11/12/2018

Einen Schritt weiter: gemeinsame Marketing- und Innovationsberatung von Görs Communications und TOM SPIKE für Konzerne und Agenturen

Die PR- und Marketingagentur Görs Communications (www.goers-communications.de) und TOM SPIKE – Structured innovation (www.tomspike.com) bieten gemeinsame Beratungsdienstleistungen, Coaching, Workshops, Seminare und Trainings an. Die integrierte Innovations- und Marketingberatung richtet sich zum einen an Konzerne, Unternehmen und Organisationen aus Industrie und Wirtschaft, zum anderen an Agenturen, Berater und Dienstleister aus der Werbe-, PR- und Kommunikationsbranche. Geschäftsmodell-, Technologie-, Produkt- und Dienstleistungsinnovationen werden u.a. mit interdisziplinärem Methodenkoffer und Innovations-Roadmaps gezielt und wiederholbar vorangetrieben.

Hamburg / Berlin, 25. April 2017 – Getreu dem Motto „A business only has two functions. Marketing and innovation. Marketing and innovation make money, everything else is a cost“ vom Management-Guru und Professor Peter F. Drucker haben sich die Hamburger PR- und Marketing-Agentur Görs Communications und die Berliner Innovationsberatung TOM SPIKE für kombinierte und integrierte Innovations- und Marketingberatungsdienstleistungen zusammengetan. Mit dem Ziel, die Unternehmensfunktionen und die „Moneymaker“ Marketing und Innovation durch Wissen und Know-how gezielt zu stärken, bieten Görs Communications und TOM SPIKE künftig gemeinsame Beratung, Coaching, Workshops und Trainings an.

Innovations- und Marketingberatung von TOM SPIKE und Görs Communications

Innovations- und Marketingberatung von TOM SPIKE und Görs Communications

Innovationsdruck überfordert herkömmliche Management- und Marketinginstrumente

„Klassische Unternehmensberatungen sind auf die Gesamtstrategie und die Organisation fokussiert, Werbe- und PR-Agenturen auf Kommunikationskonzeption und deren kreative Umsetzung. Viele Unternehmen stehen aber in Zeiten digitaler Transformation und Disruption unter so einem enormen Innovationsdruck, der mit herkömmlichen Management- und Marketinginstrumenten gar nicht bewältigt werden kann“, erklärt die Geschäftsführerin von TOM SPIKE, Diplom-Ingenieurin Nina Defounga.

Während klassische Unternehmensberater abstrakt und strategisch denken und als „Produkt“ für ihre Kunden extensive Abschlussreports liefern, aber keine Umsetzung, leiten die Marketingberater und -Agenturen ihre Konzeption aus den übergeordneten Unternehmenszielen ab und denken vor allem an die kreative und operative Umsetzung. Elfenbeinturm oder Hands-on-Tunnelblick also – ein Dilemma, das viele Konzerne durch das parallele Engagement von traditionellen Unternehmensberatungen plus Marketingagenturen zu lösen versuchen. „Mit zweifelhaftem Erfolg“, wie Daniel Görs, Inhaber der PR- und Marketingberatung Görs Communications aus der leidvollen Erfahrung vieler Projekte zu berichten weiß. „Doppelte Befragungen und Dokumentationen, Hoheitsgerangel, unnötige Zusatzkosten sowie unklare und zeitraubende Abstimmungs- und Kommunikationswege gehören leider ebenso zum Standard vieler Innovations- und Marketingprojekte auf Konzernebene wie die berühmt-berüchtigten Endlos-Meetings und -Brainstormings.“ Und für kleine und mittelständische Unternehmen, Start-ups sowie die Agenturen und Berater selbst sei ein solcher „doppelte Kosten bei halber Ergebnisqualität“ Ansatz erst recht keine Option, um im Markt innovativ und erfolgreich zu werden oder zu bleiben.

