16/07/2019

Pressemappe: Online und Print (Teil 2)

In “Pressemappe: Online und Print (Teil 1)” haben wir bereits gezeigt, warum eine Pressemappe ein wichtiges Instrument ist, um die Berichterstattung über das eigene Unternehmen positiv zu beeinflussen. Im zweiten Teil wollen wir aufzeigen, was beim Erstellen einer Pressemappe – sowohl in der Print-, als auch in der Online-Version – beachtet werden muss, damit diese auch tatsächlich von Journalisten genutzt wird und die Kosten trotzdem in einem erträglichen Rahmen bleiben.

Der Schreibstil: Ruhig, sachlich, informativ

Eine Pressemappe ist keine Dauerwerbeschleife. Damit Journalisten tatsächlich auf das Material zugreifen, was Sie ihnen in Ihrer Pressemappe anbieten, kommt es darauf an, dass das Material so aufbereitet ist, dass die Journalisten dies als nützliche Information für ihre Arbeit wahrnehmen. Das bedeutet zunächst einmal, dass die Informationen in der Pressemappe auch tatsächlich der Wahrheit entsprechen, denn Journalisten mögen es naturgemäß nicht, wenn man sie hinter das Licht führt – und am Ende sitzen Journalisten in der Kommunikation immer am längeren Hebel.

Fakten. Journalisten schauen nicht in Pressemappen, um “schön geschriebene” Lyrik zu entdecken, sondern um Informationen über das Unternehmen bzw. die Produkte des Unternehmens zu finden. Entsprechend sollten möglichst viele harte Fakten in der Mappe zu finden sein. Der Sprachstil sollte dem angepasst sein, statt werbliche Adjektive aneinanderzureihen, sollte alle Texte ruhig, sachlich und informativ geschrieben sein. Großer Vorteil: In den Zeiten des Medienwandels gehen viele Journalisten aus Zeitgründen dazu über, ganze Texte auf Pressemappen (oder auch Pressemitteilungen) per Copy & Paste zu übernehmen – aber auch nur, wenn der Schreibstil angemessen, und das bedeutet vor allem sachlich, ist.

Es muss keine Hochglanzbroschüre sein

Natürlich werden Werbeagenturen und Druckereien jeden (potenziellen) Kunden dazu raten, für den Druck der Print-Pressemappe richtig tief in die Tasche zu greifen, damit diese “auch was her macht”. Aber eine Pressemappe ist keine Hochglanz-Werbebroschüre, sondern primär ein Informationsangebot für Journalisten. Dementsprechend sollte diese zwar streng dem Corporate Design folgen, jedoch nicht teuer in der Produktion sein. Im Zweifel ist ein schlichtes Design immer vorzuziehen, es kommt schließlich auf die Inhalte, nicht auf die Verpackung an, und Journalisten ist es in der Regel vollkommen egal, auf was für einem Papier und mit was für einer Drucktechnik die Mappe erstellt wurde.

Die Basics in jeder Pressemappe

Neben den Hintergrundinformationen über das aktuelle Event gehört in jede Pressemappe eine möglichst präzise Selbstdarstellung des Unternehmens – von der Geschichte über die Produktpalette bis hin zu den aktuellen Mitarbeiterzahlen und Geschäftsentwicklungen. Hilfreich sind hierbei gut aufbereitete Statistiken, mit denen der Journalist möglichst mit einem Blick die wesentlichen Informationen erfassen kann. Natürlich sollte der Pressemappe auch beschriftetes (!) Bildmaterial beiligen, wobei die Bedeutung dadurch nachgelassen hat, dass die Redaktionen heutzutage fast ausschließlich digitales Bildmaterial verwenden – die Bilder sind also eher als Appetithäppchen zu verstehen, mit dem auf das Bildmaterial in der digitalen Pressemappe hingewiesen wird.

Sehr wichtig ist die Liste der Ansprechpartner, und zwar aus drei Gründen. Zum ersten hinterlässt es bei dem Journalisten einen guten Eindruck, wenn Sie ihm durch die Angabe der konkreten Personen ein Gesprächsangebot bieten, das ist ein Zeichen für Transparenz und Offenheit. Zum anderen haben viele Journalisten keine Lust oder Zeit, bei der Firmenzentrale anzurufen und sich dort erst zu dem Gesprächspartner durchzukämpfen. Hat er jedoch direkt den Ansprechpartner samt Durchwahl vor Augen, dann ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass der Journalist “mal eben” durchruft. Zuletzt ist es auch in Ihrem Interesse, wenn vom Journalisten die “richtigen”, und damit vorbereiteten, Personen anspricht, so lassen sich Kommunikationspannen mit unvorbereiteten Mitarbeitern vermeiden.

