23/10/2019

Anleitung: Storify

Wie bereits im Blog angekündigt, stellen wir in diesem Beitrag Storify Schritt für Schritt vor. Die Gründe für die Anleitung sind schnell erklärt, Storify ist – zumindest nach Meinung von Görs Communications - ein kostenloses Tool, das sich für alle Social Media-Interessierte als äußerst nützlich erweisen kann.

Was ist Storify?

Storify ist zunächst einmal ähnlich wie RebelMouse eine Webseite, auf der man die eigenen (und auch fremden) Social Media-Posts sammeln und präsentieren kann. Im Gegensatz zu RebelMouse geschieht dies aber nicht automatisch, sondern man muss selbst Hand anlegen. Dafür ist Storify jedoch auch weitaus mächtiger, statt nur die Posts zu sammeln und zu beschriften, kann man mit Storify ganze Storys – daher auch der Name – erzählen, die man dann wieder woanders (etwa auf der eigenen Webseite) einbetten kann. Aber genug der Worte, hier kommt die Storify-Anleitung:

Schritt für Schritt-Anleitung Storify

Zunächst muss man sich auf der Storify-Startseite anmelden. Wie mittlerweile gewohnt, geht dies entweder “ganz oldschool” über Name, Emailadresse und Passwort, oder über den Twitter- bzw. Facebook-Account:

Anmeldung Storify

Für diese Anleitung haben wir uns über den Twitter-Account PR_Hamburg angemeldet, Storify übernimmt automatisch das Nutzerbild, fragt dann aber nach der obligatorischen Emailadresse und dem Passwort:

2_Anmeldung_Storify_2

Danach kommt dann – ebenfalls fast schon obligatorisch – die Frage, ob man seinen Twitter-Freunden auch bei Storify folgen möchte. Leider ist Storify noch nicht so bekannt, daher waren es in unserem Fall nicht so viele:
3_Storify_Twitter-Freunden-folgen

Damit ist die Ameldeprozedur bei Storify auch schon abgeschlossen, jetzt befinden man sich auf der eigentlichen Storify-Startseite, man sieht, was andere Nuter für “Storys” eingestellt haben:
4_Storify_Startseite

Da kann man schon einmal wunderbar herumklicken und sich einen Eindruck darüber verschaffen, wie andere User den Dienst nutzen. Will man selbst eine Story erstellen, dann drückt man oben rechts neben dem Nutzerprofil auf den Button “Create Story”:

5_Create_Story_Storify

Jetzt landet man auf der eigentlichen Eingabemaske, die zweigeteilt ist. Rechts befindet sich die Story (bei uns ist deshalb noch alles leer), rechts kann man auf die Social Media-Kanäle und auf URLs zugreifen:
6_Create_Story_Storify_2

Statt jetzt aufwendig eine ganze Geschichte zu erzählen, haben wir als Beispiel unsere ältere Anleitung für RebelMouse gewählt. Dafür haben wir zunächst die Überschrift und die Subheadline entsprechend beschriftet:
7_Storify_Anleitung_RebelMouse_1

Als nächstes betten wir nun einen Tweet ein. Aber da er ja zu dem Thema passen soll, suchen wir den Tweet heraus, mit dem wir auf die RebelMouse-Anleitung hingewiesen haben. Dafür aktivieren wir in der rechten Maske zunächst das Twitter-Symbol, danach dann “User” und “PR_Hamburg”. Jetzt wird die eigene Twitter-Timeline angezeigt, den passenden Tweet ziehen wir per Drag & Drop in die linke Maske:

8_Storify_Anleitung_RebelMouse_2_2

Natürlich kann man jetzt auch Text hinzufügen, wir beschränken uns hier aber auf eine kurze Zeile, schließlich soll das ja nur ein Beispiel für eine Anleitung sein:

10_Storify_Anleitung_RebelMouse_4

Womit das eigentliche Prinzip erklärt ist. Für die Anleitung wiederholen wir das ganze jetzt noch mit der URL zum Beitrag, einem Foto von Instagram und einem YouTube-Video, die Reihenfolge der einzelnen Elemente lassen sich wunderbar in der “Collapsed View” nach Lust und Laune verschieben:

13_Storify_Anleitung_RebelMouse_7

Ist man halbwegs zufrieden – man kann auch später noch den Feinschliff verändern – veröffentlicht man über den blauen “Publish”-Button. Jetzt wird einem angeboten, die “Story” auch auf Twitter und Facebook zu posten. Zudem kann man alle benachrichtigen, die in der Story Verwendung gefunden haben:

15_Storify_Share_notify

Als letztes wollen wir die Story, die unter diesem Link auf Storify gefunden werden kann, noch hier auf unserem Blog einbinden. Dafür lassen wir uns über das “Embed”-Symbol das Skript geben:

17_Storify_Share_Embed_2

Das Ergebnis:
Bettet man das Skript jetzt im Blog ein, kann man das Ergebnis unseres Beispiels für die Storify-Anleitung in aller Schönheit bewundern:

 

 

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Anleitung: RebelMouse

Warum sollen die Posts, die man bei den sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook, Google+ oder auch Instagram erstellt hat, immer nur auf der Plattform verbleiben? Wäre es nicht auch nützlich, wenn man sämtliche Beiträge auf einer einzigen Seite (automatisch) sammeln könnte?