Know-how und Beratungspraxis von Ingenieuren und Sozialwissenschaftlern gebündelt

Die Menschen hinter TOM SPIKE sind diplomierte und promovierte Ingenieure, Maschinenbauer, Verfahrens- und Softwaretechniker und Unternehmer. Für Görs Communications sind vor allem Kommunikations-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler in der Beratung tätig. Als interdisziplinäre Ideen- und Impulsgeber setzen die erfahrenen Berater im Rahmen der Kooperation nicht nur ihr Spezial-Know-how, sondern auch Innovations-Roadmaps und einen schlagkräftigen Methodenkoffer ein, der Kreativitäts-, Innovations- und Kommunikationsmethoden optimal kombiniert.

So kann die integrierte Innovations- und Marketingberatung auch als schelle Hilfe zur Selbsthilfe genutzt werden: In Trainings, Coachings und Workshops ermöglichen TOM SPIKE und Görs Communications einen Überblick und die Anwendung neuer Werkzeuge und Möglichkeiten in kurzer Zeit.

Görs Communications erweitert technologiefokussierte Innovationsvorhaben um die Marketing- und Kommunikationsdimensionen, während TOM SPIKE kommunikationszentrierten Projekten mit ingenieurs- und naturwissenschaftlichen Ansätzen und erfinderischem Problemlösen neue Wege strukturierter Innovation ermöglicht.

Die integrierte Marketing- und Innovationsberatung von Görs Communications und TOM SPIKE lässt sich in vier Kategorien einteilen: Geschäftsmodell-Innovation, Prozessinnovationen, Produkt-Innovationen und schließlich Technologie-Innovationen. Dabei wird eine Innovations-Roadmap verwendet, die im Normalfall aus sechs Phasen besteht, vom Finden der Innovationsfelder über das Festlegen des Innovationsvorhabens, dem Verstehen des Innovations-Kontextes, dem Anwenden der Innovations-Muster, dem Entwickeln des Innovations-Konzeptes bis schließlich der Innovationsimplementierung samt dem Innovationsmanagement. Schluss also mit Brainstorming-Burnout, Innovationsblabla und trügerischem Optimieren ausgetrampelter Pfade und Instrumente durch die gezielte Bündelung von interdisziplinärem Expertenwissen von TOM SPIKE und Görs Communications – stattdessen strukturierte und konzentrierte Entwicklung, Beratung und Vermarktung von Innovationen für Unternehmen und Agenturen. Konzerne und Unternehmen, Agenturen und Berater, die sich für die ungewöhnlichen integralen Dienstleistungen interessieren, können eine kostenlose Erstberatung anfordern.

 

Über die Innovationsberatung TOM SPIKE:

TOM SPIKE (www.tomspike.com) ist ein junges Beratungsunternehmen für Innovationen und erfinderisches Problemlösen. TOM SPIKE trainiert, unterstützt und schafft strukturierte Innovation. Das erfahrene Beraterteam hilft Mittelstand und Konzernen dabei, besser, schneller und kosteneffizienter zu erfinden und ihre Innovationskraft zu stärken. Die Ingenieure aus Berlin lösen auch komplexe Probleme. Je größer die Herausforderung, desto effektiver.

Durch den Beratungs- und Lösungsansatz der strukturierten Innovation werden schnellere und kostengünstigere Innovationen von Produkten und Geschäftsmodellen erreicht, als es mit konventionellen, unstrukturierten, auf möglichst viele Ideen fokussierten Herangehensweisen möglich ist.

Als Workshop- und Trainings-Anbieter für mittlere und große Unternehmen sowie Start-ups vermittelt TOM SPIKE erlernbare und wiederholbare Methoden für Innovationsprozesse und wiederkehrenden Erfolg. Als Unternehmensberatung für Innovations- und Produktentwicklung hilft TOM SPIKE Unternehmen, die vor einer Herausforderung und/oder einem konkreten Entwicklungsproblem stehen, innovative Lösungen in kürzester Zeit zu entwickeln. Von der Ideenfindung zum patentreifen Produkt binnen einer Woche. Denn konzentrierte Anstrengungen in einem beschränkten Zeitrahmen sind wahre Effizienzwunder. Sie ermöglichen unglaubliche Geschwindigkeiten und schonen knappe Ressourcen wie Geld, Zeit und Personal.

