22. July 2024

Woher nur den Content fürs Content Marketing nehmen?

Entscheiden sich die Marketing-Verantwortlichen fürs Content Marketing, so stellt sich in der Regel nach den ersten Monaten Ernüchterung ein. Zum einen wachsen die Zugriffszahlen im Normalfall peu à peu (also stetig und nachhaltig, aber nur selten explosionsartig) zum anderen sind die „heißen Storys“ dann meist abgefrühstückt. Das, was einem wirklich spannend vorkam, wurde bereits verwendet – sei es als Teil des Social-Media-Auftritts, beim Brand Journalism oder bei einer Pressemitteilung, mit der man die Content-Marketing-Aktivitäten flankiert.

An dieser Stelle fängt man an, Unternehmen oder Institutionen wie beispielsweise den Tierpark Hagenbeck in Hamburg zu beneiden. So viele Tiere, über die man spannende und informative Dinge schreiben kann. Und dann ständig Neuankömmlinge und neue Anlagen. Und dazu die ganzen Neugeborenen, die man nur abfotografieren muss, um auf Twitter und Facebook die Likes, Favs und Retweets einzusammeln! Und, überhaupt, wäre es nicht viel spannender, wenn man für die Hamburger Davidwache auf der Reeperbahn Content erstellen könnte?

Natürlich haben es diese Institutionen leichter, das heißt aber nicht, dass man nach ein paar Monaten bei der eigenen Content-Marketing-Strategie die Flinte ins Korn werfen sollte. Gerade dann, wenn man die üblichen Fehler umschifft hat und das 1&1 des Storytellings beherrscht. Um den Content-Marketing-Verantwortlichen ein wenig zu helfen, haben wir von der Agentur Görs Communications mal eine kleine Liste aufgestellt, wie und woher man ganz einfach neuen Content nehmen kann:

  • Einfach mal durchs Unternehmen gehen und die anderen Mitarbeiter danach fragen, was sie selbst an ihrem Beruf spannend finden. Mit welchen fachlichen Problemen sie gerade zu kämpfen haben. Was für fachliche Probleme sie als letztes gelöst haben. Das hört sich jetzt vielleicht etwas banal an, hat aber einen höheren Sinn: Content Marketing zielt immer auf die eigene Zielgruppe, nicht auf die Allgemeinheit. Und da ist die fachliche Expertise im eigenen Haus einfach Trumpf!
  • Beim Vertrieb nachfragen, welches Produkt gerade am meisten gefragt ist. Und warum. Einzelne Produkte lassen sich darüber sehr gut vorstellen, gerade, wenn man passende O-Töne oder Kundenfeedback hat.
  • Was für Anfragen gehen eigentlich an das eigene Unternehmen? Wo wissen die Kunden nicht weiter, was für Feedback gibt es? Häufig reicht schon eine Mail von einem (potenziellen) Kunden aus, um einen guten Aufhänger zu haben – ein systematisches Sichten hilft zudem beim Erstellen und Aktualisieren der eigenen FAQ.
  • Schimpfen Kollegen gerade über neue gesetzliche Regelungen? Wenn ja: Jackpot! Zum einen eignet sich das wunderbar, um über die neue gesetzliche Regelung zu informieren (gerade, wenn Kunden dadurch auch indirekt betroffen sind), zum anderen kann man da auch seinen Gefühlen freien Lauf lassen und einfach mal über die „weltfremde“ Regelungswut deutscher Politiker ablästern. Und überhaupt, die Bürokratie!
  • Was macht eigentlich die Konkurrenz? Gegnerbeobachtung betreibt man schließlich ja nicht zum Spaß – und auf Ideen besteht bekanntlich kein Copyright. Aber Vorsicht, man sollte es hier wirklich bei den Ideen belassen, bei Copy & Paste fliegt womöglich eine Abmahnung ins Haus.
  • Anekdoten sind immer gerne gesehen – man muss sie ja nicht gleich auf 5.000 Wörter oder 30 Minuten Video aufblasen. Häufig reicht auch schon ein Kantinenbesuch aus, um hier den nötigen Input zu kriegen.
  • Kuriositäten sind ähnlich gut wie Anekdoten, richtig gut werden sie, wenn auch noch eigene Produkte im Spiel sind. Wird ein Produkt zweckentfremdet, wird es am anderen Ende der Welt eingesetzt, wird es bei spektakulären Gebäuden oder Ereignissen eingesetzt? Wenn ja, dann ist das der Stoff für eine wirklich gute Case Story.
  • Trends, Trends, Trends. Aktuelle Entwicklungen interessieren ihre Kunden ungemein. Gibt’s Veränderungen in der eigenen Branche, boomen bestimmte Bereiche, gibt’s irgendwo einen regelrechten Hype? Darüber lässt sich wunderbar berichten, gerade, wenn man noch über Zahlen verfügt, die man grafisch gut aufbereiten kann.
  • Dem Unternehmen ein menschliches Gesicht geben. Content Marketing eignet sich wunderbar, um einzelne Mitarbeiter oder Abteilungen vorzustellen. Und das ist beileibe kein Content-Marketing-Lückenfüller, sondern eine verdammt gute Strategie, um Vertrauen, Nähe und vor allem Fachexpertise zu schaffen. Auch immer wieder spannend: Auszubildende, da Berichte über junge Mitarbeiter wunderbar für die HR-PR verwendet werden können.
  • Die Messekommunikation – ein ewiges Thema. In fast jedem Unternehmen besteht bei der Messekommunikation noch Luft nach oben. Und das über alle drei Phasen: Im Vorfeld des Messeauftritts, während des Messeauftritts und nach dem Messeauftritt – gerade, was PR und Digital Relations betrifft. Fallen einem keine neuen Themen fürs eigentliche Content Marketing ein, kann man ja wunderbar die Zeit in die Messekommunikation investieren. Und die dabei entwickelten Inhalte fürs Content Marketing zweitverwenden – aber das dürfte mittlerweile ja allen Beteiligten eh klar sein.



