17/11/2019

Was zeichnet PR-Texte, PR-Artikel und Pressetexte aus? Ein Leitfaden (Teil 2)

Im ersten Teil unseres kleinen Leitfadens über PR-Texte – Was zeichnet PR-Texte, PR-Artikel und Pressetexte aus? Ein Leitfaden (Teil 1) – haben wir, also die Agentur Görs Communications aus Hamburg, bereits darauf hingewiesen, dass PR-Texte potenziell erheblich kosteneffizienter als Werbe/Media-Schaltungen sind. Dies jedoch nur, wenn es gelingt, Veröffentlichungen zu generieren. Und das Generieren von Veröffentlichungen steht und fällt mir einer zielgenauen Ansprache der Medien (etwa einzeln oder per Presseverteiler) und vor allem der Qualität der PR-Texte. Dauerwerbeschleifen lesen sich etwa für die Vertriebsleute im eigenen Unternehmen gut, die Chance, dass Medien sie abdrucken, geht jedoch gegen Null.

Sich die Frage nach der Qualität von PR-Texten, PR-Artikeln und Pressetexten steht und fällt nicht nur mit der Ausdrucksweise und der Orthographie (also der Rechtschreibung), sondern hängt wesentlich davon ab, ob die Texte in ein journalistisches Umfeld passen. Und dort gibt es eine Vielzahl von ungeschriebenen Regeln, die ein guter PR-Texter kennt – beziehungsweise von einem schlechten PR-Texter ignoriert werden.

Ob ein PR-Artikel gut ins redaktionelle Umfeld passt, liegt auch daran, ob sich der Texter vorher Gedanken gemacht hat, was für eine Art von Text er überhaupt produzieren will – und ob diese Textart überhaupt bei den anvisierten Medien infrage kommt. Gerade in Fachzeitschriften, die für das B2B-Geschäft sind, finden sich in der Regel kaum Kommentare, stattdessen besteht ein hohes Interesse an Interviews und Berichten.

Folgende Textformen bieten sich für PR-Texte an:

  • Die Nachricht. Hier kommt es darauf an, informativ und objektiv zu schreiben. Also möglichst sachlich formulieren, blumige Umschreibungen vermeiden, auf unnötige Längen verzichten, einen seriösen Text abliefern.
  • Der Bericht. Sachlich und interessant informieren. Mehr als “nur” Informationen aneinanderreihen, sondern eine Story erzählen; dabei aber immer seriös bleiben. Also keine Märchenstunde einlegen, sondern einen sauber gegliederten Text formulieren, der die Frage nach dem “Wer,wie, wo, warum” beantwortet. Besonders interessant für B2B-Texte.
  • Die Reportage. Erzählen in Zeitung und Zeitschrift. Im Gegensatz zum Bericht bekommt der Unterhaltungsfaktor hier eine deutlich wichtigere Funktion. Der Text sollte spannend geschrieben sein, kann dabei sogar auch witzig sein.
  • Das Feature. Anspruchsvoll und unterhaltsam informieren. Sicherlich das aufwendigste Format, gleich, ob im Journalismus oder in der PR-Arbeit. Ein gutes Feature schafft es, interessante Zusammenhänge und Informationen unterhaltsam aufzubereiten. Also nicht die Art Text, an die man sich als PR-Anfänger wagen sollte.
  • Das Porträt. Mit Texten ein Bild von Menschen malen. Der große Vorteil eines Porträts für PR-Artikel besteht darin, dass das zumeist anonyme Unternehmen auf diese Weise ein Gesicht bekommt – das Gesicht sollte dabei jedoch positiv gezeichnet sein. Vertrauenserweckend, seriös, weder verschwenderisch noch knauserig.
  • Das Interview. Menschen kommen zu Wort. Interviews werden nicht nur gerne abgedruckt und gelesen, sie bieten auch den Vorteil, dass viele verschiedene Themen in einem einzigen Interview untergebracht werden können.
  • Der Kommentar. Werten und argumentieren. Hier muss es nicht unbedingt sachlich zur Sache gehen, selbst Polemik ist erlaubt. Wichtig ist jedoch, dass über den ganzen Kommentar eine schlüssige Argumentationsstruktur gewahrt bleibt. Also nicht einfach Textbaustein an Textbaustein legen.
  • Die Glosse. Mit spitzer Feder humorvoll Kritik äußern. Eng mit dem Kommentar verwandt, aber deutlich humorvoller. PR-Texter ohne Sinn für Ironie und Witzigkeit sollten hiervon lieber die Finger lassen. Nichts ist schließlich unbefriedigender für den Leser als eine Glosse, bei der er innerlich nicht schmunzeln muss.
  • Die Schlagzeile. Die Aufmerksamkeit des Lesers gewinnen. Eine knackige Ankündigung von dem, was den Leser erwartet. Darf dabei aber auch nichts versprechen, was am Ende doch nicht eingelöst werden kann. Etwas Zuspitzung, etwas Übertreibung ist also okay, maßloses Übertreiben hingegen nicht.
  • Der Vorspann. Aller Anfang muss nicht schwer sein. Muss informieren, was später kommt, dabei aber gleichzeitig auch Lust machen. Sozusagen die Fortsetzung der Schlagzeile mit anderen Mitteln.
  • Der Bildtext. Kurzer Text – große Wirkung. Gerade für Leser interessant, die die Zeitungen, Zeitschriften und Online-Angebote nur überfliegen. Das Auge bleibt fast immer bei den Bildern und dem Bildtext hängen. Ideal, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Weitere Informationen darüber, was PR-Texte, PR-Artikel und Pressetexte auszeichnet, gibt es im dritten Teil unseres Leitfadens. Stay tuned!

