21/09/2019

Fachbeitrag in der Zeitschrift Immobilienwirtschaft: “Der Kunde ist nicht König. Er ist Partner!”

Fachbeitrag in der Immobilienwirtschaft 07/2015 von Daniel Görs, Inhaber der PR und Content Marketing Beratung Görs Communications: Digitale Kundenkommunikation in der Immobilienwirtschaft.

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Der Kunde ist nicht König. Er ist Partner!

Fachbeitrag in der Immobilienwirtschaft: Digitale Kommunikation

Fachbeitrag in der Immobilienwirtschaft: Digitale Kommunikation

Jedes Immobilienunternehmen scheint unter Kundenkommunikation etwas anderes zu verstehen. Und tatsächlich: Die individuellen Strategien und Maßnahmen sind so heterogen wie die Immobilienbranche selbst.

Immobilienunternehmen und ihre Kunden sind immer häufiger auf digitalen Kanälen anzutreffen. Es gilt also, neue Wege der digitalen Neukundengewinnung und langfristigen Kundenbindung zu entwickeln und zu pflegen. B2B- und B2C-Immobilienportale, Social Networks, Online-Communities und Mobile haben nicht nur die Kommunikation zwischen Immobilienunternehmen und Kunden verändert, sie ermöglichen auch den Zugang zu neuen Zielgruppen. Wie neue Interessenten und Kunden in der Immobilienbranche digital gewonnen, informiert und ans Unternehmen gebunden werden sowie der Austausch und die Zusammenarbeit online gestaltet werden können, wird im Folgenden näher betrachtet.

Kundenkommunikation und Kundenservices

Jedes Immobilienunternehmen scheint unter „Kundenkommunikation“ etwas Anderes zu verstehen. Tatsächlich sind die individuellen Strategien und Maßnahmen so unüberschaubar und heterogen wie die Immobilienbranche selbst. Die Kundenkommunikation umfasst sämtliche kommunikative Maßnahmen eines Unternehmens, die einen geplanten, dauerhaften, möglichst interaktiven Informationsaustausch und Dialog ermöglichen. Und der Herstellung, dem Ausbau und der Pfleg einer positiven / profitablen Kundenbeziehung, der langfristigen Kundenbindung (inkl. Up- und Cross-Selling) sowie dem Kundenservice dienen. Zu den häufigsten Anwendungen im Rahmen der Kundenkommunikation gehören: E-Mail-Marketing, Angebots- und Vertragsmanagement, Telefon- und Kundenservice, Beschwerdemanagement, Vorlagenmanagement, Rechnungsdruck, Mailings und in zunehmendem Maße Social Media und Mobile Customer Relations.

Klassische Werbung wird immer ineffizienter. Damit Botschaften wirken, müssen sie heute als hilfreiche Informationen wahrgenommen werden. Kundenakzeptanz ist die unabdingbareVoraussetzung für erfolgreiche datenbasierte Geschäftsmodelle. Verletzen Sie die Privatsphäre Ihrer Kunden, strafen diese Sie umgehend durch Abwanderung. Damit Kundenkommunikation und Werbung als nützlich empfunden werden, müssen bei der Ansprache die drei Kriterien Relevanz, Frequenz und Mehrwert beachtet werden. Beachten Sie stets die Verhältnismäßigkeit: Speichern Sie nur solche Daten, die einen Mehrwert schaffen, und vermeiden Sie es, dem Kunden das Gefühl zu geben, ausspioniert zu werden. Datenbasiertes Marketing erlaubt es dann, Kunden zum richtigen Zeitpunkt das richtige Angebot zu machen. Banken bspw. können aus den Kundendaten einen hohen Nutzen ziehen, indem sie z. B. Käufern von Altbauwohnungen nach einer bestimmten Zeit Sanierungskredite anbieten. Data-Mining, die intelligente Auswertung großer Datenmengen über das Kundenverhalten, ist aber in der Realität des Marketings noch nicht angekommen – erst recht nicht in der konservativen Immobilienwirtschaft.

Dabei ist auf technischer Ebene fast nichts mehr unmöglich. Die Systemlandschaften von Unternehmen werden immer komplexer und die (Kunden)Datenflut steigt von Tag zu Tag (Stichwort: Big Data). Der Einfluss moderner Technologien in der Kundenkommunikation wächst. Die zunehmende Dynamik der informierten Kundengesellschaft erhöht den Druck der Reaktionsgeschwindigkeit. Heute kann der Kunde zu jeder Zeit, von überall, über die verschiedensten Wege in die Kommunikation mit einem Unternehmen einsteigen. Die Kommunikation wird dadurch zwar für den Kunden vielfältiger, für die Unternehmen aber auch zunehmend komplexer. „Als Full Service Immobilien Beratung decken wir die gesamte Wertschöpfungs- und Prozesskette im Immobilien Business ab – da muss die Kundenkommunikation entsprechend differenziert werden“, so René Ravn, Chef der Herkules Group (www.herkules.com). Je nachdem, ob es sich beispielsweise um Investoren, Mieter, Vermieter, Makler, Architekten, Projektentwickler oder Banken handelt, wird die Kommunikation anders gestaltet sein. „Wir sprechen deshalb auch lieber von Stakeholder- als von Kundenkommunikation.“ Customer Relationship Management (CRM) ist dabei eines der eingesetzten Mittel.

Customer Relationship Management (CRM)

CRM ist ein Ansatz, um Kunden – idealerweise – vom Erstkontakt bis zum Kundendienst umfassend zu betreuen und gezielt zu informieren. Technische CRM Grundlage ist die Zusammenführung aller verfügbaren (Kunden)Daten in einem „Datawarehouse“, einer umfassenden zentralen Datenbank, auf die von sämtlichen Customer Touch Points zugegriffen werden kann. „Basierend auf unseren Datenabfragen erhalten unsere Kunden dann passende Angebote“, sagt Thorsten Hausmann, Chef von Hausmann Immobilien (www.hausmann-makler.de). „Eigentümer erhalten andere Informationen als Suchende, die wiederum eingeteilt von 1 bis 4 Sternen werden. Sämtliche Datenlogiken haben wir inhouse entwickelt – und wir geben unsere Daten auch niemals an Dienstleister weiter. Auch bei Mailings nicht. Datenschutz ist für Hausmann Immobilien eines der zentralen Unternehmenswerte und Basis für den Erfolg.“

Die Kundenkommunikation und das Marketing werden durch immer neue Technologien aber nicht automatisch besser. Das zeigt das CRM Beispiel, das in den meisten Immobilienunternehmen ein Problemfeld darstellt. „Die Geschäftsbereiche Maklertätigkeiten und Immobilienverwaltung müssen rechtlich ohnehin getrennt sein. Wir denken ohnehin bereits weiter als CRM und verfolgen den Big Data Ansatz“, sagt Thorsten Hausmann. „Wir führen regelmäßig Datenabfragen durch, bei denen wir nach relevantem Matching suchen. Doch immer mit Bedacht, denn als Verwalter sind wir Treuhänder fremden Eigentums. Wir wissen aus Erfahrung, dass bspw. Verwaltungskunden kein Cross-Selling wünschen. Sie sind extrem sensibel, was Daten angeht. Daher ist CRM im Verwaltungsbereich ein No-Go. Hausmann verwaltet Immobilien im Wert von 2,5 Milliarden Euro und wir sind uns der besonderen Verantwortung bewusst, die damit verbunden ist. Wir sehen uns deshalb auf Augenhöhe mit Anwälten, Notaren und Steuerberatern – und nicht als datengetriebene Vertriebler“, betont Hausmann.

