2. August 2021

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Werbung auf Xing?

Da wir bei Görs Communications „Wie, bei Xing kann man auch Werbung schalten?“ nicht zum ersten Mal hören, ein paar Zeilen über den Sinn und Unsinn von Werbeschaltungen bei Xing hier im Blog.

Zunächst ein paar Worte zu Xing: Der in Hamburg beinhaltete Dienst ist trotz der LinkedIn-Konkurrenz aus Amerika noch immer das beliebteste Netzwerk zur Pflege der beruflichen Kontakte. Von den gut 13 Millionen Mitgliedern stammen rund 11 Millionen aus Deutschland, der Rest verteilt sich auf Österreich und die Schweiz. Man kann zwar davon ausgehen, dass sich unter den Mitgliedern auch etliche Karteileichen befinden, die sich allenfalls einloggen, um zu schauen, ob sie Geburtstagsgrüße bekommen haben, aber die Masse an Nutzern ist für ein berufliches Netzwerk aus Deutschland trotzdem beachtlich. Obwohl Facebook deutlich mehr Mitglieder hat, ziehen es die meisten Menschen weiterhin vor, Xing aus beruflichen Gründen zu nutzen, Facebook wird dagegen eher als Feierabend-Zeitvertreib (der „virtuelle Kegelclub“, wie Spötter sagen) begriffen.

Abgesänge auf Xing werden zwar alle paar Wochen angestimmt (als Grund hierfür wird in der Regel die zunehmende Inaktivität der User und LinkedIn angeführt), aber wie man unschwer erkennen kann, hält sich der Hamburger Dienst erstaunlich gut, auch Professionals, die ansonsten auf jeden neuen Zug aufspringen, halten Xing die Treue.

„Normale“ Werbeschaltungen bei Xing

Wie fast alle (kommerziellen) Webseiten bietet Xing unterschiedliche Arten und Formate der Online-Werbeschaltung an. Unter anderem Superbanner, Flash Layer, Medium Rectangle, Billboard und Wallpaper. Dazu gibt es dann noch die sogenannten „XING Specials“, „XING Vorteilsangebote“ und eine Integration in den Newsletter, wobei es natürlich auch Kombi- und Integrationsangebote gibt. Also alles so, wie man es auch von den meisten Fachzeitschriften kennt. Die Preise – abgerechnet wird in der Regel in TKP – sind jedoch alles andere als niedrig, die Kosten für Werbeschaltungen bewegen sich auf einem deutlich höheren Niveau (Screenshot April 2013) als etwa auf Facebook:

TKP Xing

Angesichts des Preisniveaus, das an renommierte Fachzeitschriften heranreicht, dürfte auch klar sein, dass Werbeschaltungen bei Xing besonders interessant für den B2B-Bereich sind. Und hier kommt die große Stärke von Xing zum Tragen: Der Dienst besitzt mit an großer Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mehr Informationen über den beruflichen Hintergrund der Nutzer als alle anderen Plattformen, was den Streuverlust bei zielgruppenspezifischer Werbung enorm minimiert.

Außerdem kommt bei der zielgruppengenauen Werbung bei Xing noch eine weitere Stärke des „seriösen“ sozialen Netzwerkes zum Tragen. Im Gegensatz zu vielen anderen Webplattformen geben die Nutzer bei Xing keine „gefakten“, sondern ihre tatsächlichen Daten an. Lebensläufe etc. werden zwar textlich aufgehübscht, aber die Informationen, über die auch die Werbeschaltungen erfolgen, sind in den allermeisten Fällen valide. Damit ist Xing eine der besten Werbemöglichkeiten, um Fach- und Führungskräfte zu erreichen.

Event mit AdCreator bewerben
AdCreator
Seit Herbst vergangenen Jahres gibt es auf Xing auch noch eine zweite Methode, um die Plattform zu gezielten Werbeschaltungen einzusetzen. Und zwar ist es seit dem Zeitpunkt möglich, die beliebte Events-Funktion (also das Einstellen von Veranstaltungen) via AdCreator zu bewerben. Mit AdCreator können Werbeanzeigen für einzelne Events geschaltet werden, und zwar so zielgruppengenau, wie man es von Xing kennt. Die Einblendung der Anzeige ist themen- und ortsbezogen, für ein Social Media-Seminar in Hamburg können also gezielt nur Werbung bei Leuten geschaltet werden, die in Hamburg arbeiten und in der Kommunkationsbranche tätig sind. Außerdem können Kontakte – etwa weil man sie so schon in einer Gruppe erreichen kann – gezielt ausgeschlossen werden.

