16. June 2024

Was zeichnet PR-Texte, PR-Artikel und Pressetexte aus? Ein Leitfaden (Teil 1)

Viele Unternehmen, die sich über den Einsatz von Public Relations (PR) Gedanken machen, sind sich der vielen Facetten (und damit Möglichkeiten) der PR-Arbeit nicht bewusst – und das häufig im Gegensatz zu klassischer Werbung, von der die meisten ein ziemliches genaues Bild im Kopf haben. Werbung lässt man erst für Geld gestalten, dann schaltet man sie für Geld, dann erscheint sie. Ein relativ einfacher Vorgang, der aber nun einmal Geld kostet.

Public Relations: „Die bessere Werbung“

PR-Arbeit hingegen funktioniert anders, da im Regelfall kein Geld an Dritte für das Schalten gezahlt werden muss. Das hat natürlich Vor- und Nachteile, der große Vorteil ist natürlich der, dass keine Kosten bei der Mediaschaltung anfallen, der Nachteil besteht darin, dass das Erscheinen der PR-Texte nicht erzwungen werden kann, eine Veröffentlichungsgarantie wie bei vertraglich vereinbarten Werbeschaltungen gibt es nicht. Deshalb schrecken Unternehmen häufig vor PR zurück, da immer eine gewisse Ungewissheit bleibt – werden die Journalisten das PR-Material positiv aufnehmen, werden sie positiv berichten, kommt die Botschaft am Ende bei den (Neu-)Kunden an? Im Idealfall spart das Unternehmen durch PR eine Menge Geld ein und erreicht deutlich mehr Menschen, als es durch Werbung der Fall wäre, im schlechten Fall versandet die Botschaft irgendwo zwischen Unternehmen, PR-Agentur, Medienhäusern und Kunden.

Die Ungewissheit über das Eintreffen des Erfolgs wird durch die Unkenntnis des Handwerkzeugs von einer hoffentlich guten PR-Beratung verstärkt – fast jedes Unternehmen kennt Pressemitteilungen, weiß aber etwa nicht, dass man PR auch für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) einsetzen kann. Um dieser Unkenntnis etwas entgegenzusetzen, informieren wir – die PR-Agentur Görs Communications aus Hamburg – in dieser Blog-Serie über PR-Texte, PR-Artikel und Pressetexte.

PR-Texte wirken sich auf Image und Bekanntheit aus

Grundsätzlich gilt, dass PR-Texte und PR-Artikel in positiver oder negativer Form in Erscheinung treten können. Durch positiv formulierte PR-Artikel wird versucht, ein bestimmtes Image auf- oder auszubauen oder umzugestalten. Negativ formulierte PR-Artikel versuchen hingegen, ein bestehendes positives Image zu beeinträchtigen oder zu zerstören. Letzteres – also das Schlechtmachen der Konkurrenz – wird in Deutschland fast ausschließlich beim sogenannten „Negative Campaigning“ in der Politik betrieben, im gewerblichen Sektor kommt es nur sehr selten dazu. Im Normalfall wird PR hierzulande von Unternehmen betrieben, um ihr eigenes Image zu verbessern, nicht, um die Konkurrenz  schlecht dastehen zu lassen. Und natürlich, um die Bekanntheit des Unternehmens zu verbessern.

Zudem wird darin unterschieden, an ob die Kommunikation extern oder intern erfolgen soll. Extern gerichtete PR-Artikel können etwa Pressemitteilungen, Themenbeiträge, Beantworten von Presseanfragen, Interviews, Pressespiegel, Geschäftsberichte, Broschüren, Flyer, (versteckte) Anzeigen (Advertorials), Newsletter, Internet-Seiten allgemein, Landingpages, Blogs, Social Media Postings, Online-Magazine, Online-Campaigning sein. Interne gerichtete PR-Artikel sind hingegen etwa Mitarbeiterzeitschriften, Newsletter im Intranet, Intranetbetreuung allgemein, Wording, Themenwebsites.

