16/07/2019

Webperlen: AdBlocker wirkungslos, PR, Hamburg, Drosselkom und Facebook-Algorithmen

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • AdBlocker ab heute wirkungslos: Publisher gehen in die Offensive
  • PR übernimmt den Journalismus
  • Twitter: HVV-Fake bringt Hamburg zum Lachen
  • Gericht stoppt Drosselpläne der Telekom
  • Die App für die Berghain Schlange
  • Offline! Start-ups, die 2013 bereits gescheitert sind
  • Hoffnung für Text-Profis: Google versteht jetzt (vielleicht) auch Journalismus
  • Das wichtigste Foto für die Biologie des 20. Jahrhunderts
  • To-Do-Software: 10 Tools, um Aufgaben zu verwalten
  • Event, Event, die Kindheit brennt
  • Homöostasis
  • Soziale Netzwerke: Facebook weiß, ob die Partnerschaft hält

Das ewige Hickhack zwischen den Nachrichtenseiten und den Programmierern von Werbeblockern geht in die nächste Runde. Wie Online Marketing.de berichtet, sind AdBlocker ab heute auf bestimmten Portalen wirkungslos, die Publisher gehen in die Offensive (via):

Wer die Webseite von PC Games, PC Games Hardware oder buffed mit einem AdBlocker betritt, wird sich wundern. Auf diesen Seiten sind AdBlocker wirkungslos, die Werbeanzeigen werden regulär ausgespielt. [...]
Ein deutsches Startup, welches zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genannt werden soll, steckt hinter der Technologie.

Welchen Einfluss hat PR auf die Berichterstattung? Laut dem Onlinemagazin “politropolis” einen sehr enormen, PR übernimmt geradezu den Journalismus, was sich nicht zuletzt am Verhältnis der Journalisten zu den PR-Fachleuten (in USA) zeigen würde:

Im Jahr 1980 gab es etwa 0,45 PR-Arbeitnehmer pro 100.000 Einwohner im Vergleich zu 0,36 Journalisten. Im Jahr 2008 gab es 0,90 PR-Leute pro 100.000 im Vergleich zu 0,25 Journalisten. Das ist ein Verhältnis von mehr als drei-zu-eins. Und dabei ist PR gegenüber dem Journalismus erheblich besser ausgestattet und besser finanziert.

Wir wünschen allen Fahrgästen viel Erfolg beim Heimweg. So ein Herbstspaziergang ist was feines“: Während so mancher über den Sturm in Hamburg verzweifelte, hatte man auf Twitter jede Menge Spaß. Ganz vorne: Ein Account, der sich als Hamburger Verkehrsbetrieb ausgab und richtig schön zynische Tweets verfasste:

Wer so schlau war, sich über Twitter zu informieren, stolperte früher oder später über den Account @hvvhamburg – und hatte damit einen lustigen Abend. Jedenfalls sobald er verstanden hatte, dass hier nicht die echte Hamburger Hochbahn twitterte.

Das “sobald er verstanden hatte” galt offenbar nicht für gewisse Politiker, wie Renate Künast von den Grünen unter Beweis gestellt hat:

KünastHumor

Ein Sieg für den Verbraucherschutz – und natürlich vor allem für die “Heavy User”. Das Kölner Landgericht hat die Drosselpläne der Telekom – im Netz als #Drosselkom verspottet – gestoppt:

Die Deutsche Telekom darf nach einer Entscheidung des Kölner Landgerichts die Surfgeschwindigkeit bei Pauschaltarifen nicht einschränken. Eine entsprechende Vertragsklausel erklärte das Kölner Landgericht am Mittwoch für unzulässig.

“There is an app for everything”, selbst für die Schlange des Berliner Szene-Clubs Berghain (via). Am Nullpunkt der Start-Up Kultur kommste immer rein:

Ihr mögt es nicht glauben, aber beim Techcrunch Hackathon in Berlin wurde ernsthaft eine App gebastelt, deren Versprechen ist: mit mir kommst du ins Berghain.