Die Kosten für AdCreator sind zudem übersichtlich, man hat die Wahl zwischen verschiedenen Anzeigenpaketen für die B2B-Schaltung, die TKP-Preise für die Einblendungen liegen sogar unter der „normalen“ Werbeschaltung bei Xing. Die Kosten pro Veranstaltungszusage lassen sich jedoch im Voraus nur schwer einschätzen, im Internet kursieren Beträge zwischen 50 Cent und 50 Euro, eine wahnsinnige Spanne, die sich aus der Abrechnung pro Einblendungen erklären lässt. Attraktive Events genieren naturgemäß deutlich mehr Zusagen als langweilige Werbeveranstaltungen, je zielgruppengenauer die Schaltung vorgenommen wurde, desto höher liegt auch die Resonanz.

Ergibt eine Werbeschaltung bei Xing für mich Sinn?

Auf die Frage, ob eine Werbeschaltung bei Xing für das eigenen Unternehmen Sinn ergibt, gibt es keine einheitliche Antwort. Zum einen ist Xing für den B2B-Bereich deutlich interessanter als für den Konsumgüter-Bereich, zum anderen lohnt sich eine Werbeschaltung bei Xing vor allem dann, wenn man von der Zielgruppengenauigkeit profitieren kann.

Unser Tipp: Spielen Sie einfach mal mit den Voreinstellungen der Werbeschaltungen bei Xing herum und schauen Sie dabei, ob Sie ihre Zielgruppe einigermaßen genau treffen können. Wenn ja, dann testen Sie eine Anzeige mit niedrigem Budget aus und evaluieren anschließend den Nutzen. Falls Sie dabei Hilfe benötigen, dann leisten wir –> Kontakt / Daniel Görs bei Xing Ihnen gerne Hilfestellung.

Zudem ist es auch möglich, „Anzeigen im XING-Layout“ zu schalten. Da dies eine einfache und effiziente Möglichkeit ist, die bereits ab einem Budget von 2 Euro (!) genutzt werden kann, erklären wir diese Art der Werbeschaltung ausführlich unter „Social-Media-Werbeschaltungen – Werbung auf Xing“.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Social-Media-Werbeschaltungen – Werbung auf Xing

Da immer mehr Unternehmen und PR- bzw. Werbe-Agenturen vermehrt auf  Werbeschaltungen bei den Social-Media-Plattformen setzen, stellen wir die einzelnen Dienste und die jeweiligen Werbemöglichkeiten hier im Blog von Görs Communications schrittweise vor. Nachdem wir bereits das Schalten von Werbung auf Twitter mit den sogenannten „Twitter-Ads“ vorgestellt haben, möchten wir uns jetzt dem einzig wirklich erfolgreichen deutschen Social-Media-Plattform zuwenden: XING.

XING hat gegenüber anderen Netzwerken den großen Vorteil, dass hier Beruf und Karriere im Vordergrund stehen – und nicht Katzenbilder und witzige YouTube-Filme. Das macht das Netzwerk besonders interessant für den B2B-Bereich, mit XING-Werbung lassen sich sogar die Entscheider (verhältnismäßig) direkt ansprechen. XING bietet Werbekunden drei verschiedene Möglichkeite, Werbung zu schalten, „Anzeigen im XING-Layout“, „Display-Anzeigen“ und „Exklusive Kooperationen“:

Werbung auf XING: "Anzeigen im XING-Layout", "Display-Anzeigen" und "Exklusive Kooperationen".

Werbung auf XING: „Anzeigen im XING-Layout“, „Display-Anzeigen“ und „Exklusive Kooperationen“.

In unserem Beispiel werden wir uns auf die erste Option, also „Anzeigen im XING-Layout“, beschränken. Zum einen, weil wir die „Display-Anzeigen“ bei XING bereits in einem älteren Post erklärt haben, zum anderen jedoch auch vor allem aus Budget-Gründen. Bei „Anzeigen im XING-Layout“ ist es möglich, ab 2 Euro im Monat Werbung auf Xing zu schalten – weshalb die Option besonders interessant für kleine und mittlere Unternehmen beispielweise aus dem B2B-Bereich und der Immobilienbranche macht. Zudem raten wir den Kunden unserer Agentur immer, Werbeschaltungen auf Social-Media-Kanälen mit kleinen Budgets zu testen. Das Budget kann später schließlich immer noch (zusammen mit dem Feintuning) hochgefahren werden.

