21/07/2019

Webperlen: Springer im 21. Jahrhundert, Aktuelle Social Media Zahlen 2013 und Krisenmanagement

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • Axel Springer: Die Welt, ein großes Experiment
  • Social Media Zahlen 2013 für Xing, Linkedin, Pinterest, Facebook, Google+ und Twitter
  • Videotelefonie wird Standard
  • Chrome for Android hat nur 3 Prozent Marktanteil
  • Infografik: Die 200 Ranking-Faktoren von Google
  • Beobachtungen der Woche
  • Krisenmanagement auf Facebook – Taco Bell kämpft um Wiedergutmachung
  • PC-Hersteller schlagen zurück
  • Ich will keinen Medientrailerpark, ich will ein mediales Schlaraffenland

Ist das der Journalismus im 21. Jahrhundert? Wie Newsroom.de unter “Axel Springer: Die Welt, ein großes Experiment” berichtet, krempelt Springer nicht nur die Inhalte und die Form der Zeitungen bzw. Onlineangebote um, sondern zieht eröffnet einen völlig neuen Newsroom.

Die Ullstein-Halle, die im Jahr 2004 eingeweiht wurde und in der seitdem viele legendäre Springerfeten und glamouröse Feste (B.Z.-Kulturpreis, Die Goldene Kamera) bis in den frühen Morgen gefeiert wurden, wird das neue journalistische Zentrum von Axel Springer, die Herzkammer der journalistischen Aktiengesellschaft soll hier schlagen und im ganzen Haus zu hören sein. Auf fast 1000 Quadratmetern werden dann mindestens 100 Journalisten der überregionalen Redaktion zusammenarbeiten, weitere Redakteure sollen in “unmittelbarer Nähe” arbeiten, bestätigte eine Sprecherin von Axel Springer Newsroom.de-Informationen.

Zahlen, Zahlen, Zahlen. Unter “Social Media Zahlen 2013” erfährt man, wie sich die sozialen Netzwerke entwickelt haben. Twitter hat sich demnach folgendermaßen entwickelt:

- Weltweit gibt es ca. 500 Mio Twitterkonten (Stand: Juli 2012)
- 200 Mio monatlich aktive Nutzer (Stand: Dez. 2012)
- Deutschsprachige Twitterkonten gibt es 825.000 (Quelle: Webevangelisten)

Und weiter mit den Statistiken. Wie BITKOM berichtet, wird Videotelefonie zunehmend Standard:

Videotelefonie setzt sich allmählich durch. Fast jeder dritte Internetnutzer (31 Prozent) nutzt die entsprechenden Angebote von Skype, Facebook, Google, Apple und Co. Das sind 17 Millionen Bundesbürger, also jeder vierte (24 Prozent) aller Personen ab 14 Jahre. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM. Anfang 2011 waren es noch 7 Millionen.

Eine Zahl, die Google sicher nicht erfreuen wird. Trotz der (extrem) starken Stellung, die der Suchmaschinengigant im Internet und auf den Smartphones hat, hat Chrome for Android nur 3 Prozent Marktanteil:

Auch wenn weltweit längst mehr Android- als iOS-Smartphones genutzt werden, sieht diese Statistik bei den Online-Browsern aktuell noch ganz anders aus: Apples Safari-Browser kommt auf satte 60% Marktanteil und hält den zweitplatzierten Android Browser mit “nur” 20% Marktanteil noch locker auf Abstand. Den dritten Platz belegt der Opera Mini mit einem Marktanteil von gut 10%.

Eine Grafik, die einmal mehr verdeutlicht, dass SEO mehr ist, als nur Links zu generieren. Die 200 Ranking-Faktoren von Google:

Die passende Infografik zu Deans Liste haben wir auf dem searchenginejournal gefunden. Dankeswerterweise wurden die Faktoren der Übersichtlichkeit wegen in zehn Bereiche unterteilt. Als da wären: Domain Factors, Page Factors, Site Factors, Backlink Factors, User Interaction, Special Algorithm Rules, Social Signals, Brand Signals, On-Site Webspam Factors, Off-Page Webspam Factors.

In SEO-Kreisen hat das Penguin 2.0 Update in den vergangenen Wochen für ziemliche Aufregung gesort, die sich aber nun langsam legt, wie man den “Beobachtungen der Woche” entnehmen kann:

Das Penguin 2.0 Update ist durch. Wirklich riesig war es nicht. Wer Links disavowed hatte, ohne einen Reinclusion Request zu stellen, dessen Disavow-Anordnung wurde anscheinend mit Pinguin 2.0 erst vollzogen. Dazu gibt es einen super Artikel zum Disavow Tool bei Moz. Leider denken immer noch die meisten, dass Pinguin etwas mit gekauften Links zu tun hätte.

Krisenkommunikation im 21. Jahrhundert, ein guter Beitrag darüber, wie Taco Bell auf Facebook um Wiedergutmachung kämpft:

Aktuell befindet sich Taco Bell in einer Situation, die sich kein Unternehmen wünscht. Nicht nur Facebook, sondern Twitter, viele Blogs und Nachrichtenportale zeigen ein Foto eines Mitarbeiters, welcher mehrere Tacos mit der Zunge ableckt.

