11/12/2018

Crossmedia B2B-Marketing und B2B-PR für Messen: Auch die Chancen digitaler Messekommunikation effektiv und effizient nutzen, rät die Marketing-, Kommunikations- und PR-Agentur Görs Communications aus Hamburg

Trotz Skype, Videotelefonie und Co. bleibt der direkte Kontakt auf Messen im Business-to-Business (B2B) Bereich für Unternehmen unersetzlich // Unterstützung und Kommunikation von Messepräsenzen durch Crossmedia B2B Marketing und B2B PR kommt immer größere Bedeutung zu – und steigert den ROI wie ROC, rät die Marketing-, Kommunikations- und PR-Agentur Görs Communications (Hamburg / Lübeck / Metropolregion Hamburg).

Auch wenn sich die Wirtschaft und Arbeitswelt aufgrund der Globalisierung und dem rasanten Wandel in der Kommunikationstechnologie bereits stark gewandelt haben, bleibt der vermeintlich „altmodische“ Messeauftritt für B2B-Unternehmen weiterhin unverzichtbar. „Gerade im vertriebslastigen B2B-Bereich mit seinen langwierigen Kaufprozessen wird sich auch in Zukunft wenig an der hohen Bedeutung des direkten persönlichen Kontaktes auf Messen ändern. Was sich jedoch längst geändert hat, sind die  Kommunikation, Public Relations (PR) und das Marketing vor, während und nach einer Messe. Die eindeutige Trennung zwischen Vertrieb, Marketing / Werbung und Öffentlichkeitsarbeit / PR sowie neuerdings auch Social Media verwischt. Zudem werden Kunden, Interessenten und sonstige Stakeholder immer stärker crossmedial, also sowohl über klassische Medien wie Zeitungen und Zeitschrift, aber auch über digitale Medien angesprochen“, sagt Daniel Görs, Gründer der PR- und Kommunikationsagentur Görs Communications mit Sitz in Hamburg.

B2B-Marketing und B2B-PR bei Messeauftritten immer bedeutsamer

Daniel Görs, Inhaber der PR- und Kommunikationsagentur Görs Communications in Hamburg

Daniel Görs, Inhaber der PR- und Kommunikationsagentur Görs Communications in Hamburg

Früher gab es eine klare Aufteilung bei den Messen, vor allem im B2B-Bereich. Die Werbung hat im Vorfeld der Messe Anzeigen geschaltet, die Öffentlichkeitsarbeit / PR die obligatorische Pressekonferenz organisiert und die Hoheit über den gesamten Messeauftritt hatte der Vertrieb. „Hinzu kommt heute aber noch der ganze Bereich der Digital Relations (Online-PR, Onlinemarketing, SEO, Social Media), vom Messe- und Kundennewsletter über Online-Presseinformationen, digitale Pressemappe / Infomappe, Google Adwords- und Facebookanzeigen und dem gezielten Social Media Einsatz bis hin zur Gestaltung einer speziellen Messe Landingpage auf der Unternehmenswebsite“, erklärt der PR-Experte Daniel Görs, der B2B-Kunden nicht zuletzt aus Kosten- und Effizienzgründen zur engen Verzahnung der Kommunikationsinstrumente rät.

B2B: Digitale Messekommunikation vor, während und nach der Messe planen und umsetzen

Angesichts des verschärften Konkurrenzkampfes und der hohen Kosten, die ein Messeauftritt auf Fach- oder Publikumsmessen mit sich bringt, reicht es nicht mehr aus, nur auf der Messe selbst aktiv zu sein. Um möglichst große mediale Berichterstattung, zahlreiche Kontakte und handfeste Leads zu erzielen, kommt der flankierenden B2B Öffentlichkeitsarbeit / Public Relations (PR) eine immer größere Bedeutung zu. B2B-PR muss bereits im Vorfeld der Messe für Veröffentlichungen sorgen, die Pressekonferenz konzipieren, kommunizieren und organisieren. Die Pressemappe (digital und/oder Print) muss auf den neuesten Stand gebracht werden. Aktuelle Presseinfos, Produktnews, Whitepaper, Kundenlösungen etc. sind und bleiben klassisches und unverzichtbares PR-Handwerkszeug (nicht nur B2B). Auf der Messe selbst sollten die bereits im Vorfeld vereinbarten Termine professionell durchgeführt werden – ideal für Interviews und Produktvorstellungen für Fachjournalisten. „Vor der vernetzten Messe Kommunikation mithilfe von Internet und Social Media haben viele B2B Verantwortliche aber auch 2013 noch Berührungsängste“, bedauert Daniel Görs, dessen PR- und Kommunikationsagentur auch auf B2B Social Media setzt.