Von CRM erhofften sich Unternehmen in den 1990ern ein schlagkräftiges Kommunikations- und Marketinginstrument. Im Jahr 2010 setzte laut Statistischem Bundesamt bereits jedes zweite Unternehmen im Grundstücks- und Wohnungswesen mit 10 und mehr Beschäftigten eine CRM-Software ein. Hauptaufgaben: Planungs- und Projektstati sowie Arbeitsschritte abbilden und dokumentieren, Kundendaten, Termine und E-Mails, Adressen von Auftraggebern, Profile von Interessenten und Daten von Immobilien erfassen, speichern und unternehmensweit zur Verfügung stellen. Die CRM-Einführung bescherte IT-Unternehmen wie SAP zwar enorme Gewinne, doch der versprochene Nutzen bei den Firmen blieb oft aus. Denn meist fehlt nach wie vor die richtige Strategie für den Umgang mit den Daten: Man setzt sich nicht ausreichend mit der Frage auseinander, was man bei welchen Kunden mit welchen Mitteln erreichen will. Zudem werden die Datenschutzvorgaben immer strenger. Zur Auswertung liegen zwar meist genügend oder sogar zu viele Informationen vor, doch nur rund 20 % der gewonnenen Daten sind wirklich brauchbar und bringen 80 % des Mehrwerts (Pareto-Prinzip). Die Zauberformel lautet also: relevante Informationen filtern, sinnvoll verknüpfen und im Rahmen der integrierten Unternehmenskommunikation gezielt einsetzen.

Eine aktive digitale Kundenkommunikation kann den Dialog mit Interessenten, Neukunden oder abgewanderten Kunden anregen, die Kundenbindung positiv beeinflussen und zur Differenzierung und zum entscheidenden Erfolgsfaktor für Unternehmen werden. Wenn die digitale Strategie zum Immobilienunternehmen und seinen Zielgruppen passt. Ein genossenschaftliches Wohnungsunternehmen hat beispielsweise andere Herausforderungen und Schwerpunkte als eine Immobilienberatung oder ein Real Estate Investor. Dennoch ist die Kundenkommunikation oft austauschbar und nur mangelhaft individuell kreiert. Digitale Kundenkommunikation ist oft nicht ausreichend persönlich, es fehlen passende Angebote und Lösungsideen, es bestehen organisatorische und technische Hürden – und es wird zu wenig investiert (Zeit, Personal und Geld). Kunden merken schnell, ob es sich um standardisierte Massenansprache handelt, oder ob sich das Unternehmen als Absender Gedanken gemacht und ein individuell passendes Kommunikationsangebot unterbreitet.

Kommunikation mithilfe der Cloud und Mobile

„Wir bieten Kunden und Investoren die Schaffung virtueller Datenräume, wo vertrauliche Dokumente, Verträge und Informationen in Bezug auf ein Projekt herunterzuladen sind. Mit einem digitalen Datenraum garantieren wir einen klaren, schnellen und sicheren Informationsaustausch mit unseren Kunden“, sagt René Ravn, Chef der Immobilienberatung Herkules Group aus Hamburg. Diese besteht aus vier spezialisierten und untereinander vernetzten Gesellschaften: Herkules Grundbesitz GmbH, Herkules Immobilien Management GmbH, Herkules Advisors GmbH und H-Wert Gesellschaft für Immobilien Bewertung mbH. „Wir sind seit rund 30 Jahren erfolgreich auf dem deutschen Immobilienmarkt tätig und haben in dieser Zeit ein Transaktionsvolumen von rund einer Milliarde Euro betreut. Entsprechend wurden diverse Projektdaten, Kontakte, Kunden- und Geschäftspartnerdaten generiert. Die laufende Pflege, der gezielte Einsatz in unserer Kommunikation sowie der Datenschutz sind eine große Herausforderung“, fasst René Ravn zusammen. „Unsere zentrale Cloud Plattform für den webbasierten Dateiaustausch mit Geschäftspartnern funktioniert ähnlich wie FTP, aber mit mehr Komfort, mehr Sicherheit und intuitiver Web 2.0 Oberfläche. Kunden und Partner müssen keine Client-Software installieren. In unserem browserbasierten System werden Dateien hinterlegt, unabhängig von Größe und Format, auf die zu jeder Zeit von jedem Ort per Internet und Mobile zugegriffen werden können – zum Up- oder Download, 24/7. Über eine Transferlink-Senden-Funktion können wir auch Personen Dateien zur Verfügung stellen, die nicht vorher als Benutzer angelegt wurden, also auch Interessenten. In diesem Fall wird ein Einmalzugang zum Download der betreffenden Datei(en) per E-Mail an den Empfänger gesendet. Dieser Zugang ist zeitlich beschränkt. Die Dauer kann individuell festgelegt werden“, beschreibt Ravn das Cloud System der Herkules Group.

Im Maklerbereich setzt auch Hausmann Immobilien Beratung bewusst auf Cloud Lösungen. „Es ist wichtig für unsere Berater, jederzeit mobil auf unsensible Daten wie Grundrisse, Fotos, Energieausweis oder Exposés zugreifen zu können. Der Cloudeinsatz erfolgt also als Informationsmedium. In der Cloud werden aber stets nur ‘harmlose’ Datenpakete vorgehalten, nie komplette Datenbanken und vertrauliche Informationen“, versichert Thorsten Hausmann. „Wir haben zudem eine Hausverwaltungssoftware, die ausschließlich über die Cloud funktioniert. Diese kommt bspw. bei Eigentümerversammlungen, bei Wohnungsabnahmen und Immobilienübergaben zum Einsatz. So sind alle Formulare und Checklisten immer digital zur Hand.“

E-Mails: nach wie vor das Kommunikationsmittel Nummer 1

E-Mails sind nach wie vor das wichtigste digitale Kommunikationsmittel, auch für Thorsten Hausmann. „Wir wundern uns aber immer wieder, wie wenig sensibel mit E-Mails umgegangen wird. Wir verschlüsseln alle wichtigen E-Mails, bspw. an Anwälte und Notare. Wir würden grundsätzlich gerne jede E-Mail verschlüsseln, nur können wir nicht von allen unseren Kunden, Interessenten und Partnern verlangen, die entsprechenden Schlüssel einzusetzen.“ Wer ein paar grundsätzliche Regeln beachtet, kann mit wenig Aufwand die E-Mail-Kommunikation optimieren. E-Mails sollten in einer lebendigen, persönlichen Sprache verfasst werden. Der Posteingang muss regelmässig aufgeräumt werden. Beachten Sie die strikten Datenschutzbestimmungen beim Versenden von Werbe-Mails. Streng genommen benötigen Sie stets das Einverständnis der Adressaten (Douple-Opt-In, Permission Marketing). Sorgen Sie unbedingt für Datensicherheit im E-Mail-Verkehr: Datenintegrität, Datenvertraulichkeit, Datenauthentizität und die Ausfallsicherheit der Systeme. „Was uns immer wieder verwundert, sind die Anfragen, die über die Immobilienportale gestellt werden. Über diesen ungeschützten Bereich laden die User – scheinbar ohne Problembewusstsein – auch hochsensible Daten wie Gehaltsnachweise und Ausweiskopien hoch“, moniert Thorsten Hausmann. Termine werden bei seinem Unternehmen über den jeweils vom Kunden bevorzugten Kommunikationskanal bestätigt – zunehmend auch per SMS oder Whatsapp. „Oft bekommen wir zu hören, dass der Kunde keinen PC hat, er aber Daten gerne auf sein Smartphone übermittelt haben möchte.“

