilien Werbung) auf: info [at] goers-communications [punkt] de

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