Aus der Traum, zum Unternehmertum gehört zwangsläufig auch immer das Scheitern. Eine Binsenwahrheit, die jedoch für Start-ups umso mehr zutrifft, deutsche-startups.de (via) berichtet über Start-ups, die 2013 bereits gescheitert sind:

Leider sind auch in den ersten neun Monaten dieses Jahr wieder etliche deutsche Start-ups und Online-Projekte für immer von der digitalen Bildfläche verschwunden. Zuletzt segneten unter anderem der Berliner Fotodienst 7moments, das noch junge Hotel-Start-up Hipaway und MyDryclean.de, ein Lieferdienst für Textilreinigungen, das Zeitliche.

Ein angenehmer Nebeneffekt vom neuen Google-Patent? Dank “Gibberish Scores” könnte zukünftig das Interesse an guten Texten von Text-Profis steigen, wie “Lousy Pennies” (via) unter “Google versteht jetzt (vielleicht) auch Journalismus” ausführt:

Durch diese Entwicklung steigt die Chance, dass Google Webseiten hervorhebt, die nach journalistischen Maßstäben befüllt werden. Werden diese Seiten von Unternehmen erstellt, werden sie Profis für ihre Inhalte benötigen. Kurz: Journalisten und Fachautoren.

Auf ScienceBlogs verlinken wir hier in der Webschau viel zu selten, häufig finden sich dort spannende Themen so aufbereitet, dass auch Laien sie verstehen. Und zum Teil sogar zu Hause nachexperimentieren können, wie etwa bei “Das wichtigste Foto für die Biologie des 20. Jahrhunderts“:

Man muss die Mechanismen der Röntgenkristallographie nicht im Detail verstehen; aber bewaffnet mit einem Laserpointer und einem Kugelschreiber kann man ganz einfach selbst ein solches Helix-Kreuz erzeugen, damit ein bißchen Wissenschaftsgeschichte rekapitulieren und vielleicht sogar nachempfinden, weshalb es Watson so sehr inspirierte.

Immer alles schön der Reihe nach abarbeiten! t3n (via) stellt (ausführlich!) 10 Tools, um Aufgaben zu verwalten, vor:

Spätestens, seit David Allen seine Getting-Things-Done-Methode vorgestellt hat, sind To-Do-Listen in aller Munde. Und so gibt es im Bereich der To-Do-Software inzwischen etliche Apps, die dabei helfen sollen, solche Listen schnell und effizient abzuarbeiten. Wir haben zehn davon getestet und zeigen euch, welche Vor- und Nachteile sie haben.

Ein wunderschön zu lesender Rant! Unter Event, Event, die Kindheit brennt (via) zieht die Autorin gegen die “Ritualdiktatur” von Schulen zu Felde:

Ich würde sogar noch weiter gehen und von “Ritualdiktatur” sprechen. Moderne Grundschulkinder können keinen Schritt mehr machen ohne das zugehörige Lied, die zugehörige Geste, das zugehörige Sprüchlein. Wo früher “trenne nie st, denn es tut ihm weh” einen gewissen inhaltlichen Bezug hatte, müssen heute Pausenlieder gesungen werden, und selbst der Toilettengang wird musikalisch eingeläutet.

Und gleich noch ein weiterer, gelungener Rant: Matthias Bauer zieht unter “Homöostasis” (via) gegen die ganzen schwachsinnigen Gesundheitstipps zu Felde:

Leider kann ich nicht so oft und so laut „Bullshit!“ schreien, wie ich gerne möchte und wie all diesen Themen angemessen wäre. Die Supermärkte und Bücherregale, die Fernsehprogramme und nicht zuletzt das Internet sind voller Selbsthilfe-Tipps, Lebensratgebern, Expertenmeinungen, und einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitungen für irgendwelche Erfolge.

Und zum Abschluss der Webschau in diesem Blog noch ein Beitrag über Facebook. Genauer: Über die Möglichkeiten der Facebook-Algorithmen. Facebook weiß, ob die Partnerschaft hält:

Freundschaft, Partner, Clique: Bei Facebook läuft alles zusammen. Das soziale Netzwerk kann sogar vorhersagen, ob die Beziehung hält – ein neuer Algorithmus macht es möglich.

