06/12/2019

Webperlen: Datenjournalismus, Onlinejournalismus, Blogs und Nerdkram

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • Fortschritt durch Daten?
  • Warum Online-Journalist inzwischen ein Traumberuf ist
  • Blogbeiträge vs. Fachartikel
  • Blogs, die noch fehlen
  • Beugehaft gegen Onlineredakteur
  • Was es mit Mate und Club-Mate auf sich hat
  • 50 Life Hacks to Simplify your World

Die Trendblogger setzten sich mit den Möglichkeiten und Grenzen des Datenjournalismus auseinander. Interessant ist der Blogpost “Fortschritt durch Daten?” vor allem, da er zeigt, dass Onlinejournalismus weit mehr zu bieten hat, als nur den klassischen Journalismus 1 zu 1 in das Internet zu übertragen:

Die Redaktion sammelt Daten, wertet diese aus und stellt sie dann geographisch dar. Doch verschiedene Zoomfaktoren (die Lupe mal ausgenommen), Verlinkungen oder Bearbeitungsmöglichkeiten (beispielsweise das Eintragen eigener Kreditzinsen) durch den Leser sind in Papierform unmöglich. [...] Die Einbindung des Lesers als Nutzer ist in interaktiven Statistiken noch um ein Vielfaches höher als in simplen Bildergalerien oder Videos, in denen er lediglich über vor und zurück bestimmt.

Wo wir schon beim Thema Onlinejournalismus sind: Die Klagen über den Niedergang des Journalismus hört man in den Zeiten des “Zeitungssterbens” ständig, prekäre Arbeitsverhältnisse würden reguläre Jobs ersetzen, Copy & Paste ersetzt die Recherche. Dass dem nicht unbedingt so ist, schildert ein “Betroffener” im Artikel “Warum Online-Journalist inzwischen ein Traumberuf ist“:

Das Schöne am Journalismus im Netz ist die große Freiheit und Vielfalt, die er bieten kann. Ich bin nicht auf eine Form wie Text oder Ton oder Bild beschränkt. Wer will und kann, probiert und kombiniert. Es gibt keinerlei Beschränkungen dafür, wie lang oder kurz ein Inhalt ist. Gibt es beispielsweise viele gute Bilder, kann man sie alle zeigen. Es existiert in der Regel kein Redaktionsschluss und Inhalte können fließend erweitert und aktualisiert werden, sofern notwendig.

Auch wenn es keine Beschränkung für die Länge gibt, so stellt sich doch häufig die Frage, ob man einen guten Beitrag in einem Artikel veröffentlicht, oder ihn in besser mehrere Teile aufsplittet. Die Blogger von SEO-United betrachten dies – naturgemäß – eher unter SEO-Gesichtspunkten, am Ende des Artikels “Blogbeiträge vs. Fachartikel” fragen die Autoren sogar, ob die Deutschen das Bloggen verlernt haben:

Schaut man sich in der SEO-Szene um, so scheinen viele das eigentliche Bloggen schlichtweg `verlernt´ zu haben! Anstatt wie früher regelmäßig einfach draufloszuschreiben und sich dadurch langfristig zu einer echten Bloginstanz zu entwickeln, wird krampfhaft versucht, sich mit einmaligen Riesenartikeln gegenseitig in Tweets und Likes zu übertrumpfen.

Apropos Blogs: Angeblich gibt es ja Blogs wie Sand am Meer, jedes noch so kleine Nischenthema sei besetzt. Von wegen: Schmalenstroer.net hat eine hübsche Liste von Blogs zusammengestellt, die in der deutschen Blogosphäre noch fehlen – bzw. diese wunderbar ergänzen würden. Besonders gut hat uns bei “Blogs, die noch fehlen” das Wanderblog gefallen:

Das Wanderblog
Der offizielle Twitter-Account von Schweden wechselt jede Woche seinen Besitzer und es darf dann ein neuer Bürger des Landes twittern. Ohne inhaltliche Vorgaben, ohne Zensur, aber mit 67.000 Followern. Warum nicht mal ein Blog gründen, in dem sich jede Woche/jeden Monat eine neue Person austoben darf?

