06/12/2016

Webperlen: Gemeinfreie Bilder, Smartphone-Boom und TV-Sender auf YouTube

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • 4.689 Bilder bei Getty jetzt gemeinfrei online
  • In-Depth, Panda, Freshness – Wie Google die Qualität von Webtexten verändert
  • Marktforscher: Smartphones verdrängen Einfach-Handys
  • „Je schwieriger der Vertrieb, desto wichtiger wird Social Media Marketing“
  • Facebook: Alle Ad- und Story-Formate gültig ab 10. September 2013 in der Übersicht
  • So groß ist der Verlust auf Rhein-Zeitung.de durch den Ausstieg bei Google News
  • Werbesatire: Erich Sixt entschuldigt sich in einem persönlichen Brief bei Gustl Mollath
  • Deutsche TV-Sender auf YouTube

Ein sehr netter Zug von dem J. Paul Getty Trust:

Der J. Paul Getty Trust hat 4.689 Digitalisate aus dem vom US-Ölmagnaten gegründeten Museum in Los Angeles frei im Netz verfügbar gemacht. Im Rahmen eines Open-Content-Programms kann jetzt jeder die gemeinfreien Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und Manuskripte für beliebige Zwecke verwenden.

Positiv fällt auch auf, dass Getty im Kleingedruckten keine weiteren Beschränkungen zur Verwendung der Bilder mehr vorsieht.

Verhunzen die Suchalgorithmen des Suchmaschienengiganten aus Amerika die deutsche Sprache? Nein, meint das Blog von SEO-united.de:

Die Anforderungen an gute Webtexte, die Texter und auch die Textbestellung haben sich in den letzten Jahren zweifellos geändert. Sicherlich gab es im Web schon immer hochwertige Inhalte, doch dank aktueller Trends wie In-Depth, Panda oder Content-Marketing sind sie wichtiger denn je. Ob Google schuld ist? Ein ganz klares Jein. Das Unternehmen treibt die Gestaltung des Internets nach seinen eigenen Vorstellungen und Maßstäben voran. Allerdings richtet es sich dabei (anscheinend) nach seinen Nutzern.

Das dürfte den Trend zum Location Based Advertising (LBA) weiter beschleunigen. Wie DIE WELT mit Berufung auf eine Gartner-Schätzung berichtet, verdrängen Smartphones Einfach-Handys immer schneller:

Smartphones überholen laut Marktforschern weltweit einfache Handys. Im vergangenen Quartal sackte der Absatz einfacher Mobiltelefone im Jahresvergleich um ein Fünftel ab, wie aus Zahlen der Marktforschungsfirma Gartner hervorgeht.
Auf 225,3 Millionen verkaufte Smartphones kamen zuletzt knapp 210 Millionen einfache Geräte ohne Internetfunktionen.

Ein spannendes Interview darüber, wie Social Media Marketing den Vertrieb unterstützt:

Ist die Bedeutung von Social-Media-Marketing inzwischen in den Köpfen der Buchbranche angekommen?

In den allermeisten schon. Je schwieriger der klassische Vertrieb wird, desto mehr wächst das Verständnis noch. Social Media Marketing ist heute eine selbstverständliche Ergänzung des Werkzeugkastens. Es stellt sich also nicht die Frage des „Ob“, sondern des „Wie“.

Gibt es eigentlich Monate, in denen Facebook nichts verändert? Nun gut, dieses Mal ist es offensichtlich sogar zum Nutzen der Nutzer (bzw. der Werbetreibenden), auf folgende Ad- und Story-Formate muss man sich einstellen:

Wie im Juni angekündigt, werden die Facebook Ads überarbeitet. Das primäre Ziel der Überarbeitung liegt darin, die Facebook Werbeprodukte verständlicher zu machen und gleichzeitig den Fokus des Kunden mehr auf die Zielsetzungen und Ergebnisse zu richten als auf Gedanken über Platzierung und den richtigen Einkauf von Ads.

Wie wirkt sich der Ausstieg aus den Google-News auf die Besucherzahlen aus? Bei einer Regionalzeitung offenbar nur gering, wie die Rhein-Zeitung.de jetzt in eigener Sache berichtet:

Und auch nach einem Blick darauf, wie die Leser auf unsere Webseiten gelangen, hat Google News für uns als regionale Website lange nicht die Bedeutung, die ihr häufig zugesprochen wurde.

Eine Grenze überschritten? Wie der Autoverleiher SIXT mitteilt, hat der Vorstandsvorsitzende Erich Sixt sich für eine Werbesatire mit Gustl Mollath entschuldigt:

Sixt steht seit jeher für eine provokante und polarisierende Werbung, die aktuelle Sachverhalte in satirischer Form aufgreift. Grundsatz ist dabei jedoch, dass die Betroffenen nicht in ihren persönlichen Gefühlen verletzt oder herabgewürdigt werden.

Und zum Abschluss der Webschau in diesem Blog ein Blick auf die Aktivitäten deutscher TV-Sender auf YouTube:

Während die privaten Sender YouTube hauptsächlich zur Promotion und Eigenwerbung nutzen, finden sich bei den Öffentlich Rechtlichen oftmals ganze Sendungen auf YouTube, wobei in Deutschland noch nicht so weit gegangen wird die komplette Mediathek auf YouTube verfügbar zu machen wie es z.B. ARTE in Frankreich tut.

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