 

Kontakt:

Nina Defounga
TOM SPIKE – Structured innovation
n.defounga@tomspike.com
T. 030 – 60 98 49 02 87
www.tomspike.com

 

Über die PR- und Marketing-Agentur Görs Communications:

Görs Communications bietet professionelle Public Relations, Online- und Content-Marketing, Social Media sowie Beratung in allen Fragen der Digitalisierung für Unternehmen, die im Wettbewerb ganz vorne sein wollen. Unter der Maxime „Bekanntheit. Aufmerksamkeit. Umsatz.“ bietet die Kommunikationsberatung Know-how, Ideen und Umsetzung für den crossmedialen Kommunikations- und Unternehmenserfolg. Görs Communications unterstützt Unternehmen dabei, im medialen Dschungel den Durchblick zu behalten und entwickelt maßgeschneiderte Konzepte und Lösungen als passende Antwort auf Digitalisierung, Medienwandel und den Niedergang klassischer Werbung.

Inhaber der PR und Marketing Beratung ist Daniel Görs, der u.a. die PR und Corporate Communications bei Axel Springers Immobilienportal Immonet.de und FinanceScout24.de (Scout24 Gruppe) leitete. Unternehmen und Institutionen wie Alfa Laval, Bürger für Lübeck, Executive Channel Networks, Herkules Group, HFG Gruppe, Tarifcheck24.de, wechseln.de, WohnPortal Plus sind einige Mandantenbeispiele.

Kontakt:

Görs Communications – PR Content Marketing Agentur & Beratung
Gertrudenkirchhof 10
20095 Hamburg
info@goers-communications.de
www.goers-communications.de

Integrierte Innovations- und Marketingberatung von TOM SPIKE und Görs Communications

Die Innovationsberatung TOM SPIKE (Berlin) und die PR- und Marketingberatung Görs Communications (Hamburg / Lübeck) bieten eine kombinierte Innovations- und Marketingberatung an:

  1. Kombinierte Innovations- und Marketingberatung in Kooperation als Ergänzung / Ausweitung der Beratung, Workshops, Trainings und Coachings für Kunden von TOM SPIKE, sowie der Beratung, Konzeption, Umsetzung, Management und Optimierung für Kunden von Görs Communications.
  2. Kombinierte Innovations- und Marketingberatung in Kooperation und Workshops, Trainings und Coachings durch TOM SPIKE und Görs Communications für Agenturen, Berater, Dienstleister aus der PR-, Marketing-, Werbe- und Kommunikationsbranche.

 

“A business only has two functions. Marketing and innovation. Marketing and innovation make money, everything else is a cost.” (Management Guru und Professor Peter F. Drucker)

Um diesen beiden einzigen Unternehmensfunktionen und „Moneymaker“ Marketing und Innovation gezielt zu stärken, bieten die Marketingberatung Görs Communications (www.goers-communications.de) und die Innovationsberatung TOM SPIKE (www.tomspike.com) künftig gemeinsame Beratung, Coaching, Workshops und Trainings an. Diese kombinierten Innovations- und Marketing-Beratungsleistungen richten sich an zwei Zielgruppen: Zum einen als ergänzende Services für die jeweiligen Kunden von Görs Communications und TOM SPIKE. Zum anderen als integrierte Innovationsberatung für Agenturen, Berater, Dienstleister aus der Marketing-, Werbe-, PR- und Kommunikationsbranche.

Innovations- und Marketingberatung von TOM SPIKE und Görs Communications

Innovations- und Marketingberatung von TOM SPIKE und Görs Communications

„Thinking inside the box“ beherrscht leider immer noch Unternehmens- und Marketingberatung

„Klassische Unternehmensberatungen sind auf die Gesamtstrategie und die Organisation fokussiert; Werbe- und PR-Agenturen auf Kommunikationskonzeption und deren kreative Umsetzung. Viele Unternehmen stehen aber in Zeiten digitaler Transformation und Disruption unter so einem enormen Innovationsdruck, der mit etablierten Management- und Marketinginstrumenten gar nicht bewältigt werden kann“, erklärt die Geschäftsführerin von TOM SPIKE, Diplom-Ingenieurin Nina Defounga.

