28. November 2020

Webperlen: Nützliche HTML5 Attribute, Twitter-Archiv, Massenabmahnungen und die Bankfiliale auf dem Smartphone

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • 9 zeitsparende und nützliche HTML5 Attribute
  • Twitter-Archiv nun auch für deutschsprachige Nutzer
  • Massenabmahnungen wegen Impressumsfehlern bei Facebook
  • Facebook: Erste Schritte mit dem neuen News Feed
  • Fukushima und der umstrittene Facebook-Eintrag: Shitstorm überzieht Claudia Roth
  • Modell entlarvt Privates: „Gefällt mir“ auf Facebook ist verräterisch
  • Ausgelutschte Plattitüden gehen immer
  • Bankkunden möchten die Filiale auf dem Smartphone

Das Praktische zuerst: t3n stellt 9 zeitsparende und nützliche HTML5 Attribute vor:

HTML-Attribute wie src und href dürfte jeder Webentwickler kennen. Wir stellen euch einige weniger bekannte aber wirklich nützliche HTML5-Attribute vor.

Dabei handelt es sich um Autofocus, Placeholder, Eingabe-Felder für URL und E-Mail, Spellcheck, Autovervollständigung mit HTML5-Datalisten, Context Menüs, Reverse-Attribut, Start-Attribut und HTML5 prefetching.

Archiv

Jetzt muss man auch nicht mehr die Sprache von Deutsch auf Englisch ändern: Wie heise meldet, steht das Twitter-Archiv nun auch für deutschsprachige Nutzer zur Verfügung:

Nun können auch Nutzer, die Deutsch als Standardsprache bei Twitter eingestellt haben, all ihre Kurzmitteilungen herunterladen. Das teilte das US-Unternehmen per Tweet mit. Die Funktion, die im Dezember 2012 eingeführt worden war, steht ab sofort außerdem für Twitter in Niederländisch, Persisch, Finnisch, Französisch, Hebräisch, Hindi, Ungarisch, Malaiisch, Norwegisch, Polnisch und Spanisch zur Verfügung.

Zur Anleitung zum Herunterladen des Twitter-Archivs.

Auch von den Abmahnungen bei Impressums-Fehlern gibt es (gute) Neuigkeiten, Rechtsanwalt Thomas Schwenke geht auf allfacebook.de davon aus, dass das Pendel gegen die Massenabmahner ausschlagen wird:

In dem Beitrag ”Impressumsfehler auf Fanseiten – Massenabmahner siegen vor Gericht” habe ich vor kurzem berichtet, dass ein Gericht Massenabmahnungen wegen fehlerhafter Facebookimpressen für zulässig hielt. Doch nun scheint sich das Blatt langsam zu wenden. Die aktuellen Entwicklungen lassen hoffen, dass derartige Massenabmahnungen für unzulässig erklärt und vielleicht sogar die Impressums-Apps überflüssig werden.

Warum der Rechtsanwalt zuversichtlich ist, kann man unter „Wendet sich das Blatt? – Update zu Massenabmahnungen wegen Impressumsfehlern bei Facebook“ erfahren.

Apropos Facebook: Thomas Hutter erklärt ausführlich, wie man erste Schritte mit dem neuen News Feed geht:

Die Darstellung der Inhalte im neuen News Feed verändert sich, Fotos und Videos erhalten deutlich mehr Gewicht. Beiträge, welche von mehreren Personen geteilt wurden, werden neu nicht mehr untereinander dargestellt. Links vom Beitrag sind die teilenden Personen/Seiten sichtbar. Fährt man mit der Maus über das Profilbild der teilenden Person oder Seite, sieht man entsprechend den Text zum Beitrag und die Interaktionen (Likes, Kommentare, Teilen).

Die ganzen technischischen Tipps hätten ihr aber auch nicht weitergeholfen. Claudia Roth, polarisierende Parteivorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen ist auf Facebook etwas leichtfertig mit den Fakten umgegangen und hat damit einen veritablen Shitstorm (selbst unter Atomkraftgegnern) ausgelöst:

 

Eine nicht unerhebliche Kleinigkeit übersehen Roth und ihre Mitarbeiter. So war vor zwei Jahren ein Erdbeben Auslöser der Katastrophe gewesen, nicht der Reaktorunfall im Atomkraftwerk in Fukushima. Denn tatsächlich starben die Menschen in Japan im Frühjahr 2011 in den Fluten. Sie fielen dem Tsunami zum Opfer und nicht der Kernschmelze. Durch die atomare Strahlung starb niemand. Roths Beitrag verdreht also die Tatsachen und sät somit den Nährboden für die digitale Entrüstung.

Die ganze Geschichte kann unter „Fukushima und der umstrittene Facebook-Eintrag – Shitstorm überzieht Claudia Roth“ nachgelesen werden.

Wie viel sagen die „Gefällt mir“-Angaben bei Facebook über die Nutzer aus? Sehr viel, sagt eine neue Studie mit 58.000 Teilnehmern. Die FAZ weiß unter „Modell entlarvt Privates: „Gefällt mir“ auf Facebook ist verräterisch“ genaueres zu berichten:

Jetzt ist klar: Vom gläsernen Menschen sind wir Internetnutzer weniger weit entfernt, als viele glauben. Nicht erst durch eigene Websites, Online-Käufe oder durch Veröffentlichung des persönlichen Profils in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter gibt man Privates preis – schon mit wenigen Klicks auf den harmlos erscheinenden „Gefällt mir“-Button in Facebook teilt der Nutzer erstaunlich präzise Hinweise über seine Vorlieben und Persönlichkeitsmerkmale mit.

Das Gegenteil vom Journalismus der Zukunft: Wenn es um Fußball geht, werden die ewig gleichen Plattitüden verwendet. Beileibe nicht nur abgenutzte Fußballer-Weisheiten, sondern so viele Klischees, das der Blogger derhatschongelb eine veritable Polemik hinlegt:

Es gibt diese Plattitüden übrigens nicht nur im Negativen, sondern auch im Positiven: Der tolle Anti-Kommerzklub St. Pauli, Dortmunds unglaublich laute Südtribüne, Mainz als “der etwas andere Verein” – Plattitüden, die dem Realitätsvergleich bei weitem nicht standhalten. Es gäb so viele Vorurteile, die berichtenswert zu überprüfen wären. Aber das würde ja Anstrengungen verlangen, die in der wer-macht-den-schnellsten-Gag-bei-Facebook-Ära kaum noch zu verlangen sind.

Die ganze Polemik kann unter „Platzstürmende Düsseldorfer, Champions-League-träumende Kölner, gewaltbereite Dresdner – ausgelutschte Plattitüden gehen immer“ nachgelesen werden.

Von wegen bei Bankgeschäften ist vor allem persönliche Nähe gefragt:

Die rasanten alltäglichen Veränderungen, die mit den neuen Möglichkeiten der immer schnelleren Smartphones einhergehen, machen vor Bankgeschäften nicht halt. „Die Kunden haben ihre Erwartungen an die Funktionalitäten von der Online- in die Mobilwelt übertragen“, urteilt Christof Innig, Partner beim Beratungsunternehmen Accenture. Wer das Onlinebanking nutze, erwarte „als Mindestmaßstab alle Möglichkeiten … auch im Mobile Banking“.

Und deshalb wünschen sich immer mehr Kunden spezielle Apps für das Smartphone, weiß das Wall Street Journal Deutschland unter „Bankkunden möchten die Filiale auf dem Smartphone“ zu berichten.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

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