23/10/2019

Immobilien Marketing: Guter Ruf und gute Presse für Makler

Im Fachmagazin “AIZ | Das Immobilienmagazin” erklärt Autor Daniel Görs, wie Makler von Anfang an für einen guten Ruf und eine gute Presse sorgen können.

Link zum Beitrag: Guter Ruf und gute Presse für Makler

 

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Immobilien Marketing: Content is King

Im Fachmagazin “AIZ | Das Immobilienmagazin” erklärt Autor Daniel Görs, wie Makler und Immobilienunternehmen an kostenlose Fachinformationen und Fotos für ihre Website und Publikationen kommen.

Link zum Beitrag: Content is King

 

 

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Immobilien Marketing: Medienübergreifende Immobilienvermarktung (Teil 1)

Autor Daniel Görs gibt im ersten Teil der Serie zur medienübergreifenden Immobilien Vermarktung der Immobilien Fachzeitschrift “Die Freie Wohnungswirtschaft” (FWW) eine Einführung in das crossmediale Immobilien Marketing.

Link zum Beitrag als PDF: Crossmedia Immobilien Marketing Einführung FWW 1

Link zum zweiten Teil: Immobilien Marketing: Medienübergreifende Immobilienvermarktung (Teil 2)

Link zum dritten Teil: Immobilien Marketing: Medienübergreifende Immobilienvermarktung (Teil 3)

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Crossmedia – eine Einführung

Neben Print und TV bietet auch das Internet als Werbemedium inzwischen eine große Reichweite und eine hohe Nutzungsintensität. Das Internet ist zu einem wichtigen Bestandteil der Marketing- und Mediaplanung geworden. Aktuell steht vor allem die Entwicklung von konvergenten Medien- und Marketinglösungen im Fokus, um auch dem geänderten Medienkonsum der Internetnutzer gerecht zu werden. Crossmedia ist dabei einer der wichtigsten Trends. Was sich dahinter verbirgt, zeigt Ihnen diese Einführung.

Was bedeutet „Crossmedia“?

Der Begriff „Crossmedia“ steht generell für die vernetzte Kommunikation über mehrere Medienkanäle hinweg. Mindestens sind also zwei Medien involviert – wie beispielsweise die Kombination von Zeitung und Internet. Die Print/Online-Kombination ist aktuell auch die in der Praxis meist verbreitete Crossmedia-Variante.

Eine gängige Definition von Crossmedia- Marketing lautet: “Crossmedia Werbung ist die sich ergänzende Kommunikation einer werblichen Aussage in einer aufeinander abgestimmten Verknüpfung verschiedener Mediengattungen” (VDZ 2002). Hört sich kompliziert an? Ist aber eigentlich ganz einfach: Crossmedial ist eine Werbebotschaft demnach, sobald sie sich mehr als eines Kommunikationskanals zur Zielgruppe (z.B. Wohnungssuchende) bedient. Entscheidendes Erfolgskriterium ist der Einsatz verschiedener Marketinginstrumente, die durch ihre Vielschichtigkeit das optimale Kommunikationsmuster der Zielgruppe treffen. Soll heißen: Die richtige Mischung und Vernetzung ist auch in der Immobilienbranche entscheidend.

Diese gezielte Vernetzung verschiedener Medien wie Zeitung, Internet, TV, Radio, Handy, Teletext u.a. kann die eigenen Werbe- und Vertriebsaktivitäten weit effektiver gestalten. Diverse Studien der Werbewirtschaft belegen, dass crossmedial kombinierte Werbung größere Erfolge erzielen als so genannte „mono-mediale“ Aktionen. Die ausschließliche Bewerbung nur eines Mediums – also nur Printanzeigen oder nur Onlinewerbung –verschenkt ein großes Wirkungspotenzial und damit letztlich bares Geld.

Crossmedia – Eine echte Chance für die Immobilienvermarktung

In der Crossmedia-Kommunikation spielen die einzelnen Medien klar definierte, unterschiedliche und auf einander abgestimmte Rollen. Sie ergänzen sich dabei anhand ihrer spezifischen Stärken und realisieren bisher ungenutzte Synergiepotenziale. Konsequent umgesetzt, kann durch Crossmedia die Rendite von Werbeausgaben erheblich erhöht werden. Wettbewerbsvorteile kann also generieren, wer sich frühzeitig mit der Planung und Realisierung von Crossmedia auseinandersetzt. Bendenken Sie: Nicht alle Ihre Interessenten, Kunden und Multiplikatoren sind online – und: nur der individuelle Crossmedia-Mix sichert Ihnen die volle Aufmerksamkeit und erreicht Ihre Zielgruppe mehrfach über unterschiedliche Kanäle.

 

