06/12/2019

Stumbleupon Tutorial: Teil 2 – In neue Themengebiete eintauchen

Im ersten Teil unseres Stumbleupon-Tutorials konnte man sich bereits einen groben Überblick über den Suchmaschinen- / Social-Media-Dienst machen. Hier, im zweiten Teil zeigen wir, wie neue Themengebiete zu den Interessen hinzugefügt werden können und wie Stumbleupon in die eigene Content-Marketing-Strategie passt.

Wem die fünf, zu Anfang ausgewählten Themen nicht reichen, der kann natürlich auch weitere Kategorien hinzufügen. Das funktioniert ganz einfach über den Menüpunkt „follow more“, auf den man gelangt, indem man rechts neben seinem Nutzerbild auf den Pfeil klickt.

Stumbleupon_Anleitung_Follow_more

Interessante Themengebiete lassen sich entweder über beliebte-, („Popular“) oder von Stumbleupon vorgeschlagene Kategorien („Recommended“) finden. Wer mehr Zeit hat, kann sich auch durch die alphabetisch geordneten Themen („All“) klicken, hier ist für wirklich jeden was dabei.

Stumbleupon_Anleitung_Zu_Interessen_hinzufügen

 

Interessen teilen und zum Teil der Community werden
Nach und nach bekommt man von Stumbleupon immer weitere Möglichkeiten gezeigt, wie man mit der Stumble-Community in Kontakt treten, oder gefundene Seiten über Facebook, Twitter & Co. teilen kann. Auch die Möglichkeit Seiten, über die man gestolpert ist, zu kommentieren wird hier geboten.

Stumbleupon_Anleitung_Teilen_auf_Social_Networks
Damit man den Überblick über die vielen likes nicht verliert (die sammeln sich nämlich schneller an, als man anfangs glaubt), empfiehlt es sich verschiedene Listen zu erstellen. Über das „+“ oben links in der Ecke kann man die Seite, auf der man sich grade befindet, zu einer der Listen hinzufügen. Den selbsterstellten Listen können andere User folgen, ebenso ist es möglich fremden Listen zu folgen.

Stumbleupon_Anleitung_Listen_Folgen
Das ist nicht nur bei den Listen machbar. Neben Interessen, anderen Usern und Listen denen gefolgt werden kann, bietet Stumbleupon eine Reihe verschiedener Channels, z.B. von Marken, Webseiten oder Berühmtheiten.

Stumbleupon_Anleitung_Channels_folgen
Beim stumbeln selbst gibt es die Möglichkeit alle Themen zu durchsuchen, oder ein bestimmtes Thema auszuwählen. Außerdem können die am häufigsten genutzten Themengebiete weiter erkundet werden. Stumbleupon bietet darüber hinaus an Interessengebiete, die zur Zeit bei anderen Usern im Trend liegen, zu entdecken, oder ganz einfach Fotos und Videos zu durchsuchen.

Stumbleupon_Anleitung_Stumbels_Filtern

Hat man sich auf Stumbleupon einmal zurecht gefunden, ist es denkbar schwierig die Seite wieder zu verlassen, stößt man doch immer wieder auf neue und spannende Internetseiten, auf denen man sich ausgiebig umsehen möchte.

Stumbleupon als Traffic-Generator für eigene Inhalte nutzen
Zum Schluss sei noch zu erwähnen, dass es auch die Möglichkeit gibt, Links in eine dafür vorgesehene Maske einzufügen. Vielleicht stolpert so ja auch der Ein- oder Andere Stumbler über Ihre Webpräsenz. Die gilt es dann natürlich mit interessanten Inhalten zu füllen, damit der User möglichst lange darauf verweilt. 
Eine wunderbare Chance, um die eigenen Digital Relations zu pflegen und weiter auszubauen.

Stumbleupon_Anleitung_Eigene_Seite_hinzufügen
Einige Infografiken im Web behaupten sogar, dass Stumbleupon in den USA mehr Traffic auf Webseiten generiert, als es bei Facebook, oder Twitter der Fall ist (Stand: 2011). Auch bei der Lebensdauer eines Links ist Stumbleupon mit ca. 400 Stunden einer der Vorreiter. 
Die Link-Lebensdauer beschreibt, wie lange ein Link in sozialen Netzwerken aktuell bleibt, so dass er angeklickt oder verbreitet wird.

