13/12/2018

Content Marketing: Woher den Content nehmen?

Content Marketing lebt und fällt zwangsläufig mit dem Content. Das hört sich im ersten Moment wie eine Binsenweisheit an, hat im täglichen Geschäft jedoch enorme Auswirkungen.  Und dabei steht noch gar nicht mal Form und Aufbereitung des Contents im Vordergrund, sondern die vermeintlich simple Fragen, woher die Ideen für den Content genommen werden können.

Ganz praktisch gesprochen: Unternehmen, die sich aus guten Gründen fürs Content Marketing entscheiden, kommen irgendwann an den Punkt, an denen ihnen die Ideen für neuen Content ausgehen. Und das nahezu zwangsläufig, den gutes Content Marketing zeichnet sich durch Relevanz (für die Zielgruppe) und einer Regelmäßigkeit an neuen Beiträgen aus. Und das bedeutet im Normalfall, dass die Verantwortlichen für die Kommunikation nach relativ kurzer Zeit den Punkt erreicht haben, an denen sie aus ihrer Sicht “alle spannenden Themen abgefrühstück haben”.

Statt neuer Ideen werden dann entweder alte Themen wieder neuaufgewärmt – oder, schlimmer, das Erstellen des Contents wird zum Selbstzweck, es werden Inhalte allein um des Publizierens Willen verfasst. Während das Neuaufwärmen wenigstens noch als Ergänzug zu wirklich neuem und spannenden Inhalten taugt, führt das Erstellen des Contents als Selbstzweck dazu, dass die Reichweite sinkt – niemand will Inhalte konsumieren, die schon den Verfasser der Inhalte gelangweilt haben. Content, der allein erstellt wurde, um Zeilen zu füllen, erreicht die Zielgruppe nicht. Am Ende ist’s vergebene Mühe – den Arbeitsaufwand hätte man besser in sinnvolle PR-Projekte investiert.

Woher Ideen fürs Content Marketing nehmen?

Besonders schnell gehen beim Content Marketing im B2B-Bereich die Ideen aus – schließlich handelt es sich bei diesen Unternehmen um Spezialisten, die unter Umständen sogar selbst die Meinung vertreten, dass sie sich mit drögem Fachwissen herumschlagen, das sonst niemanden interessiert. Doch woher jetzt die neuen Ideen fürs Content Marketing tatsächlich nehmen?

Eine Antwort, die insbesondere bei vielen PR-Agenturen angesagt ist, ist natürlich Kreativität. Genauer: Maßnahmen, die die Kommunikationsverantwortlichen zu mehr Kreativität anregen. Also etwa Brainstorming, laut Wikipedia “eine von Alex F. Osborn 1939 erfundene und von Charles Hutchison Clark weiterentwickelte Methode zur Ideenfindung, die die Erzeugung von neuen, ungewöhnlichen Ideen in einer Gruppe von Menschen fördern soll”. Solche Maßnahmen sind sicher sinnvoll, sie führen dazu, dass tatsächlich ein paar neue Ideen gewonnen werden, am Grundproblem lösen diese Maßnahmen jedoch nicht viel.

Sinnvoller hingegen ist das Verfolgen der Medien der Zielgruppe, der fachspezifischen Online-Plattformen und der auch eigenen Konkurrenz. Was für Themen sind gerade gefragt, warum sind die Themen gefragt, welche Themen haben einen Impact bei der Zielgruppe, welche nicht? Natürlich darf man – also Agentur oder Unternehmen – keinen Content kopieren, aber sich inspirieren zu lassen, ist legitim – und sinnvoll. Und hierfür bietet sich Social Media an. Viele Unternehmen machen den Fehler, dass sie Social Media – egal, ob Twitter, Facebook, Xing oder LinkedIn – nur zum Senden nutzen. Sie sehen Social Media als eine Vertriebsplattform an, auf die sie regelmäßig Inhalte einstellen, aber sie verfolgen nicht, was dort außerhalb von ihren eigenen Accounts geschieht.