Checkliste: Crossmedia Marketing

  1. Welche Marketing- und Vertriebsziele verfolgen Sie? Aus den Marketingzielsetzungen werden die individuellen Anforderungen an den Kommunikationsmix abgeleitet. Durch die Ergänzung der Stärken verschiedener Medien lassen sich Ihre Marketingziele wie Abverkauf, Steigerung der Transaktionsfrequenz oder Verkürzung der Vermarktungsdauer besonders gut erfüllen.
  2. Haben Sie Image- und Sympathie-Zielsetzungen für Ihre Kommunikation? Welche Kommunikationsziele verfolgen Sie? Wie viel wissen Sie bezüglich der Werbewirkung der Medien in ihrer Zielgruppe? Je größer diese Wissensbasis ist, desto größer fällt in der Werbepraxis bei gezielter, mehrkanaliger Ansprache auch die Steigerung der Markenbekanntheit und der Markensympathie aus.
  3. Nutzt ein Großteil Ihrer Zielgruppe mehr als ein Medium regelmäßig? Wie ist das Mediennutzungsverhalten Ihrer Zielgruppe? Wie sieht der Tagesablauf Ihrer Zielgruppe aus? Wann werden, wie oft, welche Medien wofür genutzt? Studien zeigen sehr deutlich wie fragmentiert die Mediennutzung geworden ist – die Zielgruppe nutzt Medien interessenorientiert, nicht kanalorientiert. Wer werktags das Internet täglich nutzt, verzichtet darauf vielleicht gerne am Wochenende und liest intensiver Zeitung.
  4. Wie wirbt Ihr Wettbewerb? Wird bereits mehr als ein Medium eingesetzt? Sorgen Sie dafür, dass die Konkurrenz-Zielgruppe Sie auch sieht und im Relevant-Set behält. Holen Sie sie da ab, wo sie sich aufhält. Wenn beispielsweise Ihr Konkurrent ausschließlich online, vielleicht sogar nur auf einem einzigen Immobilienportal wirbt, haben Sie mit Crossmedia leichtes Spiel. Denn immer noch sind erst knapp 60 Prozent der deutschen Bevölkerung über 14 Jahre online, wie der aktuelle Nonliner Atlas 2006 von TNS Infratest und der Initiative D 21 beweist. Das heißt: Mehr als 40 Prozent verfügen noch nicht über einen Internetanschluss.
  5. Wenn Ihr Wettbewerb eine starke monomediale Strategie (siehe 4.) verfolgt: wollen Sie intelligent ausweichen, um effizienter und effektiver in der Zielgruppe durchzudringen? Durch intelligente crossmediale Planung kann auch eine budgetär unterlegene Bewerbung wirksamer sein als die ihres finanzkräftigeren Konkurrenten.

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Link zum zweiten Teil: Immobilien Marketing: Medienübergreifende Immobilienvermarktung (Teil 2)

Link zum dritten Teil: Immobilien Marketing: Medienübergreifende Immobilienvermarktung (Teil 3)

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Wenn auch Sie Interesse an Crossmedia Immobilien Marketing haben, nehmen Sie einfach Kontakt mit Görs Communications (PR, Marketing, Immobilien Werbung) auf: info [at] goers-communications [punkt] de

Fremde Marken als Keyword

Ein Urteil, das die Hersteller von No-Name-Produkten und aggressive Wettbewerber auf den Plan rufen wird: Der für das Markenrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat mit dem Urteil Az.: I ZR 217/10 vom 13.12.2012 entschieden, dass Keyword-Advertising mit fremden Markennamen unter bestimmten Bedingungen in Deutschland gestattet ist.

In dem verhandelten Fall hat als Klägerin die Besitzerin der u.a. für Pralinen und Schokolade eingetragenen Marke “MOST” gegen die Inhaberin eines Webshops geklagt. Die Angeklagte, die über ihren Webshop Geschenke, Pralinen und Schokolade vertreibt, hat 2007 bei Google Adwords-Anzeigen geschaltet, u.a. mit den Keywords “most pralinen”. Dies führte dazu, dass Nutzern, die nach “MOST Pralinen” gegoogelt haben, Werbung (“Pralinen/Weine, Pralinen, Feinkost, Präsente/Genießen und schenken!/www.feinkost-geschenke.de.”) für den Webshop der Klägerin angezeigt bekamen – samt Link zu dem Shop. Verkauft hat die Angeklagte Produkte der Marke “MOST” jedoch nicht.

Die Klägerin vertrat die Ansicht, dass durch die Schaltung der Adwords-Anzeige das Recht an ihrer Marke “MOST” verletzt wird, weshalb sie u.a. auf Unterlassung klagte. Die ersten Instanzen haben ihr – also der Klägerin – noch Recht gegeben, der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs jedoch wies die Klage ab und erklärte die Werbeschaltung in der vorliegenden Form für rechtmäßig.

Konkret hat der Bundesgerichtshof geurteilt, dass beim Keyword-Advertising eine Markenverletzung ausgeschlossen ist, wenn die Werbung a) in einem von der Trefferliste eindeutig getrennten und entsprechend gekennzeichneten Werbeblock erscheint und b) die Werbung selbst weder die Marke noch sonst einen Hinweis auf den Markeninhaber oder die unter der Marke angebotenen Produkte enthält.

Was für Folgen hat das Urteil für das Keyword-Advertising?

Postiv festzuhalten bleibt, dass der Bundesgerichtshof jetzt zumindest Rechtssicherheit in einem äußerst umstrittenen Bereich geschaffen hat. Google Adwords-Schaltungen auf fremde Markennamen sind demnach legal, solange der Markenname nicht im Anzeigentext verwendet wird.

BMW könnte jetzt also theoretisch bei Google Werbung auf den Suchbegriff “Mercedes” schalten, darf aber nicht “Mercedes” im Anzeigentext verwenden, ein Slogan wie “Die einzig wahre Premiummarke aus Deutschland” mit Verlinkung auf eine BMW-Seite wäre demnach also legal.

Es ist voraussehbar, dass das Urteil aggressive Wettbewerber auf den Plan rufen wird, die unter Beachtung der Vorgaben des Bundesgerichtshofes in Zukunft Werbung auf den Markennamen ihrer Konkurrenten schalten werden. Als noch unangenehmer dürften sich jedoch Hersteller von No-Name-Produkten erweisen, die im Windschatten der Marke ihre Geschäfte machen, beispielsweise im umkämpften Ersatzteilbereich. Denkbar wäre zum Beispiel, dass ein Ersatzteilhändler auf “Ersatzteile Mercedes” Werbung mit unverfänglichem Text (“Ihr Experte für hochwertige Ersatzteile”) schaltet und anschließend billige No-Name-Produkte verkauft.

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