Klingt ja schön und gut, aber Ihnen fehlen noch spannende Inhalte auf der Website? Kein Problem, lassen Sie sich von uns über eine passende Content-Marketing-Strategie beraten, damit auch Ihr Online-Auftritt zu einem vollen Erfolg wird!

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Stumbleupon Tutorial: Teil 1 – bitte nicht stolpern

Stumbleupon bietet die Möglichkeit neue Webseiten auf Basis der eigenen Interessen zu entdecken. Wir zeigen, wie Sie bei der Benutzung des Dienstes nicht „ins Stolpern“ geraten.

Stumbleupon ist einer jener Social-Bookmarking-Dienste, der bisher alles richtig gemacht hat. Was mit einer Toolbar als Browser-Extension begann, entwickelte sich mit der Zeit zu einem eigenständigen Sozialen Netzwerk. Stumbleupon schafft die Möglichkeit neue, interessante Webseiten (größtenteils englischsprachig) zu finden, und zwar, ohne überhaupt suchen zu müssen. Wie das geht und welcher Nutzen für erfolgreiches Content-Marketing daraus gezogen werden kann, erklärt das Team von Görs Communications im folgenden Text Schritt für Schritt.

Was ist Stumbleupon?
Sinngemäß übersetzt bedeutet Stumbleupon „drüber stolpern“, was den Sinn und Zweck der Seite sehr treffend beschreibt, denn durch das Betätigen des „Stumble“ Buttons stolpert man immer wieder über bisher unentdeckte Webperlen, die auf Grundlage der eigenen Interessen vorgeschlagen werden.

Stumbleupon_Anleitung_Startseite

Der User gibt einfach seine Interessen an, woraufhin Stumbleupon passende Webseiten zu den jeweiligen Themengebieten zum Besten gibt. Der Inhalt kann von Texten über Videos und Fotos bis hin zur Musik reichen. In schier unendlich vielen Themengebieten gibt es einiges zu entdecken. So macht es einem die Seite leicht, neue Webseiten zu finden, auf die man ohne Stumbleupons Hilfe nicht gekommen wäre. Durch Feedback in Form von „likes“ oder „dislikes“ gibt man Stumbleupon auch direkt zu verstehen, was man von der jeweiligen Webseite hält und bekommt so noch besser personalisierte Vorschläge.

Wie kann ich Stumbleupon nutzen?

Stumbleupon_Anleitung_Anmeldung
Nach der Anmeldung, die wahlweise über Facebook oder per E-Mail statt findet, muss zunächst die Entscheidung für mindestens 5 aus insgesamt 60 Anfangs-Kategorien getroffen werden, um die sogenannten „Stumbles“ zu personalisieren. Wir haben uns für die Kategorien Coffee, Design, Facebook, Photography und Writing entschieden.

Stumbleupon_Anleitung_Erste_Themen_Auswahl

Speichert man die auserwählten Interessen, bekommt man direkt einen Seitenvorschlag zu einem Thema. Dazu gibt Stumbelupon einen kurzen Überblick über die wichtigsten Funktionen.

Stumbleupon_Anleitung_Like_Funktion

Die erste Seite, über die wir „stolpern“ stammt aus dem Themengebiet Coffee – wie passend! Nun gibt es mehrere Möglichkeiten, um Stumbleupon ein Feedback zu der vorgeschlagenen Seite zu geben: Wir können auf den nach unten zeigenden Daumen klicken, um verstehen zu geben, dass uns die Seite nicht gefällt. Das stellt dann ein sogenanntes „dislike“ dar. Das Pendant dazu ist der nach oben gestreckte Daumen auf der rechten Seite. Damit gibt man der Seite ein „like“.

Eine dritte Möglichkeit ist, die Seite weder positiv, noch negativ zu bewerten, sondern einfach auf den Stumble-Button in der Mitte zu drücken, um zum nächsten Seitenvorschlag zu gelangen.