Es gibt also verschiedene Arten von PR- und Pressetexten, die für unterschiedliche Zwecke und Zielgruppen erstellt werden. Hier sind 20 Beispiele für PR- und Pressetexte:

  1. Pressemitteilung: Eine offizielle Mitteilung an Medienvertreter, um über Neuigkeiten, Veranstaltungen oder andere relevante Informationen zu informieren.
  2. Unternehmensprofil: Ein Text, der das Unternehmen, seine Geschichte, Mission, Werte und Leistungen beschreibt.
  3. Produktankündigung: Eine Pressemitteilung oder ein Text, der die Einführung eines neuen Produkts oder einer neuen Dienstleistung ankündigt und die damit verbundenen Funktionen und Vorteile erklärt.
  4. Fallstudie: Ein Text, der ein erfolgreiches Projekt oder einen erfolgreichen Einsatz des Produkts oder der Dienstleistung bei einem Kunden beschreibt.
  5. Fachartikel: Ein informativer Text, der Expertenwissen zu einem bestimmten Thema vermittelt und das Unternehmen als fachkundige Autorität positioniert.
  6. Interview: Ein Text, der ein Interview mit einer Führungskraft, einem Experten oder einer bekannten Persönlichkeit enthält, um deren Standpunkt zu einem bestimmten Thema darzustellen.
  7. Hintergrundinformationen: Ein umfassender Text, der Hintergrundinformationen zu einem Thema, einer Veranstaltung oder einer Initiative liefert.
  8. Meinungsartikel: Ein Text, der die Meinung des Unternehmens zu einem aktuellen Thema oder einer Debatte ausdrückt.
  9. Erfolgsgeschichte: Ein Text, der die Erfolgsgeschichte eines Kunden oder Partners erzählt und zeigt, wie das Unternehmen dazu beigetragen hat.
  10. Expertenkommentar: Ein kurzer Text, der die Meinung eines Experten des Unternehmens zu aktuellen Ereignissen oder Branchentrends wiedergibt.
  11. Whitepaper: Ein längerer Text, der ein bestimmtes Thema oder eine bestimmte Technologie detailliert erklärt und Lösungen oder Strategien aufzeigt.
  12. Jahresbericht: Ein umfassender Bericht über die Leistung des Unternehmens im vergangenen Jahr, einschließlich Finanzzahlen, Meilensteinen und zukünftigen Plänen.
  13. Veranstaltungseinladung: Ein Text, der zur Teilnahme an einer Veranstaltung, Konferenz oder einem Webinar einlädt und Informationen über den Ablauf und die Themen liefert.
  14. Mitarbeiterprofil: Ein Text, der einen Mitarbeiter des Unternehmens vorstellt, seine Rolle beschreibt und seine Erfahrungen und Fähigkeiten hervorhebt.
  15. CSR-Bericht: Ein Bericht, der die sozialen und ökologischen Initiativen des Unternehmens darstellt und über seine Corporate Social Responsibility (CSR) Aktivitäten informiert.
  16. Medienkit: Ein umfassendes Paket von Texten, Bildern und Informationen, das Journalisten und Medienvertretern zur Verfügung gestellt wird, um über das Unternehmen zu berichten.
  17. Ankündigung von Partnerschaften: Ein Text, der die Zusammenarbeit des Unternehmens mit anderen Organisationen, Partnern oder Influencern bekannt gibt.
  18. Mitarbeiternewsletter: Ein regelmäßiger Text, der interne Informationen und Neuigkeiten für die Mitarbeiter des Unternehmens enthält.
  19. Jahresvorschau: Ein Text, der einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten, Produkte oder Ereignisse des Unternehmens für das kommende Jahr gibt.
  20. Rückblick: Ein Text, der die wichtigsten Ereignisse, Erfolge und Meilensteine des Unternehmens in einem bestimmten Zeitraum zusammenfasst, z. B. am Ende eines Quartals oder Jahres.

Diese Aufzählung ist natürlich nicht vollständig, aber sie gibt schon mal einen guten Überblick darüber, was für Arten an PR-Texten es gibt – und das es zum Teil Überlappungen zur Werbung gibt.

Was die einzelnen PR-Texte, PR-Artikel und Pressetexte auszeichnet, erklären wir im zweiten Teil der Blog-Serie über PR-Texte, PR-Artikel und Pressetexte, der sich hier unter dem Titel „Was zeichnet PR-Texte, PR-Artikel und Pressetexte aus? Ein Leitfaden (Teil 2)“ findet.

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Suchmaschinenoptimierung (SEO), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Blog von Görs Communications auf https://www.goers-communications.de/category/blog/ 

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Der Einsatz von Advertorials in Marketing und Public Relations (PR)

Was ist ein Advertorial? Wie werden Advertorials und Sponsored Posts in Public Relations (PR) und Marketing eingesetzt?

