18/02/2020

Onlinemarketing für Autohäuser

Die Ausgangslage ist ganz klar: Während Buchhändler, Videotheken und Reisebüros bereits vom Internet überrollt wurden, sieht die Situation für Autohäuser und Autohändler noch ganz gut aus – mit Betonung auf “noch”. Autokäufer nutzen das Internet mittlerweile massiv, um sich vor dem Kauf intensiv über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Autos ein Bild zu machen, um Tests und Fahrberichte zu lesen, um sich über Steuerklassen, Versicherungsklassen und Schadstoffemissionen zu informieren. Aber neben dem enormen Recherchenaufwand, den sie im Internet betreiben, kaufen sie ihr Auto noch immer so, wie sie es auch ohne Internet gemacht hätten, sie klappern die Autohändler ihres Vertrauens ab. Kaum ein Kauf wird wirklich übers Internet abgewickelt.

Aber das wird nicht so bleiben. Studien wie “Spinning the Wheel Online” zeigen ganz klar auf, dass sich das Kaufverhalten in den nächsten Jahren massiv verändern wird. Schon jetzt würden am liebsten 40 Prozent der Autokäufer den Autokauf online abwickeln, die Wirtschaftswoche zitiert einen Experten etwa mit den Worten: “Die Kunden erwarten heute nahtlos vernetzte Prozesse über verschiedene Kanäle hinweg bei ein und demselben Hersteller. Die Kunden wollen heute im Autohaus nicht noch einmal alles konfigurieren müssen, sondern die Konfiguration sollte dem Händler schon vorliegen.” Zudem wird in der Wirtschaftswoche moniert, dass die Autohändler den Wünschen der (potenziellen) Kunden hinterherhinken, was das Internet betrifft – sich die Verkaufszahlen über das Internet bis 2020 aber trotzdem verdoppeln werden, weil die Nachfrage nun einmal da ist.

Für den Durchschnittsdeutschen ist das Internet mittlerweile ein so fester Bestandteil des Lebens geworden, dass er fast alles online erledigen will. Bankgeschäfte, Hotelbuchungen, die Suche des nächstgelegenen indischen Restaurants auf der Geschäftsreise, alles wird online erledigt. Und darauf muss sich am besten jedes einzelne Autohaus einstellen, andernfalls ergeht es den Autohäusern wir den Buchhändlern und Videotheken, sie machen reihenweise dicht.

Content Marketing, SEO und Social Media für Autohäuser

Als PR- und Content-Marketing-Agentur können wir Autohändern natürlich nicht dabei helfen, wie sie Systeme aufsetzen können, mit denen sich Pkws online konfigurieren lassen – das ist ein Thema für IT-Spezialisten. Aber als Agentur, die Autohäuser zu ihren Kunden zählt und Erfahrung mit Online-Marketing-Maßnahmen für Autohäuser hat, können wir die wichtigsten Maßnahmen und Herausforderungen skizzieren, die auf jedes Autohaus in den nächsten Jahren im Online-Bereich zukommen werden. Beziehungsweise schon jetzt zukommen, wenn man sich die Suchmaschinen-, Social-Media- und Content-Marketing-Aktivitäten der Konkurrenz anschaut. Die Konkurrenten rüsten nämlich längst auf und erkämpfen sich Kunden. Vor allem im Internet, in Social Media und mobil (per App) wird längst auf Kundenfang gegangen.

Etliche Autohäuser haben sich bereits im Internet in Szene gesetzt und bauen mit  Content-Marketing-Inhalten wie Paid / Owned / Earned Media ihre gute Online-Position aus, um auch in den nächsten Jahren gute Betriebsergebnisse erzielen zu können. Und: Es kommt immer neue Konkurrenz hinzu, auch neue Player mit anderen Geschäftsmodellen, die nicht aus der Kfz-Branche kommen, sondern eigentlich im Internet beheimatet sind. Das führt dazu, dass klassische Autohäuser, die online, in Social Media und in der mobilen Kommunikation nicht aktiv sind, immer mehr Probleme bekommen, die wichtigen Erstkäufer auf sich aufmerksam zu machen und langfristig als Kunden zu gewinnen und zu binden (Lifetime Customer Value!).

Es gibt also einige Defizite und Probleme im Hinblick auf die digitale Kommunikation – im Gegenzug bedeutet dies aber auch, dass es noch sehr viele “low hanging fruits” gibt, es sich mit geringem Mittelaufwand relativ viel erreichen lassen kann – etwa durch SEO-Maßnahmen, der Webseitenoptimierung oder dem strategischen Einsatz von Social-Media-Plattformen wie Facebook oder Twitter. Soll das Thema Onlinemarketing aktiv und strategisch angegangen werden, wird zunächst ein Maßnahmenplan für das Onlinemarketing entwickelt, da Onlinemarketing – inklusive Contentmarketing, Suchmaschinenmarketing, Suchmaschinenoptimierung, Social Media, Online-PR, E-Branding und mobile Marketing – ein so komplexes Feld ist, dass unerfahrene Autohäuser sich sehr schnell verzetteln.

