14/11/2019

Webperlen: Startups, Roboter in der Schule, Betahaus und Facebook im Wahlkampf

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • Wie Unternehmen Startups fördern und selbst davon profitieren
  • Roboter in der Schule
  • Im Neuland: Die Buchverlage und Creative Commons
  • Betahaus: Es fehlen noch 14.115 Euro für eine Rettung
  • So wählt das Netz: Die erstaunliche Aufholjagd der SPD
  • Facebook im Wahlkampf – total überschätzt
  • 100 Facebook Marketing Case Studies
  • GIFs tanzen lassen: GIF Dance Party

Das beste Geschäft ist immer das, bei dem beide Seiten gleichermaßen profitieren: Auf “Netzwertig.com” (via) wird über Accelerator-Programme und davon, wie Unternehmen Startups fördern und selbst davon profitieren berichtet:

Y Combinator ist seit 2005 die Mutter aller Accelerator-Programme und zudem mit seinem Portfolio eines der erfolgreichsten weltweit. Bisher haben mehr als 500 Unternehmen das Programm durchlaufen, unter anderem AirBnB und DropBox. TechStars hat immerhin schon 168 Startups hervorgebracht, von denen noch 90 Prozent im Geschäft sind, darunter SendGrid und Orbotix.

Die Zukunft macht (zum Glück!) auch nicht vor der Schule halt. Im “Küchenradio” (via) gibt es einen hörenswerten Podcast zum Thema Roboter in der Schule:

Anja Tempelhoff ist Berlins erste ROBERTA-Lehrerin: Sie unterrichtet Robotik – vor allem für Mädchen.
Roberta ist ein vom Fraunhofer Institut entwickeltes Unterrichtsprogramm mit dem Ziel, mehr Mädchen für Informatik und Robotik zu begeistern (Jungs dürfen auch mitmachen). Technische Basis ist “Mindstorms”, das leicht zu programmierende Roboter-Set von LEGO.

Und ein weiterer spannender Beitrag zum Thema Urheberrecht: “iRights.info” geht der Frage nach, wie die Buchverlage mit Creative Commons umgehen:

Bei vielen Buchverlagen herrschen noch immer Vorurteile über Creative-Commons-Lizenzen. Es raube Einnahmen, alles müsse dann verschenkt werden. Ausnahmen sind selten. Dirk von Gehlen über seine Erfahrungen mit dem neuen Buch „Eine neue Version ist verfügbar”.

Mensch, Kreativszene in Hamburg, da muss doch mehr gehen! Beim Betahaus fehlen noch 14.115 Euro für eine Rettung:

Ende Juni verkündete das Betahaus, es habe einen Insolvenzantrag gestellt. Seitdem hat sich einiges getan. Ein Plan für die Zukunft des Betahauses steht; doch weiterhin fehlt Geld. Wie Gesellschafter Lars Brücher in seinem privaten Blog schreibt, bleiben noch wenige Tage, um 14.115 Euro zusammen zu bekommen – für eine Mietkaution.

Deutschlands älteste Partei und das Internet, offensichtlich kein Widerspruch. Wie die WirtschaftsWoche berichtet, gibt es bei den Twitter-Followern und Facebook-Fans eine erstaunliche Aufholjagd der SPD:

Denn zumindest bei Twitter und Facebook haben die Sozialdemokraten in den vergangenen vier Wochen deutlich aufgeholt. Als die WirtschaftsWoche mit dem Tool “So-wählt-das-Netz” am 22. Juli mit der Social-Media-Auswertung begann, lag die SPD nur bei zehn Prozent. Inzwischen hat sie sich kontinuierlich gesteigert und lag in dieser Woche mit 36 Prozent deutlich vorn.

