20/02/2019

Twitter: Erweiterte Suche

Da vielen Twitter-Nutzern diese Funktion unbekannt ist (und noch viel weniger sie auch tatsächlich nutzen), ein paar Zeilen rund um die erweiterte Suche auf Twitter. Während man früher tatsächlich noch auf #Hashtags angewiesen war, ermöglicht der Microblogging-Dienst unter der URL https://twitter.com/search-advanced mittlerweile eine erweiterte Suche, die sich sehr gut eingrenzen lässt:

Twitter_Erweiterte_Suche

Die Eingrenzungen in der Suche sind die, die man eigentlich tagtäglich auch bei Google nutzt. Man kann wählen, ob die Wörter in dem Tweet vorkommen, oder ob sie in der exakten Reihenfolge (“genau dieser Satz”) vorkommen müssen, man kann Tweets mit bestimmten Wörtern ausschließen und die Suche mit Hashtags kombinieren. Außerdem kann die Suche auf bestimmte Personen eingegrenzt werden und native Retweets ein- bzw. ausgeschlossen werden.

Das ist jedoch noch längst nicht alles, Twitter hat auch Befehle für die “normale” Twitter-Suche definiert, die deutlich über die Suchmaske hinausgehen. Einfach die Befehle in die Suche eingeben, und Twitter passt die Ergebnisse entsprechend an.

Eine sehr gute Übersicht über die Such-Befehle hat “Mr. Gadget” bereits im November vergangenen Jahres erstellt. Wenn man beispielsweise nach einem Tweet sucht, der das Wort Bier, aber nicht das Wort Malz enthällt, dann gibt man einfach bier -malz ein. Eine Funktion, die man auch noch über die Suchmaske ausführen könnte.

Anders hingegen ist es bei den Filtern, hier gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten. Einfach zu der Suche den Befehl filter:twing eingeben, und es werden nur Tweets gezeigt, die im Anhang ein Twitter-Bild haben. Der gleichen Logik folgen auch filter:images (Bilder von Drittanbietern wie Twitpic), filter:videos (Tweets mit Video), filter:verified (ausschließlich Tweets von verifizierten Accounts) oder filter:links (ausschließlich Tweets, die einen Link enthalten).

Besonders interessant aus Unternehmenssicht dürfte die ortsbezogene Eingrenzung sein. So kann beispielsweise über den Befehl geocode:lat,long,radius sehr gezielt eingegrenzt werden, 51.499456,0.124739,1km z.B. zeigt nur Tweets an, die in einem Umkreis von einem Kilometer um Westminster, London, versendet wurden.

Unserer Meinung nach sind das Funktionen, die man definitiv mal ausprobieren sollte. Zum einen, um sich selbst über bestimmte Themen zu informieren (da ist filter:links besonders interessant), zum anderen, um über die Ortsbestimmung die Zielgruppe schneller zu finden.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

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