Während also klassische Unternehmensberater (viel zu) abstrakt und strategisch denken und als „Produkt“ für ihre Kunden extensive Abschlussreports liefern, aber keine Umsetzung, leiten die Marketingberater und -Agenturen ihre Konzeption aus den übergeordneten Unternehmenszielen ab und denken vor allem an die kreative und operative Umsetzung. Elfenbeinturm oder Hands-on-Tunnelblick also – ein Dilemma, das viele Konzerne durch das parallele Engagement von traditionellen Unternehmensberatungen plus Marketingagenturen zu lösen versuchen. „Mit zweifelhaftem Erfolg“, wie Daniel Görs, Inhaber der PR- und Marketingberatung Görs Communications aus der leidvollen Erfahrung vieler Projekte zu berichten weiß. „Und für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), Start-ups sowie die Agenturen und Berater selbst ist ein solcher Ansatz erst recht keine Option, um im Markt innovativ und erfolgreich zu werden und/oder zu bleiben.“

 

Ingenieure und Sozialwissenschaftler kombinieren Kreativitäts- und Innovationsmethoden für den schnellen unternehmerischen Erfolg

Die Menschen hinter TOM SPIKE sind diplomierte und promovierte Ingenieure, Maschinenbauer, Verfahrens- und Softwaretechniker und Unternehmer. Für Görs Communications sind vor allem Kommunikations-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler in der Beratung tätig. Als interdisziplinäre Ideen- und Impulsgeber, Sparringspartner, Berater und Task Forces setzen die erfahrenen Berater, Coaches und Experten im Rahmen der Kooperation nicht nur ihr Spezial-Know-how, sondern auch Innovations-Roadmaps und einen schlagkräftigen Methodenkoffer ein, der Kreativitäts-, Innovations- und Kommunikationsmethoden optimal kombiniert. Dieser „Method Storm“ nutzt eine Vielzahl mächtiger Methoden, die für die jeweilige spezifische Zielgruppe (Unternehmen, Agentur, Berater oder Dienstleister) ausgewählt wird. So kann die integrierte Innovations- und Marketingberatung auch als schelle Hilfe zur Selbsthilfe genutzt werden: In Trainings, Coachings und Workshops ermöglichen TOM SPIKE und Görs Communications einen Überblick und die Anwendung neuer Werkzeuge und Möglichkeiten in kurzer Zeit.

Schnelligkeit ist ohnehin ein zentrales Thema der Kooperation, wie Nina Defounga ausführt: „Je mehr Zeit Dinge benötigen, umso mehr Potenzial geht durch Reibung, Vergessen und mangelnden Fokus verloren. Konzentrierte Anstrengungen in einem beschränkten Zeitrahmen sind wahre Effizienz-Wunder; sie ermöglichen unglaubliche Geschwindigkeiten und die ersehnten Quick-Wins.“

Görs Communications erweitert technologiefokussierte Innovationsvorhaben um die Marketing- und Kommunikationsdimensionen, während TOM SPIKE kommunikationszentrierten Projekten mit ingenieurs- und naturwissenschaftlichen Ansätzen und erfinderischem Problemlösen neue Wege strukturierter (= wiederholbarer) Innovation ermöglicht. Die Kooperation ermöglich sowohl eine in dieser Form einzigartige 360 Grad Innovations- und Marketingberatung, als auch bei Bedarf die Entwicklung und Umsetzung von innovativen Kommunikationskonzepten und -maßnahmen. Schluss also mit Brainstorming-Burnout, Innovationsblabla und trügerischem Optimieren ausgetrampelter Pfade und Instrumente.