Nimmt man Interaktivität bei Social Media hingegen ernst, so steigert das nicht nur die Attraktivität der eigenen Social-Media-Kanäle, sondern Kommunikationsverantwortlichen bekommen auch tatsächlich ein gutes Gefühl dafür, was ihre Zielgruppe umtreibt – abgesehen natürlich von den auf Social Media omnipräsenten Katzenfotos.

Das Wissen ist im Unternehmen

Die aus Sicht von der Agentur Görs Communications wichtigste Antwort auf die Frage, woher Ideen fürs Content Marketing genommen werden können, lautet jedoch “aus dem eigenen Unternehmen”. Will ein Unternehmen erfolgreich Content Marketing betreiben, kommt die Kommunikationsabteilung (oder der Kommunikationsverantwortliche) nicht umhin, die Mitarbeiter der anderen Abteilungen und Bereich anzuzapfen. Denn diese wissen in der Regel am besten, was die Zielgruppe wirklich interessiert. Sie wissen über ihre Produkte besser Bescheid, als jeder andere.

Niemand kann etwa bei einem B2B-Unternehmen von einem Ingenieur verlangen, dass er für die Kommunikationsabteilung beispielsweise Blogposts verfasst. Aber es ist nicht zu viel verlangt, ihn nach Themen zu fragen, die ihn umtreiben – und das sind in der Regel die Themen, für die sich auch die Zielgruppe interessiert. Weiter oben hieß es noch, dass Mitarbeiter in B2B-Unternehmen häufig “die Meinung vertreten, dass sie sich mit drögem Fachwissen herumschlagen, das sonst niemanden interessiert”. Dabei ist es eher das Gegenteil, ihr Fachwissen interessiert fast immer wen, und das sind in der Regel die (Neu)Kunden – also exakt die relevante Zielgruppe.

Will ein Unternehmen erfolgreich Content Marketing betreiben, muss die Kommunikationsabteilung daher wesentlich stärker auf die anderen Unternehmensbereiche zugehen. Hier befindet sich das Wissen über die wirklich relevanten Themen, hier findet sich das notwendige Wissen und der Kontakt zu den Kunden.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

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Arbeitskreis für neue Friends & Follower

Das Fachmagazin für Entscheider in Kommunikation, PR, Marketing und Werbung “Kommunikationsmanager″ im März 2010 über den DPRG-Arbeitskreis Digital Relations://Social Media, der von Daniel Görs initiiert und geleitet wurde.

Link zum Beitrag: Arbeitskreis für neue Friends & Follower

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Arbeitskreis für neue Friends & Follower

Der Paradigmenwechsel in der Kommunikation und der Umbruch der Mediennutzung durch die Digitalisierung und die neuen „sozialen Medien“ stellen auch die PR-Zunft vor enorme Herausforderungen. Der DPRG-Arbeitskreis Digital Relations://Social Media stellt sich ihnen.

Sollen PR-Berater ihren Kunden tatsächlich raten zu twittern? Macht es Sinn, Unternehmensupdates auf Xing zu veröffentlichen? Ist eine Marken-„Führung“ im „Mitmach-Web“ überhaupt noch realistisch? Und vor allem: Lohnt es sich, Zeit, Geld und sonstige Ressourcen in die digitale Beziehungspflege (Digital Relations) zu investieren? Daniel Görs, Initiator und Leiter des DPRG-Arbeitskreises Digital Relations://Social Media (AK DRSM), ist überzeugt: „Ja, es lohnt sich sogar sehr, im Internet und den Social Networks professionelle PR und Kommunikation zu betreiben. Die Frage müsste vielleicht eher lauten: Lohnt es sich noch, klassische Medienarbeit mit Fokus auf Journalisten zu betreiben?“

