06/12/2016

Webperlen: dapd, SEO, Leistungsschutzrecht und doppelte Fotos

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • Nach dem Insolvenzantrag: Wie sich die Nachrichtenagentur dapd ändern muss
  • Wie Googles Suche funktioniert – zzgl. interessanter Einblicke
  • Onlinedienste und Startups reagieren auf “irrsinniges Gesetz”
  • Weltgrößte Computermesse startet in Hannover
  • Was eine Zwölfjährige im Netz kaufen kann
  • Mac-Software: Doppelte Fotos in iPhoto suchen und entfernen

Für die dapd wird es eng, bis morgen muss der Sanierungsplan stehen – und überzeugen. newsroom.de weiß zu berichten:

Insolvenzrechtlerin Petra Hilgers hat eine einzige Chance, die Entscheider in der Arbeitsagentur zu überzeugen. Denn nur wenn das Konzept passt, wird es einen Vorschuss geben, also Insolvenzgeld noch vor der eigentlichen Insolvenzeröffnung, um den Mitarbeitern endlich die ausstehenden Löhne zu bezahlen. Sollte die Arbeitsagentur keine Zusage erteilen, wäre dieser Entscheid das faktische Aus der Nachrichtenagentur.

Außerdem wurden sich Gedanken gemacht, was passieren muss, damit die dapd eine Zukunft hat. Mehr unter: Nach dem Insolvenzantrag: Wie sich die Nachrichtenagentur dapd ändern muss.

googleworks

Hört sich vom Titel etwas nach “Google für Dummys” an, ist aber aus SEO-Sicht ziemlich interessant: Martin Mißfeldt hat unter der Überschrift “Wie Googles Suche funktioniert – zzgl. interessanter Einblicke” Googles “Inside-Search” näher betrachtet und einige wichtige Details herausgearbeitet:

Eine interaktive Infografik ist das jüngste Produkt aus einer ganzen Serie, die die Funktionsweise der Google Suche thematisiert. Interessant scheint mir an der neuen Übersichtsseite, die sich während des Scrollens interaktiv erweitert, vor allem das, was sich hinter einigen Icons versteckt: interessante Detailinformationen, die vor allem auch für die Seo-Szene relevant sind.

Ein kleiner Nachschlag zu den Stimmen zum Leistungsschutzrecht, Netzwertig.com berichtet über Startups, die direkt betroffen sind:

Eine Gruppe, die ganz besonders unter der neuen Rechtslage leiden wird, sind junge Internetdienste, die sich direkt oder indirekt mit der automatisierten Aufbereitung von Onlineinhalten befassen und dabei zumindest gelegentlich auch Verlagscontent berücksichtigen. Die ersten Reaktionen diverser Startups und Webdienste illustrieren die Probleme, die nun auf die hiesige Onlinebranche zukommen.

Mehr unter “Onlinedienste und Startups reagieren auf “irrsinniges Gesetz””, zudem werden die Folgen aus Sicht von Suchmaschinenbetreibern hier geschildert.

Es ist doch etwas ruhiger um die Messe geworden. Vor Jahren noch das Thema schlechthin, findet die CeBIT im Vorfeld fast nur noch bei den Technik-Medien statt. Heise berichtet unter “Weltgrößte Computermesse startet in Hannover“:

Die CeBIT – für das Publikum von Dienstag bis Samstag geöffnet – steht in diesem Jahr unter dem Motto “Shareconomy” im Zeichen des Teilens im Internet. Die Veranstalter greifen damit ein Trend-Thema auf: Das Teilen von Wissen, Ressourcen, Gegenständen und Erfahrungen mit Hilfe des Internet. Es kann dabei um Wohnungen, Autos oder Rasenmäher gehen – aber auch im kooperative Arbeitsmodelle, bei denen das Netz die Entfernung überbrücken kann, und um Cloud-Anwendungen.

Was Kinder mit ihren Computern so alles im Internet machen (können), hat Martin Lutz für die “Welt am Sonntag” getestet. Und das ist durchaus erschreckend, selbst Zwölfjährige können sich mit Alkohol, Tabak und Softair-Pistolen eindecken:

Die “Welt am Sonntag” wollte es genauer wissen. Sie machte in den vergangenen Wochen selbst Testkäufe: Die Redaktion legte bei Web.de einen E-Mail-Account mit einer Privatadresse an, tippte das Geburtsdatum 9. April 2000 ein und begab sich als Zwölfjährige mit eigenem Konto auf Einkaufstour. Und auch dieses Mal war es kein Problem, Alkohol, Zigaretten und andere Artikel mit Altersbeschränkung zu erhalten.

Den ganzen Bericht kann man unter “Was eine Zwölfjährige im Netz kaufen kann” lesen.

Zum Abschluss noch ein praktischer Hinweis von den Machern des Blogs: Auf Mac-Software: Doppelte Fotos in iPhoto suchen und entfernen wird erklärt, wie man mit einer einfachen App das eigene Bildarchiv von Dubletten reinigt.

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