15/11/2019

Auf Social Media im B2B-Bereich setzen?

Unternehmen aus dem B2B-Bereich sind bisher nur unterdurchschnittlich auf Twitter, Facebook und Co. vertreten / Daniel Görs, Inhaber der PR- und Werbeagentur Görs Communications, warnt vor übertriebener Risikoaversion und rät Unternehmen zu einer engen Verzahnung von klassischer Kommunikation und Social Media (Crossmedia).

Während der Einsatz von Social Media im Consumerbereich bereits wie selbstverständlich zum Kommunikationsmix gehört, tun sich selbst größere Unternehmen im Business-to-Business-Bereich (B2B) mit den sozialen Medien schwer. „Obwohl Unternehmen aus dem B2B-Bereich häufig innovativer und technikaffiner als vergleichbare Unternehmen aus dem B2C-Bereich sind, setzen nur die wenigsten auf Social Media“, konsterniert Daniel Görs, Inhaber der PR- und Werbeagentur Görs Communications.

Als einen von mehreren Gründen führt PR-Profi Daniel Görs die höhere Risikoaversion im B2B-Marketing an: „Im Gegensatz zu den großen Konsumgüterproduzenten streben nur die wenigsten B2B-Markenverantwortlichen an, etwa zu den Love Brands zu gehören, stattdessen stehen vor allem Seriosität und Vertrauen im Mittelpunkt der Kommunikation. Viele B2B-Marketingexperten agieren daher äußerst zurückhaltend, da Social Media in ihren Augen vor allem vom Spaß-Faktor und von der Unberechenbarkeit dominiert wird.“

Andere Zielgruppe in B2B-Marketing und B2B-PR

Erschwerend kommt noch der unterschiedliche Wert der „Fans“ oder „Follower“ in den sozialen Netzwerken hinzu: Während im Consumerbereich fast jede Person ein potenzieller Käufer ist, ist im B2B-Bereich nur eine kleine, aber feine Zielgruppe entscheidend. Hat beispielsweise ein Getränkeproduzent auf Facebook 10.000 Fans, dann sind das gleichzeitig auch 10.000 potenzielle Kunden, die durch die Social Media Manager erreicht werden. Hat ein Unternehmen im B2B-Bereich hingegen 10.000 Fans auf Facebook, dann ist die Aussagekraft zunächst einmal gering. Breite Sichtbarkeit bringt B2B-Unternehmen wenig, wenn die spitze Zielgruppe nicht erreicht wird – und die hohe Reichweite von Social Media nützt wenig, wenn keine Leads erzielt werden.

Social Media als Chance für B2B-PR und B2B-Marketing

Trotz der Vorbehalte gibt es jedoch handfeste Gründe, die für den Einsatz von Social Media auch im B2B-Bereich sprechen. Nach Ansicht von Agenturchef Daniel Görs überwiegen diese sogar: „Viele Marketingverantwortliche im B2B-Bereich haben Angst, ihre Marke in den sozialen Netzwerken zu verramschen. Dabei zwingt einen auch auf Twitter niemand dazu, sich übertrieben locker zu geben.“ Laut Görs, dessen Agentur mit Sitz in Hamburg vor allem in den Bereichen Public Relations (PR), Öffentlichkeitsarbeit und Marketing crossmedial tätig ist, sollten die Unternehmen vielmehr die Chancen betrachten, die Social Media für B2B-Unternehmen bietet. „Insbesondere unter Budget-Gesichtspunkten schneidet Social Media außerordentlich gut ab, besonders, wenn es gelingt, die Aktivitäten in den sozialen Netzwerken mit der klassischen Kommunikation bzw. PR zu verzahnen.“

Die meisten Unternehmen im B2B-Bereich fokussieren sich immer noch vor allem auf Messen, Fachzeitschriften und Hochglanzbroschüren. Zum einen, weil sie dort ihre „normalen“ Leads erzielen, zum anderen, weil sie dort – vermeintlich! – alles unter Kontrolle haben. Dabei sind die Kosten für Messen, Fachzeitschriften und Hochglanzbroschüren in der Regel alles andere als gering, die Leads werden auch hier nicht „nebenbei“ erzielt; die klassischen Kommunikationsmaßnahmen sind zumeist außerordentlich „budgetintensiv“.

