23/10/2019

Weg mit den Büchern, rein ins kalte Wasser – das war mein PR und Marketing Praktikum bei Görs Communications!

© Rosel Eckstein  / pixelio.de

© Rosel Eckstein / pixelio.de

Es ist ja immer wieder der verblüffend, wie schnell die Zeit vergeht. Heute ist mein letzter Tag als Praktikantin bei Görs Communications und ich blicke zurück auf zwei Monate voller interessanter Aufgaben und einer Menge neuer Erfahrungen.

Aber zu Anfang in aller Kürze die wichtigsten Fakten über mich: Mein Name ist Julia und wenn ich gerade kein Praktikum mache, studiere ich in Bochum den Bachelorstudiengang „International Business and Management“. Im nächsten Semester beginnt mein Hauptstudium, in dem ich mich für die Schwerpunkte Marketing und Kommunikation entschieden habe. Um ganz sicher zu gehen, dass die Wahl auf die richtigen Fächer gefallen ist, habe ich Zeugnisse und Lebenslauf zusammen gesucht und fleißig Bewerbungen für einen Praktikumsplatz geschrieben.

Warum ausgerechnet Görs Communications?
Bei der Frage zur passenden Agentur fiel meine Wahl schließlich auf Görs Communications. Der crossmediale Mix der Agentur gefiel mir gut und die Aufgabenbeschreibung für das Praktikum klang äußerst spannend. Im Nachhinein darf ich mir für diese Entscheidung anerkennend auf die eigene Schulter klopfen – alles richtig gemacht. Mir wurden viele spannende und abwechslungsreiche Aufgaben zugeteilt und besonders schön war, dass ich auch eigene Ideen und Anregungen mit einbringen konnte.

Vergiss das Kaffee kochen – Blogging, Pressearbeit & Social Media warten
Eine meiner Hauptaufgaben in meinem Praktikum war die redaktionelle Arbeit für den agentureigenen Blog, wie auch die Erstellung von Gastbeiträgen. In der zweiten Praktikumswoche wurde ich dann auf die Pressemitteilungen für einen unserer Kunden losgelassen, so bekam ich schnell ein Gefühl für die unterschiedlichen Schreibstile. Beim Bloggen und für die Pressemitteilungen konnte ich viele eigene Ideen einbringen und umsetzen.

Außerdem habe ich bei der Betreuung der Social-Media-Kanäle der Agentur geholfen und lernte auch einige Techniken zur Suchmaschinenoptimierung kennen. WordPress als Content-Management-System (CMS) wurde mir nähergebracht, sodass ich eigene Beiträge direkt selbst auf dem Blog einpflegen konnte.

Einmal erklärt, durfte ich sofort alles selbstständig bedienen und bearbeiten, was mir sehr gut gefallen hat, denn ein gewisses Maß an Eigenverantwortung sollte meiner Meinung nach auch einem Praktikanten zuteil werden.

“Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis noch größer als in der Theorie.”
Dass eine (vermeintlich) fundierte Theorie noch lange nicht den Erfolg in der Praxis garantiert, habe ich in meinem Praktikum schnell festgestellt. Besonders im Online-Marketing-Bereich bin ich mit unglaublich vielen neuen Begriffen, Tools und Praktiken konfrontiert worden, von denen ich in meinem Hauptstudium mit Sicherheit noch profitieren werde. Manche Begriffe wie zum Beispiel „relevant set of mind“ oder „SEO“ kannte ich zwar bereits aus der Marketing-Grundlagen-Vorlesung, aber aufgrund von Wortkonstruktionen wie „Black-Hat-SEO“, „Buzz-Marketing“ und „double-opt-in“ schwebten anfangs noch einige dezente Fragezeichen über meinem Kopf.

Spätestens bei der Recherche zu meinem ersten Blog-Beitrag über Paid-, Owned- und Earned-Media habe ich feststellen müssen, wie wenig ich doch eigentlich weiß und gleichzeitig, wie spannend die Materie rund um das Content Marketing ist. Ich hatte viel Spaß an der Recherche für meine Beiträge und habe dadurch gleichzeitig sehr viel über Marketing, PR und Kommunikation gelernt.