XING-Werbung für jedes Budget

Werbung auf XING schalten: Anzeigen im XING-Layout

Werbung auf XING schalten: Anzeigen im XING-Layout

Der Vorteil dieser Werbe-Option beschränkt sich jedoch nicht darauf, dass der Werbeschaltende bereits mit einem geringen Budget werben kann, sondern es bietet mehrere Optionen, durch die sich die Werbung sehr gut auf die unterschiedlichen Anforderungen zuschneiden lässt. XING ermöglicht es Werbetreibenden, „Ihr XING-Profil“, „Ihr Unternehmensprofil“, „Ihre Stellenanzeige“, „Ihre XING-Gruppe“, „Ihr XING-Event“ und „Ihre Website“ zu bewerben. Da die ersten Optionen vor allem interessant sind, um die eigene Präsenz auf XING zu steigern, fokussieren wir uns auf die letzte Option, das Bewerben einer Webseite. In unserem Beispiel http://www.goers-communications.de/:

Werbung auf Xing schalten: Webseite bewerben

Werbung auf XING schalten: Webseite bewerben

Hat der Werbetreibende die entsprechende Option ausgewählt, wird als erstes die Zielgruppe definiert – und das anhand von Region, Alter, Geschlecht, Karrierestufen und Branche. Bei der regionalen Eingrenzung lässt sich zwischen den deutschen Bundesländern sowie Österreich und Schweiz wählen. Da wir eine Hamburger PR-Agentur bewerben wollen, beschränken wir uns in diesem Beispiel auf Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Niedersachen. Also dem näheren Umkreis (und selbstverständlich ohne Österreich und die Schweiz):

Werbung auf Xing schalten: Zielgruppe nach Region eingrenzen

Werbung auf XING schalten: Zielgruppe nach Region eingrenzen

Weiter geht es mit dem Alter, dem Geschlecht und den sogenannten Karrierestufen. Beim Alter streuen wir mit 25 bis 65 Jahren vergleichweise breit (Entscheider ist meist älter), beim Geschlecht erscheint uns eine Auswahl in diesem Fall nicht interessant und bei den Karrierestufen wählen wir Manager, Direktor und Geschäftsführer; wir wenden uns also vor allem dem Führungspersonal zu:

Werbung auf XING schalten: Zielgruppe nach Alter, Geschlecht und Karrierestufe

Werbung auf XING schalten: Zielgruppe nach Alter, Geschlecht und Karrierestufe

Und als letzte Option bei der Definierung der Zielgruppe lässt sich noch die Branche festlegen, wobei die Auswahl aus unserer Sicht noch verbesserungswürdig ist, da die einzelnen Branchen nicht spezifisch genug sind. Für unser Beispiel – also dem Bewerben einer PR-Agentur aus Hamburg – haben wir Handel, Baugewerbe, Produktion und Industrie ausgewählt:

Werbung auf XING schalten: Zielgruppe nach Branche

Werbung auf XING schalten: Zielgruppe nach Branche

Mit unserer Auswahl erreichen wir nach XING-Angabe („Potenzielle Reichweite ~ 15.000“) rund 15.000 Nutzer des Netzwerkes. Damit ist die Reichweite schon sehr gut eingegrenzt, der Streuverlust hält sich noch einigermaßen in Grenzen, während die Reichweite auch noch groß genug ist, dass keine überzogenen Preise gezahlt werden müssen.

Das Budget anpassen

Die Kosten bestimmen sich ähnlich wie bei Google Adwords nach dem Auktions-Prinzip. Es wird ein Gebot abgegeben, ist das Gebot höher als das von konkurrierenden Unternehmen oder Agenturen, wird die Werbung von XING geschaltet, wird es überboten, so erscheint die Anzeige nicht. Generell lässt sich sagen, dass bei einer großen Zielgruppe ein geringes Gebot ausreicht, während bei einer sehr kleinen Zielgruppe – gerade bei der Fokussierung auf Entscheider – ein vergleichsweise hohes Gebot abgegeben werden muss. Bei unserem Beispiel sieht es dann folgendermaßen aus:

Werbung auf XING schalten: Budget & Gebotskriterien

Werbung auf XING schalten: Budget & Gebotskriterien

Das Gesamtbudget beschränken wir zunächst auf 1.000 Euro, das Tagesbudget auf 18 Euro. Das ist natürlich ein vergleichsweise geringes Budget, das uns aber die Möglichkeit gibt, das Budget nach den ersten Erfolgen und Misserfolgen anzupassen. Danach folgt die Frage, ob nach „Bezahlung pro Klick“ oder „Bezahlung pro 1.000 Einblendungen“ abgerechnet werden soll. Wir haben uns für „Bezahlung pro Klick“ entschieden, wobei auch hier ausprobiert werden sollte, was am effizientesten wirkt. Als Angebot schlägt XING „Empfehlung: 3,40 – 26,80 €“ vor; wir werden es erst einmal mit 6 Euro versuchen, also im unteren Bereich der Preisspanne ansetzen. Den Zeitraum schließlich weiten wir bis zum Ende des Jahres aus. Das war’s beim Budget, mehr Angaben werden zunächst nicht benötigt, dafür sollte man hier nach ein paar Tagen (also mit den ersten Erfolgen und/oder Misserfolgen) beim Anpassen Arbeit investieren, da unnötig verschenktes Geld bekanntlich jeden schmerzt.