Digitale soziale Medienweltweit auf dem Vormarsch

Eine überspitzte These? Sicher. Aber Fakt ist: Nie zuvor verbrachten die Deutschen so viel Zeit im Internet wie heute. 80 Prozent der Menschen unter 30 sind in Social Media aktiv, rund drei Viertel der DAX-30-Unternehmen twittern und knapp zwei Drittel von ihnen stellen Videos auf YouTube ein, wie eine aktuelle Untersuchung der FH Mainz zeigt. Beim Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf; im Social Web wird hingegen viel Geld in Friends & Follower investiert: In den kommenden fünf Jahren sollen dem Marktforscher Forrester Research zufolge die Social Media Marketing (SMM) Budgets um rund ein Drittel steigen, so dass 2014 satte 3,1 Milliarden Euro in Social Media Kampagnen fließen. Die Verweildauer in Social Networks und Blogs steigt auch hierzulande enorm, während die klassischen Medien weitere Einbrüche bei Nutzung und Budgets hinnehmen müssen. Deshalb steht für Arbeitskreisleiter Görs fest: „Die DPRG als großer Kommunikationsbranchenverband kann sich der Diskussion des Megatrends Digitalisierung nicht verschließen und muss Orientierung und Wissenstransfer bieten.“

Dass die „sozialen Medien“ bereits zu einer zentralen Säule der persönlichen, gesellschaftlichen und kommerziellen Kommunikation geworden sind, belegt eine beeindruckende Datenflut rund um die Social Networks, Foren, Blogs und Microblogs. Beispielsweise wächst das mit rund 400 Millionen Anwendern weltgrößte soziale Netzwerk Facebook auch in Deutschland rasant. Nach Angaben der Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg in der Fachzeitschrift werben & verkaufen nutzen mittlerweile 7,5 Millionen Menschen in Deutschland aktiv Facebook. 2009 waren es „nur“ rund zwei Millionen aktive Nutzer. Im Januar wurden über den Microblogging-Dienst Twitter weltweit 1,2 Milliarden „Tweets“  (Kurzmitteilungen mit maximal 140 Zeichen) kommuniziert, wie der Social Media Guide „Mashable.com“ erfasst hat. Und eine „Unique Audience“ von knapp 14 Millionen deutschen „Zuschauern“ auf YouTube (Nielsen 12/2009) lässt die öffentlich-rechtlichen wie privaten TV-Sender unisono bangend in die Zukunft blicken.

Wunsch und Wirklichkeitprofessioneller Kommunikation im Web 2.0

Ein solcher Paradigmenwechsel in der Kommunikation und der Umbruch der Mediennutzung durch die Digitalisierung und Social Media konfrontiert auch die PR-Zunft mit großen Veränderungen, die aber auch enorme Chancen bieten. Doch wie können die schönen neuen Online-Welten effektiv und effizient in die professionellen Corporate Communications eingebunden werden? Derzeit stehen viele PR-Profis und Kommunikationsverantwortliche vor der Herausforderung, die neuen Kanäle, Tools, Multiplikatoren und Meinungsmärkte in ihre Gesamtstrategie, Budget- und Ressourcenplanung sinnvoll zu integrieren – und dass, wie immer in der Kommunikationsbranche, meist unter großem Zeitdruck. „Kein einfaches Unterfangen, wie die bisherigen Veranstaltungen und Diskussionen im Arbeitskreis gezeigt haben“, sagt Görs, der als Leiter Corporate Communications bei Axel Springers Immobilienportal Immonet.de Social Media bereits vor zwei Jahren fest in den Kommunikationsmix integriert hatte. Viele Unternehmen und PR-Verantwortliche befänden sich nach einer ersten Informations-, Implementierungs- und Screeningphase im Social Web nun in einer Bewertungs- und Optimierungsphase. Abseits des Hype werden Stimmen lauter, die nicht in die „Heilsbringer-Choräle“ der vermeintlichen „Social-Media-Gurus“ einstimmen, wonach die neuen Tools und Kanäle sämtliche Kommunikations- und Dialogprobleme zwischen Sender und Empfänger auch auf professioneller Ebene lösen könnten – und dies sogar kostenlos. Vielmehr macht sich die Erkenntnis breit, dass Social Media Kommunikation bei Unternehmen keinen Sinn macht, wenn sich dessen Zielgruppen weder online noch im Web 2.0 darstellen und austauschen. Auch wenn dieser Teil der Bevölkerung sicher immer kleiner wird.