Was zeichnet PR-Texte, PR-Artikel und Pressetexte aus? Ein Leitfaden (Teil 1)

Viele Unternehmen, die sich über den Einsatz von Public Relations (PR) Gedanken machen, sind sich der vielen Facetten (und damit Möglichkeiten) der PR-Arbeit nicht bewusst – und das häufig im Gegensatz zu klassischer Werbung, von der die meisten ein ziemliches genaues Bild im Kopf haben. Werbung lässt man erst für Geld gestalten, dann schaltet man sie für Geld, dann erscheint sie. Ein relativ einfacher Vorgang, der aber nun einmal Geld kostet.

PR-Arbeit hingegen funktioniert anders, da im Regelfall kein Geld an Dritte für das Schalten gezahlt werden muss. Das hat natürlich Vor- und Nachteile, der große Vorteil ist natürlich der, dass keine Kosten bei der Mediaschaltung anfallen, der Nachteil besteht darin, dass das Erscheinen der PR-Texte nicht erzwungen werden kann, eine Veröffentlichungsgarantie wie bei vertraglich vereinbarten Werbeschaltungen gibt es nicht. Deshalb schrecken Unternehmen häufig vor PR zurück, da immer eine gewisse Ungewissheit bleibt – werden die Journalisten das PR-Material positiv aufnehmen, werden sie positiv berichten, kommt die Botschaft am Ende bei den (Neu-)Kunden an? Im Idealfall spart das Unternehmen durch PR eine Menge Geld ein und erreicht deutlich mehr Menschen, als es durch Werbung der Fall wäre, im schlechten Fall versandet die Botschaft irgendwo zwischen Unternehmen, PR-Agentur, Medienhäusern und Kunden.

Die Ungewissheit über das Eintreffen des Erfolgs wird durch die Unkenntnis des Handwerkzeugs von einer hoffentlich guten PR-Beratung verstärkt – fast jedes Unternehmen kennt Pressemitteilungen, weiß aber etwa nicht, dass man PR auch für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) einsetzen kann. Um dieser Unkenntnis etwas entgegenzusetzen, informieren wir – die PR-Agentur Görs Communications aus Hamburg – in dieser Blog-Serie über PR-Texte, PR-Artikel und Pressetexte.

PR-Texte wirken sich auf Image und Bekanntheit aus

Grundsätzlich gilt, dass PR-Texte und PR-Artikel in positiver oder negativer Form in Erscheinung treten können. Durch positiv formulierte PR-Artikel wird versucht, ein bestimmtes Image auf- oder auszubauen oder umzugestalten. Negativ formulierte PR-Artikel versuchen hingegen, ein bestehendes positives Image zu beeinträchtigen oder zu zerstören. Letzteres – also das Schlechtmachen der Konkurrenz – wird in Deutschland fast ausschließlich beim sogenannten “Negative Campaigning” in der Politik betrieben, im gewerblichen Sektor kommt es nur sehr selten dazu. Im Normalfall wird PR hierzulande von Unternehmen betrieben, um ihr eigenes Image zu verbessern, nicht, um die Konkurrenz  schlecht dastehen zu lassen. Und natürlich, um die Bekanntheit des Unternehmens zu verbessern.