Das Aussehen der Anzeige anpassen

Schließlich muss die Anzeige noch optisch angepasst werden; im Besipiel beschränken wir uns auf die Essentials, also das Logo und den Inhalten PR, Content Marketing sowie Agentur und Hamburg. Da XING nach dem WYSIWYG-Prinzip arbeitet, kann man da wunderbar dran schrauben:

Werbung auf XING schalten: Aussehen der Anzeige anpassen

Werbung auf XING schalten: Aussehen der Anzeige anpassen

Damit ist die Werbung auf XING fertig, man muss nur noch die Abbuchungsdetails angeben und die Werbung geht online. Die Werbung ist recht schnell erstellt; hat man erst einmal ein paar Erfahrungen gesammelt, geht es wirklich flott. Wobei jedes Unternehmen und jede Agentur deutlich mehr Zeit für das Anpassen der Anzeige als für das erste Erstellen einplanen sollte, um eine möglichst gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu erzielen.

Wo jedoch noch Verbesserungsbedarf (XING! Bitte mitschreiben!) besteht, ist bei der Abbuchung der Kosten. Leider ist es nicht möglich, dass die Rechnungen (wie etwa bei Facebook) automatisch und bequem über eine Kreditkarte abgebucht werden. Stattdessen muss bei XING jede Rechnung einzeln überwiesen werden, was die Buchhaltung der Unternehmen/Agenturen nicht gerade in Freude versetzt. Ein (Arbeits-)Mehraufwand, den man sich auch sparen kann.

Ist Werbung auf XING das Geld wert?

Auf die Frage, ob Werbung auf XING das Geld auch wirklich wert ist, gibt es leider nur eine einzige Antwort: Jein. Sinn und Unsinn einer jeden XING-Werbung hängt von individuellen Faktoren ab, wobei die Bestimmung der Zielgruppe vermutlich das wichtigste Kriterium ist. Ganz praktisch: 6 Euro pro Klick – wie bei unserem Beispiel – sind herausgeschmissenes Geld, wenn ein „Cut & Go“-Frisör neue Kundschaft sucht. Handelt es sich jedoch um ein B2B-Unternehmen (etwa im Maschinenbau), das die Zielgruppe genau eingrenzen kann, dann sind 6 Euro eine wirklich sinnvolle Investition.

Der beste Tipp: Einfach mit kleinem Budget testen, ob XING-Werbung den erhofften Erfolg bringt – bei Fragen können Sie uns gerne kontaktieren!

 

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Webperlen: Webhypes Vadering und Hadouken, Demographischer Wandel auf Facebook, Abgesang auf Xing und 24 Fakten über Bier

Heute in der Webschau von Görs Communications:

  • Das Handy wird 40
  • Webhypes Vadering und Hadouken
  • Demographischer Wandel bei Facebook
  • Mobbing in sozialen Netzwerken
  • Abgesang auf Xing – Pro und Contra
  • Shitstorm-Agentur
  • Online-Supermarkt LeShop wieder in Erfolgsspur
  • Suchmaschinen-Marktanteil im März
  • Infografik: 24 Fakten über Bier

Bevor wir hier im Blog mit der eigentlichen Webschau beginnen, gibt es zwei kurze Geburtstagsglückwunsche. Zunächst an die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), die ihren 65sten Geburtstag feiert, zum anderen an das Mobiltelefon, das es mittlerweile seit 40 Jahren gibt. Grund genug für die WELT, die Titelseite mit einem Handy-Dino zu bebildern:

 

Bei den Springer-Kollegen von der BILD gibt es zudem eine Bilderstrecke zur Evolution des Mobiltelefons.

Noch keine 40 Jahre auf dem Buckel, dafür aber die potenziellen Nachfolger von Harlem Sheik, Gangnam Style & Co.: SPIEGEL ONLINE berichtet über die neuen Webhypes Vadering und Hadouken:

Ein Mann schwebt in der Luft, gehalten von dem unsichtbaren Klammergriff seines Gegenübers. Der neue Fototrend Vadering imitiert die unheimliche Fähigkeit des „Star Wars“-Schurken Darth Vader. Vadering erobert die sozialen Netzwerke im Sturm. Auf Twitter und Instagram posten Nutzer ihre Versionen des berühmten Todesgriffs. Auf Twitter sammeln sich die Luftaufnahmen unter dem Hashtag #vadering.

Das Alter spielt auch bei Facebook eine Rolle, jedoch nicht unbedingt im positiven Sinne. Die Debatte um die „zunehmende Vergreisung“ des Social Media Platzhirsches (zumindest nach den Nutzerzahlen) wird durch neue Daten angefeuert. So berichtet SPIEGEL ONLINE über die neueste Erhebung von Socialbakers:

Vor allem in den westlichen Ländern kehren viele jüngere Nutzer Facebook den Rücken, verlassen es ganz oder nutzen es seltener; ein Wachstum gibt es momentan nur noch in der Altergruppe über 45. […] Laut der Zahlen von Socialbakers verabschiedeten sich in den USA viele junge Menschen im ersten Quartal 2013 von Facebook. In der Altersgruppe zwischen 25 und 34 Jahren gab es in diesem Zeitraum demnach einen Rückgang von gut 1,2 Millionen Nutzern.