In meinem Praktikum ist mir klar geworden, dass die wichtigste Voraussetzung für einen Job im Online-Bereich ein ausgeprägtes Interesse an allen Themen rund um das Internet ist. Auch wenn mittlerweile viele Hochschulen passende Studiengänge (oder Seminare) zum Thema Online-Marketing anbieten, ist dieser Bereich doch so schnelllebig, dass man sich immer wieder selbst über die neusten Trends und Techniken informieren muss. Lifelong learning also, genau das ist es, was mir an der Arbeit so gut gefällt. Denn im Web 2.0 ist kein Platz für Eintönigkeit oder Informationsstillstand.

Zeit, ein Résumé zu ziehen
Die neuen Herausforderungen in meinem Praktikum haben mir einen tiefen und umfassenden Einblick in den Arbeitsalltag in einer PR- und Marketing-Agentur gegeben. Das Agentur-Team und auch Daniel Görs standen mir immer beratend zur Seite und meine zahlreichen Fragen sind jederzeit sehr ausführlich beantwortet worden, wofür ich mich hiermit noch einmal ganz herzlich bedanken möchte!

Im Nachhinein muss ich sagen, dass die 8 Wochen mir vorkamen, wie 8 Tage. Ich hatte mich gerade eingearbeitet und ein Gefühl für die Arbeit bekommen, als mein Praktikum sich schon wieder dem Ende zugeneigt hat. Was ich daraus gelernt habe ist, dass ich für die nächste Praxisphase ein Urlaubssemester einlegen werde, um etwas mehr Zeit im Betrieb verbringen zu können.

Insgesamt war das Praktikum aber genau das richtige, um mich in meiner Schwerpunktwahl für das Hauptstudium zu bestätigen und einen Haufen wertvoller, praktischer Erfahrungen zu sammeln. Ich habe unglaublich viel über (Online- und Content) Marketing und PR gelernt (und dank der netten Kollegen haben sich auch nebenbei meine Kicker-Skills ein wenig verbessert ;)). Mit meinem neu erworbenen Wissen starte ich jetzt hochmotiviert in mein Hauptstudium und freue mich darauf, Görs Communications in Zukunft weiterhin als freie Mitarbeiterin zu unterstützen.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Webperlen: Ein Social Media Junkie packt aus, Zeitungen verlieren weiter Auflage und der Google-Friedhof

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • Ein Social Media Junkie packt aus
  • Zeitungen verlieren weiter Auflage
  • Der Google-Friedhof: Alle jemals beerdigten Produkte des Internet-Giganten
  • “So bloggt Deutschland”: Umfrage mit 2.344 Bloggern gibt Einblicke in die deutsche Blogosphäre
  • Und jetzt noch mal auf Deutsch
  • Das Ende von Apple – wie wir es kennen
  • 5 Tell-Tale Signs That You Don’t Have A Social Media Strategy
  • Neuigkeiten von Google Books: Buchverleih kommt, Einschränkungen für Erotik

Da sich so ziemlich die gesamte Blogosphäre um Snowden, NSA & Co. dreht, machen wir hier im Blog einen großen Bogen um das Thema und berichten lieber, was es sonst noch für Lesenswerte Artikel und Blogposts gibt.

Angefangen mit “Ein Social Media Junkie packt aus: Ich muss abschalten, um abzuschalten” bei der die Autorin ihren digitalen Alltag beschreibt:

Täglich twitterte ich. Schaute bei Facebook, was meine Freunde und Kollegen machen. Kommentierte dies und das. Teilte Interessantes und Inspirierendes. Schrieb ein Blog. Kuratierte Fotos bei Pinterest und Instagram. Auch bei Xing schaute ich ab und zu vorbei. Alles gerne zwischendurch, auch von unterwegs. Morgens, mittags, abends.

Auch wenn nicht jeder so stark online ist, wie die obige Autorin, so ist der digitale Wandel nicht aufzuhalten. Besonders schmerzlich müssen das die Zeitungsverleger spüren, die Zeitungen verlieren weiter Auflage:

Das Jahr 2012 sei im Stammgeschäft nicht erfreulich gewesen, erklärte der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) am Dienstag in Berlin. Die Tages- und Wochenzeitungen verloren knapp 4 Prozent ihrer Auflage, die nun bei täglich im Durchschnitt 22,23 Millionen Exemplaren liege.

