21. January 2021

Public Relations (PR) – unterschätzt und wenig wertgeschätzt

Was ist PR (Kurzform für Public Relations)? Was macht und leistet eine PR-Agentur, ein PR-Berater? Görs Communications gibt im Folgenden einen kurzen PR-Einblick.

Für den Begriff der Public Relations (PR) hat sich im deutschsprachigen Bereich der Terminus „Öffentlichkeitsarbeit“ etabliert. Mit PR sind leider viele Missverständnisse, Mythen und Vorurteile verbunden. Oft ist „PR“ negativ konnotiert, etwa bei Sätzen wie „Das ist doch nur ein PR-Gag“, „das ist eine schäbige PR-Kampagne“, „die macht das doch nur der PR wegen“, „das ist nicht echt, das ist PR“ etc. pp. Auch die Begriffe Propaganda und Promotion werden mitunter mit PR gleichgesetzt. 

PR wird heute leider auch immer noch als Pressearbeit oder Medienarbeit aufgefasst. Entsprechend sind die „Pressefuzzis“ oder „Presseheinis“ in den Köpfen Vieler lediglich „Pressetexter“ und Journalisten-Kontakter. Dabei ist der Bereich der Media Relations lediglich ein – in Zeiten des Medienumbruchs durch die Digitalisierung und durch das stark veränderte Mediennutzungsverhalten immer kleiner / unbedeutender werdender – Bereich der Public Relations. PR kann – und leistet – aber viel viel viel mehr!

Hartnäckig hält sich auch das Missverständnis, dass PR kostenlose Werbung sei. Leider haben das auch viele Agenturen und Berater aktiv kommuniziert. „Mit PR müssen Sie keine teuren Werbeanzeigen schalten“, „PR ist die kostenneutrale Alternative zur teuren Werbung“, PR ist günstig etc. pp. Deswegen wird PR auch geringer geschätzt als Hochglanzwerbung. Deswegen sind Werbeagenturen höher angesehen als PR-Agenturen und können höhere Stundensätze abrechnen. Fakt ist: Gute PR gibt es nicht umsonst und das Geld mehr als wert! 

PR ist umfassendes Kommunikations- und Medienmanagement. Und PR ist der Experte für die Erstellung und Verbreitung von Inhalten, neudeutsch: „Content“. Public Relations kümmert sich also um Content Creation, Content Distribution und Content Marketing. Dies sind in der heutigen Zeit und Medienlandschaft (digitale und „klassische“ Medien) immer wichtiger werdende (Kommunikations-)Bereiche.

Public Relations und /vs. Marketing

Hier scheiden sich die Geister: Viele sagen, dass PR Teil des Marketings ist, andere dass PR und Marketing getrennt voneinander zu betrachten sind und einige, dass Public Relations dem Marketing übergeordnet sind. Das kommt immer auf den Background, die kommunikative Aufgabe und Betrachter an. Viele Unternehmen subsumieren PR und Marketing in Begriffen für Kommunikationsabteilungen wie „Corporate Communications“ (CorpComm) oder „Marketing Communications“ (MarComm). Diese Diskussion PR vs. Marketing gab es schon immer und wird es auch immer geben. Die Kontroverse füllt ganze Bücher. Fakt ist aber in der Kommunikationspraxis, dass die Grenzen zwischen PR und Marketing (oft) nicht trennscharf sind. Und es kommen ständig neue Formate und Maßnahmen hinzu – beispielsweise Online-PR, Digital Relations, Blogger Relations, Contentmarketing, Sponsored Postings, Native Advertising, Social Media, Messenger, Videos etc. pp. Und letztlich ist dem PR- und/oder Marketingtreibenden ohnehin nur der Erfolg in der Praxis wichtig.

