17/12/2018

Warum Content Marketing und Native Advertising immer stärker nachgefragt werden

Die Banner-Werbung im Internet steckt in einem Teufelskreis. Die Klickzahlen sinken beständig, mittlerweile kommt im Durchschnitt auf 1.000 Einblendungen nicht einmal mehr ein Klick. Für die Webseitenbetreiber (Nachrichtenseiten etc.) bedeutet dies, dass sie noch mehr Werbeplätze zur Verfügung stellen müssen, um ihre (Werbe-)Einnahmen trotz sinkender Klickzahlen aufrechtzuerhalten. Für Werbetreibende bedeutet dies, dass sie immer aggressiver um Aufmerksamkeit buhlen müssen, um Klicks zu generieren. Zusammen führt dies dazu, dass die normalen Nutzer (also genau die, die man mit der Banner-Werbung abholen will) immer abgestumpfter von Banner-Werbung werden.

Der Fachausdruck hierfür lautet im Englischen “Banner blindness”, Wikipedia beschreibt das Phänomen folgendermaßen:

Banner blindness is a phenomenon in web usability where visitors to a website consciously or subconsciously ignore banner-like information, which can also be called ad blindness or banner noise.

The term “banner blindness” was coined by Benway and Lane as a result of website usability tests where a majority of the test subjects either consciously or unconsciously ignored information that was presented in banners. Subjects were given tasks to search information on a website. The information that was overlooked included both external advertisement banners and internal navigational banners, e.g. quick links. The placement of the banners on a web page had little effect on whether or not the subjects noticed them. The result of the study contradicted the popular web design guideline that larger, colourful and animated elements on a website are more likely to be seen by users.

Im Grunde besagt das Phänomen, dass man mittlerweile so sehr an Banner-Werbung gewöhnt (und von ihr genervt) ist, dass das Unterbewusstsein sie so gut es eben geht ausblendet. Die als nervig und penetrant wahrgenommenen blinkenden Banner werden in der Wahrnehmung ausgeblendet, um sich auf die eigentlichen Inhalte der Webseiten konzentrieren zu können. Das Phänomen ist bei den Digital Natives naturgemäß am stärksten ausgeprägt, aber selbst ältere Mitbürger, die das Internet vielleicht 30 Minuten am Tag nutzen, sind schon darauf geeicht, Werbung zu ignorieren.

Verschärft wird das Phänomen noch durch die rasante Zunahme der Mobile-Ads. Immer mehr Menschen gehen mit Smartphones und Tablets ins Internet, weshalb immer mehr Unternehmen auf Mobile Advertising setzen. Und dort wird die Werbung als noch störender empfunden, viele Beobachter gehen davon aus, dass mehr als die Hälfte aller Klicks nur Fat-Finger-Klicks sind; beim Wischen übers Smartphone ist jemand ohne es zu wollen auf die Werbung gekommen. Kurz: Mobile-Ads sind zwar aufgrund der Nutzerzahlen angesagt, dass Dilemma mit der als nervig und überflüssig erachteten Werbung lösen sie aber auch nicht, eher verschärfen sie es noch zusätzlich. Die Reizüberflutung durch Online-Werbung wird nicht weniger, sie nimmt sogar noch zu.

Doch wie sollen Werbetreibende auf die Klickmüdigkeit reagieren?

Eine Antwort auf die Frage, wie Werbetreibende auf die Klickmüdigkeit regieren sollten, ist ein mehr an Qualität. Gute Banner zeichnen sich nicht dadurch aus, dass sie aggressiver um den letzten Klick buhlen, sondern dadurch, dass sie eine klare Botschaft transportieren, die zum Image des Unternehmens passt. Und, was niemals unterschätzt werden darf, gute Banner-Werbung zeichnet sich dadurch aus, dass sie möglichst perfekt ins Werbeumfeld passt. Das Schlimmste, was ein Unternehmen machen kann, ist, sich auf den Aggressivitäts-Wettlauf bei den Online-Bannern einzulassen und das eigene Image für ein paar Klicks mehr zu ruinieren – schließlich kann es nicht Sinn von Werbung sein, die (potenziellen) Kunden primär zu nerven. Kurz: Mehr Qualität in die Gestaltung der Banner einbringen. Der (Werbe-)Agentur etwas abfordern, es geht ja auch immer besser.

Die zweite Antwort lautet: Weg von der Banner-Werbung, hin zu den Inhalten. Wenn Nutzer Werbung instinktiv ausblenden, um sich auf die Inhalte zu fokussieren, muss man (also der Werbetreibende) in den Inhalten Präsenz zeigen. Dort mit seinem Produkt/Unternehmen präsent sein, wo der Nutzer einen überhaupt noch wahrnimmt.