Die vollständigen Zahlen der Zeitungsverleger finden sich übrigens hier. Und wo wir beim unabwendbaren Wandel sind, ein Verweis auf eine (sehr gute) Infografik über den Google-Friedhof mit allen jemals beerdigten Produkte des Internet-Giganten:

Das amerikanische Online-Marketing-Unternehmen WordStream hat in einer Infografik ebenjenen Google-Friedhof aller jemals eingestellten Produkte des Internet-Giganten zusammengestellt: Angefangen bei Google Answers, eingestellt bereits im Dezember 2006, über den sagenumwobenen sozialen Dienst Google Buzz, beerdigt Ende 2011, bis eben zum Google Reader.

Apropos gestorben: Seit Jahren wird lamentiert, dass Twitter, Facebook & Co. dem klassischen Blogging den Todesstoß versetzen würden. Dass dem nicht so ist, zeigt “So bloggt Deutschland” – Umfrage mit 2.344 Bloggern gibt Einblicke in die deutsche Blogosphäre:

Hingegen kaum erstaunlich: Fast jeder fünfte Blogger arbeitet als Journalist; 15,1 Prozent haben zumindest eine journalistische Ausbildung. Die große Masse ist zudem davon überzeugt, dass Blogs in Zukunft eine größere Rolle in der Medienlandschaft spielen werden – ein Ziel, das auch Initiativen wie Blognetz verfolgen.

Was den durchschnittlichen Blogger jedoch vom Feuilletonisten unterscheidet, ist seine Sprache. Der Blogger will verstanden werden, was man von den Feuilletonisten nicht immer behaupten kann, unter “Und jetzt noch mal auf Deutsch” findet sich eine wunderbare Polemik:

Gewisse Kultur-Redaktoren unterstreichen ihre intellektuelle Brillanz gerne durch eine besonders gewählte, syntaktisch komplizierte und mit Fremdwörtern durchsetzte Sprache. Bei genauer Betrachtung bekommt man allerdings oft den Eindruck, dass dieser prätentiöse Stil bloss dem Kaschieren des schwachen Inhalts dient. Oder nach Karl Kraus: «Keinen Gedanken haben und ihn ausdrücken können: Das macht den Journalisten.»

Außerdem gibt es im Focus eine Prognose, die wir von Görs Communications für doch eher gewagt halten. Unter “Das Ende von Apple – wie wir es kennen” wird argumentiert, dass der Druck von Google mittlerweile so groß ist, dass Apple auch das Billigsegment erschließen muss:

Aber erst ab Herbst wird Cook das neue Apple zeigen. Und das könnte radikal anders aussehen. „Bunt und billig“ könnte eine Antwort auf die Konkurrenten Samsung und Google lauten. Neue iPhones oder gar ein Phablet, in verschiedenen Farben und Größen, gelten als wahrscheinlich. Für 99 Dollar wäre das Einsteigermodell aus Plastik schon zu haben, lautet das wildeste Gerücht, was aber wohl einen zu radikalen Kurswechsel bedeuten würde.

Immerhin hat Apple eine Strategie, was man bei den Social-Media-Aktivitäten von so manchem Unternehmen nicht sagen kann. 5 Tell-Tale Signs That You Don’t Have A Social Media Strategy:

Having moved over to work across multiple accounts, each at varying stages in their quest to ‘do’ social media, it suddenly struck me how many companies are, well, just doing without thinking. After spending hours analysing brands across varying markets it’s astounding to see so many large household names still clearly working without a social media strategy.