Ein typischer Maßnahmen-Fahrplan von Görs Communications würde daher etwa folgendermaßen aussehen:

  1. Kick-Off-Workshop für das Onlinemarketing
  2. Website-Optimierung (SEO und Content Marketing)
  3. Suchmaschinenoptimierung (SEO) durch (lokal) optimierte Texte und Backlink-Generierung
  4. Social-Media-Kommunikation und Social-Media-Werbung
  5. Online-PR
  6. Google-Adwords

Wenn Ihnen die sechs Punkte wenig sagen, dann sollten Sie in ein paar Tagen noch mal auf das Blog von Görs Communications zurückkehren, denn in einer sechsteiligen Blog-Serie werden wir die einzelnen Maßnahmen verständlich erklären – damit Sie wissen, was auf ein Autohaus zukommt, wenn es im Online-Marketing aktiv wird.

Hier geht es zum ersten Teil, zum Kick-Off-Workshop für das Onlinemarketing.

Hier geht es zum zweiten Teil, zur Website-Optimierung (SEO und Content Marketing).

Hier geht es zum dritten Teil, zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) durch (lokal) optimierte Texte und Backlink-Generierung.

Hier geht es zum vierten Teil, zur Social-Media-Kommunikation und Social-Media-Werbung.

Hier geht es zum fünften Teil, zur Online-PR.

Hier geht es zum sechsten Teil, zur Werbeschaltung bei Google AdWords.

PR-Agentur Görs Communications jetzt mit neuen Standorten in Hamburg-City und in Schleswig-Holstein

Hamburg / Lübeck, 7. September 2016 – Die Public-Relations-Beratung Görs Communications ( http://www.goers-communications.de ) ist bereits seit rund fünf Jahren erfolgreich in Hamburg aktiv. Seit September 2016 betreut die Agentur ihre Kunden (wie etwa Alfa Laval, WohnPortal Plus und Herkules Group) in der Metropolregion Hamburg vom neuen Büro aus im Herzen Hamburgs, Gertrudenkirchhof 10. Den Standort Hamburg leitet der erfahrene Kommunikationsberater und Diplom-Politologe Tobias Blanken.

Die PR-Agentur Görs Communications (DPRG) weitet zudem ihre Aktivitäten auf Schleswig-Holstein aus – mit einem neuen Standort in Ratekau bei Lübeck. Von hier aus sollen vor allem neue Kunden in Lübeck, Ostholstein, Stormarn und der Lübecker Bucht betreut werden.

„Immer mehr Unternehmen erkennen, dass sie klassische Werbung und teure Anzeigen nicht weiterbringen. Görs Communications wird Unternehmen im südlichen Schleswig-Holstein über die preiswerten und effizienten Alternativen zur plumpen Reklame, wie Öffentlichkeitsarbeit, Onlinemarketing, Contentmarketing, Suchmaschinenmarketing und Suchmaschinenoptimierung (SEO) informieren und maßgeschneiderte Angebote offerieren“, so der Agenturinhaber Daniel Görs. Der Diplom-Sozialwirt blickt auf mehr als 15 Jahre Praxiserfahrung in der PR- und Marketingbranche zurück und weiß, wie Unternehmen viel Geld einsparen und gleichzeitig ihre Zielgruppe erreichen können. „Nach einem Kommunikations-Check und der Beratung sparen viele unserer Kunden meist 25 Prozent oder mehr bei ihrem Marketingbudget, erreichen aber gleichzeitig mehr Interessenten, Webseitenbesucher und Kunden“, weiß der gebürtige Lübecker Daniel Görs.

Unternehmen, insbesondere klein- und mittelständische Unternehmen (KMU), die ihr Werbebudget künftig effektiver und günstiger investieren möchten, können sich auf http://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/goers-communications über das Leistungsangebot der Kommunikationsberatung Görs Communications informieren und unter http://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/kontakt Kontakt aufnehmen. Eine Erstberatung zu Public Relations, Content, Marketing und Digitalisierung ist kostenfrei.

 

Über die PR-Agentur Görs Communications:

PR Agentur (Hamburg) Görs Communications (DPRG) - Public Relations Agentur Hamburg, PR Beratung, Content Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Crossmedia PR & Kommunikation, Social Media, Marketing, Digital Relations, Presseinformation, Pressearbeit, B2B, PR Hamburg

PR Agentur Görs Communications (DPRG)

Görs Communications (www.goers-communications.de) bietet professionelle Public Relations, Online- und Content-Marketing, Social Media sowie Beratung in allen Fragen der Digitalisierung für Unternehmen, die im Wettbewerb ganz vorne sein wollen. Unter der Maxime „Bekanntheit. Aufmerksamkeit. Umsatz.“ bietet die Kommunikationsberatung Know-how, Ideen und Umsetzung für den crossmedialen Kommunikations- und Unternehmenserfolg. Görs Communications unterstützt Unternehmen dabei, im medialen Dschungel den Durchblick zu behalten und entwickelt maßgeschneiderte Konzepte und Lösungen als passende Antwort auf Digitalisierung, Medienwandel und den Niedergang klassischer Werbung.

Inhaber der PR- und Marketing-Beratung ist Daniel Görs, der u.a. die PR und Corporate Communications bei Axel Springers Immobilienportal Immonet.de und FinanceScout24.de (Scout24 Gruppe) leitete. Unternehmen und Institutionen wie Alfa Laval, Clovershell, Confima, Finmap, Herkules Group, HFG Gruppe, Tarifcheck24.de, Tom Spike Innovationsberatung, wechseln.de, WohnPortal Plus oder Zinshaus.de sind einige Mandantenbeispiele.