Die Online-Pressemappe: Links statt den Leser mit Content zu erschlagen

Viele Unternehmen machen den Fehler, dass sie bei den Online-Pressemappen “viel ist viel” denken. Dank der digitalen Revolution ist Speicherplatz kein Problem mehr, deshalb packt man alles in die Online-Pressemappe, was man auch nur irgendwie als interessant erachtet. Wir von der PR-Agentur Görs Communications raten davon ab, stattdessen empfehlen wir, die Online-Pressemeldung jeweils immer identisch zur Print-Ausgabe zu gestalten – mit zwei Ausnahmen. Zum einen bietet sich ein Online-Bereich bestens an, um kostenlosen Bildmaterial in verschiedenen Auflösungen und Formaten (in der Regel .jpg und .tiff) anzubieten, das natürlich auch entsprechend beschriftet wird.

Statt tausend verschiedenen Sachen – weil sie ja eventuell hilfreich sind – in die Online-Pressemappe zu tun, empfiehlt es sich, die Online-Pressemappe analog zur Print-Pressemappe zu gestalten, dafür aber mit Links zu sämtlichen weiterführenden Themen. Auf diese Weise behält der Journalist die Übersicht, die Online-Pressemappe ist schlicht, beeinhaltet aber dank der Links wertvolle Zusatzinformationen. Wichtig: Technische Spielereien wie Flash, YouTube-Filme oder gar animierte Gifs haben in einer Pressemappe nichts verloren, das schadet nicht nur der Seriosität, sondern behindert den Journalisten beim Copy & Paste.

Online und Print: Aktualität ist ist Trumpf

Ein weiterer Grund, warum die Online-Pressemappe analog zur Online-Pressemappe gestaltet werden sollte, ist die starke Bedeutung der Aktualität. Kein Journalist möchte veraltete Informationen verwenden, außerdem macht eine verstaubte Pressemappe einen schlechten Eindruck. Deshalb sollte die Pressemappe regelmäßig – und erst recht vor wichtigen Messen, Pressekonferenzen etc. – angepasst werden. Die Zahlen und die Datumsangaben müssen überprüft und geändert werden, Fotomaterial eventuell erneuert und sämtliche Kontaktadressen ebenfalls einer Überprüfung unterzogen werden. Und da spart man sich auf die Dauer eine Menge Arbeit, wenn die Print- und die Onlineausgabe “in einem Abwasch” erneuert werden können.

Wegen der ständigen Überarbeitung bietet es sich bei der Print-Ausgabe an, nicht “auf halde” zu produzieren, sondern immer nur in geringer Stückzahl, und dann auch so, dass die einzelnen Blätter ausgetauscht werden können, damit nicht wegen einer einzigen Kontaktadresse sämtliche Pressemappen auf den Müll befördert werden müssen.

Pressestimmen

Viele Unternehmen machen es nicht, trotzdem raten wir von Görs Communications dazu, Pressestimmen in die Pressemappe zu legen. Pressestimmen verleihen immer eine gewisse Autorität, insbesondere, wenn sie von “angesehenen” Zeitungen oder Zeitschriften stammen. Ein kleiner Nebeneffekt: Mit Pressestimmen macht eine Pressemappe auch bei potenziellen Kunden mehr Eindruck, wenn Interesse besteht, kann der Vertrieb die Pressemappe also auch “mitbenutzen”, auf diese Weise lässt sich das Kosten/Nutzen-Verhältnis der Pressemappe noch weiter steigern.

Einzige Ausnahme: Bei Pressekonferenzen sollte man auf keine Pressestimmen in die Pressemappe legen, da dies zu aufdringlich wirken würde.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Pressemappe: Online und Print (Teil 1)

Da man regelmäßig Sätze wie “Pressemappe? Ist das nicht ein bisschen antiquiert?” oder “Der ganze Aufwand, und am Ende landet die Pressemappe doch im Müll” hört, ein paar Sätze hier im Blog, warum wir von Görs Communications unseren Kunden weiterhin empfehlen, Pressemappen zusammenzustellen – und das auch in doppelter Form, einmal als klassisches Print-Produkt, das man den Journalisten in die Hand drücken kann, und dann natürlich auch als Online-Angebot.

