06/12/2019

Weg mit den Büchern, rein ins kalte Wasser – das war mein PR und Marketing Praktikum bei Görs Communications!

© Rosel Eckstein  / pixelio.de

© Rosel Eckstein / pixelio.de

Es ist ja immer wieder der verblüffend, wie schnell die Zeit vergeht. Heute ist mein letzter Tag als Praktikantin bei Görs Communications und ich blicke zurück auf zwei Monate voller interessanter Aufgaben und einer Menge neuer Erfahrungen.

Aber zu Anfang in aller Kürze die wichtigsten Fakten über mich: Mein Name ist Julia und wenn ich gerade kein Praktikum mache, studiere ich in Bochum den Bachelorstudiengang „International Business and Management“. Im nächsten Semester beginnt mein Hauptstudium, in dem ich mich für die Schwerpunkte Marketing und Kommunikation entschieden habe. Um ganz sicher zu gehen, dass die Wahl auf die richtigen Fächer gefallen ist, habe ich Zeugnisse und Lebenslauf zusammen gesucht und fleißig Bewerbungen für einen Praktikumsplatz geschrieben.

Warum ausgerechnet Görs Communications?
Bei der Frage zur passenden Agentur fiel meine Wahl schließlich auf Görs Communications. Der crossmediale Mix der Agentur gefiel mir gut und die Aufgabenbeschreibung für das Praktikum klang äußerst spannend. Im Nachhinein darf ich mir für diese Entscheidung anerkennend auf die eigene Schulter klopfen – alles richtig gemacht. Mir wurden viele spannende und abwechslungsreiche Aufgaben zugeteilt und besonders schön war, dass ich auch eigene Ideen und Anregungen mit einbringen konnte.

Vergiss das Kaffee kochen – Blogging, Pressearbeit & Social Media warten
Eine meiner Hauptaufgaben in meinem Praktikum war die redaktionelle Arbeit für den agentureigenen Blog, wie auch die Erstellung von Gastbeiträgen. In der zweiten Praktikumswoche wurde ich dann auf die Pressemitteilungen für einen unserer Kunden losgelassen, so bekam ich schnell ein Gefühl für die unterschiedlichen Schreibstile. Beim Bloggen und für die Pressemitteilungen konnte ich viele eigene Ideen einbringen und umsetzen.

Außerdem habe ich bei der Betreuung der Social-Media-Kanäle der Agentur geholfen und lernte auch einige Techniken zur Suchmaschinenoptimierung kennen. WordPress als Content-Management-System (CMS) wurde mir nähergebracht, sodass ich eigene Beiträge direkt selbst auf dem Blog einpflegen konnte.

Einmal erklärt, durfte ich sofort alles selbstständig bedienen und bearbeiten, was mir sehr gut gefallen hat, denn ein gewisses Maß an Eigenverantwortung sollte meiner Meinung nach auch einem Praktikanten zuteil werden.

“Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis noch größer als in der Theorie.”
Dass eine (vermeintlich) fundierte Theorie noch lange nicht den Erfolg in der Praxis garantiert, habe ich in meinem Praktikum schnell festgestellt. Besonders im Online-Marketing-Bereich bin ich mit unglaublich vielen neuen Begriffen, Tools und Praktiken konfrontiert worden, von denen ich in meinem Hauptstudium mit Sicherheit noch profitieren werde. Manche Begriffe wie zum Beispiel „relevant set of mind“ oder „SEO“ kannte ich zwar bereits aus der Marketing-Grundlagen-Vorlesung, aber aufgrund von Wortkonstruktionen wie „Black-Hat-SEO“, „Buzz-Marketing“ und „double-opt-in“ schwebten anfangs noch einige dezente Fragezeichen über meinem Kopf.

Spätestens bei der Recherche zu meinem ersten Blog-Beitrag über Paid-, Owned- und Earned-Media habe ich feststellen müssen, wie wenig ich doch eigentlich weiß und gleichzeitig, wie spannend die Materie rund um das Content Marketing ist. Ich hatte viel Spaß an der Recherche für meine Beiträge und habe dadurch gleichzeitig sehr viel über Marketing, PR und Kommunikation gelernt.