B2B Marketing und B2B PR: Integrierte Crossmedia-Kommunikation steigert Erfolge

Aus Sicht von PR- und Marketing-Experten wie Daniel Görs sind zwei Gründe für den immer stärkeren Einsatz von B2B Crossmedia Kommunikation verantwortlich. Zum einen muss gute effiziente B2B Öffentlichkeitsarbeit / Public Relations (PR) Journalisten, Multiplikatoren, Kunden und sonstige Stakeholder dort abholen und ansprechen, wo sie sich tatsächlich befinden – also über klassische Print-Medien, das Internet oder geeignete Social Media Netzwerke.

Zum anderen lassen sich die Kosten erheblich senken, wenn der B2B Content über die einzelnen Kanäle crossmedial „verlängert“, also zweit- und drittverwertet wird. „Es stellt eine Verschwendung von Ressourcen dar, wenn eine bereits erstellte Pressemitteilung nicht auch auf den Online-Presseportalen, im Aussteller- bzw. Pressebereich der Messe und via Social Media veröffentlicht wird. Gleiches gilt für die sonstigen B2B PR-, Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen. Lediglich sollte der B2B Content für den jeweiligen digitalen bzw. Social Media Kanal angepasst werden. Und warum nicht auch den eigenen Messestand und die dort präsentierten Produkte filmen und dann während und nach der Messe auf Videoportalen wie YouTube und auf der eigenen Homepage zeigen?“, rät Digital Relations Experte Daniel Görs.

Fazit: Digitale und crossmediale Messe Kommunikation bietet großes B2B Potenzial

Der Herbst naht und damit die Hauptzeit der großen B2B Messen. Doch noch immer schrecken viele PR-, Kommunikations- und Marketingleiter trotz der Potenziale und Synergieeffekte davor zurück, „auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen“, wenn es um die sinnvolle und effiziente Crossmedia Verzahnung der PR-, Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen im Rahmen ihrer Messen geht. Dabei verstärken sich in der Praxis die Kommunikationsmaßnahmen tatsächlich gegenseitig: Eine aufwendig gestaltete Landingpage zum Messeaustritt lohnt sich schlichtweg nicht, wenn die Seite keine Besucher hat. Aber durch Facebook, Xing, LinkedIn und Twitter kann die Messe Landingpage gezielt promotet werden und so Visits und Leads generieren. Gleiches gilt für Onlinewerbung wie etwa mit Google AdWords und Banner auf den Internetseiten und in den Newslettern der B2B Fachzeitschriften, die auf den eigenen Messestand hinweisen. Und auch der individuelle Hashtag der jeweiligen Messe sollte frühzeitig recherchiert und gezielt in der digitalen B2B PR / Kommunikation eingesetzt und promotet werden. „Entscheidend ist und bleibt bei jeder B2B Kommunikation, dass der Kosten-Nutzen-Aufwand, der ROI und ROC (Return on Communications) bestmöglich ausfällt. Und da integrierte Crossmedia-Kommunikation im B2B-Bereich der monomedialen statischen Messewerbung deutlich überlegen ist, wird es auch im Bereich der Messekommunikation mehr als Zeit, den Wandel im Mediennutzungsverhalten auch B2B nachzuvollziehen“, resümiert B2B Crossmedia Verfechter Daniel Görs abschließend.

Über die Marketing-, Kommunikations- und PR-Agentur Görs Communications:

Görs Communications bietet professionelle Public Relations / Öffentlichkeitsarbeit, Werbung / Marketing und Kommunikation für Unternehmen, die im Wettbewerb ganz vorne sein wollen. Unter dem Motto „Bekanntheit. Aufmerksamkeit. Umsatz.“ bietet Görs Communications (Hamburg / Lübeck) Ideen und Umsetzung für den crossmedialen Erfolg: PR-, Marketing-, Kommunikations- und Werbe-Beratung, die sich für unsere Kunden direkt auszahlt.

Besondere Expertise hat das erfahrene Team von Görs Communications in der Crossmedia-Kommunikation – insbesondere im Internetbusiness, in der Immobilienwirtschaft, der Finanzbranche sowie im B2B-Bereich. Seinen Kunden steht die Kommunikations- und PR-Agentur Görs Communications tatkräftig, effektiv und effizient mit medienübergreifendem Business-to-Business (B2B) und Business-to-Consumer (B2C) Marketing, PR und Kommunikation zur Seite. Zudem profitieren unsere Kunden von der engen Verzahnung von klassischer PR / Öffentlichkeitsarbeit, Social Media und Blogging sowie Marketing mit Onlinemarketing + Suchmaschinenoptimierung.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Twitterbarometer & Co.: Was bringen Meinungsermittlungen in sozialen Netzwerken?