Und eine weitere Alternative für den Google Reader. RSS-Reader Feedly öffnet sich für Dritt-Apps:

Das heißt, man muss nicht mehr die Feedly-App nutzen, man kann später seinen bisherigen RSS-Client nutzen. Die Feedly-Macher haben im Hintergrund bereits mit den Machern beliebter Apps wie Reeder, Press, Nextgen Reader, Newsify und gReader gearbeitet. Das sind definitiv großartige News.

Das Rennen zwischen Tablet- und PC-Herstellern kennt einen Sieger, den Verbraucher, die PC-Hersteller schlagen zurück:

Durch mobile Geräte in die Defensive gedrängte Computerhersteller und ihre Partner planen die Gegenoffensive. Die Waffen der PC-Bauer: Niedrigere Preise und ein geringerer Energieverbrauch. [...] Die Branche will das Geld von Konsumenten zurückgewinnen, in dem sie Eigenschaften von Smartphones und Tablets kopiert, für die Verbraucher zunehmend Geld ausgeben.

Und zum Abschluss der Webschau in diesem Blog gibt es noch einen Verweis auf einen sehr subjektiven, aber trotzdem äußerst lesenswerten Beitrag zur Zukunft der Medien:

Theoretisch könnten mir die “alten” Medien immer mehr egal werden, schließlich finde ich genug Substition in Blogs, internationalen Online-Medien und dank meiner diversen Timelines, die immer wieder feine Sachen heranspülen.

Praktisch bin ich aber traurig, dass es nicht noch mehr Angebote gibt und dass so viele Medienschaffende nicht die Chancen am Schopfe packen, die sich gerade ergeben.

Den ganzen Beitrag findet man unter “Ich will keinen Medientrailerpark, ich will ein mediales Schlaraffenland“.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Webperlen: Paywalls, Warteschleifen und Wissenschaftskommunikation

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • Paywall: Schluss mit kostenlos
  • Ein Blogger und die Crowd wollen SHIFT-Magazin aufs Papier bringen
  • Warteschleifen ab Juni kostenfrei
  • “Extremnutzer”
  • Amazon, Google, Facebook, eBay und Apple aus Nutzersicht
  • Mittelstand zögert bei Social Media und der Cloud
  • Facebook löscht sexistische Einträge nach Protesten
  • Infografik: Facebook ist sooooo riesig!
  • Ein paar Überlegungen zum Google Penguin 2.0 Update
  • Wissenschaft ohne Faszination?

Springer stürmt vor und ernet Lob ausgerechnet von einem Linken: Die Ankündigung des Springer Konzerns, nach der WELT auch die BILD mit einer Paywall zu versehen (wir berichteten hier im Blog) erhielt jetzt Lob von ziemlich unerwarteter Stelle. Jakob Augstein, Sohn des Spiegel-Begründers Rudolf Augstein und Verleger der linken Zeitung “Freitag”, wünscht Springer viel Erfolg mit der Paywall:

Aber Vorstandschef Mathias Döpfner hat so konsequent auf das Netz und die digitalen Erlöse gesetzt wie kein anderer. Und kein anderer hatte das Geld für diese Strategie. [...] Ganz gleich, was man sonst von dem Haus halten mag, beim Bezahlmodell muss man ihm Glück wünschen. Der Erfolg von Springer wird der Erfolg des ganzen deutschen Journalismus sein. Und das gilt umgekehrt auch für seine Niederlage.

Den entgegengesetzten Weg will jetzt ein Daniel Höly gehen – ein Blogger und die Crowd wollen SHIFT-Magazin aufs Papier bringen:

Er ist vom Fach, studierter Online-Journalist und im Netz zuhause. Trotzdem treibt es den 26-jährigen Bonner Daniel Höly jetzt in den Print-Sektor. Er möchte einen Traum verwirklichen und ein 120 Seiten starkes, quartalsweise erscheinendes Magazin auf die Beine stellen, das insbesondere Leser ansprechen soll, die täglich viel Zeit im Internet verbringen. Ein Widerspruch? Nicht für Daniel. Ich habe mich mit ihm über sein Projekt SHIFT unterhalten und konnte einige exklusive Details und Inhalte bereits im Vorfeld zu Tage bringen. Es folgt das Interview, gespickt mit exklusiven Previews.

Zukünftig werden sie zwar immer noch gewaltig an den Nerven zehren, aber zumindest nicht mehr an dem Geldbeutel. Ab Juni sind Warteschleifen endlich kostenfrei:

Telefonische Warteschleifen in Service-Hotlines sind ab 1.Juni 2013 grundsätzlich kostenfrei. Verstößt der Anbieter gegen die Vorgaben, so entfällt sein Entgeltanspruch künftig ganz und der Anruf ist für den Verbraucher kostenfrei. Zudem drohen dem Anbieter hohe Bußgelder. Auf diese Änderungen weist der Hightech-Verband BITKOM hin.