 Native Advertising

Eine der Formen, bei den Inhalten präsent zu sein, ist das sogenannte “Native Advertising”. Also das gute alte bezahlte Advertorial aus der Print-Zeit ins Online-Zeitalter übertragen. Bezahlte Werbung erscheint nicht mehr wie Werbung, sondern wie ein redaktioneller Artikel, der nur (mehr oder weniger gut sichtbar) als “sponsored Post”, “gesponserter Inhalt” etc. gekennzeichnet wird. Eine “Paid Media“-Form, die den Medienwandel von Print zu Online offenbar gut verkraftet hat.

Native Advertising auf der SPIEGEL-ONLINE-Tochter "bento"

Native Advertising auf der SPIEGEL-ONLINE-Tochter “bento”

Und diese Werbeform wird immer stärker nachgefragt, für die Verlage hinter den Webseiten ist es jedoch immer ein schmaler Grat, schließlich handeln sie sich dadurch schnell den Vorwurf der Schleichwerbung ein. Ein Vorwurf, den sie noch am besten dadurch entkräften können, dass die Native-Advertising-Artikel eindeutig gekennzeichnet sind.

Für Werbetreibende hat diese Form den Vorteil, dass sie vom Nutzer (und damit vom potenziellen Kunden) nicht sofort ausgeblendet wird. Es können also deutlich mehr Menschen als durch schnöde Werbebanner angesprochen werden. Zudem gibt’s häufig noch die Möglichkeit, mit den Links im Native-Advertising-Bereich der eigenen Webseite bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu helfen.

Einer der Nachteile für Werbetreibende sind die Kosten. Für eine prominente Platzierung im eigenen Inhaltsbereich lassen sich die Verlage gut bezahlen, je nach Reichweite und der Zielgruppe können da schnell fünfstellige Summen zusammenkommen.

Content Marketing

Eine andere Möglichkeit, auf die Klickmüdigkeit bei klassischer Online-Werbung zu reagieren, ist das Content Marketing. Wenn Werbung nicht mehr zieht und stattdessen Inhalte gefragt sind, warum dann nicht gleich Inhalte auf der eigenen Webseite publizieren?

Für den Trend zum Content Marketing, der seit Jahren zu beobachten ist, gibt es mehrere Gründe, einer davon ist die Abstumpfung durch Werbung. Zusammen mit der immer wichtiger werdenden Bedeutung von guter SEO setzen immer mehr Unternehmen auf Content Marketing und setzen Banner-Werbung nur noch flankierend ein.

Apropos flankierend: Content Marketing und Native Advertising lassen sich wunderbar mit PR verbinden. Schließlich ist das Produzieren von Inhalten deutlich kostengünstiger, wenn die Inhalte nicht auf einem, sondern auf mehreren Kommunikationskanälen eingesetzt werden können. Wie, erklären wir in einem unserer nächsten Blogposts – oder Sie nehmen direkt mit unserer Agentur in Hamburg Kontakt auf und wir erklären es Ihnen direkt.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Das Elend mit der Bannerwerbung: Abstumpfung und unterirdische Klickraten

1994, zu einer Zeit, als Helmut Kohl noch deutscher Kanzler war, Bill Clinton Amerika regierte und MTV bei den Jugendlichen noch als “cool” galt, weil dort Nirvana rauf und runter lief, machte der US-Telekommunikationskonzern AT&T einen kleinen, eher unbedeutenden Test, der jedoch enorme Folgen hatte: AT&T schaltete eine Bannerwerbung auf der Online-Plattform des “Wired Magazine”. Besonders hübsch sah die Bannerwerbung nicht aus (siehe hier), die Reichweite war 1994 auch nicht besonders hoch, entscheidend war jedoch ein anderer Fakt – es war die allererste Bannerschaltung in der Geschichte des Internets.

Click-Through-Rate (kurz: CTR) bzw. Klickrate von 44%

Und die erste Bannerschaltung in der Geschichte des Internets war wahnsinnig erfolgreich. Fast jeder zweite Nutzer klickte auf das Banner; die Click-Through-Rate (kurz: CTR) bzw. Klickrate lag bei nicht weniger als 44%. Ein Erfolg, der natürlich Nachahmer nach sich zog, aus dem ersten Experiment mit der ersten Bannerwerbung wurde mit dem Siegeszug des Internets ein Milliarden-Business. Kaum eine Webseite, auf der keine Bannerwerbung geschaltet ist, dazu dann noch die ganzen anderen Werbeeinblendungen, Superbanner, Flash Layer, Medium Rectangle, Billboard, Wallpaper und wie sie alle heißen. Wenn das Internet dichtgepflastert ist, dann mit (Banner-)Werbung. Ein kleiner Test 1994 in Amerika, der einen globalen Siegeszug der Online-Werbung begründet hat – und für sehr viele Unternehmen im Internet die Haupteinnahmequelle ist.