Kommunikation durch Pressemappen positiv beeinflussen

An den entscheidenden Gründen, warum eine Pressemappe sinnvoll ist, hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht viel geändert – hinzu kommen nur noch die Bedingungen des Medienwandels, in dem der Redaktionsalltag immer hektischer wird und die Online-Recherche eine immer bedeutendere Stellung einnimmt. Generell ist eine Pressemappe so etwas wie ein Aushängeschild des Unternehmens bei Journalisten, eine professionelle Pressemappe zeugt von einer seriösen Informationspolitik, und lässt das Unternehmen daher bereits durch die eigene Existenz besser erscheinen.

Eine Pressemappe bietet einem Unternehmen die Möglichkeit, die Berichterstattung über das eigene Unternehmen positiv zu beeinflussen. Man kann wichtige Botschaften bereits im Vorfeld platzieren, und muss nicht im Nachhinein auf “schlechte” oder “unwahre” Presse reagieren. Ermöglicht wird dies dadurch, dass Journalisten trotz Wikipedia & Co. noch immer gerne für ihre Recherche auf Pressemappen zurückgreifen – und das bei mehreren Szenarien. Grundsätzlich muss man davon ausgehen, dass Journalisten keine “Insider” sind, wenn es um Ihr Unternehmen geht – sie kennen den Namen des Unternehmens, sie kennen vielleicht ein paar Produkte, wissen in etwa, wie groß das Unternehmen ist, dann hört es aber meist auch schon auf. Dass dem so ist, liegt in der Natur der Sache, denn Journalisten müssen sich in ihrem Berufsleben mit so vielen Institutionen auseinandersetzen, dass sie zwangsläufig immer nur über begrenztes Wissen verfügen.

Szenario Pressekonferenz

Einfach mal als Szenario eine Pressekonferenz vorstellen. Ein Unternehmen stellt ein innovatives Produkt vor, durch geschickte PR-Arbeit ist es gelungen, 20 Journalisten der unterschiedlichen Fachzeitschriften für die Pressekonferenz zu gewinnen. Das Produkt hält, was es verspricht, die Präsentation verlief erfolgreich und alle Nachfragen konnten perfekt beantwortet werden – die Berichterstattung über das Produkt wird also aller Wahrscheinlichkeit positiv sein. Jetzt sitzen die Journalisten aber in Ihrer Redaktion vor dem Rechner und schreiben den Artikel und ihnen fällt dabei ein, dass ja noch zwei oder drei Absätze über das Unternehmen sinnvoll wären. Und für diese zwei oder drei Absätze brauchen sie Fakten, die sie nicht haben, um sich daran langzuhangeln. Haben Sie den Journalisten eine Pressemappe in die Hand gedrückt, werden diese aller Wahrscheinlichkeit nach dort zuerst reinschauen und Ihre Informationen übernehmen. Alternativ kann es natürlich auch sein, dass der Journalist die Online-Pressemappe verwendet und der Einfachkeit halber sogar ganze Sätze per Copy & Paste übernimmt.

Verfügen Sie hingegen nicht über eine Pressemappe, ist der Journalist gezwungen, seine Informationen sich anderswo zu besorgen, in der Regel per Online-Recherche. Und da kann es sein, dass er falschen Informationen aufsitzt, negative Berichte über Ihr Unternehmen liest oder aufgrund mangelnder Informationen ganz auf die zwei, drei Absätze über das Unternehmen verzichtet. Und das ist aus PR-Sicht bestenfalls eine vertane Chance, schlimmstenfalls sogar ein ziemliches Ärgernis, nämlich, wenn sich durch die Recherche negative Inhalte in den Artikel geschmuggelt haben.

Szenario Onlinerecherche

Oder stellen Sie sich als weiteres Szenario vor, dass ein Journalist bei der Recherche zu einem Artikel über ein Produkt von Ihnen oder über ihr Unternehmen stolpert. Aus irgendeinem Grund haben Sie das Interesse des Journalisten geweckt, der in der Redaktion vor seinem Rechner sitzt und noch eine Stunde hat, um den Artikel zu beenden.

