31/07/2016

Webperlen: Facebook-Posts editieren, PR-Pannen und warum Google+ kein Flop ist

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • Goodbye typos: Facebook adds ‘edit post’ feature for desktop, Android
  • (Marken-)Namen auf den Online-Plattformen sichern: NameChk
  • PR-Pannen: peinlich, peinlicher, Samsung
  • Das gab’s noch nie: “Bild der Frau” hievt einen Mann auf Cover
  • Serie: Wie Online-Journalismus anders geht
  • Zwei Jahre später: Warum Google+ kein Flop ist

Auhc immre Problme mit Buchstabendrehern bei den Facebook-Statusmeldungen? Nach langem hin und her hat sich Facebook jetzt dazu entschlossen, das nachträgliche Editieren von Statusmeldungen zu ermöglichen:

Facebook users, rejoice: You can now edit posts after they’ve been published. The Menlo Park, Calif., company announced Thursday that users will be able to go back and edit their status updates after they’ve been published when they use Facebook on their computers or through the Android app.

Wo wir schon beim Thema Social Media sind: Gestern haben wir hier im Blog auf www.goers-communications.de NameChk vorgestellt, ein Tool, mit dem man auf einfache Weise prüfen kann, auf welchen Online-Plattformen der eigene Name bzw. Wunschname noch nicht vergeben ist:

Die einfachste Möglichkeit, zu prüfen, ob der eigene Name bzw. der eigene Markenname auf den wichtigsten Social-Media-Plattformen (im weitesten Sinne) noch frei ist, ist www.namechk.com. Bei dem kostenlosen Dienst gibt man einfach den Namen oder den Begriff ein, nach dem man die wichtigsten Plattformen durchsuchen will, und der Dienst zeigt einem, wo der Name bzw. Begriff noch frei ist. Da sämtliche Dienste zumindest in der Basis-Funktion kostenlos sind, kann man sich hiernach dort mit geringem Arbeitsaufwand unter dem gewünschten Namen registrieren und sich diesen auf diese Weise sichern.

Gute PR geht definitiv anders. Meedia hat sich die Mühe gemacht, die acht größten PR-Pannen von Samsung zusammenzustellen:

Wer hätte das gedacht: Samsung bringt ein goldenes Smartphone heraus! Woher diese Idee wohl stammen mag? Die von vielen Seiten belachte PR-Aktion der Koreaner zeigt einmal mehr, dass Samsung nichts peinlich genug ist. Ob misslungene Guerilla-PR, geklaute Testimonials oder gefakte Presse-Statements – auf dem Weg an die Smartphone-Spitze hat der IT-Riese aus Fernost kaum ein Fettnäpfchen ausgelassen

Während bei “Männerzeitschriften” vornehmlich Frauen (leichtbekleidet) auf dem Titel abgebildet sind, läuft es bei “Frauenzeitschriften” meist andersrum, in der Regel ziert eine Frau das Cover, meist sogar mit sympathischen Lächeln. Wie stark sich Frauenzeitschriften daran halten, zeigt ein Novum, nach insgesamt 30 Jahren (!) ziert heute erstmals ein Mann das Cover der “Bild der Frau“:

“Bild der Frau” erscheint am Freitag, 27. September, mit einem Mann auf dem Cover. Die Zeitschrift aus dem Hause Axel Springer feiert in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag – und in all den Jahren hat es noch nie ein Mann auf die Titelseite geschafft.

Thinking outside the box: Stephan Dörner hat eine neue Serie unter dem Titel “Wie Online-Journalismus anders geht” gestartet, im ersten Beitrag Quartz, Slate, Medium.com und Circa stellt er Online-Publikationen und Apps vor, die in Deutschland noch relativ unbekannt sind:

In den folgenden Monaten will ich einige journalistische Online-Formate vorstellen, die Journalismus im Netz anders machen – und damit digitale Experimente wagen, die kein klassisches Vorbild mehr im Papierzeitalter haben.

Erfolg oder Misserfolg? google musste in den letzten Monaten einigen Gespött über Google+ ertragen, wobei “Karteileichenfriedhof” noch einer der mildesten Ausdrücke war. Eine gegenteilige Meinung vertritt Luca Caracciolo auf t3n (via):

Seit zwei Jahren versucht Google mit seinem sozialen Netzwerk Google+ im Social Web Fuß zu fassen, doch noch immer bewegt sich das Netzwerk im Nischen- und Business-Bereich. Warum Google+ trotzdem als Erfolg gewertet werden kann, erklärt dieser Artikel.

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