22/08/2019

Webperlen: Facebook-Posts editieren, PR-Pannen und warum Google+ kein Flop ist

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • Goodbye typos: Facebook adds ‘edit post’ feature for desktop, Android
  • (Marken-)Namen auf den Online-Plattformen sichern: NameChk
  • PR-Pannen: peinlich, peinlicher, Samsung
  • Das gab’s noch nie: “Bild der Frau” hievt einen Mann auf Cover
  • Serie: Wie Online-Journalismus anders geht
  • Zwei Jahre später: Warum Google+ kein Flop ist

Auhc immre Problme mit Buchstabendrehern bei den Facebook-Statusmeldungen? Nach langem hin und her hat sich Facebook jetzt dazu entschlossen, das nachträgliche Editieren von Statusmeldungen zu ermöglichen:

Facebook users, rejoice: You can now edit posts after they’ve been published. The Menlo Park, Calif., company announced Thursday that users will be able to go back and edit their status updates after they’ve been published when they use Facebook on their computers or through the Android app.

Wo wir schon beim Thema Social Media sind: Gestern haben wir hier im Blog auf www.goers-communications.de NameChk vorgestellt, ein Tool, mit dem man auf einfache Weise prüfen kann, auf welchen Online-Plattformen der eigene Name bzw. Wunschname noch nicht vergeben ist:

Die einfachste Möglichkeit, zu prüfen, ob der eigene Name bzw. der eigene Markenname auf den wichtigsten Social-Media-Plattformen (im weitesten Sinne) noch frei ist, ist www.namechk.com. Bei dem kostenlosen Dienst gibt man einfach den Namen oder den Begriff ein, nach dem man die wichtigsten Plattformen durchsuchen will, und der Dienst zeigt einem, wo der Name bzw. Begriff noch frei ist. Da sämtliche Dienste zumindest in der Basis-Funktion kostenlos sind, kann man sich hiernach dort mit geringem Arbeitsaufwand unter dem gewünschten Namen registrieren und sich diesen auf diese Weise sichern.

Gute PR geht definitiv anders. Meedia hat sich die Mühe gemacht, die acht größten PR-Pannen von Samsung zusammenzustellen:

Wer hätte das gedacht: Samsung bringt ein goldenes Smartphone heraus! Woher diese Idee wohl stammen mag? Die von vielen Seiten belachte PR-Aktion der Koreaner zeigt einmal mehr, dass Samsung nichts peinlich genug ist. Ob misslungene Guerilla-PR, geklaute Testimonials oder gefakte Presse-Statements – auf dem Weg an die Smartphone-Spitze hat der IT-Riese aus Fernost kaum ein Fettnäpfchen ausgelassen

Während bei “Männerzeitschriften” vornehmlich Frauen (leichtbekleidet) auf dem Titel abgebildet sind, läuft es bei “Frauenzeitschriften” meist andersrum, in der Regel ziert eine Frau das Cover, meist sogar mit sympathischen Lächeln. Wie stark sich Frauenzeitschriften daran halten, zeigt ein Novum, nach insgesamt 30 Jahren (!) ziert heute erstmals ein Mann das Cover der “Bild der Frau“:

“Bild der Frau” erscheint am Freitag, 27. September, mit einem Mann auf dem Cover. Die Zeitschrift aus dem Hause Axel Springer feiert in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag – und in all den Jahren hat es noch nie ein Mann auf die Titelseite geschafft.

Thinking outside the box: Stephan Dörner hat eine neue Serie unter dem Titel “Wie Online-Journalismus anders geht” gestartet, im ersten Beitrag Quartz, Slate, Medium.com und Circa stellt er Online-Publikationen und Apps vor, die in Deutschland noch relativ unbekannt sind:

In den folgenden Monaten will ich einige journalistische Online-Formate vorstellen, die Journalismus im Netz anders machen – und damit digitale Experimente wagen, die kein klassisches Vorbild mehr im Papierzeitalter haben.

Erfolg oder Misserfolg? google musste in den letzten Monaten einigen Gespött über Google+ ertragen, wobei “Karteileichenfriedhof” noch einer der mildesten Ausdrücke war. Eine gegenteilige Meinung vertritt Luca Caracciolo auf t3n (via):

Seit zwei Jahren versucht Google mit seinem sozialen Netzwerk Google+ im Social Web Fuß zu fassen, doch noch immer bewegt sich das Netzwerk im Nischen- und Business-Bereich. Warum Google+ trotzdem als Erfolg gewertet werden kann, erklärt dieser Artikel.