Weniger witzig ist dagegen die Geschichte, über die Thomas Stadler bei Internet-Law berichtet. Und zwar wurde gegen einen Redakteuer Beugehaft angeordnet, da er nicht die Daten einer Nutzerin an die Justiz weitergeben will, gegen die wegen Verleumdung ermittelt wird. Beugehaft gegen Onlineredakteur:

Hintergrund ist eine Strafanzeige einer Therapeutin der Rehaklinik Bad Hamm wegen übler Nachrede durch eine anonyme Bewertung auf Klinikbewertungen.de. Der beanstandete Beitrag wurde von dem Portal bereits 2011 gelöscht, der Portalbetreiber bzw. der zuständige Onlineredakteur verweigern gegenüber Staatsanwaltschaft und Polizei aber die Preisgabe der Nutzerdaten.

ClubMate
Und zum Abschluss noch zwei nerdige Klicks: Ole Reißmann hat in “Was es mit Mate und Club-Mate auf sich hat: Eine Geschichte in 23 Bildern” eine wunderbare Bilderstrecke über das Kult-Getränk zusammengestellt. Noch mehr Nerkram, noch mehr Bilder finden sich auf “50 Life Hacks to Simplify your World“, wo extrem dämliche, extrem überflüssige und ein paar geniale Tipps vorgestellt werden. Lacher garantiert!

 

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Lesenswertes: Web-Journalismus, Facebook-Bashing und Vine

Das t3n Magazin hat ein längeres Interview mit dem Süddeutsche.de-Chef Stefan Plöchinger über Web-Journalismus, den Medienwandel und seinen persönlichen Arbeitsalltag geführt.

Bemerkenswert ist seine persönliche Mediennutzung und seine ausgeprägte Technikaffinität, so antwortet er auf die Frage, wie er in der digitalen Nachrichtenflut Ordnung hält, mit folgenden Sätzen (Hervorhebung durch Görs Communications):

Ich nutze RSS-Feeds, um alle Branchennews zu scannen. Ansonsten lese ich viel auf dem iPad, vor allem die digitale Version unserer gedruckten Zeitung. Zudem besuche ich drei bis vier mal am Tag die Websites der großen deutschen Nachrichtenseiten. Das sind Süddeutsche.de, Spiegel Online, Zeit Online, manchmal noch FAZ.net, im internationalen Kontext Guardian und New York Times. Also da, wo mich die Medienmarken interessieren, konsumiere ich sie direkt, rufe die entsprechenden Websites auf. Und bei Blogs und anderen Geschichten nutze ich RSS-Reader und Twitter.Ich selbst reise zudem sehr viel und habe deshalb auch keinen festen Bürorechner mehr, sondern ein MacBook Air. Im Büro nutze ich ein Thunderbolt-Display als Dockingstation. Simpel zu bedienende, gut miteinander synchronisierende Arbeitsgeräte – namentlich iPhone, iPad und MacBook – sind immens wichtig für mich.

Natürlich ist er insofern ein Sonderfall, da er erst 36 Jahre alt ist und Chef eines Online-Mediums ist, aber zumindest bei jüngeren Journalisten dürfte der Arbeitsalltag nicht viel anders aussehen – und die älteren Journalisten müssen sich über kurz oder lang anpassen. Gefragt, warum der deutsche Medienmarkt den Entwicklungen in Amerika hinterherhinkt, nennt Plöchinger zunächst die unterschiedliche Marktstruktur mit den Platzhirschen Bild und Spiegel, verweist aber auch auf die unterschiedliche digitale Kultur:

Der zweite Grund für dieses Hinterherhinken in Deutschland: Der digitale Medienbruch hat im angelsächsischen Raum schon früher eingesetzt. Die Verbreitung von Smartphones und Tablets, gerade in den Innovationszentren dieser Länder, ist einfach schon länger viel größer. Die deutsche Bevölkerung hat die neuen Medien noch nicht so stark angenommen und akzeptiert, deswegen gibt es auch einfach weniger Handlungsdruck seitens der Verlage bezüglich neuer Geschäftsmodelle im Internet.