Click-Through-Rate (kurz: CTR) bzw. Klickrate von 0,1%

Der Siegeszug der (Banner-)Werbung blieb jedoch nicht ohne Folgen. Um überhaupt noch aufzufallen, wurde die Werbung immer aufwendiger, die Kreativen müssen sich austoben, damit die Werbung zwischen der ganzen anderen Werbung überhaupt noch wahrgenommen wird. Als einziger Banner-Schalter hatte AT&T es 1994 leicht; heute sieht die Sache ganz anders aus. In Zahlen: Während die Click-Through-Rate bei dem ersten Banner bei 44% lag, liegt der Durchschnittswert heute bei 0,1%. Damals haben von 1.000 Nutzern 440 aufs Banner geklickt, heute klickt bei 1.000 Nutzern nur ein einziger Nutzer aufs Banner.

50% Fat-Finger-Klicks

Zu der schlechten 0,1%-Click-Through-Rate kommt verschärfend noch ein weiteres Phänomen hinzu. Geschätzt wird, dass rund die Hälfte aller Klicks sogenannte Fat-Finger-Klicks sind, also Klicks, die nicht wissentlich bzw. absichtlich durchgeführt wurden, sondern nur, weil der Nutzer sich verklickt hat. Ein Verhalten, das jeder kennt, der schon mal ein Smartphone in Händen hielt. Das bedeutet natürlich, dass selbst die 0,1%-Click-Through-Rate noch geschmeichelt ist, tatsächlich dürfte nur jeder 2.000ste Klicker (!) auch tatsächlich Interesse am Banner haben.

Abstumpfung durch Bannerwerbung

Die Ursachen für das immer schlechter werdende Abschneiden der Bannerwerbung ist die allgegenwärtige Penetranz der Online-Werbung. Wer den halben Tag im Internet verbringt, kriegt zwei- bis dreitausend Werbeinblendungen zu sehen. Entsprechend stellen sich starke Abstumpfungseffekte beim Nutzer ein; Werbung wird nicht mehr aktiv wahrgenommen, das Gehirn ist darauf geeicht, noch so poppige Online-Werbung zu ignorieren. Jeder, der mal die noch immer popuärste deutsche Nachrichtenseite “Spiegel Online” geöffnet hat, kennt diesen Effekt. Man konzentriert sich nur auf den eigentlichen Content-Bereich, was oben, unten oder an der Seite für Werbung geschaltet ist, nimmt man schon gar nicht mehr wahr.

Ganz praktisch: Fragen Sie sich beim Lesen von diesem Blog-Beitrag doch mal selbst, was für Werbebanner Sie heute schon gesehen haben. Obwohl es vermutlich bereits Hunderte waren, wird Ihnen nicht ein einziger einfallen! Das Gehirn ist so übersättigt mit Online-Werbung, dass Werbebanner nicht mehr bewusst wahrgenommen werden; das Gehirn blendet die Werbung regelrecht aus.

Lohnt sich Online-Werbung noch?

Natürlich stellt sich bei immer schlechter werdenden Klickraten irgendwann die Frage, ob sich Online-Werbung noch lohnt. Wenn der Markt (bzw. das Internet) so übersättigt mit Bannerschaltungen ist, warum dann selbst noch Budget investieren? Wir von Görs Communications würden niemandem pauschal von Bannerwerbung abraten – zur grundsätzlichen Überprüfung des Preis-Leistungs-Verhältnis hingegen schon. Was zahlt ein Unternehmen, eine Agentur unter dem Strich für jeden Besucher der Webseite, der durch Online-Werbung geködert wurde? Schließlich muss nicht nur die nackte Rechnung für das Schalten der Anzeige bezahlt werden, sondern auch der ganze Aufwand drumherum. Die Online-Banner müssen gestaltet werden, die Mediaschaltung erledigt sich auch nicht von allein, die Buchhaltung investiert auch einen gewissen Arbeitsaufwand.

