17/12/2018

Sinn und Unsinn von kostenlosen Stellenanzeigen- und Kleinanzeigenmärkten (Teil 1)

Ergibt es Sinn, kostenlose Portale im Internet für Stellenanzeigen oder Kleinanzeigen zu nutzen? Eine Frage, die ganz klar mit “Ja!” beantwortet werden kann, wenn es um den eigentlichen Sinn dieser Portale geht. Wer immer neue Mitarbeiter sucht, ist gut beraten, die Stellenanzeige auch bei den kostenlosen Stellenmärkten im Internet einzustellen. Schließlich ist der Arbeitsaufwand überschaubar, Kosten fallen per Definition schon nicht an, und jeder zusätzliche Kanal vergößert zumindest potenziell die Zahl der Bewerber. Ähnliches lässt sich auch über kostenlose Kleinanzeigen sagen, will jemand etwa gebrauchte Gegenstände verkaufen, bietet es sich an, auf möglichst vielen Hochzeiten (kostenlos) zu tanzen, um einen möglichst hohen Preis zu erzielen. Dabei gilt die einfache Regel: Je mehr Portale, desto höher ist auch die Reichweite.

Aber Görs Communications ist ja keine Beratung für den Verkauf von Second-Hand-Klamotten oder für die Personalplanung und die Personalgewinnung, sondern eine PR-Agentur, die sich auf die enge Verzahnung von klassischer PR / Öffentlichkeitsarbeit, Social Media und Blogging sowie Marketing mit Onlinemarketing + Suchmaschinenoptimierung spezialisiert hat. Und da stellen sich bei der Frage nach Sinn und Unsinn von kostenlosen Stellenanzeigen und Kleinanzeigenmärkten ganz andere Fragen.

Kostenlose Portale für SEO- und PR-Maßnahmen nutzen?

Viele Kommunikationsberater werden nicht müde dabei zu betonen, dass “Kommunikation jeden sich bietenden Kanal” nutzen sollte. Ein Ratschlag, dem man nur begrenzt folgen sollte, da jeder neue Kanal zwar nicht immer direkte, aber doch immer indirekte Kosten durch den Arbeitsaufwand verursacht – außerdem ist es selbst der größten Organisation nicht möglich, sämtliche Kommunikationskanäle gleichzeitig zu bespielen.

Gutes Kommunikationsmanagement zeichnet sich nicht dadurch aus, dass auf  “jedem sich bietenden Kanal” Kommunikation betrieben wird, sondern dadurch, dass “jeder sich bietende Kanal” in Betracht gezogen wird. Bietet sich der Kanal für die eigene Organisation an? Welchen Mehrwert bietet er mir? Was sind die Stärken und Schwächen des jeweiligen Kanals? Und schließlich die wichtigste Frage, wie ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis des Kanals?

Und da es etliche kostenlose Portale bzw. Märkte im Internet für Stellen- und Kleinanzeigen gibt, haben wir uns von Görs Communications gefragt, ob man diese nicht (geringfügig) zweckentfremden kann. Genauer: Ob es Sinn oder Unsinn ist, diese Portale in den Kommunikationsmix unserer Kunden aufzunehmen.

Gefragt haben wir uns, ob es eine Möglichkeit gibt, mittels der kostenlosen Stellenanzeigen- und Kleinanzeigenmärkte Umsatz und Bekanntheit unserer Kunden zu steigern – und ob sich die Nutzung rentiert, also ob die Kosten bzw. der Aufwand in einem überzeugenden Verhältnis zur Leistung stehen.

Die kostenlosen Stellenanzeigen- und Kleinanzeigenmärkte würden sich zunächst einmal dafür anbieten, Backlinks zu generieren, die aus SEO-Sicht (also für ein besseres Suchmaschinenranking) durchaus von Interesse sein könnten. Außerdem könnte man diese auch nutzen, um direkt mehr Traffic für die eigene Webseite zu generieren – also die Nutzer direkt von den Kleinanzeigen- und Stellenmärkten auf die eigene Webseite locken. Zudem stellt sich die Frage, ob man nicht durch das regelmäßige Beackern dieser Webseiten die eigene Bekanntheit steigern und das Image verbessern kann.

Antworten auf diese Fragen sowie hilfreiche Tipps geben wir in Sinn und Unsinn von kostenlosen Stellenanzeigen- und Kleinanzeigenmärkten (Teil 2) hier im Blog.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Speak Your Mind

Impressum und Datenschutzerklärung .