PR und SEO (Suchmaschinenoptimierung) – das synergetische Dreamteam

Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO) ist ein spezieller PR vs. Marketing Fall. Denn Journalisten starten ihre Recherchen mittlerweile natürlich auch immer über eine Google-Suche bzw. über andere Suchmaschinen wie Bing. Der Zeitdruck und Personalmangel in den Redaktionen führt dazu, dass oft nur auf der ersten Suchergebnisseite (Search Engine Listing oder Suchergebnisseite, SEL) von Google & Co. recherchiert wird – nach Inhalten, Ansprechpartnern, Experten, Kontakten etc. Wer also durch reaktive PR reüssieren will und von den Medien und Journalisten angefragt / angerufen / angemailt werden möchte, um dann als Experte ein Interview zu geben, der muss auf der ersten Seite von Google & Co. zu finden sein. Das kann aber nur durch intensive und kontinuierliche Suchmaschinenoptimierung (SEO) gelingen. Grob vereinfacht gesagt, sind heute für eine gute Google-Positionierung gute, lesenswerte und einzigartige Inhalte („unique content“) sowie die Anzahl und Qualität der auf die eigenen Inhalte verweisen Webseiten (Backlinks) entscheidend. Beides kann PR perfekt ermöglichen! Wenn zum Beispiel ein Bericht in einem bekannten Medium wie WELT oder FAZ (B2C) oder einem Fachmagazin (B2B) erscheint, in dem auf die eigenen Inhalte / Angebote / Website verlinkt wird, ist das „Gold wert“, denn diese Backlinks werden von Google & Co. extrem gut bewertet und gerankt. Wer SEO betreibt, sollte also unbedingt auch PR betreiben – und vice versa. Dann erst wird das komplette Potenzial ausgeschöpft (und beides ist günstiger als klassische Werbung).

Public Relations sollten aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit in der modernen Unternehmens- und Organisationskommunikation („Corporate Communications“) die zentrale Rolle spielen. Budgets sollten daher von der klassischen, unwirksamen und störenden Werbung hin zur PR umgeschichtet werden. Wie die Planung, das Konzeptionieren, die Durchführung und das Management der Public Relations optimal gestaltet werden kann, zeigen die Beiträge auf der der Görs Communications Webseite. Für weitere Informationen und Beratungen kontaktieren Sie uns einfach per E-Mail an info (at) goers-communications.de

Moin und herzlich willkommen auf dem Görs Communications Blog!

Hier gibt es Blogbeiträge aus den Themenbereichen Public Relations (PR), Content, Marketing, Online- und klassische -Werbung, Blogs / Bloggen, Social Media, Digitalisierung, Medien, Kommunikation und vieles mehr.

Im Görs Communications Blog gibt es einzelne Beiträge zu den unterschiedlichsten Themen sowie längere Blogbeitragsserien, die sich mit zentralen Themen wie Onlinemarketing, Social Media, Content Marketing oder Public Relations (PR) / Öffentlichkeitsarbeit ausführlicher befassen. Wir vermitteln auch einen Blick hinter die Kulissen einer PR-, Marketing- und Digital-Agentur und -Beratung wie Görs Communications. Da die ursprüngliche Agentur-Website www.goers-communications.de immer mehr zur Wissens- und Beratungsplattform aus Expertensicht ausgebaut wird, sind auch Analysen, Rezensionen und Zusammenfassungen von sowie Empfehlungen und Tipps zu relevanten Büchern, Artikeln, Medien, Filmen, Sendungen und sonstigen Veröffentlichungen aus den Themenbereichen Public Relations (PR), Content, Marketing, Werbung, Blogs / Bloggen, Social Media, Digitalisierung, Medien etc. im Blog zu finden.

Die Kommentarfunktion ist im Blog leider aufgrund des Spams deaktiviert. Wir freuen uns aber über jede Erwähnung / Empfehlung / Verlinkung sowie Feedback via E-Mail an info (at) goers-communications.de sowie über die Görs Communications Social Media Accounts. Bei Interesse an einem (Gast-)Beitrag, einer Kooperation und/oder Werbung / Mediaschaltungen haben, lassen Sie es uns bitte ebenfalls per E-Mail an info (at) goers-communications.de wissen. Wir freuen uns auch über Themenvorschläge / Themenwünsche für den Görs Communications Blog.