Stumbleupon_Tutorial_Stumble_Leiste

Wie Sie noch mehr Themengebiete entdecken und wie Stumbleupon in Ihre persönliche Content-Marketing-Strategie passt, erklären wir im 2. Teil des Stumbleupon-Tutorials.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Was wird aus Delicious?

Nachtrag, 2. Oktober 2018: Mittlerweile ist Delicious ganz verschwunden, das Geschäftsmodell zieht in Zeiten von Social Media einfach nicht mehr.

Just when you thought that the site Delicious was dead and gone, it’s back…again.

(TechCrunch)

Totgesagte leben unter Umständen länger: Der Erfolg der nächsten Monate wird aller Wahrscheinlichkeit nach über die Zukunft von Delicious entscheiden. Nachdem sich bei dem Bookmarking-Dienst (zu) lange nichts getan hat, gab es in der letzten Zeit von Delicious wieder ein paar Lebenszeichen – das Unternehmen hat endlich eine neue Browser-Erweiterung und eine App herausgebracht. Außerdem zahlen sich jetzt zwei Neuerungen der jüngeren Zeit aus: Die Stacks, also die thematischen Linklisten, werden von der Community angenommen, zudem führt die erleichterte Anmeldeprozedur über bestehende Twitter- oder Facebookaccounts zu steigenden Nutzerzahlen.

Für Anfang Januar – also spätestens in den nächsten Tagen – hat Delicious schon im vergangenen Jahr ein vollkommen neues Design der Webseite angekündigt (“Big Update Coming to Delicious!”), seitdem kann man sich Screenshots vom neuen Seitenaufbau im Hausblog von Delicious anschauen.

Was an dem neuen Design – abgesehen von der Ähnlichkeit mit dem alten Digg – auffällt: Delicious präsentiert sich deutlich mehr als Community als zuvor, aus einer Plattform, die primär zum Abspeichern von Bookmarks gedacht war, soll sich stärker in Richtung Myspace, Facebook & Co. entwickeln. Angesichts der Konkurrenz sicher ein mutiges Unterfangen, aber Erfolg wäre Delicious auf jeden Fall zu wünschen.

Erfolgreich war Delicious jedenfalls mal: 2003 an den Start gegangen, wurde Delicious schnell zu einem der beliebtesten Dienste bei netzaffinen Nutzern. Der primäre Vorteil, den Delcious bot, war das Speichern der eigenen Bookmarks an einem Ort im Internet, auf den man von allen Rechnern (und Browsern!) der Welt zugreifen konnte – und man die Bookmarks mit Tags verschlagworten konnte, statt wie bisher auf eine starre Ordnerstruktur zurückzugreifen zu müssen.

Die Nutzerzahlen wuchsen schnell, 2006 hatten sich weltweit mehr als eine Millionen User registriert, was damals noch eine hohe Zahl war. Da Delicious sehr schnell eine Netzwerk-Funktion anbot, bei der man sehen konnte, was für Bookmarks die “Freunde” abgespeichert haben, entwickelte sich Delicious in Kombination mit den angebotenen RSS-Feeds zu der Plattform, um interessante Links mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Der Abstieg des ehemaligen Shooting-Stars hatte mehrere Gründe. Zum einen wurde Delicious an Yahoo verkauft, zum anderen wurden wichtige Entwicklungen verschlafen. Yahoo behandelte Delicious eher stiefmütterlich, Delicious konnte daher Twitter, Facebook & Co. relativ wenig entgegen setzen, die Nutzer tauschten zunehmend dort ihre Links untereinander aus. Die Entwicklung zum mobilen Web wurde zudem vollkommen ignoriert, obwohl das einfache Synchronisieren von Links doch eigentlich die Kernkompetenz der Plattform war.

Zur Jahresmitte 2011 hat Yahoo sich dann ganz von Delicious getrennt, neue Eigentümer wurden die ehemaligen YouTube-Gründer Chad Hurley und Steve Chen, die in der ersten Zeit vor allem durch große Ankündigungen auffielen. Bleibt zu hoffen, dass die Ankündigungen jetzt auch endlich umgesetzt werden – Delicious hat schließlich mehr verdient, als als SEO-Spam-Ablage zu enden.

 

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