In meinem Praktikum ist mir klar geworden, dass die wichtigste Voraussetzung für einen Job im Online-Bereich ein ausgeprägtes Interesse an allen Themen rund um das Internet ist. Auch wenn mittlerweile viele Hochschulen passende Studiengänge (oder Seminare) zum Thema Online-Marketing anbieten, ist dieser Bereich doch so schnelllebig, dass man sich immer wieder selbst über die neusten Trends und Techniken informieren muss. Lifelong learning also, genau das ist es, was mir an der Arbeit so gut gefällt. Denn im Web 2.0 ist kein Platz für Eintönigkeit oder Informationsstillstand.

Zeit, ein Résumé zu ziehen
Die neuen Herausforderungen in meinem Praktikum haben mir einen tiefen und umfassenden Einblick in den Arbeitsalltag in einer PR- und Marketing-Agentur gegeben. Das Agentur-Team und auch Daniel Görs standen mir immer beratend zur Seite und meine zahlreichen Fragen sind jederzeit sehr ausführlich beantwortet worden, wofür ich mich hiermit noch einmal ganz herzlich bedanken möchte!

Im Nachhinein muss ich sagen, dass die 8 Wochen mir vorkamen, wie 8 Tage. Ich hatte mich gerade eingearbeitet und ein Gefühl für die Arbeit bekommen, als mein Praktikum sich schon wieder dem Ende zugeneigt hat. Was ich daraus gelernt habe ist, dass ich für die nächste Praxisphase ein Urlaubssemester einlegen werde, um etwas mehr Zeit im Betrieb verbringen zu können.

Insgesamt war das Praktikum aber genau das richtige, um mich in meiner Schwerpunktwahl für das Hauptstudium zu bestätigen und einen Haufen wertvoller, praktischer Erfahrungen zu sammeln. Ich habe unglaublich viel über (Online- und Content) Marketing und PR gelernt (und dank der netten Kollegen haben sich auch nebenbei meine Kicker-Skills ein wenig verbessert ;)). Mit meinem neu erworbenen Wissen starte ich jetzt hochmotiviert in mein Hauptstudium und freue mich darauf, Görs Communications in Zukunft weiterhin als freie Mitarbeiterin zu unterstützen.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Praktikum PR, Content, Marketing

Die Kommunikations- und PR-Agentur Görs Communications (www.goers-communications.de) bietet professionelle Public Relations (PR), Öffentlichkeitsarbeit, Werbung/Marketing und Kommunikation für Unternehmen und Organisationen, die im Wettbewerb ganz vorne sein wollen. Getreu unserer Maxime „Bekanntheit. Aufmerksamkeit. Umsatz.“ bieten wir Strategien und Umsetzung für den crossmedialen Erfolg. Professionelle, pro-aktive Beratung und kreative Kommunikationskonzepte, die sich direkt auszahlen.

Wir freuen uns auf engagierte, motivierte und teamfähige Studentinnen und Studenten, die mindestens zwei Monate das Team von Görs Communications unterstützen möchten.

Dabei legen wir Wert auf folgende Anforderungen:

  • Erfolgreich im Studium mit einem wirtschafts- oder sozialwissenschaftlichen und/oder IT-Schwerpunkt, idealerweise ein abgeschlossenes Grundstudium.
  • Begeisterung und Gespür für Trendthemen, Inhalte und Kommunikation.
  • Hohe Kontaktfreudigkeit und Überzeugungskraft am Telefon.
  • Ausgezeichnete verbale und schriftliche Kommunikationsfähigkeit.
  • Hohe Online-Affinität vor allem Blogs, soziale Netzwerke und Internetrecherche.
  • Kreative Ideen, gepaart mit Talent fürs Strukturieren, Verdichten, Weiterdenken und Umsetzen.
  • Visualisierungsstärke, grafische Affinität und Erfahrungen mit Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop.
  • Sicherer Umgang mit Office.
  • Fähigkeit, sich schnell in unterschiedliche Themen „einzudenken“.
  • Hohe Eigenmotivation.

