28/09/2016

Webperlen: PR Hamburg, Hotspot-City, Fake-Accounts bei Tumblr, Sprachpanscher und Sprachpinscher

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • Beste PR-Foto wird in Hamburg ausgezeichnet
  • Hamburg wird “Hotspot-City”
  • Ausgehende Links schaden nicht!
  • Tumblr: Massives Problem mit Fake-Accounts?
  • Wir sind die 0,01 Prozent: Die Second-Screen-Twitter-Blase
  • Big business outsources innovation to startups
  • Sprachpanscher und Sprachpinscher
  • All The Great Mad Men Era Volkswagen Ads

Ein weiterer Event in der (heimlichen?) PR-Hauptstadt Hamburg, im November wird das PR-Foto des Jahres 2013 ausgezeichnet:

Die nominierten Fotos für das beste PR-Bild des Jahres 2013 bieten ein breites Spektrum an Themen und ungewöhnlichen Szenen, von der Hamburger Hochbahn bis Mercedes-Benz, von Umweltschützern bis zu politischen NGOs. Auch Sie können mit darüber abstimmen, welches Bild als das PR-Foto des Jahres gelten soll.

Auch sonst ist Hamburg mal wieder spitze, die Hansestadt Hamburg wird “Hotspot-City”:

Tolle Nachricht für alle Internetsurfer in Hamburg. Die Telekom hat heute angekündigt, dass Hamburg zur “Hotspot-City” werden soll. Ab sofort wird man in Hamburg eine Stunde kostenlos surfen können und die Telekom will die Hotspots weiter ausbauen. Hamburg wird laut Telekom-Angaben als erste deutsche Stadt großflächig mit WLAN-Technologie ausgerüstet.

Trotz aller Dementis von Google hält sich noch immer in Deutschland das Gerücht, dass ausgehende Links auf andere Seiten (also das, was wir von Görs Communications nicht nur in der Webschau und im Blog ständig machen) dem Google Ranking schaden. Da das Gerücht dazu führt, dass immer weniger verlinkt wird – was ursprünglich eine Stärke der Blogosphäre war – empfehlen wir den Artikel “Ausgehende Links schaden nicht“:

Solange man nicht sinnlos auf Spamseiten verlinkt, kann gar nicht passieren. Wenn der Inhalt der Seite gut ist, und der Link für die User Sinn ergibt, ist alles in bester Ordnung. Wer also unsicher ist, ob es schaden könnte, auf andere Seiten zu verlinken, dem sei gesagt: man verliert nichts, wenn man auf andere verlinkt.

Tumblr hat offenbar doch weniger aktive Nutzer, als allgemein angenommen wird, anscheinend gibt es sogar ein massives Problem mit Fake-Accounts (via):

Denn neben Querelen mit Porno-Inhalten kämpft Tumblr hinter den Kulissen mit einem massiven Problem: Fake-Profile. Bis zu 90 Prozent der Blogs könnten inaktiv sein, und mit Hilfe des neuen Eigentümers Yahoo werden diese gefälschten Accounts still und heimlich nach und nach gelöscht, wie ich in Erfahrung gebracht habe.

Dass Social Media unter Umständen auch von den Medien etwas überschätzt werden kann, gibt Ole Reißmann (via) in dem Blogbeitrag “Wir sind die 0,01 Prozent: Die Second-Screen-Twitter-Blase” zu bedenken, in dem er das ständige Verweisen auf Twitter während des Kanzlerduells hinterfragt:

Nun jubelt Twitter selbst, dass es zum #tvduell rund 173.000 Tweets gab. [...] Und wie viele stecken hinter den 173.000 Tweets? Nur mal angenommen, ein paar eifrige Nutzer haben das #tvduell kommentiert und alle paar Minuten einen Tweet geschrieben. Vielleicht 25 in 90 Minuten. Dann reichen schon rund 7000 Twitter-Nutzer aus, um auf 173.000 zu kommen.

Animierte Gifs zum Kanzlerduell gibt es übrigens hier (via).

Görs Communications auf Rebelmouse

Görs Communications auf Rebelmouse

Warum selbst innovativ sein, wenn man auch in Startups wie RebelMouse investieren kann? Big business outsources innovation to startups:

In recent months, investments in local companies by corporations were among the most significant overall, including a $20 million investment led by Cox Media Group and Samsung Ventures in ad-tech company Collective, and a $10.25 million series A round in social media company RebelMouse by investors that include Softbank Capital, an affiliate of Japanese telecom giant Softbank. Early in the summer, Chinese Internet giant Tencent helped bankroll $150 million for e-commerce site Fab.

Eine schöne Replik (via) auf die Sprach-Puristen vom Verein Deutsche Sprache e.V. findet sich unter “Sprachpanscher und Sprachpinscher“:

Warum Menschen, die keine Ahnung von Sprache haben, sich ausgerechnet zu einem Verein zusammenschließen, dem es um Sprache gehen soll, werde ich wohl nie verstehen. Aber wenn ich so einen Verein hätte, würde ich es genau wie der Verein Deutsche Sprache machen, und mich darauf beschränken, anderer Leute Sprachgebrauch zu kritisieren. Denn die sind dann vielleicht so beschäftigt damit, sich gegen die Kritik zu verwahren, dass sie gar nicht nachfragen, worauf diese sich eigentlich gründet.

Und zum Abschluss der Webschau was für das Auge, eine Bilderstrecke mit 50 faszinierenden Werbemotiven von Volkswagen: All The Great Mad Men Era Volkswagen Ads.

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