Mehr über den Demographischen Wandel auf Facebook unter „Facebook verliert junge Nutzer in Deutschland und USA„.

Überhaupt scheint Facebook langsam das Wachstum auszugehen, allfacebook hat gestern die aktuellen Nutzerzahlen im April 2013 für Deutschland vorgelegt:

  • Im April 2013 sind in Deutschland 24,99 Millionen Nutzer auf Facebook aktiv
  • Vergleich – 1 Monat: -130.980 ( -0,52 % )
  • Vergleich – 6 Monate: +391.000 ( +1,59 % )
  • Vergleich – 1 Jahr: +1.773.020 ( +7,64 % )

Offenbar hat Facebook eine Art gläserne Decke erreicht, wobei 24,99 Millionen Nutzer trotz allem natürlich gewaltig sind. Dass darunter auch ein paar schwarze Schafe sind, dürfte eigentlich niemanden verwundern, trotzdem schreckt die (kriminelle) Böshaftigkeit von so manchem Nutzer auf:

Mädchen und junge Frauen, die vor Tausenden Augen mit freizügigen Fotos gezeigt und aufs Übelste verunglimpft werden. Auf Facebook macht sich seit Ende März ein neuer abscheulicher Mobbingtrend breit. Das hessische Landeskriminalamt ermittelt. Facebook hatte die Seiten trotz Hinweisen bis zum Mittwoch nicht gelöscht.

Mehr bei der Rhein-Zeitung unter „LKA ermittelt: Facebook-Seite brandmarkt Schülerinnen als vermeintliche Schlampen„.

Mit solchen Problemen muss Xing sich nicht herumschlagen, dafür ist aber die nächste Debatte über das Netzwerk entbrannt. Bei Netzwertig.com hat sich Jürgen Vielmeier Gedanken um die Zukunft des Netzwerkes gemacht, und die fallen alles andere als begeistert aus, so beschreibt er z.B. unter „Ein erneuter Abgesang auf Xing„, wie Xing zunehmend zu einem reinen Adressspeicher ohne jegliche Interaktion verkommt:

Was Xing schlimmstenfalls blüht: Dass die Nutzer Social Networks nur noch passiv nutzen. Und wenn sowohl Facebook als auch Xing einen Adressspeicher und einen Geburtstagskalender haben, dann spricht mehr dafür, Facebook in dieser Angelegenheit zu nutzen.

Eine gute Antwort auf den Xing-Pessimismus findet sich auf Steve-r.de, wo unter der Überschrift „(K)ein erneuter Abgesang auf Xing“ darauf hingewiesen wird, dass die Facebook-Xing-Vergleiche wenig zielführend sind:

Einen grossen Anteil des Artikels geht es offenbar darum, dass das allgemein sinkende Interesse an sozialen Netzwerken zu Lasten von XING gehen könnte und Facebook das deutsche Business-Netzwerk als Adressspeicher ablöst. Dieser “Vergleich” ist es auch, der mich am Artikel am meisten stört. XING mit LinkedIn vergleichen ok – aber mit Facebook? Das hinkt vorne und hinten.

Dafür wird mal wieder unter Beweis gestellt, dass man im Internet (salopp gesagt) aus Scheiße Geld machen kann. Bzw., besser, eine Agentur versucht, aus Shitstorms ein Geschäft zu machen:

Wenn die Kritik und Empörung der Internet-User zu einem Shitstorm ausartet, der in sozialen Netzwerken über Personen und Unternehmen hereinbricht, geschieht das meist spontan und chaotisch. Eine Werbeagentur aus Neuss ist jedoch der Ansicht, dass sich der digitale Wirbelsturm auch prima gezielt auslösen und steuern lässt. Und genau damit will die „Caveman Guerilla Marketing GmbH“ Geld verdienen: Von 5000 Euro für den kleinen Unmut bis 200 000 Euro für die große Kommentarschlacht reichen die Angebote. Auch für den gegenteiligen Effekt, einen Candystorm aus Zuspruch und Freundlichkeit, gibt es entsprechende Angebote.

Mehr zu dem doch eher ungewöhnlichen Geschäften beim Focus unter „Den Shitstorm kann man sich jetzt auch kaufen„.

Apropos Geschäfte: Der führende Schweizer Online-Supermarkt LeShop scheint wieder in die Erfolgsspur zu finden, nach Jahren der Stagnation wird es für 2013 wohl wieder ein höheres Jahresergebnis geben:

Interessant, wie LeShop bei den Neukunden zulegen konnte. Der Anteil an Neukunden konnte in den ersten 3 Monaten 2013 gegenüber dem Vorjahresquartal um 35% von 8’160 auf 11’040 gesteigert werden. Hier dürfte sich die Lancierung des neuen Abholkonzept DRIVE erstmals in einem vollständigen Quartalsergebnis niederschlagen.