Die Immobilienbranche braucht wie immer auch bei der digitalen Kundenkommunikation etwas länger – und Hausmann sieht auch keine Veranlassung, nach vorne zu preschen, wenn dazu keine Notwendigkeit besteht. Hauptsache, die notwendigen Daten kämen bei Bedarf sicher und zeitnah beim Kunden oder Mitarbeiter an. Die Hausmann Immobilienfirmen arbeiten permanent an der Weiterentwicklung des Intranets, das mit eigenem Messenger sowie mit Gruppenfunktionen operiert, sowie des Hausmann Immobilien Wikis – wenn immer das Tagesgeschäft es zulässt. Denn digitale Kommunikationslösungen müssen immer einen Mehrwert für das Kerngeschäft bieten –und dürfen kein technologieverliebter Selbstzweck sein.

Kundenkommunikation mit sozialen Plattformen

Märkte sind die Summe des Verhaltens von Einzelkunden. Und diese werden immer mächtiger, können sich blitzschnell im Internet austauschen und bilden eine „Schwarmintelligenz“, die nicht ignoriert werden sollte. Die Immobilienbranche nutzt das interaktive Web 2.0 noch nicht adäquat zur Kundenkommunikation, als Vertriebsweg und als Beratungsplattform. Kein Wunder, denn das Selbst- und das Fremdbild des Unternehmens müssen übereinstimmen, damit es zu positiven Web-2.0-Aktivitäten kommt. So banal es klingt, technische Neuerungen müssen vom Kunden angenommen werden. Zu komplexe Systeme schrecken eher ab. Technische Innovationen können hilfreich sein, sind aber kein Selbstzweck. Social-Media-Kommunikation in Deutschland hat sich auch deshalb weniger schnell etabliert und die notwendigen Rahmenbedingungen wurden langsamer geschaffen, als es Kommunikationsverantwortliche in der Breite prognostiziert haben. Experten (siehe bspw. Studie „Social Media Delphi“) erwarten, dass trotz vieler Hindernisse immer mehr Organisationen die notwendigen und erfolgskritischen Rahmenbedingungen für die Kommunikation und Abbildung von Geschäftsprozessen im Social Web schaffen werden. Für die Integration von Social Media in vorhandene Organisationsstrukturen und Abläufe gibt es aber keine Musterlösungen. Mittlerweile werden jedoch immer häufiger zentrale Expertise und dezentrale Umsetzung kombiniert. Übergeordnete, abteilungs- oder standortübergreifende Aussteuerung von Social-Media-Strategien erscheinen als am sinnvollsten. Mittlerweile haben viele Immobilien Unternehmen spezifische Budgets für Social Media. Investiert wird vor allem in Content sowie in Strategien, den Aufbau von Kanälen und die Entwicklung von Netzwerken. Die grundsätzliche Entwicklung, dass sich Kommunikation wie Budgets in Richtung Digital verschieben, macht auch vor der Immobilienwirtschaft nicht Halt. Aber: Social Media bedeuten auch Kontrollverlust in der Kundenkommunikation. Jeder Versuch, das zu kontrollieren, wird nicht funktionieren. Man kann nur Leitplanken und Guidlines aufstellen. Der Rest läuft dezentral. Einem Immobilienunternehmen oder Marke folgt man nicht via Social Media, da sie nicht sozial und keine Personen sind.

Fazit: Der Kunde muss muss nicht wie ein König behandelt werden, sondern vielmehr als Partner. Kundenrückmeldungen sind im Überfluss vorhanden, es mangelt aber noch an der sinnvollen Verarbeitung. „Bei sämtlichen digitalen Dienstleistungen wägen wir stets zwischen der Speicherung von Kundendaten und der Datensicherheit ab“, stellt René Ravn klar. „Wir verstehen unter Smart Data, ein bestehendes Geschäftsmodell mit intelligenter Datenauswertung schrittweise zu verbessern – es ist auch in der Immobilienbranche wichtig, eine digitale Vision des Geschäfts zu entwickeln“, so der erfahrene Immobilienunternehmer. „Innerhalb der Herkules Group arbeiten wir beständig daran, eine immer bessere Infrastruktur zu schaffen, unsere Erreichbarkeit und angemessene Reaktionszeiten über alle Kanäle sicherzustellen – und gleichzeitig versuchen wir, Komplexität zu vermeiden, zu reduzieren und zu beherrschen. Das ist der tägliche Spagat, der im Rahmen der digitalen Kundenkommunikation zu bewerkstelligen ist“, fasst René Ravn zusammen.

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Der Artikel steht Ihnen in der Originalfassung unter “Der Kunde ist nicht König. Er ist Partner!” auch als PDF-Dokument zum Download zur Verfügung.

Fragen auch Sie sich, wie Sie die Kommunikation Ihres Immobilien-Unternehmens oder -Dienstleisters optimieren können? Bei Interesse an digitaler Kundenkommunikation kontaktieren Sie uns gerne!

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Viel mehr als Social Media: Digitale Kommunikationsstrategien in der Immobilienbranche

Für die Fachzeitschrift “Immobilienwirtschaft”, eines der führenden Fachmagazine der Immobilienbranche, hat Immobilienmarketing-Experte Daniel Görs einen Fachbeitrag über den Sinn und Unsinn von Social Media in der Immobilienwirtschaft geschrieben.

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Viel mehr als Social Media: Digitale Kommunikationsstrategien in der Immobilienbranche

Soziale Medien sind zu Recht beliebt, weil sie die menschlich Grundbedürfnisse nach Kommunikation und Interaktion befriedigen. Aber Social Media ist auch ein riesiger Hype, bei dem jeder mit dabei sein will, auch Immobilienunternehmen. Doch ist dabei sein im „Mitmach-Netz“ wirklich alles? Und zu welchem Preis? Langsam kehrt Ernüchterung ein; „Social Media Berater“ gilt vielen bereits als Schimpfwort, wird gefrotzelt. Bunte Präsentationen und Fachkauderwelsch werden nicht mehr kritiklos aufgenommen. Immobilien-, PR- und Marketingmanager stellen zunehmend Fragen nach Ergebnissen und wirtschaftlichem Nutzen des „Heilsbringers“ Social Media. Return on Investment (ROI) und Return on Communication (ROC) rücken in den Fokus. Denn Hand aufs Herz: Wer hat denn tatsächlich schon einmal über Facebook oder Twitter eine Immobilie oder einen Fonds an die Fans und Follower gebracht? Es ist Zeit für einen nüchternen (ernüchterten) Blick auf das gehypte Füllhorn der bunten interaktiven Social Media Welt – und eine ganzheitliche digitale Kommunikationsstrategie.