Und zum Abschluss eine gute Nachricht für alle eBooks-Liebhaber, es gibt Neuigkeiten von Google Books: Buchverleih kommt, Einschränkungen für Erotik:

In Zukunft bevorzugt Google das ePub-Format, und zwar ePub 2 und ePub 3, auch mit festem Layout. PDF wird noch immer akzeptiert, aber nur, wenn ePub nicht zur Verfügung steht.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Webperlen: Blogs, Content und eine umstrittene Werbeaktion

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • Warum sollte ich als Wissenschaftler/in bloggen?
  • Nutzer wollen Online-Videos – “Text-only”-Zeiten sind vorbei
  • Erfolgreicher Journalismus hängt nicht am Papier
  • Jede Zeitung braucht einen Nerd vom Dienst!
  • Das Fußball-Radio 90elf wird eingestampft
  • Von Love Brand vs. Tütensuppe bis Relevanz vor Reichweite
  • This is how I work
  • Bundestags-ePetition für den Erhalt der Netzneutralität gestartet
  • Sächsische Imagekampagne – Teurer Spaß ohne Spaß
  • Das Märchen vom guten Content
  • Video: Kleiner Fußballer ganz groß

In Amerika ist es gang und gäbe, selbst Nobelpreisträger wie Paul Krugman bloggen, aber in Deutschland machen Wissenschaftler noch einen großen Bogen um die Blogosphäre. Warum es dennoch für Wissenschaftler 10 gute Gründe gibt, mit dem Bloggen zu starten, führt das Redaktionsblatt auf:

Wir Menschen benötigen für unsere Arbeit einen Sinn. Die Sinnhaftigkeit erzeugt in uns die Energie, die wir benötigen, Aufgaben zuverlässig und mit einer positiven Stimmung anzugehen. Genauso ist es mit dem Bloggen. Worin liegt hier der Sinn? Der befürchtete Zeitaufwand – denn die Artikel fallen nicht fertig vom Himmel – muss sich für uns lohnen. Dieser Artikel möchte aufzeigen, welchen Sinn bloggen haben kann und auch welchen Nutzen ein Blogger aus seiner Tätigkeit ziehen kann.

Was für Content verlangt der durchschnittliche Internetuser? Im Auftrag der Nachrichtenagentur AP befragten GfK und Deloitte jeweils 1.500 Probanden in UK, Spanien und Deutschland über ihre Mediengewohnheiten. Das Ergebnis fiel recht eindeutig aus, Nutzer wollen Online-Videos – “Text-only”-Zeiten sind vorbei:

Besonders beliebt sind Videos bei Besitzern von Smartphones und Tablets: 77 Prozent der deutschen Tablet-Nutzer schauen Online-Videos. Je mehr iPhone, iPad & Co. also eine Rolle in unserem Leben übernehmen, desto relevanter wird es, Content in Form von Videos bereit zu stellen, der auf mobilen Geräten verfügbar ist.

“Bild”-Chefredakteur Kai Diekmann dürfte diese Entwicklung bekannt sein, nach seinem Jahr im Silicon Valley hat er sich einiges vorgenommen, um Deutschlands meistgelesene Boulevardzeitung fit für das digitale Zeitalter zu machen. Im Handelsblatt-Interview „Erfolgreicher Journalismus hängt nicht am Papier“ äußert er sich über seine Pläne:

„Bild“ steht der größte Umbau seit Jahrzehnten bevor. Chefredakteur Kai Diekmann will das publizistische Flaggschiff des Medienkonzerns Axel Springer den digitalen Herausforderungen journalistisch und personell anpassen. „Wir müssen alle journalistischen Herangehensweisen, Konzepte, Überzeugungen und Vorstellungen überprüfen“, sagte der 48-Jährige dem Handelsblatt. „Erfolgreicher Journalismus hängt zum Glück nicht am Papier. Die Zeitung heute ist ein sehr wichtiger Teil einer Marke, die sich neu erfinden muss, weil sich die alten Konzepte und Gewohnheiten ändern”, sagte Diekmann.

Apropos Zeitung der Zukunft: Das Medienmagazin fordert, dass jede Redaktion braucht einen Nerd vom Dienst braucht!

Jeder Redaktion braucht einen Nerd vom Dienst (NvD) – das zeigt eindrucksvoll ein Zeitungartikel des Münchener Merkurs. Von der Netzgemeinde gibt es viel Häme für einen Faux-pas, den sich die Zeitung geleistet hat. Dahinter steckt aber ein wirkliches Problem. Wir haben da einen Lösungsvorschlag.