    Es gibt viele weitere Quellen, aus denen man Inspiration für die Content-Generierung schöpfen kann. Hier sind 15 Beispiele mit Praxisanwendungen:
  • Branchenpublikationen: Verfolge Nachrichten und Entwicklungen in deiner Branche und erstelle Inhalte, die auf aktuellen Trends basieren.
  • Wissenschaftliche Artikel: Integriere Forschungsergebnisse und wissenschaftliche Erkenntnisse in deine Inhalte, um ihnen Glaubwürdigkeit zu verleihen.
  • Soziale Medien: Überwache relevante Hashtags, Diskussionen und Trends in sozialen Medien, um zu verstehen, was deine Zielgruppe interessiert.
  • Kundenbewertungen: Nutze positive Kundenbewertungen, um Erfolgsgeschichten zu teilen, und arbeite an der Lösung von Problemen, die in negativen Bewertungen genannt werden.
  • Podcasts: Höre Podcasts in deiner Branche, um Ideen zu sammeln und mögliche Interviewpartner für deine eigenen Podcasts zu finden.
  • Blogs von Branchenexperten: Verfolge Blogs von Experten in deinem Fachgebiet, um von ihrem Fachwissen zu lernen und Trends zu erkennen.
  • Google Trends: Analysiere Google Trends, um herauszufinden, wonach Menschen suchen, und erstelle Inhalte, die darauf abzielen.
  • FAQs und Kundensupport: Berücksichtige häufig gestellte Fragen und Probleme aus dem Kundensupport, um nützliche Inhalte zu erstellen.
  • Wettbewerberanalysen: Untersuche die Inhalte deiner Wettbewerber, um zu sehen, was funktioniert, und finde Möglichkeiten zur Verbesserung.
  • Statistiken und Datenbanken: Integriere relevante Statistiken und Daten in deine Inhalte, um sie informativer zu gestalten.
  • Buchrezensionen: Lies Bücher in deiner Branche und teile die wichtigsten Erkenntnisse und Ideen in deinem Content.
  • Webinare und Online-Kurse: Nimm an Webinaren teil oder schaue dir Online-Kurse an, um neues Wissen zu erwerben und es in deinem Content zu verwenden.
  • Branchenveranstaltungen: Berichte über Ereignisse und Neuigkeiten von Branchenkonferenzen oder Veranstaltungen.
  • Crowdsourcing: Beteilige deine Zielgruppe, indem du sie nach Ideen, Meinungen oder Erfahrungen fragst.
  • Trending Keywords: Nutze Keyword-Tools, um herauszufinden, welche Begriffe in deiner Branche gerade im Trend sind, und erstelle darauf basierenden Content.
  • Denke daran, dass die Qualität und Relevanz des Contents entscheidend sind. Passe die gefundenen Informationen an die Bedürfnisse und Interessen deiner Zielgruppe an.

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

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Ideen, Recherche, Texten und Verbreitung: PR-, Content- und Social-Media-Vierklang

In einem anderen Blog-Beitrag haben wir bereits erläutert, warum das Delegieren der Social-Media-Arbeit an externe Social-Media-Berater in der Regel alles andere als eine gute Idee ist – denn optimale Kommunikation zeichnet sich schließlich in der digitalen Sphäre dadurch aus, dass sie auch wirklich aus einem Guss ist. Das nicht nur, um nach außen einheitlich zu wirken und eine einheitliche Botschaft zu verbreiten, sondern auch schlicht aus Kostengründen. Eine Kommunikationsabteilung oder eine Agentur arbeitet schließlich dann gut, wenn sie Synergien aus den verschiedenen Kommunikationsformen heben kann – und die einzelnen Maßnahmen nicht parallel ablaufen, sondern ineinandergreifen.

Wie das ganz konkret in der Praxis abläuft, zeigen wir in diesem Blogpost über den PR-, Content- und Social-Media-Vierklang aus Ideen, Recherche, Texten und Verbreitung.

Ideen (finden)

Betreiben kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gezielt PR-, Content- und Social-Media-Arbeit, kommen sie über kurz oder lang (meist schön nach kurzer Zeit) an den Punkt, an dem ihnen die Ideen ausgehen. Gute PR-, Content- und Social-Media-Arbeit braucht schließlich ständig neue Inhalte, aber die meisten Unternehmen funktionieren nun einmal so, dass sie ihre bestehende Produktpalette stetig ausbauen, neue Niederlassungen kommen auch nur selten hinzu und der Nachrichtenwert von neuen Kunden oder Geschäftspartnern hält sich in der Regel auch in Grenzen. Häufig wird dann zum Brainstorming gegriffen, was jedoch auch nur mäßig erfolgreich ist. Dabei haben selbst kleinste Unternehmen Dinge zu erzählen, man muss nur wissen, wie man die Ideen hierzu hebt – und dort gibt es mehrere Methoden, wobei insbesondere die Kunden-Sicht wichtig ist. Gute PR-, Content- und Social-Media-Arbeit setzt hier an und fragt erst einmal, was Kunden wohl interessieren dürfte – und was nicht. Und sammelt anschließend die Ideen, noch ohne sie eindeutig den verschiedenen Kommunikationsformen (Public Relations, Contentmarketing, Werbung, Social Media etc.) zuzuordnen.