Immobilienberatung Herkules Group beauftragt PR und Content Marketing Agentur Görs Communications

Die Full Service Immobilienberater der Herkules Group (www.herkules.com) betrauen die Hamburger Kommunikationsberatung Görs Communications (www.goers-communications.de) mit Digital Marketing, Public Relations (PR), Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenmarketing (SEM) sowie Social Media.

Hamburg 3. Juni 2015 – Die Public Relations und Content Marketing Agentur Görs Communications unterstützt ab sofort die Herkules Group bei deren digitaler Positionierung und Kommunikation in der Immobilien- und Finanzbranche. Die Immobilien- und Investmentberatung entschied sich ohne Pitch für die PR und Content Spezialisten aus Hamburg.

Die Herkules Group ist bereits seit rund 30 Jahren erfolgreich auf dem deutschen Immobilienmarkt tätig. In dieser Zeit wurde ein Transaktionsvolumen von rund einer Milliarde Euro betreut.

Die Herkules Group ist bereits seit rund 30 Jahren erfolgreich auf dem deutschen Immobilienmarkt tätig. In dieser Zeit wurde ein Transaktionsvolumen von rund einer Milliarde Euro betreut.

Die von René Ravn geleitete Herkules Group ist bereits seit rund 30 Jahren erfolgreich auf dem deutschen Immobilienmarkt tätig. In dieser Zeit wurde ein Transaktionsvolumen von rund einer Milliarde Euro betreut. Die Gruppe bietet Property- und Asset-Management, Transaktionsmanagement, Immobilien- und Investmentberatung, Finanzierung und Bewertung für sämtliche Immobilienarten. Sie berät und betreut sowohl institutionelle als auch private Investoren. „Die Herkules Group wird von vielen Akteuren in der Immobilien- und Finanzwirtschaft noch immer als Investor und Fondsinitiator wahrgenommen. Dabei hat sich sich die Gruppe in den vergangen Jahren zur Full Service Immobilienberatung mit breitem Leistungsspektrum weiterentwickelt. Diese Positionierung gilt es nun mit gezielten PR- und Marketingmaßnahmen, die von der klassischen Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur Suchmaschinenoptimierung reichen, effektiv zu kommunizieren,“ sagt Daniel Görs, Inhaber der PR- und Werbeagentur Görs Communications (www.goers-communications.de).

„Wir haben eine professionelle Agentur gesucht, die sowohl über Erfahrungen, Know-how und Kontakte in der Immobilien- wie Finanzwirtschaft verfügt – und zwar crossmedial“, erklärt der Chef der Herkules Group (www.herkules.com), René Ravn. „Mithilfe der Agentur werden wir insbesondere unsere virtuelle Präsenz und digitale Marketingkommunikation stärken. Denn das Internet birgt noch großes Potenzial für Immobilien- und Finanzunternehmen.“

 

Über die Herkules Group:

Die von René Ravn geleitete Herkules Group (www.herkules.com) ist bereits seit rund 30 Jahren erfolgreich auf dem deutschen Immobilienmarkt tätig. In dieser Zeit wurde ein Transaktionsvolumen von rund einer Milliarde Euro betreut. Die Transaktionen sind primär in den Assetklassen Groß- und Einzelhandel, Wohnen, Pflege und Hotels getätigt worden.

Die Herkules Group besteht aus vier spezialisierten und untereinander vernetzten Gesellschaften: Herkules Grundbesitz GmbH, Herkules Immobilien Management GmbH, Herkules Advisors GmbH und H-Wert Gesellschaft für Immobilien Bewertung mbH.

Die Gruppe bietet Property- und Asset-Management, Transaktionsmanagement, Immobilien- und Investmentberatung, Finanzierung und Bewertung für sämtliche Immobilienarten. Die Herkules Group berät und betreut sowohl institutionelle als auch private Investoren, die typischerweise in Personen- oder Kapitalgesellschaften organisiert sind und somit den Gesetzen ihres jeweiligen Herkunftslandes unterliegen. Sämtliche Dienstleistungen der Herkules Group sind seit 2008 vom TÜV Nord geprüft und nach ISO 9001:2008 zertifiziert.

 

Kontakt für Beratungsanfragen, Angebote und allgemeine Informationen:

Herkules Group
Am Stadtrand 50
D-22047 Hamburg
Tel: +49 40 360 979 10
Fax: +49 40 360 979 17
rene.ravn@herkules.com
www.herkules.com/de/content/kontakt


Pressekontakt:

Herkules Group
Am Stadtrand 50
22047 Hamburg
presse@herkules.com
www.herkules.com

 

Über die PR Content Marketing Agentur Görs Communications:

Görs Communications (www.goers-communications.de) bietet professionelle Public Relations und Content Marketing für Unternehmen, die im Wettbewerb ganz vorne sein wollen. Unter dem Motto „Bekanntheit. Aufmerksamkeit. Umsatz.“ bietet die auf Immobilien, Finanzen und Business to Business (B2B) spezialisierte Kommunikationsberatung aus Hamburg Know-how, Ideen und Umsetzung für den crossmedialen Erfolg.

Görs Communications
Königstraße 1
22767 Hamburg
www.goers-communications.de
www.twitter.com/PR_Hamburg
info [at] goers-communications.de
Tel: +49 40 88238519
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Die Presseinformation “Immobilienberatung Herkules Group beauftragt PR und Content Marketing Agentur Görs Communications” als PDF-Dokument herunterladen.