Irgendwann stellt sich die Frage, ob das Geld nicht besser in Google AdWords, Content-Marketing- und SEO-Maßnahmen oder in dem ganzen Bereich der Online-PR aufgehoben ist. Schließlich schafft man es mit guter PR, in den Content-Bereich der Online-Medien vorzudringen, der im Gegensatz zu den Werbeflächen noch nicht (und zukünftig wohl auch nicht) automatisch vom Gehirn ausgeblendet wird.

Was ist mit Social-Media-Werbeschaltungen?

Als 1994 die erste Bannerschaltung getätigt wurde, war an Social Media noch gar nicht zu denken – der Siegeszug von Facebook, XING, Twitter, LinkedIn & Co. erfolgte erst Jahre später. Trotzdem stellt sich die Frage, ob sich die Klickzahlen bei Social-Media-Werbung durch unweigerlich auftretende Abstumpfungseffekte ähnlich entwickeln werden. Also einen ähnlichen Absturz hinlegen werden wie der von 44% auf 0,1%.

Generell dürften sich auch hier Abstumpfungsprozesse entwickeln (bzw. können sogar schon beobachtet werden), aber Social Media hat entscheidende Vorteile. Werbeschaltungen bei Twitter und Werbeschaltungen bei XING leben davon, dass sie nicht wie “normale” Werbung bestimmte Flächen links, rechts, oben oder unten vom Content-Bereich bespielen, sondern direkt im Netzwerk erscheinen – zwar mit Kennzeichnung (“Sponsored Tweets” etc.), aber ansonsten wie jeder normale Beitrag. Das Ausfiltern der Werbeinhalte durch das Gehirn dürfte damit geringer sein; mit spannenden Inhalten kann hier deutlich mehr bewegt werden.

Letztlich empfiehlt es sich als Agentur/Unternehmen, alle Online-Marketing-Möglichkeiten im Blick zu haben. Ein wirklicher Kosten-Nutzen-Vergleich ist schließlich nur dann möglich, wenn Erfahrungswerte und Vergleichszahlen vorliegen. Dieses “Tanzen auf mehreren Hochzeiten” hat zudem den Vorteil, dass das Budget wesentlich schneller umgeschichtet werden kann – je nach der jeweiligen Performance der einzelnen Marketing-Möglichkeiten im Internet. Das ist natürlich mit Arbeit verbunden, aber die vermeintlich guten, alten Print-Zeiten, in denen Agenturen über Jahrzehnte sehr gut von den immergleichen Mediaschaltungen lebten, sind einfach vorbei; die Dynamik des Internets kann und darf auch von den Kommunikationsverantwortlichen vernachlässigt werden.

 

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Werbung auf Xing?

Da wir bei Görs Communications “Wie, bei Xing kann man auch Werbung schalten?” nicht zum ersten Mal hören, ein paar Zeilen über den Sinn und Unsinn von Werbeschaltungen bei Xing hier im Blog.

Zunächst ein paar Worte zu Xing: Der in Hamburg beinhaltete Dienst ist trotz der LinkedIn-Konkurrenz aus Amerika noch immer das beliebteste Netzwerk zur Pflege der beruflichen Kontakte. Von den gut 13 Millionen Mitgliedern stammen rund 11 Millionen aus Deutschland, der Rest verteilt sich auf Österreich und die Schweiz. Man kann zwar davon ausgehen, dass sich unter den Mitgliedern auch etliche Karteileichen befinden, die sich allenfalls einloggen, um zu schauen, ob sie Geburtstagsgrüße bekommen haben, aber die Masse an Nutzern ist für ein berufliches Netzwerk aus Deutschland trotzdem beachtlich. Obwohl Facebook deutlich mehr Mitglieder hat, ziehen es die meisten Menschen weiterhin vor, Xing aus beruflichen Gründen zu nutzen, Facebook wird dagegen eher als Feierabend-Zeitvertreib (der “virtuelle Kegelclub”, wie Spötter sagen) begriffen.

Abgesänge auf Xing werden zwar alle paar Wochen angestimmt (als Grund hierfür wird in der Regel die zunehmende Inaktivität der User und LinkedIn angeführt), aber wie man unschwer erkennen kann, hält sich der Hamburger Dienst erstaunlich gut, auch Professionals, die ansonsten auf jeden neuen Zug aufspringen, halten Xing die Treue.

