13/12/2019

Webperlen: Grimme Online Award, 50 Milliarden Apps, Pressefinanzierung,”asoziale Netzwerke” und die Telekom

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • Grimme Online Award: Nominierte 2013
  • Bald 50 Milliarden Apps von Apple geladen
  • Apple und Samsung wollen dieses Jahr 110 Millionen Tablets verkaufen
  • Pressefinanzierung durch Rundfunkgebühr
  • “Asoziale Netzwerke”: ZDF-Reporter Rethy wehrt sich gegen Internet-Hetze
  • Generation Praktikum
  • Frischer Stoff für die These vom schrumpfenden Suchtraffic
  • Die neuen AGB der Telekom sind da

Heute gibt es hier im Blog die erfreulichen Dinge zuerst: Das Grimme Institut hat die Nominierungen für den Grimme Online Award 2013 bekannt gegeben. Die Nominierungskommission hat dabei erstmals das Kontingent der möglichen Nominierungen voll ausgeschöpft und 28 Nominierte aus rund 1.600 Vorschlägen ausgewählt. Alle Teilnehmer (samt jeweiliger Begründung) finden sich hier auf de Webseite des Grimme Instituts.

Was zu feiern gibt es auch bei Apple:

Der App Store rennt auf einen neuen Meilenstein zu. Bald wurden 50 Milliarden Anwendungen aus Apples Software-Shop für iOS geladen. Aus diesem Anlass startet Apple ein neues Gewinnspiel, erster Preis ist eine App-Store-Karte im Wert von 10.000 Dollar. Aktuell befindet sich der Zähler bei 49,2 Milliarden Downloads.

Das wären pro Erdenbewohner rein rechnerisch sieben Apps – mehr Infos über Apples Meilenstein unter “Bald 50 Milliarden Apps geladen: Apple startet Countdown und Gewinnspiel“.

Ähnlich erfreulich entwickeln sich zudem auch die Tablet-Verkaufszahlen, zusammen wollen Apple und Samsung dieses Jahr 110 Millionen Tablets verkaufen.

Eine staatlich finanzierte Lösung für die Krise des Journalismus? Die FAZ kritisiert den Vorstoß von Nordrhein-Westfalens Medienstaatssekretär Marc Jan Eumann scharf, mit den Rundfunkgebühren eine Journalismus-Stiftung zu finanzieren, da hierdurch die Unabhängigkeit der Presselandschaft gefährdet werden würde:

Die privaten Medienhäuser müssen um der Pluralität der Medienlandschaft willen unter allen Umständen ihre Freiheit wahren. Sie müssen alle auch noch so subtil daherkommenden Versuche abwehren, in den Markt der freien Presse einzugreifen. Mit der Vergabe quasistaatlicher Recherchestipendien und der Finanzierung von Imagekampagnen ist schon eine Steuerungsfunktion verbunden. Denn wer entscheidet, welche Recherchethemen opportun sind? Und wer legt fest, welches Medium es wert ist, eine gebührenfinanzierte Akzeptanzförderung zu bekommen und welches Medium nicht?

Der gesamte Kommentar findet sich unter “Pressefinanzierung durch Rundfunkgebühr: Da muss das Misstrauen wachsen“.

“Bis eben Riesenlust auf den heutigen Fußballabend gehabt”, twitterte jemand vor dem Spiel, “Dann wurde Béla Réthy als Kommentator angekündigt”: Witzige Tweets, außer natürlich für Béla Réthy selbst. Der Fußball-Moderator wird – verdient oder unverdient, das sei hier mal dahingestellt – im Netz mit Häme überzogen, insbesondere, wenn er einen Schnitzer baut. Offensichtlich geht die ganze Häme nicht spurlos an ihm vorbei, der ZDF-Reporter Rethy wehrt sich jetzt gegen die Internet-Hetze (via):

Der mehrfach ausgezeichnete Béla Réthy, seit 1987 fest als Redakteur beim ZDF angestellt, sieht sich solchen Kritiken mittlerweile oft ausgesetzt. “Durch die Existenz der sozialen oder häufig asozialen Netzwerke hat das zugenommen”, sagt er. “Das ist ein neues Hobby, es betrifft alle Kollegen.” Es sei in Deutschland sehr beliebt, anonym Menschen zu beschimpfen.