Digital Real Estate: Strategie für das digitale Immobilien Business

Fachbeitrag in der Immobilienwirtschaft 11/2014 von Daniel Görs, Inhaber der PR und Content Marketing Beratung Görs Communications: Bestandsaufnahme des Marktes, Analyse und Tipps für digitale Geschäftsmodelle, PR und Marketing in der Immobilienbranche.


Digital Real Estate:  Dynamische Entwicklung von Immobilien-Internetservices

Bild: Haufe Online Redaktion

Bild: Haufe Online Redaktion

Wie in allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen verlagern sich auch in der Immobilienbranche immer mehr Aktivitäten und Prozesse ins Internet. PR, Werbung und Kommunikation der Immobilienunternehmen, Makler, Verwalter, Banken, Bauträger, Projektentwickler und sonstiger Player werden ebenfalls zunehmend digitaler. Immobilienunternehmen, Makler, Portale, Services und Dienstleister sind im Netz auf unterschiedlichste Weise interaktiv. Je nach Expertise, Ausrichtung und Innovationsgrad unterscheiden sich die digitalen Geschäftsmodelle und Angebote, die im Folgenden näher betrachtet werden.

 

Vermarktung über die großen Immobilienportale

An den Marktführern der Immobilienportale – ImmobilienScout24, Immonet und Immowelt – führt heute kein Weg mehr vorbei. Welches der Portale (oder auch alle) genutzt werden, hängt von der individuellen Vermarktungsstrategie, dem Objekt selbst (Miete, Kauf, Gewerbeimmobilie) und dem Budget beziehungsweise der Zahlungsbereitschaft ab. Dass die Anzeigenpreise und Kosten für Online-Immobilienwerbung immer weiter steigen, daran werden sich alle Marktteilnehmer gewöhnen müssen. Mittelfristig werden die Onlineanzeigen teurer als Zeitungsanzeigen werden – so wie es heute bereits bei den Stellenanzeigen der Fall ist. Greg Ellis, CEO der Scout24 Gruppe, fasst den Markt in einem WELT-Interview so zusammen: „Für Immobilienwerbung werden alleine in Deutschland pro Jahr rund 830 Millionen ausgegeben, für Onlinewerbung rund 250 Millionen.” Dass der Trend zur Digitalisierung dabei noch an Dynamik zunehmen wird, bezweifelt niemand ernsthaft. Der Schwerpunkt der führenden Immobilienportale liegt nach wie vor im Wohnimmobilienmarkt. Gewerbeimmobilien haben einen Anteil von schätzungsweise rund 10 bis15 Prozent der Objekte. Auch Immobilieninvestments können mittlerweile über die großen Portale vermarket werden, beispielsweise über den „Asset Profiler“ von Immonet (www.immonet.de/investment) oder das „CommercialNetwork“ von ImmobilienScout24 (www.immobilienscout24.de/commercialnetwork). Den Markt der Spezialimmobilien außerhalb des Wohnimmobilienmarktes haben vor allem Nischenportale im Fokus.

 

Nischenportale und spezialisierten Immobilienbörsen

Viele Versuche, ein allgemeines Immobilienportal, das den gesamten Markt abdeckt, erfolgreich neu zu etablieren und den großen Drei der Immobilienbörsen signifikant Marktanteile abzunehmen, sind in den letzten Jahren allesamt gescheitert. Die Marktstellung der führenden Immobilienportale ist gesichert, sodass im Bereich der Wohnimmobilien Marktanteile für neue Player kaum zu erreichen sind. Deshalb konzentrieren sich Anbieter von digitalen Immobilienservices auf spezielle Bereiche der Immobilienwirtschaft. Dies sind vor allem Anlageimmobilien und Immobilieninvestments, Projekte, Ferienimmobilien, Gewerbeimmobilien, Büros, Hotels und Gaststätten, Immobilien-Auktionen sowie Grundstücke. Zudem gibt es spezialisierte Immobilienbörsen, die lokal, regional und international ausgerichtet sind. Kurz: Alle Nischenmärkte, die für die marktbeherrschenden Immobilienportale nicht groß oder lukrativ genug sind oder nicht zur Gesamtstrategie passen, können und werden von kleineren Spezialisten im Internet besetzt und bearbeitet. Wer sich für die gezielte Immobilien Vermarktung über Spezialportale wie beispielsweise www.traum-ferienwohnungen.de, www.anlageimmobilien.de oder www.zinshaus.de interessiert, findet über eine Onlinesuche mit den entsprechenden Suchbegriffen schnell mehrere passende Immobilienportale. Einen guten Einstieg, Überblick sowie Diskussionen bietet auch das Blog www.immobilienportale.com.

 

Back to the digital Roots: Information, Vermarktung und Kommunikation über die eigene Website

Immer mehr Immobilienunternehmen erkennen, dass die eigene Website elementar für den (digitalen) Erfolg ist. Nur auf den eigenen Webseiten ist man stets „Herr im Hause“ und kann selbst bestimmen, was wann und wie kommuniziert und vermarktet wird. Unabhängig von externen Mittlern und Portalen, deren Geschäftsbedingungen und Preiserhöhungen. Nur auf der eigenen Website können sämtliche Objekte, Produkte und Dienstleistungen unabhängig von externen Vorgaben und Kosten ausführlich beschrieben werden – user- wie suchmaschinenfreundlich.