Neusprech.org hat den Streit um die Netzneutralität und die Volumenbegrenzung der Telekom zum Anlass genommen, den Begriff des “Extremnutzers” zu hinterfragen:

Das aus dem Lateinischen entlehnte Adjektiv extrem bedeutet ‚äußerst‘ und ist ein Superlativ, also die höchste Steigerungsform. Die wird hier hyperbolisch, also übertreibend verwendet, denn gemeint ist lediglich eine Nutzung über das durchschnittliche Maß hinaus.

Ausnahme Facebook: In der W3B-Studie wurden deutsche Internet-Nutzer nach ihrer Meinung über die Technlogie-Riesen Amazon, Google, Facebook, eBay und Apple befragt – und trotz der (vermeintlichen) Skandale der Vergangenheit fällt das Urteil doch sehr positiv aus:

Das Ergebnis: Die Internet-Nutzer, die zu diesem Thema eine klare Position beziehen, sind in der deutlichen Mehrheit. Dabei zeigen sie gegenüber den einzelnen Unternehmen differenzierte Einstellungen. Nur wenige haben sich keine Meinung gebildet oder weisen eine neutrale Haltung auf.

»Überrascht hat uns die vorwiegend positive Einstellung der Internet-Nutzer gegenüber der Vormachtstellung der führenden Internet-Unternehmen«, so Holger Maaß von Fittkau & Maaß Consulting. Allein Facebook stellt eine Ausnahme dar.

Und noch eine weitere Studie, die einmal mehr zeigt, dass der Mittelstand bei Social Media und der Cloud zögert:

Branchenübergreifend haben mittelständische Firmen hierzulande bei Online-Anwendungen großen Nachholbedarf. Die Themen Cloud Computing, Online-Handel und Social Media werden teilweise noch immer recht stiefmütterlich behandelt. Jedoch ist der Digitalisierungsgrad nicht unbedingt von der Branche, sondern viel mehr von der Größe des Unternehmens abhängig. Je größer der mittelständische Betrieb, um so größer ist auch der Nutzungsgrad der digitalisierten Funktionen.

Abgesehen vom Arbeitsaufwand alles andere als eine einfache Frage. Wo fängt Zensur an, wo bietet man frauenverachtenden Positionen eine Plattform? Facebook löscht sexistische Einträge nach Protesten:

In einem Statement hat Facebook mitgeteilt, zukünftig auch Seiten zu löschen, deren Inhalte explizit frauenfeindlich seien: “Wir müssen uns an dieser Stelle verbessern – und das werden wir auch tun”, heißt es in dem Schreiben weiter. Außerdem kündigt Facebook an, den Rat der Aktivistinnen einzuholen.
Der Protest der Aktivistinnen hat zu großer Resonanz bei sozialen Netzwerken geführt. Weltweit haben Medien von der Huffington Post bis hin zur Financial Times über die Kritik an Facebook berichtet.

Angesichts der Größe von Facebook dürfte dies alles andere als leicht werden:

Phänomenale Facebook Zahlen und Statistiken anschaulich visualisiert! Das soziale Netzwerk Facebook ist wirklich unglaublich groß geworden – Zahlen auf die Twitter und vermutlich ein wenig neidisch sein dürften. Zwar sind die eigentlichen Statistiken nicht wirklich neu – dafür jetzt direkt von Facebook in mehreren entsprechenden Infografiken sehr schön visualisiert!

Die dazugehörige Infografik findet sich unter “Facebook ist sooooo riesig!

Penguin

Und im tagSEOblog werden ein paar Überlegungen zum Google Penguin 2.0 Update angestellt:

Zum ersten mal wurde eines meiner Projekte von einem Google-Update gebeutelt, und interessanterweise ist es die Domain Brille-kaufen.org. Man kann das als Glücksfall bezeichnen, denn so kann ich mal anhand eines konkreten Projektes über die Ursachen und Maßnahmen nachdenken und berichten.

Und zum Abschluss der Webschau ein etwas sperriges Thema, das angesichts des Mangels an (Jung)Wissenschaftlern jedoch nicht gerade unwichtig ist. In “Wissenschaft ohne Faszination?” macht sich Markus Pössel auf den SciLogs Gedanken, warum Wissenschaft und Wissenschaftskommunikation nur wenige potenzielle Wissenschaftler fasziniert:

Die EU ist da keinen Deut besser. Oder vielleicht ist das ein allgemeineres Phänomen, wenn die Wissenschaftskommunikation nicht von den Wissenschaftlern selbst kommt, sondern von generischen PR-Fachleuten entwickelt wird? Jedenfalls ist auch die aktuelle Kampagne “Science. It’s a Girl Thing”, zu deutsch “Wissenschaft ist Mädchensache!”, ganz der Nützlichkeit verhaftet.

Wir erinnern uns: Das ist die Kampagne, deren Auftaktvideo Mädchen für Wissenschaft hatte begeistern wollen, weil man da ultracool Stöckelschuhe und Erlenmeyerkolben kombinieren und herausfinden kann wie Lippenstift und Puder eigentlich funktionieren.