Es gibt viele Kreativitätstechniken zur Ideenfindung. 10 praxisbewährte Techniken sind:

  1. Brainstorming:

    • Beschreibung: Eine Gruppe von Personen generiert spontan Ideen zu einem bestimmten Thema, ohne Kritik zuzulassen.
    • Praxisbeispiel: Teammitglieder werfen Ideen für neue Marketingkampagnen ohne vorherige Diskussion einfach in die Runde.
  2. Mind Mapping:

    • Beschreibung: Ideen werden grafisch in Form von Zweigen und Unterzweigen aufgezeichnet, um Beziehungen und Hierarchien zu visualisieren.
    • Praxisbeispiel: Entwicklung einer Content-Marketing-Strategie durch das Mapping von Themen, Unterkategorien und relevanten Schlüsselwörtern.
  3. Reverse Brainstorming:

    • Beschreibung: Das Problem wird umgekehrt betrachtet, um neue Perspektiven und Lösungen zu finden.
    • Praxisbeispiel: Statt „Wie können wir Kunden gewinnen?“ könnte die Frage lauten „Wie könnten wir Kunden abschrecken?“.
  4. SCAMPER:

    • Beschreibung: Eine Akronymtechnik, bei der man bestehende Ideen verändert oder kombiniert.
    • Praxisbeispiel: Man überlegt, wie man ein Produkt verbessern kann, indem man es ersetzt, anpasst, kombiniert, modifiziert, eliminiert oder umkehrt.
  5. 6-3-5 Methode:

    • Beschreibung: Sechs Teilnehmer generieren jeweils drei Ideen in fünf Runden, wodurch insgesamt 108 Ideen entstehen.
    • Praxisbeispiel: Ein Team entwickelt neue Funktionen für eine Softwareanwendung durch wiederholte Runden von Ideenbeiträgen.
  6. Storyboarding:

    • Beschreibung: Die Ideen werden in einer visuellen Geschichte oder Sequenz dargestellt.
    • Praxisbeispiel: Entwicklung einer Produktwerbung durch die Visualisierung von Szenen und Dialogen.
  7. Provokatives Denken:

    • Beschreibung: Unkonventionelle Fragen werden gestellt, um innovative Ideen zu fördern.
    • Praxisbeispiel: „Was würde passieren, wenn unser Produkt nur für Außerirdische gemacht wäre?“
  8. Wort-Assoziation:

    • Beschreibung: Eine Liste von Schlüsselwörtern wird erstellt, und darauf aufbauend werden spontane Ideen generiert.
    • Praxisbeispiel: Ausgehend vom Wort „Technologie“ können Assoziationen wie „Innovation“, „Zukunft“ oder „Effizienz“ zu neuen Produktideen führen.
  9. Random Entry:

    • Beschreibung: Ein zufälliges Wort oder Bild wird ausgewählt, und Ideen werden aus dieser Ausgangsbasis generiert.
    • Praxisbeispiel: Das zufällige Wort „Elefant“ könnte zu Ideen für umweltfreundliche Verpackungen oder robuste Produkte führen.
  10. Green Hat Thinking (Sechs Denkhüte):
  • Beschreibung: Die „Sechs Denkhüte“ von Edward de Bono bieten sechs verschiedene Perspektiven für die Ideenfindung, wie z.B. Optimismus, Kreativität oder Analyse.
  • Praxisbeispiel: Teammitglieder tragen metaphorisch den „Kreativitätshut“ und generieren Ideen ohne Einschränkungen.

Diese Kreativitätstechniken können individuell oder kombiniert angewendet werden, um den Ideenfindungsprozess zu fördern und innovative Lösungen hervorzubringen.

Recherche

„Recherche“ mag etwas überzogen journalistisch klingen, aber letztlich läuft es auf einen ähnlichen Arbeitsprozess hinaus. Die Ideen müssen mit eingeordnet und mit Material unterfüttert werden. Soll etwa die Überlegenheit eines Produktes dargestellt werden, dann gilt es erst mal, die einzelnen Argumente dafür herauszufinden – am besten spricht man hierfür den jeweiligen Experten im Haus an. Oder natürlich den jeweiligen Vertriebsmitarbeiter. Je mehr Material man findet, desto einfacher fallen die späteren Arbeitsschritte, weshalb diese Phase durchaus angemessen berücksichtigt werden sollte.

Ebenfalls wichtig: Fotos, Audio- und Videomaterial kann bei der Recherche ebenfalls schon direkt erstellt werden. Dabei geht es nicht darum, tolle Spots zu drehen, sondern Material zu haben, das anschließend zur Bebilderung des fertigen Contents ausgespielt werden kann. Hier reicht häufig schon ein gutes Smartphone, um entsprechende Aufnahmen zu machen.

Im Folgenden skizzieren wir 10 bewährte Recherchemethoden mit kurzen Beschreibungen und Praxisbeispielen:

  1. Literaturrecherche:
    • Beschreibung: Systematische Suche und Analyse von bereits veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeiten, Büchern und Artikeln zu einem bestimmten Thema.
    • Praxisbeispiel: Ein Student, der eine wissenschaftliche Arbeit über erneuerbare Energien schreibt, durchsucht wissenschaftliche Zeitschriften und Bücher nach relevanten Studien und Erkenntnissen.
  2. Umfragen und Befragungen:
    • Beschreibung: Erhebung von Daten durch das Stellen von Fragen an eine repräsentative Stichprobe von Personen.
    • Praxisbeispiel: Ein Unternehmen führt eine Umfrage unter Kunden durch, um deren Zufriedenheit mit einem neuen Produkt zu bewerten.
  3. Fallstudien:
    • Beschreibung: Detaillierte Analyse eines einzelnen Falls oder einer Gruppe von Fällen, um tieferes Verständnis zu erlangen.
    • Praxisbeispiel: Ein Forscher untersucht den Erfolg einer bestimmten Marketingstrategie in einem Unternehmen und analysiert alle relevanten Aspekte.
  4. Experimente:
    • Beschreibung: Systematische Untersuchung durch die Manipulation von Variablen, um Ursache-Wirkungs-Beziehungen zu verstehen.
    • Praxisbeispiel: Ein Wissenschaftler führt ein Experiment durch, um den Einfluss von Licht auf das Pflanzenwachstum zu untersuchen.
  5. Internetrecherche:
    • Beschreibung: Nutzung von Online-Ressourcen wie Suchmaschinen, Datenbanken und Websites, um Informationen zu sammeln.
    • Praxisbeispiel: Ein Journalist recherchiert aktuelle Nachrichten über ein bestimmtes Ereignis über Nachrichtenportale und soziale Medien.
  6. Feldforschung:
    • Beschreibung: Direkte Beobachtung und Datenerhebung vor Ort, um Informationen aus erster Hand zu erhalten.
    • Praxisbeispiel: Ein Ethnograph führt Interviews und Beobachtungen in einer Gemeinschaft durch, um deren kulturelle Praktiken zu verstehen.
  7. Datenanalyse:
    • Beschreibung: Verarbeitung und Interpretation von numerischen Daten, um Muster und Trends zu identifizieren.
    • Praxisbeispiel: Ein Unternehmen analysiert Verkaufsdaten, um saisonale Trends zu erkennen und die Lagerbestände zu optimieren.
  8. Interviews:
    • Beschreibung: Strukturierte oder unstrukturierte Gespräche mit Personen, um qualitative Informationen zu sammeln.
    • Praxisbeispiel: Ein Soziologe führt Interviews mit Arbeitnehmern durch, um die Auswirkungen neuer Arbeitsplatzmodelle zu verstehen.
  9. Content-Analyse:
    • Beschreibung: Systematische Analyse von Text- oder Medieninhalten, um Muster oder Trends zu identifizieren.
    • Praxisbeispiel: Ein Medienforscher analysiert Nachrichtenartikel, um die Berichterstattung über politische Ereignisse zu untersuchen.
  10. Beobachtung:
  • Beschreibung: Direktes Beobachten von Verhalten oder Phänomenen, um Informationen zu sammeln.
  • Praxisbeispiel: Ein Designer beobachtet die Benutzerinteraktion mit einer Website, um Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren.

Diese Recherchemethoden können je nach Zielsetzung und Forschungsfrage angepasst und kombiniert werden, um umfassende und fundierte Erkenntnisse zu gewinnen.

Texten / Schreiben

Bevor es ans eigentliche Texten geht, sollte nochmals geprüft werden, was das Thema und das Material hergeben. Ist das Thema so relevant, dass es sich für die PR-Arbeit eignet? Wenn ja, gibt es auch genug für das Content-Marketing und Social-Media her? Entsprechend wird dann getextet. PR-Texte – ob Pressemitteilung oder redaktioneller Beitrag – eher sachlich, der Content für die Webseite so, dass er gut lesbar ist und den Nutzer auf der Webseite hält (und, im besten Fall, ihn zum Kauf oder zur Kontaktaufnahme anregt), wobei natürlich auch die SEO-Regeln beherzigt werden sollen. Und schließlich Social Media, was im Prinzip nur anteasert – auf 500-Zeilen-Schlachten hat dort in der Regel niemand Lust.

Einige wichtige Regeln für das professionelle Texten in den Bereichen Public Relations, Content-Marketing und Social Media sind:

  1. Zielgruppenorientierung:
    • Regel: Richte den Text an die spezifische Zielgruppe aus und berücksichtige ihre Interessen und Bedürfnisse.
    • Praxisbeispiel: Ein Unternehmen, das Sportbekleidung verkauft, könnte einen Blog-Artikel über die besten Lauftechniken für Anfänger veröffentlichen, um sich an Laufinteressierte zu richten.
  2. Klare Botschaft:
    • Regel: Formuliere eine klare und prägnante Botschaft, um Missverständnisse zu vermeiden.
    • Praxisbeispiel: Ein Tweet für eine Produktneueinführung könnte die wichtigsten Funktionen und Vorteile in einem Satz zusammenfassen.
  3. Storytelling:
    • Regel: Nutze Geschichten, um Emotionen zu wecken und eine Verbindung zu deiner Zielgruppe herzustellen.
    • Praxisbeispiel: Ein Reiseunternehmen könnte eine inspirierende Geschichte über einen Kunden veröffentlichen, der eine unvergessliche Reise erlebt hat.
  4. Konsistenz im Branding:
    • Regel: Halte das Branding konsistent, um Wiedererkennung und Vertrauen aufzubauen.
    • Praxisbeispiel: Ein Unternehmen verwendet in seinen Social-Media-Posts und Blog-Artikeln immer das gleiche Farbschema, Logo und Schriftart.
  5. Kurze Absätze und klare Struktur:
    • Regel: Verwende kurze Absätze und klare Strukturen, um die Lesbarkeit zu verbessern.
    • Praxisbeispiel: Ein Newsletter enthält Abschnitte mit klaren Überschriften und kurzen Absätzen, um die Aufmerksamkeit der Leser zu behalten.
  6. Keywords und SEO:
    • Regel: Integriere relevante Keywords, um die Auffindbarkeit deiner Inhalte in Suchmaschinen zu verbessern.
    • Praxisbeispiel: Ein Blog-Beitrag über digitales Marketing könnte Schlüsselwörter wie „Online-Werbung“ und „Suchmaschinenoptimierung“ enthalten.
  7. Interaktion fördern:
    • Regel: Ermutige zu Interaktionen, Fragen und Kommentaren, um eine Gemeinschaft aufzubauen.
    • Praxisbeispiel: Ein Facebook-Post könnte die Follower auffordern, ihre Meinungen zu einem aktuellen Branchenthema zu teilen.
  8. Anpassung an Plattformen:
    • Regel: Passe den Schreibstil und die Länge des Textes an die spezifischen Anforderungen verschiedener Plattformen an.
    • Praxisbeispiel: Ein Instagram-Post könnte kürzer und visueller sein als ein LinkedIn-Artikel.
  9. Fakten überprüfen:
    • Regel: Überprüfe Fakten sorgfältig, um Glaubwürdigkeit zu gewährleisten.
    • Praxisbeispiel: Ein Pressemitteilungstext über ein neues Produkt sollte alle technischen Details korrekt wiedergeben.
  10. Call-to-Action (Handlungsaufforderung):
    • Regel: Füge eine klare Handlungsaufforderung hinzu, um die Leser zu einer bestimmten Aktion zu bewegen.
    • Praxisbeispiel: Am Ende eines Blog-Beitrags könnte dazu aufgefordert werden, sich für einen Newsletter anzumelden oder ein Produkt zu kaufen.