 

Kontaktieren uns jetzt, um Ihr Innovationsvorhaben zu besprechen: http://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/kontakt/

 

Im Folgenden lesen Sie, welche Arten von Innovationen es gibt und welches die sechs Phasen bis zur Markteinführung sind, bei denen wir Sie gerne beraten und begleiten.

Görs Communications verstärkt Ihre Public Relations (PR) / Pressearbeit / Öffentlichkeitsarbeit. Proaktiv, dynamisch, kreativ und professionell.

Die Agentur Görs Communications (Hamburg / Lübeck) ist Ihr vertrauensvoller und erfahrener Berater und Sparringspartner in allen Belangen der Public Relations (PR) / Pressearbeit / Öffentlichkeitsarbeit:

  • Aufbau und Pflege enger Medienkontakte.
  • Erstellung von Pressemitteilungen, Produktinformationen / Produkt-PR, redaktionellen Beiträgen, Autoren- und Gastbeiträgen, Interviews und sonstigen Pressetexten, Ghostwriting und Übersetzungen.
  • Beantwortung von Medien-/Journalistenanfragen, externes Pressebüro.
  • Unterstützung des Managements, der PR- und Marketingabteilung mit Textbeiträgen und sonstigem Content (Contentfactory).
  • Anbahnung und Organisation von Interviews, Speaking Opportunities und Pressekonferenzen / Pressereisen und Events.
  • Beratung, Sparring und Optimierung hinsichtlich der Entwicklung und Umsetzung der internen und externen Kommunikation (Konzeption, Taktik, Implementierung, Evaluation).
  • Homepage-Betreuung, redaktionell und/oder suchmaschinenoptimiert (SEO, Online-PR).
  • Social Media Beratung und Management, externe Social Media Redaktion (inkl. Social Media Redaktionsplan).

Warum Sie sich vertrauensvoll für Görs Communications entscheiden können und sollten:

  • Alle Mitarbeiter verfügen über ein abgeschlossenes einschlägiges Universitätsstudium.
  • Alle Mitarbeiter verfügen über einschlägige praktische Berufserfahrung und nachweisbare Erfolge.
  • Alle Mitarbeiter verfügen über sehr gute Englischkenntnisse.
  • Alle Mitarbeiter verfügen über sehr gute Kenntnisse der Medienlandschaft.
  • Googeln Sie uns und verschaffen Sie sich selbst einen Eindruck!

Wenn Sie Wert auf Kreativität, Professionalität sowie absolute Zeit- und Budgettreue legen, dann sind Sie bei Görs Communications genau richtig. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme und eine erfolgreiche Zusammenarbeit!

Arbeitskreis für neue Friends & Follower

Das Fachmagazin für Entscheider in Kommunikation, PR, Marketing und Werbung “Kommunikationsmanager″ im März 2010 über den DPRG-Arbeitskreis Digital Relations://Social Media, der von Daniel Görs initiiert und geleitet wurde.

Link zum Beitrag: Arbeitskreis für neue Friends & Follower

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Arbeitskreis für neue Friends & Follower

Der Paradigmenwechsel in der Kommunikation und der Umbruch der Mediennutzung durch die Digitalisierung und die neuen „sozialen Medien“ stellen auch die PR-Zunft vor enorme Herausforderungen. Der DPRG-Arbeitskreis Digital Relations://Social Media stellt sich ihnen.

Sollen PR-Berater ihren Kunden tatsächlich raten zu twittern? Macht es Sinn, Unternehmensupdates auf Xing zu veröffentlichen? Ist eine Marken-„Führung“ im „Mitmach-Web“ überhaupt noch realistisch? Und vor allem: Lohnt es sich, Zeit, Geld und sonstige Ressourcen in die digitale Beziehungspflege (Digital Relations) zu investieren? Daniel Görs, Initiator und Leiter des DPRG-Arbeitskreises Digital Relations://Social Media (AK DRSM), ist überzeugt: „Ja, es lohnt sich sogar sehr, im Internet und den Social Networks professionelle PR und Kommunikation zu betreiben. Die Frage müsste vielleicht eher lauten: Lohnt es sich noch, klassische Medienarbeit mit Fokus auf Journalisten zu betreiben?“