Viel Spaß beim Lesen der Blogpostings und viel Erfolg in der Umsetzung. 

Die 10 gängigsten Fehler beim Content Marketing

Immer mehr Unternehmen und Agenturen setzen auf Content Marketing – und das mit gutem Grund, schließlich gilt Content Marketing derzeit als die Antwort auf die Digitalisierung und dem Verschwimmen von klassischer Werbung, Social Media, Marketing sowie Journalismus und Public Relations (PR). Dass vermehrt auf Content Marketing gesetzt wird, finden wir von der Agentur Görs Communications natürlich gut – leider sieht man dabei aber auch immer wieder dieselben Fehler. Fehler, die jedes Unternehmen/jede Agentur vermeiden sollte. Schließlich ist Content Marketing kein Selbstzweck, sondern eine Kommunikationsmaßnahme, mit der der Geschäftserfolg spürbar gesteigert wird. Da die Fehler allesamt vermeidbar sind, haben wir die gängigsten Fehler kurz und knapp in einem Listicle zusammengefasst:

  1. Content Marketing ist keine Dauerwerbeschleife.

    Viele Unternehmen sehen Content Marketing als Mittel an, um die Vorzüge ihrer Produkte, ihrer Marke oder ihres Unternehmens zu kommunizieren. An dieser Zielsetzung ist nichts auszusetzen, leidern verwechseln sie dabei jedoch Zielsetzung und Mittel. Statt die Botschaft – also die Vorzüge ihrer Produkte, ihrer Marke oder ihres Unternehmens – sublim unter die Zielgruppe zu bringen, wird aus der Botschaft Form und Inhalt. Der Content liest sich wie eine Dauerwerbeschleife, was unter dem Strich einfach nur ermüdend und abschreckend wirkt. Wer hat denn schließlich schon Lust, sich penetrant von Werbebotschaften ohne echten Inhalt berieseln zu lassen? Eben, niemand.

  2. Content Marketing ohne Gefühl für die Zielgruppe.

    Offensichtlich schielen viele Marketing-Verantwortliche allein auf den Traffic auf der Webseite, anders lässt sich so mancher Text ohne jegliches Gefühl für die Zielgruppe nicht erklären. Nochmals: Content Marketing ist kein Selbstzweck, sondern durch Content Marketing sollen letztlich die Erträge eines Unternehmens gesteigert werden. Und das gelingt einem mit Sicherheit nicht, wenn vollständig an der Zielgruppe vorbei geschrieben wird. Inhalt und Form müssen auf die Zielgruppe attraktiv wirken, nicht auf die Allgemeinheit, sonst geht die eigene Webpräsenz im Traffic unter, ohne einen einzigen Lead zu erzielen.

  3. Content Marketing als Einzelkämpfer betreiben.

    Anfangs haben wir geschrieben, dass Content Marketing eine – oder sogar: die – Antwort auf das „Verschwimmen von klassischer Werbung, Social Media, Marketing sowie Journalismus und Public Relations (PR)“ ist. Viele betreiben Content Marketing jedoch so, als wäre eine vollständig eigene Disziplin. Dabei lebt Content Marketing nicht nur von der Verzahnung mit SEO, sondern von der sinnvollen Integration von klassischer Werbung und PR. Die Übergänge im Netz sind fließend, also sollte Content Marketing es auch sein!

  4. Content Marketing ohne Content Audit.

    Ja, Planung macht keinen Spaß. Nein, ohne Planung geht es dennoch nicht. Content Marketing ist mehr als nur Content auf die Webseite schaufeln. Und das insbesondere, wenn ein Website-(Teil-)Relaunch ansteht oder neue Features und Kampagnenseiten implementiert werden sollen. „Einfach loslegen“ ist eine guter Ratschlag für private Blogger, als Unternehmens- oder Kommunikationsstrategie aber zu dünn. Trotzdem sehen viele Webseiten so aus, als wäre Content Audit ein Fremdwort. Dadurch werden nicht nur Inhalte unter Preis verschenkt, sondern langfristig zusätzlicher Aufwand generiert, weil der nötige Überblick fehlt.