Aufgabenbereich:

Ein äußerst breites und abwechslungsreiches Tätigkeitfeld an den Schnittstellen zwischen Medienarbeit, PR, Content und Marketing – dort warten spannende Projekte, professionelles Spezialwissen und Erfahrung sowie interessante Kunden. Die zumeist im Crossmedia-Bereich angesiedelten Aufgaben reichen vom Verfassen von Texten wie Pressemitteilungen, Blogbeiträgen, SEO- und sonstigem Website-Content über Medienarbeit per Telefon und E-Mail bis hin zum Medienscreening, Recherche- sowie Datenpflegearbeiten.

Das erwartet Dich:

Das Arbeitsumfeld bei Görs Communications zeichnet sich durch partnerschaftlichen Umgang und offene Kommunikation aus. Du arbeitest flexibel und kannst Abwechslung sowie viel Raum für Eigeninitiative und eigene Ideen erwarten. Deine im Studium und in anderen Praktika erworbenen Kenntnisse kannst Du konkret anwenden und unter fachlicher Anleitung und Feedback ausbauen.

Das Praktikum ist vergütet. Geeignete Praktikant/innen übernehmen wir gerne als WerkstudentInnen.

Du willst PR- und Medienerfahrung „on the Job“ sammeln, bei der Du dich und deine Ideen wirklich einbringen kannst, statt wochenlang nur ein einziges Aufgabenfeld ohne wirkliche Verantwortung abzuackern? Dann sende Deine aussagekräftigen Unterlagen mit dem möglichen Starttermin an Daniel Görs, ausschließlich per E-Mail: dg(at)goers-communications.de.

Webperlen: Grimme Online Award, 50 Milliarden Apps, Pressefinanzierung,”asoziale Netzwerke” und die Telekom

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • Grimme Online Award: Nominierte 2013
  • Bald 50 Milliarden Apps von Apple geladen
  • Apple und Samsung wollen dieses Jahr 110 Millionen Tablets verkaufen
  • Pressefinanzierung durch Rundfunkgebühr
  • “Asoziale Netzwerke”: ZDF-Reporter Rethy wehrt sich gegen Internet-Hetze
  • Generation Praktikum
  • Frischer Stoff für die These vom schrumpfenden Suchtraffic
  • Die neuen AGB der Telekom sind da

Heute gibt es hier im Blog die erfreulichen Dinge zuerst: Das Grimme Institut hat die Nominierungen für den Grimme Online Award 2013 bekannt gegeben. Die Nominierungskommission hat dabei erstmals das Kontingent der möglichen Nominierungen voll ausgeschöpft und 28 Nominierte aus rund 1.600 Vorschlägen ausgewählt. Alle Teilnehmer (samt jeweiliger Begründung) finden sich hier auf de Webseite des Grimme Instituts.

Was zu feiern gibt es auch bei Apple:

Der App Store rennt auf einen neuen Meilenstein zu. Bald wurden 50 Milliarden Anwendungen aus Apples Software-Shop für iOS geladen. Aus diesem Anlass startet Apple ein neues Gewinnspiel, erster Preis ist eine App-Store-Karte im Wert von 10.000 Dollar. Aktuell befindet sich der Zähler bei 49,2 Milliarden Downloads.

Das wären pro Erdenbewohner rein rechnerisch sieben Apps – mehr Infos über Apples Meilenstein unter “Bald 50 Milliarden Apps geladen: Apple startet Countdown und Gewinnspiel“.

Ähnlich erfreulich entwickeln sich zudem auch die Tablet-Verkaufszahlen, zusammen wollen Apple und Samsung dieses Jahr 110 Millionen Tablets verkaufen.

