24/02/2018

Digitale Markterschließung (6): Social-Media-Kommunikation und Social-Media-Werbung

In unserer Blog-Reihe über die digitale Markterschließung haben wir in vorherigen Beiträgen skizziert, wie das Leistungsspektrum unsere PR- und Content-Marketing-Agentur bei der digitalen Markterschließung aussieht.

Typischerweise umfasst der Maßnahmen-Fahrplan dabei folgende Punkte:

  • Analyse.
  • Website-Optimierung (SEO und Content Marketing).
  • Social-Media-Kommunikation und Social-Media-Werbung.
  • Online-PR.
  • Google AdWords.

Die einzelnen Maßnahmen erläutern wir Schritt für Schritt. Nachdem wir die Analyse aufgeschlüsselt und die Website-Optmierung (SEO und Content Marketing) vorgestellt haben, folgt jetzt der Punkt rund die Social-Media-Kommunikation und die Social-Media-Werbung.

Digitale Markterschließung: Social-Media-Kommunikation

Die Wertigkeit von Backlinks für die Suchmaschinen-Optimierung sind von jeher ein großes Thema unter SEO-Experten, gerne wird an dieser Stelle auf das Motto “Google liebt Social Signals” verwiesen. Sicher ist, dass bei Google ein einzelner Link von Facebook längst nicht so stark wie etwa ein Link von großen Nachrichtenseiten gewichtet wird. Links von Social-Media-Seiten sind also zunächst einmal weniger wert. Ohne Social Signals geht es jedoch auch nicht, schon aus Gründen der Effizienz sollten sie immer ein Teil der digitalen Markterschließung sein. Schließlich sind nämlich eben jene Backlinks und (Weiter-)Empfehlungen in Social Networks wie FacebookTwitter, Xing, und LinkedIn, den beiden Google-Dienste YouTube und Google+, Pinterest, TumblR und Instagram unverzichtbar, um bei Google die echten Spitzenplatzierungen zu erreichen. Und damit die potenziellen Kunden – aber auch die so genannten „Influencer“ und Multiplikatoren.

Ein großer Vorteil der Social-Media-Kommunikation besteht darin, dass Postings, Tweets, Likes, Kommentare etc. kostenfrei sind. Es entstehen also bei der Social-Media-Kommunikation keine direkten Werbekosten – nur der Aufwand für das Schreiben, Hochladen und sonstige Aktivitäten. Wie das Vorgehen dort am besten aussehen sollte, erläutert die Agentur Görs Communications direkt in der Beratung für die digitale Markterschließung. Und das in mehreren Variationen, beispielsweise kann entweder nur ein Corporate-Account gestartet werden – oder es wird eine eigene kleine Social-Media-Kampagne für jede Dienstleistung kreiert, jeweils mit Fotos, Videos, Text und Verlinkungen. Flankierend können auch Werbeschaltungen auf den Social-Media-Diensten vorgenommen werden, aber die Entscheidung hängt natürlich auch immer vom vorhandenen Budget ab.

Im normalen Geschäft – also abgesehen von der reinen Beratungsleistung, etwa zur digitalen Markterschließung – bietet Görs Communications den Kunden der Agentur ein Social-Media-Start-Paket an, bei dem bei den wichtigsten Social Networks Accounts eröffnet werden, natürlich mit Impressum und Logo versehen und den ersten Start-Postings (Texte, Verlinkungen, Fotos, Videos etc.) als Grundbefüllung. Diese Accounts können dann, wie bereits geschrieben, von den Unternehmen oder von engagierten Social-Media-Beratern gepflegt und ausgebaut werden.

Social-Media-Werbung (Anzeigen)

Unter “Social-Media-Werbung” versteht man Anzeigen bei den Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter oder Xing, die im Grunde ähnlich wie Google AdWords funktionieren, dabei aber auch je nach Netzwerk zusätzliche Funktionen bieten. Diese Anzeigen könnte man zusätzlich schalten, um den einzelnen Social-Media-Accounts sowie der Webseiten zusätzlichen Schwung zu geben – je nachdem, wie groß das vorgesehene Budget ist.