Zudem wird darin unterschieden, an ob die Kommunikation extern oder intern erfolgen soll. Extern gerichtete PR-Artikel können etwa Pressemitteilungen, Themenbeiträge, Beantworten von Presseanfragen, Interviews, Pressespiegel, Geschäftsberichte, Broschüren, Flyer, (versteckte) Anzeigen (Advertorials), Newsletter, Internet-Seiten allgemein, Landingpages, Blogs, Social Media Postings, Online-Magazine, Online-Campaigning sein. Interne gerichtete PR-Artikel sind hingegen etwa Mitarbeiterzeitschriften, Newsletter im Intranet, Intranetbetreuung allgemein, Wording, Themenwebsites. Die Aufzählung ist natürlich nicht vollständig, aber sie gibt schon mal einen guten Überblick darüber, was für Arten an PR-Texten es gibt – und das es zum Teil Überlappungen zur Werbung gibt.

Was die einzelnen PR-Texte, PR-Artikel und Pressetexte auszeichnet, erklären wir im zweiten Teil der Blog-Serie über PR-Texte, PR-Artikel und Pressetexte, der sich hier unter dem Titel “Was zeichnet PR-Texte, PR-Artikel und Pressetexte aus? Ein Leitfaden (Teil 2)” findet.

PR und Content Marketing für die ACHEMA 2015

Vom 15. bis 19. Juni 2015 findet wieder die ACHEMA in Frankfurt am Main statt, das Weltforum und die 31. Internationale Leitmesse der Prozessindustrie. Erstmals wird die Messe für die chemische Technik und Prozessindustrie mit drei Fokusthemen aufwarten: “BiobasedWorld” dreht sich rund um das Thema Biotechnologie und die Nutzung nachwachsender Rohstoffe, “Innovative Prozessanalytik” rund um die Labor- und Analysentechnik bis hin zur Automation und beim “Industriellen Wassermanagement” geht es schließlich um emissionsarme Produktion und ihre verfahrenstechnischen Voraussetzungen.

Kommunikation für die ACHEMA 2015

ACHEMA 2015

ACHEMA 2015

Erwartet werden auf der ACHEMA wie bei der letzten Messe 2012 rund 3.800 Aussteller und 167.000 Teilnehmer – was für die Unternehmen naturgemäß Segen und Fluch zugleich ist. Zum einen wird die ACHEMA damit ihrem Ruf gerecht, der Branchentreff schlechthin der chemischen Technik und Prozessindustrie zu sein. Kaum ein Unternehmen, das in diesem Bereich aktiv ist, wird es sich leisten können, nicht auf der Messe präsent zu sein; es wird wieder ein Schaulaufen des Who-is-Who der Branche auf der ACHEMA 2015 (inklusive unseres Kunden Alfa Laval) sein, bei dem wichtige Kontakte hergestellt und aufgefrischt werden.

Die Unternehmen setzt die Ausstellerzahl jedoch auch vor ganz praktische Probleme. Wie soll man es schaffen, unter 3.800 anderen Unternehmen aufzufallen? Wie die Entscheider und Multiplikatoren auf den eigenen Stand aufmerksam machen? Wie die (Fach-)Presse dazu bringen, über die eigene Messepräsenz und die eigenen Produkte zu schreiben, statt über die des Konkurrenten?

Natürlich ist eine Antwort ein anprechender und außergewöhnlicher Stand auf der Messe selbst. Also ein Stand auf der ACHEMA, der mehr als “nur” die Produkte zu bieten hat; der mit einem wirklich interessanten Rahmenprogramm aufwartet. Ebenso entscheidend wie der Stand selbst ist die Kommunikation – und das vor, während und nach der ACHEMA 2015. Der Messeauftritt muss mit gezielten Kommunikationsmaßnahmen flankiert werden, und zwar so, dass auch das Jahr 2015 – und damit der Medienwandel – berücksichtigt wird.