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Webperlen: 10 Jahre WordPress, 4,8 Millionen Tweets und 3,2 Milliarden Smartphones

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • 10 Jahre WordPress: Wie ein Blogsystem die Medienwelt auf den Kopf stellte
  • 10 Jahre WordPress: Infografiken
  • 4,8 Millionen Tweets zum Champions League Finale
  • Béla Réthy, sagen Sie jetzt nichts!
  • 90elf. Der Abschied.
  • Wo das Herz von Twitter schlägt
  • Bis 2017 rund 3,2 Milliarden Smartphones im Einsatz – doppelt so viele wie PCs
  • Privacy-Problem im Facebook Seitenmanager
  • Wenn der Briefträger das Essen nach Hause bringt
  • Wer die „Bild“ im Internet lesen will, muss künftig zahlen – teilweise
  • The Story of Axel Springer’s Famous Garage

Herzlichen Glückwunsch! WordPress, das Blogsystem, auf dem auch dieser Blog basiert, ist zehn Jahre alte geworden. Eine Würdigung von Netzwertig.com:

WordPress allerdings bleibt für viele leicht zu benutzen, so flexibel und umfangreich wie gewünscht und wartet bei Problemfällen mit einer riesigen Community im Rücken auf. Die Bedeutung von WordPress für die Medienlandschaft ist nicht zu unterschätzen. Das System hat vielen einzelnen Bloggern oder ganzen Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren die Möglichkeit gegeben, dynamischen Content so einfach wie nie zu veröffentlichen und ihn zu monetarisieren.

Und die passenden Grafiken zum Geburtstag liefert Statista: 10 Jahre WordPress

Twitter als Second Screen: Nach Twitter-Auswertungen wurden während des Finales der Champions League mehr als 4,8 Millionen Tweets allein unter dem Hashtag #UCLFinal abgesetzt:

Bei den Höhepunkten des Spiels sind natürlich auch die größten Ausschläge zu erkennen. Dabei ist der Abpfiff mit 117.601 Tweets in der Minute knapp vor dem Siegtor von Arjen Robben mit 107.229 Tweets gelandet. Zudem verzeichnete Robben an diesem Abend mehr als 1 Million Tweets mit seinem Namen und war damit der meist erwähnte Spieler auf Twitter.

Nicht wenige der deutschsprachigen Tweets haben sich mit der “Leistung” der Fernsehmoderatoren befasst, ein Blogger hat sich auf “Béla Réthy, sagen Sie jetzt nichts!” sogar die Mühe gemacht, jeden einzelnen Satz der “Reporterlegende” aufzuschreiben:

Bei meiner Arbeit stieß ich dann doch wieder auf ein paar Hinweise, die darauf schließen lassen, dass wir am Samstag tatsächlich Béla Réthy zugehört haben. Und noch etwas ist mir aufgefallen: Sportkommentatoren können richtig poetisch sein.

Und nochmal Fußball: Da andere für die Rechte mehr geboten haben, wird das bei Fans (aus guten Gründen) beliebte Projekt 90elf eingestellt. Ein (traurig stimmender) Beitrag von einem Mitarbeiter der ersten Stunde:

Seit 2008 bin ich bei 90elf. Von Sendestart an quasi. Das kleine Team wurde nach und nach immer größer. Die Website wurde im Laufe der Jahre mehrmals gerelauncht, wurde besser, stabiler, schneller. Die 90elf-App wurde auf immer mehr Plattformen verfügbar. Wir haben auf DAB+ gesetzt und eigene Endgeräte auf den Markt gebracht. Wir haben neue Ideen umgesetzt, das Programm immer weiter ausgebaut, Live-Rechte für den Europa-Pokal eingekauft, interaktive Sendungen konzipiert. Wir haben schließlich dafür den Deutschen Radiopreis 2011 erhalten.

Und ein weitere Statistik zur Twitter-Nutzung. Im Focus wird unter “Wo das Herz von Twitter schlägt” aufgeschlüsselt, wo die 400 Millionen Tweets abgeschickt werden, wo die Nutzer mit dem größten Einfluss sitzen:

Ein Blick auf die Europa-Karte zeigt deutliche Schwerpunkte der Aktivität in Großbritannien sowie den Benelux-Ländern sowie den Großstädten Paris, Madrid und Mailand. In Berlin als dem deutschen Twitter-Mekka ist schon klar weniger Aktivität zu verzeichnen. Unter den Top-20 Städten ist daher auch keine deutsche Metropole vertreten.

Und eine weiter Zahl, bei der es sich um eine (fundierte) Schätzung handelt. Bis 2017 werden rund 3,2 Milliarden Smartphones im Einsatz sein – doppelt so viele wie PCs:

Die Machtverschiebung in der IT-Industrie weg vom PC hin in Richtung Tablets und Smartphones ist im vollen Gang, wie ich hier im Blog bereits mehrfach beschrieben habe. Der Analyst Benedict Evans vom britischen Marktbeobachter Enders Analysis hat in einer kürzlich veröffentlichten Präsentation noch einmal die wichtigsten Fakten übersichtlich zusammengestellt.