Social Media flankierend einsetzen

Für B2B-Unternehmen, die in den sozialen Netzwerken ihre ersten Schritte machen, bietet es sich an, Social Media vor allem flankierend einzusetzen. Nicht Social Media zum Heilsbringer erklären und das gesamte Budget umschichten, sondern nur einen angemessenen Teil des Budgets für Social Media aufwenden und dort die bisherigen Kommunikationsmaßnahmen (PR, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing) „digital verlängern“.

Und das ohne einen Bruch in der bisherigen Kommunikationsstrategie, sowohl die Inhalte, als auch die Ausrichtungen können nahezu identisch übernommen werden. Laut PR- und B2B-Berater Görs sollten sich B2B-Unternehmen folgende Fragen stellen: „Warum nach einer Vortragspräsentation nicht einfach darauf hinweisen, dass man sich den Vortrag auch auf Slideshare ansehen kann? Warum nicht Kunden darauf hinweisen, dass auf dem Twitter-Kanal des Unternehmens regelmäßig über Produktneuheiten informiert wird? Und warum nicht umgekehrt die Social-Media-Plattformen nutzen, um etwa die Messeauftritte zu promoten?“

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Was zeichnet eine gute PR-Beratung aus?

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Unternehmen, die in Hamburg auf der Suche nach einer guten PR-Beratung sind, werden vom Angebot an Hamburger PR-Agenturen, PR-Beratern und Pressebüros regelrecht erschlagen. Zusammen mit Düsseldorf und München ist Hamburg die deutsche Hochburg für die PR-Beratung. Die starke Stellung der PR-Beratungen in Hamburg hat unterschiedliche Gründe, wobei die Wirtschaftsstärke und die hohe Medienkonzentration in Hamburg sicherlich zuerst zu nennen sind.

Doch was zeichnet eine PR-Beratung von der anderen in Hamburg aus? Worauf sollten Unternehmen achten, die eine PR-Beratung in Hamburg suchen und was unterscheidet seriöse von unseriösen PR-Beratungen? Mit mehr als 10 Jahren Erfahrung und Erfolg in der PR-Beratung verfügen wir von Görs Communications über einen ziemlich guten Überblick über die PR-Landschaft in Hamburg, weshalb wir Unternehmen, die eine gute Agentur suchen, folgende 10 Gebote an die Hand geben würden:

1. Das PR-Einmaleins beherrschen. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, die aber nicht auf jede PR-Beratung in Hamburg zutrifft. PR-Berater ist kein staatlich geschützter Begriff, viele Quereinsteiger scheitern bereits an der Frage, welche Form eine Pressemitteilung haben sollte, damit die Wahrscheinlichkeit am höchsten ist, dass sie auch aufgegriffen wird. Der Grund hierfür ist einfach, in Hamburg wechseln viele Journalisten in den PR-Bereich mit der Vorstellung, dass es ausreicht, über Kontakte zu verfügen, dabei ist das PR-Handwerkszeug ebenso wichtig.

2. Persönliche Kontakte. Obwohl Medienlandschaft und PR-Beratung in Hamburg in engster Nachbarschaft zusammen liegen, verfügt nicht jeder PR-Berater über die notwendigen Kontakte in die relevanten Medien. Dabei meint guter Kontakt nicht, dass man sich nach Feierabend in einer Bar trifft, sondern dass ein Vertrauensverhältnis zwischen Journalist und PR-Berater besteht.

3. Vertrauen. Der amerikanische Bundesrichter Potter Stewart hat einmal über die Definition von Pornographie “I know it when I see it” gesagt. Gleiches gilt auch für die PR-Beratung, wenn jemand das Gefühl hat, dass es in manchen Agenturen in Hamburg “halbseiden” zugeht, dann sollte man die Finger von der PR-Beratung lassen. Am Ende kann nichts den persönlichen Eindruck ersetzen – und ein hanseatisches Verständnis von Geschäftsbeziehungen, von denen immer beide Partner profitieren.

4. Aufschneider meiden. Viele PR-Beratungen in Hamburg versprechen Neukunden erstmal alles – von reichweitenstarken Auflagen in sämtlichen Regionalzeitungen über Fernsehbeiträge bis hin zu großen Storys im SPIEGEL. Unser Tipp: Vergessen Sie die Aufschneider, fragen Sie auch explizit, was die PR-Beratung nicht kann, denn langfristig zahlt sich Ehrlichkeit aus, nicht leere, vollmundige Versprechen.