  5. Content Marketing ohne Redaktionsplan.

    Der Redaktionsplan ist so etwas wie die Fortsetzung des Content Audit in den laufenden Betrieb. Dabei hat der Redaktionsplan zwei Ziele, eines direkt, eines indirekt. Zum einen zielt ein Redaktionsplan natürlich darauf, dass Inhalte schrittweise abgearbeitet und strukturiert veröffentlicht werden. Daneben ist ein Redaktionsplan jedoch auch immer ein Mittel, um sich ständig neue Gedanken über die eigene Content-Marketing-Strategie zu machen. Offensichtlich sehen ihn viele Agenturen und Unternehmen jedoch als überflüssig an, anders lässt sich das unstrukturierte Einpflegen von Inhalten kaum erklären.

  6. Content Marketing entlang der Keywords.

    Ja, Keywords sind ungemein wichtig, wenn man erfolgreich im Netz gefunden werden will. Viele Content-Marketing-Strategien laufen jedoch darauf hinaus, entlang der Keywords texte zu schreiben – was eindeutig zu wenig ist. Content Marketing braucht echte Inhalte, im Zweifel sind gute Inhalte sogar wichtiger als eine anvisierte Keyworddichte von 3 bis 5 Prozent. Schließlich sind Menschen keine Maschinen, Texte, bei denen nur Keywords „abgefackelt“ werden, nerven auf die Dauer ungemein. Und genervte Kunden sind sicher keine guten Kunden.

  7. Content Marketing ohne Social-Media-Flankierung.

    Der gößte Hype um Social Media ist zum Glück verflogen, kaum jemand glaubt noch daran, dass Social Media allein genügt, um Bekanntheit, Aufmerksamkeit und Umsatz zu treiben. Jedoch lässt sich auch hier mit der Verzahnung bzw. Flankierung von Content Marketing und Social Media sehr viel erreichen. Content Marketing ohne Social Media verschenkt daher wertvolle Ressourcen; jeder Marketing-Verantwortliche sollte Social Media daher zumindest dafür nutzen, die neuen Inhalte unters Volk zu bringen.

  8. Content Media ohne Einbindung des (Rest-)Unternehmens.

    Content Marketing lebt von gutem Content. Und guter Content findet sich in der Regel dort, wo Leute täglich mit diesen Inhalten zu kämpfen haben… genau, in dem eigenen Unternehmen! Egal, ob in der Entwicklung, im Vertrieb, im Personalwesen oder in der Geschäftsführung, in jedem Unternehmen wimmelt es nur so von Spezialisten. Gute Kommunikationsverantwortliche schaffen es, dieses Wissen anzuzapfen. Häufig lesen sich Webseiten jedoch so, als gäbe es dieses Wissen nicht, dabei sind es in der Regel gerade diese Experten, die auf die Zielgruppe den größten Eindruck machen!

  9. Content Marketing ohne Storytelling.

    Natürlich spricht nichts dagegen, Betriebsanleitungen als PDF ins Netz zu stellen. Wer aber glaubt, dass das alles sei, hat Content Marketing nicht verstanden. Content Marketing lebt davon, dass gute Geschichten erzählt werden, dass der Leser sich unterhalten und (!) informiert fühlt, dass er schließlich sogar die Inhalte mit seinen Freunden/Kollegen via Twitter/Facebook/Xing/LinkedIn/Pinterest teilen will. Und dafür ist gutes Storytelling einfach unabdingbar, egal, was man von dem Buzzword halten mag.

  10. Content Marketing ohne Durchhaltevermögen.

    Liest man sich Blogs oder andere Brand-Journalism-Angebote durch, dann sieht man leider sehr häufig, dass die Beiträge ganz am Anfang wirklich liebevoll gestaltet wurden, dann aber zunehmend wie eine Pflichtaufgabe erscheinen um schließlich ganz zu versanden. Das Pulver wird in drei Monaten verschossen, dann ist die Luft raus. Dabei ist Durchhaltevermögen für Content Marketing unentbehrlich, schließlich baut man sich nicht innerhalb von ein paar Tagen eine Stammleserschaft auf, die wiederum als Multiplikator agiert. Wer sofort und für kurze Zeit Werbeerfolg haben möchte, investiert lieber ein paar Hunderttausend Euro in peppige Werbespots für die Prime Time, wer nachhaltig Erfolg haben möchte, der betriebt Content Marketing – und zwar mit dem nötigen langen Atem.