 

Ohne Content(marketing), Priorisierung und Konzentration kein Erfolg im Internet

Weder Shitstorm-Ängste, noch hysterischer Mitmach-Hype noch technikfeindliches Desinteresse sollten die digitale Kommunikationsstrategie prägen. Man kann gar nicht oft genug betonen: Die klassischen Regeln der (Marketing-)Kommunikation gelten auch im Internet. Fakt ist aber auch, dass PR, Werbung und Kundenkommunikation zunehmend verschmelzen und damit die Möglichkeiten der digitalen Welt samt Social Media gleichzeitig unerschöpflich, verwirrend und verlockend wirken.

PR, Werbung und Kundenkommunikation verschmelzen zunehmend in den digitalen Welten – und die sind weit!

PR, Werbung und Kundenkommunikation verschmelzen zunehmend in den digitalen Welten – und die sind weit!

Es mangelt aber an aussagekräftigen Social Media Kennzahlen und Benchmarks. Ganz anders als beim Suchmaschinenmarketing: Von Ad Impressions über Cost per Click bis hin zum Cost per Order – hier wird alles analysiert. Search Engine Marketing (SEM) gilt daher nicht ohne Grund als „Controllers Darling“. Der zentrale Einstieg in das Internet sind nach wie vor die Suchmaschinen, allen voran Google (laut dem Statistikportal Statista.com nutzen 2014 91,2 % der deutschen Internetuser Google). Kein Wunder, dass sich die Erkenntnis durchsetzt, dass eine gute Auffindbarkeit und eine gute Position in der Suchergebnisliste (SEL) ein zentrales Ziel der digitalen Kommunikationsstrategie des Immobilienunternehmens sein muss. Dabei kann Social Media unterstützen, aber effektive und effiziente digitale Kommunikation umfasst weit mehr. „Wer die Entwicklungen der sozialen Netzwerke nicht im Blick behält oder sich professionelle Unterstützung holt, dem nützen sie wenig. Spätestens, wenn zum Beispiel der Big Player Facebook den kostenlosen Reichweitenhahn zudreht… Darum gilt in erster Linie weiterhin: persönliche Kontakte pflegen – und zwar in dem Kanal, der sich für den Kunden eignet – sowie eine anständige, endgerätneutrale Website betreiben und auf reichweitenstarke Immobilienportale wie Immonet vertrauen“, sagt Klaus Saloch, Mitglied der Geschäftsleitung der Immonet GmbH (www.immonet.de). Über soziale Netzwerke lassen sich neue Kunden gewinnen und die Beziehungen zu bestehenden intensivieren. Für den Immobilien- und Vertriebsprofi Saloch ist „der Kern von Social Media, nämlich Empfehlungsmarketing, an sich weder Novum noch Hexenwerk. Aufbau und Pflege eines soliden Netzwerkes liegen in der Natur der Immobilienbranche!“

Letztlich dreht es sich also auch in der digitalen Kommunikation um Inhalte (neudeutsch: Content), Aufmerksamkeit, Kontakte, Empfehlungen und die gute alte Mundpropaganda. Dafür benötigt man eine strategisch angelegte, kontinuierliche und authentische Kommunikation auf Augenhöhe, ein faires, zivilisiertes Verhalten(Stichwort CSR) – aber natürlich auch ein gutes Unternehmen mit guten Produkten und Dienstleistungen.

Ein Beispiel für erfolgreich konzipierte und implementierte Digitalkommunikation ist Hausmann Immobilien Makler und Beratung, ein im Jahr 1954 gegründetes mittelständisches Familienunternehmen, das in der Metropolregion Hamburg, in Schleswig-Holstein, im Rhein-Main-Gebiet und in Ostdeutschland Wohnimmobilien verkauft, vermietet und verwaltet. Wenn man sich im Internet die Aktivitäten von Thorsten Hausmann und seinen Mitarbeitern anschaut, erhält man einen guten Eindruck davon, wie umfassende Social Media Engagements in der Praxis gestaltet und gebündelt werden können. Die zentrale Website www.hausmann-makler.de bietet eine eigenständige Rubrik „Social Network“. Unter diesem Menüpunkt sind nutzerfreundlich die Accounts auf Facebook, Google+, Twitter, Xing, LinkedIn und Pinterest sowie zwei YouTube-Kanäle und mehrere Blogs aufgeführt und direkt verlinkt.

Für Thorsten Hausmann, geschäftsführender Gesellschafter der Werner Hausmann & Sohn GmbH, ist Social Media längst in die Unternehmensprozesse integriert und im täglichen Geschäft verankert. „Wir leben digitale Kommunikation, nicht nur Social Media. Hausmann Immobilien ist immer daran interessiert, wie die User – und damit Interessenten, Kunden, Geschäftspartner und sonstige Stakeholder – nicht nur heute mithilfe des Internets kommunizieren und interagieren, sondern wie der Markt in drei oder fünf Jahren aussieht.“ Dass dies keine Lippenbekenntnisse sind, lässt sich u.a. auch daran erkennen, dass die Hausmann Immobilien Website laufend überarbeitet und dieses Jahr relauncht wird – obwohl die Website erst vor drei Jahren komplett neu programmiert wurde. Die Schwerpunkte der Überarbeitung liegen dabei auf den Bereichen der mobilen Optimierung und des Contents.

Den Kunden unserer Agentur Görs Communications (www.goers-communications.de) empfehlen wir eine regelmäßige Website-Renovierung oder -Sanierung. Schließlich bedürfen Immobilien auch der regelmäßigen Pflege. Manchmal genügt ein neuer Anstrich, aber meist ist mehr Aufwand erforderlich. Ein neues, dynamisches Contentmanagementsystem (CMS), ein eigener Blog, die Integration der Social Media Accounts, die Suchmaschinenoptimierung (SEO) sowie mobile Adaptionen sind derzeit die wichtigsten Baustellen bei der Unternehmenswebsite. „Mobile Marketing“ ist in den Chefetagen angekommen: Nach dem Siegeszug der Smartphones dürfen nun auch Tablet-Computer nicht mehr in der Grundausstattung eines Immobilienprofis fehlen. Spätestens, wenn der Geschäftsführer eines Immobilienunternehmens mit seinem neuen iPad nicht auf die eigene Unternehmenswebsite zugreifen kann, weil diese im schicken Adobe Flash animiert ist (das die mobilen Geräte von Apple nicht wiedergeben), kommt „Schwung in die Bude“ und die Website steht auf dem Prüfstand.