5. Vernünftige Kostenstruktur. Natürlich macht es sehr viel her, wenn eine PR-Beratung nicht nur repräsentative Räume an einer der teuersten Straßen in Hamburg hat, sondern auch über den entsprechenden Fuhrpark verfügt. Nur – wer zahlt hierfür eigentlich letzten Endes die Rechnung?

6. Die Trennung zwischen alten und neuen Medien. Viele PR-Beratungen in Hamburg hängen noch der Sichtweise an, dass sich die klassische PR und Digital Relations im Internet trennen lassen. Dabei ist die Grenze zwischen Print- und Onlinejournalismus längst aufgehoben, die Bereiche kann man gar nicht mehr getrennt voneinander “beackern”, Crossmedia schafft zudem erhebliche Kostenvorteile.

7. Die Größe der Agentur berücksichtigen. Natürlich wirkt eine PR-Beratung, die auch für die wirklich großen Markenartikler in Hamburg arbeitet, zunächst anziehender. Aber neben den “großen” Kunden der PR-Beratung sind Sie dann auch nur ein weiterer, kleiner Kunde, entsprechend wichtig sind Sie denen dann auch nur. Unser Tipp: Suchen Sie sich eine Agentur, die der Größe Ihres Unternehmens entspricht und für die Sie auch wirklich wichtig sind.

8. Praktikanten sollen etwas lernen, nicht Mitarbeiter ersetzen. Eine Unsitte in Hamburger PR-Agenturen, und das auch schon seit Jahren: Trotz teilweise happigen Stundensätzen von über 150 Euro wird die eigentliche Arbeit am Ende von Praktikanten geleistet, die mit 300 Euro im Monat abgespeist werden. Da jubelt natürlich die Buchhaltung und das Controlling, aber die Praktikanten und auch die Kunden sind die Leidtragenden. Bei einem Praktikum sollen die künftigen PR-Berater etwas lernen, nicht die Arbeit der gesamten Agentur übernehmen.

9. Vertriebslastige Agenturen meiden. Manche PR-Beratung in Hamburg scheint ihre Kommunikationskünste vor allem dazu einzusetzen, den Kunden immer wieder neue, zusätzliche Leistungen aufzuschwatzen. Unser Tipp: Verhandeln Sie ein Budget, und wenn das regelmäßig überzogen wird, dann sollten Sie sich überlegen, ob eine andere Hamburger PR-Beratung nicht eine bessere, weil günstigere, Alternative darstellt.

10. Inhabergeführte PR-Beratung. Suchen Sie sich nicht nur eine PR-Beratung, die inhabergeführt ist, sondern in der der Chef Sie persönlich berät, und nicht irgendein Mitarbeiter, der nicht nur weniger Erfahrung, sondern auch keine Entscheidungsmacht hat.

 

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Pressearbeit mit Google Ads flankieren?

Rund 90 Prozent aller Suchmaschinenanfragen gehen in Deutschland an Google. Eine absolut dominierende Stellung auf dem deutschen Markt, nicht einmal im amerikanischen Heimatmarkt erreicht der Suchmaschinen-Gigant eine ähnlich hohe Abdeckung.

Aufgrund der de-facto-Monopolstellung beziehen sich SEO (Search Engine Optimization, Suchmaschinenoptimierung) und SEA (Search Engine Advertising, Suchmaschinenwerbung) in Deutschland fast ausschließlich auf Google. Während Suchmaschinenoptimierung – also die gezielte Verbesserung bei den Google-Platzierungen – eher eine langfristige Angelegenheit ist, kann man bei der Suchmaschinenwerbung – also der Schaltung von Textanzeigen via Google Ads (früher: “Google AdWords”) bei bestimmten Suchbegriffen – von null auf hundert durchstarten. So es denn das Budget zulässt.

Faktor Google: wie deutsche Unternehmen Google einsetzen (Screenshot)

Faktor Google: wie deutsche Unternehmen Google einsetzen (Screenshot)

Und Google Ads hat mittlerweile in fast allen Unternehmen einen festen Platz im Werbebudget. Neben der marktbeherrschenden Stellung von Google – man muss sich nur mit Google Ads beschäftigen und deckt 95,9 Prozent aller Suchanfragen ab – ist vor allem der geringe Streuverlust für die Beliebtheit bei Marketing- und Vertriebsexperten verantwortlich. Jemand, der bei Google einen Suchbegriff eingibt, sucht nach etwas – einem Produkt, einer Produktgruppe oder Informationen.

