28/05/2016

Webperlen: Abmahnrisiko bei Preisangaben, Twitter und BBC sowie das Geschäftsmodell als Schreiber

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • Abmahnrisiko bei Preisangaben: Social Media Postings, Tweets und Onlinebanner
  • Twitter und BBC machen gemeinsame Sache: #bbctrending
  • Wer fürs Schreiben bezahlt werden will, sollte es nicht umsonst tun
  • Facebook und Google+: Wer sie vergleicht, hat’s nicht verstanden
  • Google deutet auf Welle von Kirchenaustritten hin
  • Vom Buch zum Byte – die Geschichte der E-Books

Abmahn-Fallen, wohin man schaut: Die Rechtsanwaltskanzlei Schwenke erklärt, worauf man bei Social Media Postings, die Preisangaben enthalten, achten sollte:

Haben Sie sich schon mal gefragt, warum Angebote in Onlineanzeigen, Facebook-Postings oder Tweets selten konkrete Preise enthalten? Der Grund liegt darin, dass die Werbung mit Preisen automatisch eine Vielzahl an komplizerten Informationspflichten mit sich bringt.

Ach ja, da sehen ARD und ZDF wohl mal wieder etwas alt aus. Twitter und BBC machen gemeinsame Sache:

Die BBC ist bekannt dafür, schnell neue Trends zu erkennen und sie für sich zu nutzen. So scheint die angekündigte Partnerschaft von Twitter und BBC nur konsequent. Unter dem Hashtag #bbctrending wird die BBC in Zukunft kurze Video-Clips exklusiv für Twitter produzieren.

Journalismus ist Journalismus, und PR ist PR. Auf netzfeuilleton.de wird erklärt, warum Blogger und Journalisten, die vom Schreiben leben wollen, nicht bei Projekten wie der Huffington Post mitmachen sollten, bei denen für das Schreiben nichts bezahlt wird:

Wer fürs Schreiben bezahlt werden will, sollte es nicht umsonst tun. Das klingt nach einer Binsenweisheit, lohnt sich aber in diesen Zeiten zu wiederholen. Der Start der Huffington Post in Deutschland hat diese Diskussion neu entfacht und treibt aktuell den Streit, ob Blogger für diese schreiben dürfen, ohne dafür entlohnt zu werden.

Die ewigen Vergleich zwischen Facebook und Google+ nerven nicht nur, sie ergeben häufig auch keinen Sinn, wie Björn Tantau auf t3n unter “Facebook und Google+: Wer sie vergleicht, hat’s nicht verstanden” (via) erklärt:

Welches Netzwerk ist besser: Facebook oder Google+? Und welches Netzwerk eignet sich für welche Zwecke? Björn Tantau geht den Fragen nach und zeigt: Eigentlich lassen sich die beiden gar nicht miteinander vergleichen. Oder doch?

Alleswisser Google, sogar in Religionsangelegenheiten: Laut “Google deutet auf Welle von Kirchenaustritten hin” sind die Suchanfragen nach dem Begriff “Kirchenaustritt” in die Höhe geschnellt, was vor allem für die katholische Kirche nichts gutes bedeuten wird:

Denn die Suche nach “Kirchenaustritt” ist im Angesicht der Affäre um den Limburger Bischoff Franz-Peter Tebartz van Elst massiv nach oben geschossen: Laut Google Trends hat sich das Suchvolumen seit der ersten Oktoberwoche verfünffacht.

Und, zum Abschluss der Webschau in diesem Blog, ein Hinweis auf einen Artikel, der vor allem e-Book-Freunde interessieren dürfte:

Es war ein weiter Weg vom Buch zum Byte, doch die heutigen E-Books sind noch nicht das Ende. Die dritte Phase der E-Book-Evolution beginnt bereits.

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