In unserer Blog-Reihe über die digitale Markterschließung erläutern wir dann im nächsten Beitrag, was sich hinter Online-PR verbirgt.

Digitale Markterschließung (5): Website-Optimierung (SEO und Content Marketing)

In unserer Blog-Reihe über die digitale Markterschließung haben wir bereits kurz skizziert, wie das Leistungsspektrum unsere PR- und Content-Marketing-Agentur bei der digitalen Markterschließung aussieht.

Typischerweise umfasst der Maßnahmen-Fahrplan folgende Punkte:

  • Analyse.
  • Website-Optimierung (SEO und Content Marketing).
  • Social-Media-Kommunikation und Social-Media-Werbung.
  • Online-PR.
  • Google AdWords.

Die einzelnen Maßnahmen erläutern wir Schritt für Schritt. Nachdem wir die Analyse bereits aufgeschlüsselt haben, folgt jetzt der Punkt rund um die Optimierung der Webseite.

Digitale Markterschließung: Website-Optimierung (SEO und Content Marketing)

Viele Webseiten sind zwar sehr hübsch anzusehen, hinterlassen bei den Besuchern einen modernen Eindruck, leisten aber trotzdem nicht das, was bei der digitalen Markterschließung gefragt ist. Und gefragt sind vor allem zwei Dinge, die Webseite muss gut gefunden werden – also bei den entscheidenden Schlagwörtern bei Google ganz oben stehen – und sie muss den Webseiten-Besucher dazu animieren, tatsächlich eine relevante Handlung wie etwa die Kontaktaufnahme oder den Kauf eines Produktes vorzunehmen.

Eine gut bei Google positionierte, gut auffindbare und performante Website macht bei der digitalen Markterschließung den entscheidenden Unterschied zwischen einem Interessenten, der abspringt oder zur Konkurrenz weiterklingt, oder einem Neukunden. Doch dafür muss erst einmal der potenzielle Neukunde zur Webseite “gelotst” werden. Und das ist eine Frage der Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Und da kommt die Beratungsleistung von Görs Communications ins Spiel. Unsere Agentur zeigt auf, wo die Schwächen bei der Webseite liegen und was dagegen getan werden kann. Wir wissen, welche Änderungen vorgenommen werden müssen, damit die Webseite von Google gefunden wird – und das bei der Onpage-Optimierung und der Offpage-Optimierung. Bei der Beratung zeigen wir den Kunden ganz konkrete Verbesserungsmaßnahmen auf, wir gehen die bestehende Webseite Stück für Stück mit dem Kunden durch und legen dabei besonderen Wert auf die Machbarkeit – schließlich soll die bestehende Webseite nur optimiert werden, die zu erbringende Programmierleistung soll dabei so gering wie möglich bleiben, um keine externen Kosten zu verursachen.

Ein zweiter wichtiger Punkt ist das Content Marketing. Bei der Beratung erläutern wir, was es sich mit dem Content Marketing auf sich hat – und warum Unternehmen ihre Webseite mit dieser Form des Marketings attraktiv machen sollten. Schließlich steht und fällt eine Webseite mit dem Content. Für Kunden von Görs Communications läuft dies in der Regel darauf hinaus, dass zusätzlicher Content eingepflegt werden muss. Content, der Nutzer generiert und den Nutzern einen wirklichen Mehrwert bietet.

Im Rahmen der Beratung zur digitalen Markterschließung erläutern wir, wie der Content idealerweise aussehen sollte – und wie er auch mit geringen Vorkenntnissen erstellt werden kann.

In unserer Blog-Reihe über die digitale Markterschließung erläutern wir dann im nächsten Beitrag, was sich hinter Social-Media-Kommunikation und Social-Media-Werbung verbirgt.

 

Digitale Markterschließung (4): Analyse der bisherigen Kommunikationsmaßnahmen

In unserer Blog-Reihe über die digitale Markterschließung haben wir bereits kurz skizziert, wie das Leistungsspektrum unsere PR- und Content-Marketing-Agentur bei der digitalen Markterschließung aussieht.