Außerdem gibt es bei Facebook für Seitenbetreiber Sicherheitslücken, bzw. ein Privacy-Problem im Facebook Seitenmanager:

Der Facebook Seitenmanager erlaubt es den Admins von Facebook-Seiten auch von ihren mobilen Geräten aus zu verwalten und dort auch auf private Nachrichten von Nutzern zu antworten. AndroidPolice beschreibt ein unter Umständen ernsthaftes Problem mit dieser Funktion. Vom Admin an eine solche private Nachricht angehängte Bilder bleiben nämlich nicht privat.

Mehr über das Problem auch auf dem Blog von Henning Uhle.

Ein Markt, der sich langsamer durchsetzt, als von vielen Analysten erwartet wurde. Was jedoch auch daran liegen kann, dass bei den “Online-Supermärkten” das Angebot noch zu verwirrend ist – und die bestehenden Supermärkte abgesehen von den ländlichen Regionen eine sehr gute Abeckung haben. Unter “Wenn der Briefträger das Essen nach Hause bringt” weiß DIE WELT folgendes zu berichten:

In anderen europäischen Ländern ist dieser schon üblicher. Der britische Händler Tesco beispielsweise liefert Produkte aus dem Supermarkt quasi an jede britische und irische Adresse. Bei einer Umfrage des Marktforschers Nielsen unter 28.000 Internetnutzern in 56 Ländern gab ein Viertel von ihnen an, in der nächsten Zeit Lebensmittel im Internet kaufen zu wollen. In Deutschland lag der Wert nur bei sieben Prozent.

Apropos WELT: Nachdem das Springer-Angebot bereits vor Monaten eine Paywall eingeführt hat, zieht jetzt wohl auch die BILD nach, wer die BILD im Internet lesen will, muss künftig zahlen – teilweise:

Wenn die „Bild“-Zeitung am Montag die wichtigste Neuerung ihrer jüngsten Geschichte vorstellt, wird ihr Chefredakteur Kai Diekmann nicht dabei sein. Er verbringt gerade noch seine Zeit im kalifornischen Silicon Valley, wo er die vergangenen neun Monate im Auftrag des Axel-Springer-Verlags Ideen für die digitale Zukunft des Medienkonzerns gesammelt und entwickelt hat. Aus der Ferne aber begleitete er, wie in Berlin an einem Mammutprojekt gearbeitet wurde: an der Bezahlstrategie für die „Bild“ im Netz.

Springer

Und zum Abschluss der Webschau ein Video von, nun ja, Springer. Ein Verlag, der zwar gerne sehr viel Hass auf sich zieht, der aber auch einen wunderbaren Sinn für Selbstironie hat, wie man unter The Story of Axel Springer’s Famous Garage unschwer erkennen kann.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Webperlen: Webhypes Vadering und Hadouken, Demographischer Wandel auf Facebook, Abgesang auf Xing und 24 Fakten über Bier

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • Das Handy wird 40
  • Webhypes Vadering und Hadouken
  • Demographischer Wandel bei Facebook
  • Mobbing in sozialen Netzwerken
  • Abgesang auf Xing – Pro und Contra
  • Shitstorm-Agentur
  • Online-Supermarkt LeShop wieder in Erfolgsspur
  • Suchmaschinen-Marktanteil im März
  • Infografik: 24 Fakten über Bier

Bevor wir hier im Blog mit der eigentlichen Webschau beginnen, gibt es zwei kurze Geburtstagsglückwunsche. Zunächst an die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), die ihren 65sten Geburtstag feiert, zum anderen an das Mobiltelefon, das es mittlerweile seit 40 Jahren gibt. Grund genug für die WELT, die Titelseite mit einem Handy-Dino zu bebildern:

 

Bei den Springer-Kollegen von der BILD gibt es zudem eine Bilderstrecke zur Evolution des Mobiltelefons.

Noch keine 40 Jahre auf dem Buckel, dafür aber die potenziellen Nachfolger von Harlem Sheik, Gangnam Style & Co.: SPIEGEL ONLINE berichtet über die neuen Webhypes Vadering und Hadouken:

Ein Mann schwebt in der Luft, gehalten von dem unsichtbaren Klammergriff seines Gegenübers. Der neue Fototrend Vadering imitiert die unheimliche Fähigkeit des “Star Wars”-Schurken Darth Vader. Vadering erobert die sozialen Netzwerke im Sturm. Auf Twitter und Instagram posten Nutzer ihre Versionen des berühmten Todesgriffs. Auf Twitter sammeln sich die Luftaufnahmen unter dem Hashtag #vadering.