Einen solchen Dienst bietet seit ein paar Monaten RebelMouse an. Da sich das Ergebnis – sowohl was die Grafik als auch die Funktionalität betrifft – sehen lassen kann, haben wir von Görs Communications eine bebilderte Anleitung erstellt, die den Einstieg bei RebelMouse Schritt für Schritt erklärt. Kosten kommen dabei auf keinen User zu, die Benutzung von RebelMouse ist kostenfrei.

Zunächst muss man sich bei RebelMouse anmelden. Das geht, wie es bei vielen Webseiten mittlerweile Standard ist, über die bestehenden Social Media-Accounts, bei unserem Beispiel haben wir Twitter gewählt:

Anmeldung RebelMouse

Dann fragt Twitter – wie man es ebenfalls von etlichen Apps kennt – die Zustimmung ab:
Rebell Mouse Twitter Authorisierung

Ist die Autorisierung über Twitter geglückt, ist man bei RebelMouse angemeldet. Der Dienst fragt jetzt die anderen Social Media-Accounts ab, um hierzu auch eine Verknüpfung herstellen zu können:
RebelMouse Facebook Anmeldung

Da man das auch noch später ergänzen kann, haben wir zunächst diese Schritte übersprungen (“skip”), als letztes bietet RebelMouse einem noch ein Bookmarklet an,mit dem man später Seiten individuell zu RebelMouse hinzufügen kann:

RebelMouse Installation Bookmarklet

Als letzten Schritt beim Erstellen eines Accounts verlangt RebelMouse schließlich noch die Emailadresse – sowie die Wahl des Nutzernamens. Da PR_Hamburg – der Nutzername von Görs Communications bei Twitter – bereits belegt war, haben wir uns für PR_Digital_Relations_Hamburg entschieden:

RebelMouse Emailadresse

Danach schickt einem RebelMouse eine Bestätigungsmail zu. Aktiviert man die, kommt der große Aha-Moment, denn man kann erstmals seine RebelMouse-Seite in voller Schönheit bewundern:

RebelMouse MainPage

RebelMouse zeigt standardmäßig alle Posts an, die ein Bild oder ein Link enthalten, für die Bebilderung verwendet RebelMouse entweder die Bilder selbst oder Bilder von der Webseite, auf die der Link verweist. Selbst das Nutzerbild und den Nutzernamen übernimmt RebelMouse von Twitter.

Das sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch äußerst funktional, sämtliche Posts sind sauber verlinkt, damit Besucher der Seite sie auch ganz einfach retweeten etc. können. Schließlich ist RebelMouse mehr als nur eine schöne grafische Aufbereitung, sondern lädt bewusst zur Interaktivität ein.

Aber weiter in der RebelMouse-Anleitung: Man kann bei RebelMouse nicht nur eine Seite erstellen, auf der dann alles landet, sondern Unterseiten mit spezifischen Themen erstellen. Die Option wird einem ganz oben auf der Webseite angeboten:
RebelMouse Subpage

Wir haben mehrere Unterseiten (sogenannte “Rebel-Pages”) erstellt, und zwar für Hamburg, Görs Communications, Public Relations (PR), YouTube und Werbeagentur. Während Hamburg, Public Relations (PR) und Werbeagentur selbsterklärend sein dürften, sind Görs Communications und YouTube etwas erklärungsbedürftig, denn diese Unterseiten beziehen sich maßgeblich auf die URL, hier landet also alles, was etweder auf www.goers-communications.de oder www.youtube.com steht. Die Zurodnung erfolgt automatisch über Tags, die RebelMouse a) den Hashtags von Twitter und b) den Tags auf den Zielseiten entnimmt:

RebelMouse Subpage Tags

Das Ergebnis der Hamburg-Seite sieht dann folgendermaßen aus:
Subpage RebelMouse Hamburg

Sind die Unterseiten erst einmal eingerichtet, werden alle neuen Posts automatisch zugeordnet – würden wir beispielsweise ein weiteres Bild von Hamburg twittern, würde es sofort auf der Unterseite landen. Gleiches gilt, wenn wir einen Link zu unserem Blog posten, der mit “Hamburg” verschlagwortet ist. Aber selbst wenn Hashtag und Schlagwort bzw. Tag fehlen, kann man noch manuell nacharbeiten, einfach über den entsprechenden Eintrag mit dem Cursor ziehen und man findet ein Mouseover:

Rebelmouse Mouseover

Hat man die Edit-Funktion geöffnet, hat man mehrere Möglichkeiten, den Eintrag zu editieren. Im Fenster oben rechts kann man den Eintrag direkt der Haupt- und den Unterseiten zurodnen, außerdem kann man das angezeigte Bild austauschen und auch den Text ändern. Ganz unten kann man zudem weitere Tags zuweisen bzw. Tags entfernen:

Rebel Mouse Edit

Insbesondere das letzte Bild in dieser Anleitung verdeutlicht, was RebelMouse ausmacht: Die Seite generiert vollautomatisch Inhalte von den verschiedenen Social Media-Streams, gleichzeitig ist es aber möglich, alles individuell anzupassen. Eine Anwendung, mit der man sich deshalb ruhig intensiver auseinander setzen sollte – es lohnt sich!

 

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Howto: Twitter-Archiv herunterladen

Und vielleicht hattet Ihr auch schon einmal das Bedürfnis in die Vergangenheit zu reisen und Euch mit Euren früheren Tweets zu befassen. Vielleicht wolltet Ihr Eure Reaktion auf vergangene Wahlergebnisse noch einmal ansehen, oder Euch daran erinnern, was Ihr Eurem Partner zum 10. Jahrestag gesagt habt, oder Ihr möchtet einfach Eure allerersten Tweets sehen. Wir wissen, dass viele von Euch gerne ihre Twitter-Vergangenheit erforschen möchten.

So Twitter bereits am 19. Dezember 2012 zur Einführung des Twitter-Archivs. Das Twitter-Archiv soll allen Usern die Möglichkeit bieten, ihre bisherigen Tweets herunterzuladen, um (offline) jederzeit die eigenen Tweets durchsuchen zu können. Aber Ankündigung und Realisierung lagen zumindest für Deutschland zeitlich etwa auseinander, während die Amerikaner schon fleißig ihre Twitter-Archive herunterladen konnten, gingen die meisten deutschen User noch leer aus – von der sukzessiven Freischaltung war kaum ein deutscher User betroffen.

Jetzt steht das Herunterladen des Twitter-Archivs aber auch endlich allen Nutzern aus Deutschland offen, daher jetzt hier im Blog von Görs Communications eine kurze Anleitung für das Herunterladen des Twitter-Archivs. Die ganze Prozedur ist in ein paar Schritten erledigt, das Herunterladen ist alles andere als kompliziert.

Da bei Twitter mal wieder die Übersetzung der Entwicklung nachhinkt, muss unter den –>”Einstellungen” zunächst die Sprache von Deutsch auf Englisch umgestellt werden:

SpracheDanach findet man dann ebenfalls bei den –>”Einstellungen” bzw. den –>”Settings” ganz unten den Button “Request your archive”, auf den man drückt und den Ausführungen folgt:

Twitter-Archiv

Twitter kündigt dann an, an den User eine Mail zu schicken, sobald das Archiv zusammengestellt ist. Das kann – je nach Serverauslastung und der Anzahl der Tweets – zwischen ein paar Sekunden und Stunden dauern. Ist das Twitter-Archiv zusammengestellt, bekommt man eine Mail mit folgendem Inhalt:

We’re happy to let you know that the archive you requested is now available for download. Your archive may contain sensitive content, so please keep that in mind before sharing it with anyone.

Unter der Textzeile befindet sich ein Link, der einen zu einem ZIP-Archiv führt, das man herunterladen kann, der Inhalt sieht dann folgendermaßen aus:

Archiv

Dort öffnet man die index.html-Datei, und man kann endlich unbegrenzt auf das Twitter-Archiv zugreifen:

Twitter-ArchivDisplay

Das Ganze ist nach Jahren und Monaten strukturiert, man kann also wunderbar schauen, wie man sich etwa im letzten Sommer über die Hitze beschwert hat (auch wenn man davon im kalten Hamburger Februar eigentlich nichts wissen will…). Die wichtigste Funktion beim Twitter-Archiv ist jedoch die Suche, mit der man die eigenen Tweets nach Keywords durchsuchen kann, beispielsweise nach “Geschichte”:

Geschichte

Abgesehen davon, dass das Twitter-Archiv eine nette Spielerei ist, zeigt die Funktion den praktischen Nutzen der Anwendung. Erstmals ist es möglich, die eigenen Tweets gezielt nach Inhalten zu durchsuchen, oder, wie es Twitter schon im Dezember 2012 ausgedrückt hat:

Wenn Ihr Euer Twitter-Archiv habt, könnt Ihr Eure Tweets nach Monat geordnet anzeigen oder Euer Archiv durchsuchen, um Tweets nach bestimmten Begriffen, Ausdrücken, Hashtags oder @Nutzernamen zu suchen.

 

 

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