Webperlen: Kunst per “Gefällt mir”-Klick, Netz & Journalismus und WordPress 3.7

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • “Like it” im Essl-Museum bei Wien: Kunst per “Gefällt mir”-Klick
  • Nicht das Netz gefährdet den Journalismus, sondern die Arroganz der Macher
  • WordPress 3.7 „Basie“ ist fertig
  • Google Standortverlauf: Hier sehen Android-Nutzer zurückgelegte Strecken
  • Techcrunch-Gründer: “Google sollte Twitter vor dem Börsengang kaufen”
  • LinkedIn: Unterschätzter Gigant

Kunst per “Gefällt mir”: Das österreichische Essl-Museum hat ein spannendes Experiment gewagt:

Was passiert, wenn ein Museum seine Facebook-Fans bestimmen lässt, was in die nächste Ausstellung kommt? Das Essl-Museum in Klosterneuburg bei Wien hat diesen Versuch gewagt – und wurde von den Ergebnissen teilweise überrascht.

Und ein weiterer Debattenbeitrag zur Zukunft des Journalismus. Florian Blaschke meint, dass nicht das Netz den Journalismus gefährdet, sondern vor allem die Arroganz der Macher die eigentliche Gefahr darstellt:

Dieses Elite-Denken, diese Arroganz, ist im Journalismus über Jahrhunderte zementiert worden und entsprechend schwer aus den Köpfen herauszubekommen. Dabei gäbe es genügend Vorbilder außerhalb der Branche – in der Startup-Szene etwa. Flache Hierarchien, der weitgehende Verzicht auf Bürokratie, das Erkennen von Fehlern als Chance und Türöffner und vor allem das Vertrauen in die Fähigkeiten des Teams erfordern zwar Mut, oft aber zahlt der sich aus.

Eine gute Nachricht für viele Blogger: Die neueste WordPress-Version 3.7 „Basie“ ist jetzt endlich fertig:

WordPress 3.7 „Basie“ wurde veröffentlicht! Diese Version ist dem Jazz-Pianisten Count Basie gewidmet. Die offiziellen deutsch- und englischsprachigen Ausgaben findet ihr auf der Download-Seite. Auch die deutschsprachige Version, die über die automatische Aktualisierung ausgeliefert wird, ist ab sofort verfügbar.

Da wird so manch einer erstaunt sein: mobiFlip.de erklärt, wie Android-Nutzer ihre zurückgelegte Strecken auswerten können:

In einer Karte eingezeichnet und mit Entfernungsdaten versehen, wird einem dabei schon mal etwas mulmig, zumal die wenigsten wirklich jeden Hinweis bei der Einrichtung eines Android-Gerätes durchlesen dürften. Der durchschnittliche Techblog-Leser weiß sicher wie der Hase läuft, alle anderen auch?

Und noch ein spannender Beitrag zu Google, Michael Arrington, der Gründer und frühere Chefredakteur von Techcrunch, empfiehlt dem Suchmaschinenkonzern, Twitter noch vor dem Börsengang zu kaufen:

Der Techcrunch-Gründer rät Google zu einer schnellen Übernahme von Twitter. Google+ habe zwar hohe Nutzerzahlen, aber Google dränge jedem einen Account auf und Twitter würde viel intensiver genutzt. Die Twitter-Aktie sei zudem billig.

Weltweit eine große Nummer, in Deutschland dank Xing eher mittelmäßig: LinkedIn. Martin Weigert, leitender Redakteur von netzwertig.com, sieht in dem Unternehmen einen schlafenden Giganten, der über enormes Potenzial verfügt:

Manche Webunternehmen entwickeln sich zu Giganten, indem sie alles um sich herum niederwalzen, Nutzer magnetisch anziehen und ihre Expansion mit hochtrabenden Visionen garnieren. Facebook fällt in diese Kategorie. Eine andere Art von Onlinedienst dagegen wächst langsamer, schleicht sich regelrecht heran und sorgt dafür, dass die in Wirklichkeit nicht minder ambitionierten Ziele erst sukzessive zu Tage treten. LinkedIn ist ein derartiger Kandidat.