Das Alter spielt auch bei Facebook eine Rolle, jedoch nicht unbedingt im positiven Sinne. Die Debatte um die “zunehmende Vergreisung” des Social Media Platzhirsches (zumindest nach den Nutzerzahlen) wird durch neue Daten angefeuert. So berichtet SPIEGEL ONLINE über die neueste Erhebung von Socialbakers:

Vor allem in den westlichen Ländern kehren viele jüngere Nutzer Facebook den Rücken, verlassen es ganz oder nutzen es seltener; ein Wachstum gibt es momentan nur noch in der Altergruppe über 45. [...] Laut der Zahlen von Socialbakers verabschiedeten sich in den USA viele junge Menschen im ersten Quartal 2013 von Facebook. In der Altersgruppe zwischen 25 und 34 Jahren gab es in diesem Zeitraum demnach einen Rückgang von gut 1,2 Millionen Nutzern.

Mehr über den Demographischen Wandel auf Facebook unter “Facebook verliert junge Nutzer in Deutschland und USA“.

Überhaupt scheint Facebook langsam das Wachstum auszugehen, allfacebook hat gestern die aktuellen Nutzerzahlen im April 2013 für Deutschland vorgelegt:

  • Im April 2013 sind in Deutschland 24,99 Millionen Nutzer auf Facebook aktiv
  • Vergleich – 1 Monat: -130.980 ( -0,52 % )
  • Vergleich – 6 Monate: +391.000 ( +1,59 % )
  • Vergleich – 1 Jahr: +1.773.020 ( +7,64 % )

Offenbar hat Facebook eine Art gläserne Decke erreicht, wobei 24,99 Millionen Nutzer trotz allem natürlich gewaltig sind. Dass darunter auch ein paar schwarze Schafe sind, dürfte eigentlich niemanden verwundern, trotzdem schreckt die (kriminelle) Böshaftigkeit von so manchem Nutzer auf:

Mädchen und junge Frauen, die vor Tausenden Augen mit freizügigen Fotos gezeigt und aufs Übelste verunglimpft werden. Auf Facebook macht sich seit Ende März ein neuer abscheulicher Mobbingtrend breit. Das hessische Landeskriminalamt ermittelt. Facebook hatte die Seiten trotz Hinweisen bis zum Mittwoch nicht gelöscht.

Mehr bei der Rhein-Zeitung unter “LKA ermittelt: Facebook-Seite brandmarkt Schülerinnen als vermeintliche Schlampen“.

Mit solchen Problemen muss Xing sich nicht herumschlagen, dafür ist aber die nächste Debatte über das Netzwerk entbrannt. Bei Netzwertig.com hat sich Jürgen Vielmeier Gedanken um die Zukunft des Netzwerkes gemacht, und die fallen alles andere als begeistert aus, so beschreibt er z.B. unter “Ein erneuter Abgesang auf Xing“, wie Xing zunehmend zu einem reinen Adressspeicher ohne jegliche Interaktion verkommt:

Was Xing schlimmstenfalls blüht: Dass die Nutzer Social Networks nur noch passiv nutzen. Und wenn sowohl Facebook als auch Xing einen Adressspeicher und einen Geburtstagskalender haben, dann spricht mehr dafür, Facebook in dieser Angelegenheit zu nutzen.

Eine gute Antwort auf den Xing-Pessimismus findet sich auf Steve-r.de, wo unter der Überschrift “(K)ein erneuter Abgesang auf Xing” darauf hingewiesen wird, dass die Facebook-Xing-Vergleiche wenig zielführend sind:

Einen grossen Anteil des Artikels geht es offenbar darum, dass das allgemein sinkende Interesse an sozialen Netzwerken zu Lasten von XING gehen könnte und Facebook das deutsche Business-Netzwerk als Adressspeicher ablöst. Dieser “Vergleich” ist es auch, der mich am Artikel am meisten stört. XING mit LinkedIn vergleichen ok – aber mit Facebook? Das hinkt vorne und hinten.

Dafür wird mal wieder unter Beweis gestellt, dass man im Internet (salopp gesagt) aus Scheiße Geld machen kann. Bzw., besser, eine Agentur versucht, aus Shitstorms ein Geschäft zu machen:

Wenn die Kritik und Empörung der Internet-User zu einem Shitstorm ausartet, der in sozialen Netzwerken über Personen und Unternehmen hereinbricht, geschieht das meist spontan und chaotisch. Eine Werbeagentur aus Neuss ist jedoch der Ansicht, dass sich der digitale Wirbelsturm auch prima gezielt auslösen und steuern lässt. Und genau damit will die „Caveman Guerilla Marketing GmbH“ Geld verdienen: Von 5000 Euro für den kleinen Unmut bis 200 000 Euro für die große Kommentarschlacht reichen die Angebote. Auch für den gegenteiligen Effekt, einen Candystorm aus Zuspruch und Freundlichkeit, gibt es entsprechende Angebote.

Mehr zu dem doch eher ungewöhnlichen Geschäften beim Focus unter “Den Shitstorm kann man sich jetzt auch kaufen“.

