23/10/2019

Webperlen: Facebook-Posts editieren, PR-Pannen und warum Google+ kein Flop ist

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • Goodbye typos: Facebook adds ‘edit post’ feature for desktop, Android
  • (Marken-)Namen auf den Online-Plattformen sichern: NameChk
  • PR-Pannen: peinlich, peinlicher, Samsung
  • Das gab’s noch nie: “Bild der Frau” hievt einen Mann auf Cover
  • Serie: Wie Online-Journalismus anders geht
  • Zwei Jahre später: Warum Google+ kein Flop ist

Auhc immre Problme mit Buchstabendrehern bei den Facebook-Statusmeldungen? Nach langem hin und her hat sich Facebook jetzt dazu entschlossen, das nachträgliche Editieren von Statusmeldungen zu ermöglichen:

Facebook users, rejoice: You can now edit posts after they’ve been published. The Menlo Park, Calif., company announced Thursday that users will be able to go back and edit their status updates after they’ve been published when they use Facebook on their computers or through the Android app.

Wo wir schon beim Thema Social Media sind: Gestern haben wir hier im Blog auf www.goers-communications.de NameChk vorgestellt, ein Tool, mit dem man auf einfache Weise prüfen kann, auf welchen Online-Plattformen der eigene Name bzw. Wunschname noch nicht vergeben ist:

Die einfachste Möglichkeit, zu prüfen, ob der eigene Name bzw. der eigene Markenname auf den wichtigsten Social-Media-Plattformen (im weitesten Sinne) noch frei ist, ist www.namechk.com. Bei dem kostenlosen Dienst gibt man einfach den Namen oder den Begriff ein, nach dem man die wichtigsten Plattformen durchsuchen will, und der Dienst zeigt einem, wo der Name bzw. Begriff noch frei ist. Da sämtliche Dienste zumindest in der Basis-Funktion kostenlos sind, kann man sich hiernach dort mit geringem Arbeitsaufwand unter dem gewünschten Namen registrieren und sich diesen auf diese Weise sichern.

Gute PR geht definitiv anders. Meedia hat sich die Mühe gemacht, die acht größten PR-Pannen von Samsung zusammenzustellen:

Wer hätte das gedacht: Samsung bringt ein goldenes Smartphone heraus! Woher diese Idee wohl stammen mag? Die von vielen Seiten belachte PR-Aktion der Koreaner zeigt einmal mehr, dass Samsung nichts peinlich genug ist. Ob misslungene Guerilla-PR, geklaute Testimonials oder gefakte Presse-Statements – auf dem Weg an die Smartphone-Spitze hat der IT-Riese aus Fernost kaum ein Fettnäpfchen ausgelassen

Während bei “Männerzeitschriften” vornehmlich Frauen (leichtbekleidet) auf dem Titel abgebildet sind, läuft es bei “Frauenzeitschriften” meist andersrum, in der Regel ziert eine Frau das Cover, meist sogar mit sympathischen Lächeln. Wie stark sich Frauenzeitschriften daran halten, zeigt ein Novum, nach insgesamt 30 Jahren (!) ziert heute erstmals ein Mann das Cover der “Bild der Frau“:

“Bild der Frau” erscheint am Freitag, 27. September, mit einem Mann auf dem Cover. Die Zeitschrift aus dem Hause Axel Springer feiert in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag – und in all den Jahren hat es noch nie ein Mann auf die Titelseite geschafft.

Thinking outside the box: Stephan Dörner hat eine neue Serie unter dem Titel “Wie Online-Journalismus anders geht” gestartet, im ersten Beitrag Quartz, Slate, Medium.com und Circa stellt er Online-Publikationen und Apps vor, die in Deutschland noch relativ unbekannt sind:

In den folgenden Monaten will ich einige journalistische Online-Formate vorstellen, die Journalismus im Netz anders machen – und damit digitale Experimente wagen, die kein klassisches Vorbild mehr im Papierzeitalter haben.

Erfolg oder Misserfolg? google musste in den letzten Monaten einigen Gespött über Google+ ertragen, wobei “Karteileichenfriedhof” noch einer der mildesten Ausdrücke war. Eine gegenteilige Meinung vertritt Luca Caracciolo auf t3n (via):

Seit zwei Jahren versucht Google mit seinem sozialen Netzwerk Google+ im Social Web Fuß zu fassen, doch noch immer bewegt sich das Netzwerk im Nischen- und Business-Bereich. Warum Google+ trotzdem als Erfolg gewertet werden kann, erklärt dieser Artikel.

Webperlen: Suff-Fahrt in Hamburg, Urlaubsgrüße 2013 und mit Google Street View den Eiffelturm erklimmen

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • Nach Suff-Fahrt ausgerastet: Linken-Politiker bepöbelt Polizisten
  • Urlaubsgrüße 2013: Digital ist Trumpf
  • Mit Google Street View den Eiffelturm erklimmen
  • Recruiting – Bewerbungen aus dem Urlaub
  • Facebook und Twitter: Bei schlechten Witzen kommt die Polizei
  • Das Feiertagslayout – ein Blick in die Zukunft von ZEIT ONLINE
  • Immobilien: In welchen Städten sich der Wohnungskauf lohnt
  • Die fünf Flops der mobilen Welt
  • Wenn soziale Netzwerke Drogen wären (Infografik)

Darüber lacht Hamburg: Ein Politiker der Linkspartei hat dem Alkohol doch ein wenig zu sehr zugesprochen und dnach eine kleine Spritztour hingelegt, wobei er dämlicherweise nicht nur von der Hamburger Polizei erwischt wurde, sondern auch noch die Beamten bepöbelte:

Der Politiker verweigert einen Alco-Test, beleidigt die Beamten, wird aggressiv. Der Politiker kommt in Handschellen zur Wache. Dort soll er einen Polizisten dann angeschrien haben: „Google meinen Namen, du Bauer! Ich sitz in der Bezirksversammlung.“

Die Postkarte war gestern: Wie der Branchenverband BITKOM mitteilt, sind 2013 immer mehr Urlaubsgrüße digital:

Reisende setzen bei ihren Grüßen aus dem Urlaub auf den schnellen elektronischen Weg. Rund zwei Drittel (62 Prozent) der Urlauber wollen Freunde und Verwandte in diesen Sommerferien mit einem Anruf, einer SMS oder über das Internet vom Reiseziel aus grüßen. Bei den Jüngeren von 14 bis 29 Jahren sind es sogar rund drei Viertel (73 Prozent). Das hat eine repräsentative Befragung des Hightech-Verbands BITKOM ergeben.

Für die, die sich keinen Urlaub leisten wollen/können, hat Google drei Online-Ausstellungen über das Wahrzeichen von Paris geschaffen, mit Google Street View kann man jetzt den Eiffelturm erklimmen:

Diese aktuellen Street View-Panoramabilder sowie die beinahe 50 Bilder, Pläne, Stiche und Fotos aus den Archiven erzählen euch mehr über die Entwicklung des Turms. Anhand dieses umfangreichen und illustrativen Materials könnt ihr euch selbst ein Bild von seiner gesellschaftlichen Wirkung im 19. Jahrhundert machen. Einige Archivmaterialien sind sehr selten und besonders wertvoll. Zum Beispiel eine Aufnahme der Stimme Gustave Eiffels von Thomas Edison.

Screenshot Google Street View vom Eifelturm

Und noch ein Urlaubsthema: Laut einer Umfrage denken nicht wenige Arbeitnehmer ausgerechnet im Urlaub darüber nach, den Arbeitgeber zu wechseln. Mehr bei Haufe.de unter “Recruiting – Bewerbungen aus dem Urlaub“:

Urlaubszeit – Entspannungszeit? Nicht allen Arbeitnehmern gelingt es, in den Sommerferien komplett abzuschalten, wie eine kürzlich veröffentlichte Umfrage zeigt. Auch eine neue Studie von Linkedin legt nahe, dass 40 Prozent der Erwerbstätigen ihren Urlaub auch dazu nutzen, um ihre berufliche Zukunft zu planen: So viele Befragte geben an, in der freien Zeit über einen Jobwechsel nachzudenken.

Think before you tweet: DIE ZEIT hat einen lesenswerten Artikel darüber geschrieben, wie in Amerika vermeintlich witzig gemeinte Facebook- und Twitter-Einträge zu Verhaftungen führen. Bei schlechten Witzen kommt die Polizei:

Um Justin Carter auf die Schliche zu kommen, brauchte es keine ausgefeilten technischen Hilfsmittel. Sein angeblicher Plan für ein blutiges Attentat musste nicht erst vom Geheimdienst aufgedeckt werden. Der damals 18-jährige Amerikaner offenbarte ihn im Februar selbst auf einer öffentlichen Facebook-Seite. Bei dem Unfug, den Carter dort schrieb, hätte allerdings jedem Mitleser klar sein müssen, dass sich hier nur ein Teenager in der Wortwahl vergriff. Doch der Scherz wurde missverstanden und brachte Carter für mehrere Monate ins Gefängnis.

Apropos DIE ZEIT: Zum Jubiläum des berühmtesten Radrennens der Welt hat sich der Onlineableger des Hamburger Wochenblattes ein Feiertagslayout einfallen lassen:

Zuvor eine Warnung: Wenn Sie diesem Link auf unser Special 100 Jahre Tour de France folgen, konfrontieren wir Sie mit Online-Journalismus, den Sie von uns noch nicht gewohnt sind. Das Projekt trägt in der Redaktion von ZEIT ONLINE den Codenamen “Feiertagslayout” und hat zwei Dutzend Kollegen zum Teil Wochen beschäftigt: Reporter und Datenjournalisten, Foto-, Video- und Entwicklungsredakteure, Designer und Programmierer.

DIE WELT berichtet derweil unter “Immobilien – In welchen Städten sich der Wohnungskauf lohnt” über eine Untersuchung der Zeitschrift “Finanztest”:

Der historische Niedrigzins und die steigenden Mieten in Großstädten wecken den Wunsch nach der eigenen Wohnung. In manchen Städten können Immobilienkäufer im Vergleich zu Mietern kräftig sparen.

Viel Hype und nichts dahinter: Auf Process finden sich die fünf Flops der mobilen Welt:

Auch im Mobilbereich floppen die ersten Produkte und Geschäftsmodelle. Fünf Trends, die den Erwartungen nicht gerecht wurden, hat der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) zusammengestellt.

Und zum Abschluss der Webschau wieder einen Hinweis auf nicht ganz ernst gemeinte Infografiken, nämlich wenn soziale Netzwerke Drogen wären:

Wenn die sozialen Netzwerke Drogen wären, welchen wäret ihr dann verfallen? Ich muss sagen, dass die folgende Infografik natürlich mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor gesehen werden sollte, denn natürlich sind Drogen und soziale Netzwerke zwei Dinge, die sich nur sehr schwer miteinander vergleichen lassen (und das obwohl auch soziale Netzwerke durchaus süchtig machen können).

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

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