Der Journalist wird sich sicher nicht die Mühe machen, umständlich Informationen über Ihr Unternehmen einzuholen, sondern er wird so vorgehen, wie er es gewohnt ist. Kurz auf die Webseite ihres Unternehmens schauen, dort auf den Pressebereich gehen und sich dort die relevanten Informationen übernehmen. Vielleicht sagen ihm sogar das Bildmaterial zu, dass Sie dort anbieten, und ein oder zwei Bilder schaffen es in den Artikel.

Bieten Sie ihm hingegen keine Informationen an, dann wird er, ähnlich wie im ersten Szenario, entweder seine Informationen von anderen Quellen im Internet beziehen, oder er wird den Teil über Ihr Unternehmen entweder ganz weglassen oder zusammenkürzen. Und damit hat Ihr Unternehmen nicht nur die Chance verpasst, es praktisch ganz nebenbei und ohne eigenes Zutun in eine Zeitschrift/Zeitung zu gelangen, es hat auch die Chance verpasst, die Berichterstattung durch eine gute Pressemappe in die richtigen Bahnen zu lenken.

Warum Journalisten auf Pressemappen zurückgreifen

Viele  Unternehmen (und auch die PR-Verantwortlichen) machen den Fehler, dass sie eine gewisse Bunkermentalität an den Tag legen, wenn es um Medien geht. Man erwartet eigentlich nur negative Berichte, ist überzeugt, dass Journalisten eher Schlechtes als Gutes über einen denken. Dabei gehen die meisten Journalisten – so Sie es sich nicht vorher mit ihnen verscherzt haben – meist ziemlich ergebnisoffen auf Unternehmen zu. Es wird eben nicht von vornherein “das Schlechteste” gedacht, sondern man bringt Ihnen sogar ein gewisses Grundvertrauen entgegen.

Und das Grundvertrauen überträgt sich auch auf Ihre Pressemappe. Journalisten sind es gewöhnt, mit Pressemappen zu arbeiten, weil diese seit Jahrzehnten die Arbeit der Journalisten erleichtern. Sie arbeiten praktisch “aus Gewohnheit” mit den Pressemappen und gehen angesichts Ihres Grundvertrauens auch davon aus, dass die Informationen, die in den Pressemappen stehen, auch der Wahrheit entsprechen.

Aber jeder Journalist hatte auch schon “schlechte” Pressemappen in der Hand, die das anfängliche Vertrauen zerstört haben – sei es, weil die Form nicht den Standards entsprach, die Sprache in der Pressemappe einer einzigen Werbedauerschleife entsprach oder die Fakten schlichtweg falsch waren. Und das darf Ihnen auf keinen Fall passieren, weil dann das passiert, was bei der Bunkermentalität befürchtet wird, nämlich, dass die Journalisten eher Schlechtes als Gutes über das Unternehmen berichten.

Was Sie bei der Pressemappe beachten müssen, damit dies nicht geschieht, sagen wir Ihnen in Pressemappe: Online und Print (Teil 2).

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

 

Scribd und SlideShare für Pressemappen und Pressemitteilungen nutzen

In dem Beitrag “Pressemappe: Online und Print” hier im Görs Communications-Blog haben wir bereits darauf hingewiesen, warum sich die Erstellung einer Online-Pressemappe für fast alle Unternehmen lohnt. Eine Pressemappe ist so etwas wie ein Aushängeschild des Unternehmens bei Journalisten, sie bietet dem Unternehmen die Möglichkeit, die Berichterstattung positiv zu beeinflussen. Man kann wichtige Botschaften bereits im Vorfeld platzieren, und muss nicht im Nachhinein auf “schlechte” oder “unwahre” Presse reagieren. Und das alles bei einem vergleichsweise geringen Aufwand, häufig fallen für die Online-Pressemappe nur Arbeitsstunden, aber keine externen Kosten an.

Grundsätzlich empfiehlt es sich immer, die Online-Pressemappe an prominenter Stelle im Pressebereich auf der eigenen Webseite zu präsentieren. Schreibt ein Journalist über ein Unternehmen, dann schaut er in der Regel bei der Recherche fast immer auf der Webseite des Unternehmens und dort im Pressebereich vorbei. Und dabei sollte ihm die Pressemappe sofort ins Auge fallen, da er dann auch auf sie zurückgreift. Zudem kann auf die Pressemappe noch von anderen Unterseiten der Webseite verlinkt werden, beispielsweise, wenn es eine Unterseite zur Unternehmensgeschichte gibt.