Typischerweise umfasst der Maßnahmen-Fahrplan folgende Punkte:

  • Analyse.
  • Website-Optimierung (SEO und Content Marketing).
  • Social-Media-Kommunikation und Social-Media-Werbung.
  • Online-PR.
  • Google AdWords.

Die einzelnen Maßnahmen wollen wir jetzt Schritt für Schritt erläutern, beginnend mit der Analyse.

Digitale Markterschließung: Analyse

Jedes Unternehmen ist anders. Das hört sich wie eine Binsenwahrheit an, der bei der digitalen Markterschließung jedoch eine wichtige Bedeutung zukommt. Nicht nur, dass Unternehmen über die Jahre verschiedene Wege bei der Kommunikation – sei es in der Werbung, in der PR-Arbeit oder im digitalen Raum – eingeschlagen hat, kämpfen Unternehmen auch jeweils mit anderen Herausforderungen. Wie ist das Marktumfeld, wie positioniert sich die Konkurrenz, was für ein Image hat das Unternehmen derzeit, wo liegen die jeweiligen Stärken, wo die Schwächen?

Deshalb zeigt die Agentur Görs Communications im Rahmen ihrer Beratung zur digitalen Markterschließung als ersten Schritt immer auf, wo die es bei den vorhandenen Kommunikationsmaßnahmen hapert – und wo ein guter Anfang gemacht wurde, auf den sich aufbauen lässt. Dies umfasst unter anderem folgende Bereiche:

    • Schwerpunktsetzung im Kommunikationsbudget. Jedes Unternehmen hat naturgemäß damit zu kämpfen, dass das Budget für Kommunikationsmaßnahmen begrenzt ist. Da Görs Communications vornehmlich für kleinere und mittlere Unternehmen arbeitet, bei denen jeder Euro zweimal umgedreht werden muss, ist der Agentur das Preis-Leistungs-Verhältnis der Maßnahmen besonders wichtig. Entsprechend wird geprüft, ob die Schwerpunkte der Kommunikationsmaßnahmen richtig gesetzt wurden und wo Optimierungspotenzial gehoben werden kann – etwa durch die Umschichtung von Werbemitteln zu PR-Maßnahmen, wenn es Themen gibt, die sich besonders gut über PR verkaufen lassen.
    • Überprüfung der bisherigen Werbeschaltungen.  Werbung wird von den meisten Unternehmen nach Bauchgefühl geschaltet – und vor allem in den als relevant erachteten Fachmedien. Und das zu entsprechend hohen Preisen. Görs Communications kennt die deutsche Medienlandschaft durch die tägliche Arbeit sehr gut, die Agentur kann dementsprechend das Kosten-Nutzen-Verhältnis deutlich genauer einschätzen und entsprechend Empfehlungen abgeben. Etwa von Print-Werbung bei überteuerten Fachblättern hin zu Google AdWords.
    • Überprüfung der bisherigen PR-Arbeit. Die meisten deutschen Unternehmen betreiben ihre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit recht passiv. Inhalte werden zwar erstellt, aber es wird kaum aktiv auf Journalisten oder Medienhäuser zugegangen. Görs Communications zeigt hier auf, wie beharrliches Zugehen auf potenzielle Multiplikatoren für erheblich mehr Reichweite sorgt – und das bei gleichbleibendem Arbeitsaufwand.
    • Überprüfung der internen Kommunikation und der einzelnen Werbemaßnahmen. Kaum ein Unternehmen verfügt nicht über nette Gimmicks (und wenn es bunte Kugelschreiber sind), Newsletter und Unternehmensbroschüren. Das Problem: Häufig sind diese Kommunikationsmaßnahmen mit der Zeit gewachsen, “es hat sich halt so eingebürgert”. Görs Communications zeigt auf, welche der Maßnahmen Sinn ergeben, welche runderneuert werden müssen und welche gestrichen werden können. Schließlich kosten diese Maßnahmen Zeit und Geld, das in anderen Maßnahmen sinnvoller aufgehoben ist.
    • Analyse der Webseite. Der mit Abstand wichtigste Punkt. Görs Communications zeigt auf, wo bei der Webseite Verbesserungsbedarf besteht. De Fokus liegt dabei vor allem auf drei Punkte: 1. Call to action: Löst die Webseite beim Nutzer das erwünschte Verhalten aus? 2. SEO: Werden die Inhalte gut gefunden, was muss bei der Onpage- und Offpage-Optimierung beachtet werden, welcher Content muss unbedingt noch erstellt werden? 3. Image: Transportiert die Webseite auch wirklich das Image, das erwünscht ist?
    • Analyse des Social-Media-Auftritts. LinkedIn, Xing, Twitter, Facebook, Snap, Instagram etc., Unternehmen sollen angeblich auf immer mehr Social-Media-Plattformen präsent sein. Leider führt das jedoch auch dazu, dass sich viele Unternehmen verzetteln. Görs Communications hilft dabei, die für das Unternehmen relevanten Plattformen zu identifizieren und sinnvolle – auch und insbesondere aus Kostensicht – Kommunikationspläne aufzuzeigen.
    • Content-Audit. Kommunikation steht und fällt mit den Inhalten. Insbesondere beim Content Marketing und den verschiedenen Online-Maßnahmen kann man praktisch nie genug Inhalte haben – und viele Unternehmen verfügen bereits über Inhalte, die nur irgendwo in Broschüren oder auf alten Festplatten sprichwörtlich verstauben. Görs Communications zeigt auf, welche Schätze hier noch gehoben werden können – und welche doch besser dem (digitalen) Vergessen übergeben werden sollten.