Es reicht 2015 nicht mehr aus, mit Pressemitteilungen an die Fachmedien zu verschicken, eine Pressekonferenz abzuhalten und Anzeigen für den Messeauftritt auf der ACHEMA 2015 in den Fachblättern zu schalten. Natürlich kann – und sollte – man das weiterhin machen, aber die Digitalisierung darf nicht mehr länger ignoriert werden, wenn man tatsächlich das Beste aus der eigenen Präsenz auf der Messe herausholen will.

PR und Digital Relations für die Messekommunikation

Online-PR bzw. Digital Relations setzen bereits in der klassischen Medienarbeit ein. 2015 reicht es nicht mehr, den Journalisten die Pressemitteilung zu mailen und auf der Pressekonferenz auf Papier oder auf dem USB-Stick in die Hand zu drücken. Vielmehr müssen die Pressemitteilungen auch im Netz gefunden werden – und das besser als die der direkten Konkurrenten. Das bedeutet, dass die Pressemitteilungen nicht nur auf der eigenen Seite hochgeladen werden, sondern auch bei den Presse- und Informationsportalen eingestellt werden – wovon es mittlerweile mehr als 150 (!) gibt.

Noch wichtiger als das Hochladen und Einstellen der Pressemitteilungen ist jedoch ihre Auffindbarkeit. Sind alle wichtigen Keywords verwendet worden, wie hoch ist die Keyworddichte? Mit welchen SEO- und SEM-Maßnahmen werden die Pressemitteilungen flankiert? Werden die bestehenden Online-Kanäle des Unternehmens gezielt genutzt, um die Pressemitteilungen (bei Google und Co.) zu pushen? Alles Fragen, die sich die PR- und Marketing-Verantwortlichen stellen müssen – und das nicht erst während der ACHEMA, sondern Monate im Voraus. Also jetzt.

Aber bei der Medienarbeit geht es in der Zielsetzung ja nicht darum, die Presse zu überzeugen, sondern über den Umweg der Presse potenzielle Kunden und Geschäftspartner zu erreichen – sie ist also ein Mittler. Dank des Siegeszuges des Internets ist es aber deutlich leichter, die potenzielle Kunden und Geschäftspartner direkt zu erreichen – der Umweg über die Presse muss nicht mehr zwangsläufig genommen werden.

Content Marketing für die ACHEMA

Setzt man Digital Relations ein, um die Messepräsenz auf der ACHEMA 2015 zu pushen, so geht es bei weitem nicht nur um die Ästhetik auf der Webseite des Unternehmens. Viele PR- und Marketing-Verantwortliche geben sich noch immer dem Irrglauben hin, dass es ausreicht, eine möglichst bunte und animierte Unterseite als digitale Messepräsenz einzurichten. Gerne wird dabei auch zu Adobe Flash gegriffen, obwohl die Suchmaschinen (und die Smartphones) das gar nicht mögen. Am Ende hat man dann viel Zeit und Geld in einer bunte Unterseite gesteckt, auf die jedoch kaum einer zugreift.

Dabei gilt auch hier das Gleiche wie für die Pressemitteilungen, ohne SEM- und SEO-Flankierung geht man im Internet unter. Dabei bietet Content Marketing beste Möglichkeiten, um auf sich aufmerksam zu machen. Gutes Content Marketing leistet mehr als nur Werbung, es vermittelte Inhalte, Image und hilft ungemein bei der Suchmaschinenoptimierung. Doch Content Marketing beschränkt sich auf bei dem Promoten eines Messeauftritts auf die eigene Webseite, vielmehr werden einzelne Inhalte auch bewusst auf anderen Plattformen eingestellt, um Besucher dort “abzuholen” und auf die eigene Präsenz auf der ACHEMA aufmerksam zu machen.

Social Media auf der ACHEMA

Natürlich müssen auch die Social-Media-Kanäle entsprechend eingesetzt werden – vor, während und nach der ACHEMA. Social Media bietet hierbei nicht nur die Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen (und den Traffik auf der eigenen Webseite zu steigern), sondern gibt der Unternehmenskommunikation die Möglichkeit der Interaktion mit potenziellen Kunden, Geschäftspartnern und Multiplikatoren wie Journalisten.