Pressearbeit/PR bei Messen/Events mit Google Adwords flankieren?
In der Regel wird Google Ads hauptsächlich für Vertriebs- und Marketingzwecken eingesetzt, PR-, Presse- und klassische Öffentlichkeitsarbeit bleiben häufig außen vor. Auf den ersten Blick erscheint das sogar logisch: Google Ads lässt sich schließlich nicht auf Berufsgruppen (Journalisten!) einschränken. Ein Grund auch, warum Google Ads – noch! – im reinen B2B-Bereich unterdurchschnittlich eingesetzt wird. Auf den zweiten Bick hingegen verwundert der geringe Google Adwords-Einsatz von PR-Verantwortlichen dagegen schon, da die Grenzen zwischen Werbung, Marketing, PR, Digital Relations, SEO usw. immer stärker zerfließen. Wo bitte fängt im digitalen Zeitalter Werbung an und hört PR auf?

Noch verwunderlicher ist der geringe Google-Ads-Einsatz bei der Öffentlichkeitsarbeit, wenn verschiedene Bereiche bereits zusammen agieren, etwa bei Messen und/oder Events. Natürlich kann man in der Theorie noch behaupten, dass jeder “seinen” Bereich hat, in der Praxis jedoch zeichnet sich ein guter Messeauftritt dadurch aus, dass die einzelnen Bereiche möglichst gut und eng verzahnt zusammenarbeiten. Ein PR-Mitarbeiter, der sich ausschließlich nur für “seine” Pressekonferenz interessiert und der übrigen Messevorbereitung und -durchführung mit Gleichgültigkeit begegnet, ist schlichtweg kein guter Mitarbeiter.

Gute klassische Pressearbeit bei Messen/Events beinhaltet in der Regel neben der eigentlichen Pressearbeit vor Ort auch immer eine intensive Vor- und Nachbereitung. Pressekontakte müssen gepflegt werden, der Messeauftritt bzw. das Event muss mit Pressemitteilungen flankiert werden, häufig werden zudem auf Messen/Events Produktneuheiten vorgestellt, die zusätzlich – teilweise vertriebsunterstützend – “beworben” werden müssen. Sei es durch Werbeschaltungen, sei es durch PR-Arbeit.

Hinzu kommt, dass die Vor- und Nachbereitung auch im Internet stattfindet. Immer häufiger wird für jeden Messeauftritt eine eigene Seite – die gleichzeitig schon eine gute Landing Page mit Response-Elementen darstellt – auf der Homepage des Unternehmens erstellt, die Pressemitteilungen werden online distribuiert und auf der Webseite eingestellt, im Idealfall wird das sogar mit gezielten SEO-Maßnahmen flankiert.

Trotz des Aufwandes ist aber häufig “kein Geld mehr im Budget” für Google Adwords vorhanden. Aus Sicht von Görs Communications eindeutig ein Fehler: Rechnet man sämtliche Kosten zusammen, die ein Messeauftritt verursacht, ergibt sich in der Regel eine sehr hohe Summe. Natürlich muss die Standmiete, die klassischen Give-Aways, externe Dienstleister/Agenturen, die Manpower vor Ort einkalkuliert werden, aber auch der gesamte Arbeitsaufwand im Vorfeld der Messe bzw. des Events. Selbst “Kleinkram” wie Abstimmungen und Freigabeprozesse summieren sich am Ende zu einer beachtlichen Bindung von wertvoller Arbeitszeit.

Es geht nicht darum, bei Google Adwords sämtliche Geld-Schleusen zu öffnen, etwa indem man schlichtweg den Messenamen als Keyword verwendet und sämtliche Konkurrenten erbarmungslos überbietet. Sondern darum, dass man seine Keywords gezielt (und damit kostengünstig) setzt. Und da wundert man sich immer wieder, wie günstig man bei größeren Messen an Keywords wie “Presseinformationen” oder “Pressekonferenz” in Kombination mit dem Messenahmen kommt. Das gilt insbesondere für den B2B-Bereich, bei großen Publikumsmagneten wie der Cebit oder der ITB sieht das hingegen schon anders aus.