Kein Immobilienbusiness wird von Erfolg gekrönt sein, wenn es nicht im Netz gefunden wird, Interessenten auf die eigene Internetpräsenz locken und dann die User mit relevanten Informationen und Angeboten begeistern und zur gewünschten (Inter-)Aktion animieren kann. Hier findet – endlich – ein Umdenken in der Immobilienbranche statt: Die statischen Homepages als „Visitenkarten im Internet“ werden zunehmend durch dynamische Websites abgelöst. Diese zeichnen sich durch laufend aktualisierte Informationen und Angebote, eine gute Auffindbarkeit in den Suchmaschinen, interaktive Kommunikation, Content Marketing sowie eine leistungsfähige wie flexible IT-Infrastruktur aus, die Schnittstellen für den Vertrieb, die Kundenbetreuung, PR und Marketing sowie das gezielte Customer Relationship Management (CRM) bietet. Bei der Konzeption einer leistungsfähigen Website als Zentrale der eigenen digitalen Aktivitäten muss vor allem darauf geachtet werden, ein leistungsfähiges, aber auch flexibles und zukunftssicheres Content Management System (CMS) auszuwählen und zu implementieren. Es stehen dabei auch (überwiegend) kostenfreie Open Source Systeme wie WordPress, Typo3, Joomla oder Drupal zur Verfügung. Zum Glück sind deshalb die Zeiten vorbei, in der Immobilienunternehmen an die Eigenentwicklungen von Internet- und Designagenturen gebunden waren. Parallel dazu sind die Kosten für die Entwicklung oder Sanierung einer Website erheblich gesunken.

Nicht nur das Immobilien Unternehmen selbst, auch einzelne Projekte können und werden über eigene Projekt-Websites gezielt in Szene gesetzt – wie es beispielsweise Hochtief Projektentwicklung seit 2013 für die „Hamburg Heights“ erfolgreich vormacht (http://hamburg-heights.de). Je nach Projektstatuts (Planungsphase, Bauphase, Vermarktungsphasen) können die Informationen, Präsentationen und sonstiger Content gezielt angepasst und usergerecht zur Verfügung gestellt werden. Doch auch die beste Website nützt nichts, wenn sie nicht im Internet gefunden wird. Stellschrauben beim Digital Real Estate sind hierbei die Suchmaschinenoptimierung (SEO), das Suchmaschinenmarketing (SEM), Social Media, Content Marketing und Online-PR.

 

Digital Real Estate: Anforderungen, Angebote und Geschäftsmodelle im Wandel

Die Immobilienbranche benötigt und bietet ein großes Angebot an Dienstleistungen und Produkten. Die passenden Unternehmen finden sich zunehmend mithilfe des Internets, auch wenn gerade in der Immobilienwirtschaft noch viele Geschäfte „offline“ zustande kommen – etwa durch persönliche Kontakte und Vernetzung, im Rahmen von Messen sowie durch Empfehlungen. Die digitalen Angebote und Geschäftsprozesse lassen sich je nach der Art der Immobilie, dem Geschäftsfeld (B2B oder B2C), dem gewünschtem Branchensegment, der Zielgruppe und der Lebenszyklusphase einer Immobilie (Planung, Entwicklung, Verkauf oder Sanierung) einteilen. Von zentraler Bedeutung sind heute ohne Zweifel eine gute Online-Reputation und eine überzeugende Positionierung im Internet sowie laufend aktualisierter Content und marktgerechte Angebote.

Angesichts der steigenden Beliebtheit und Bedeutung von Open Source Software wie den beschriebenen Content Management Systemen und den zahlreichen digitalen Services, die neu auf den Markt kommen, nehmen auch Mashups (von englisch „to mash“ für vermischen), also die Erstellung neuer Inhalte durch die nahtlose (Re-)Kombination bereits bestehender Inhalte, an Bedeutung zu. Als Mashup kann man jede Internetseite bezeichnen, die durch die Verwendung (mindestens) einer API Inhalte generiert. Ein Application Program Interface ist eine Schnittstelle für beliebige Anwendungsprogramme und erlaubt es Softwareentwicklern, Anwendungen zu schreiben und bereits vorhandene Funktionen und Proceduren zu nutzen. Die Informationen können von Mashups einerseits aus mehreren Quellen kombiniert werden. Dies hat das Ziel, Besuchern den Aufruf mehrerer Internetseiten abzunehmen. Andererseits können bei einem Mashup die Informationen auch nur aus einer Quelle kommen. Hierbei wird versucht einen Mehrwert für den Besucher zu schaffen, indem z.B. die Informationen grafisch besser dargestellt werden. Neue Digital Real Estate Geschäftsmodelle werden künftig, wie in anderen Wirtschaftsbereichen auch, das Immobilien Business bereichern und verschlanken, teilweise auch „aufmischen“. Davon sind zumindest Vordenker wie Alexander Osterwalder und Yves Pigneur überzeugt. Sie beschreiben in „Business Model Generation“, ihrem „inspirierenden Handbuch für Visionäre, Spielveränderer und Herausforderer, die Geschäftsmodelle verbessern oder völlig neu gestalten wollen“, wie „heutzutage zahllose innovative Geschäftsmodelle im Entstehen begriffen sind. Ganz neue Branchen formen sich heraus, während die alten sich auflösen. Newcomer fordern die alte Garden heraus, von denen manche fieberhaft versuchen, sich selbst neu zu finden.“