Gerade während der ACHEMA bieten die einzelnen Social-Media-Plattformen von Twitter über Facebook, Xing, LinkedIn bis schließlich hin zu ‎Scribd‬ und ‪SlideShare‬ die Möglichkeit, seine Inhalte “an den Mann zu bringen” und Last-Minute-Besucher für den Messestand zu generieren. Aber dafür braucht es mehr als einfach nur ein paar lustige Tweets, ohne richtige Strategie geht es auch hier nicht. Was für Content soll über Social-Media gestreut werden, was für Kanäle setzt man ein, wie erreicht man Aufmerksamkeit, auch wenn kein großes Budget für Social Media zur Verfügung steht?

Content Marketing, PR, SEO und Social Media: Verzahnung ist Trumpf

Wie bereits geschrieben wurde, lohnt es sich, die digitalen Pressemitteilungen mit SEO- und SEM-Maßnahmen zu flankieren. Gleichzeitig kommt jedoch noch hinzu, dass Pressemitteilungen ein gutes Instrument sind, um selbst (!)  SEO zu betreiben. Dieser Mechanismus, dass die einzelnen Maßnahmen sich gegenseitig unterstützen, zieht sich durch die gesamte Kommunikation. Social Media wird zur Unterstützung der Content-Marketing-Strategie auf der Unternehmensseite eingesetzt, aber gleichzeitig wird auf der Unternehmensseite die Social-Media-Aktivität beworben.

Die enge Verzahnung der Kommunikationsmaßnahmen rund um den Messeauftritt sorgt nicht nur für eine größere Aufmerksamkeit, sondern schont das Budget – Inhalte können schließlich mehrmals verwendet werden. Kommunikation betreiben kann jeder – aber gezielt Aufmerksamkeit und Bekanntheit bei der Zielgruppe zu generieren, ohne das Budget übermäßig zu belasten nicht. Egal, ob Online, Print oder direkt auf dem Stand auf der ACHEMA 2015.

PR und Content Marketing aus Hamburg

 

PR Agentur (Hamburg) Görs Communications (DPRG) - Public Relations Agentur Hamburg, PR Beratung, Content Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Crossmedia PR & Kommunikation, Social Media, Marketing, Digital Relations, Presseinformation, Pressearbeit, B2B, PR Hamburg

Görs Communications bietet professionelle Public Relations / Öffentlichkeitsarbeit, Werbung / Marketing und Kommunikation für Unternehmen, die im Wettbewerb ganz vorne sein wollen. Unter dem Motto „Bekanntheit. Aufmerksamkeit. Umsatz.“ bietet Görs Communications Ideen und Umsetzung für den crossmedialen Erfolg: PR-, Marketing-, Kommunikations- und Werbe-Beratung, die sich für unsere Kunden direkt auszahlt.

Kontaktieren Sie uns und wir besprechen in einem kostenlosen Erstberatungsgespräch, wie Sie Content Marketing und PR gezielt zur Flankierung ihres Messeauftritts einsetzen – und Aufmerksamkeit und Bekanntheit für Ihr Unternehmen erzielen.

Wir beraten Sie gerne beim notwendigen Transformationsprozess vom Push- und Outbound-Marketing zum Pull- und Inbound-Marketing.

Mehr zum Content Marketing, die schlagkräftige Kombination von PR und Contentmarketing, Content Arten sowie zur Content Marketing Strategie finden Sie hier auf www.goers-communications.de.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

PR für die Suchmaschinenoptimierung bzw. SEO

Während es vor gut zehn Jahren noch relativ einfach war, die einzelnen professionellen Kommunikationsformen voneinander abzugrenzen, verschwimmen dank des Siegeszuges des Internets die Grenzen zwischen Marketing, Werbung und Public Relations (PR) immer weiter. Hinzu kommen noch ganz neue Betätigungsfelder für die Kommunikationsabteilungen, wie die Erstellung und Pflege der Webseiten, die Schaltung von AdWords-Anzeigen und natürlich die Suchmaschinenoptimierung (SEO = Search Engine Optimization).

Bei der immer schwieriger werdenden Abgrenzung zwischen Werbung, PR, SEO & Co. handelt es sich nicht um eine akademische Frage, sondern um eine Entwicklung mit ganz fassbaren Problemen. Und natürlich Chancen. Um im Internet eine möglichst optimale Performance zu erzielen, sollten die einzelnen Kommunikationsmaßnahmen möglichst eng verzahnt werden. Ein “Acting in Concert” ist nicht nur zielführender bei der Ansprache von Kunden, Journalisten und Multiplikatoren, sondern senkt die Kosten und den Aufwand der Kommunikationsleistungen enorm.