Immerhin wird Béla Réthy anständig bezahlt, was man von der Generation Praktikum nicht behaupten kann:

Viele meiner Freunde haben zwei oder mehr unbezahlte Praktika gemacht.
Das ist mittlerweile vollkommen normal. Aber was sie dann erwartet sind nicht selten befristete Arbeitsverträge. Und das jahrelang. Viele meiner Freunde wurden nach der Ausbildung nicht übernommen. Die Arbeitslosigkeit ist gering, aber was sind das für Jobs die uns erwarten? Viele gut ausgebildete junge Leute hangeln sich von einem Zeitvertrag und Honorarjob zum nächsten.

Zahlen, die für alle interessant sind, die im Bereich SEO, Digital Relations oder Social Media arbeiten:

Aber allein die Tatsache, dass Facebook im März 50 Prozent mehr Besucher zu den 200 Publishern senden konnte als Google [...] muss den Suchmaschinengiganten beunruhigen. Es bestätigt zwar die damalige Vermutung der Unternehmensführung, dass Social sich zu einer massiven Konkurrenz im Kampf um die Aufmerksamkeit und Werbebudgets entwickelt, zeigt aber auch, dass gegen diesen Relevanzverlust als Trafficquelle für Medienangebote bisher kein Rezept gefunden wurde.

Mehr darüber, dass Social Media zunehmend die klassische Suchmaschine ersetzt, unter “Analyse von Buzzfeed: Frischer Stoff für die These vom schrumpfenden Suchtraffic“.

Und zum Schluss ein Nachtrag zu den Drosselplänen der Telekom: Der Konzern lässt die Kritik anscheinend an sich abperlen, jetzt sind sogar die offiziellen AGBs der Telekom da:

Basic, Comfort und Comfort Plus: 75 GB, Comfort VDSL, Comfort VDSL, Comfort IP SPeed mit VDSL 50: 200 GB, Comfort IP (Speed) mit Fiber 100: 300 GB, Comfort IP (Speed) mit Fiber 200: 400 GB. Was in den AGB nicht zu finden ist? Start der Drosselung. Laut AGB könnte die Deutsche Telekom ab sofort drosseln.

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Anleitung: RebelMouse

Warum sollen die Posts, die man bei den sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook, Google+ oder auch Instagram erstellt hat, immer nur auf der Plattform verbleiben? Wäre es nicht auch nützlich, wenn man sämtliche Beiträge auf einer einzigen Seite (automatisch) sammeln könnte?

Einen solchen Dienst bietet seit ein paar Monaten RebelMouse an. Da sich das Ergebnis – sowohl was die Grafik als auch die Funktionalität betrifft – sehen lassen kann, haben wir von Görs Communications eine bebilderte Anleitung erstellt, die den Einstieg bei RebelMouse Schritt für Schritt erklärt. Kosten kommen dabei auf keinen User zu, die Benutzung von RebelMouse ist kostenfrei.

Zunächst muss man sich bei RebelMouse anmelden. Das geht, wie es bei vielen Webseiten mittlerweile Standard ist, über die bestehenden Social Media-Accounts, bei unserem Beispiel haben wir Twitter gewählt:

Anmeldung RebelMouse

Dann fragt Twitter – wie man es ebenfalls von etlichen Apps kennt – die Zustimmung ab:
Rebell Mouse Twitter Authorisierung

Ist die Autorisierung über Twitter geglückt, ist man bei RebelMouse angemeldet. Der Dienst fragt jetzt die anderen Social Media-Accounts ab, um hierzu auch eine Verknüpfung herstellen zu können:
RebelMouse Facebook Anmeldung

Da man das auch noch später ergänzen kann, haben wir zunächst diese Schritte übersprungen (“skip”), als letztes bietet RebelMouse einem noch ein Bookmarklet an,mit dem man später Seiten individuell zu RebelMouse hinzufügen kann:

RebelMouse Installation Bookmarklet

Als letzten Schritt beim Erstellen eines Accounts verlangt RebelMouse schließlich noch die Emailadresse – sowie die Wahl des Nutzernamens. Da PR_Hamburg – der Nutzername von Görs Communications bei Twitter – bereits belegt war, haben wir uns für PR_Digital_Relations_Hamburg entschieden:

RebelMouse Emailadresse

Danach schickt einem RebelMouse eine Bestätigungsmail zu. Aktiviert man die, kommt der große Aha-Moment, denn man kann erstmals seine RebelMouse-Seite in voller Schönheit bewundern:

RebelMouse MainPage

RebelMouse zeigt standardmäßig alle Posts an, die ein Bild oder ein Link enthalten, für die Bebilderung verwendet RebelMouse entweder die Bilder selbst oder Bilder von der Webseite, auf die der Link verweist. Selbst das Nutzerbild und den Nutzernamen übernimmt RebelMouse von Twitter.