Gäbe es einen elften Punkt, wir würden ihn vermutlich „Content Marketing ohne Call-to-Action (CTA)“ nennen. Aber zehn Punkte sind erst einmal genug, aber Sie können natürlich jederzeit gerne mit uns in Kontakt treten oder uns auf Facebook und Twitter folgen. Danke!

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Crossmedia B2B-Marketing und B2B-PR für Messen: Auch die Chancen digitaler Messekommunikation effektiv und effizient nutzen, rät die Marketing-, Kommunikations- und PR-Agentur Görs Communications aus Hamburg

Trotz Skype, Videotelefonie und Co. bleibt der direkte Kontakt auf Messen im Business-to-Business (B2B) Bereich für Unternehmen unersetzlich // Unterstützung und Kommunikation von Messepräsenzen durch Crossmedia B2B Marketing und B2B PR kommt immer größere Bedeutung zu – und steigert den ROI wie ROC, rät die Marketing-, Kommunikations- und PR-Agentur Görs Communications (Hamburg / Lübeck / Metropolregion Hamburg).

Auch wenn sich die Wirtschaft und Arbeitswelt aufgrund der Globalisierung und dem rasanten Wandel in der Kommunikationstechnologie bereits stark gewandelt haben, bleibt der vermeintlich „altmodische“ Messeauftritt für B2B-Unternehmen weiterhin unverzichtbar. „Gerade im vertriebslastigen B2B-Bereich mit seinen langwierigen Kaufprozessen wird sich auch in Zukunft wenig an der hohen Bedeutung des direkten persönlichen Kontaktes auf Messen ändern. Was sich jedoch längst geändert hat, sind die  Kommunikation, Public Relations (PR) und das Marketing vor, während und nach einer Messe. Die eindeutige Trennung zwischen Vertrieb, Marketing / Werbung und Öffentlichkeitsarbeit / PR sowie neuerdings auch Social Media verwischt. Zudem werden Kunden, Interessenten und sonstige Stakeholder immer stärker crossmedial, also sowohl über klassische Medien wie Zeitungen und Zeitschrift, aber auch über digitale Medien angesprochen“, sagt Daniel Görs, Gründer der PR- und Kommunikationsagentur Görs Communications mit Sitz in Hamburg.

B2B-Marketing und B2B-PR bei Messeauftritten immer bedeutsamer

Daniel Görs, Inhaber der PR- und Kommunikationsagentur Görs Communications in Hamburg

Daniel Görs, Inhaber der PR- und Kommunikationsagentur Görs Communications in Hamburg

Früher gab es eine klare Aufteilung bei den Messen, vor allem im B2B-Bereich. Die Werbung hat im Vorfeld der Messe Anzeigen geschaltet, die Öffentlichkeitsarbeit / PR die obligatorische Pressekonferenz organisiert und die Hoheit über den gesamten Messeauftritt hatte der Vertrieb. „Hinzu kommt heute aber noch der ganze Bereich der Digital Relations (Online-PR, Onlinemarketing, SEO, Social Media), vom Messe- und Kundennewsletter über Online-Presseinformationen, digitale Pressemappe / Infomappe, Google Adwords- und Facebookanzeigen und dem gezielten Social Media Einsatz bis hin zur Gestaltung einer speziellen Messe Landingpage auf der Unternehmenswebsite“, erklärt der PR-Experte Daniel Görs, der B2B-Kunden nicht zuletzt aus Kosten- und Effizienzgründen zur engen Verzahnung der Kommunikationsinstrumente rät.