Dabei geht es nicht nur um das Internet allein, durch gezielte Crossmedia-Strategien lassen sich die Kosten von klassischen Kommunikationsmaßnahmen in den Print-Magazinen und -Zeitungen durch die verknüpfung mit Digital Relations, Social Media und Online-Marketing erheblich senken – und das bei gleichem Ertrag.

PR für die Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Ganz deutlich wird die enge Verzahnung bzw. der fließende Übergang zwischen den einzelnen Kommunikations-Disziplinen, wenn man bedenkt, was PR für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) leisten kann – und was die Suchmaschinenoptimierung (SEO) für die PR leisten kann. Aufgrund der vielen Google-Updates sind SEO-Maßnahmen (sowohl OffPage-Optimierung und OnPage-Optimierung) in immer stärkerem Maße vom Content abhängig. Google wird immer schlauer, die Suchmaschine kann immer besser zwischen sinnvollen und unnützen Inhalten entscheiden, weshalb das reine Platzieren von Links (gerade in einem schlechten Umfeld) einfach nicht mehr ausreicht.

PR Hamburg

Google-Suche nach PR Hamburg

Um ein möglichst hohes Ranking zu erreichen, ist das regelmäßige Erstellen von Text-Content mittlerweile so gut wie unabdingbar. Und dieser Text-Content muss mehreren Anforderungen entsprechen, zum einen muss er eine gewisse Länge haben, dann muss er sich mit den relevanten Inhalten auseinandersetzen (Texte über Spielplätze zahlen nicht auf das Google-Ranking bei “Maschinenbau” ein), eine bestimmte Keyworddichte haben, so interessant sein, dass von anderen Seiten auf den Text-Content verlinkt wird, einen natürlichen Satzbau haben und schließlich so interessant sein, dass die Leser nicht nach drei Sekunden wieder abspringen.

Natürlich kann eine PR-Agentur hierfür relevante Inhalte beisteuern, etwa, indem ein Blog regelmäßig mit neuen relevanten Inhalten gefüllt wird. Oder dadurch, dass der Text auf bestehenden Seiten und Unterseiten optimiert wird. Oder, indem ein Lexikon (bzw. eine FAQ-Sammlung oder ein ABC) angelegt wird. Möglichkeiten, guten Text unterzubringen, gibt es viele, aber eine PR-Agentur ist bekanntlich mehr als eine reine Text-Agentur.

Eine SEO-Maßnahme, für die PR-Agenturen prädestiniert sind, sind Pressemitteilungen. Dieses klassische Mittel der PR bzw. der Öffentlichkeitsarbeit hat den Vorteil, dass der SEO-Nutzen praktisch “nebenbei” anfällt. Mit einer Pressemitteilung kann man, so ein guter und aktueller Presseverteiler besteht, weiterhin noch gute Veröffentlichungen in den Print-Zeitschriften und -Zeitungen erzielen. Ist die Pressemitteilung erstellt, lässt sie sich wunderbar auch für Online-Zwecke benutzen – das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist daher außerordentlich gut.

Zum einen sind die Pressemitteilungen neben der Pressemappe Hauptbestanteil des Presse-Bereiches auf der Homepage, sie können also einen kleinen Teil zur OnPage-Optimierung beitragen. Viel wichtiger ist jedoch der OffPage-Beitrag der Pressemitteilungen bei den SEO-Maßnahmen. Mittlerweile gibt es weit mehr als 100 Presseportale, in die man “seine” Pressemitteilung (in der Regel sogar kostenloslos) einpflegen kann. Diese haben neben ihrer eigentlichen Funktion – dass Journalisten die Portale lesen und “den Stoff” weiterverwerten – den riesigen Vorteil, dass es möglich ist, Links innerhalb der Pressemitteilung zu setzen.

Beschäftigt sich die Pressemitteilung mit den relevanten Inhalten (was im Grunde genommen ja selbstverständlich ist) und ist die Pressemitteilung aus SEO-Sicht “gut geschrieben”, kommen die Links sogar aus einem guten Text-Umfeld, es ist also dank der Pressemitteilung und den Presseportalen relativ leicht möglich, an viele Links zu kommen, die der eigenen Seite wirklich helfen. Zudem sollten auch nicht die Online-Präsenzen der Zeitungen/Zeitschriften vergessen werden, übernimmt ein Journalist Teile der Pressemitteilung, dann kommt es auch immer wieder vor, dass dieser auch einzelne Links übernimmt.

