21/09/2019

Was zeichnet PR-Texte, PR-Artikel und Pressetexte aus? Ein Leitfaden (Teil 1)

Viele Unternehmen, die sich über den Einsatz von Public Relations (PR) Gedanken machen, sind sich der vielen Facetten (und damit Möglichkeiten) der PR-Arbeit nicht bewusst – und das häufig im Gegensatz zu klassischer Werbung, von der die meisten ein ziemliches genaues Bild im Kopf haben. Werbung lässt man erst für Geld gestalten, dann schaltet man sie für Geld, dann erscheint sie. Ein relativ einfacher Vorgang, der aber nun einmal Geld kostet.

PR-Arbeit hingegen funktioniert anders, da im Regelfall kein Geld an Dritte für das Schalten gezahlt werden muss. Das hat natürlich Vor- und Nachteile, der große Vorteil ist natürlich der, dass keine Kosten bei der Mediaschaltung anfallen, der Nachteil besteht darin, dass das Erscheinen der PR-Texte nicht erzwungen werden kann, eine Veröffentlichungsgarantie wie bei vertraglich vereinbarten Werbeschaltungen gibt es nicht. Deshalb schrecken Unternehmen häufig vor PR zurück, da immer eine gewisse Ungewissheit bleibt – werden die Journalisten das PR-Material positiv aufnehmen, werden sie positiv berichten, kommt die Botschaft am Ende bei den (Neu-)Kunden an? Im Idealfall spart das Unternehmen durch PR eine Menge Geld ein und erreicht deutlich mehr Menschen, als es durch Werbung der Fall wäre, im schlechten Fall versandet die Botschaft irgendwo zwischen Unternehmen, PR-Agentur, Medienhäusern und Kunden.

Die Ungewissheit über das Eintreffen des Erfolgs wird durch die Unkenntnis des Handwerkzeugs von einer hoffentlich guten PR-Beratung verstärkt – fast jedes Unternehmen kennt Pressemitteilungen, weiß aber etwa nicht, dass man PR auch für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) einsetzen kann. Um dieser Unkenntnis etwas entgegenzusetzen, informieren wir – die PR-Agentur Görs Communications aus Hamburg – in dieser Blog-Serie über PR-Texte, PR-Artikel und Pressetexte.

PR-Texte wirken sich auf Image und Bekanntheit aus

Grundsätzlich gilt, dass PR-Texte und PR-Artikel in positiver oder negativer Form in Erscheinung treten können. Durch positiv formulierte PR-Artikel wird versucht, ein bestimmtes Image auf- oder auszubauen oder umzugestalten. Negativ formulierte PR-Artikel versuchen hingegen, ein bestehendes positives Image zu beeinträchtigen oder zu zerstören. Letzteres – also das Schlechtmachen der Konkurrenz – wird in Deutschland fast ausschließlich beim sogenannten “Negative Campaigning” in der Politik betrieben, im gewerblichen Sektor kommt es nur sehr selten dazu. Im Normalfall wird PR hierzulande von Unternehmen betrieben, um ihr eigenes Image zu verbessern, nicht, um die Konkurrenz  schlecht dastehen zu lassen. Und natürlich, um die Bekanntheit des Unternehmens zu verbessern.

Zudem wird darin unterschieden, an ob die Kommunikation extern oder intern erfolgen soll. Extern gerichtete PR-Artikel können etwa Pressemitteilungen, Themenbeiträge, Beantworten von Presseanfragen, Interviews, Pressespiegel, Geschäftsberichte, Broschüren, Flyer, (versteckte) Anzeigen (Advertorials), Newsletter, Internet-Seiten allgemein, Landingpages, Blogs, Social Media Postings, Online-Magazine, Online-Campaigning sein. Interne gerichtete PR-Artikel sind hingegen etwa Mitarbeiterzeitschriften, Newsletter im Intranet, Intranetbetreuung allgemein, Wording, Themenwebsites. Die Aufzählung ist natürlich nicht vollständig, aber sie gibt schon mal einen guten Überblick darüber, was für Arten an PR-Texten es gibt – und das es zum Teil Überlappungen zur Werbung gibt.

Was die einzelnen PR-Texte, PR-Artikel und Pressetexte auszeichnet, erklären wir im zweiten Teil der Blog-Serie über PR-Texte, PR-Artikel und Pressetexte, der sich hier unter dem Titel “Was zeichnet PR-Texte, PR-Artikel und Pressetexte aus? Ein Leitfaden (Teil 2)” findet.

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