340.000 Fans: Die Facebook-Seite zu Angela Merkel.

340.000 Fans: Die Facebook-Seite zu Angela Merkel.

Stellt sich nur die Frage, ob sich das auch auszahlt. DIE WELT meint “Facebook im Wahlkampf – total überschätzt“, wobei ein wichtiges Argument außer Acht gelassen wird, nämlich das Kosten-Nutzen-Verhältnis, was bei Social Media generell sehr gut ist. Trotzdem wirft der Artikel ein paar interessante Gedanken auf:

Nach wie vor sind die klassischen Medien, also Fernsehen, Zeitungen und Radio, die beliebtesten Kanäle bei Bürgern, die sich politisch informieren wollen. So gaben 70 Prozent der Teilnehmer an, dass sie von Parteien oder Politikern übers Fernsehen angesprochen werden möchten, dicht gefolgt von Zeitungen (65 Prozent) und Radio (54 Prozent).

Die sozialen Medien wie Facebook oder Twitter liegen deutlich dahinter: Auf diesen digitalen Wegen wollen nur 19 Prozent der Bevölkerung informiert werden.

Apropos Facebook: Thomas Hutter hat 100 Facebook Marketing Case Studies zusammengestellt:

Bei der Recherche für einen Vortrag rund Facebook Ads an der SuisseEMEX habe ich diverse Case Studies zusammengesammelt, heruntergeladen und auf scribd.com nach Themen/Branchen sortiert publiziert. Insgesamt kommen 107 unterschiedliche Facebook Marketing Case Studies auf meinem scribd.com Account zusammen.

Und zum Abschluss der Webschau hier im Blog ein Link (via), der absolut nutzlos ist – aber dafür herrlich zum Zeitverplempern geeignet ist. Das Kraftfuttermischwerk lässt die GIFs tanzen:

Riesenseite, auf der man interaktiv einen Dancefloor mit GIFs befüllen kann, die dann alle gemeinsam am Tanzen sind. Man kann sogar die Musik auswählen. Mein Tag ist somit verplant, auf sowas hat das Internet seit mindestens 37 Jahren gewartet. Nee, anders, genau für sowas wurde das Internet erfunden. Let’s have a GIF Dance Party!

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Webperlen: Das Betahaus in Hamburg, Länge von Webvideos und 10 Hochzeitsfotos abseits der Norm

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • Warum Hamburg das Betahaus braucht
  • 30 schmutzige Berliner-Startup-Fakten
  • Wie lange darf es denn sein? – Über die Länge von Webvideos …
  • Einbrecher 2.0: Ich weiß, wo Du wohnst!
  • Reisegadget: Weltkarte zum Rubbeln für weit gereiste Angeber
  • Apple untersucht iPhone-Todesfall
  • Steinbrücks absurder Wahlkampf
  • 10 Hochzeitsfotos abseits der Norm

Seit das Betahaus in Hamburg – der einzig größere Co-Working-Place in der Stadt – vor kurzem Insolvenz anmelden musste, fürchtet so mancher, dass die digitale Bohème Hamburg künftig den Rücken kehren wird, da die Hansestadt immer weiter gegenüber dem ewig gehypten Berlin zurückfällt. Ein ziemlich guter Appell, warum Hamburgs Kreativwirtschaft auf das Fortbestehen des Betahauses angewiesen ist, findet sich auf Digital Media Women unter “Warum Hamburg das Betahaus braucht“:

Also: Zeit in die Hände zu spucken und den Standort selbst zu sichern. Ihr Googles und Facebooks, ihr XINGs, Qypes, Bigpoints, Innogames, Goodgames von Hamburg: Jetzt zeigt Berlin doch mal, dass es arm und unsexy ist und dass in Hamburg das Geld verdient wird. Greift euch den Think Tank/Nextmedia, die Kreativgesellschaft und Hamburg@Work, reißt euch zusammen, schließt euch zusammen und hängt euch bei einem neuen Digital Hub aus Betahaus und Internetinsel richtig mit rein. Es wird sich auszahlen.

Wo wir schon bei Hamburg vs. Berlin sind: Die Gründerszene hat 30 schmutzige Berliner-Startup-Fakten gesammelt:

Berliner Startups…

1. …speaken gerne in fancy Anglizismen, weil sie zu lazy zum Nachdenken sind und ihre Language als sozialen Code nutzen. Sie haben kein Büro, sondern ein Office, machen keine Anrufe, sondern Calls und sammeln auch kein Geld ein, sondern betreiben Fundraising. Darüber hinaus zählen diese Begriffe zu ihrem Standard-Repertoire und das zu den verbalen Eigenarten.