Apropos Geschäfte: Der führende Schweizer Online-Supermarkt LeShop scheint wieder in die Erfolgsspur zu finden, nach Jahren der Stagnation wird es für 2013 wohl wieder ein höheres Jahresergebnis geben:

Interessant, wie LeShop bei den Neukunden zulegen konnte. Der Anteil an Neukunden konnte in den ersten 3 Monaten 2013 gegenüber dem Vorjahresquartal um 35% von 8’160 auf 11’040 gesteigert werden. Hier dürfte sich die Lancierung des neuen Abholkonzept DRIVE erstmals in einem vollständigen Quartalsergebnis niederschlagen.

Dem Verbraucher in Deutschland wäre zu wünschen, dass die Zahlen auch hierzulande Nachahmer nach sich ziehen, dass Angebot an Online-Supermärkten ist (zumindest in Hamburg) dann doch eher schwach, da besteht also noch ein gewaltiges Potenzial.

Gleiches gilt auch für alle Suchmaschinen außer Google: Seo-United hat heute die März-Zahlen für den Suchmaschinenmarkt veröffentlicht, mit einem Marktanteil von 90.3% konnte Google sogar noch geringfügig zulegen, für alle anderen besteht also noch sehr sehr viel Luft nach oben.

24ThingsBeerUnd zum Abschluss der Webschau noch ein Link zu einer wirklich gelungenen Infografik: 24 Dinge, die du vielleicht noch nicht über Bier wusstest.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Webperlen: Leistungsschutzrecht, Zukunft des Journalismus und ein Social Media Watchblog

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • Leistungsschutzrecht: Freie Fahrt für Google!
  • Leistungsschutzrecht: Ein Grauen für alle, die ins Netz schreiben
  • Leistungsschutzrecht: Google gewinnt, freie Journalisten verlieren
  • Mediatopia: Ein Projekt entsteht
  • Zeitungssterben: Die FAZ greift zu
  • Springer übernimmt TunedIn
  • Grabber sichern sich Domains von Versicherungen
  • Social Media Watchblog – ein neues Watchblog für Social Media und Big Data
  • US-Botschaft nutzt Storify

Das Netzthema der Woche ist definitiv das Leistungsschutzrecht, das am Freitag durch den Bundestag gehen soll – in welcher Form, ist noch immer offen, da das Gesetz offenbar mt so heißer Nadel gestrickt wurde, dass Änderungen noch in letzter Minute (“Streit über Leistungsschutzrecht bis zum Schluss“) eingebracht werden. Außerdem formiert sich nicht nur von den obligatorischen “Netzaktivisten” Widerstand, sondern auch von potenziell betroffenen Berufsgruppen wie etwa dem Berufsverband freier Journalistinnen und Journalisten.

Von der letzten Änderung dürfte vor allem Google profitieren, die Regierungskoalition hat folgenden Änderungsantrag eingebracht, der für glückliche Gesichter beim Suchmaschinenkonzern sorgen wird:

(1) Der Hersteller eines Presseerzeugnisses (Presseverleger) hat das ausschließliche Recht, das Presseerzeugnis oder Teile hiervon zu gewerblichen Zwecken öffentlich zugänglich zu machen, es sei denn, es handelt sich um einzelne Wörter oder kleinste Textausschnitte. Ist das Presseerzeugnis in einem Unternehmen hergestellt worden, so gilt der Inhaber des Unternehmens als Hersteller.

Warum der erste Satz so einen großen Unterschied für Google gegenüber der Ursprungsfassung sein wird, wird beim Telemedicus erklärt: Freie Fahrt für Google! Im Gegensatz zum Suchmaschinenkonzern ist damit aber für “normale” Internetnutzer die Kuh noch nicht vom Eis, Udo Vetter sieht in “Ein Grauen für alle, die ins Netz schreiben” Tor und Tür für eine neue Abmahnwelle geöffnet:

Alle Hinweise in den Gesetzesentwürfen, dass die Regeln nicht für Menschen gelten sollen, die privat ins Internet schreiben, werden bald vergessen sein. Oder schon von Anfang an keinen interessieren. Die Abmahnungen, welche Anwälte im Auftrag der Verlage wegen angeblicher Copyright-Verletzungen verfassen, werden jedenfalls ebenso überzeugend und bedrohlich klingen wie Post von Filesharing-Kanzleien.

Der Berufsverband freier Journalistinnen und Journalisten wirft hingegen die Frage auf, wer überhaupt von dem Gesetz profitieren wird, die freien Journalistinnen und Journalisten (also die eigentlichen Urheber) jedenfalls nicht, unter “Google gewinnt, freie Journalisten verlieren” ruft der Verband dazu auf, das Gesetz in der derzeitigen Form nicht zu verabschieden:

“Wir haben schon zu viele Rechte an unserer Arbeit verloren.” Freischreiber e. V. – Berufsverband der freie Journalistinnen und Journalisten fordert die Mitgllieder des Deutschen Bundestags auf, gegen das Leistungschutzrecht zu stimmen.