“Normale” Werbeschaltungen bei Xing

Wie fast alle (kommerziellen) Webseiten bietet Xing unterschiedliche Arten und Formate der Online-Werbeschaltung an. Unter anderem Superbanner, Flash Layer, Medium Rectangle, Billboard und Wallpaper. Dazu gibt es dann noch die sogenannten “XING Specials”, “XING Vorteilsangebote” und eine Integration in den Newsletter, wobei es natürlich auch Kombi- und Integrationsangebote gibt. Also alles so, wie man es auch von den meisten Fachzeitschriften kennt. Die Preise – abgerechnet wird in der Regel in TKP – sind jedoch alles andere als niedrig, die Kosten für Werbeschaltungen bewegen sich auf einem deutlich höheren Niveau (Screenshot April 2013) als etwa auf Facebook:

TKP Xing

Angesichts des Preisniveaus, das an renommierte Fachzeitschriften heranreicht, dürfte auch klar sein, dass Werbeschaltungen bei Xing besonders interessant für den B2B-Bereich sind. Und hier kommt die große Stärke von Xing zum Tragen: Der Dienst besitzt mit an großer Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mehr Informationen über den beruflichen Hintergrund der Nutzer als alle anderen Plattformen, was den Streuverlust bei zielgruppenspezifischer Werbung enorm minimiert.

Außerdem kommt bei der zielgruppengenauen Werbung bei Xing noch eine weitere Stärke des “seriösen” sozialen Netzwerkes zum Tragen. Im Gegensatz zu vielen anderen Webplattformen geben die Nutzer bei Xing keine “gefakten”, sondern ihre tatsächlichen Daten an. Lebensläufe etc. werden zwar textlich aufgehübscht, aber die Informationen, über die auch die Werbeschaltungen erfolgen, sind in den allermeisten Fällen valide. Damit ist Xing eine der besten Werbemöglichkeiten, um Fach- und Führungskräfte zu erreichen.

Event mit AdCreator bewerben
AdCreator
Seit Herbst vergangenen Jahres gibt es auf Xing auch noch eine zweite Methode, um die Plattform zu gezielten Werbeschaltungen einzusetzen. Und zwar ist es seit dem Zeitpunkt möglich, die beliebte Events-Funktion (also das Einstellen von Veranstaltungen) via AdCreator zu bewerben. Mit AdCreator können Werbeanzeigen für einzelne Events geschaltet werden, und zwar so zielgruppengenau, wie man es von Xing kennt. Die Einblendung der Anzeige ist themen- und ortsbezogen, für ein Social Media-Seminar in Hamburg können also gezielt nur Werbung bei Leuten geschaltet werden, die in Hamburg arbeiten und in der Kommunkationsbranche tätig sind. Außerdem können Kontakte – etwa weil man sie so schon in einer Gruppe erreichen kann – gezielt ausgeschlossen werden.

Die Kosten für AdCreator sind zudem übersichtlich, man hat die Wahl zwischen verschiedenen Anzeigenpaketen für die B2B-Schaltung, die TKP-Preise für die Einblendungen liegen sogar unter der “normalen” Werbeschaltung bei Xing. Die Kosten pro Veranstaltungszusage lassen sich jedoch im Voraus nur schwer einschätzen, im Internet kursieren Beträge zwischen 50 Cent und 50 Euro, eine wahnsinnige Spanne, die sich aus der Abrechnung pro Einblendungen erklären lässt. Attraktive Events genieren naturgemäß deutlich mehr Zusagen als langweilige Werbeveranstaltungen, je zielgruppengenauer die Schaltung vorgenommen wurde, desto höher liegt auch die Resonanz.

Ergibt eine Werbeschaltung bei Xing für mich Sinn?

Auf die Frage, ob eine Werbeschaltung bei Xing für das eigenen Unternehmen Sinn ergibt, gibt es keine einheitliche Antwort. Zum einen ist Xing für den B2B-Bereich deutlich interessanter als für den Konsumgüter-Bereich, zum anderen lohnt sich eine Werbeschaltung bei Xing vor allem dann, wenn man von der Zielgruppengenauigkeit profitieren kann.

Unser Tipp: Spielen Sie einfach mal mit den Voreinstellungen der Werbeschaltungen bei Xing herum und schauen Sie dabei, ob Sie ihre Zielgruppe einigermaßen genau treffen können. Wenn ja, dann testen Sie eine Anzeige mit niedrigem Budget aus und evaluieren anschließend den Nutzen. Falls Sie dabei Hilfe benötigen, dann leisten wir –> Kontakt / Daniel Görs bei Xing Ihnen gerne Hilfestellung.

Zudem ist es auch möglich, “Anzeigen im XING-Layout” zu schalten. Da dies eine einfache und effiziente Möglichkeit ist, die bereits ab einem Budget von 2 Euro (!) genutzt werden kann, erklären wir diese Art der Werbeschaltung ausführlich unter “Social-Media-Werbeschaltungen – Werbung auf Xing”.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

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