17/10/2019

Erfinden plus Vermarkten von Geschäftsmodell-, Service- & Prozess-, Produkt- und Technologie-Innovationen

TOM SPIKE und Görs Communications beraten zu allen Arten von Innovationsvorhaben. Diese lassen sich in folgende vier Kategorien einteilen:

Geschäftsmodell-Innovation betrachtet übergeordnete Faktoren wie Kundengruppen, Unternehmensressourcen, Partnerschaften, Erlösströme und das Wertangebot eines Unternehmens. Eine Geschäftsmodell-Innovation kann wiederum Produkt-, Technologie- und Service-Innovationen beinhalten. Die Verantwortung liegt meist beim Geschäftsfeld-Verantwortlichen.

Service- und Prozessinnovationen schaffen dort Fortschritt, wo mehrere Beteiligte in Kontakt stehen, zusammenarbeiten oder Leistungen erbringen. Für unternehmensinterne Abläufe wie auch für kundennahe Dienstleistungen tragen abteilungsübergreifende Prozesseigner die Verantwortung.

Ein grundsätzlich neues Produkt oder die nächste Generation eines bereits etablierten Produktes – Produkt-Innovationen sind strategische Projekte, die zunächst nicht auf spezifische technische Herausforderungen fokussieren, sondern Produkte umfangreich weiterdenken. Produkt-Innovation liegt typischerweise in der Verantwortung von Produkt- oder Portfolio-Managern.

Innovative Funktionalitäten oder Eigenschaften sind teils produktübergreifend einsetzbar und meist kein eigenständiges Produkt für den Endanwender. Technologie-Innovation ist daher eng verbunden mit technischen Herausforderungen und komplexem Problemlösen. In Verantwortung sind üblicherweise Forschungs- und Entwicklungsabteilungen.

Sechs Phasen bis zur erfolgreichen Markteinführung innovativer Unternehmens- und Agenturlösungen

Von der Motivation, eine Innovation zu schaffen, bis zur erfolgreichen Markteinführung gibt es sechs Phasen. Eine Innovations-Roadmap von Görs Communications und TOM SPIKE hilft dabei, den Überblick über das Innovationsvorhaben, die Phasen und Ziele zu behalten und dient als Kommunikationsgrundlage im Team.

 

Phase 1: Innovations-Felder finden

Steigender Wettbewerbsdruck oder der Wille, die Welt voranzubringen, sind mögliche Motive für Innovation. Die Richtung ist noch unklar. Aktuelle Stärken, Schwächen und Veränderungen innerhalb der Organisation, im Umfeld und beim Kunden helfen, Innovations-Potenziale zu identifizieren. Risikobereitschaft, Kapazitäten und persönliche Motivationen begleiten die Auswahl.

 

Phase 2: Innovationsvorhaben festlegen

Ein spezifisches Innovationsvorhaben ist ausgewählt. Das Innovations-Team gewinnt ein gemeinsames Verständnis der wichtigsten Herausforderungen und Freiheitsgrade. Sobald das Innovations-Projekt definiert ist, kann die inhaltliche Arbeit beginnen.

 

Phase 3: Innovations-Kontext verstehen

Gesellschaftliche Rahmenbedingungen und technologische Entwicklungen spielen eine große Rolle für den Innovationserfolg. Trends sichtbar zu machen und bisherige Entwicklungen zu verstehen, lässt Rückschlüsse auf Kundenbedürfnisse zu, die nicht einmal der Kunde selbst kennt. Am Ende der Phase steht ein klares Bild zum Umfeld und der Zielstellung der Innovation.

 

Phase 4: Innovations-Muster anwenden

Sowohl technische Systeme als auch Geschäftsmodelle folgen in ihrer Entwicklung bekannten Mustern und Gesetzmäßigkeiten. Mit diesem Wissen steigt die Erfolgswahrscheinlichkeit einer Innovation um ein Vielfaches. Bewährte Erfolgsmuster und Prinzipien sind ein Hauptgrund, warum strukturierte Innovation in sehr kurzer Zeit zu hervorragenden Ergebnissen verhilft.

 

Phase 5: Innovations-Konzepte entwickeln

Eine überschaubare Anzahl an Lösungen wird entwickelt, kombiniert, bewertet, verglichen und verbessert. Schnelle Prototypen dienen ersten Tests und Verfeinerungen. Eine aussagekräftige Kurzpräsentation des Innovationsvorhabens schließt die Phase ab. Dieser Pitch richtet sich an den möglichen Projektsponsor im Unternehmen. Kernelement ist ein knapper Business Case.

 

Phase 6: Innovationsimplementierung und Innovationsmanagement

Nach erfolgreicher Präsentation des Innovationsvorhabens beim künftigen Budget-Geber beginnt die Implementierung. Dies ist der Übergang in ein klassisches Entwicklungsprojekt mit schrittweiser Markteinführung. Kontinuierliche Weiterentwicklung ermöglicht einen langen Lebenszyklus der Innovation bis zur Ablöse durch eine Nachfolgegeneration.

 

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