Der Grund hierfür ist denkbar simpel: Google Adwords arbeitet bekanntermaßen mit einem Auktionsverfahren. Die Werbeeinblendungen werden versteigert. Schläft die Konkurrenz (was im B2B-Bereich offensichtlich häufig vorkommt), dann sind die Keywords billig, setzen hingegen viele Unternehmen auf die selben Keywords – etwa “ITB” und “Presseinformationen” – wird’s teuer. Wichtig ist vor allem, dass man die “Sucher abgreift”, die spezifische Anfragen stellen, etwa über die Kombination mit bestimmten Produktgruppen, da diese “Sucher” besonders relevant sind.

Setzt man die niedrigen Google Adwords-Kosten nun in Relation zu den gesamten Messe-/Eventkosten, dann ergibt die Berücksichtigung im Gesamtbudget durchaus Sinn. Eine Maßnahme, die die klassische PR-Aktivität zwar nicht ersetzen, aber sehr gut flankieren kann. Selbst bei kleinen Events kann man zur Not noch immer auf die Pressemitteilung verlinken, statt eine Landing Page anzulegen. Bei größeren Events hingegen kann man die Landing Page zu einer digitalen Visitenkarte ausbauen, um schon im Vorfeld (und auch bei der Nachbereitung) potenzielle Käufer/Jounalisten/Multiplikatoren an sich zu binden. Im Zweifel ist es schlichtweg besser, die Schwäche der Konkurrenz bei Google Adwords auszunutzen, als der hunderste Messestand zu sein, der mit Give Aways um sich schmeißt – eine Priorisierung, die das Controlling sicher auch versteht (so es nicht im 20 Jahrhundert stehen geblieben ist).

 

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Lokale Suchmaschinenoptimierung (lokale SEO / local SEO): Vor Ort im Internet gefunden werden

Ein Thema, das beileibe nicht nur für Cafés und andere Gastronomieeinrichtungen von entscheidender Bedeutung ist: Wie schaffe ich es, dass meine Webseite bei Anfragen aus der räumlichen Nähe bei den Suchmaschinen ganz oben steht? Ganz konkret, wie schaffe ich es als PR-Agentur, die in der Hamburger Innenstadt mit einem Standort beheimatet ist, dass bei Suchanfragen, die etwa “PR”, “Beratung” oder “Agentur” enthalten, die eigene Agentur ganz oben angezeigt wird, ganz egal, ob die Anfrage von einem mobilen Smartphone oder Tablet oder von einem Desktop-PC kommt? Die Antwort hierauf lautet lokale Suchmaschinenoptimierung, auch bekannt als “lokale SEO” (im Deutschen) oder “local SEO” (im Englischen).

Die lokale Suchmaschinenoptimierung (search engine optimization = SEO) ist alles andere als einfach, es gibt unzählige Komponenten zu beachten, zum Teil stochern dort selbst die SEO-Profis im Dunkeln, aber dennoch ist es ein Thema, mit dem sich alle Unternehmen beschäftigen sollten – oder zumindest die, die übers Internet zielgerichtet gefunden werden wollen.

Der Grund hierfür ist einfach, viele Produkte oder Dienstleistungen sind vor allem in der räumlichen Nähe gefragt. Um bei dem Beispiel mit der PR-Beratung in Hamburg zu bleiben: Wenn ein Mitarbeiter eines österreichischen Unternehmens auf der Suche nach einer PR-Agentur ist und “PR Beratung” in die Google-Suchmaske eingibt und anschließend auf der Webseite von Görs Communications landet, dann bringt das der Agentur vermutlich nichts, da österreichische Unternehmen sich in der Regel keine Agentur aus Hamburg nehmen – die räumliche Nähe spielt schließlich trotz Digitalisierung noch immer eine große Rolle. Und das lässt sich auf unzählige Wirtschaftszweige übertragen. Selbst beim B2B-Geschäft mit Maschinen spielt die räumliche Nähe hinein, und wenn es nur für die Wartungsaufträge ist. Deshalb ist es so enorm wichtig, immer auch Wert auf die lokale SEO zu legen.