Einigkeit in der professionellen Kommunikationsanalyse herrsche auf jeden Fall darin, dass das altbekannte „Gießkannenprinzip“, bei dem möglichst viele Presseinformationen möglichst oft an einen möglichst großen Verteiler gestreut werden – auch und gerade im Social Web – zum Scheitern verurteilt ist. Wer versuchte, sämtliche Social Media Tools zu bedienen, würde dies ohnehin zeitlich nicht bewerkstelligen können. Denn allein rund um den Microbloggingdienst „Twitter“ entstehen pro Tag zirka 20 neue eigenständige Dienste aus den Bereichen Monitoring, Empfehlungen und Onlinemarketing. Auch wenn dabei interessante und möglicherweise sogar relevante Services mit dabei wären – wer soll das eigentliche Tagespensum noch schaffen?

Austausch, Networking, Analyse,Ideenfindung und Bewertung im AK DRSM

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Görs Communications auf Twitter

Visionen und gute Ideen für Digital Relations sind so zahlreich wie IP-Adressen im Web. Daniel Görs: „Woran es aber mangelt, sind praxisrelevantes Fachwissen, Fakten und Fallbeispiele bereits erfolgreicher Anwendungen und Kampagnen.“ Deren Analyse, Kommunikation und Diskussion seien daher ein wesentliches Ziel des Arbeitskreises. Zahlreiche Veranstaltungen und redaktionelle Beiträge hätten gezeigt, wie groß der Informations- und Kommunikationsbedarf zum Verhältnis und dem Wandel von Public und Social Media Relations tatsächlich sei. Auf überregionaler Ebene Kontakte knüpfen und vertiefen – Der Arbeitskreis umfasst derzeit rund 30 Mitstreiter und Interessenten, die primär virtuell, 2010 aber auch stärker im persönlichen Austausch, folgende Themenbereiche bearbeiten:

  • Argumente von Beratern/Agenturen für Social Media / Digital Relations
  • Einstieg in die Digital Relations: die wichtigsten Social Media Anwendungen
  • Anforderungen an und Profil der neuen Generation der PR 2.0-Manager /-Berater
  • Wie finde ich Follower/Friends? Aufmerksamkeit schaffen für eigene Social Media Präsenz
  • No Spam, please: Öffentlichkeitsarbeit in Foren & Gruppen
  • Googlejournalismus & PR: die neue Recherche-Wirklichkeit
  • Public Relations und Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  • Public Relations und Social Media Optimierung (SMO)
  • Produkt-PR & vertriebsunterstützende PR im Social Web / Social Shopping
  • Blogger Relations: Kommunikation mit den neuen Meinungsmachern
  • Was bringt’s? Messbarkeit und Effizienz (inkl. KPIs)
  • Social Media & Interne Kommunikation
  • Social Media im B2B-Bereich
  • Krisen-Intervention & -kommunikation im Web 2.0

Austausch, Networking, Analyse, Ideenfindung und Bewertung sind wesentliche Elemente im Arbeitskreis Digital Relations://Social Media. Wie bereits im vergangenen Jahr, steht die Zusammenarbeit mit den DPRG-Landesgruppen auch 2010 wieder ganz oben auf der Agenda. So wurde gerade Ende März  mit der Landesgruppe Berlin-Brandenburg eine gemeinsame Veranstaltung zur Digitalen PR durchgeführt. Die bewährte Kooperation mit dem „PR 2.0 Forum“ (www.pr20forum.de) wird auch 2010 weiter intensiviert: am 12. und 13. April trifft sich die PR 2.0-Szene zum dritten Mal – nach Hamburg und München nun in Düsseldorf (Exklusiv für DPRG-Mitglieder: Sie erhalten durch die Kooperation des Arbeitskreises Digital Relations://Social Media einen rabattierten Eintrittspreis. Den Mitglieder-Rabattcode gibt es zeitnah in der DPRG-Bundesgeschäftsstelle).