Dem Verbraucher in Deutschland wäre zu wünschen, dass die Zahlen auch hierzulande Nachahmer nach sich ziehen, dass Angebot an Online-Supermärkten ist (zumindest in Hamburg) dann doch eher schwach, da besteht also noch ein gewaltiges Potenzial.

Gleiches gilt auch für alle Suchmaschinen außer Google: Seo-United hat heute die März-Zahlen für den Suchmaschinenmarkt veröffentlicht, mit einem Marktanteil von 90.3% konnte Google sogar noch geringfügig zulegen, für alle anderen besteht also noch sehr sehr viel Luft nach oben.

24ThingsBeerUnd zum Abschluss der Webschau noch ein Link zu einer wirklich gelungenen Infografik: 24 Dinge, die du vielleicht noch nicht über Bier wusstest.

 

Diesen und weitere Blog-Artikel zu Public Relations (PR), Content, Marketing, Digitalisierung und Kommunikation gibt es im Görs Communications Blog auf https://www.goers-communications.de/pr-werbung-beratung/blog

Der PR-, Marketing- und Kommunikationsblog

Der PR-, Marketing- und Digital-Berater und Coach Daniel Görs bloggt seit 2012 zu Kommunikations- und Digital-Themen

Der Görs Communications Blog bietet Fachartikel vom Praktiker für Praktiker – für Berater, Coaches, Unternehmer, Geschäftsführer, Selbstständige, Solopreneure, Gründer, Entscheider und Start-ups.

Im Görs Communications Blog  (https://www.goers-communications.de/category/blog) gibt es viele Fachbeiträge aus den Bereichen Digitalisierung, Kommunikation, Public Relations (PR), Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Social Media, Content, Marketing und Medien. Bereits seit 2012 schreibt der PR- und Marketingexperte Daniel Görs (https://www.xing.com/profile/Daniel_Goers) in seinem Blog über Themen aus der Beratungspraxis sowie aktuelle Medien- und Kommunikationsthemen. Der Görs Communications Blog verzeichnet jeden Monat mehrere Tausend Besucher – Tendenz steigend. „Ich freue mich, dass die Themen und Beiträge im Görs Communications Blog so oft abgerufen und gelesen werden. Die Nachfrage nach Fachbeiträgen in Blogs über Digitalisierung, Kommunikation, Public Relations, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Social Media, Content, Marketing und Medien ist über die Jahre stark gestiegen. Ich hoffe natürlich, dass dieser positive Trend auch in meinem Blog anhält“, so der erfahrene Publizist und Blogger. 

Bevor er seinen „Görs Communications Blog“ vor neun Jahren startete, war der Diplom-Sozialwirt PR- und Marketingberater in namhaften Hamburger Agenturen, geschäftsführender Gesellschafter einer Werbe- und Internetagentur sowie PR-Manager, Pressesprecher und Leitung Corporate Communications für Internetportale von Axel Springer und der Scout24-Gruppe / Deutsche Telekom. 2012 starte sein PR-, Marketing- und Digitalberatungsunternehmen Görs Communications (https://www.goers-communications.de) und damit auch der Blog. Seine Erfahrungen und Spezial-Know-how, die Daniel Görs während seiner zwanzigjährigen Kommunikations- und Beratungspraxis gesammelt hat, lässt er nicht nur im Consulting und Coaching für seine Kunden einfließen, sondern auch im Blog. „Der Görs Communications Blog ist vom Praktiker für Praktiker im Kommunikationsbereich“, betont der PR- und Marketingexperte, „aber es freut mich, dass auch Studierende und Einsteiger die Artikel nutzen.“ Denn „Evergreen-Content“ wie beispielsweise „Was macht eigentlich ein PR-Berater und was ist PR-Beratung?“ https://www.goers-communications.de/pr-beratung-pr-berater-hamburg-luebeck oder die „Anleitung: Presseverteiler selbst erstellen“ 

bietet seit Jahren einen guten Einstieg in PR- und Kommunikationsthemen und wird entsprechend gut in den Suchmaschinen gerankt (SEO) und häufig gelesen.

In den letzten Jahren sind dann vor allem auch Blogartikel rund um Digitalisierung, Digitalberatung und Digitalmarketing / Onlinemarketing sowie zu PR DIY (PR selbst machen) hinzu gekommen. Deshalb ist der Görs Communications Blog https://www.goers-communications.de/category/blog auch besonders lesens- und empfehlenswert für Berater, Coaches, Unternehmer, Geschäftsführer, Selbstständige, Solopreneure, Gründer, Entscheider und Start-ups.