Eine Feststellung, die sich auch schon in der Nutzung von Twitter als Wahlkampfplattform gezeigt hat. Das vollständige Interview mit Stefan Plöchinger findet man hier auf t3n.

Thomas Hutter setzt sich zudem in einem äußerst lesenswerten Blogbeitrag mit dem derzeit so beliebten Facebook-Gebashe auseinander, als Aufhänger dient ihm ein Blogpost von Daniel Mack, Sprecher für Netzpolitik und Sport bei den Grünen in Hessen. Besonders stoßen ihm die Verallgemeinerungen beim allseits beliebten Thema Datenschutz und die permanente Kritik an den Werbeschaltungen auf:

Welche Daten über eine App freigegeben werden, bestimmt bereits heute der Benutzer bei der Autorisierung einer Applikation, der Nutzer wird in keinem Fall gezwungen die Daten freizugeben, bzw. erhalten Applikationen keine Daten automatisch von Facebook [...]. Ebenfalls bestimmt der Nutzer transparent, welche Daten Freunde von ihm über eine Applikation freigeben kann [...]. Warum eine Datenfreigabe für individualisierte Werbung notwendig sein soll, entzieht sich meiner Phantasie. Ist es nicht vielmehr so, dass viele der gängigen Internetplattformen auf Grund meines Nutzerverhaltens individualisierte Werbung ausliefert? Google beispielsweise liefert mir Werbung anhand meines Standortes, meines Internetzugangs (Mobile vs Desktop), ja, sogar auf Grund meiner Suchanfrage direkt auf den Bildschirm. Remarketing ist bei vielen Plattformen aktiviert. Webseiten erkennen anhand von Cookies, ob ich bereits eine Werbeanzeige geklickt habe, und falls nicht und die Anzeige wurde schon mehrmals gezeigt, ändert sich plötzlich das Sujet… Was ist daran schlimm? Wo liegt das Problem, dass ich Werbung angezeigt bekomme, die mit meinen Interessen möglicherweise korrespondiert? Willkommen im Internet! Willkommen im Jahr 2013!

Auch wenn die Absätze teilweise sehr polemisch geschrieben sind, geht Hutter auf die vielen Vorwürfe sehr detailliert und sachlich ein, man wünschte sich, die notorischen Facebook-Kritiker würden ähnlich differenziert argumentieren. Zu dem Beitrag geht es hier.

Die TAZ hat sich gut eine Woche nach dem Start mit Twitters neuem Videodienst Vine auseinandergesetzt, bei dem die User Videos mit einer Gesamtlänge von sechs Sekunden hochladen können – also in etwa der Aufmerksamkeitsspanne, die man schon von den 140-Zeichen-Tweets kennt. Probleme bereitet Twitter dabei vor allem das leidige Thema Pornographie, wie so oft sind die Vertreter dieser Branche die Early Adopter und legen dabei auch noch eine unangenehme Aggressivität an den Tag:

Schnell zu erkennen ist aber auch, dass es mittels Vine inzwischen auch allerlei Freizügiges auf Twitter zu sehen gibt. Unter entsprechenden Tags, die man über die Vine-App aufrufen kann, fand sich schon nach wenigen Tagen Pornographisches. Peinlicherweise schaffte es einer der Hardcore-Clips sogar am Montag in die „Von der Redaktion empfohlen“-Rubrik, die jeder Neunutzer als erstes vorgesetzt bekommt. „Menschliches Versagen“ sei das gewesen, kommentierte ein Twitter-Sprecher.

Den Artikel mit der bezeichnenden Überschrift “Zu viel #porn bei Vine” findet man im Online-Angebot der TAZ hier.