Immobilienmakler beispielsweise sind in jüngster Zeit durch das Bestellerprinzip, die Mietpreisbremse, Bewertungen im Social Web und auf speziellen Portalen wie www.makler-empfehlung.de unter Druck geraten, ihr Geschäftsmodell kritisch zu hinterfragen und sich vom Nachweismakler zum Experten in allen Immobilienfragen in der Region und in der jeweiligen Lebenssituation seiner Zielgruppe zu entwickeln. Aber nicht nur Makler, sondern auch Banken, Portale, Verwalter, Immobiliendienstleister, Bauträger und Entwickler sollten sich, wie in „Business Model Generation“ herausfordernd formuliert, fragen: „Was glauben Sie, wie wird das Geschäftsmodell Ihrer Organisation in zwei, fünf oder zehn Jahren aussehen? Sind Sie dann noch unter den Spielentscheidern?“ Die Immobilienbranche ist zweifelsfrei ein konservativer Wirtschaftszweig. Oft auch intransparent und kommunikationsscheu. Doch das wird sich mit zunehmender Digitalisierung ändern. Manche werden sich darüber freuen und davon profitieren, andere wird es verärgern und Geschäftseinbußen bescheren. Zu welcher Gruppe werden Sie gehören?

 

Summary:

  • Die Digitalisierung macht auch vor der Immobilienbranche nicht halt.
  • Die Geschäftsmodelle, Angebote und Dienstleistungen von Immobilienunternehmen müssen angesichts der Digitalisierung kritisch hinterfragt und falls notwendig angepasst werden.
  • Immobilien Internetservices und Portale sind so zahlreich wie unübersichtlich; hinzukommen Mashups, Social Media und mobile Anwendungen.
  • Schwerpunkt aller Digital Real Estate Aktivitäten muss die eigene Website sein, um auf Dauer erfolgreich und unabhängig von externen Dienstleistern und Mittlern zu sein.
  • Statische „Visitenkarten im Netz“ verärgern und vertreiben Interessenten; Homepagesanierungen und -optimierungen sorgen für dynamische Webpräsenzen als Informationszentrale und Kundenmagnet.
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO), Suchmaschinenmarketing (SEM), Content Marketing, Social Media und Online-PR bilden das schlagkräftige Instrumentarium der Digital Real Estate Kommunikation.

 

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Digital Real Estate: Strategie für das digitale Immobilien Business

Digital Real Estate: Strategie für das digitale Immobilien Business

Der vollständige Artikel in der Fachzeitschrift Immobilienwirtschaft kann unter “Digital Real Estate: Strategie für das digitale Immobilien Business” auch als PDF-Dokument heruntergeladen werden.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Viel mehr als Social Media: Digitale Kommunikationsstrategien in der Immobilienbranche

Für die Fachzeitschrift “Immobilienwirtschaft”, eines der führenden Fachmagazine der Immobilienbranche, hat Immobilienmarketing-Experte Daniel Görs einen Fachbeitrag über den Sinn und Unsinn von Social Media in der Immobilienwirtschaft geschrieben.

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Viel mehr als Social Media: Digitale Kommunikationsstrategien in der Immobilienbranche

Soziale Medien sind zu Recht beliebt, weil sie die menschlich Grundbedürfnisse nach Kommunikation und Interaktion befriedigen. Aber Social Media ist auch ein riesiger Hype, bei dem jeder mit dabei sein will, auch Immobilienunternehmen. Doch ist dabei sein im „Mitmach-Netz“ wirklich alles? Und zu welchem Preis? Langsam kehrt Ernüchterung ein; „Social Media Berater“ gilt vielen bereits als Schimpfwort, wird gefrotzelt. Bunte Präsentationen und Fachkauderwelsch werden nicht mehr kritiklos aufgenommen. Immobilien-, PR- und Marketingmanager stellen zunehmend Fragen nach Ergebnissen und wirtschaftlichem Nutzen des „Heilsbringers“ Social Media. Return on Investment (ROI) und Return on Communication (ROC) rücken in den Fokus. Denn Hand aufs Herz: Wer hat denn tatsächlich schon einmal über Facebook oder Twitter eine Immobilie oder einen Fonds an die Fans und Follower gebracht? Es ist Zeit für einen nüchternen (ernüchterten) Blick auf das gehypte Füllhorn der bunten interaktiven Social Media Welt – und eine ganzheitliche digitale Kommunikationsstrategie.

 

Ohne Content(marketing), Priorisierung und Konzentration kein Erfolg im Internet

Weder Shitstorm-Ängste, noch hysterischer Mitmach-Hype noch technikfeindliches Desinteresse sollten die digitale Kommunikationsstrategie prägen. Man kann gar nicht oft genug betonen: Die klassischen Regeln der (Marketing-)Kommunikation gelten auch im Internet. Fakt ist aber auch, dass PR, Werbung und Kundenkommunikation zunehmend verschmelzen und damit die Möglichkeiten der digitalen Welt samt Social Media gleichzeitig unerschöpflich, verwirrend und verlockend wirken.

PR, Werbung und Kundenkommunikation verschmelzen zunehmend in den digitalen Welten – und die sind weit!

PR, Werbung und Kundenkommunikation verschmelzen zunehmend in den digitalen Welten – und die sind weit!