Diese Regeln bieten eine Grundlage für effektives Texten in PR, Contentmarketing und Social Media. Es ist wichtig, sie je nach Zielgruppe und Plattform (siehe Verbreitung / Distribution) flexibel und kanaladäquat anzuwenden.

Verbreitung / Distribution

Pressemitteilungen werden an (Print-)Journalisten und über Online-Portale ausgespielt und im Pressebereich auf der eigenen Webseite eingestellt, Content wird auf der Webseite eingepflegt (wenn es umfangreicher Content ist, über Tage verteilt), die Social-Media-Posts werden entsprechend den Anforderungen der einzelnen Social-Media-Plattformen ausgespielt.

Es gibt eine Vielzahl von Kanälen, über die relevante Inhalte verbreitet werden können, um verschiedene Zielgruppen zu erreichen. 10 besonders relevante Kanäle sind folgende:

  1. Website/Blog:
    • Beschreibung: Die eigene Website oder ein Unternehmensblog ist ein zentraler Ort für die Veröffentlichung von Content, einschließlich Artikel, Bilder, Videos und mehr.
    • Einsatz: Unternehmen nutzen ihre Websites, um Produkte vorzustellen, informative Inhalte bereitzustellen und ihre Markenbotschaft zu kommunizieren.
  2. Soziale Medien:
    • Beschreibung: Plattformen wie Facebook, Instagram, Twitter und LinkedIn ermöglichen die Verbreitung von Inhalten an eine breite Online-Gemeinschaft.
    • Einsatz: Unternehmen nutzen soziale Medien, um mit ihrer Zielgruppe zu interagieren, Inhalte zu teilen, Marketingaktionen durchzuführen und Markenbekanntheit zu steigern.
  3. E-Mail-Marketing:
    • Beschreibung: Der Versand von gezielten Nachrichten per E-Mail ermöglicht es Unternehmen, ihre Zielgruppe direkt anzusprechen.
    • Einsatz: Unternehmen verwenden E-Mail-Marketing für Newsletter, Produktankündigungen, Angebote und personalisierte Inhalte.
  4. Podcasts:
    • Beschreibung: Audioinhalte, die über Plattformen wie Spotify oder Apple Podcasts verbreitet werden, bieten eine alternative Möglichkeit, Informationen zu teilen.
    • Einsatz: Unternehmen erstellen Podcasts, um Branchenwissen zu teilen, Interviews durchzuführen oder Geschichten zu erzählen.
  5. YouTube/Videoplattformen:
    • Beschreibung: Videoinhalte können über Plattformen wie YouTube oder Vimeo verbreitet werden und visuelle Elemente nutzen, um die Botschaft zu vermitteln.
    • Einsatz: Unternehmen erstellen Tutorials, Produktvorstellungen, Werbespots und andere Videos, um ihre Zielgruppe anzusprechen.
  6. Pressemitteilungen:
    • Beschreibung: Pressemitteilungen werden an Medienvertreter verteilt, um Neuigkeiten oder relevante Informationen zu verbreiten.
    • Einsatz: Unternehmen nutzen Pressemitteilungen, um über Produktneuheiten, Partnerschaften oder Veranstaltungen zu informieren.
  7. Online-Foren und Community-Plattformen:
    • Beschreibung: Beteiligung an Diskussionen auf Plattformen wie Reddit oder Quora, um Inhalte zu teilen und mit der Community zu interagieren.
    • Einsatz: Unternehmen können ihr Fachwissen in Branchenforen teilen oder Fragen von Kunden beantworten.
  8. Webinare und Live-Streaming:
    • Beschreibung: Die Live-Übertragung von Inhalten ermöglicht Echtzeitinteraktionen mit dem Publikum.
    • Einsatz: Unternehmen nutzen Webinare für Schulungen, Produktvorstellungen oder Live-Fragerunden, um direkt mit ihrem Publikum zu kommunizieren.
  9. Mobile Apps:
    • Beschreibung: Unternehmen können eigene mobile Anwendungen entwickeln, um spezifische Zielgruppen mit personalisierten Inhalten anzusprechen.
    • Einsatz: Eine Einzelhandels-App könnte Produktangebote, exklusive Inhalte und personalisierte Empfehlungen bereitstellen.
  10. Gastbeiträge und Kooperationen:
    • Beschreibung: Die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen oder Plattformen ermöglicht die Reichweitenvergrößerung durch Gastbeiträge oder gemeinsame Projekte.
    • Einsatz: Ein Unternehmen kann auf einer Partnerwebsite einen Gastbeitrag veröffentlichen, um eine neue Zielgruppe zu erreichen.