B2B: Digitale Messekommunikation vor, während und nach der Messe planen und umsetzen

Angesichts des verschärften Konkurrenzkampfes und der hohen Kosten, die ein Messeauftritt auf Fach- oder Publikumsmessen mit sich bringt, reicht es nicht mehr aus, nur auf der Messe selbst aktiv zu sein. Um möglichst große mediale Berichterstattung, zahlreiche Kontakte und handfeste Leads zu erzielen, kommt der flankierenden B2B Öffentlichkeitsarbeit / Public Relations (PR) eine immer größere Bedeutung zu. B2B-PR muss bereits im Vorfeld der Messe für Veröffentlichungen sorgen, die Pressekonferenz konzipieren, kommunizieren und organisieren. Die Pressemappe (digital und/oder Print) muss auf den neuesten Stand gebracht werden. Aktuelle Presseinfos, Produktnews, Whitepaper, Kundenlösungen etc. sind und bleiben klassisches und unverzichtbares PR-Handwerkszeug (nicht nur B2B). Auf der Messe selbst sollten die bereits im Vorfeld vereinbarten Termine professionell durchgeführt werden – ideal für Interviews und Produktvorstellungen für Fachjournalisten. „Vor der vernetzten Messe Kommunikation mithilfe von Internet und Social Media haben viele B2B Verantwortliche aber auch 2013 noch Berührungsängste“, bedauert Daniel Görs, dessen PR- und Kommunikationsagentur auch auf B2B Social Media setzt.

B2B Marketing und B2B PR: Integrierte Crossmedia-Kommunikation steigert Erfolge

Aus Sicht von PR- und Marketing-Experten wie Daniel Görs sind zwei Gründe für den immer stärkeren Einsatz von B2B Crossmedia Kommunikation verantwortlich. Zum einen muss gute effiziente B2B Öffentlichkeitsarbeit / Public Relations (PR) Journalisten, Multiplikatoren, Kunden und sonstige Stakeholder dort abholen und ansprechen, wo sie sich tatsächlich befinden – also über klassische Print-Medien, das Internet oder geeignete Social Media Netzwerke.

Zum anderen lassen sich die Kosten erheblich senken, wenn der B2B Content über die einzelnen Kanäle crossmedial „verlängert“, also zweit- und drittverwertet wird. „Es stellt eine Verschwendung von Ressourcen dar, wenn eine bereits erstellte Pressemitteilung nicht auch auf den Online-Presseportalen, im Aussteller- bzw. Pressebereich der Messe und via Social Media veröffentlicht wird. Gleiches gilt für die sonstigen B2B PR-, Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen. Lediglich sollte der B2B Content für den jeweiligen digitalen bzw. Social Media Kanal angepasst werden. Und warum nicht auch den eigenen Messestand und die dort präsentierten Produkte filmen und dann während und nach der Messe auf Videoportalen wie YouTube und auf der eigenen Homepage zeigen?“, rät Digital Relations Experte Daniel Görs.

Fazit: Digitale und crossmediale Messe Kommunikation bietet großes B2B Potenzial

Der Herbst naht und damit die Hauptzeit der großen B2B Messen. Doch noch immer schrecken viele PR-, Kommunikations- und Marketingleiter trotz der Potenziale und Synergieeffekte davor zurück, „auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen“, wenn es um die sinnvolle und effiziente Crossmedia Verzahnung der PR-, Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen im Rahmen ihrer Messen geht. Dabei verstärken sich in der Praxis die Kommunikationsmaßnahmen tatsächlich gegenseitig: Eine aufwendig gestaltete Landingpage zum Messeaustritt lohnt sich schlichtweg nicht, wenn die Seite keine Besucher hat. Aber durch Facebook, Xing, LinkedIn und Twitter kann die Messe Landingpage gezielt promotet werden und so Visits und Leads generieren. Gleiches gilt für Onlinewerbung wie etwa mit Google AdWords und Banner auf den Internetseiten und in den Newslettern der B2B Fachzeitschriften, die auf den eigenen Messestand hinweisen. Und auch der individuelle Hashtag der jeweiligen Messe sollte frühzeitig recherchiert und gezielt in der digitalen B2B PR / Kommunikation eingesetzt und promotet werden. „Entscheidend ist und bleibt bei jeder B2B Kommunikation, dass der Kosten-Nutzen-Aufwand, der ROI und ROC (Return on Communications) bestmöglich ausfällt. Und da integrierte Crossmedia-Kommunikation im B2B-Bereich der monomedialen statischen Messewerbung deutlich überlegen ist, wird es auch im Bereich der Messekommunikation mehr als Zeit, den Wandel im Mediennutzungsverhalten auch B2B nachzuvollziehen“, resümiert B2B Crossmedia Verfechter Daniel Görs abschließend.