Eine staatlich finanzierte Lösung für die Krise des Journalismus? Die FAZ kritisiert den Vorstoß von Nordrhein-Westfalens Medienstaatssekretär Marc Jan Eumann scharf, mit den Rundfunkgebühren eine Journalismus-Stiftung zu finanzieren, da hierdurch die Unabhängigkeit der Presselandschaft gefährdet werden würde:

Die privaten Medienhäuser müssen um der Pluralität der Medienlandschaft willen unter allen Umständen ihre Freiheit wahren. Sie müssen alle auch noch so subtil daherkommenden Versuche abwehren, in den Markt der freien Presse einzugreifen. Mit der Vergabe quasistaatlicher Recherchestipendien und der Finanzierung von Imagekampagnen ist schon eine Steuerungsfunktion verbunden. Denn wer entscheidet, welche Recherchethemen opportun sind? Und wer legt fest, welches Medium es wert ist, eine gebührenfinanzierte Akzeptanzförderung zu bekommen und welches Medium nicht?

Der gesamte Kommentar findet sich unter “Pressefinanzierung durch Rundfunkgebühr: Da muss das Misstrauen wachsen“.

“Bis eben Riesenlust auf den heutigen Fußballabend gehabt”, twitterte jemand vor dem Spiel, “Dann wurde Béla Réthy als Kommentator angekündigt”: Witzige Tweets, außer natürlich für Béla Réthy selbst. Der Fußball-Moderator wird – verdient oder unverdient, das sei hier mal dahingestellt – im Netz mit Häme überzogen, insbesondere, wenn er einen Schnitzer baut. Offensichtlich geht die ganze Häme nicht spurlos an ihm vorbei, der ZDF-Reporter Rethy wehrt sich jetzt gegen die Internet-Hetze (via):

Der mehrfach ausgezeichnete Béla Réthy, seit 1987 fest als Redakteur beim ZDF angestellt, sieht sich solchen Kritiken mittlerweile oft ausgesetzt. “Durch die Existenz der sozialen oder häufig asozialen Netzwerke hat das zugenommen”, sagt er. “Das ist ein neues Hobby, es betrifft alle Kollegen.” Es sei in Deutschland sehr beliebt, anonym Menschen zu beschimpfen.

Immerhin wird Béla Réthy anständig bezahlt, was man von der Generation Praktikum nicht behaupten kann:

Viele meiner Freunde haben zwei oder mehr unbezahlte Praktika gemacht.
Das ist mittlerweile vollkommen normal. Aber was sie dann erwartet sind nicht selten befristete Arbeitsverträge. Und das jahrelang. Viele meiner Freunde wurden nach der Ausbildung nicht übernommen. Die Arbeitslosigkeit ist gering, aber was sind das für Jobs die uns erwarten? Viele gut ausgebildete junge Leute hangeln sich von einem Zeitvertrag und Honorarjob zum nächsten.

Zahlen, die für alle interessant sind, die im Bereich SEO, Digital Relations oder Social Media arbeiten:

Aber allein die Tatsache, dass Facebook im März 50 Prozent mehr Besucher zu den 200 Publishern senden konnte als Google [...] muss den Suchmaschinengiganten beunruhigen. Es bestätigt zwar die damalige Vermutung der Unternehmensführung, dass Social sich zu einer massiven Konkurrenz im Kampf um die Aufmerksamkeit und Werbebudgets entwickelt, zeigt aber auch, dass gegen diesen Relevanzverlust als Trafficquelle für Medienangebote bisher kein Rezept gefunden wurde.

Mehr darüber, dass Social Media zunehmend die klassische Suchmaschine ersetzt, unter “Analyse von Buzzfeed: Frischer Stoff für die These vom schrumpfenden Suchtraffic“.

Und zum Schluss ein Nachtrag zu den Drosselplänen der Telekom: Der Konzern lässt die Kritik anscheinend an sich abperlen, jetzt sind sogar die offiziellen AGBs der Telekom da:

Basic, Comfort und Comfort Plus: 75 GB, Comfort VDSL, Comfort VDSL, Comfort IP SPeed mit VDSL 50: 200 GB, Comfort IP (Speed) mit Fiber 100: 300 GB, Comfort IP (Speed) mit Fiber 200: 400 GB. Was in den AGB nicht zu finden ist? Start der Drosselung. Laut AGB könnte die Deutsche Telekom ab sofort drosseln.

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

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