Anfängertipps für die lokale SEO

Lokale SEO ist nichts, was man mal eben lernen kann, dafür spielen dort zu viele Faktoren eine Rolle. Aber es gibt ein paar Tipps, die jedes Unternehmen beherzigen sollte, da damit die “low hanging fruits” abgeerntet werden können. Sprich, mit einem geringen Aufwand können verhältnismäßig große Erfolge generiert werden. Folgende Tipps fürs lokale SEO geben wir deshalb den Lesern dieses Blogs mit auf den Weg:

  • “Google Places” bzw. “Google Orte” ist von größter Bedeutung. Jedes Unternehmen sollte sicherstellen, dass nicht nur der Hauptsitz, sondern auch sämtliche Unternehmensstandorte dort mit aktuellen Daten aufgeführt sind.
  • Ortsbasierte Bewertungsportale wie Yelp oder Swarm sind ebenfalls wichtig, da Google auch von dort Daten bezieht. Deshalb auch hier sicherstellen, dass das Unternehmen mit allen Standorten aufgeführt wird. Als hilfreich hat es sich zudem erwiesen, über viele (gute) Bewertungen zu verfügen.
  • (Online-)Branchenbucheinträge werden ebenfalls berücksichtigt. Zwar längst nicht so stark wie die internationalen Bewertungsportale, aber immerhin etwas. Daher gilt auch hier: Unternehmen mit allen relevanten Daten eintragen. Ein Vorgang, der zudem in keinem SEO-Maßnahmenplan fehlen sollte.
  • Lokale Keywords bei der Content-Marketing-Strategie berücksichtigen. Also nicht immer und immer wieder die Ortsnamen verwenden, sondern auch typische Sehenswürdigkeiten und umgangssprachliche Begriffe verwenden. Also beispielsweise im Falle von Hamburg auch mal ein “links der Alster” oder “aufm Kiez” einfließen lassen.
  • An die Ortsnamen auch in der URL denken. Also nicht nur pr/beratung bei der URL verwenden, sondern auch pr/beratung/hamburg. Oder, noch besser, pr/beratung/hamburg/innenstadt.
  • Neben Google Maps gibt es noch etliche weitere Kartendienste, die zwar längst nicht so erfolgreich sind, aber aus SEO-Sicht durchaus interessant sind. Auch dort das Unternehmen mit der Webseite eintragen.
  • Eine gute generelle Suchmaschinenoptimierung betreiben. Seiten, die von Google gut gerankt sind, haben schließlich auch bei der lokalen SEO einen entscheidenden Vorteil.

Sie interessieren sich für weitergehende Fragen zur lokalen Suchmaschinenoptimierung? Dann kontaktieren Sie uns von der PR und Content Marketing Agentur Görs Communications, wir helfen Ihnen gerne weiter. Schließlich sind auch Sie über die Suchmaschine auf unserer Webseite gelandet – das Gleiche können wir auch für Ihre Webseite leisten.

 

Was leistet eine (gute) Kommunikationsberatung?

Was leistet eine Kommunikationsberatung, was unterscheidet eine Kommunikationsberatung von einer Unternehmensberatung?

Eine Frage, deren zweiter Teil sich noch am einfachsten beantworten lässt. Bei einer Kommunikationsberatung handelt es sich schlichtweg um eine auf Kommunikation spezialisierte Form der Unternehmensberatung. Entsprechend handelt es sich bei Kommunikationsberatern um auf Kommunikation spezialisierte Unternehmensberater. Unternehmensberatung ist der Oberbegriff, Kommunikationsberatung der Unterbegriff.

Es gibt große Unternehmensberatungen, die als Teil ihrer Leistungen auch die Kommunikationsberatung anbieten und entsprechend auch Kommunikationsberater beschäftigen. In der Regel wird die Kommunikationsberatung jedoch von Agenturen oder freien Kommunikationsberatern erbracht, da diese aufgrund ihrer Spezialisierung und ihrer Kostenstruktur ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen. Unternehmensberater von großen Unternehmensberatungen verlangen schließlich nicht nur (sehr) hohe Honorare, sondern ihnen fehlt häufig auch das Gefühl für die Niederungen des Kommunikationsalltags.