„Der Arbeitskreis steht neuen Interessenten, Mitstreitern und Sponsoren offen, um bundesweit regelmäßige Vorträge, Workshops und vielleicht auch PR-Barcamps anbieten und organisieren zu können“, sagt Daniel Görs. „Wir müssen eine geeignete Plattform für die PR- und Kommunikationsverantwortlichen schaffen, deren Funktion immer mehr an Bedeutung innerhalb ihrer Unternehmen gewinnt. Ebenso für die Agenturen und Einzelberater, die ihren Kunden in unserer digitalisierten Medienwelt eine professionelle Beratung und zukunftsfähige Konzepte bieten wollen. Ziel ist deshalb ein geeigneter personeller und institutioneller Mix im Arbeitskreis“, so Görs. Wissen erzeugen und weitergeben ist ein weiteres Ziel des Arbeitskreises. Da Social Media eines der Schwerpunktthemen der DPRG ist, wird der Informations- und Kompetenztransfer an die Mitglieder künftig über regelmäßige Veröffentlichungen erfolgen.

„PR 2.0“: Kooperation mit undPositionierung in der Kommunikationsbranche

Der Arbeitskreis lotet auch den Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen aus. So gibt es bereits Anknüpfungspunkte beispielsweise mit der Arbeitsgemeinschaft Social Media, die die Etablierung von Standards für die Vermessung und Erforschung von Weblogs und anderer Social Software vorantreibt sowie dem Arbeitskreis Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW), der Standards für Social Media Plattformen entwickelt. Görs: „Der Werbemarkt der Social Media wird von den beiden Organisationen bereits hinsichtlich Standards für die Nutzung, Verbreitung und Relevanz in der Vermarktung bearbeitet. Für die DPRG stehen vor allem die Chancen und das Monitoring der digitalen Öffentlichkeitsarbeit im Sinne des Werbens um öffentliches Vertrauen im Vordergrund.“

So wie die Öffentlichkeitsarbeit schon immer in Konkurrenz zum „klassischen“ Marketing stand, so müssten sich jetzt Online-PR und Digital Relations gegenüber Suchmaschinenmarketing (SEM/SEO) und Social Media Marketing (SMM) beweisen. Dies gelte in der Konzernkommunikation ebenso wie für Agenturen und Berater. „Onlinemarketing ist und bleibt ‚Controllers Liebling’. Gerade in Zeiten knapper Budgets ist eine farbenfrohe Social Media Powerpointpräsentation wenig hilfreich, wenn gleichzeitig beispielsweise Google AdWords Kampagnen centgenau auf den einzelnen Klick oder gar Abschluss analisiert und abgerechnet werden“, gibt Görs zu bedenken. Es geht letztlich auch um das Selbstverständnis und die entsprechende Positionierung der PR-Branche. Jetzt, wo zersplitterte Micro-Öffentlichkeiten die digitale Medienlandschaft prägen, böte sich eine gute Gelegenheit, das „Public“ in Public Relations stärker herauszustellen. So könnte PR ihren in der Vergangenheit oft proklamierten (aber ebenso oft belächelten) Führungsanspruch innerhalb des neuen „Kommunikationsmix 2.0“ nun doch noch durchsetzen. Auch für diesen Diskurs bietet der junge Arbeitskreis Digital Relations://Social Media eine Plattform innerhalb der DPRG. Denn Kommunikation geht weiter.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

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