Die Wahl des geeigneten Kanals hängt von der Zielgruppe, den Inhalten und den Zielen des Unternehmens / des Senders ab. Eine integrierte Strategie, die mehrere Kanäle nutzt, kann eine effektive Verbreitung von Content sicherstellen.

Wichtig: Unternehmen, die sich auch bei den Suchmaschinen wie Google und Co. einen nachhaltigen Erfolg wünschen, müssen besonders viel Wert auf die suchmaschinengerechte Verzahnung der Maßnahmen legen. Sprich: Pressemitteilungen verlinken auf den entsprechenden Content, der Content wiederum auf die Pressemitteilungen. Zudem verlinken die Social-Media-Posts auf Pressemitteilungen und den Content, wobei einzelne Social-Media-Posts auch gut in den Content eingebaut werden können. Auf diese Weise lässt sich erheblich mehr aus den Inhalten rausholen – und entsprechend positiv fällt dann auch das Kosten-Nutzen-Verhältnis sowie die SEO-Relevanz aus.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich aus dem Artikel ableiten, dass eine effektive PR-, Content- und Social-Media-Arbeit für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) von großer Bedeutung ist. Der Beitrag unterstreicht, dass es für Unternehmen entscheidend ist, kontinuierlich neue Ideen zu generieren, um ihre Zielgruppen interessant und kreativ anzusprechen. Hierbei wird betont, dass die Kundenperspektive eine zentrale Rolle spielt, um relevante und ansprechende Inhalte zu entwickeln.

Der Artikel präsentiert zehn praxisbewährte Kreativitätstechniken zur Ideenfindung, darunter Methoden wie Brainstorming, Mind Mapping, Reverse Brainstorming und SCAMPER. Diese sollen dazu dienen, den Ideenfindungsprozess zu fördern und innovative Lösungen zu entwickeln.

Des Weiteren hebt der Beitrag die Bedeutung der Recherche hervor, um Ideen mit relevantem Material zu unterfüttern. Dabei werden zehn bewährte Recherchemethoden vorgestellt, von Literaturrecherche über Umfragen bis hin zur Beobachtung, um umfassende und fundierte Erkenntnisse zu gewinnen.

Beim Texten wird betont, wie wichtig es ist, die Zielgruppe im Blick zu behalten und klare Botschaften zu formulieren. Es werden Regeln für professionelles Texten in den Bereichen Public Relations, Content-Marketing und Social Media aufgeführt, darunter Zielgruppenorientierung, klare Botschaften, Storytelling, Konsistenz im Branding und Anpassung an Plattformen.

Schließlich wird die Verbreitung und Distribution der erstellten Inhalte behandelt. Der Artikel stellt zehn relevante Kanäle vor, darunter Website/Blog, soziale Medien, E-Mail-Marketing, Podcasts, YouTube/Videoplattformen und Pressemitteilungen. Die Wahl des geeigneten Kanals wird als entscheidend für den Erfolg der Verbreitungsstrategie betont.

Der Beitrag schließt mit dem Hinweis auf die Bedeutung der suchmaschinengerechten Verzahnung der Maßnahmen, um nachhaltigen Erfolg bei Suchmaschinen wie Google zu erzielen. Insgesamt betont der Artikel die Notwendigkeit einer integrierten Strategie, die verschiedene Kommunikationsformen geschickt miteinander verbindet, um optimale Synergien zu schaffen.

Sie haben Fragen zu Public Relations, SEO, Social Media oder Contentmarketing? Nehmen Sie jetzt Kontakt auf, um Ihr Projekt und Ihr Unternehmen oder Organisation ganz nach vorne zu bringen. Telefonisch 0800-GOERSCOM (0800-46377266) oder per E-Mail an info (at) goers-communications (Punkt) de

Zur Görs Communications PR SEO Content Marketing Homepage: https://www.goers-communications.de

Content Marketing: Woher den Content nehmen?

Content Marketing lebt und fällt zwangsläufig mit dem Content. Das hört sich im ersten Moment wie eine Binsenweisheit an, hat im täglichen Geschäft jedoch enorme Auswirkungen.  Und dabei steht noch gar nicht mal Form und Aufbereitung des Contents im Vordergrund, sondern die vermeintlich simple Fragen, woher die Ideen für den Content genommen werden können.

Ganz praktisch gesprochen: Unternehmen, die sich aus guten Gründen fürs Content Marketing entscheiden, kommen irgendwann an den Punkt, an denen ihnen die Ideen für neuen Content ausgehen. Und das nahezu zwangsläufig, den gutes Content Marketing zeichnet sich durch Relevanz (für die Zielgruppe) und einer Regelmäßigkeit an neuen Beiträgen aus. Und das bedeutet im Normalfall, dass die Verantwortlichen für die Kommunikation nach relativ kurzer Zeit den Punkt erreicht haben, an denen sie aus ihrer Sicht „alle spannenden Themen abgefrühstück haben“.

Statt neuer Ideen werden dann entweder alte Themen wieder neuaufgewärmt – oder, schlimmer, das Erstellen des Contents wird zum Selbstzweck, es werden Inhalte allein um des Publizierens Willen verfasst. Während das Neuaufwärmen wenigstens noch als Ergänzug zu wirklich neuem und spannenden Inhalten taugt, führt das Erstellen des Contents als Selbstzweck dazu, dass die Reichweite sinkt – niemand will Inhalte konsumieren, die schon den Verfasser der Inhalte gelangweilt haben. Content, der allein erstellt wurde, um Zeilen zu füllen, erreicht die Zielgruppe nicht. Am Ende ist’s vergebene Mühe – den Arbeitsaufwand hätte man besser in sinnvolle PR-Projekte investiert.