YouTube

Allenthalben wird moniert, dass das Internet die Aufmerksamkeitsspanne abgesenkt hat – und das wohl auch mit einer gewissen Berechtigung. Stefanie Aßmann wirft auf ihrem Blog die Frage auf, wie lange ein Webvideo denn sein darf:

Ich habe nur für mich festgestellt, dass ich bis zu einer Länge von etwa 15 Minuten, mir ein Webvideo in den meisten Fällen bis zum Ende anschaue. Alles was länger dauert, muss mich inhaltlich überzeugen, quasi bei Laune halten, sonst springe ich ab. Dann lese ich lieber einen Hintergrundbericht zum Thema.

Immer wieder tauchen im Netz Behauptungen auf, dass Einbrecher gezielt Facebook und Twitter durchsuchen, um leerstehende Wohnungen ausfindig zu machen. Das ZDF-Blog “Hyperland” hat sich jetzt die Mühe gemacht, der Behauptung nachzugehen, unter “Einbrecher 2.0: Ich weiß, wo Du wohnst!” erfährt man beispielsweise:

“Bloß nicht den Briefkasten überquellen lassen”, “Am besten eine Zeitschaltuhr nutzen”, “Lasst die Rollos oben”. Pünktlich zur Urlaubssaison kriechen sie wieder hervor, die guten alten Ratschläge, die verhindern sollen, dass das Haus leer steht, wenn man von der Reise zurückkommt. Seit ein paar Jahren kommen zusätzlich noch die Verhaltensregeln für Social Media dazu – die sind durchaus sinnvoll, aber ebenso mit Vorsicht zu genießen.

Für Reiselustige (bzw. für Reise-Angeber) hat DIE WELT eine Weltkarte ausgemacht, bei der man die besuchten Länder freirubbeln kann – die Weltkarte zum Rubbeln für weit gereiste Angeber:

Ein Souvenir zum Aufhängen für all diejenigen, die gern verreisen: Zuerst ist diese Wandkarte im Format von 58,2 x 81,9 Zentimeter nichts weiter als ein riesiges Rubbellos in den Farben Gold und Weiß. Doch das ändert sich nach jeder Reise. Dann wird ein neu besuchtes Land mit einer Münze sorgfältig freigekratzt.

Die Probleme im Hause Apple scheinen sich zu häufen, jetzt kam es in China sogar zu einem Todesfall, eine junge Frau starb, als sie mit ihrem iPhone telefonieren wollte, das sich noch am Netzteil befand. Apple untersucht iPhone-Todesfall:

Laut einem Bericht der staatlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua behaupten die Angehörigen der jungen Frau, sie sei ums Leben gekommen, als sie versucht habe, einen Anruf zu beantworten, während der Akku ihres iPhones geladen wurde. Ein Beamter des Büros für öffentliche Sicherheit erklärte am Montag, dass eine erste „grundlegende Untersuchung“ ergeben habe, dass die Frau durch einen Stromschlag gestorben sei.

Wie ein Unfall mutet derzeit auch der Wahlkampf der SPD an. Obwohl die Regierung jede Menge Steilvorlagen liefert, gelingt es der Partei nicht, auch nur irgendwie aufzuholen. In der “Post von Horn” wird das gesamte Elend unter der bezeichnenden Überschrift “Steinbrücks absurder Wahlkampf” (via) analysiert:

Steinbrücks Wahlkampf wird zunehmend absurd. Immer stärker widerspricht er der Rationalität und Lebenserfahrung, mit der normale Menschen ihren Alltag ordnen. Der Zuschauer kann nur noch staunen: Die SPD mag nicht aufhören, sich zu täuschen. Neuer Höhepunkt des Selbstbetrugs durch Selbstsuggestion: Steinbrück glaubt, die SPD könne fünf Millionen ehemalige Wähler zurückgewinnen.