Die weit verbreitete Skepsis bzw. das Desinteresse der Immobilienbranche hinsichtlich Social Media und Onlinekommunikation allgemein kann Thorsten Hausmann nicht nachvollziehen. „Natürlich ist niemand gezwungen, mitzumachen, aber wenn man die Entscheidung getroffen hat, den Schritt in die digitalen Fluten zu wagen, ist man Teil des Flusses. Dann muss man bewusst die Strömungen fühlen und antizipieren, wohin und wie die Fahrt weitergeht. Deshalb sind wir in unseren Planungen immer schon drei Steps weiter, als wir es mit unseren Ressourcen und Manpower überhaupt abarbeiten können.“ Der erfahrene Immobilienunternehmer bedauert es, dass manche Ideen und Projekte sich mit der Zeit selbst überleben, weil schlicht die Zeit zur adäquaten Umsetzung fehlt. Aus diesem Grund sucht Hausmann Immobilien aktuell auch neue, textstarke Mitarbeiter für die kombinierten Bereiche des Marketings, der Werbung, der Presse- und Medienarbeit und für Social Media. Denn Content (Marketing) ist bei Hausmann längst King. Wikipedia definiert Contentmarketing als „eine Marketing-Technik, die mit informierenden, beratenden und unterhaltenden Inhalten die Zielgruppe ansprechen soll, um sie vom eigenen Unternehmen und seinem Leistungsangebot oder einer eigenen Marke zu überzeugen und sie als Kunden zu gewinnen oder zu halten.“ Information, Beratung und Unterhaltung – diese Elemente sollten Immobilienprofis aus der täglichen Geschäftspraxis vertraut sein. Wer nichts Interessantes zu erzählen hat, nicht über das notwendige Know-how verfügt und seine Stakeholder langweilt, wird nicht erfolgreich sein – weder off- noch online.

Eine digitale Kommunikationsstrategie 2.0, die aus einem nüchternen (ernüchterten?) Blick auf das gehypte Füllhorn der bunten interaktiven Social Media Welt resultiert, konzentriert sich deshalb auf die aktive systematische Kommunikation und Profilierung der eigenen Person und des eigenen Unternehmens als kompetenten und vertrauenswürdigen Inhaltsproduzenten. Je nach Ausrichtung des eigenen Business – Immobilienmakler, Berater, Verwalter, Fonds, Portal, Bauträger, Projektentwickler, Agentur, Bank, Finanzdienstleister oder sonstige Organisation – muss dann die konsequente Positionierung und Kommunikation der eigenen nutzwertigen Inhalte erfolgen. Insofern muss der elementare Grundsatz der Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit „Tue Gutes und rede darüber“ für das Social Web und für die digitale Kommunikation transformiert werden und ein Update erfahren: „Tue als Experte Gutes und demonstriere dein Wissen, deine Kompetenzen und deine Wertversprechen durch aktuelle, interessante und nutzwertige Inhalte.“ Bei uns in Norddeutschland würde man „Butter bei die Fische!“ sagen: Statt Hochglanzbroschüren, Flash-Animationsexzessen und leerer Marketingfloskeln sind Inhalte (neudeutsch „Content“) als Untermauerung und als Beweis für Behauptungen gefragt. Contentlastige Publikationsformen wie E-Books, White Papers, Checklisten, Thesen, Studien und Votings, Namens- und Fachbeiträge, (Online)-Präsentationen, Newsletter und Microsites versprechen im Informationszeitalter mehr Erfolg als plumpe Image- und Produktanzeigen. Denn im Internet ist die Konkurrenz immer nur einen Klick entfernt und die zentrale Währung Aufmerksamkeit ein äußerst rares Gut. Das weiß auch Thorsten Hausmann: „Unsere Zielrichtung ist klar: Wenn sich jemand in den Regionen, in denen wir geschäftlich aktiv sind, für Immobilien interessiert, soll er bei uns landen, nicht bei der Konkurrenz. Der Kontakt kann direkt auf unserer Website stattfinden, der Interessent kann aber auch über Suchmaschinen wie Google und Bing auf uns aufmerksam werden oder eben via Social Media. Unabhängig vom Gerät und der Situation – ob in der Bahn, auf dem Sofa oder am Schreibtisch.“

Es gibt nicht den einen „Königsweg“, wie Sie im digitalen Dschungel trommeln sollten, um Gehör zu finden. Deshalb lohnt es sich, mit Profis zusammenzuarbeiten, um praxisbewährtes Know-how und frische Ideen ins Unternehmen zu holen, mit einem kritischen wie kreativen Sparringspartner in den konzeptionellen Clinch zu gehen und die eigenen Pläne und Strategien durch eine externe, nicht betriebsblinde Brille betrachten zu lassen. Ein Strategie- und Kick-Off-Workshop sollte einen erfolgreichen Start ermöglichen. Später kann auch die Implementierung und Optimierung mit professionellem Rat und Tat begleitet werden. Aber letztlich muss immer das Unternehmen selbst durch seine Mitarbeiter authentisch kommunizieren. Immobilienunternehmen, denen es gelingt, Social Media, Mobile-, Suchmaschinen- und Contentmarketing gezielt im Rahmen ihrer internen und externen Ressourcen einsetzen, werden nachhaltig Erfolg erzielen.

Von Daniel Görs, Inhaber der Public Relations und Content Marketing Beratung Görs Communications (www.goers-communications.de).

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Der vollständige Artikel der “Immobilienwirtschaft” kann hier auch als PDF-Dokument heruntergeladen werden.

 

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Webperlen: Beratersprech, SchülerVZ, Facebook und die lächelnde Grumpy Cat

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • Würstchenjournalismus
  • taz macht sich über die SPIEGEL-Chefredakteurssuche lustig
  • Das Ende von SchülerVZ
  • Nutzerschwund bei Facebook
  • Durchschnittsnutzer auf Facebook ist Fan von 40 Seiten
  • Facebook überschreitet bei der Datenjagd neue Grenzen
  • Kostenloser Service überwacht Facebook Page und versendet E-Mail & SMS-Warnung bei Shitstorm-Gefahr
  • Facebook definiert das Socialphone
  • Eigene virtuelle StreetView-Touren erstellen
  • US-Talker: Gebt Justin Bieber seinen Affen zurück – oder David Hasselhoff stirbt
  • Grumpy Cat kann auch lachen

Nicht gerade die feine Hamburger Art, da hat DIE ZEIT sich offenbar Karl-Theodor zu Guttenberg zum Vorbild genommen und von einer der bekanntesten Webseiten abgekupfert. Unter dem Titel “Würstchenjournalismus” berichtet Beratersprech davon, wie die eigenen Wort- bzw. Satzkreationen bei der Hamburger Wochenzeitung auftauchten:

Dass die Cooycats von der “Zeit” den Content ohne Genehmigung appropriated haben, wie wir Beratersprecher sagen würden, ist mir lediglich zufällig aufgefallen, da ich kein regelmäßiger Leser bin. Nachdem ich dann feststellen musste, dass “Die Zeit” sich nicht nur irgendwie hat inspirieren lassen oder die Sprüche zitiert hat, sondern sie stattdessen eins zu eins ins Layout kopiert hat, war ich ein bisschen sprachlos.