Alles andere als eine gute Nachricht für Fußballfans, das Fußball-Radio 90elf wird eingestampft:

Es ist ein bitterer Abschied: Regiocast Digital hat sich dazu entschlossen, das Fußball-Radio 90elf zum Ende der Bundesliga-Saison einzustellen. Die Geschäftsführung des 90elf-Veranstalters teilte diese Entscheidung den Mitarbeitern am Dienstag auf einer Betriebsversammlung mit. Der Sender hatte kürzlich überraschend die Verwertungsrechte für Web und Mobile, die auch die 90-minütige Berichterstattung über jedes Einzelspiel ermöglichen, an den Konkurrenten Sport1 verloren.

90elf_Zwei

90elf: Noch wird auf der Webseite die Smartphone-App beworben.

Ein guter Rückblick auf den Digital Media & Marketing Summit 2013 in Hamburg findet sich im “Wissensucher”-Blog unter der Überschrift “Von Love Brand vs. Tütensuppe bis Relevanz vor Reichweite [#d2m13]“:

Im Bereich der digitalen Kommunikation und des Social Media Marketings passiert aktuell sehr viel. Neue Buzzwords poppen schneller auf, als die alten verblassen. Das mag den einen oder anderen stören, aber ändern lässt sich das vermutlich nicht mehr. Worum es bei all den neuen digitalen Säuen genau geht, war Gegenstand einer aus meiner Sicht sehr interessanten Veranstaltung: Geschätzt 120 Social Medianer trafen sich in Hamburg zum Digital Media & Marketing Summit 2013.

Dazu gibt es noch an anderer Stelle eine passende Grafik: This is how I work.

Da sich die Piraten derzeit doch eher mit Intrigen, Machtspielchen, Meinungsmache beschäftigen, wird der Protest gegen die Drossel-Pläne der Telekom (siehe hierzu auch diesen Eintrag hier im Blog) von anderen Akteuren getragen. Wie Tobias Gillen auf dem Basic-Thinking-Blog berichtet, gibt es nun auch eine ePetition für den Erhalt der Netzneutralität:

Noch bis zum 18. Juni 2013 kann die Petition mitgezeichnet werden. 50.000 Mitzeichner werden bis dahin benötigt, damit der Fall im Petitionsausschuss diskutiert werden und der Hauptpetent, Johannes Scheller, dort sein Anliegen vortragen kann. In den Kommentaren zur Petition wird schon über die Erfolgschancen diskutiert.

 

Wenig erfolgreich hört sich, zumindest wenn man der alternativen taz glauben kann, eine Werbekampagne des Landes Sachsen an, für die nicht weniger als 32 Millionen Euro (ein Werbe-Budget, von dem so manches Unternehmen nicht einmal träumen kann) ausgegeben werden soll. Teurer Spaß ohne Spaß:

Unter dem Slogan „So geht sächsisch“ setzt der Entwurf auf Negativabgrenzungen. So spielt „Kraft ohne Hannelore“ auf Nordrhein-Westfalen an, „Elbphilharmonie ohne Verstimmung“ auf Hamburg. Das Gemälde der Sixtinischen Madonna wird als „Madonna ohne Skandale“ präsentiert, und das Foto eines Tagebausees bei Leipzig ist als „Baden ohne Württemberg“ untertitelt.

Und als zweitletzte Webperle gibt einen Beitrag vom tagSEOBlog. Unter der Überschrift “Das Märchen vom guten Content” führt Martin Mißfeldt aus, was von Google als “guter Content” gewertet werden kann – und was eben nicht.

Google kann Qualität überhaupt nicht messen. Der Algorithmus wird immer darauf angewiesen sein, unterschiedliche Signal zu messen, zu vergleichen und zu gewichten. Es macht daher aus Seo-Sicht überhaupt keinen Sinn, sich hinter dem Begriff “guter Content” zu verstecken. Stattdessen sollte man besser wieder über die konkreten Signale nachdenken. Was können Signale sein, aus denen Google Qualität ableiten könnte?

Und zum Abschluss ein kleiner, wunderbarer YouTube Clip (via) über einen sehr kleinen Fußballer – und einfach großartigen Fans:

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

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