Digitalberatung: Was KMU beim digitalen Wandel beachten müssen

Die Digitalisierung und digitale Transformation auch von klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) lässt sich nicht vermeiden. Letzte Bedenken und Vorbehalte wurden spätestens von der Covid19-Pandemie und der dadurch ausgelösten Corona-Krise zerschmettert. Corona hat noch einmal einen erheblichen Digitalisierungsturbo für Wirtschaft und Gesellschaft gezündet. Doch gerade KMU haben aber in Sachen Digitalisierung (sehr) großen Nachholbedarf und gleichzeitig große Vorbehalten und Unsicherheit.

KMU arbeiten meist präzise und zuverlässig, aber ihnen fehlen Kreativität und Mut zum Risiko. Ohne diese gelingt aber eine zukunftsfähige, digitale Erneuerung nicht. Deutsche Unternehmen, vor allem KMU, gelten als führend, was Präzision und Qualität, Perfektion, Liefertreue und Zuverlässigkeit betrifft. Nicht so in den Bereichen Kreativität, Agilität und Risikobereitschaft. Häufig konzentrieren sie sich eher auf die Weiterentwicklung ihrer Produkte statt auf die Bedürfnisse ihrer Kunden. Damit steigt die Gefahr, dass sie von Unternehmen angegriffen werden, die völlig andere Wege gehen. Unternehmen mit digitalen Ressentiments und Ängsten sollten daher die hanseatische Maxime „Buten un binnen – wagen un winnen“ (drinnen und draußen – wagen und gewinnen) beherzigen. Dem Mutigen gehört auch die digitale Welt.

Bei der Entwicklung einer Digitalstrategie für den digitalen Wandel sollten kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) Step-by-Step und in der richtigen Reihenfolge vorgehen. Also erst die Analyse, dann die Bewertung und aus diesen Erkenntnissen die Ableitung der individuellen Strategie, Prozessoptimierungen und sonstige Maßnahmen der eigenen digitalen Transformation. Start bei den Kunden und ihren Bedürfnissen, dann Geschäftsmodell(e), Wertschöpfungskette(n), externe und interne Kommunikation inkl. (Online)Marketing und PR, Mitarbeiter (Management, Fachkräfte – HR-PR und Employer Branding / Employer Marketing) und sonstige Stakeholder. Erfahrene Digitalberater unterstützen tatkräftig in den einzelnen Phasen der Analyse, Entwicklung und Umsetzung der digitalen Strategie.

Mit der passenden Digital-Strategie in die digitale Zukunft

Gemeinsam mit Digitalberatern können KMU ihr Unternehmen behutsam und adäquat in die digitale Zukunft führen – wenn die richtige Reihenfolge des „Digital Change“ beachtet wird:

  1. Analyse: Zuerst werden die Bedürfnisse und Potenziale der Kunden untersucht. An welchem Punkt der „Customer Journey“ hat der Kunde welche Erwartungen? Können diese Erwartungen erfüllt werden? Dann folgt die Markt- und Branchenanalyse. Das eigene Unternehmen wird zuletzt analysiert: Was sind die USP, die Wettbewerbsvorteile und Kernkompetenzen? Mittels SWOT-Analysiere wird herausgearbeitet, welche Chancen und Risiken bestehen – vor allem hinsichtlich der Digitalisierung.
  1. Selektion: Es muss die Entscheidung getroffen werden, welche Kunden künftig wie erreicht und bedient werden sollen – und welche nicht (Kundenselektion, „Wunschkunden“). Es muss im Rahmen der Digitalberatung erarbeitet und festgelegt werden, wie sich das Unternehmen von den Wettbewerbern differenzieren möchte und kann. 
  1. Konzeption und Kreation / Business-Model-Generation: Mithilfe der Digitalberatung und ggf. Innovationsberatung werden neue Geschäftsmodelle analysiert und adaptiert. Kreativitätstechniken und Methoden wie Design Thinking können helfen, Ideen zu generieren, zu entwickeln und auszubauen. Diese Ideen werden dann in eine Business-Model-Canvas übertragen, um einen schnellen Überblick zu erhalten.
  1. Interne Organisation der digitalen Erneuerung: Sind die Mitarbeiter überhaupt bereit und in der Lage, ein neues Geschäftsmodell zu realisieren? Erfolgreiche digitale Veränderungen gelingen nur, wenn die Geschäftsführung und das Management die Digitalisierung zur Prio Eins erklärt und dann die Mitarbeiter umfassend informiert, geschult / weitergebildet und motiviert werden. Management und Mitarbeiter müssen den digitalen Wandel mitvollziehen und mittragen. Sonst ist jedes Digitalprojekt zum Scheitern verdammt
  1. Digitale Transformation: Eine digitale Roadmap skizziert den erarbeiteten und festgelegten eigenen Weg hin zum neuen, digitalisierten Unternehmen Schritt für Schritt. Aus der digitalen Gesamtstrategie wird dabei für jeden unternehmerischen Teilbereich eine eigene konkrete Digital-Strategie formuliert – und dies stets kundenzentriert.