Bei dem Hamburger Konkurrenzmagazin SPIEGEL hat man dagegen mit deutlich größeren Problemen zu kämpfen. Nicht nur, dass sich der Verlag von den beiden Chefredakteuren getrennt hat, hagelt es im Netz jede Menge Häme und Spott – die Kreuzberger Tagesszeitung taz ließ es sich sogar nicht nehmen, auf sich auf der eigenen Titelseite über den SPIEGEL lustig zu machen:

 

Eine Nachricht, die vermutlich schon aus Altersgründen keinen Leser dieses Blogs persönlich treffen wird, aber trotzdem lassen sich ein paar interessante Rückschlüsse aus dem Aus von StudiVZ schließen. Im Netz finden sich hierzu eine Menge Kommentare, am interessantesten erschienen uns dabei folgende Artikel:

Dagegen mutet zwar die stagnierende Entwicklung bei den Facebook-Usern wie ein Luxusproblem an, aber dennoch vermelden die Auguren bereits, dass das soziale Netzwerk seinen Höhepunkt bereits hinter sich hat. Etwas voreilig, wie Michael Kroker unter “Die Nutzer sind zunehmend von Facebook genervt – oder etwa doch nicht?” meint, der dabei auf eine aktuelle Studie verweist:

Möglicherweise sind die Bedenken über fliehende User aber doch etwas voreilig. Die US-Investmentbank J.P. Morgan hat  Ende der vergangenen Woche eine Studie zu Facebook veröffentlicht. Die Analysten zitieren dabei Zahlen des Marktforschungshauses Comscore, wonach der Anteil von Facebook an den täglich im mobilen Internet verbrachten Minuten zuletzt sogar deutlich stärker gestiegen ist als jener der Rivalen.

Wie sehr sich das Nutzerverhalten auf Facebook in den letzten Jahren gewandelt hat, und wie schwer es mittlerweile ist, dort Aufmerksamkeit zu erzielen, verdeutlicht eine neue Untersuchung:

Demnach war der durchschnittliche Nutzer im Jahr 2009 Fan von 4,5 Facebook Pages. Jede dieser Pages postete im Schnitt 5 Mal pro Monat. Der Nutzer sah sich also mit gerade einmal 22,5 Page Posts pro Monat konfrontiert.
Ganz anders in 2013. Der Durchschnittsnutzer ist Fan von 40 Seiten, welche wiederum 36 Mal pro Monat ein Statusupdate absetzen. Macht in der Summe 1440 Statusupdates, die ein Facebook Nutzer im ungefilterten Newsfeed sehen würde.

Ein neuer Weg, um die Werbeeinnahmen zu erhöhen, um die Aktionäre endlich zu beruhigen? Wie das Wall Street Journal berichtet, überschreitet Facebook bei der Datenjagd jetzt Grenzen:

Um sich noch mehr Werbe-Dollars zu sichern, geht Facebook FB +1,92% neue Wege. Das soziale Netzwerk will persönliche Informationen außerhalb des sozialen Netzwerks sammeln und sie den Daten zuzuordnen, die die über eine Milliarde Facebook-Nutzern selbst abgeliefert haben. [...] Datenschützer dagegen sind alarmiert. Facebook schaffe den gläsernen Konsumenten, indem es ein ganzes Mosaik an Informationen über die Nutzer der Seite nutzbar mache, warnen sie.

Außerdem stellt Thomas Hutter ein neues Tool für Facebook vor, ein neuer kostenloser Service überwacht Facebook Page und versendet E-Mail & SMS-Warnung bei Shitstorm-Gefahr:

Monitoring Tools für Facebook Seiten gibt es mittlerweile einige, eine komplett kostenlose Shitstorm-Warnung bei ungewöhnlich hoher Community-Aktivität oder übermässig negativ formulierten Beiträgen und Kommentaren ist mir allerdings nicht bekannt, bzw. besser, war mir nicht bekannt. Abhilfe schafft shitstormalarm.io des österreichischen Social Media Development Unternehmens “die.socialisten.at“.

FacebookHome
Das letzte Facebook-Thema in der heutigen Webschau: Auf Spiegel-Online setzt sich Sascha Lobo mit Facebook Home auseinander, unter “Facebook definiert das Socialphone” sieht er in dem Gerät (ein erster Anwenderbericht findet sich hier) eine vollkommen neue Entwicklungsstufe:

Die Strategie hinter Facebook Home ist wegweisend. Apples iPhone definierte das mobile Gerät neu, Googles Android das mobile Betriebssystem, Facebook Home könnte die Beziehung zwischen Nutzer und Smartphone neu definieren. Wenn der Bildschirm des Smartphones dunkel ist, spiegelt man sich. Wenn er leuchtet, sieht man das soziale Infogetöse seiner Freunde, Friends, Kontakte. Es gäbe kein besseres Symbol für das Hyper-Ich.

Wie das Google Watchblog berichtet, gibt es jetzt mit “Hyperlapse” eine Möglichkeit, um eigene virtuelle StreetView-Touren zu erstellen:

StreetView Hyperlapse lädt alle Fotos einer zuvor ausgewählten Strecke und zeigt diese in schneller Abfolge nacheinander an und erstellt so die Illusion eines Films bzw. einer virtuellen Tour durch die Strecke. Die Tour kann jederzeit mit der SPACE-Taste angehalten und die Umgebung frei gedreht werden. Ebenfalls kann die Blickrichtung geändert und dann die gesamte Strecke noch einmal in diesem Blickwinkel abgefahren werden.

Eine weitere (doch eher lustige) Episode rund um die Urban Legend in Amerika, dass jeder Deutsche auf David Hasselhoff steht. Der US-Talker Jimmy Kimmel will Deutschland erpressen, entweder wird Justin Bieber sein Affen zurückgegeben – oder David Hasselhoff stirbt:

Und zum Abschluss der Webschau ein Web-Meme (via), wie man es noch nie gesehen hat: Grumpy Cat kann auch lachen.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Webperlen: Webhypes Vadering und Hadouken, Demographischer Wandel auf Facebook, Abgesang auf Xing und 24 Fakten über Bier

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • Das Handy wird 40
  • Webhypes Vadering und Hadouken
  • Demographischer Wandel bei Facebook
  • Mobbing in sozialen Netzwerken
  • Abgesang auf Xing – Pro und Contra
  • Shitstorm-Agentur
  • Online-Supermarkt LeShop wieder in Erfolgsspur
  • Suchmaschinen-Marktanteil im März
  • Infografik: 24 Fakten über Bier

Bevor wir hier im Blog mit der eigentlichen Webschau beginnen, gibt es zwei kurze Geburtstagsglückwunsche. Zunächst an die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), die ihren 65sten Geburtstag feiert, zum anderen an das Mobiltelefon, das es mittlerweile seit 40 Jahren gibt. Grund genug für die WELT, die Titelseite mit einem Handy-Dino zu bebildern:

 

Bei den Springer-Kollegen von der BILD gibt es zudem eine Bilderstrecke zur Evolution des Mobiltelefons.

Noch keine 40 Jahre auf dem Buckel, dafür aber die potenziellen Nachfolger von Harlem Sheik, Gangnam Style & Co.: SPIEGEL ONLINE berichtet über die neuen Webhypes Vadering und Hadouken:

Ein Mann schwebt in der Luft, gehalten von dem unsichtbaren Klammergriff seines Gegenübers. Der neue Fototrend Vadering imitiert die unheimliche Fähigkeit des “Star Wars”-Schurken Darth Vader. Vadering erobert die sozialen Netzwerke im Sturm. Auf Twitter und Instagram posten Nutzer ihre Versionen des berühmten Todesgriffs. Auf Twitter sammeln sich die Luftaufnahmen unter dem Hashtag #vadering.