 

So Sascha Lobo heute auf Twitter, als er sein neues Nebenprojekt (in Kooperation mit buzzrank.de) vorstellte. Beim Twitterbarometer handelt es sich um einen kostenlosen Dienst, der Tweets in Echtzeit auswertet. Gemessen wird die Verwendung von parteibezogenen, positiven oder negativen Hashtags wie #CDU- oder #SPD+. Also den Hashtags der Parteien, die mit einem Plus oder Minus versehen sind.

Der 90 Tage-Trend. Screenshot http://twitterbarometer.de/

Der 90 Tage-Trend. Screenshot http://twitterbarometer.de/

Das Vorgehen mit “+” und “-” hinter den Hashtags der Parteien ist einigermaßen praktikabel, da es ein ähnliches Tool (an dem ebenfalls Sascha Lobo beteiligt war) bereits 2009 gab, und es sich seitdem auf Twitter eingebürgert hat, ein “+” oder “-” hinter den Hashtags der Parteien zu setzen. Nicht zuletzt deshalb, weil man bei 140 Zeichen froh ist, wenn man durch ein einziges Zeichen seine Meinung ausdrücken kann. Deshalb dürften auch sehr viele Twitter-User, die nichts vom Twitterbarometer gehört haben, ihre Parteien-Hashtags mit “+” Oder “-” versehen, es werden also sehr viele Tweets erfasst, beileibe nicht nur von einer kleinen Minderheit, die zufällig von dem Tool gehört hat.

Was Twitterbarometer & Co. nicht leisten können

Was Twitterbarometer sicher nicht leisten kann, ist eine halbwegs tragbare Prognose für die Bundestagswahl abzugeben. Der Grund hierfür ist denkbar simpel, das Gleiche gilt auch für alle anderen Dienste, die Meinungen in sozialen Netzwerken ermitteln: Die Nutzer von sozialen Netzwerken sind einfach nicht repräsentativ. Twitter-Nutzer z.B. sind jünger als der Bevölkerungsdurchschnitt und dazu auch noch gebildeter. Facebook dagegen dürfte die Bevölkerung deutlich besser abbilden, aber selbst bei dem Massennetzwerk schlechthin dürfte noch eine starke Verzerrung festzustellen sein.

Dazu kommt dann noch im Fall von Twitterbarometer, dass der Dienst nicht unterscheidet, ob ein einzelner Twitter-User (der bei der Bundestagswahl nur eine Stimme hat) hunderte Tweets mit entsprechendem Hashtag absetzt, oder ob hunderte User (die jeweils eine Stimme bei der Bundestagswahl haben) jeweils einen Hashtag mit dem entsprechenden Hashtag absetzen. Durch eine kleine, sehr aktive Gruppe kann das Ergebnis also leicht verzerrt werden, zudem gibt es Gruppierungen wie die Piraten, die Twitter als Medium der politischen Kommunikation ansehen (und dementsprechend viel über Parteipolitik twittern), während diese Neigung bei den Anhängern der anderen Parteien vermutlich nicht so ausgeprägt ist.

Wohl gemerkt, das was über Twitterbarometer gesagt wurde, gilt für fast alle Meinungsermittlungen (und auch Umfragen) in den sozialen Netzwerken, ohne Repräsentativität ist die Aussagekraft der Daten immer limitiert.

Was Twitterbarometer & Co. leisten können

Auch ohne Repräsentativität sollte man Dienste wie Twitterbarometer jedoch nicht als reine, eher nutzlose Spielerei abtun. Sie ermöglichen einen guten ersten Eindruck, wie bestimmte Ereignisse bewertet werden, und das zeitnah. Kein Umfrageinstitut dieser Welt kann (jedenfalls nicht mit den derzeitigen Budgets) Stimmungen im Halbstundentakt abfragen, tägliche Umfragen sind da schon das höchste der Gefühle.

Dagegen können Twitterbarometer & Co. sogar zeigen (Stichwort Second Screen), wie die “Netzgemeinde” etwa auf beliebte Talkshows reagiert, und welche Argumente von welchen Politikern besonders gut verfangen. Zudem kann man sehr schnell sehen, welche Themen gerade heiß laufen, wer sich im Netz durchsetzt und auch, wer am besten im Netz mobilisieren kann.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

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