Digitale soziale Medienweltweit auf dem Vormarsch

Eine überspitzte These? Sicher. Aber Fakt ist: Nie zuvor verbrachten die Deutschen so viel Zeit im Internet wie heute. 80 Prozent der Menschen unter 30 sind in Social Media aktiv, rund drei Viertel der DAX-30-Unternehmen twittern und knapp zwei Drittel von ihnen stellen Videos auf YouTube ein, wie eine aktuelle Untersuchung der FH Mainz zeigt. Beim Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf; im Social Web wird hingegen viel Geld in Friends & Follower investiert: In den kommenden fünf Jahren sollen dem Marktforscher Forrester Research zufolge die Social Media Marketing (SMM) Budgets um rund ein Drittel steigen, so dass 2014 satte 3,1 Milliarden Euro in Social Media Kampagnen fließen. Die Verweildauer in Social Networks und Blogs steigt auch hierzulande enorm, während die klassischen Medien weitere Einbrüche bei Nutzung und Budgets hinnehmen müssen. Deshalb steht für Arbeitskreisleiter Görs fest: „Die DPRG als großer Kommunikationsbranchenverband kann sich der Diskussion des Megatrends Digitalisierung nicht verschließen und muss Orientierung und Wissenstransfer bieten.“

Dass die „sozialen Medien“ bereits zu einer zentralen Säule der persönlichen, gesellschaftlichen und kommerziellen Kommunikation geworden sind, belegt eine beeindruckende Datenflut rund um die Social Networks, Foren, Blogs und Microblogs. Beispielsweise wächst das mit rund 400 Millionen Anwendern weltgrößte soziale Netzwerk Facebook auch in Deutschland rasant. Nach Angaben der Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg in der Fachzeitschrift werben & verkaufen nutzen mittlerweile 7,5 Millionen Menschen in Deutschland aktiv Facebook. 2009 waren es „nur“ rund zwei Millionen aktive Nutzer. Im Januar wurden über den Microblogging-Dienst Twitter weltweit 1,2 Milliarden „Tweets“  (Kurzmitteilungen mit maximal 140 Zeichen) kommuniziert, wie der Social Media Guide „Mashable.com“ erfasst hat. Und eine „Unique Audience“ von knapp 14 Millionen deutschen „Zuschauern“ auf YouTube (Nielsen 12/2009) lässt die öffentlich-rechtlichen wie privaten TV-Sender unisono bangend in die Zukunft blicken.

Wunsch und Wirklichkeitprofessioneller Kommunikation im Web 2.0

Ein solcher Paradigmenwechsel in der Kommunikation und der Umbruch der Mediennutzung durch die Digitalisierung und Social Media konfrontiert auch die PR-Zunft mit großen Veränderungen, die aber auch enorme Chancen bieten. Doch wie können die schönen neuen Online-Welten effektiv und effizient in die professionellen Corporate Communications eingebunden werden? Derzeit stehen viele PR-Profis und Kommunikationsverantwortliche vor der Herausforderung, die neuen Kanäle, Tools, Multiplikatoren und Meinungsmärkte in ihre Gesamtstrategie, Budget- und Ressourcenplanung sinnvoll zu integrieren – und dass, wie immer in der Kommunikationsbranche, meist unter großem Zeitdruck. „Kein einfaches Unterfangen, wie die bisherigen Veranstaltungen und Diskussionen im Arbeitskreis gezeigt haben“, sagt Görs, der als Leiter Corporate Communications bei Axel Springers Immobilienportal Immonet.de Social Media bereits vor zwei Jahren fest in den Kommunikationsmix integriert hatte. Viele Unternehmen und PR-Verantwortliche befänden sich nach einer ersten Informations-, Implementierungs- und Screeningphase im Social Web nun in einer Bewertungs- und Optimierungsphase. Abseits des Hype werden Stimmen lauter, die nicht in die „Heilsbringer-Choräle“ der vermeintlichen „Social-Media-Gurus“ einstimmen, wonach die neuen Tools und Kanäle sämtliche Kommunikations- und Dialogprobleme zwischen Sender und Empfänger auch auf professioneller Ebene lösen könnten – und dies sogar kostenlos. Vielmehr macht sich die Erkenntnis breit, dass Social Media Kommunikation bei Unternehmen keinen Sinn macht, wenn sich dessen Zielgruppen weder online noch im Web 2.0 darstellen und austauschen. Auch wenn dieser Teil der Bevölkerung sicher immer kleiner wird.