Über die Marketing-, Kommunikations- und PR-Agentur Görs Communications:

Görs Communications bietet professionelle Public Relations / Öffentlichkeitsarbeit, Werbung / Marketing und Kommunikation für Unternehmen, die im Wettbewerb ganz vorne sein wollen. Unter dem Motto „Bekanntheit. Aufmerksamkeit. Umsatz.“ bietet Görs Communications (Hamburg / Lübeck) Ideen und Umsetzung für den crossmedialen Erfolg: PR-, Marketing-, Kommunikations- und Werbe-Beratung, die sich für unsere Kunden direkt auszahlt.

Besondere Expertise hat das erfahrene Team von Görs Communications in der Crossmedia-Kommunikation – insbesondere im Internetbusiness, in der Immobilienwirtschaft, der Finanzbranche sowie im B2B-Bereich. Seinen Kunden steht die Kommunikations- und PR-Agentur Görs Communications tatkräftig, effektiv und effizient mit medienübergreifendem Business-to-Business (B2B) und Business-to-Consumer (B2C) Marketing, PR und Kommunikation zur Seite. Zudem profitieren unsere Kunden von der engen Verzahnung von klassischer PR / Öffentlichkeitsarbeit, Social Media und Blogging sowie Marketing mit Onlinemarketing + Suchmaschinenoptimierung.

 

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Was zeichnet eine gute PR-Beratung aus?

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Unternehmen, die in Hamburg auf der Suche nach einer guten PR-Beratung sind, werden vom Angebot an Hamburger PR-Agenturen, PR-Beratern und Pressebüros regelrecht erschlagen. Zusammen mit Düsseldorf und München ist Hamburg die deutsche Hochburg für die PR-Beratung. Die starke Stellung der PR-Beratungen in Hamburg hat unterschiedliche Gründe, wobei die Wirtschaftsstärke und die hohe Medienkonzentration in Hamburg sicherlich zuerst zu nennen sind.

Doch was zeichnet eine PR-Beratung von der anderen in Hamburg aus? Worauf sollten Unternehmen achten, die eine PR-Beratung in Hamburg suchen und was unterscheidet seriöse von unseriösen PR-Beratungen? Mit mehr als 10 Jahren Erfahrung und Erfolg in der PR-Beratung verfügen wir von Görs Communications über einen ziemlich guten Überblick über die PR-Landschaft in Hamburg, weshalb wir Unternehmen, die eine gute Agentur suchen, folgende 10 Gebote an die Hand geben würden:

1. Das PR-Einmaleins beherrschen. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, die aber nicht auf jede PR-Beratung in Hamburg zutrifft. PR-Berater ist kein staatlich geschützter Begriff, viele Quereinsteiger scheitern bereits an der Frage, welche Form eine Pressemitteilung haben sollte, damit die Wahrscheinlichkeit am höchsten ist, dass sie auch aufgegriffen wird. Der Grund hierfür ist einfach, in Hamburg wechseln viele Journalisten in den PR-Bereich mit der Vorstellung, dass es ausreicht, über Kontakte zu verfügen, dabei ist das PR-Handwerkszeug ebenso wichtig.

2. Persönliche Kontakte. Obwohl Medienlandschaft und PR-Beratung in Hamburg in engster Nachbarschaft zusammen liegen, verfügt nicht jeder PR-Berater über die notwendigen Kontakte in die relevanten Medien. Dabei meint guter Kontakt nicht, dass man sich nach Feierabend in einer Bar trifft, sondern dass ein Vertrauensverhältnis zwischen Journalist und PR-Berater besteht.