Ein Advertorial ist eine PR-/Werbeanzeige in Form eines redaktionellen Artikels, der wie ein echter Artikel in einer Zeitschrift oder Zeitung aussieht. Es ist eine Kombination aus den Wörtern „Advertisement“ und „Editorial“. Advertorials werden oft von Unternehmen, Organisationen oder Marken geschrieben, um ihre Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben, aber sie sind so gestaltet, dass sie wie echte redaktionelle Artikel aussehen und nicht wie direkte Werbung. Rechtlich gesehen, muss dann über dem Advertorial „Anzeige“ als Kenntlichmachung stehen. Der Vorteil gegenüber der klassischen Werbeanzeige ist es, dass der Leser ein höheres Vertrauen und eine höhere Wahrnehmung für die Information zeigt. Advertorials stehen in der Kritik als Schleichwerbung.

Sponsored Posts als Online-Pendant zu den „klassischen“ Svertorials sind Online-Anzeigen, die auf Social-Media-Plattformen oder anderen Websites platziert werden und als solche gekennzeichnet sind. Diese Posts können Bilder, Videos oder Texte enthalten und werden von Unternehmen oder Marken gesponsert, um ihre Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben.

In PR und Marketing werden Advertorials und Sponsored Posts verwendet, um die Bekanntheit von Produkten und Dienstleistungen zu steigern, indem sie sie einem breiteren Publikum vorstellen. Da sie in der Regel wie redaktionelle Artikel aussehen, können sie auch dazu beitragen, das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit der Marke bei den Verbrauchern zu stärken.

Ein Beispiel für ein Advertorial wäre ein Artikel in einer Zeitschrift über ein neues Hautpflegeprodukt, der von dem Unternehmen geschrieben wurde, das das Produkt herstellt. Der Artikel könnte Tipps und Ratschläge zur Hautpflege enthalten und das Produkt als eine Lösung für bestimmte Hautprobleme vorstellen. Ein Beispiel für einen Sponsored Post wäre ein Instagram-Post eines Influencers, der ein neues Kleid trägt und das Kleidungsstück und die Marke in der Beschreibung des Posts erwähnt. Der Post könnte auch den Hashtag #sponsored oder #Werbung enthalten, um deutlich zu machen, dass es sich um eine bezahlte Werbeanzeige handelt.

Was kosten Advertorials? Worauf muss man beim Schalten von Advertorials achten?

Die Kosten für das Schalten von Advertorials können stark variieren und hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie der Bekanntheit des Mediums, der Größe des Advertorials, der Dauer der Schaltung und der Zielgruppe. Einige Medien verlangen eine feste Gebühr, während andere den Preis nach Anzahl der Klicks oder der Reichweite berechnen.

Hier sind einige Beispiele für Advertorial-Kosten:

  • Eine regionale Zeitung verlangt 500 Euro für ein halbseitiges Advertorial, das an einem bestimmten Tag erscheint.
  • Ein Online-Magazin berechnet 1.000 Euro für ein Advertorial, das einen Monat lang auf der Startseite erscheint.
  • Ein nationales Nachrichtenportal verlangt 2.500 Euro für ein Advertorial, das mit einem Banner auf der Startseite und in der Rubrik „Wirtschaft“ erscheint und für eine Woche geschaltet wird.

Beim Schalten von Advertorials gibt es einige wichtige Punkte zu beachten:

  1. Zielgruppe: Wählen Sie Medien, die Ihre Zielgruppe erreichen. Eine genaue Definition der Zielgruppe ist wichtig, um effektive Werbung zu schalten.
  2. Glaubwürdigkeit: Es ist wichtig, dass die Advertorials nicht wie Werbung aussehen, sondern wie redaktionelle Inhalte. Die Glaubwürdigkeit des Mediums kann dabei helfen, das Vertrauen der Leser zu gewinnen.
  3. Qualität: Advertorials sollten eine hohe Qualität haben und einen echten Mehrwert für den Leser bieten. Der Inhalt sollte informativ, interessant und relevant sein.
  4. Kennzeichnung: Advertorials müssen als Werbung gekennzeichnet sein. Dies ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben.
  5. Budget: Es ist wichtig, das Budget im Auge zu behalten und sicherzustellen, dass die Schaltung von Advertorials in einem angemessenen Verhältnis zum erwarteten ROI steht.

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Görs Communications ist seit vielen Jahren als Media-Agentur aktiv für seine Kunden und verfügt über große Erfahrung in allen Mediengattungen, vor allem auch für „redaktionelle“ Advertorials, PR-Anzeigen und ähnliche Sonderwerbeformen.

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