Und zum Abschluss der Webschau wieder etwas Witziges: Christian Brandes hat die wohl 10 peinlichsten Hochzeitsfotos zusammengestellt:

Zwei Menschen, ein Tag, Fehler werden nicht entschuldigt. Es ist nicht zuletzt die fehlende Reproduzierbarkeit, die das Event Hochzeit so besonders macht. Jedes Foto ist ein so genanntes Once In A Lifetime Picture. Umso wichtiger ist das Gelingen der Schüsse. Oder anders herum: Umso schwerer wiegen Schüsse, die daneben gehen.

Die Fotos findet man unter “10 Hochzeitsfotos abseits der Norm“.

 

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Webperlen: Apple Entwicklerkonferenz WWDC, Google Compare und SEO Agenturen

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • WWDC: Kontroverse Gerüchte, wenig Fakten
  • Das iPhone bekommt eine frische Software verpasst
  • Kampf um Kunden Google wird Versicherungsmakler
  • Google übernimmt Social-Navi App Waze für 1,3 Milliarden Dollar
  • SEO Agenturen – Wie gut geht es ihnen
  • Libri unterstützt Bepado zum Start mit großem Buchsortiment
  • 30 Minuten Social Media pro Tag reichen
  • Fangates sind sowas von 2012

Die Tech Blogs stehen heute – man kennt es ja bereits – ganz im Zeichen der Apple Entwicklerkonferenz WWDC, auf der der amerikanische Konzern fast schon traditionell die Neuheiten – u.a. bekommt das iPhone eine frische Software verpasst – vorstellt. Und da zeigt sich einmal mehr, wie viel Apple von guter PR versteht. Wie bei jeder Entwicklerkonferenz zeigt Apple sich im Vorfeld äußerst verschlossen, es machen aber wieder etliche Gerüchte die Runde, die das Interesse der Medien und Blogger anheizen. Dabei kann man weder sagen, ob die Gerüchte über neue Produkte frei erfunden sind, ob sie aus dem als äußerst verschwiegen geltenden Konzern durchgesickert sind oder ob sie bewusst von PR-Fachleuten “durchgestochen” werden. 24 Stunden vor der WWDC – Kontroverse Gerüchte, wenig Fakten:

Vielleicht kommt aber auch alles ganz anders? Ein Kommentar von Apple-Kenner und Programmierer John Gruber, der für seine guten Beziehungen zu Apple bekannt ist, fördert die Spannung vor dem morgigen Tag. In seinem Podcast gab Gruber zu Protokoll, dass er seit 2007, dem Jahr der Vorstellung des ersten iPhone, nicht mehr so ahnungslos hinsichtlich der Inhalte der morgigen Keynote gewesen sei. Er wisse schlichtweg gar nichts und habe zudem noch die Information erhalten, dass alles, was bisher vermeintlich durchgesickert ist schlichtweg falsch sei.

Von den Betreibern von Online-Vergleichsportalen wurde es schon lange befürchtet, jetzt macht Google offenbar Ernst und steigt in den lukrativen Vergleichs-Markt ein. Dadurch dürften die bisherigen Vergleichsportal-Betreiber nicht nur erheblich an Umsatz verlieren, sondern es wird auch jede Menge böses Blut geben. Der Grund: Das Geschäftsmodell der Betreiber hängt in nicht geringem Maße von den Suchmaschinen ab. Entsprechend viele Ressourcen werden in SEO-Maßnahmen gesteckt. Bereits in der Vergangenheit führten Abwertungen, von denen die Vergleichsportale stark betroffen waren, von Google zu ziemlichen Ärger, das dürfte in Zukunft noch brisanter werden, Stichwort unlauterer Wettbewerb.  Kampf um Kunden – Google wird Versicherungsmakler:

Was ist die für mich günstigste Autoversicherung? Der amerikanische Internetkonzern Google will darauf offenbar schon bald eine Antwort geben können. Das Unternehmen bereitet ein eigenes Preisvergleichsportal für Deutschland vor, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Spätestens im September könnte „Google Compare“ demnach lanciert werden.