3. Vertrauen. Der amerikanische Bundesrichter Potter Stewart hat einmal über die Definition von Pornographie „I know it when I see it“ gesagt. Gleiches gilt auch für die PR-Beratung, wenn jemand das Gefühl hat, dass es in manchen Agenturen in Hamburg „halbseiden“ zugeht, dann sollte man die Finger von der PR-Beratung lassen. Am Ende kann nichts den persönlichen Eindruck ersetzen – und ein hanseatisches Verständnis von Geschäftsbeziehungen, von denen immer beide Partner profitieren.

4. Aufschneider meiden. Viele PR-Beratungen in Hamburg versprechen Neukunden erstmal alles – von reichweitenstarken Auflagen in sämtlichen Regionalzeitungen über Fernsehbeiträge bis hin zu großen Storys im SPIEGEL. Unser Tipp: Vergessen Sie die Aufschneider, fragen Sie auch explizit, was die PR-Beratung nicht kann, denn langfristig zahlt sich Ehrlichkeit aus, nicht leere, vollmundige Versprechen.

5. Vernünftige Kostenstruktur. Natürlich macht es sehr viel her, wenn eine PR-Beratung nicht nur repräsentative Räume an einer der teuersten Straßen in Hamburg hat, sondern auch über den entsprechenden Fuhrpark verfügt. Nur – wer zahlt hierfür eigentlich letzten Endes die Rechnung?

6. Die Trennung zwischen alten und neuen Medien. Viele PR-Beratungen in Hamburg hängen noch der Sichtweise an, dass sich die klassische PR und Digital Relations im Internet trennen lassen. Dabei ist die Grenze zwischen Print- und Onlinejournalismus längst aufgehoben, die Bereiche kann man gar nicht mehr getrennt voneinander „beackern“, Crossmedia schafft zudem erhebliche Kostenvorteile.

7. Die Größe der Agentur berücksichtigen. Natürlich wirkt eine PR-Beratung, die auch für die wirklich großen Markenartikler in Hamburg arbeitet, zunächst anziehender. Aber neben den „großen“ Kunden der PR-Beratung sind Sie dann auch nur ein weiterer, kleiner Kunde, entsprechend wichtig sind Sie denen dann auch nur. Unser Tipp: Suchen Sie sich eine Agentur, die der Größe Ihres Unternehmens entspricht und für die Sie auch wirklich wichtig sind.

8. Praktikanten sollen etwas lernen, nicht Mitarbeiter ersetzen. Eine Unsitte in Hamburger PR-Agenturen, und das auch schon seit Jahren: Trotz teilweise happigen Stundensätzen von über 150 Euro wird die eigentliche Arbeit am Ende von Praktikanten geleistet, die mit 300 Euro im Monat abgespeist werden. Da jubelt natürlich die Buchhaltung und das Controlling, aber die Praktikanten und auch die Kunden sind die Leidtragenden. Bei einem Praktikum sollen die künftigen PR-Berater etwas lernen, nicht die Arbeit der gesamten Agentur übernehmen.

9. Vertriebslastige Agenturen meiden. Manche PR-Beratung in Hamburg scheint ihre Kommunikationskünste vor allem dazu einzusetzen, den Kunden immer wieder neue, zusätzliche Leistungen aufzuschwatzen. Unser Tipp: Verhandeln Sie ein Budget, und wenn das regelmäßig überzogen wird, dann sollten Sie sich überlegen, ob eine andere Hamburger PR-Beratung nicht eine bessere, weil günstigere, Alternative darstellt.

10. Inhabergeführte PR-Beratung. Suchen Sie sich nicht nur eine PR-Beratung, die inhabergeführt ist, sondern in der der Chef Sie persönlich berät, und nicht irgendein Mitarbeiter, der nicht nur weniger Erfahrung, sondern auch keine Entscheidungsmacht hat.

 

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