In unserer Blog-Reihe über die digitale Markterschließung erläutern wir im nächsten Beitrag die Website-Optimierung (SEO und Content Marketing).

Digitale Markterschließung (3): Leistung der Agentur

In unserer Blog-Reihe über die digitale Markterschließung haben wir uns bereits mit den Hürden der Digitalisierung und der Definition der digitalen Markterschließung auseinandergesetzt – und erläutert, warum eben diese digitale Markterschließung für fast alle Unternehmen von entscheidender Bedeutung ist.

Im dritten Teil der Blog-Reihe wird jetzt erläutert, was unsere PR- und Content-Marketing-Agentur bei der digitalen Markterschließung leisten kann – und was nicht.

Digitale Markterschließung: Kommunikation

Als PR-Agentur helfen wir Kunden nur in einem Bereich bei der digitalen Markterschließung, und zwar bei der Kommunikation. Dabei führen für unsere Kunden sowohl einzelne Kommunikationsmaßnahmen aus, arbeiten aber gleichzeitig auch als Berater. Beratung bedeutet für uns immer, dass wir nicht nur die bisherigen Kommunikationsmaßnahmen analysieren und Optimierungspotenzial aufzeigen, sondern immer auch als Ideengeber zu fungieren. Da bei der digitalen Markterschließung hauptsächlich kleine und mittlere Unternehmen unsere Beratungsleistung in Anspruch nehmen, ist es uns daher besonders wichtig, Input für umsetzbare Ideen zu liefern. Umsetzbare Ideen, die auch von kleinen Kommunikationsabteilungen mit beschränktem Budget umgesetzt werden können.

Da jedes Unternehmen andere Herausforderungen bei der digitalen Markterschließung bewältigen muss, gibt es für unsere Agentur nicht “den einen” Fahrplan, den wir bei unserer Beratung den Unternehmen aufzeigen. Trotzdem gibt es so etwas wie einen Maßnahmenfahrplan, der dann jeweils auf die spezifischen Anforderungen – und Wünsche! – der Unternehmen angepasst wird, die unsere Beratungsleistung bei der digitalen Markterschließung in Anspruch nehmen.