Webperlen: Schriftsteller als Netzverächter, Immobilien-PR und die BuzzFeed-Falle

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • Schriftsteller als Netzverächter: Vom Genre der Besserhalbwisserei
  • Twitter-Lob: Kleines Fenster zur großen Welt
  • Immobilien-PR in den Kinderschuhen
  • Self-Publisher verlegen achtmal so viele Titel wie klassische Verlage
  • Massenproduktion von flexiblen Displays startet diesen Monat
  • Die BuzzFeed-Falle – Journalismus für grenzdebile Idioten
  • Möglicher Verzicht auf Cookies: Googles Pläne erschüttern die Online-Welt

Früher wurden Blogs noch als “Klowände des Internets” verspottet, heute gehen Schriftsteller mit ihrer Ablehnung des Digitalen hausieren. Die FAZ über Schriftsteller als Netzverächter (via):

Das Netz und vor allem die sozialen Netzwerke haben unter Schriftstellern viele Verächter. Jüngst wagten sich Günter Grass und Botho Strauß hervor. Der eine hat’s vergeigt. Der andere weiß: Das Internet ist kein Bildungsautomat – man muss schon Bildung mitbringen.

Passend dazu (via): In der SZ verteidigt Alex Rühle Twitter:

Sie sind nicht auf Twitter? Dann wird’s aber Zeit. Denn die Plattform ist keine sinnlose Quasselbude. Eine Verteidigung in 14.124 Zeichen.

Teure Hochglanzbroschüren statt deutlich effektivere Immobilien-PR:

Aber gerade die Umbrüche in der Medienlandschaft und der Vertrauensverlust der Bevölkerung gegenüber klassischer Werbung führen dazu, dass Immobilienunternehmen, Makler, Verwalter, Investoren, Bauträger, Dienstleister und andere Akteure der Immobilienwirtschaft mit gezielter Immobilien PR Zugang zu den Redaktionen und dem (Social) Web suchen sollten.

Ist das die Zukunft des Schreibens? Erstaunliche Zahlen (via) über Self-Publisher finden sich im “State of Independence”-Report:

Wie es in Zukunft aussehen könnte, verrät der vom Beratungsunternehmen herausgegebene „State of Independence“-Report: das potentielle, bisher unausgeschöpfte Marktvolumen liege bei 52 Milliarden Dollar, und damit etwa doppelt so hoch wie der aktuell von klassischen Verlagen erzeugte Umsatz. Selbst wenn man Reprint und gemeinfreie Klassiker herausrechnet, werden via Self-Publishing schon jetzt acht mal mehr Titel verlegt als auf klassischem Weg.

Hört sich noch immer wie Zukunftsmusik an, wird aber bald Realtität. Wie jetzt vom Korea Herald berichtet wird (via), startet Samsung die Produktion von flexiblen Displays:

Angeblich sollen 1,5 Millionen Displays pro Monat hergestellt werden – Samsung ist also optimistisch, dass die Displays ein voller Erfolg werden.
Verbaut werden diese allerdings vorerst nicht in flexiblen Gehäusen, sondern in einem festen Gehäuse, das wohl geschwungen sein wird.

Sieht so die Zukunft des Journalismus aus? Man darf skeptisch sein.

Sieht so die Zukunft des Journalismus aus? Man darf skeptisch sein.

Eine schöne Polemik (via) in Zeiten des Medienwandels: Während allen Ortes auf die Vorbilder aus Amerika verwiesen wird, nimmt NEUE ELITE den Hype um BuzzFeed auseinander:

Wäh­rend die einen noch auf tote Bäume set­zen, für be­zahl­te und hin­ter ir­gend­wel­chen Pay­walls ver­steck­te In­hal­te im Netz plä­die­ren oder ihre Zeit in schön an­zu­se­hen­de Do­ku­men­ta­tio­nen auf di­ver­sen Por­ta­len, die nie mehr als 20 Leute zu be­su­chen schei­nen, in­ves­tie­ren, möch­ten die an­de­ren gleich Nägel mit Köp­fen ma­chen und Buz­zFeed mit Haut und Haa­ren ko­pie­ren. Jaja, Kat­zen, Un­sinn, GIFs – Haupt­sa­che Leser!

Ändert Google wieder die “Spielregeln” im Internet? Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet (via), plant der Suchmaschinengigant die Abschaffung der Cookies:

Google will möglicherweise auf Cookies verzichten – und seine Nutzer stattdessen über ein sogenanntes “anonymes Identifizierungsprogramm” verfolgen. Datenschützer und Werbetreibende fürchten, dass ihnen dadurch die Kontrolle noch weiter entgleitet.