Es mangelt aber an aussagekräftigen Social Media Kennzahlen und Benchmarks. Ganz anders als beim Suchmaschinenmarketing: Von Ad Impressions über Cost per Click bis hin zum Cost per Order – hier wird alles analysiert. Search Engine Marketing (SEM) gilt daher nicht ohne Grund als „Controllers Darling“. Der zentrale Einstieg in das Internet sind nach wie vor die Suchmaschinen, allen voran Google (laut dem Statistikportal Statista.com nutzen 2014 91,2 % der deutschen Internetuser Google). Kein Wunder, dass sich die Erkenntnis durchsetzt, dass eine gute Auffindbarkeit und eine gute Position in der Suchergebnisliste (SEL) ein zentrales Ziel der digitalen Kommunikationsstrategie des Immobilienunternehmens sein muss. Dabei kann Social Media unterstützen, aber effektive und effiziente digitale Kommunikation umfasst weit mehr. „Wer die Entwicklungen der sozialen Netzwerke nicht im Blick behält oder sich professionelle Unterstützung holt, dem nützen sie wenig. Spätestens, wenn zum Beispiel der Big Player Facebook den kostenlosen Reichweitenhahn zudreht… Darum gilt in erster Linie weiterhin: persönliche Kontakte pflegen – und zwar in dem Kanal, der sich für den Kunden eignet – sowie eine anständige, endgerätneutrale Website betreiben und auf reichweitenstarke Immobilienportale wie Immonet vertrauen“, sagt Klaus Saloch, Mitglied der Geschäftsleitung der Immonet GmbH (www.immonet.de). Über soziale Netzwerke lassen sich neue Kunden gewinnen und die Beziehungen zu bestehenden intensivieren. Für den Immobilien- und Vertriebsprofi Saloch ist „der Kern von Social Media, nämlich Empfehlungsmarketing, an sich weder Novum noch Hexenwerk. Aufbau und Pflege eines soliden Netzwerkes liegen in der Natur der Immobilienbranche!“

Letztlich dreht es sich also auch in der digitalen Kommunikation um Inhalte (neudeutsch: Content), Aufmerksamkeit, Kontakte, Empfehlungen und die gute alte Mundpropaganda. Dafür benötigt man eine strategisch angelegte, kontinuierliche und authentische Kommunikation auf Augenhöhe, ein faires, zivilisiertes Verhalten(Stichwort CSR) – aber natürlich auch ein gutes Unternehmen mit guten Produkten und Dienstleistungen.

Ein Beispiel für erfolgreich konzipierte und implementierte Digitalkommunikation ist Hausmann Immobilien Makler und Beratung, ein im Jahr 1954 gegründetes mittelständisches Familienunternehmen, das in der Metropolregion Hamburg, in Schleswig-Holstein, im Rhein-Main-Gebiet und in Ostdeutschland Wohnimmobilien verkauft, vermietet und verwaltet. Wenn man sich im Internet die Aktivitäten von Thorsten Hausmann und seinen Mitarbeitern anschaut, erhält man einen guten Eindruck davon, wie umfassende Social Media Engagements in der Praxis gestaltet und gebündelt werden können. Die zentrale Website www.hausmann-makler.de bietet eine eigenständige Rubrik „Social Network“. Unter diesem Menüpunkt sind nutzerfreundlich die Accounts auf Facebook, Google+, Twitter, Xing, LinkedIn und Pinterest sowie zwei YouTube-Kanäle und mehrere Blogs aufgeführt und direkt verlinkt.

Für Thorsten Hausmann, geschäftsführender Gesellschafter der Werner Hausmann & Sohn GmbH, ist Social Media längst in die Unternehmensprozesse integriert und im täglichen Geschäft verankert. „Wir leben digitale Kommunikation, nicht nur Social Media. Hausmann Immobilien ist immer daran interessiert, wie die User – und damit Interessenten, Kunden, Geschäftspartner und sonstige Stakeholder – nicht nur heute mithilfe des Internets kommunizieren und interagieren, sondern wie der Markt in drei oder fünf Jahren aussieht.“ Dass dies keine Lippenbekenntnisse sind, lässt sich u.a. auch daran erkennen, dass die Hausmann Immobilien Website laufend überarbeitet und dieses Jahr relauncht wird – obwohl die Website erst vor drei Jahren komplett neu programmiert wurde. Die Schwerpunkte der Überarbeitung liegen dabei auf den Bereichen der mobilen Optimierung und des Contents.

Den Kunden unserer Agentur Görs Communications (www.goers-communications.de) empfehlen wir eine regelmäßige Website-Renovierung oder -Sanierung. Schließlich bedürfen Immobilien auch der regelmäßigen Pflege. Manchmal genügt ein neuer Anstrich, aber meist ist mehr Aufwand erforderlich. Ein neues, dynamisches Contentmanagementsystem (CMS), ein eigener Blog, die Integration der Social Media Accounts, die Suchmaschinenoptimierung (SEO) sowie mobile Adaptionen sind derzeit die wichtigsten Baustellen bei der Unternehmenswebsite. „Mobile Marketing“ ist in den Chefetagen angekommen: Nach dem Siegeszug der Smartphones dürfen nun auch Tablet-Computer nicht mehr in der Grundausstattung eines Immobilienprofis fehlen. Spätestens, wenn der Geschäftsführer eines Immobilienunternehmens mit seinem neuen iPad nicht auf die eigene Unternehmenswebsite zugreifen kann, weil diese im schicken Adobe Flash animiert ist (das die mobilen Geräte von Apple nicht wiedergeben), kommt „Schwung in die Bude“ und die Website steht auf dem Prüfstand.