Außerdem will bei den ortsbezogenen Apps mächtig aufrüsten und nimmt dafür auch nicht gerade wenig Geld in die Hand. Google übernimmt Social-Navi App Waze für 1,3 Milliarden Dollar:

Wie israelische Medien melden, ist die geplante Übernahme von Waze unter Dach und Fach. Google soll bereit sein 1,3 Milliarden Dollar für das Social-Routing StartUp auf den Tisch zu legen und hat damit die interessierten Konkurrenten Facebook und Apple ausgestochen.

Letzte Woche hat die Insolvenz von TRG – The Reach Group für einige Bestürzung in der Online-Marketing- und SEO-Branche gesorgt. Ein Grund mehr, die (niedrigen) Budgets im SEO-Bereich zu hinterfragen. SEO Agenturen – Wie gut geht es ihnen:

Auch hier seht ihr in der Grafik, dass die meisten SEO Agenturen oder Leute unter 30.000 Dollar verdient haben. Das ist echt krass und lässt mich an der Studie doch sehr zweifeln. Selbst wenn ich alleine arbeite, dann werde ich mit 30.000 Dollar UMSATZ wohl kaum hinkommen. Oder es ist wirklich in GB schon so, wie ich es für Deutschland auch befürchte. Nämlich, dass sich im Bereich SEO ein Niedriglohnsektor ausprägen wird.

Konkurrenz belebt das Geschäft, das gilt insbesondere in Märkten, die von einem großen Player bestimmt werden. Noch muss sich Amazon keine Sorgen machen, aber vielleicht entsteht jetzt doch ein Konkurrent, der das nötige Sortiment hat, um es mit dem Versand-Riesen aus Amerika aufzunehmen. Libri unterstützt Bepado zum Start mit großem Buchsortiment:

Damit verfügt Bepado vom Start weg über ein umfangreiches Grundsortiment, mit dem so gut wie jeder Online-Händler etwas anfangen kann und so relativ einfach für sich ausprobieren kann, ob sich eine Sortimentserweiterung lohnt. Zuletzt hatte u.a. der Elektronikversender Redcoon Bücher ins Sortiment genommen.

Social Media ist ein sinnvolles Marketing- und Kommunikationsinstrument (auch im B2B-Bereich), frisst aber Zeit. Angeblich würden 30 Minuten am Tag reichen, meint zumindest diese Infografik.

Und zum Abschluss der Webschau ein Blogpost, bei dem die Autoren dieses Blogs “Endlich sagt es mal einer” gesagt haben. allfacebook.de mit “Fangates sind sowas von 2012“:

Fangates und Tabs haben aber noch ein weiteres Problem: Sie sind nicht mobil. Facebook ist aber mobil. Über 50% der Nutzer verwenden Facebook am Smartphone und dort gibt es, wie wir alle wissen, keine Page-Tabs. Und ohne Tabs innerhalb von Facebook gibt es auch keine wirklichen Fangates.

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Webperlen: dapd, SEO, Leistungsschutzrecht und doppelte Fotos

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • Nach dem Insolvenzantrag: Wie sich die Nachrichtenagentur dapd ändern muss
  • Wie Googles Suche funktioniert – zzgl. interessanter Einblicke
  • Onlinedienste und Startups reagieren auf “irrsinniges Gesetz”
  • Weltgrößte Computermesse startet in Hannover
  • Was eine Zwölfjährige im Netz kaufen kann
  • Mac-Software: Doppelte Fotos in iPhoto suchen und entfernen

Für die dapd wird es eng, bis morgen muss der Sanierungsplan stehen – und überzeugen. newsroom.de weiß zu berichten:

Insolvenzrechtlerin Petra Hilgers hat eine einzige Chance, die Entscheider in der Arbeitsagentur zu überzeugen. Denn nur wenn das Konzept passt, wird es einen Vorschuss geben, also Insolvenzgeld noch vor der eigentlichen Insolvenzeröffnung, um den Mitarbeitern endlich die ausstehenden Löhne zu bezahlen. Sollte die Arbeitsagentur keine Zusage erteilen, wäre dieser Entscheid das faktische Aus der Nachrichtenagentur.