Apropos Journalisten: Mit dem E-Book-Projekt “Mediatopia” wollen die Medialab-Stipendiaten Philipp Löwe und Mark Heywinkel nichts weniger erreichen, als den “Journalismus von morgen zu beschreiben”:

Mit unserem Projekt “Mediatopia” wollen wir, die Medialab-Stipendiaten Philipp Löwe und Mark Heywinkel, eine neue Anlaufstelle und Informationsquelle für Journalisten von morgen schaffen. In dem multimedialen E-Book sollen Berufsbilder und Einstiegsmöglichkeiten in die Branche aus einer jungen Perspektive lebens- und praxisnah geschildert werden.

Das E-Book soll aus etwa zwanzig Porträts bestehen, in denen wir junge Köpfe aus dem Journalismus vorstellen, die mit einem innovativen Zugang die journalistische Berichterstattung neu definieren.

Mehr über das doch sehr ambitionierte Vorhaben erfährt man unter: “Mediatopia: Ein Projekt entsteht“. Das derzeit prominenteste Opfer des Zeitungssterbens ist die Frankfurter Rundschau (FR), die zukünftig in extrem abgespeckter Form bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) unterkommen wird. In der taz weist man im Kommentar “Die FAZ greift zu” darauf hin, dass der Niedergang der FR mehrere Gründe hat, vor allem aber, dass man den Wandel verschlafen und an der Qualität gespart hat:

Immer mehr Leser sparen sich deshalb ihre gedruckte Zeitung. Nur zögerlich und sehr spät begannen die Verlage nach neuen Erlösmodellen im Digitalen zu forschen. Entschlossenheit zeigen sie nur beim Sparen an redaktionellen Inhalten. Dass die Auflagenverluste nicht nur mit dem bösen Internet und den dummen jungen Leuten zutun haben könnten, sondern auch mit rapide gesunkener Qualität und Vielfalt, wird in der Branche gerne verdrängt.

Den veränderten Medienkonsum hat Springer durchaus auf dem Schirm, wie deutsche startups unter “Springer übernimmt TunedIn” berichtet, übernimmt der Verlag jetzt auch einen Second Screen-Spezialisten:

Schon wieder Springer! Das Medienhaus Springer, zuletzt als Großinvestor von Project A, als Geldgeber der noch jungen Start-up Eventreihe hy! Berlin und mit dem Start des Axel Springer Plug and Play Accelerators im Gespräch, übernimmt das junge Berliner Start-up TunedIn (www.gettuned.in) und steigt damit im großen Stil in den Second Screen-Markt ein.

Die URL-Grabber haben mal wieder zugschlagen, unter den Opfern befinden sich prominente deutsche Versicherungskonzerne, auf Heise (“Grabber sichern sich Domains von Versicherungen“) erfährt man:

Am heutigen Mittwoch gelang es Grabbern, sich gleich mehrere de-Domains von großen deutschen Versicherungen unter den Nagel zu reißen. So sind die Unternehmens-Domains provinzial.de, vbk.de, urv.de und ukv.de nun auf den Namen Alexander Schubert registriert, der laut DeNIC-Whois im lettischen Riga wohnt. Schubert hat ein größeres Portfolio attraktiver Domain-Namen, bei denen keine Inhalte hinterlegt sind.

Außerdem gibt es eine weiteres Watchblog, diesmal zum Thema Social Media. Über Sinn und Unsinn dieses Projekts geben die Urheber Auskunft (via):

Das Blog beschäftigt sich streng monothematisch mit Big Data und Social Media Unternehmen wie Facebook, Twitter, Instagram und Co. Das Blog guckt sich aber auch genau an, wie es um Unternehmen und Parteien bestellt ist, die Social Media für sich nutzen. Welche Fans sind echt, welche gekauft? Das Blog soll definitiv kein Marketing-Geschmäckle haben wie andere Portale, die zwar gern die neuesten Datenschutzeinstellungen benennen, aber sie auch gleichzeitig bejubeln, weil sie als Dienstleister damit Geld verdienen, Facebook-Kampagnen und Co. zu kreieren.

Mehr unter: Social Media Watchblog – ein neues Watchblog für Social Media und Big Data.

Außenminister Kerry und Bundeskanzlerin Merkel. Von der US-Botschaft (usabotschaftberlin) unter Creative Commons auf Flickr eingestellt.

Außenminister Kerry und Bundeskanzlerin Merkel. Von der US-Botschaft (usabotschaftberlin) unter Creative Commons auf Flickr eingestellt.

Das obige Bild von John Kerry und Angela Merkel wurde von der amerikanischen Botschaft in Berlin unter der Benutzung der Creative Commons-Lizenz auf Flickr eingestellt. Durchaus bemerkenswert, dass eine Botschaft Flickr zur Verbreitung des Bildmaterials nutzt, aber bekanntlich ist Amerika Deutschland ja in so manchen (Internet-)Dingen immer etwas voraus.

Aber interessant ist nicht nur die Nutzung von Flickr, sondern von Storify: Die Botschaft hat zum Kerry-Antrittsbesuch auf Storify ein Story angelegt, auf der die Bilder, Tweets und YouTube-Videos sinnvoll zusammmengeführt werden: >Klick<

 

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Impressum und Datenschutzerklärung .