24/10/2019

Weg mit den Büchern, rein ins kalte Wasser – das war mein PR und Marketing Praktikum bei Görs Communications!

© Rosel Eckstein  / pixelio.de

© Rosel Eckstein / pixelio.de

Es ist ja immer wieder der verblüffend, wie schnell die Zeit vergeht. Heute ist mein letzter Tag als Praktikantin bei Görs Communications und ich blicke zurück auf zwei Monate voller interessanter Aufgaben und einer Menge neuer Erfahrungen.

Aber zu Anfang in aller Kürze die wichtigsten Fakten über mich: Mein Name ist Julia und wenn ich gerade kein Praktikum mache, studiere ich in Bochum den Bachelorstudiengang „International Business and Management“. Im nächsten Semester beginnt mein Hauptstudium, in dem ich mich für die Schwerpunkte Marketing und Kommunikation entschieden habe. Um ganz sicher zu gehen, dass die Wahl auf die richtigen Fächer gefallen ist, habe ich Zeugnisse und Lebenslauf zusammen gesucht und fleißig Bewerbungen für einen Praktikumsplatz geschrieben.

Warum ausgerechnet Görs Communications?
Bei der Frage zur passenden Agentur fiel meine Wahl schließlich auf Görs Communications. Der crossmediale Mix der Agentur gefiel mir gut und die Aufgabenbeschreibung für das Praktikum klang äußerst spannend. Im Nachhinein darf ich mir für diese Entscheidung anerkennend auf die eigene Schulter klopfen – alles richtig gemacht. Mir wurden viele spannende und abwechslungsreiche Aufgaben zugeteilt und besonders schön war, dass ich auch eigene Ideen und Anregungen mit einbringen konnte.

Vergiss das Kaffee kochen – Blogging, Pressearbeit & Social Media warten
Eine meiner Hauptaufgaben in meinem Praktikum war die redaktionelle Arbeit für den agentureigenen Blog, wie auch die Erstellung von Gastbeiträgen. In der zweiten Praktikumswoche wurde ich dann auf die Pressemitteilungen für einen unserer Kunden losgelassen, so bekam ich schnell ein Gefühl für die unterschiedlichen Schreibstile. Beim Bloggen und für die Pressemitteilungen konnte ich viele eigene Ideen einbringen und umsetzen.

Außerdem habe ich bei der Betreuung der Social-Media-Kanäle der Agentur geholfen und lernte auch einige Techniken zur Suchmaschinenoptimierung kennen. WordPress als Content-Management-System (CMS) wurde mir nähergebracht, sodass ich eigene Beiträge direkt selbst auf dem Blog einpflegen konnte.

Einmal erklärt, durfte ich sofort alles selbstständig bedienen und bearbeiten, was mir sehr gut gefallen hat, denn ein gewisses Maß an Eigenverantwortung sollte meiner Meinung nach auch einem Praktikanten zuteil werden.

“Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis noch größer als in der Theorie.”
Dass eine (vermeintlich) fundierte Theorie noch lange nicht den Erfolg in der Praxis garantiert, habe ich in meinem Praktikum schnell festgestellt. Besonders im Online-Marketing-Bereich bin ich mit unglaublich vielen neuen Begriffen, Tools und Praktiken konfrontiert worden, von denen ich in meinem Hauptstudium mit Sicherheit noch profitieren werde. Manche Begriffe wie zum Beispiel „relevant set of mind“ oder „SEO“ kannte ich zwar bereits aus der Marketing-Grundlagen-Vorlesung, aber aufgrund von Wortkonstruktionen wie „Black-Hat-SEO“, „Buzz-Marketing“ und „double-opt-in“ schwebten anfangs noch einige dezente Fragezeichen über meinem Kopf.

Spätestens bei der Recherche zu meinem ersten Blog-Beitrag über Paid-, Owned- und Earned-Media habe ich feststellen müssen, wie wenig ich doch eigentlich weiß und gleichzeitig, wie spannend die Materie rund um das Content Marketing ist. Ich hatte viel Spaß an der Recherche für meine Beiträge und habe dadurch gleichzeitig sehr viel über Marketing, PR und Kommunikation gelernt.

In meinem Praktikum ist mir klar geworden, dass die wichtigste Voraussetzung für einen Job im Online-Bereich ein ausgeprägtes Interesse an allen Themen rund um das Internet ist. Auch wenn mittlerweile viele Hochschulen passende Studiengänge (oder Seminare) zum Thema Online-Marketing anbieten, ist dieser Bereich doch so schnelllebig, dass man sich immer wieder selbst über die neusten Trends und Techniken informieren muss. Lifelong learning also, genau das ist es, was mir an der Arbeit so gut gefällt. Denn im Web 2.0 ist kein Platz für Eintönigkeit oder Informationsstillstand.

Zeit, ein Résumé zu ziehen
Die neuen Herausforderungen in meinem Praktikum haben mir einen tiefen und umfassenden Einblick in den Arbeitsalltag in einer PR- und Marketing-Agentur gegeben. Das Agentur-Team und auch Daniel Görs standen mir immer beratend zur Seite und meine zahlreichen Fragen sind jederzeit sehr ausführlich beantwortet worden, wofür ich mich hiermit noch einmal ganz herzlich bedanken möchte!

Im Nachhinein muss ich sagen, dass die 8 Wochen mir vorkamen, wie 8 Tage. Ich hatte mich gerade eingearbeitet und ein Gefühl für die Arbeit bekommen, als mein Praktikum sich schon wieder dem Ende zugeneigt hat. Was ich daraus gelernt habe ist, dass ich für die nächste Praxisphase ein Urlaubssemester einlegen werde, um etwas mehr Zeit im Betrieb verbringen zu können.

Insgesamt war das Praktikum aber genau das richtige, um mich in meiner Schwerpunktwahl für das Hauptstudium zu bestätigen und einen Haufen wertvoller, praktischer Erfahrungen zu sammeln. Ich habe unglaublich viel über (Online- und Content) Marketing und PR gelernt (und dank der netten Kollegen haben sich auch nebenbei meine Kicker-Skills ein wenig verbessert ;)). Mit meinem neu erworbenen Wissen starte ich jetzt hochmotiviert in mein Hauptstudium und freue mich darauf, Görs Communications in Zukunft weiterhin als freie Mitarbeiterin zu unterstützen.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

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