Außerdem wurden sich Gedanken gemacht, was passieren muss, damit die dapd eine Zukunft hat. Mehr unter: Nach dem Insolvenzantrag: Wie sich die Nachrichtenagentur dapd ändern muss.

googleworks

Hört sich vom Titel etwas nach “Google für Dummys” an, ist aber aus SEO-Sicht ziemlich interessant: Martin Mißfeldt hat unter der Überschrift “Wie Googles Suche funktioniert – zzgl. interessanter Einblicke” Googles “Inside-Search” näher betrachtet und einige wichtige Details herausgearbeitet:

Eine interaktive Infografik ist das jüngste Produkt aus einer ganzen Serie, die die Funktionsweise der Google Suche thematisiert. Interessant scheint mir an der neuen Übersichtsseite, die sich während des Scrollens interaktiv erweitert, vor allem das, was sich hinter einigen Icons versteckt: interessante Detailinformationen, die vor allem auch für die Seo-Szene relevant sind.

Ein kleiner Nachschlag zu den Stimmen zum Leistungsschutzrecht, Netzwertig.com berichtet über Startups, die direkt betroffen sind:

Eine Gruppe, die ganz besonders unter der neuen Rechtslage leiden wird, sind junge Internetdienste, die sich direkt oder indirekt mit der automatisierten Aufbereitung von Onlineinhalten befassen und dabei zumindest gelegentlich auch Verlagscontent berücksichtigen. Die ersten Reaktionen diverser Startups und Webdienste illustrieren die Probleme, die nun auf die hiesige Onlinebranche zukommen.

Mehr unter “Onlinedienste und Startups reagieren auf “irrsinniges Gesetz””, zudem werden die Folgen aus Sicht von Suchmaschinenbetreibern hier geschildert.

Es ist doch etwas ruhiger um die Messe geworden. Vor Jahren noch das Thema schlechthin, findet die CeBIT im Vorfeld fast nur noch bei den Technik-Medien statt. Heise berichtet unter “Weltgrößte Computermesse startet in Hannover“:

Die CeBIT – für das Publikum von Dienstag bis Samstag geöffnet – steht in diesem Jahr unter dem Motto “Shareconomy” im Zeichen des Teilens im Internet. Die Veranstalter greifen damit ein Trend-Thema auf: Das Teilen von Wissen, Ressourcen, Gegenständen und Erfahrungen mit Hilfe des Internet. Es kann dabei um Wohnungen, Autos oder Rasenmäher gehen – aber auch im kooperative Arbeitsmodelle, bei denen das Netz die Entfernung überbrücken kann, und um Cloud-Anwendungen.

Was Kinder mit ihren Computern so alles im Internet machen (können), hat Martin Lutz für die “Welt am Sonntag” getestet. Und das ist durchaus erschreckend, selbst Zwölfjährige können sich mit Alkohol, Tabak und Softair-Pistolen eindecken:

Die “Welt am Sonntag” wollte es genauer wissen. Sie machte in den vergangenen Wochen selbst Testkäufe: Die Redaktion legte bei Web.de einen E-Mail-Account mit einer Privatadresse an, tippte das Geburtsdatum 9. April 2000 ein und begab sich als Zwölfjährige mit eigenem Konto auf Einkaufstour. Und auch dieses Mal war es kein Problem, Alkohol, Zigaretten und andere Artikel mit Altersbeschränkung zu erhalten.

Den ganzen Bericht kann man unter “Was eine Zwölfjährige im Netz kaufen kann” lesen.

Zum Abschluss noch ein praktischer Hinweis von den Machern des Blogs: Auf Mac-Software: Doppelte Fotos in iPhoto suchen und entfernen wird erklärt, wie man mit einer einfachen App das eigene Bildarchiv von Dubletten reinigt.

 

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

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