Dieses Vorgehen ist aber noch immer relativ passiv, da vorausgesetzt wird, dass der Journalist die eigenen Unternehmens-Webseite von sich aus aufruft. Da der Online-Pressemappe ja bereits erstellt wurde, stellt sich hier die Frage, ob es nicht die Möglichkeit gibt, die Pressemappe auch noch so zu verbreiten, dass Journalisten über sie “stolpern”, auch wenn sie eigentlich gar nicht über das Unternehmen, das in der Pressemappe vorgestellt wird, recherchieren. Eine Möglichkeit hierfür stellen ein paar Online-Presseportale bereit, bei denen es möglich ist, die eigene Pressemappe einzustellen.

Scribd und SlideShare

Eine andere gute Möglichkeit für die Verbreitung der Pressemappen sind die beiden Onlineportale Scribd und SlideShare. Bei Scribd handelt es sich um ein Webportal, das 2006 gestartet ist und als “YouTube für Dokumente” bezeichnet wird. User können Dokumente (u.a. als PDF- oder Word-Dokument) hochladen und sie so der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Selbstverständlich werden die Dokumente auch von den Suchmaschinen indiziert, es ist sogar möglich, sie anschließend wieder auf anderen Webseiten einzubetten. SlideShare ist ebenfalls 2006 gestartet, das Unternehmen, das mittlerweile zum Web-2.0-Giganten LinkedIn gehört, hat sich vor allem auf Präsentationen spezialisiert, laut Wikipedia hat das Online-Portal derzeit 58 Millionen Besucher pro Monat und ca. 16 Millionen angemeldete Nutzer.

Scribd Pressemappe

Digitale Pressemappe auf Scribd

 

Was sowohl für Scribd, als auch für SlideShare spricht: Beide Plattformen sind extrem nutzerfreundlich, mit etwas Übung sind Pressemappen in ein paar Minuten eingestellt. Außerdem ist das Einstellen der Dokumente kostenfrei, unter dem Strich fällt also nur ein minimaler Arbeitsaufwand an. Vor diesem Hintergrund wundert es eigentlich, dass vor allem größere Unternehmen die Chance nutzen, das Musiklabel Universal nutzt SlideShare schon mehrere Jahre, um Pressemappen über Künstler oder einzelne Alben hochzuladen. Als besonders praktisch hat sich dabei die Möglichkeit erwiesen, Videos von YouTube einzubetten, im Gegensatz zur klassischen Print-Pressemappe können die Multimedia-Vorteile voll ausgespielt werden.

Slideshare Pressemappe

Digitale Pressemappe von Universal Music auf Slideshare zu David Garretts Album “Legacy”

 

Pressemitteilungen und Präsentationen bei Scribd und SlideShare einstellen
Der Vorteil von Scribd und SlideShare liegen auf der Hand: Bei einem minimalen Arbeitseinsatz kann man etliche neue Kontakte generieren. Und das beschränkt sich nicht auf die (Millionen) Nutzer von Scribd und SlideShare, durch das gute Suchmaschinenranking der beiden Portale finden auch noch viele weiter Internetnutzer den weg zu den Dokumenten, wenn sie in entsprechender Richtung recherchieren.

Das gute Kosten-Nutzen-Verhältnis sorgt auch dafür, dass einige Unternehmen auch ihre Pressemitteilungen bei Scribd und SlideShare einstellen. Ist der Account erst angelegt und die Routine eingespielt, dauert das Einstellen der Pressemitteilungen auch nur noch 3 Minuten – und mit 3 Minuten hat man eine weitere Möglichkeit, um mit seiner Botschaft zu Journalisten oder anderen interessanten Kontakten durchzudringen.

Selbiges gilt natürlich auch für Präsentationen, die für Messen etc. vorbereitet wurden. Häufig steckt in ihnen ein enormer Arbeitsaufwand, und trotzdem verschwinden sie nach dem Präsentieren häufig in der Schublade (bzw. der Festplatte). Warum nicht einfach die Chance nutzen, und sie auch bei Scribd und SlideShare einstellen? Es kostet nichts und man behält die volle Kontrolle, da die eingestellten Dokumente auch jederzeit wieder gelöscht werden können. Kurz und gut, es ist eine gute Möglichkeit, einen Vortrag erfolgreich einer Zweitverwendung zuzuführen, in Zeiten knapper Budgets sicher nicht die schlechteste Lösung.

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