Darunter fallen in der Regel folgende Leistungen:

Ein typischer Maßnahmen-Fahrplan von Görs Communications beinhaltet in der Regel folgende Punkte:

  • Analyse. Ohne eine vorherige Analyse der bestehenden Kommunikationsmaßnahmen geht es nicht. Die Agentur Görs Communications zeigt im Rahmen ihrer Beratung auf, wo jeweils die Stärken und Schwächen der Unternehmen bei der digitalen Markterschließung liegen. Besonders im Fokus steht dabei die Webseite, da dies immer der Dreh- und Angelpunkt der digitalen Kommunikation ist.
  • Website-Optimierung (SEO und Content Marketing). Wie lässt sich der Erfolg bei den Suchmaschinen systematisch vorantreiben, was muss beim Onpage-SEO und Offpage-SEO beachtet werden? Eine Frage, die wohl so ziemlich alle Unternehmen umtreibt, schließlich sollte Google (und, mit Abstrichen, Bing) immer ein zentraler Traffic-Bringer sein. Zudem bietet die Agentur bei der digitalen Markterschließung immer eine Einführung ins Content Marketing, zeigt auch hier Wege auf, wie mit relativ bescheidenen Mitteln viel bewegt werden kann.
  • Social-Media-Kommunikation und Social-Media-Werbung. Social Media wird leider von viel zu vielen Agenturen als Selbstzweck angesehen, man “muss es irgendwie tun” und es wird primär auf “Likes”, “Retweets” oder “Shares” geachtet. Die Agentur Görs Communications wählt jedoch einen anderen Weg, für uns ist Social Media nur ein Mittel zum Zweck, und dieser Zweck besteht vornehmlich darin, über zusätzlichen Traffic und zusätzliche Bekanntheit den Umsatz zu steigern.
  • Online-PR. Im Gegensatz zu Social Media setzt Online-PR noch auf klassische Medienarbeit und Werkzeuge, die noch aus der Print-Welt stammen, wie etwa digitale Pressemitteilungen. Der Vorteil von Online-PR liegt vor allem darin, dass Online-PR sehr gut mit den SEO- und Content-Marketing-Maßnahmen verbunden werden kann – und damit ein sehr gutes Leistungsverhältnis erzielt.
  • Google AdWords. Dass Google AdWords so viel Bedeutung beigemessen wird, liegt vor allem an der dominanten Stellung, die Google im Werbemarkt hat. Google hat in Deutschland unter den Suchmaschinen nicht nur einen Marktanteil von rund 90 Prozent, sondern ist auch der Anbieter, bei dem sich Werbung am effizientesten schalten lässt. Wie, erfahren Sie bei uns in der Beratung.

Die kurze Übersicht über den Maßnahmen-Fahrplan dürfte verdeutlichen, wohin die Reise bei der digitalen Markterschließung geht. In unserer Blog-Reihe über die digitale Markterschließung erklären wir die einzelnen Maßnahmen Schritt für Schritt – beginnend mit der Analyse der bisherigen Kommunikationsmaßnahmen.

Digitale Markterschließung (2): Definition

Die Digitalisierung ist eine Herausforderung, der sich über kurz und lang alle Unternehmen stellen müssen – und je früher sie sich damit auseinandersetzen, desto größer ist die Chance, später nicht zu den Abgehängten zu gehören. Eine Feststellung, die wir bereits im ersten Teil unserer Blog-Reihe über die digitale Markterschließung unter dem Titel “Digitale Markterschließung (1): Hürden der Digitalisierung” erläutert haben.

Die Digitalisierung betrifft zudem nicht nur alle Unternehmen, sondern wird auch in unterschiedlicher Stärke fast alle Unternehmensbereiche verändern. Als PR- und Content-Marketing-Agentur beschränken wir uns in dieser Blog-Reihe jedoch auf den Bereich, von dem wir Ahnung haben – der digitalen Kommunikation. Die Optimierung der Produktionsabläufe, die Automatisierung des Einkaufs etc. lassen wir deshalb bewusst außen vor. Stattdessen beschäftigen wir uns allein mit der Kommunikation, was selbst schon ein riesiges Feld ist.