Woher Ideen fürs Content Marketing nehmen?

Besonders schnell gehen beim Content Marketing im B2B-Bereich die Ideen aus – schließlich handelt es sich bei diesen Unternehmen um Spezialisten, die unter Umständen sogar selbst die Meinung vertreten, dass sie sich mit drögem Fachwissen herumschlagen, das sonst niemanden interessiert. Doch woher jetzt die neuen Ideen fürs Content Marketing tatsächlich nehmen?

Eine Antwort, die insbesondere bei vielen PR-Agenturen angesagt ist, ist natürlich Kreativität. Genauer: Maßnahmen, die die Kommunikationsverantwortlichen zu mehr Kreativität anregen. Also etwa Brainstorming, laut Wikipedia „eine von Alex F. Osborn 1939 erfundene und von Charles Hutchison Clark weiterentwickelte Methode zur Ideenfindung, die die Erzeugung von neuen, ungewöhnlichen Ideen in einer Gruppe von Menschen fördern soll“. Solche Maßnahmen sind sicher sinnvoll, sie führen dazu, dass tatsächlich ein paar neue Ideen gewonnen werden, am Grundproblem lösen diese Maßnahmen jedoch nicht viel.

Sinnvoller hingegen ist das Verfolgen der Medien der Zielgruppe, der fachspezifischen Online-Plattformen und der auch eigenen Konkurrenz. Was für Themen sind gerade gefragt, warum sind die Themen gefragt, welche Themen haben einen Impact bei der Zielgruppe, welche nicht? Natürlich darf man – also Agentur oder Unternehmen – keinen Content kopieren, aber sich inspirieren zu lassen, ist legitim – und sinnvoll. Und hierfür bietet sich Social Media an. Viele Unternehmen machen den Fehler, dass sie Social Media – egal, ob Twitter, Facebook, Xing oder LinkedIn – nur zum Senden nutzen. Sie sehen Social Media als eine Vertriebsplattform an, auf die sie regelmäßig Inhalte einstellen, aber sie verfolgen nicht, was dort außerhalb von ihren eigenen Accounts geschieht.

Nimmt man Interaktivität bei Social Media hingegen ernst, so steigert das nicht nur die Attraktivität der eigenen Social-Media-Kanäle, sondern Kommunikationsverantwortlichen bekommen auch tatsächlich ein gutes Gefühl dafür, was ihre Zielgruppe umtreibt – abgesehen natürlich von den auf Social Media omnipräsenten Katzenfotos.

Content für Content-Marketing zu finden, kann manchmal eine Herausforderung sein. Hier sind 20 Wege, um Ideen für Content zu generieren, zusammen mit Beispielen:

  1. Kundenfragen beantworten:

    • Sammeln Sie Fragen von Kunden und erstellen Sie Artikel, Videos oder FAQs, um diese Fragen zu beantworten.
    • Beispiel: Ein IT-Unternehmen könnte Artikel über häufig gestellte Fragen zur Computersicherheit schreiben.
  2. Trendanalyse:

    • Verfolgen Sie aktuelle Trends und erstellen Sie Inhalte, die sich auf diese Trends beziehen.
    • Beispiel: Ein Modeblog könnte Artikel über die neuesten Modetrends veröffentlichen.
  3. Branchenstudien:

    • Führen Sie eigene Studien oder Umfragen durch und teilen Sie die Ergebnisse in Form von Berichten oder Infografiken.
    • Beispiel: Eine Marketingagentur könnte eine Umfrage zur Effektivität von Social-Media-Marketing durchführen und die Ergebnisse teilen.
  4. Geschichten aus der Praxis:

    • Erzählen Sie Geschichten über reale Erfahrungen, die Ihr Unternehmen oder Ihre Kunden gemacht haben.
    • Beispiel: Ein Outdoor-Ausrüstungshersteller könnte Kundenreiseberichte veröffentlichen.
  5. Historische Beiträge:

    • Teilen Sie historische Fakten oder Ereignisse, die für Ihre Branche oder Ihr Unternehmen relevant sind.
    • Beispiel: Ein Tourismusunternehmen könnte Artikel über die Geschichte der Reiseziele verfassen.
  6. Gastbeiträge:

    • Laden Sie Gastautoren ein, um Artikel oder Blogbeiträge für Ihre Website zu schreiben.
    • Beispiel: Ein Fitnessstudio könnte einen Ernährungsexperten einladen, um über gesunde Ernährung zu schreiben.
  7. Produktdemonstrationen:

    • Zeigen Sie, wie Ihre Produkte oder Dienstleistungen verwendet werden, und bieten Sie Anleitungen oder Tutorials.
    • Beispiel: Ein Küchengerätehersteller könnte Videos mit Rezepten erstellen, die die Verwendung ihrer Produkte zeigen.
  8. Saisonalität nutzen:

    • Erstellen Sie Inhalte, die zu saisonalen Ereignissen oder Feiertagen passen.
    • Beispiel: Ein Gartenbauunternehmen könnte im Frühling Tipps zur Gartenpflege veröffentlichen.
  9. Interviews:

    • Führen Sie Interviews mit Branchenexperten oder Influencern und teilen Sie die Erkenntnisse.
    • Beispiel: Ein Unternehmensberatungsunternehmen könnte ein Interview mit einem erfolgreichen Unternehmer führen.
  10. Checklisten und Leitfäden:

    • Erstellen Sie praktische Checklisten oder Leitfäden, die Ihren Kunden bei der Lösung von Problemen helfen.
    • Beispiel: Ein Finanzberatungsunternehmen könnte eine Checkliste zur Vorbereitung auf die Steuererklärung veröffentlichen.
  11. Kundenbewertungen und -geschichten:

    • Veröffentlichen Sie Erfahrungsberichte und Bewertungen von zufriedenen Kunden.
    • Beispiel: Ein Hotel könnte positive Bewertungen und Geschichten von Gästen auf seiner Website teilen.
  12. Rückblicke und Jubiläen:

    • Feiern Sie Unternehmensjubiläen oder Meilensteine mit Rückblicken auf die Unternehmensgeschichte.
    • Beispiel: Ein Verlag könnte einen Rückblick auf die besten Buchveröffentlichungen der letzten 10 Jahre erstellen.
  13. Problemlösung:

    • Erstellen Sie Inhalte, die konkrete Probleme Ihrer Zielgruppe lösen.
    • Beispiel: Ein Computerhersteller könnte Anleitungen zur Fehlerbehebung bei häufigen Computerproblemen veröffentlichen.
  14. Branchennews:

    • Teilen Sie Neuigkeiten, Entwicklungen und Trends aus Ihrer Branche.
    • Beispiel: Ein Tech-Blog könnte über die neuesten Technologieinnovationen berichten.
  15. Social-Media-Trends:

    • Verfolgen Sie Trends in den sozialen Medien und erstellen Sie Inhalte, die darauf Bezug nehmen.
    • Beispiel: Ein Beauty-Unternehmen könnte Tutorials zu Make-up-Trends erstellen, die auf Instagram populär sind.
  16. Konkurrenzanalyse:

    • Führen Sie eine Analyse Ihrer Konkurrenz durch und erstellen Sie Inhalte, die sich mit deren Stärken und Schwächen auseinandersetzen.
    • Beispiel: Ein Autohersteller könnte einen Vergleich seiner Modelle mit denen der Konkurrenz erstellen.
  17. Lösungsorientierte Inhalte:

    • Erstellen Sie Inhalte, die auf häufig gestellte Fragen oder Probleme Ihrer Zielgruppe eingehen.
    • Beispiel: Ein Gesundheitsportal könnte Artikel zu häufigen Gesundheitsproblemen veröffentlichen.
  18. Durchführbare Tipps:

    • Geben Sie praktische Ratschläge oder Tipps, die Ihre Zielgruppe sofort umsetzen kann.
    • Beispiel: Ein Fitnessstudio könnte wöchentliche Trainingspläne veröffentlichen.
  19. Behind-the-Scenes-Einblicke:

    • Teilen Sie Einblicke in den Arbeitsalltag Ihres Unternehmens oder in die Herstellung Ihrer Produkte.
    • Beispiel: Ein Lebensmittelhersteller könnte Videos zeigen, wie ihre Produkte hergestellt werden.
  20. Persönliche Geschichten und Erfahrungen:

    • Erzählen Sie persönliche Geschichten oder Erfahrungen, die eine Verbindung zu Ihrer Marke oder Ihrem Produkt herstellen.
    • Beispiel: Ein Schreibwarengeschäft könnte die Geschichte seiner Gründer teilen und wie ihre Liebe zum Schreiben das Unternehmen inspiriert hat.

Diese Ansätze können Ihnen helfen, vielfältigen und ansprechenden Content für Ihr Content-Marketing zu generieren, der Ihre Zielgruppe anspricht und Mehrwert bietet.

Content (Marketing) Quelle Nr. 1: Das Wissen ist im Unternehmen

Die aus Sicht von der Agentur Görs Communications wichtigste Antwort auf die Frage, woher Ideen fürs Content Marketing genommen werden können, lautet jedoch „aus dem eigenen Unternehmen“. Will ein Unternehmen erfolgreich Content Marketing betreiben, kommt die Kommunikationsabteilung (oder der Kommunikationsverantwortliche) nicht umhin, die Mitarbeiter der anderen Abteilungen und Bereich anzuzapfen. Denn diese wissen in der Regel am besten, was die Zielgruppe wirklich interessiert. Sie wissen über ihre Produkte besser Bescheid, als jeder andere.

Niemand kann etwa bei einem B2B-Unternehmen von einem Ingenieur verlangen, dass er für die Kommunikationsabteilung beispielsweise Blogposts verfasst. Aber es ist nicht zu viel verlangt, ihn nach Themen zu fragen, die ihn umtreiben – und das sind in der Regel die Themen, für die sich auch die Zielgruppe interessiert. Weiter oben hieß es noch, dass Mitarbeiter in B2B-Unternehmen häufig „die Meinung vertreten, dass sie sich mit drögem Fachwissen herumschlagen, das sonst niemanden interessiert“. Dabei ist es eher das Gegenteil, ihr Fachwissen interessiert fast immer wen, und das sind in der Regel die (Neu)Kunden – also exakt die relevante Zielgruppe.

Will ein Unternehmen erfolgreich Content Marketing betreiben, muss die Kommunikationsabteilung daher wesentlich stärker auf die anderen Unternehmensbereiche zugehen. Hier befindet sich das Wissen über die wirklich relevanten Themen, hier findet sich das notwendige Wissen und der Kontakt zu den Kunden.

Nehmen Sie jetzt Kontakt auf, um Ihr Projekt und Ihr Unternehmen mit Content Marketing ganz nach vorne zu bringen. Telefonisch 0800-GOERSCOM (0800-46377266) oder per E-Mail an info (at) goers-communications (Punkt) de

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

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