Einigkeit in der professionellen Kommunikationsanalyse herrsche auf jeden Fall darin, dass das altbekannte „Gießkannenprinzip“, bei dem möglichst viele Presseinformationen möglichst oft an einen möglichst großen Verteiler gestreut werden – auch und gerade im Social Web – zum Scheitern verurteilt ist. Wer versuchte, sämtliche Social Media Tools zu bedienen, würde dies ohnehin zeitlich nicht bewerkstelligen können. Denn allein rund um den Microbloggingdienst „Twitter“ entstehen pro Tag zirka 20 neue eigenständige Dienste aus den Bereichen Monitoring, Empfehlungen und Onlinemarketing. Auch wenn dabei interessante und möglicherweise sogar relevante Services mit dabei wären – wer soll das eigentliche Tagespensum noch schaffen?

Austausch, Networking, Analyse,Ideenfindung und Bewertung im AK DRSM

PR_Hamburg_Twitter

Görs Communications auf Twitter

Visionen und gute Ideen für Digital Relations sind so zahlreich wie IP-Adressen im Web. Daniel Görs: „Woran es aber mangelt, sind praxisrelevantes Fachwissen, Fakten und Fallbeispiele bereits erfolgreicher Anwendungen und Kampagnen.“ Deren Analyse, Kommunikation und Diskussion seien daher ein wesentliches Ziel des Arbeitskreises. Zahlreiche Veranstaltungen und redaktionelle Beiträge hätten gezeigt, wie groß der Informations- und Kommunikationsbedarf zum Verhältnis und dem Wandel von Public und Social Media Relations tatsächlich sei. Auf überregionaler Ebene Kontakte knüpfen und vertiefen – Der Arbeitskreis umfasst derzeit rund 30 Mitstreiter und Interessenten, die primär virtuell, 2010 aber auch stärker im persönlichen Austausch, folgende Themenbereiche bearbeiten:

  • Argumente von Beratern/Agenturen für Social Media / Digital Relations
  • Einstieg in die Digital Relations: die wichtigsten Social Media Anwendungen
  • Anforderungen an und Profil der neuen Generation der PR 2.0-Manager /-Berater
  • Wie finde ich Follower/Friends? Aufmerksamkeit schaffen für eigene Social Media Präsenz
  • No Spam, please: Öffentlichkeitsarbeit in Foren & Gruppen
  • Googlejournalismus & PR: die neue Recherche-Wirklichkeit
  • Public Relations und Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  • Public Relations und Social Media Optimierung (SMO)
  • Produkt-PR & vertriebsunterstützende PR im Social Web / Social Shopping
  • Blogger Relations: Kommunikation mit den neuen Meinungsmachern
  • Was bringt’s? Messbarkeit und Effizienz (inkl. KPIs)
  • Social Media & Interne Kommunikation
  • Social Media im B2B-Bereich
  • Krisen-Intervention & -kommunikation im Web 2.0