Das Alter spielt auch bei Facebook eine Rolle, jedoch nicht unbedingt im positiven Sinne. Die Debatte um die “zunehmende Vergreisung” des Social Media Platzhirsches (zumindest nach den Nutzerzahlen) wird durch neue Daten angefeuert. So berichtet SPIEGEL ONLINE über die neueste Erhebung von Socialbakers:

Vor allem in den westlichen Ländern kehren viele jüngere Nutzer Facebook den Rücken, verlassen es ganz oder nutzen es seltener; ein Wachstum gibt es momentan nur noch in der Altergruppe über 45. [...] Laut der Zahlen von Socialbakers verabschiedeten sich in den USA viele junge Menschen im ersten Quartal 2013 von Facebook. In der Altersgruppe zwischen 25 und 34 Jahren gab es in diesem Zeitraum demnach einen Rückgang von gut 1,2 Millionen Nutzern.

Mehr über den Demographischen Wandel auf Facebook unter “Facebook verliert junge Nutzer in Deutschland und USA“.

Überhaupt scheint Facebook langsam das Wachstum auszugehen, allfacebook hat gestern die aktuellen Nutzerzahlen im April 2013 für Deutschland vorgelegt:

  • Im April 2013 sind in Deutschland 24,99 Millionen Nutzer auf Facebook aktiv
  • Vergleich – 1 Monat: -130.980 ( -0,52 % )
  • Vergleich – 6 Monate: +391.000 ( +1,59 % )
  • Vergleich – 1 Jahr: +1.773.020 ( +7,64 % )

Offenbar hat Facebook eine Art gläserne Decke erreicht, wobei 24,99 Millionen Nutzer trotz allem natürlich gewaltig sind. Dass darunter auch ein paar schwarze Schafe sind, dürfte eigentlich niemanden verwundern, trotzdem schreckt die (kriminelle) Böshaftigkeit von so manchem Nutzer auf:

Mädchen und junge Frauen, die vor Tausenden Augen mit freizügigen Fotos gezeigt und aufs Übelste verunglimpft werden. Auf Facebook macht sich seit Ende März ein neuer abscheulicher Mobbingtrend breit. Das hessische Landeskriminalamt ermittelt. Facebook hatte die Seiten trotz Hinweisen bis zum Mittwoch nicht gelöscht.

Mehr bei der Rhein-Zeitung unter “LKA ermittelt: Facebook-Seite brandmarkt Schülerinnen als vermeintliche Schlampen“.

Mit solchen Problemen muss Xing sich nicht herumschlagen, dafür ist aber die nächste Debatte über das Netzwerk entbrannt. Bei Netzwertig.com hat sich Jürgen Vielmeier Gedanken um die Zukunft des Netzwerkes gemacht, und die fallen alles andere als begeistert aus, so beschreibt er z.B. unter “Ein erneuter Abgesang auf Xing“, wie Xing zunehmend zu einem reinen Adressspeicher ohne jegliche Interaktion verkommt:

Was Xing schlimmstenfalls blüht: Dass die Nutzer Social Networks nur noch passiv nutzen. Und wenn sowohl Facebook als auch Xing einen Adressspeicher und einen Geburtstagskalender haben, dann spricht mehr dafür, Facebook in dieser Angelegenheit zu nutzen.

Eine gute Antwort auf den Xing-Pessimismus findet sich auf Steve-r.de, wo unter der Überschrift “(K)ein erneuter Abgesang auf Xing” darauf hingewiesen wird, dass die Facebook-Xing-Vergleiche wenig zielführend sind:

Einen grossen Anteil des Artikels geht es offenbar darum, dass das allgemein sinkende Interesse an sozialen Netzwerken zu Lasten von XING gehen könnte und Facebook das deutsche Business-Netzwerk als Adressspeicher ablöst. Dieser “Vergleich” ist es auch, der mich am Artikel am meisten stört. XING mit LinkedIn vergleichen ok – aber mit Facebook? Das hinkt vorne und hinten.

Dafür wird mal wieder unter Beweis gestellt, dass man im Internet (salopp gesagt) aus Scheiße Geld machen kann. Bzw., besser, eine Agentur versucht, aus Shitstorms ein Geschäft zu machen:

Wenn die Kritik und Empörung der Internet-User zu einem Shitstorm ausartet, der in sozialen Netzwerken über Personen und Unternehmen hereinbricht, geschieht das meist spontan und chaotisch. Eine Werbeagentur aus Neuss ist jedoch der Ansicht, dass sich der digitale Wirbelsturm auch prima gezielt auslösen und steuern lässt. Und genau damit will die „Caveman Guerilla Marketing GmbH“ Geld verdienen: Von 5000 Euro für den kleinen Unmut bis 200 000 Euro für die große Kommentarschlacht reichen die Angebote. Auch für den gegenteiligen Effekt, einen Candystorm aus Zuspruch und Freundlichkeit, gibt es entsprechende Angebote.

Mehr zu dem doch eher ungewöhnlichen Geschäften beim Focus unter “Den Shitstorm kann man sich jetzt auch kaufen“.

Apropos Geschäfte: Der führende Schweizer Online-Supermarkt LeShop scheint wieder in die Erfolgsspur zu finden, nach Jahren der Stagnation wird es für 2013 wohl wieder ein höheres Jahresergebnis geben:

Interessant, wie LeShop bei den Neukunden zulegen konnte. Der Anteil an Neukunden konnte in den ersten 3 Monaten 2013 gegenüber dem Vorjahresquartal um 35% von 8’160 auf 11’040 gesteigert werden. Hier dürfte sich die Lancierung des neuen Abholkonzept DRIVE erstmals in einem vollständigen Quartalsergebnis niederschlagen.

Dem Verbraucher in Deutschland wäre zu wünschen, dass die Zahlen auch hierzulande Nachahmer nach sich ziehen, dass Angebot an Online-Supermärkten ist (zumindest in Hamburg) dann doch eher schwach, da besteht also noch ein gewaltiges Potenzial.

Gleiches gilt auch für alle Suchmaschinen außer Google: Seo-United hat heute die März-Zahlen für den Suchmaschinenmarkt veröffentlicht, mit einem Marktanteil von 90.3% konnte Google sogar noch geringfügig zulegen, für alle anderen besteht also noch sehr sehr viel Luft nach oben.