Kommunikationsberater und Kommunikationsberatungen beraten und unterstützen

Wie die Name unschwer erkennen lässt, beraten Kommunikationsberater in allen Fragen der Kommunikation – was ein sehr weites Feld ist, gerade bei großen Unternehmen. Kommunikation umfasst schließlich nicht nur die klassischen Großbereiche wie Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, sondern auch unzählige weitere Felder wie etwa die interne Kommunikation, die Human-Resources-Kommunikation oder die vertriebsunterstützende Kommunikation. Erschwerend kommt noch hinzu, dass sich die einzelnen Bereiche und Arbeitsfelder immer stärker überschneiden, gerade, wenn es um digitale Kommunikation geht. Eine klare Abgrenzung fällt hier immer schwerer, weshalb die klassischen Werbe- oder PR-Agenturen, die ausschließlich in ihrem Spezialgebiet tätig sind, immer weniger werden. Und das zugunsten von Agenturen, die möglichst viele Gebiete der Kommunikationsberatung abdecken können – Kunden wollen in der Regel schließlich möglichst viele Kommunikationsleistungen aus der Hand einer Unternehmensberatung oder einer Kommunikationsberatung erhalten, statt sich mit unzähligen Unternehmensberatern und Kommunikationsberatern herumzuschlagen.

Das Beraten beziehungsweise die Beratung bei Kommunikationsberater und Kommunikationsberatung ist im weitesten Sinne zu verstehen. Natürlich gehört zur Kernkompetenz bei der Unternehmensberatung immer das Beraten, also das Analysieren der bestehenden Kommunikationsmaßnahmen, um anschließend die Optimierungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Also den Blick von außen dazu nutzen, dem Unternehmen zu zeigen, was besser oder/und kosteneffizienter gemacht werden kann. Zu dem Beraten gehören aber auch immer unterstützende Maßnahmen, etwa das Entwerfen einer Kommunikationsstrategie oder die Bereitstellung von Unterstützungsmaßnahmen bei der Kommunikation. Von kleinen Tipps & Tricks bis hin zur Übernahme ganzer Agenturleistungen. Bei der Agentur Görs Communications betrifft dies vor allem PR, Marketing und Social Media.

PR, Marketing und Social Media in der Kommunikationsberatung

Görs Communications ist als klassische PR-Agentur mit Schwerpunkt auf die digitale Kommunikation gegründet worden. Entsprechend gehört PR zu den Standard-Leistungen bei der Kommunikationsberatung der Agentur. Darunter fällt das ganze Feld der Pressearbeit bis hin zu den Digital Relations, also die Generierung von Aufmerksamkeit und (gewünschtes) Image im Internet.

Das Marketing der Agentur Görs Communications fokussiert sich aufs Internet, wobei klassische Marketingmaßnahmen natürlich auch erledigt werden. Im Fokus steht jedoch das Content Marketing, da dies derzeit unter Kosten-Nutzen-Betrachtungen die besten Resultate erzielt. Die Kommunikationsberatung von Görs Communications zeigt Wege auf, wie Content Marketing für jedes Unternehmen nutzbar gemacht werden kann, wie Unternehmen guten Content fürs Content Marketing generieren können und Görs Communications liefert selbstverständlich – so gewünscht – auch den Content für die Content-Marketing-Maßnahmen.

Social Media wird schließlich von Görs Communications eingesetzt, um die PR- und Content-Marketing-Maßnahmen zu unterstützen. Die Agentur betrachtet “Likes” und “Retweets” nicht als Selbstzweck, sondern als Mittel, um eine bessere Leistung aus den bestehenden PR- und Content-Marketing-Maßnahmen herauszuholen. Viele Fans bei Facebook bringen dem Unternehmen schließlich nichts, wenn diese keine Leistungen des Unternehmens erwerben.

Was kostet eine Kommunikationsberatung?

Kommunikationsberater berechnen im Normalfall geringere Honorarsätze als klassische Unternehmensberater. Wie hoch die Rechnung am Ende ausfällt, hängt jedoch ganz von den gewünschten Leistungen ab – ein achtstündiges Seminar zur Optimierung der Social-Media-Tätigkeit ist schlichtweg günstiger als umfangreiche PR-Maßnahmen über einen längeren Zeitpunkt.

Sie überlegen, ob Sie die Dienste von Görs Communications nutzen wollen? Kein Problem, gerne erstellen wir Ihnen eine kurze Konzeptskizze und eine entsprechende Kalkulation für die effiziente und effektive Lösung Ihrer Kommunikationsaufgabe.  Dafür müssen Sie auch nicht mehr tun, als einfach mit uns in Kontakt zu treten.

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