Last but not least kann die Pressemitteilung auch noch bei Scribd und SlideShare eingestellt werden, um eine weitere Link-, Traffic- und Veröffentlichunge-Quelle zu erhalten, und dies ebenfalls ohne weitere Kosten.

SEO für die PR
Natürlich lässt sich SEO umgekehrt auch für die PR-Maßnahmen einsetzen. Im Hinterkopf sollte man dabei immer haben, dass die Online-Recherche bei Journalisten mittlerweile das Maß aller Dinge ist – zum einen, weil fast das ganze Wissen der Welt im Internet zu finden ist, zum anderen natürlich aus Kosten- und Zeitgründen. In der Regel nutzen Journalisten hierfür, wie jeder andere Internetnutzer auch, Google. Aber sie gehen nicht hunderte von Sucherergebnisse durch, sondern beschränken sich aus Zeitgründen im Normalfall mit den ersten drei Suchergebnisseiten von Google; häufig auch nur auf die allererste.

Dies bedeutet, dass das eigene Pressematerial – Pressemitteilungen, Pressemappen, PR-Videos, kostenloses Bildmaterial etc. – nur dann überhaupt in das Sichtfeld der Journalisten gerät, wenn es bei Google entsprechend hoch gerankt wird. Dazu ist es natürlich vorteilhaft, wenn die Seite, auf der das Pressematerial steht, bei Google hoch eingestuft wird, sei es die eigene Homepage, Presseportale oder Scribd und SlideShare.

Zum anderen lässt sich das Ranking der einzelnen Pressemappe oder der Pressemitteilung durch SEO-Maßnahmen gezielt steigern. Sowohl dadurch, dass der Text entsprechend geschreiben ist (Stichwort Keyworddichte), als auch dadurch, dass Linkbuilding-Maßnahmen ergriffen werden. Eine ausgeklügelte SEO-Strategie kann dafür sorgen, dass die Pressemitteilung bei den relevanten Sucheingaben ganz weit oben in der Suche erscheint, ein Journalist, der zu einem bestimmten Thema recherchiert, landet so “ganz zufällig” in ihrem Pressebereich.

PR und SEO verzahnen

Da sowohl PR für die SEO-Maßnahmen, als auch SEO für die PR-Maßnahmen sinnvoll ist, empfiehlt es sich, beide Kommunikationsarten möglichst eng zu verzahnen. Noch besser: Man fängt an, beides als eine Einheit zu sehen, die zusammen agieren muss, da sich auf diese Weise mit dem geringsten Aufwand (Kosten, Arbeitsaufwand) der höchste Ertrag (Aufmerksamkeit, Umsatz, Image) erzielen lässt.

Scribd und SlideShare für Pressemappen und Pressemitteilungen nutzen

In dem Beitrag “Pressemappe: Online und Print” hier im Görs Communications-Blog haben wir bereits darauf hingewiesen, warum sich die Erstellung einer Online-Pressemappe für fast alle Unternehmen lohnt. Eine Pressemappe ist so etwas wie ein Aushängeschild des Unternehmens bei Journalisten, sie bietet dem Unternehmen die Möglichkeit, die Berichterstattung positiv zu beeinflussen. Man kann wichtige Botschaften bereits im Vorfeld platzieren, und muss nicht im Nachhinein auf “schlechte” oder “unwahre” Presse reagieren. Und das alles bei einem vergleichsweise geringen Aufwand, häufig fallen für die Online-Pressemappe nur Arbeitsstunden, aber keine externen Kosten an.

Grundsätzlich empfiehlt es sich immer, die Online-Pressemappe an prominenter Stelle im Pressebereich auf der eigenen Webseite zu präsentieren. Schreibt ein Journalist über ein Unternehmen, dann schaut er in der Regel bei der Recherche fast immer auf der Webseite des Unternehmens und dort im Pressebereich vorbei. Und dabei sollte ihm die Pressemappe sofort ins Auge fallen, da er dann auch auf sie zurückgreift. Zudem kann auf die Pressemappe noch von anderen Unterseiten der Webseite verlinkt werden, beispielsweise, wenn es eine Unterseite zur Unternehmensgeschichte gibt.