Webperlen: Keine Zeit fürs Internet, Berufsziel Social Media und eine Liebeshochzeit

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • Keine Zeit fürs Internet
  • Zoff beim Spiegel: Wenigstens gab es den Mut zu Widerstand
  • Massive Erleichterung bei Facebook Gewinnspielen
  • Keep up with conversations on Twitter
  • Berufsziel Social Media
  • “Tape übernimmt Amen – eine Liebeshochzeit”
  • Google-Gründer Privat: Sergey Brin und seine Noch-Frau leben in Trennung

Stellt sich die Frage, wie sie es so durch die Schule, die Ausbildung oder das Studium geschafft hat: Die FAZ hat ein Interview mit einem 26-jährigen deutschen Mädchen geführt, dass noch nie im Internet war:

Aber Sie sind die Generation, in der eigentlich alle online sind. Gibt es keinen Gruppendruck?

Es geht. Als ich in der fünften Klasse war, ging das bei uns los damit. Aber ich war nie so, dass ich dachte: „Oh, ist der cool, der hat ein Handy.“ Meine Freunde haben das akzeptiert. Und wenn es heute darum geht, mit Mitschülern in Kontakt zu bleiben, würde ich sagen: „Schreib mir einen Brief oder ruf mich an. Und wenn du’s lässt, auch gut.

Always look on the bright side: Während es ansonsten vor allem jede Menge Häme über das Hickhack rund um die Verpflichtung von Nikolaus Blome gab, kann der Cicero dem Streit beim SPIEGEL auch positive Seiten abgewinnen:

Die Berufung des Bild-Manns Nikolaus Blome in die Spiegel-Chefredaktion hat das Magazin in Aufruhr versetzt. Viele Beobachter gaben aufmüpfigen Redaktionsleitern und der Spiegel-eigenen Mitarbeiter KG die Schuld für unregierbare Verhältnisse. Dabei sollte man doch über Journalisten, die den Mund aufmachen, froh sein.

Angeblich hat Facebook seine Gewinnspiel-Regeln entschärft. Wie Futurebiz berichtet (via), sind jetzt auch Gewinnspiele mit expliziten Aufforderungen an die Nutzer möglich:

- Gewinnspiele durch Einträge auf der Pinnwand, z.B. als Kommentar
Beispiel: “Wer das Produkt XY gewinnen möchte, schreibt einen Kommentar auf diesen Beitrag”

- Teilnahme an Gewinnspielen durch Facebook Handlungen, wie z.B. Liken
Beispiel: Unter allen die diesen post liken, verlosen wir …”

Alle weiteren Lockerungen finden sich auf Massive Erleichterung bei Facebook Gewinnspielen. Siehe hierzu auch die Linksammlung von Dr. Kerstin Hoffmann und den Blogeintrag von der Rechtsanwaltskanzlei Schwenke.

Aänderungen gibt es auch bei Twitter, und zwar wurde etwas am Layout und an den Funktionen gemacht, um den Konversationen besser folgen zu können. Das offizielle Twitter-Blog erklärt die Details:

As you can see, Tweets that are part of a conversation are shown in chronological order so it’s easier for you to follow along. You’ll see up to three Tweets in sequence in your home timeline; if you want to see more, you can tap a Tweet to see all the replies, including those from people you don’t follow. We will start rolling this out to everyone today.

Eine neue Seite für alle, die im Bereich Social Media tätig werden wollen: Auf www.berufsziel-socialmedia.de werden jetzt Stellenangebote für Social Media Berater und verwandte Aufgabengebiete eingestellt.

Und in der Gründerszene tut sich auch wieder etwas, Tape übernimmt Amen (via):

Der Berliner Musikvideoanbieter tape.tv übernimmt das bis dato meist gehypte Berliner Startup: Amen. Die beiden Gründer Conrad Fritzsch und Felix Petersen wollen nun gemeinsam das Musikfernsehen neu erfinden.

Und zum Abschluss der Webschau hier im Blog ein wenig Gossip (via): Der Google-Gründer Sergey Brin ist demnächst wohl wieder “auf dem Markt”, angeblich leben er und seine Frau bereits in Trennung:

Das verflixte siebte Jahr haben sie nicht mehr erreicht: Google-Gründer Sergey Brin und seine Frau Anne Wojcicki haben sich nach sechs Ehejahren getrennt und leben seit einigen Monaten “an verschiedenen Orten”. Da Brin riesige Anteile an Google und enorme Stimmrechte hält, musste das Unternehmen diese Trennung nun Öffentlich machen.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

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