In Deutschland wollen viele Menschen, Unternehmer und Manager aber auch 2021 immer noch nicht wahrhaben, wie stark die Digitalisierung das Leben verändert (hat). Und das in kürzester Zeit. Dabei ist das Internet ist erst rund 30, das Smartphone nur gut 10 Jahre alt. Vor allem bei KMU gibt es hinsichtlich der Digitalisierung und der daraus abgeleiteten (und notwendigen) digitalen Transformation noch großen Nachholbedarf. Digitalberater wissen, dass gerade im Mittelstand und bei den Klein- und Kleinstunternehmen der Wille zur Veränderung oft fehlt. Viele KMU warten ab, doch genau das ist fatal. Digitale Geschäftsmodelle entstehen so schnell und sind in so kurzer Zeit erfolgreich, dass herkömmliche Modelle nicht mehr mithalten können. Die Digitalisierung hat dazu geführt, dass etablierte Unternehmen zusammenbrachen, weil sie zu lange an alten Geschäftsmodellen festhielten. Die Lebensdauer eines Unternehmens liegt heute bei etwa 10 bis 15 Jahren. Im Vergleich zum Jahr 1940 ist dies gerade mal ein Fünftel der damaligen Lebenserwartung.

Die Digitalisierung ist aber kein Trend, der vorübergeht. Wenn ein klein- oder mittelständisches Unternehmen Bestand haben soll, muss es den Weg der digitalen Transformation gehen. Erforderlich ist eine smarte Neuausrichtung, die auf den Grundlagen des digitalen Wandels basiert. Das bedeutet, dass das KMU auf der Grundlage von Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK) neu ausgerichtet wird. Das Ziel muss es sein, an möglichst vielen Kontaktpunkten (Customer Touch Points) eng mit den Kunden zusammenzuarbeiten. 

In Deutschland mit seiner traditionellen Zentrierung und Fokussierung auf produzierende Unternehmen und den Maschinenbau, wird Digitalisierung leider meist technokratisch auf Industrie 4.0 und das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) reduziert. Dabei werden aber die Bedürfnisse der Kunden und Menschen ausgeblendet. Dabei sind sie die zentralen Elemente der Digitalisierung! Diese Bedürfnisse können Unternehmen (KMU wie Konzerne) aber nur befriedigen, wenn sämtliche Prozesse, vom Marketing, der Public Relations und der internen wie externen Kommunikation über F&E, der Produktion über HR, der Buchhaltung und Finanzierung bis hin zur Logistik in die digitale Weiterentwicklung eingebunden werden.

Die Digitalisierung hat die Rahmenbedingungen bereits verändert – für die Gesellschaft und die Wirtschaft, für die Menschen und die Unternehmen und Organisationen. Das Wissen und Können von heute wird morgen möglicherweise überhaupt nichts mehr nützen. Deshalb muss gemeinsam mit Digitalberatern versucht werden, Entwicklungen und Trends vorherzusehen, frühzeitig zu erkennen und entsprechend proaktiv zu agieren. Selber Trends setzen ist Trumpf – statt andauernd Trends hinterher zu hecheln. 

Fazit

Digitalberater Daniel Görs fasst wichtige Kernpunkte der Digitalisierung von klein- und mittelständischen Unternehmen zusammen: Transformative digitale Technologien müssen selektiert und angewendet werden. KMU müssen sich zu vernetzten Unternehmen wandeln. Im Zentrum muss stets der Kunde stehen, der über vielfältige Kanäle gezielt und individuell angesprochen werden muss. KMU müssen neue Geschäftsmodelle und entwickeln und sich dazu in anderen Branchen umsehen. Dabei können erfahrene Digitalberater helfen. KMU können im Rahmen neuer digital Geschäftsmodelle ihre Produkte um digitale Services erweitern, Daten verkaufen (Aber Vorsicht: DSGVO!) oder Kunden, Lieferanten, Experten und Berater an der Produktentwicklung beteiligen. KMU sollten sich auf Tätigkeiten, Prozesse und Dienstleistungen mit hoher Wertschöpfung konzentrieren und andere outsourcen. Auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen sollte eine Kollaborationskultur etabliert werden. Wichtig ist, dass der eigene digitale Wandel Schritt für Schritt und in der richtigen Reihenfolge angegangen wird: Analyse, Selektion, Konzeption und Kreation / Business-Model-Generation, Organisation und zuletzt digitale Transformation. Ziehen Sie professionelle Digitalberater und erfahrene Onlinemarketing-Experten hinzu. Wer sich nicht verändert, wird abgehängt. Wer nicht transformiert, der verliert.

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