(Marken-)Namen auf den Online-Plattformen sichern: NameChk

Für die meisten Organisationen ist es mittlerweile relativ normal, im Web 2.0 aktiv zu sein. Je nach Ausrichtung/Zielgruppe sind dabei viele Unternehmen und gemeinnützige Organisationen auf Facebook, Twitter, Xing, LinkedIn oder Google+ vertreten. Bei manchen kommt noch Flickr, Instagram, Pinterest oder tumblr hinzu, aber dann ist meist auch Schluss. Es gibt zwar viele weitere Dienste, die man theoretisch nutzen könnte, aber meist konzentriert man sich auf die Kanäle, bei denen die Reichweite am höchsten ist, statt auf viel zu vielen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen.

Insbesondere für kleinere Unternehmen mit einem begrenzten Marketing- und PR-Etat ergibt dieses Vorgehen auch Sinn. Facebook kommt etwa in Deutschland auf mehr als 20 Millionen Nutzer, eine potenzielle Reichweite, für die etliche kleinere Dienste bespielt werden müssten. Da die Manpower begrenzt ist, ist es sinnvoll, lieber mehr Zeit in Facebook zu investieren, als die anderen Kanäle mit deutlich weniger Reichweite doch eher lieblos zu pflegen.

Unternehmen, die erst noch im Web 2.0 tätig werden wollen, sollten sich daher zuerst fragen, auf welchen Plattformen sie ihre Zielgruppe am ehesten erreichen können – und die Plattformen in der engeren Auswahl dann ausprobieren; am besten mit dem Trial-and-Error-Verfahren.

Doch dieses Konzentrieren auf die wichtigsten Kanäle muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass man die anderen Plattformen im Netz vollkommen ignoriert. Selbst wenn man auf einer Plattform nicht vertreten ist, heißt das nicht, dass dort nicht über einen “geredet” wird, ein gutes Social-Media-Monitoring von größeren Organisationen sollte daher immer so viele Kanäle wie möglich umfassen.

Wobei wir auch das “nicht vertreten sein” bei Görs Communications in Zweifel ziehen würden. Dass man Kanäle nicht bespielt, muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass man dort nicht vertreten ist. Es gibt im Internet zwar abertausende Plattformen, aber wenn man nur die relevanten betrachtet, kommt man vielleicht auf 60 oder 70 Dienste, die eventuell für einen interessant sind. Das ist immer noch ein große Zahl, sicherlich zu viele Dienste, um sie auch tatsächlich zu bespielen, aber die Zahl ist immer noch überschaubar genug, um sich zumindest seinen Namen bzw. Markennamen auf ihnen zu sichern.

Mit NameChk den eigenen (Marken-)Namen sichern

NameChk

Suche auf NameChk nach dem Begriff “Markenname”

Die einfachste Möglichkeit, zu prüfen, ob der eigene Name bzw. der eigene Markenname auf den wichtigsten Social-Media-Plattformen (im weitesten Sinne) noch frei ist, ist www.namechk.com. Bei dem kostenlosen Dienst gibt man einfach den Namen oder den Begriff ein, nach dem man die wichtigsten Plattformen durchsuchen will, und der Dienst zeigt einem, wo der Name bzw. Begriff noch frei ist. Da sämtliche Dienste zumindest in der Basis-Funktion kostenlos sind, kann man sich hiernach dort mit geringem Arbeitsaufwand unter dem gewünschten Namen registrieren und sich diesen auf diese Weise sichern.

Das gibt einem die Möglichkeit, innerhalb von verhältnismäßig kurzer Zeit den Namen auf allen relevanten Plattformen zu sichern – so nicht jemand anderes schneller war.

Wozu den Namen sichern?
Neben dem geringen Arbeitsaufwand gibt es natürlich handfeste Gründe, warum man sich den Namen auf so vielen Plattformen wie möglich sichern sollte. Zuallererst verhindert man hiermit, dass mit dem eigenen Namen Schindluder betrieben wird. Es gibt im Internet genug “Witzbolde”, die liebend gerne Unternehmen oder Promis durch den Dreck ziehen, indem sie so tun, als wären sie der Promi oder das Unternehmen. Oder jemand meldet sich unter ihrem Namen an, weil er nicht weiß, dass das ein Unternehmensname ist – und hinterlässt dann Einträge, die mehr als nur peinlich sind.

Außerdem weiß man im Internet nie, welche Plattformen in den nächsten zwei oder drei Jahren populär werden. Vor drei Jahren waren MySpace und StudiVZ noch eine große Nummer, jetzt ist Twitter gerade schwer angesagt. Und da empfiehlt es sich vorzusorgen, lieber jetzt auf allen Plattformen den Namen sichern, als später in die Röhre zu schauen.

Außerdem werden viele dieser Plattformen von Google hoch eingestuft, erstellt man dort ein Profil, kann man häufig auch die URL zur eigenen Webseite angeben – ideal, um das Suchmaschinenranking der eigenen Webseite zu verbessern. Man sorgt also nicht nur vor, sondern erzielt sofort handfeste Ergebnisse, und das mit einem doch bescheidenen Arbeitsaufwand.

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