Dieses Vorgehen ist aber noch immer relativ passiv, da vorausgesetzt wird, dass der Journalist die eigenen Unternehmens-Webseite von sich aus aufruft. Da der Online-Pressemappe ja bereits erstellt wurde, stellt sich hier die Frage, ob es nicht die Möglichkeit gibt, die Pressemappe auch noch so zu verbreiten, dass Journalisten über sie “stolpern”, auch wenn sie eigentlich gar nicht über das Unternehmen, das in der Pressemappe vorgestellt wird, recherchieren. Eine Möglichkeit hierfür stellen ein paar Online-Presseportale bereit, bei denen es möglich ist, die eigene Pressemappe einzustellen.

Scribd und SlideShare

Eine andere gute Möglichkeit für die Verbreitung der Pressemappen sind die beiden Onlineportale Scribd und SlideShare. Bei Scribd handelt es sich um ein Webportal, das 2006 gestartet ist und als “YouTube für Dokumente” bezeichnet wird. User können Dokumente (u.a. als PDF- oder Word-Dokument) hochladen und sie so der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Selbstverständlich werden die Dokumente auch von den Suchmaschinen indiziert, es ist sogar möglich, sie anschließend wieder auf anderen Webseiten einzubetten. SlideShare ist ebenfalls 2006 gestartet, das Unternehmen, das mittlerweile zum Web-2.0-Giganten LinkedIn gehört, hat sich vor allem auf Präsentationen spezialisiert, laut Wikipedia hat das Online-Portal derzeit 58 Millionen Besucher pro Monat und ca. 16 Millionen angemeldete Nutzer.

Scribd Pressemappe

Digitale Pressemappe auf Scribd

 

Was sowohl für Scribd, als auch für SlideShare spricht: Beide Plattformen sind extrem nutzerfreundlich, mit etwas Übung sind Pressemappen in ein paar Minuten eingestellt. Außerdem ist das Einstellen der Dokumente kostenfrei, unter dem Strich fällt also nur ein minimaler Arbeitsaufwand an. Vor diesem Hintergrund wundert es eigentlich, dass vor allem größere Unternehmen die Chance nutzen, das Musiklabel Universal nutzt SlideShare schon mehrere Jahre, um Pressemappen über Künstler oder einzelne Alben hochzuladen. Als besonders praktisch hat sich dabei die Möglichkeit erwiesen, Videos von YouTube einzubetten, im Gegensatz zur klassischen Print-Pressemappe können die Multimedia-Vorteile voll ausgespielt werden.

Slideshare Pressemappe

Digitale Pressemappe von Universal Music auf Slideshare zu David Garretts Album “Legacy”

 

Pressemitteilungen und Präsentationen bei Scribd und SlideShare einstellen
Der Vorteil von Scribd und SlideShare liegen auf der Hand: Bei einem minimalen Arbeitseinsatz kann man etliche neue Kontakte generieren. Und das beschränkt sich nicht auf die (Millionen) Nutzer von Scribd und SlideShare, durch das gute Suchmaschinenranking der beiden Portale finden auch noch viele weiter Internetnutzer den weg zu den Dokumenten, wenn sie in entsprechender Richtung recherchieren.

Das gute Kosten-Nutzen-Verhältnis sorgt auch dafür, dass einige Unternehmen auch ihre Pressemitteilungen bei Scribd und SlideShare einstellen. Ist der Account erst angelegt und die Routine eingespielt, dauert das Einstellen der Pressemitteilungen auch nur noch 3 Minuten – und mit 3 Minuten hat man eine weitere Möglichkeit, um mit seiner Botschaft zu Journalisten oder anderen interessanten Kontakten durchzudringen.

Selbiges gilt natürlich auch für Präsentationen, die für Messen etc. vorbereitet wurden. Häufig steckt in ihnen ein enormer Arbeitsaufwand, und trotzdem verschwinden sie nach dem Präsentieren häufig in der Schublade (bzw. der Festplatte). Warum nicht einfach die Chance nutzen, und sie auch bei Scribd und SlideShare einstellen? Es kostet nichts und man behält die volle Kontrolle, da die eingestellten Dokumente auch jederzeit wieder gelöscht werden können. Kurz und gut, es ist eine gute Möglichkeit, einen Vortrag erfolgreich einer Zweitverwendung zuzuführen, in Zeiten knapper Budgets sicher nicht die schlechteste Lösung.

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