24ThingsBeerUnd zum Abschluss der Webschau noch ein Link zu einer wirklich gelungenen Infografik: 24 Dinge, die du vielleicht noch nicht über Bier wusstest.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Webperlen: Nützliche HTML5 Attribute, Twitter-Archiv, Massenabmahnungen und die Bankfiliale auf dem Smartphone

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • 9 zeitsparende und nützliche HTML5 Attribute
  • Twitter-Archiv nun auch für deutschsprachige Nutzer
  • Massenabmahnungen wegen Impressumsfehlern bei Facebook
  • Facebook: Erste Schritte mit dem neuen News Feed
  • Fukushima und der umstrittene Facebook-Eintrag: Shitstorm überzieht Claudia Roth
  • Modell entlarvt Privates: „Gefällt mir“ auf Facebook ist verräterisch
  • Ausgelutschte Plattitüden gehen immer
  • Bankkunden möchten die Filiale auf dem Smartphone

Das Praktische zuerst: t3n stellt 9 zeitsparende und nützliche HTML5 Attribute vor:

HTML-Attribute wie src und href dürfte jeder Webentwickler kennen. Wir stellen euch einige weniger bekannte aber wirklich nützliche HTML5-Attribute vor.

Dabei handelt es sich um Autofocus, Placeholder, Eingabe-Felder für URL und E-Mail, Spellcheck, Autovervollständigung mit HTML5-Datalisten, Context Menüs, Reverse-Attribut, Start-Attribut und HTML5 prefetching.

Archiv

Jetzt muss man auch nicht mehr die Sprache von Deutsch auf Englisch ändern: Wie heise meldet, steht das Twitter-Archiv nun auch für deutschsprachige Nutzer zur Verfügung:

Nun können auch Nutzer, die Deutsch als Standardsprache bei Twitter eingestellt haben, all ihre Kurzmitteilungen herunterladen. Das teilte das US-Unternehmen per Tweet mit. Die Funktion, die im Dezember 2012 eingeführt worden war, steht ab sofort außerdem für Twitter in Niederländisch, Persisch, Finnisch, Französisch, Hebräisch, Hindi, Ungarisch, Malaiisch, Norwegisch, Polnisch und Spanisch zur Verfügung.

Zur Anleitung zum Herunterladen des Twitter-Archivs.

Auch von den Abmahnungen bei Impressums-Fehlern gibt es (gute) Neuigkeiten, Rechtsanwalt Thomas Schwenke geht auf allfacebook.de davon aus, dass das Pendel gegen die Massenabmahner ausschlagen wird:

In dem Beitrag ”Impressumsfehler auf Fanseiten – Massenabmahner siegen vor Gericht” habe ich vor kurzem berichtet, dass ein Gericht Massenabmahnungen wegen fehlerhafter Facebookimpressen für zulässig hielt. Doch nun scheint sich das Blatt langsam zu wenden. Die aktuellen Entwicklungen lassen hoffen, dass derartige Massenabmahnungen für unzulässig erklärt und vielleicht sogar die Impressums-Apps überflüssig werden.

Warum der Rechtsanwalt zuversichtlich ist, kann man unter “Wendet sich das Blatt? – Update zu Massenabmahnungen wegen Impressumsfehlern bei Facebook” erfahren.

Apropos Facebook: Thomas Hutter erklärt ausführlich, wie man erste Schritte mit dem neuen News Feed geht:

Die Darstellung der Inhalte im neuen News Feed verändert sich, Fotos und Videos erhalten deutlich mehr Gewicht. Beiträge, welche von mehreren Personen geteilt wurden, werden neu nicht mehr untereinander dargestellt. Links vom Beitrag sind die teilenden Personen/Seiten sichtbar. Fährt man mit der Maus über das Profilbild der teilenden Person oder Seite, sieht man entsprechend den Text zum Beitrag und die Interaktionen (Likes, Kommentare, Teilen).

Die ganzen technischischen Tipps hätten ihr aber auch nicht weitergeholfen. Claudia Roth, polarisierende Parteivorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen ist auf Facebook etwas leichtfertig mit den Fakten umgegangen und hat damit einen veritablen Shitstorm (selbst unter Atomkraftgegnern) ausgelöst:

 

Eine nicht unerhebliche Kleinigkeit übersehen Roth und ihre Mitarbeiter. So war vor zwei Jahren ein Erdbeben Auslöser der Katastrophe gewesen, nicht der Reaktorunfall im Atomkraftwerk in Fukushima. Denn tatsächlich starben die Menschen in Japan im Frühjahr 2011 in den Fluten. Sie fielen dem Tsunami zum Opfer und nicht der Kernschmelze. Durch die atomare Strahlung starb niemand. Roths Beitrag verdreht also die Tatsachen und sät somit den Nährboden für die digitale Entrüstung.

Die ganze Geschichte kann unter “Fukushima und der umstrittene Facebook-Eintrag – Shitstorm überzieht Claudia Roth” nachgelesen werden.

Wie viel sagen die “Gefällt mir”-Angaben bei Facebook über die Nutzer aus? Sehr viel, sagt eine neue Studie mit 58.000 Teilnehmern. Die FAZ weiß unter “Modell entlarvt Privates: „Gefällt mir“ auf Facebook ist verräterisch” genaueres zu berichten:

Jetzt ist klar: Vom gläsernen Menschen sind wir Internetnutzer weniger weit entfernt, als viele glauben. Nicht erst durch eigene Websites, Online-Käufe oder durch Veröffentlichung des persönlichen Profils in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter gibt man Privates preis – schon mit wenigen Klicks auf den harmlos erscheinenden „Gefällt mir“-Button in Facebook teilt der Nutzer erstaunlich präzise Hinweise über seine Vorlieben und Persönlichkeitsmerkmale mit.

Das Gegenteil vom Journalismus der Zukunft: Wenn es um Fußball geht, werden die ewig gleichen Plattitüden verwendet. Beileibe nicht nur abgenutzte Fußballer-Weisheiten, sondern so viele Klischees, das der Blogger derhatschongelb eine veritable Polemik hinlegt:

Es gibt diese Plattitüden übrigens nicht nur im Negativen, sondern auch im Positiven: Der tolle Anti-Kommerzklub St. Pauli, Dortmunds unglaublich laute Südtribüne, Mainz als “der etwas andere Verein” – Plattitüden, die dem Realitätsvergleich bei weitem nicht standhalten. Es gäb so viele Vorurteile, die berichtenswert zu überprüfen wären. Aber das würde ja Anstrengungen verlangen, die in der wer-macht-den-schnellsten-Gag-bei-Facebook-Ära kaum noch zu verlangen sind.

Die ganze Polemik kann unter “Platzstürmende Düsseldorfer, Champions-League-träumende Kölner, gewaltbereite Dresdner – ausgelutschte Plattitüden gehen immer” nachgelesen werden.

Von wegen bei Bankgeschäften ist vor allem persönliche Nähe gefragt:

Die rasanten alltäglichen Veränderungen, die mit den neuen Möglichkeiten der immer schnelleren Smartphones einhergehen, machen vor Bankgeschäften nicht halt. „Die Kunden haben ihre Erwartungen an die Funktionalitäten von der Online- in die Mobilwelt übertragen”, urteilt Christof Innig, Partner beim Beratungsunternehmen Accenture. Wer das Onlinebanking nutze, erwarte „als Mindestmaßstab alle Möglichkeiten … auch im Mobile Banking”.

Und deshalb wünschen sich immer mehr Kunden spezielle Apps für das Smartphone, weiß das Wall Street Journal Deutschland unter “Bankkunden möchten die Filiale auf dem Smartphone” zu berichten.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

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