Das sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch äußerst funktional, sämtliche Posts sind sauber verlinkt, damit Besucher der Seite sie auch ganz einfach retweeten etc. können. Schließlich ist RebelMouse mehr als nur eine schöne grafische Aufbereitung, sondern lädt bewusst zur Interaktivität ein.

Aber weiter in der RebelMouse-Anleitung: Man kann bei RebelMouse nicht nur eine Seite erstellen, auf der dann alles landet, sondern Unterseiten mit spezifischen Themen erstellen. Die Option wird einem ganz oben auf der Webseite angeboten:
RebelMouse Subpage

Wir haben mehrere Unterseiten (sogenannte “Rebel-Pages”) erstellt, und zwar für Hamburg, Görs Communications, Public Relations (PR), YouTube und Werbeagentur. Während Hamburg, Public Relations (PR) und Werbeagentur selbsterklärend sein dürften, sind Görs Communications und YouTube etwas erklärungsbedürftig, denn diese Unterseiten beziehen sich maßgeblich auf die URL, hier landet also alles, was etweder auf www.goers-communications.de oder www.youtube.com steht. Die Zurodnung erfolgt automatisch über Tags, die RebelMouse a) den Hashtags von Twitter und b) den Tags auf den Zielseiten entnimmt:

RebelMouse Subpage Tags

Das Ergebnis der Hamburg-Seite sieht dann folgendermaßen aus:
Subpage RebelMouse Hamburg

Sind die Unterseiten erst einmal eingerichtet, werden alle neuen Posts automatisch zugeordnet – würden wir beispielsweise ein weiteres Bild von Hamburg twittern, würde es sofort auf der Unterseite landen. Gleiches gilt, wenn wir einen Link zu unserem Blog posten, der mit “Hamburg” verschlagwortet ist. Aber selbst wenn Hashtag und Schlagwort bzw. Tag fehlen, kann man noch manuell nacharbeiten, einfach über den entsprechenden Eintrag mit dem Cursor ziehen und man findet ein Mouseover:

Rebelmouse Mouseover

Hat man die Edit-Funktion geöffnet, hat man mehrere Möglichkeiten, den Eintrag zu editieren. Im Fenster oben rechts kann man den Eintrag direkt der Haupt- und den Unterseiten zurodnen, außerdem kann man das angezeigte Bild austauschen und auch den Text ändern. Ganz unten kann man zudem weitere Tags zuweisen bzw. Tags entfernen:

Rebel Mouse Edit

Insbesondere das letzte Bild in dieser Anleitung verdeutlicht, was RebelMouse ausmacht: Die Seite generiert vollautomatisch Inhalte von den verschiedenen Social Media-Streams, gleichzeitig ist es aber möglich, alles individuell anzupassen. Eine Anwendung, mit der man sich deshalb ruhig intensiver auseinander setzen sollte – es lohnt sich!

 

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Die Welt der Apps für die Immobilienwirtschaft

Das Fachmagazin “Immobilienwirtschaft” hat sich mit den Applikationen für iPhone, Android & Co. in der professionellen Immobilienwirtschaft auseinandegesetzt. Obwohl das Angebot noch sehr überschaubar ist, hat das Instument aber starke Marketingpotenziale für die Zukunft.

Neben anderen Marketing- und Immobilienprofis kommt auch Daniel Görs in dem Beitrag zu Wort:

Daniel Görs, Geschäftsführer der auf mobile Kommunikation spezialisierten Hamburger PR- und Marketingagentur Görs Communications, sieht noch großen Nachholbedarf, aber auch viel Potenzial für mobile Apps in der und für die Immobilienbranche. “Im B2B-Bereich gibt es schon viele Apps, die sich auf die Immobiliensuche und -vermarktung konzentrieren. Sie dienen der Reichweitensteigerung und dem Abverkauf der Immobilienportale”, fasst der langjährige Leiter Corporate Communications von Immonet.de zusammen. “Auch einige große Makler haben ähnliche Apps gestartet. Daneben gibt es zahlreiche mobile Rechner und Informationssammlungen. Richtig interessant werden aber Apps führender Anbieter von Immobilien-Software, die eine mobile und multimediale Datenpflege ermöglichen – wie beispielsweise VistaReal.”

Link zum Beitrag: Eine App weiter Teil 1, Eine App weiter Teil 2

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

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