Austausch, Networking, Analyse, Ideenfindung und Bewertung sind wesentliche Elemente im Arbeitskreis Digital Relations://Social Media. Wie bereits im vergangenen Jahr, steht die Zusammenarbeit mit den DPRG-Landesgruppen auch 2010 wieder ganz oben auf der Agenda. So wurde gerade Ende März  mit der Landesgruppe Berlin-Brandenburg eine gemeinsame Veranstaltung zur Digitalen PR durchgeführt. Die bewährte Kooperation mit dem „PR 2.0 Forum“ (www.pr20forum.de) wird auch 2010 weiter intensiviert: am 12. und 13. April trifft sich die PR 2.0-Szene zum dritten Mal – nach Hamburg und München nun in Düsseldorf (Exklusiv für DPRG-Mitglieder: Sie erhalten durch die Kooperation des Arbeitskreises Digital Relations://Social Media einen rabattierten Eintrittspreis. Den Mitglieder-Rabattcode gibt es zeitnah in der DPRG-Bundesgeschäftsstelle).

„Der Arbeitskreis steht neuen Interessenten, Mitstreitern und Sponsoren offen, um bundesweit regelmäßige Vorträge, Workshops und vielleicht auch PR-Barcamps anbieten und organisieren zu können“, sagt Daniel Görs. „Wir müssen eine geeignete Plattform für die PR- und Kommunikationsverantwortlichen schaffen, deren Funktion immer mehr an Bedeutung innerhalb ihrer Unternehmen gewinnt. Ebenso für die Agenturen und Einzelberater, die ihren Kunden in unserer digitalisierten Medienwelt eine professionelle Beratung und zukunftsfähige Konzepte bieten wollen. Ziel ist deshalb ein geeigneter personeller und institutioneller Mix im Arbeitskreis“, so Görs. Wissen erzeugen und weitergeben ist ein weiteres Ziel des Arbeitskreises. Da Social Media eines der Schwerpunktthemen der DPRG ist, wird der Informations- und Kompetenztransfer an die Mitglieder künftig über regelmäßige Veröffentlichungen erfolgen.

„PR 2.0“: Kooperation mit undPositionierung in der Kommunikationsbranche

Der Arbeitskreis lotet auch den Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen aus. So gibt es bereits Anknüpfungspunkte beispielsweise mit der Arbeitsgemeinschaft Social Media, die die Etablierung von Standards für die Vermessung und Erforschung von Weblogs und anderer Social Software vorantreibt sowie dem Arbeitskreis Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW), der Standards für Social Media Plattformen entwickelt. Görs: „Der Werbemarkt der Social Media wird von den beiden Organisationen bereits hinsichtlich Standards für die Nutzung, Verbreitung und Relevanz in der Vermarktung bearbeitet. Für die DPRG stehen vor allem die Chancen und das Monitoring der digitalen Öffentlichkeitsarbeit im Sinne des Werbens um öffentliches Vertrauen im Vordergrund.“

So wie die Öffentlichkeitsarbeit schon immer in Konkurrenz zum „klassischen“ Marketing stand, so müssten sich jetzt Online-PR und Digital Relations gegenüber Suchmaschinenmarketing (SEM/SEO) und Social Media Marketing (SMM) beweisen. Dies gelte in der Konzernkommunikation ebenso wie für Agenturen und Berater. „Onlinemarketing ist und bleibt ‚Controllers Liebling’. Gerade in Zeiten knapper Budgets ist eine farbenfrohe Social Media Powerpointpräsentation wenig hilfreich, wenn gleichzeitig beispielsweise Google AdWords Kampagnen centgenau auf den einzelnen Klick oder gar Abschluss analisiert und abgerechnet werden“, gibt Görs zu bedenken. Es geht letztlich auch um das Selbstverständnis und die entsprechende Positionierung der PR-Branche. Jetzt, wo zersplitterte Micro-Öffentlichkeiten die digitale Medienlandschaft prägen, böte sich eine gute Gelegenheit, das „Public“ in Public Relations stärker herauszustellen. So könnte PR ihren in der Vergangenheit oft proklamierten (aber ebenso oft belächelten) Führungsanspruch innerhalb des neuen „Kommunikationsmix 2.0“ nun doch noch durchsetzen. Auch für diesen Diskurs bietet der junge Arbeitskreis Digital Relations://Social Media eine Plattform innerhalb der DPRG. Denn Kommunikation geht weiter.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

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