 

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Zeitungskrise: Onliner sehen Print nicht kurz vor dem Aussterben

Surfer geben der klassischen Zeitung eine Zukunft – aber in gewissen Grenzen: Das Spectos-Institut hat insgesamt 1.728 Internet-User über ihr Verhältnis zu Zeitungen, Nachrichten und der Mediennutzung befragt. Das Ergebnis ist eher durchwachsen, insgesamt fielen die Antworten folgendermaßen aus:

  • Auf die Frage “Denken Sie persönlich, dass gedruckte Zeitungen in Zukunft aussterben werden?” antworteten 26,4 Prozent mit Ja, 73,6 Prozent mit Nein. Knapp drei Viertel aller User gehen also davon aus, dass Print eine Zukunft hat – angesichts der im Netz gängigen Beschimpfung des “Totholzes” doch ein eher hoher Wert.
  • Die Qualität von Zeitungen wurde sehr hoch eingeschätzt, auf die Frage “Wie zufrieden sind Sie mit der Qualität der erhältlichen gedruckten Zeitungen?” erhielten die Blätter auf einer Skala von 1 bis 5 einen Punktedurchschnitt von 3,8.
  • Die Gründe für das Zeitungssterben werden hauptsächlich in den Kosten gesehen, auf die Frage “Viele Menschen haben heutzutage kein Abonnement mehr für gedruckte Zeitungen, Zeitschriften oder Magazine. Was denken Sie, was ist der Hauptgrund?” gaben 38.95 Prozent an, dass die Informationen kostenlos im Internet verfügbar sind, 31.29 Prozent, dass die Abos zu teuer sind, 25.1 Prozent monierten die fehlende Zeit zum regelmäßigen Lesen und 4,66 Prozent machten ein Desinteresse an Nachrichten aus. Bedenkt man, dass “kostenlose Informationen im Internet” und “teure Abos” zusammenhängen, dann ist der Kostenblock für 70 Prozent entscheidend.
  • Gefragt, ob die Surfer selbst noch ein Abo (“In der Vergangenheit war immer wieder vom „Zeitungssterben“ zu hören. Besitzen Sie noch ein Zeitungs-Abonnement für gedruckte Zeitungen, Zeitschriften oder Magazine?”) besitzen, bejahten 65,9 Prozent die Frage, 34,1 Prozent verneinten sie.
  • Das Ergebnis zur bevorzugten Nachrichtenquelle überrascht auch, die Frage “Es gibt verschiedene Wege, sich über aktuelle Nachrichten zu informieren. Welche Möglichkeit nutzen Sie am liebsten?” wurde zu 45,5 Prozent mit Fernsehen, 37,5 Prozent mit der gedruckten Zeitung, 12,3 Prozent mit Online-Zeitungen und mageren 2,2 Prozent mit mobilen Zeitungen (Apps) beantwortet.

Insgesamt fällt auf, wie gut die Bewertungen der klassischen Print-Zeitung in der Umfage ausfällt. Dass die Abozahlen gleichzeitig seit Jahren rückläufig sind – und damit auch die Werbeeinnahmen; Görs Communications berichtete hier im Blog – lässt sich nur sehr schwer aus der Umfrage herleiten. Am ehesten trifft noch die Redewendung aus dem Matthäus-Evangelium zu: “Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach” zu. Im Prinzip schätzt man Zeitungen, man ist aber gleichzeitig nicht bereit, dafür auch zu zahlen.

 

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Studie: Deutscher Werbemarkt 2012

Gestern hat das Informations- und Medienunternehmen Nielsen die Zahlen für den deutschen Werbemarkt 2012 vorgestellt. Insgesamt gibt es wenig Überraschungen, wobei man erwartet hätte, dass einzelne Kennziffern wegen der veränderten Mediennutzung deutlich stärker ausfallen würden. Laut Nielsen hat sich der Werbemarkt in Deutschland im vergangenen Jahr folgendermaßen entwickelt:

  • Der Bruttowerbemarkt in Deutschland ist 2012 insgesamt um 0,9 Prozent auf 26,2 Milliarden Euro gestiegen. Wenn man berücksichtigt, dass die Wirtschaft im gleichen Zeitraum nur um 0,7 Prozent gestiegen ist, dann ist der Zuwachs um 0,9 Prozent weder ein Grund zum Jubeln, noch ein Grund, das Ende der Werbewirtschaft herbeizureden – weshalb Nielsen den Werbemarkt insgesamt auch als “stabil” bezeichnet.
  • Am stärksten fiel das Wachstum im ersten Quartal 2012 aus, am schwächsten im dritten Quartal. Erfreulich: Die Werbeausgaben mit Bezug zu Weihnachten stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat im Dezember um 14,9 Prozent.
  • Wachstumsmotor war wie schon in den Vorjahren der Online-Werbemarkt, der mit einem zweistelligen Plus von 17,3 Prozent auf jetzt insgesamt 2,9 Milliarden Euro gewachsen ist. Zuwächse von 17,3 Prozent sind sicherlich beachtlich, aber wenn man berücksichtigt, welche Bedeutung das Internet mittlerweile in der Mediennutzung der Deutschen einnimmt, dann sind 2,9 Milliarden vom Gesamtkuchen 26,2 Milliarden doch eher wenig. Angesichts des Nachholbedarfs hätte man durchaus auch höhere Zuwächse erwarten können.
  • Für Smartphone-Werbung wurden nur 55,8 Millionen Euro ausgegeben. Da die Smartphone-Dichte in den letzten Jahren rasant gewachsen ist – 2012 machten die Smartphones in Deutschland rund 50 Prozent aller Mobiltelefone aus, Tendenz steigend – und die mobilen Alleskönner kaum noch aus dem Alltag wegzudenken sind, ist die Summe von 55,8 Millionen mehr als enttäuschend.
  • Das Sorgenkind bleiben die Printmedien, die einen Rückgang der Einnahmen von 5,4 Prozent hinnehmen mussten. Am stärksten wurden die Zeitungen mit einem Minus von 6,6 Prozent getroffen, die Publikumszeitschriften verloren 4,3 Prozent und am stabilsten zeigten sich noch die Fachzeitschriften, bei denen das Minus bei 0,7 Prozent lag. Da das Thema Zeitungssterben 2012 ständig in den Medien präsent war, hätte man durchaus noch schlimmere Zahlen erwartet.
  • Fernsehen und Radio konnten trotz des Internets noch Zuwächse (2,0 und 6,1 Prozent) erzielen, mit 11,3 Milliarden Euro sicherte sich das Fernsehen auch traditionell wieder das größte Stück vom Werbekuchen.
  • Totgesagte leben länger: Die Kinowirtschaft konnte die Bruttowerbeerlöse um satte 10,5 Prozent steigern.

Da die Bundesregierung die Wachstumsprognose für 2013 auf 0,5 Prozent gekürzt hat, dürften die Werbeumsätze 2013 aller Wahrscheinlichkeit nach auf dem Niveau von 2012 verharren. Die Frage wird auf jeden Fall sein, ob die knappen Budgets dazu führen werden, dass massiv ins Internet umgeschichtet werden, und ob die Rückgänge im Printgeschäft 2013 auch die Fachzeitschriften – also das klassische B2B-Geschäft – erfassen werden. Ein Thema, mit dem Görs Communications sich auch in den kommenden Monaten hier auf dem Blog beschäftigen wird.

 

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“Rückkanalverbot”

Liest sich, als wäre es 1. April, aber der Datenschutzbeauftragte des Landes Rheinland-Pfalz meint es mit seinen Vorgaben für die behördliche Nutzung von Facebook offensichtlich ernst:

Das Konzept sieht ein “Rückkanalverbot” vor, wie Wagner im Interview mit unserer Zeitung sagte. “Kommunikation auf der Seite soll nicht stattfinden”, sagte Wagner. “Das Ziel ist, dass auf der Seite möglichst wenig Interaktion stattfindet, damit wenige Nutzungsdaten erzeugt werden.”

Das heißt: Die Administratoren beantworten auf Facebook keine Fragen, reagieren auch dort nicht direkt auf Kritik. Sie verweisen dafür allenfalls auf andere Kontaktmöglichkeiten.

Mehr in der Rhein-Zeitung: “Bitte nicht Liken oder Kommentieren: RLP-Datenschützer erlaubt Behörden-Facebook

 

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