Digitale Markterschließung

Unter der digitalen Markterschließung wird allgemein (und etwa bei staatlichen Förderprogrammen wie dem “go digital”) die Erschließung neuer Absatzmärkte über das Internet verstanden. Also nicht nur der digitale Vertrieb – etwa über einen eigenen Webshop oder über Drittanbieter – der eigenen Ware, sondern das gesamte Erschließen neuer Zielgruppen. Staatliche Stellen sprechen hier in der Regel vom “Online-Marketing”, dies greift aber erheblich zu kurz, da das Spektrum der Kommunikationsmaßnahmen deutlich breiter ist und vom Content Marketing über Social Media, Mobile Marketing, Digital Relations bis zur Online-PR reicht.

Wichtig ist vor allem, dass Unternehmen realisieren, dass Online-Kommunikation mehr als nur Vertriebsunterstützung ist. Es geht nicht nur um Klicks und Leads, sondern wird immer stärker auch zur Imagepflege und natürlich auch zur Steigerung der Bekanntheit eingesetzt. Und das aus gutem Grund.

Digitaler Wandel

Die Digitalwelt krempelt unser gesamtes Verhalten um, viele über Jahrzehnte gewachsene Strukturen können sich zwar noch erhalten, verlieren aber immer mehr an Bindekraft. Und das als Konsument und als Mitarbeiter, so wie immer mehr Deutsche “privat” Produkte über das Internet kaufen, verlagert sich dies Verhalten auch immer mehr in die Unternehmen. Nach neuen Mitarbeitern, nach Dienstleistern und Zulieferern wird online gesucht, die klassische Stellenanzeige in der Regional-Zeitung gibt es zwar immer noch, verliert aber enorm an Bedeutung. Gleiches gilt für Geschäftspartner, Zulieferer und Dienstleister, auch hier verlagert sich die Kontaktanbahnung immer mehr ins Internet.

Hinzu kommt, dass nicht nur die klassischen Printmedien an Auflage verlieren, sondern das Internet eine immer größere Bedeutung bekommt, wenn es um die Informationsbeschaffung geht. Einfach mal selbst darauf achten, wie oft man mittlerweile selbst beim Arbeiten “etwas gegoogelt”. Und das wird mit jedem Jahr stärker, einmal, weil es immer mehr digitale Angebote gibt, dann aber auch, weil Menschen zwar träge sind, sich aber an die Neuerungen gewöhnen. Außerdem drücken die sogenannten “Digital Natives” ins Berufsleben, also Jugendliche, die mit der Digitalisierung aufgewachsen sind und entsprechend ganz andere Verhaltensweisen als die älteren Generation haben. Und das wird sich mit jedem Jahr stärker bemerkbar machen.

Und darauf müssen sich die Unternehmen einstellen, wenn sie die digitale Markterschließung ernst nehmen. Das Schalten von Online-Bannern zur Vertriebsunterstützung mag sinnvoll sein, reicht aber längst nicht aus. Gleiches gilt für die Suchmaschinenoptimierung (also von Google gefunden zu werden, wenn jemand nach den relevanten Keywords sucht), das ist eine Pflichtaufgabe, mehr nicht. Vielmehr müssen Unternehmen sich auch darauf einstellen, dass ihre Bekanntheit mit der Online-Kommunikation stehen und fallen wird, weil das Internet alle anderen Medien an den Rand drängt. Auch das Image wird immer stärker von den Kommunikationsmaßnahmen im Internet bestimmt, eine Entwicklung, die ebenfalls von vielen Unternehmen unterschätzt wird.

Und deshalb benötigt man bei der digitalen Markterschließung nicht nur eine Strategie, die über die nächsten zwei Wochen hinausreicht, sondern einen Blick aufs große Ganze. Und beschränkt sich bei der Online-Kommunikation nicht auf ein oder zwei verschiedene Maßnahmen, sondern setzt auf eine 360-Grad-Kommunikation, bei der die einzelnen Maßnahmen – also von Content Marketing über Social Media, Mobile Marketing, Digital Relations bis zur Online-PR – geschickt miteinander verschränkt werden. Und zwar auch noch möglichst so, dass das Budget geschont wird.

Das mag sich jetzt alles sehr kompliziert anhören, aber im nächsten Beitrag in unserer Blog-Reihe über die digitale Markterschließung schlüsseln wir unseren Maßnahmen-Fahrplan detailliert auf.

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