Die weit verbreitete Skepsis bzw. das Desinteresse der Immobilienbranche hinsichtlich Social Media und Onlinekommunikation allgemein kann Thorsten Hausmann nicht nachvollziehen. „Natürlich ist niemand gezwungen, mitzumachen, aber wenn man die Entscheidung getroffen hat, den Schritt in die digitalen Fluten zu wagen, ist man Teil des Flusses. Dann muss man bewusst die Strömungen fühlen und antizipieren, wohin und wie die Fahrt weitergeht. Deshalb sind wir in unseren Planungen immer schon drei Steps weiter, als wir es mit unseren Ressourcen und Manpower überhaupt abarbeiten können.“ Der erfahrene Immobilienunternehmer bedauert es, dass manche Ideen und Projekte sich mit der Zeit selbst überleben, weil schlicht die Zeit zur adäquaten Umsetzung fehlt. Aus diesem Grund sucht Hausmann Immobilien aktuell auch neue, textstarke Mitarbeiter für die kombinierten Bereiche des Marketings, der Werbung, der Presse- und Medienarbeit und für Social Media. Denn Content (Marketing) ist bei Hausmann längst King. Wikipedia definiert Contentmarketing als „eine Marketing-Technik, die mit informierenden, beratenden und unterhaltenden Inhalten die Zielgruppe ansprechen soll, um sie vom eigenen Unternehmen und seinem Leistungsangebot oder einer eigenen Marke zu überzeugen und sie als Kunden zu gewinnen oder zu halten.“ Information, Beratung und Unterhaltung – diese Elemente sollten Immobilienprofis aus der täglichen Geschäftspraxis vertraut sein. Wer nichts Interessantes zu erzählen hat, nicht über das notwendige Know-how verfügt und seine Stakeholder langweilt, wird nicht erfolgreich sein – weder off- noch online.

Eine digitale Kommunikationsstrategie 2.0, die aus einem nüchternen (ernüchterten?) Blick auf das gehypte Füllhorn der bunten interaktiven Social Media Welt resultiert, konzentriert sich deshalb auf die aktive systematische Kommunikation und Profilierung der eigenen Person und des eigenen Unternehmens als kompetenten und vertrauenswürdigen Inhaltsproduzenten. Je nach Ausrichtung des eigenen Business – Immobilienmakler, Berater, Verwalter, Fonds, Portal, Bauträger, Projektentwickler, Agentur, Bank, Finanzdienstleister oder sonstige Organisation – muss dann die konsequente Positionierung und Kommunikation der eigenen nutzwertigen Inhalte erfolgen. Insofern muss der elementare Grundsatz der Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit „Tue Gutes und rede darüber“ für das Social Web und für die digitale Kommunikation transformiert werden und ein Update erfahren: „Tue als Experte Gutes und demonstriere dein Wissen, deine Kompetenzen und deine Wertversprechen durch aktuelle, interessante und nutzwertige Inhalte.“ Bei uns in Norddeutschland würde man „Butter bei die Fische!“ sagen: Statt Hochglanzbroschüren, Flash-Animationsexzessen und leerer Marketingfloskeln sind Inhalte (neudeutsch „Content“) als Untermauerung und als Beweis für Behauptungen gefragt. Contentlastige Publikationsformen wie E-Books, White Papers, Checklisten, Thesen, Studien und Votings, Namens- und Fachbeiträge, (Online)-Präsentationen, Newsletter und Microsites versprechen im Informationszeitalter mehr Erfolg als plumpe Image- und Produktanzeigen. Denn im Internet ist die Konkurrenz immer nur einen Klick entfernt und die zentrale Währung Aufmerksamkeit ein äußerst rares Gut. Das weiß auch Thorsten Hausmann: „Unsere Zielrichtung ist klar: Wenn sich jemand in den Regionen, in denen wir geschäftlich aktiv sind, für Immobilien interessiert, soll er bei uns landen, nicht bei der Konkurrenz. Der Kontakt kann direkt auf unserer Website stattfinden, der Interessent kann aber auch über Suchmaschinen wie Google und Bing auf uns aufmerksam werden oder eben via Social Media. Unabhängig vom Gerät und der Situation – ob in der Bahn, auf dem Sofa oder am Schreibtisch.“

Es gibt nicht den einen „Königsweg“, wie Sie im digitalen Dschungel trommeln sollten, um Gehör zu finden. Deshalb lohnt es sich, mit Profis zusammenzuarbeiten, um praxisbewährtes Know-how und frische Ideen ins Unternehmen zu holen, mit einem kritischen wie kreativen Sparringspartner in den konzeptionellen Clinch zu gehen und die eigenen Pläne und Strategien durch eine externe, nicht betriebsblinde Brille betrachten zu lassen. Ein Strategie- und Kick-Off-Workshop sollte einen erfolgreichen Start ermöglichen. Später kann auch die Implementierung und Optimierung mit professionellem Rat und Tat begleitet werden. Aber letztlich muss immer das Unternehmen selbst durch seine Mitarbeiter authentisch kommunizieren. Immobilienunternehmen, denen es gelingt, Social Media, Mobile-, Suchmaschinen- und Contentmarketing gezielt im Rahmen ihrer internen und externen Ressourcen einsetzen, werden nachhaltig Erfolg erzielen.

Von Daniel Görs, Inhaber der Public Relations und Content Marketing Beratung Görs Communications (www.goers-communications.de).

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